Zuschauer in der RL

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    • Natürlich sind die Mannschaftszahlen relevant. Es macht doch wohl einen Unterschied, ob man an der Spitze von 10000 oder 5000 Mannschaften steht. Von mir aus kann man auch die Einwohnerzahl mit einfließen lassen. Die Proportionen sind aber sehr ähnlich. Was aber wirklich keinen Einfluss auf das Niveau hat, ist die Fläche.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Rems Murr schrieb:

      Natürlich sind die Mannschaftszahlen relevant. Es macht doch wohl einen Unterschied, ob man an der Spitze von 10000 oder 5000 Mannschaften steht. Von mir aus kann man auch die Einwohnerzahl mit einfließen lassen. Die Proportionen sind aber sehr ähnlich. Was aber wirklich keinen Einfluss auf das Niveau hat, ist die Fläche.
      Welchen Unterschied macht es, ob man an der Spitze von 10000 oder 5000 Mannschaften steht, wenn es keinen Niveauvergleich gibt? Die Anzahl der Kreisligamannschaften soll relevant sein? Abgesehen davon, dass die Mitgliederstatistik manchmal erhebliche "Plausibilitätslücken" aufweist :)

      Die Fläche kann man als ausgleichendes Kriterium mit geringerer Wertigkeit (z.B. Faktor 1/2 gegenüber Einwohner-/Mannschaftszahl) hinzunehmen. In der "Pampa" kann man nicht erwarten, dass der nächste Bundesligist "um die Ecke" liegt, aber bis zum nächsten Regionalligisten sollte die Entfernung möglichst überschaubar sein.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • WieWaldi schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Natürlich sind die Mannschaftszahlen relevant. Es macht doch wohl einen Unterschied, ob man an der Spitze von 10000 oder 5000 Mannschaften steht. Von mir aus kann man auch die Einwohnerzahl mit einfließen lassen. Die Proportionen sind aber sehr ähnlich. Was aber wirklich keinen Einfluss auf das Niveau hat, ist die Fläche.
      Welchen Unterschied macht es, ob man an der Spitze von 10000 oder 5000 Mannschaften steht, wenn es keinen Niveauvergleich gibt? Die Anzahl der Kreisligamannschaften soll relevant sein? Abgesehen davon, dass die Mitgliederstatistik manchmal erhebliche "Plausibilitätslücken" aufweist :)
      Die Fläche kann man als ausgleichendes Kriterium mit geringerer Wertigkeit (z.B. Faktor 1/2 gegenüber Einwohner-/Mannschaftszahl) hinzunehmen. In der "Pampa" kann man nicht erwarten, dass der nächste Bundesligist "um die Ecke" liegt, aber bis zum nächsten Regionalligisten sollte die Entfernung möglichst überschaubar sein.
      Genau, deshalb ist es eben doch genauso wichtig wie viele über wie unter einem Spielen. Wenn in Hamburg schon z.B. 4 Bundesligisten spielen HSV, St Pauli , Norderstedt und Altona93 dann brauchen doch keine weiteren in der 2. 3. aber vielleicht doch wieder in die 4. Liga. Was will ich sagen. Proporz ist gut, muss aber auch gerecht gemacht werden. SG
    • WieWaldi schrieb:

      VfR Wormatia 1908 schrieb:

      Was soll gerechter sein als Proporz?
      Sportliche Entscheidungen.
      So soll es ja auch sein, nur müssen die Rahmenbedigungen für den sportlichen Wettkampf einem annähernd gerechten Proporz folgen.

      Beispiel:
      Der OL-Bremen-Meister hat sich gegen wesentlich weniger Mannschaften sportlich durchgesetzt als der der OL Niedersachsen-Meister.
      Daher erhält Bremen zurecht weniger Aufstiegsplätze als Niedersachsen (wenn man den tatsächlichen Proporz abbilden würde wäre die Bremen noch wesentlich schlechter gestellt als aktuell).
      Von daher lässt sich die sportliche Entscheidung zur Ermittlung des Bremenliga-Meisters nicht mit der zur Ermttlung des Niedersachsenmeisters direkt vergleichen; es müssen zum gerechten Vergleich Proporzfaktoren einfliessen.
    • Maulwurf schrieb:

      VfR Wormatia 1908 schrieb:

      Was soll gerechter sein als Proporz?
      Proporz geht nur dann wenn ich von Oben anfange und nicht irgendwo in der Mitte, wo der Proporz schon nicht mehr stimmt. OK?
      Der Proporz geht doch schon ab Liga 1 los, nur macht sich das erst in den Austiegsplätzen zur 3.Liga praktisch bemerkbar.
      Für den Aufsteigsproporz kann man doch immer nur die Grenzen der Ebene betrachten aus der aufgestiegen wird.

