Spitznamen der Vereine

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 1. FC Schweinfurt 05 --> Schnüdel

      Nach dem ich den Begriff nicht selber besser beschreiben konnte hab ich das hier genommen.

      Ihr Spitzname nach einem unterfränkischen Ausdruck für den Zipfel, der vor
      Erfindung des Blitzventils von der Blase im Inneren des Balles als Verschluss
      abgebunden werden musste und für eine leicht unrunde, harte Stelle sorgte,
      die besonders beim Kopfball recht unangenehm werden konnte.


      Quelle: www.mikroökonomie.de
    • Original von wormatianer96
      FK Pirmasens = Schlappeflicker (wegen der ehemaligen Schuhindustrie)



      auch: FK Pirmasens= Schuhstädter (aus dem oben genannten Grund)
      und "die Klub" (keine ahnung warum :rolleyes: )


      FC Ingolstadt= "die Schanzer"
      Darmstadt 98= "die Lilien" (Wappen)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MENGUS ()

    • SG Rot-Weiss Frankfurt - Die Roten

      siehe shirt:

      Meister der Oberliga Hessen: 1967/68 und 1989/90
      Hessenpokalsieger: 1970/71, 1973/74, 1988/89 und 1991/92 (Nur OFC (6x) und Darmstadt 98 (5x) haben mehr)
    • Es gibt ja noch einen Verein namens "die Roten" - Hannover 96 (was historisch gesehen eigentlich Unfug ist):

