News zum SSV Ulm 1846

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    • Alexander Schöllhorn folgt auf Roland Häussler als Finanzvorstand
      SSV Ulm 1846 Fußball stellt wichtige Projekte für die Zukunft vor

      thumbnail_Bild_PM_2018-08.jpg(Foto: SSV Ulm 1846 Fußball e.V. )

      Seit dreieinhalb Jahren sind die Vorstände Anton Gugelfuss, Thomas Oelmayer und Roland Häussler im Amt und habenseither einiges bewegen können. Nachdem sie noch während der Insolvenz im Septemper 2014 gewählt wurden, stellten sie einen Drei-Jahres-Plan auf. Das ersten Jahr galt der Rettung des SSV Ulm 1846 Fußball, im zweiten Jahr wurde die Sanierung fortgesetzt und das dritte Jahr diente der Stabilisierung. Diese Ziele haben die Vorstände mit der Unterstützung aller Mitarbeiter erreichen können und haben nun eine neue Botschaft formuliert, wie sich der verein in Zukunft entwickeln soll. Diese besteht im Wesentlichen aus drei Bestandteilen: 1. Die Jugendarbeit soll in der Zukunft noch weiter fokussiert und professionalisiert werden um den Abstand zu Vereinen wie dem 1. FC Heidenheim, dem VfB Stuttgart oder dem FC Augsburg, der in den letzten 20 Jahren entstanden ist, zu verringern. Ein erster Schritt dazu ist der Bau des neuen Funktionsgebäudes bei der Gänswiese. Dieses Projekt bildet die Grundlage für die Zertifizierung als Nachwuchsleistungszentrum beim Deutschen Fußball-Bund, was als großes Ziel ausgegeben wird. Damit möchte der Verein erreichen, dass die bereits bestehende sehr gute Jugendarbeit noch weiter professionalisiert und talentierte Spieler gehalten werden können. Wunsch der Vorstände ist es, noch im März mit dem Bau zu beginnen, der dann im Frühjahr – Sommer 2019 abgeschlossen sein soll. „In unserem ersten Vorstandsjahr haben uns Jugendspieler verlassen, für die wir mit einem zertifizierten NLZ rund 170.000 € Ausbildungsentschädigung erhalten hätten“, so Thomas Oelmayer. 2. Verbesserung der sportlichen Voraussetzungen: Um den Anschluss zur Tabellenspitze der Regionalliga Südwest zu schaffen, müssen auch im sportlichen Bereich derersten Mannschaft weitere Schritte gemacht werden.

      Von den 19 Mannschaften in der Regionalliga arbeiten ca. 14 unter Profibedingungen. Hier möchte sich auch der SSV Ulm 1846 Fußball weiter verbessern. Die dritte wichtige Säule ist die Administration des Vereins. Auch hier muss sich der Verein weiterentwickeln und weiter professionalisieren. Anton Gugelfuss dazu: „Auf Dauer kann man das nur mit ehrenamtlichen nicht schaffen.“ Ein hauptamtlicher Geschäftsführer ist ein großes Thema und soll bis zur neuen Saison kommen. Alexander Schöllhorn wird Finanzvorstand. Diesen Weg nicht mehr mitgehen wird in Zukunft Finanzvorstand Roland Häussler, der sein Amt aus privaten Gründen abgibt. „Das Vorstandsamt ist ein Ehrenamt auf Zeit. Ich habe bei unserem Antritt mitgeteilt, dass mein persönliches Ziel die Sanierung des Vereins darstellt und ich nach der Erreichung dieses Ziels mein Amt aufgeben werde. Ich bin dankbar,etwas zu der Entwicklung beigetragen zu haben“, so Häussler. Unter ihm und seinen Vorstandskollegen wurde der Verein gerettet und in die Regionalliga geführt. Außerdem wurde das Vertrauen der Stadt Ulm zurück gewonnen, die den Verein nun wiederum beim Bau des Funktionsgebäudes unterstützt. Die Sponsorenzahl ist auf über 220 gestiegen und es wurde ein Aufsichts- und Verwaltungsrat als Kontrollgremium installiert. Zum Abschluss gibt er nochmals einen Einblick in die Finanzen des abgeschlossenen Geschäftsjahres: „Wir haben bei einem Etat von 2 Mio. Euro einen Überschuss von 150.000 Euro erwirtschaftet und schreiben seit vier Jahren schwarze Zahlen. Es ist nun an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen.“