      1. BuLi: 100 % der Aufsteiger stellt die eingleisige 2. BuLi, da sie deutschlandweite Grenzen hat, das Gebiet also 100 % der Herrenmannschaften repäsentiert, Proporz also gewahrt.
      2. BuLi: 100 % der Auftsteiger stellt die eingleisige 3. Liga, da diese deutschlandweite Grenzen hat, das Gebiet also 100 % der Herrenmannschaften repäsentiert, Proporz also gewahrt.
      3. Liga: die Aufstiegsplätze (bzw. Aufstiegsrundenplätze) stellen anteilig die jeweiligen Regionalligen, Proporz also näherungsweise gewahrt.
      ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von VfR Wormatia 1908 ()

    • VfR Wormatia 1908 schrieb:

      WieWaldi schrieb:

      VfR Wormatia 1908 schrieb:

      Was soll gerechter sein als Proporz?
      Sportliche Entscheidungen.
      So soll es ja auch sein, nur müssen die Rahmenbedigungen für den sportlichen Wettkampf einem annähernd gerechten Proporz folgen.

      Beispiel:
      Der OL-Bremen-Meister hat sich gegen wesentlich weniger Mannschaften sportlich durchgesetzt als der der OL Niedersachsen-Meister.
      Daher erhält Bremen zurecht weniger Aufstiegsplätze als Niedersachsen (wenn man den tatsächlichen Proporz abbilden würde wäre die Bremen noch wesentlich schlechter gestellt als aktuell).
      Von daher lässt sich die sportliche Entscheidung zur Ermittlung des Bremenliga-Meisters nicht mit der zur Ermttlung des Niedersachsenmeisters direkt vergleichen; es müssen zum gerechten Vergleich Proporzfaktoren einfliessen.
      Gerade die Aufstiegsregelung in die RL-Nord ist doch ein Paradebeispiel dafür, dass Proporz eben nicht alles ist, sonst hätte Niedersachsen wahrscheinlich (mindestens) 2 feste Aufsteiger. Anscheinend hat man sich aber aus sportpolitischen Gründen zu einer Aufstiegsrunde entschieden, bei der Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein gleich gewichtet werden und deren Meister gegen den Vizemeister Niedersachsens antreten.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • Zwei direkte Aufstiegsplätze für Niedersachsen wäre sicherlich gerecht fertigt. Um Vizemeister in Niedersachsen zu werden, muss man sportlich doch schon viel mehr leisten, als die Meister in Bremen und Hamburg. Trotzdem muss sich der Vizemeister noch ein zweites Mal sportlich durchsetzen.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • WieWaldi schrieb:

      Gerade die Aufstiegsregelung in die RL-Nord ist doch ein Paradebeispiel dafür, dass Proporz eben nicht alles ist, sonst hätte Niedersachsen wahrscheinlich (mindestens) 2 feste Aufsteiger. Anscheinend hat man sich aber aus sportpolitischen Gründen zu einer Aufstiegsrunde entschieden, bei der Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein gleich gewichtet werden und deren Meister gegen den Vizemeister Niedersachsens antreten.
      Wobei sich die Aufstiegsmodalitäten im Norden seit dieser Saison geändert haben

      Regionalliga Nord 2018/19
    • linkinkev schrieb:

      Bitte nicht gleich 2 Threads zumüllen mit der Endlosschleife über die Regionalligazusammenstellung. :mahlzeit:
      Danke! Ich wollte es auch schon schreiben.
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Rollbraten schrieb:

      Wacker-Wiggerl schrieb:

      doepuli schrieb:

      In der derzeitigen Situation ist es für nur ganz wenige Vereine möglich, in dieser Liga Semi- oder gar Vollprofifußball durchzustehen.
      dann muss also die Liga so gestaltet werden, dass man auch mit bezahlten Amateuren durchkommt
      Diese gutgemeinte Theorie scheitert m.m.N. an der Tatsache, daß die verantwortlichen Herrschaften in den Vereinen allerspätestens nach 3 bis 4 geglückten RL-Spielzeiten vom Größenwahn gepackt werden, mit aller Gewalt aus dieser sogenannten Todesliga nach oben raus wollen und dann finanziell auf die Schnauze fallen.
      halb richtig. in Bayern, im Norden, im Osten gibts schon auch Vereine, die ihre Grenzen kennen und mit gut bezahltem Amateurfußball Erfolg haben in der Rl und nicht weiter hoch wollen. durch die von interessierten Kreisen betriebene Einführung der vierten Profiliga durch die Kraft des Faktischen ohne offizielle Erklärung oder Statuten wird diesen Vereinen freilich das Wasser abgegraben; es ist hier dann auch das Ziel, Vereine die unter die vierte Ebene fallen einfach zum Abschuss freizugeben