      Fußball ist vielleicht so erfolgreich, weil es ein leicht verständliches Spiel ist. Auch die Farbenlehre namhafter Vereine folgt meist eher einfachen Regeln. Die Roten Teufel vom Betzenberg präsentieren sich traditionell im roten Trikot und mit rotem Wappen, so wie die Königsblauen aus Gelsenkirchen ihre Vereinsfarben und die des Vereinswappens in eben solcher Deckungsgleichheit führen. Die hannoverschen Fans singen hingegen mit Inbrunst „Schwarz-weiß-grün ein Leben lang“, obwohl sie ihren Verein wegen der traditionellen Trikots doch stolz „Die Roten“ nennen. Ein Gegensatz der Fragen aufwirft.
      Ohne Zweifel einigte man sich bei der Gründung des „Hannoverschen Fußball-Clubs von 1896“ am 12. April 1896 auf eine Spielkleidung in Form eines weißen Hemdes, einer weißen Hose sowie schwarzer Stutzen – die Mitglieder aus bürgerlichem Hause, so die Annahme, müssten doch alle über ein weißes Hemd verfügen. Die Vereinsfarben schwarz-weiß-grün sind jedoch erst durch einen Eintrag in die Vereinschronik vom 18. November 1897 belegt. Von den pragmatischen Hintergründen der weiß-schwarzen Urkleidung abgesehen, waren Schwarz und Weiß auch die Farben Preußens. Und Grün ist nun einmal die Farbe des Rasens, auf dem man anfangs noch mit dem Rugbyei und später vermehrt mit dem runden Leder seinen Leibesertüchtigungen nachging. Ob darin die Motive für die Wahl der Vereinsfarben zu finden sind bleibt Spekulation. Nach Überlieferung eines Vereinsmitgliedes aus dieser Zeit sollen die damals schon 96-er genannten Balltreter allerdings schon 1897 in weiß-grün gestreiften Trikots aufgelaufen sein. Frühe Fotos belegen die gestreiften Trikots. Angesichts der Tatsache, dass durch die weiße Hose und die schwarzen Stutzen die Vereinsfarben komplett gewesen wären, kommen keine Zweifel auf, dass Grün und Weiß die Farben dieses gestreiften Trikots gewesen sind.
      Doch mit dem logischen Gleichklang von Vereins- und Trikotfarben war es kurz nach der Jahrhundertwende schon wieder vorbei. Die Leipziger Zeitung berichtete im Jahre 1904 in einem Beitrag über ein Freundschaftsspiel des Leipziger BC gegen Hannover 96, dass sich die Gäste mit ihren „rot-weißen Blusen (…) gut von dem grünen Rasen abhoben“. Möglicherweise ist das beschriebene Trikot mit dem identisch, dass wir auf einem Foto vom 2. Juni 1901 sehen und das man angesichts der Schwarz-Weiß-Fotografie nur mit dem Begriff „Dunkel“ beschreiben kann. Es ist übrigens mit der Aufschrift „HFC v 96“ versehen. Das gleiche Trikot tragen die 96-er auf dem ältesten, eine Spielszene in Hannover zeigenden Foto bei einem Spiel gegen Eintracht Braunschweig, das vermutlich noch vor der Gründung des Verbandes Hannoverscher Ballspielvereine (VHBV) im Jahre 1903 entstand. Sollte Rot bereits 1901 verwendet worden sein, so könnte dies auch nicht durch die Aufnahme des Schülervereins Germania im Jahre 1902 begründet sein. Ob Germania – kurz nach seiner eigenen Entstehung – überhaupt „Vereinsfarben“ hatte ist ohnehin unbekannt. Am 19. April 1901 hatte eine Generalversammlung von Hannover 96 beschlossen, ab sofort nur noch den Fußball mit dem runden Leder zu pflegen, anstatt dem Rugbyei hinterherzulaufen. Es wäre daher denkbar, dass dieser Wechsel der Präferenz zugleich den Wechsel der Trikotfarbe markiert – aber auch das kann nur eine Spekulation bleiben. Ein Zusammenhang mit der Gründung des VHBV kann angesichts der Verwendung von Rot vor 1903 auch nur als Indiz für eine Verfestigung der Praxis des Tragens roter Trikots betrachtet werden, sofern der VHBV damals schon vorgab, dass jede Trikotfarbe in Hannover nur von einem Verein getragen werden durfte. Uns bleibt nur die Erkenntnis, dass die Ursprünge der roten Trikots im Dunkel der Geschichte