      Der SSV Ulm 1846 Fußball ist sehr froh, mit Alexander Schöllhorn einen professionellen Nachfolger als Finanzvorstand gefunden zu haben. Der 51-jährige Ulmer ist Finanzvorstand der Kässbohrer Geländefahrzeuge AG und wurde am 7. Februar vom Aufsichtsrat bestellt. „Ich bin Fan des Vereins und hatte schon in der Bundesliga eine Dauerkarte. Es ist eine sehr spannende Geschichte und die Professionalisierung macht Laune“, so Schöllhorn bei seiner Vorstellung in den Katakomben des Donaustadions. Ein weiterer wichtiger Schritt in eine erfolgreiche Zukunft sieht der Vorstand in der Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft. Ein Konzept dazu soll den Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung am 5. März vorgestellt werden. „Der Verein braucht weitere Ressourcen um zukunftsfähig zu werden und um den Weg gehen zu können, den sich alle Wünschen. Es gibt bereits positive Signale aus der Wirtschaft und der Region“, erläutert Thomas Oelmayer. Ein entscheidender Punkt aber ist die Insolvenzsicherheit. Die Jugend bleibt Teil des e.V. und der Verein wäre bei finanziellen Schwierigkeiten nicht in Gefahr. Thomas Oelmayer gibt den Mitgliedern eine weitere Zusage: „Wir sind und bleiben ein Mitgliederverein. Die Entscheidungen werden immer beim Verein bleiben.“ Die Vorstände wünschen sich, an der Mitgliederversammlung einen Auftrag der Mitglieder, im Sinne des Vorstandes diesen Schritt gehen zu können und so die Zukunft des Vereins zu sichern. Anton Gugelfuss ist es wichtig zu betonen, „dass alle Geduld bewahren und es nicht von heute auf morgen geht. Wichtig ist, Samstag für Samstag die Klasse zu halten. Bodenständigkeit ist uns sehr wichtig!“

      PM SSV Ulm 1846 Fußball e.V.

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    • Spielabsage und Testspiel
      Da unser für morgen angesetztes Regionalligaspiel beim KSV Hessen Kassel aufgrund der Platzverhältnisse gestern abgesagt wurde,
      haben die Verantwortlichen des SSV Ulm 1846 Fußball nun ein Testspiel vereinbart. Unsere Mannschaft spielt morgen, Samstag, 03.03.2018 um 14.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz bei der Jahnhalle gegen den TSV Essingen.

      PM SSV Ulm 1846 Fußball
    • Spatzen schreiben im dritten Jahr in Folge schwarze Zahlen
      Mitglieder ebnen den Weg für die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung

      (Foto: SSV Ulm 1846 Fußball e.V. )

      Nahezu pünktlich um 18.46 Uhr begrüßte Vorstandsmitglied Thomas Oelmayer die anwesenden Mitglieder im Kornhaus und stellte das Podium vor. Tobias Sorg als Versammlungsleiter und Melanie Brandner als Protokollantin wurden einstimmig gewählt. Den ersten Bericht des Abends legte der Aufsichtsratsvorsitzende Heribert Fritz ab, der von der Arbeit des Aufsichts- und Verwaltungsrates erzählte. Die Aufgabe der Gremien sei es, den Vorstand zu kontrollieren und zu überwachen. Gleichzeitig beschrieb er die Vorstände als „sehr fleißig“ und bedankte sich beim scheidenden Finanzvorstand Roland Häussler. Anschließend stellte er seinen Nachfolger Alexander Schöllhorn vor, der direkt ein paar Worte an die Mitglieder richtete: „Der Verein hat sehr effiziente Finanz- und Controllingprozesse, darauf lässt sich aufbauen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen im Verein.“ Den Grund seines Engagements beschrieb er als rein emotional. Heribert Fritz ging nochmals auf die geleistete Arbeit des Vorstandes in den vergangenen Jahren ein und lobte die hervorragende Arbeit. Nach der Rettung und Stabilisierung des Vereins müsse man nun einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung machen. Gleichzeitig dankte er allen ehrenamtlichen Helfern, ohne die diese Arbeit nicht möglich wäre.

      Von den Vorständen begann Anton Gugelfuss mit den Ausführungen über die sportliche Situation. Zunächst beschrieb er jedoch die aktuellen Bauprojekte des Vereins. „Wir haben in den letzten Jahren genug Anschluss verloren“, sagte Gugelfuss und zeigte sich zufrieden darüber, wie sich der Verein infrastrukturell entwickelt. Der Umbau von zwei Garagen in Umkleideräume, Duschen und Verkaufsraum sei nahezu abgeschlossen. Das Großprojekt an der Gänswiese beginnt am kommenden Montag und soll im Frühjahr 2019 bezugsfertig sein. Sportlich habe der Verein viele Aufgaben vor sich, so Gugelfuss und erläuterte den Drei-Punkte-Plan der kommenden Jahre. So soll infrastrukturell, sportlich und personell eine weitere Professionalisierung erfolgen. Natürlich habe man sich sportlich die laufende Saison anders vorgestellt. Die vielen Verletzungen von wichtigen Spielern konnte man jedoch schwer kompensieren. Der Vorstand ist von der Qualität der Mannschaft überzeugt und glaubt an den Klassenerhalt. Das wurde am Abend mehrmals erwähnt.Thomas Oelmayer, im Vorstand zuständig für Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Recht, stellte anhand eines Organigramms seine Aufgaben vor und ging dabei unter anderem auch auf den Frauen- und Mädchenbereich ein. „Die Arbeit als ehrenamtlicher Vorstand ist viel Verzicht aber auch viel Freude und viel Hoffnung“, beschrieb Oelmayer seine Gefühlslage.