kaum jemals aufzuklären sein werden und möglicherweise ganz profan in ihrer zufälligen Beschaffung liegen könnten. Das Rot – oder vermutlich eher Weinrot – war trotz erster Belege natürlich noch nicht etabliert. Und auf Aufnahmen nach der Fusion des Hannoverschen FC von 1896 mit dem BV Hannovera 98 im Jahre 1913 zum Hannoverschen SV 1896 sehen wir die 96-er zumeist in weißen Hemden, schwarzen Hosen und schwarzen Stutzen – manchmal auch in vertikal gestreiften Trikots. Neben der Fusion kann für den Farbenwechsel jedoch auch der Umstand ausschlaggebend gewesen sein, dass man 1913/14 – vereint und in der neuen ganz Norddeutschland umfassenden Spielklasse – vielleicht nicht mehr an lokale Vorgaben des Tragens weinroter Trikots gebunden war. Interessant ist ferner, dass gleich nach Fusion auf dem weißen Trikot eine abgerundete 96 innerhalb eines Kreises auftauchte. Während das schwarz-weiß-grüne Schild des HFC 96 als Vereinswappen nach der Fusion durch eine schwarz-weiß-grüne Fahne abgelöst wurde, ist in der 96 auf dem Trikot bereits ein Vorläufer des heutigen Wappens erkennbar. Einen bedeutenden Trikotwechsel hat die Fusion von 1913 jedoch mit Gewissheit gebracht. Das Blau der einstigen Hannovera 98 schnappte sich Arminia, die bis dahin im ungeliebten Silbergrau antrat. Ihre eigene Vereinsfarbe Grün belegte damals der HSC. Sicher ist auch, dass das Stadtamt für Leibesübungen nach dem 1. Weltkrieg dafür sorgte, dass jede Farbe nur von einem Verein getragen werden durfte. Wenn uns ab Mitte der 20-er Jahre ein Hannover 96 nun wieder in Weinrot begegnet, so kann dies durchaus in einer Anweisung des Stadtamts für Leibesübungen begründet liegen – auch hier liegt die Betonung auf kann. Auffallend ist ferner, dass auf Aufnahmen der Jahre 1929-1935 die Hosen weiß sind.
      Eingetaucht in die Frühphase des Vereins mag man sich nun fragen – wo bitte bleibt bei all dem die angebliche Tradition? Woody Allen äußerte einmal: „Tradition ist die Illusion der Permanenz“. Der subjektive Eindruck der Massen reicht oft aus. Dem war sich scheinbar auch Martin Kind bewusst, als er in seiner Regentschaft als Präsident stetig betonte, die „Marke“ Hannover 96 zu entwickeln. Im offiziellen Jahrbuch 2004/05 stellte der Verein sein modifiziertes Logo wie folgt dar: „Im Rahmen eines mittelfristig geplanten Relaunch-Konzepts konzentriert sich Hannover 96 zukünftig wieder auf das Wesentliche. Das gerade überarbeitete Logo (…) beschränkt sich auf die klassischen, zentralen Elemente – die schwarze 96 mit weißer Outline auf grünem Rund, das außen durch eine weiß-schwarze Outlinie begrenzt wird. Einzig ein Lichtreflex sorgt für eine erhabene Anmutung, allerdings ohne wirkliche grafische Veränderungen vornehmen zu müssen. Dem Anspruch, die Roten sein zu wollen, wird man durch den bevorzugten roten Hintergrund gerecht. Die Farben sind dabei kräftiger geworden, was die Leidenschaft der Marke Hannover 96 unterstreicht“. Der Anspruch „die Roten“ zu sein, wurde jedoch just in einer Zeit betont, in der der Verein seinen Jahrzehnte alten Hauptkonkurrenten Arminia – „die Blauen“ – deutlich und wohl unwiderruflich abgeschüttelt hatte. Ohne ein Duell Rot gegen Blau erscheint Traditionalisten jedoch der Markenname überbetont. Ohnehin darf nicht vergessen werden, dass 96, das erst in frühen Bundesligazeiten der 60-er Jahre die Fahne als Vereinswappen offiziell durch die Ziffern 96 ersetzte, nun auch in einem kräftigen Rot antrat. Zuvor hätte der Verein eher „die Weinroten“ genannt werden müssen, war im Sprachgebrauch aber ohnehin einfach „96“. In diesem Sinne haben sich „die Roten“ erst in der Bundesliga unter diesem Namen zur Marke entwickelt. So ist das manchmal eben mit der Illusion der Permanenz.

      Aus meinem Blog: die-fans.de/Ostfussball/17/War…roten+Trikots+spielt.html
      Red Bull probieren, Retortenklub Sonnenhof boykottieren.
    • Es gibt ja noch einen Verein namens "die Roten" - Hannover 96 (was historisch gesehen eigentlich Unfug ist):
      P.S. Glückwunsch SG Rot-Weiß 01!

      Fußball ist vielleicht so erfolgreich, weil es ein leicht verständliches Spiel ist. Auch die Farbenlehre namhafter Vereine folgt meist eher einfachen Regeln. Die Roten Teufel vom Betzenberg präsentieren sich traditionell im roten Trikot und mit rotem Wappen, so wie die Königsblauen aus Gelsenkirchen ihre Vereinsfarben und die des Vereinswappens in eben solcher Deckungsgleichheit führen. Die hannoverschen Fans singen hingegen mit Inbrunst „Schwarz-weiß-grün ein Leben lang“, obwohl sie ihren Verein wegen der traditionellen Trikots doch stolz „Die Roten“ nennen. Ein Gegensatz der Fragen aufwirft.
      Ohne Zweifel einigte man sich bei der Gründung des „Hannoverschen Fußball-Clubs von 1896“ am 12. April 1896 auf eine Spielkleidung in Form eines weißen Hemdes, einer weißen Hose sowie schwarzer Stutzen – die Mitglieder aus bürgerlichem Hause, so die Annahme, müssten doch alle über ein weißes Hemd verfügen. Die Vereinsfarben schwarz-weiß-grün sind jedoch erst durch einen Eintrag in die Vereinschronik vom 18. November 1897 belegt. Von den pragmatischen Hintergründen der weiß-schwarzen Urkleidung abgesehen, waren Schwarz und Weiß auch die Farben Preußens. Und Grün ist nun einmal die Farbe des Rasens, auf dem man anfangs noch mit dem Rugbyei und später vermehrt mit dem runden Leder seinen Leibesertüchtigungen nachging. Ob darin die Motive für die Wahl der Vereinsfarben zu finden sind bleibt Spekulation. Nach Überlieferung eines Vereinsmitgliedes aus dieser Zeit sollen die damals schon 96-er genannten Balltreter allerdings schon 1897 in weiß-grün gestreiften Trikots aufgelaufen sein. Frühe Fotos belegen die gestreiften Trikots. Angesichts der Tatsache, dass durch die weiße Hose und die schwarzen Stutzen die Vereinsfarben komplett gewesen wären, kommen keine Zweifel auf, dass Grün und Weiß die Farben dieses gestreiften Trikots gewesen sind.
      Doch mit dem logischen Gleichklang von Vereins- und Trikotfarben war es kurz nach der Jahrhundertwende schon wieder vorbei. Die Leipziger Zeitung berichtete im Jahre 1904 in einem Beitrag über ein Freundschaftsspiel des Leipziger BC gegen Hannover 96, dass sich die Gäste mit ihren „rot-weißen Blusen (…) gut von dem grünen Rasen abhoben“. Möglicherweise ist das beschriebene Trikot mit dem identisch, dass wir auf einem Foto vom 2. Juni 1901 sehen und das man angesichts der Schwarz-Weiß-Fotografie nur mit dem Begriff „Dunkel“ beschreiben kann. Es ist übrigens mit der Aufschrift „HFC v 96“ versehen. Das gleiche Trikot tragen die 96-er auf dem ältesten, eine Spielszene in Hannover zeigenden Foto bei einem Spiel gegen Eintracht Braunschweig, das vermutlich noch vor der Gründung des Verbandes Hannoverscher Ballspielvereine (VHBV) im Jahre 1903 entstand. Sollte Rot bereits 1901 verwendet worden sein, so könnte dies auch nicht durch die Aufnahme des Schülervereins Germania im Jahre 1902 begründet sein. Ob Germania – kurz nach seiner eigenen Entstehung – überhaupt „Vereinsfarben“ hatte ist ohnehin unbekannt. Am 19. April 1901 hatte eine Generalversammlung von Hannover 96 beschlossen, ab sofort nur noch den Fußball mit dem runden Leder zu pflegen, anstatt dem Rugbyei hinterherzulaufen. Es wäre daher denkbar, dass dieser Wechsel der Präferenz zugleich den Wechsel der Trikotfarbe markiert – aber auch das kann nur eine Spekulation bleiben. Ein Zusammenhang mit der Gründung des VHBV kann angesichts der Verwendung von Rot vor 1903 auch nur als Indiz für eine Verfestigung der Praxis des Tragens roter Trikots betrachtet werden, sofern der VHBV damals schon vorgab, dass jede Trikotfarbe