      Er dankte außerdem der Kanzlei Schneider, Geiwitz und Partner für die außerordentliche Unterstützung bei den Planungen der Ausgliederung, welche er federführend im Vorstand begleitet. Zum wiederholten aber für ihn letzten Mal stellte Roland Häussler den Finanzbericht des abgeschlossenen Wirtschaftsjahres vor. „Wir haben gesagt, dass wir nie mehr ausgeben als wir einnehmen“, so Häussler. Das ist dem scheidenden Finanzvorstand gelungen, denn im dritten Jahr in Folge schreibt der SSV Ulm 1846 Fußball schwarze Zahlen. Der Verein sei weiterhin abhängig von den Geldern der Sponsoren, die rund 80% des Gesamtetats von knapp 2 Mio. Euro ausmachen. Die größten Aufwendungen hat der Verein im Personalbereich mit rund 1,1 Mio. Euro, was etwa 65% entspricht. Erfreulich ist die Tatsache, dass der SSV Ulm 1846 Fußball zum 30.06.2017 einen Überschuss von rund 153.000 Euro erwirtschaften konnte. Hermann Burike bescheinigte dem Verein eine tadellose Buchführung und empfahl der Mitgliederversammlung die Vorstandschaft zu entlasten. Jeweils einstimmig entlasteten die 155 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder den Vorstand, den Aufsichtsrat und die Kassenprüfer. Den besonderen Tagesordnungspunkt 11 stellte Dr. Johannes Richter von der Kanzlei Schneider und Geiwitz vor. Sehr anschaulich und verständlich präsentierte er den Mitgliedern die Pläne des Vorstandes, die Lizenzspielerabteilung in eine Kapitalgesellschaft auszugliedern.

      Besonders die Sicherung der Gemeinnützigkeit, die Insolvenzsicherheit sowie die Öffnung zur extrernen Kapitalbeschaffung und die damit verbundene Professionalisierung stellte er als wichtige Gründe für eine Ausgliederung heraus. „Überführung des wirtschaftlichen Bereichs des Vereins in eine Kapitalgesellschaft“ - so lautet die vereinfachte Beschreibung. Eine Kommanditgesellschaft auf Aktien ist die favourisierte und wohl beste Rechtsform für den SSV Ulm 1846 Fußball. „Unser größtes Anliegen ist die Gemeinnützigkeit und die Jugend“, so Thomas Oelmayer und Anton Gugelfuss fügte an: „Wir wollen die Mitglieder auf diesem Weg mitnehmen“. Diesen Weg mitgehen wollen die Mitglieder, denn sie stimmten einstimmig für eine weitere Prüfung und Ausarbeitung der Ausgliederungsdokumente. Sobald dies abgeschlossen ist, wird es eine außerordentliche Mitgliederversammlung geben, auf der über eine entsprechende Satzungsänderung abgestimmt wird. Der Verein peilt dazu den kommenden Herbst an. „Vielen Dank für diesen tollen Vertrauensbeweis“, sagte Thomas Oelmayer nach der Abstimmung. Die Mitgliederversammlung endete mit einem Abschlussplädoyer von Verwaltungsrat Eberhard Riedmüller, der die Mitglieder und alle Fans aufforderte, die Mannschaft im Donaustadion zu unterstützen und positiv zu denken.

      PM SSV Ulm 1846 Fußball

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    • Eine Pressemitteilung vom SSV Ulm
      Der Regionalligist SSV Ulm braucht für die neue Saison einen neuen Sportlichen Leiter. Lutz Siebrecht, in dieser Funktion seit der Saison 2015/16 bei den Spatzen tätig, wird den Verein im Sommer auf eigenen Wunsch verlassen. Das hat der 50jährige Geislinger den Verantwortlichen des Vereins mitgeteilt.
      Ein Fußball-Vereinsheim, das nicht wie ein Fußball-Vereinsheim aussieht, hat kein Ambiente.
    • ich stelle gerade beim Lesen fest, dass es hier gar nicht um den SSV Ulm 1846, sondern den SSV Ulm 1846 Fußball geht. Also sollte der Thread ehrlicherweise auch so heißen.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Pokalsieg gegen VfR Aalen, im Halbfinale wartet Oberligist Freiberg. :positiv1:

      WFV-Pokalviertelfinale: Ulm ergreift gegen Aalen die Chance aufs Halbfinale
      Am Ende sahen 2078 Zuschauer, wie die Spatzen mit 6:3 nach Elfmeterschießen gewannen und ins Halbfinale des Pokals einzogen.
      fupa.net/berichte/ssv-ulm-1846…freiberg-ran-2019379.html
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)