in Hannover nur von einem Verein getragen werden durfte. Uns bleibt nur die Erkenntnis, dass die Ursprünge der roten Trikots im Dunkel der Geschichte kaum jemals aufzuklären sein werden und möglicherweise ganz profan in ihrer zufälligen Beschaffung liegen könnten. Das Rot – oder vermutlich eher Weinrot – war trotz erster Belege natürlich noch nicht etabliert. Und auf Aufnahmen nach der Fusion des Hannoverschen FC von 1896 mit dem BV Hannovera 98 im Jahre 1913 zum Hannoverschen SV 1896 sehen wir die 96-er zumeist in weißen Hemden, schwarzen Hosen und schwarzen Stutzen – manchmal auch in vertikal gestreiften Trikots. Neben der Fusion kann für den Farbenwechsel jedoch auch der Umstand ausschlaggebend gewesen sein, dass man 1913/14 – vereint und in der neuen ganz Norddeutschland umfassenden Spielklasse – vielleicht nicht mehr an lokale Vorgaben des Tragens weinroter Trikots gebunden war. Interessant ist ferner, dass gleich nach Fusion auf dem weißen Trikot eine abgerundete 96 innerhalb eines Kreises auftauchte. Während das schwarz-weiß-grüne Schild des HFC 96 als Vereinswappen nach der Fusion durch eine schwarz-weiß-grüne Fahne abgelöst wurde, ist in der 96 auf dem Trikot bereits ein Vorläufer des heutigen Wappens erkennbar. Einen bedeutenden Trikotwechsel hat die Fusion von 1913 jedoch mit Gewissheit gebracht. Das Blau der einstigen Hannovera 98 schnappte sich Arminia, die bis dahin im ungeliebten Silbergrau antrat. Ihre eigene Vereinsfarbe Grün belegte damals der HSC. Sicher ist auch, dass das Stadtamt für Leibesübungen nach dem 1. Weltkrieg dafür sorgte, dass jede Farbe nur von einem Verein getragen werden durfte. Wenn uns ab Mitte der 20-er Jahre ein Hannover 96 nun wieder in Weinrot begegnet, so kann dies durchaus in einer Anweisung des Stadtamts für Leibesübungen begründet liegen – auch hier liegt die Betonung auf kann. Auffallend ist ferner, dass auf Aufnahmen der Jahre 1929-1935 die Hosen weiß sind.
      Eingetaucht in die Frühphase des Vereins mag man sich nun fragen – wo bitte bleibt bei all dem die angebliche Tradition? Woody Allen äußerte einmal: „Tradition ist die Illusion der Permanenz“. Der subjektive Eindruck der Massen reicht oft aus. Dem war sich scheinbar auch Martin Kind bewusst, als er in seiner Regentschaft als Präsident stetig betonte, die „Marke“ Hannover 96 zu entwickeln. Im offiziellen Jahrbuch 2004/05 stellte der Verein sein modifiziertes Logo wie folgt dar: „Im Rahmen eines mittelfristig geplanten Relaunch-Konzepts konzentriert sich Hannover 96 zukünftig wieder auf das Wesentliche. Das gerade überarbeitete Logo (…) beschränkt sich auf die klassischen, zentralen Elemente – die schwarze 96 mit weißer Outline auf grünem Rund, das außen durch eine weiß-schwarze Outlinie begrenzt wird. Einzig ein Lichtreflex sorgt für eine erhabene Anmutung, allerdings ohne wirkliche grafische Veränderungen vornehmen zu müssen. Dem Anspruch, die Roten sein zu wollen, wird man durch den bevorzugten roten Hintergrund gerecht. Die Farben sind dabei kräftiger geworden, was die Leidenschaft der Marke Hannover 96 unterstreicht“. Der Anspruch „die Roten“ zu sein, wurde jedoch just in einer Zeit betont, in der der Verein seinen Jahrzehnte alten Hauptkonkurrenten Arminia – „die Blauen“ – deutlich und wohl unwiderruflich abgeschüttelt hatte. Ohne ein Duell Rot gegen Blau erscheint Traditionalisten jedoch der Markenname überbetont. Ohnehin darf nicht vergessen werden, dass 96, das erst in frühen Bundesligazeiten der 60-er Jahre die Fahne als Vereinswappen offiziell durch die Ziffern 96 ersetzte, nun auch in einem kräftigen Rot antrat. Zuvor hätte der Verein eher „die Weinroten“ genannt werden müssen, war im Sprachgebrauch aber ohnehin einfach „96“. In diesem Sinne haben sich „die Roten“ erst in der Bundesliga unter diesem Namen zur Marke entwickelt. So ist das manchmal eben mit der Illusion der Permanenz.

      Aus meinem Blog: die-fans.de/Ostfussball/17/War…roten+Trikots+spielt.html
      Red Bull probieren, Retortenklub Sonnenhof boykottieren.
    • Hallo!
      Ich sammle derzeit aus dem deutschsprachigen Raum Vereinsspitznamen, die sich vom Vereinsnamen ableiten. Groß ist meine Ausbeute noch nicht:

      SpVgg Landshut - die Spiele, ASN Pfeil Phönix Nürnberg (bzw. ASN Nürnberg) - die Assen, 1.FC Nürnberg - der Club, 1.FC Pforzheim - d`Club, VfR Pforzheim - die Raßler, FK Pirmasens - die Klub, Rheydter SpV - der Spö, FT Rosenheim - Fritschi, SV Schaffhausen - Spielvi.
      Tasmania Berlin - Tas, Concordia Wandsbek (bzw. Concordia Hamburg) - Cordi, Victoria Hamburg - Vicky, Preussen Hastenrath - der Preuß, Lok Leipzig - die Loksche, Brandenburg Lichterfelde - BraLi, Güldenstern Stade - Güldi.
      TeBe Berlin gehört hier nicht dazu, da es sich bei dieser Schreibweise um mehr als nur einen Spitznamen handelt.

      Es wird doch sicherlich noch weitere geben. Wer kennt noch welche?
      Gruß, Vereinsnamen.de
    • falls noch nicht genannt,hier sind welche,die mir noch geläufig sind:

      MSV Duisburg="Die Zebras" (wegen der gestreiften Trikots)
      Berliner SV 92="die Störche" (wegen der roten Socken-genau wie Holstein Kiel)
      SV Alsenborn="die Bajazze"(wegen der vielen im Dorf lebenden Zirkusartisten)
      Saar 05 Saarbrücken="die Söhne Mannheims"(so nannten sie sich in der letzten Saison)
      Sportfreunde Saarbrücken="Hiddeklowe"(wegen der im Stadtteil Burbach angesidelten Hüttenindustrie-Quelle:"Die Geschichte der Oberliga Südwest,Klartext-Verlag)
      VfB Lohberg="Die Knappen"(der Sportplatz liegt direkt an einer Zeche)
      Sportfreunde Hamborn 07="Die Löwen"(ein älteres Vereinswappen hatte mal einen Löwen,aber so wurde der Verein auch schon viel früher genannt)

      in England hat meines Wissens fast jeder Verein einen Spitznamen,wenn dort die "Magpies" gegen die "Saints" gespielt haben,hieß die Begegnung Newcastle-Portsmouth.
      ich kannte wen
      der litt akut
      an Fußballwahn
      und Fußballwut
      (Joachim Ringelnatz)
    • Viktoria 89 Berlin - Die Mariendorfer Löwen. Macht heute als Viktoria 89 Berlin Lichterfeld-Tempelhof eher wenig Sinn, auch wenn Mariendorf ja zu Tempelhof gehört.
      SC Union 06 Berlin - "Eisern Union"
      BFC Dynamo - Schiebermeister (von anderen)
      Berliner SV 1892 - die Störche
      Red Bull probieren, Retortenklub Sonnenhof boykottieren.
    • Schon erwähnte Vereine, aber dazu die Namenserklärung:
      SpVgg (Greuther) Fürth: Kleeblättler; kommt vom Stadtwappen (Kleeblatt), das evtl. auf die frühere Dreiherrschaft in der Stadt oder die Lage an drei Flüssen hinweist. "Greuther" stammt als Kurzform vom TSV Vestenbergsgreuth, der mittlerweile wieder eigene Amateurteams in Spielbetrieb hat. Merke: Die "Greuther" sind nicht die Fürther, sondern die aus Vestenbergsgreuth
      Ingolstadt: Schanzer; kommt a) vom Spitznamen der Pioniere, die schon im alten Königreich Bayern und später als Bundeswehr in der Garnisonsstadt stationiert waren und b) das Stadion des MTV (einer der Vorgänger des FC) liegt an einer früheren "Schanze" (sprich: Festungsanlage)
      1.FC Nürnberg: "Glubberer" (Clubberer) erklärt sich aus dem Vereinsnamen
    • Eigentlich macht "Greuther" seitdem der TSV wieder im Spielbetrieb steht wenig Sinn. Satzungstechnisch ist das ja auch ganz kurios dadurch, dass als juristische Person nur der TSV Vestenbergsgreuht dem Verein anghören kann § 7.2. greuther-fuerth.de/fileadmin/I…/Verein/satzung_spvgg.pdf . "Kann" heißt doch, dass die Mitgliedschaft nicht ewig sein muss und dass - ob nun Mitglied oder nicht - dies ohnehin nicht dauerhaft die Namenserweiterung zur Folge haben muss.

      Gibt es denn da gar keine Bestrebungen, diese Posse im Namen mal wieder abzulegen oder ist der Teeguru da noch zu einflussreich?
      Red Bull probieren, Retortenklub Sonnenhof boykottieren.
    • Von Seiten der Fans schon, aber da ist nichts zu machen. Das ganze wurde damals als Konstruktion gewählt, weil es der einzig gangbare Weg war. Hack wollte "seine Greuther" bzw.seine Wurzeln dort nicht einfach abschneiden. Die "Greuther" wollten irgendwie noch vorkommen nachdem ihre Geschichte als Dorfverein im höheren Fußball beendet war. Die Fürther Mitglieder wollten keine echte Fusion bzw. das Aufgehen der SpVgg in einem neuen Verein. Daher war der Beitritt des TSV als juristische Person in die SpVgg die "Lösung". Die SpVgg besteht nahtlos weiter und der TSV zog sein Team aus der Liga zurück. Daher wechselten z.B. auch sieben "Greuther" Spieler zur SpVgg und die anderen Verträge dort waren beendet. De facto übernahm der "weiße Ritter" Hack die SpVgg. Spielort, Vereinsfarben, Bewußtsein der Fans etc. war und blieb Fürth, aus Greuth kam nur ein geringer Zuschaueranteil und der "Greuther" Anteil war klein. Das Problem war nur, dass in der Fußballöffentlichkeit außerhalb Fürths und auch in den Medien das ganze nicht kapiert wurde und auch Hack in seiner Außendarstellung das "Greuther" hochhielt.
      Hack stammt aus "Greuth", war dort aktiver Fußballer und hat "seinen" Dorfverein bis in die RL geführt. Ich verstehe, wenn er diesen Teil seiner Geschichte bewahren will. Es scheint auch satzungstechnisch gar nicht so einfach zu sein, die "Greuther" wieder los zu werden, wenn man wollte.
      Es ärgert halt viele Fürther, wenn sie bzw. das Team als "Greuther" bezeichnet werden und die Vergangenheit, z.B. die drei deutschen Meisterschaften in den Hintergrund rücken etc.
      Wobei man klar sagen muss: Hack hat den Verein gerettet und führt ihn seitdem finanziell grundsolide. Er ist nicht der "Milliardär mit Spielzeug". Es ist nicht sein Geld (er war Geschäftsführer aber nicht Eigentümer der Martin Bauer Group), sondern er hat vielmehr seine weitreichenden Kontakte in der Geschäftswelt genutzt um einen Pool aus regionalen Sponsoren aufzubauen. Von daher genau das, wie ein Verein sich finanzieren sollte.