SC Eschborn (ehemals 1. FC Eschborn)

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    • SC Eschborn (ehemals 1. FC Eschborn)

      Regionalliga-Schlusslicht 1. FC Eschborn hat drei neue Spieler unter Vertrag genommen.

      Vom hessischen Ligarivalen Darmstadt 98 kehrt Michael Anicic nach Eschborn zurück. Ferner schnüren künftig Marko Kück von Rot-Weiss Essen und der frühere Schweinfurter Baldo Di Gregorio die Schuhe für den FCE.Der 1,88 Meter große Kück kann als Innenverteidiger eingesetzt werden. Der 29-Jährige schnupperte beim Hamburger SV unter Felix Magath bereits Erstliga-Luft. Sein Vertrag läuft bis 2008.

      Di Gregorio (22) war in der Jugend bereits bei Eintracht Frankfurt aktiv und gehörte auch der U-19-Nationalmannschaft an. Er kann sowohl in der Abwehr wie auch im Mittelfeld spielen.Routinier Anicic (31) spielte in der Saison 2004/05 in Eschborn.Das Spielertrio hat das Training unter Coach Klaus Scheer bereits aufgenommen.

      Quelle: kicker.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Asa ()

    • Ich glaube schon aber ich hoffs net!

      Andererseits scheint Eschborn selbst nicht mehr daran zu glauben! Sonst hätten sie nicht allen Spielern nen Vertrag gegeben der auch für die Oberliga gültig ist!?!
      Nie mehr Oberliga!! :cool:
      100% Anti-Ho**enheim
    • Wunderliches aus dem Taunusvorderland

      Von einem „völlig ahnungslosen“ Präsidenten, einem russischen Investor und acht Neuzugängen: Das Wintermärchen des 1. FC Eschborn

      Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach sind Geschichte. Den beiden Traditionsvereinen hat das weit abgeschlagene Regionalliga-Schlusslicht 1. FC Eschborn den Rang abgelaufen. Zumindest, was die Produktion von Schlagzeilen betrifft. Kein halbes Jahr nach der drohenden Pleite ist aus dem Taunusvorderland wieder einmal Wunderliches zu hören. Kaum ein Tag vergeht in diesen Wochen, an dem kein Neuzugang vorgestellt wird.

      Dabei schien der Emporkömmling der jüngeren Fußball-Geschichte aus der Boomtown im Westen Frankfurts - obwohl gerade als Oberliga-Meister sportlich in die Regionalliga zurückgekehrt - im Sommer am Ende. Von Scheinverträgen in der Oberliga war die Rede, von vermeintlicher Steuerhinterziehung wurde in Frankfurter Gazetten berichtet. Der Schuldenberg schien den Club in die Knie zu zwingen. Der langjährige Vorsitzende Michael Kopp nahm die Verantwortung und seinen Hut.

      Der neue Vorstand um Kopp-Nachfolger Karl Müller - das Fachmagazin „kicker“ charakterisierte ihn jüngst wenig galant als „völlig ahnungslos“ - gelobte Besserung und ging erfolgreich betteln. Eine Millionen-Bürgschaft der Stadt Eschborn rettete den FCE vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Ein rigoroses Sparkonzept wurde erarbeitet, Mitglieder des Eschborner Stadtparlaments wurden in den Aufsichtsrat gewählt, um die Geschäfte zu überwachen.

      Kurze Ära der Bescheidenheit

      Kaum war die Bürgschaft da, wurde Meistercoach Klaus Scheer ohne Not entlassen. Mit dem anerkannt maßvollen Ramon Berndroth sollte ein Trainer Regie führen, der mit einer bestenfalls Oberliga-tauglichen Mannschaft den Ligaverbleib realisieren sollte. Doch die Eschborner Ära der Bescheidenheit war nur von kurzer Dauer. Berndroth, der als Krisenmanager in klammen Kassenlagen unter anderem in Offenbach sein Talent unter Beweis gestellt hatte, musste im Oktober gehen. Sein Nachfolger: Klaus Scheer. Das bot sich für den FCE an, stand er doch noch auf der Gehaltsliste. Offizielle Eschborner Begründung für den Trainertausch: Erfolglosigkeit. Die Zahlen sprechen bis heute dagegen: Unter Berndroth holte der Aufsteiger - keineswegs berauschende - sechs Zähler, unter Scheer bis zur Winterpause nur noch einen.

      Doch Scheer konnte für einen Club ohne ausgewiesenen Fachmann im Umfeld genau das, was Berndroth abgeht: medienwirksame Parolen auszugeben. Flugs bescheinigte Scheer dem Team, nicht Regionalliga-tauglich zu sein, pfiff auf den gesenkten Daumen des Kassenwartes - und forderte Verstärkungen. Der arbeitslose Ramon Berndroth wartete derweil - wie dem Vernehmen nach der Großteil des Kaders - auf die Zahlung der ausstehenden Gehälter.

      Berndroth hielt lange still - bis kurz vor Weihnachten, als er einen Anwalt einschaltete, um den Verein an die Zahlung von mittlerweile drei ausstehenden Monatsgagen zu erinnern. Der Aufruhr in Eschborn war groß. Wie könne man dies nur tun? Gerade in einer Zeit, in der der Club auf Sponsorensuche sei, um das Unmögliche doch noch wahr zu machen.

      Unmöglich und Eschborn? Zumindest hinter den Kulissen ist dies ein Widerspruch in sich. Ein im Rhein-Main-Gebiet ansässiger russischer Unternehmer mit dem viel versprechenden Namen Tofik Davidoff verkleidete sich kurz vor Heiligabend als Weihnachtsmann und versprach mit einem ordentlichen Griff in den privaten Geldbeutel Besserung. Der Club brauche professionellere Strukturen, erzählte Eschborns Antwort auf Chelseas Roman Abramowitsch. Er verpflichtete mit René Deffke gleich einen Sportlichen Leiter, „einem Fachmann“, wie die Verantwortlichen um Karl Müller jubilierten.

      Zumindest als Fußballer bewies Deffke dies in 191 Zweitligapartien. Seine Erfolge in der Rolle des Managers fallen dürftiger aus. Beim Ex-Regionalligisten Sachsen Leipzig hörte er im August 2004 nach wenigen Wochen auf und widmete sich einer Tätigkeit, für die er besser bekannt ist: Spielerberater. Unter anderem zählt ein gewisser Cesar Emmanuel Ndedi M’Boma zu seiner Kundschaft. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass der Kameruner in der Winterpause vom Oberligisten Waldhof Mannheim nach Eschborn ging. Bei seinem Amtsantritt versicherte Deffke, dass er seine Tätigkeit als Spielerberater fortan ruhen lassen werde.

      Viel Zeit für seine alte Klientel hat er auch nicht angesichts der massiven Transferbemühungen seines neuen Vereins. Täglich zaubert Eschborn neue Spieler aus der Wundertüte. Fünf der bisher acht Nachschläge in der Winterpause eint vor allem eines: Daniel Cartus (zuletzt SC Paderborn), Ex-Eintrachtler Baldo di Gregorio (Slavia Sofia), Faruk Hujdurovic (Carl Zeiss Jena), Sead Mehic (Rot-Weiß Oberhausen) und Marco Kück (Rot-Weiß Essen) haben Profi-Erfahrung - und zuletzt höchstens Bonsai-Bäumchen ausgerissen.

      Anicic und die Resistenz in Imagefragen

      Schillernster Name auf der Liste der Neuzugänge ist Michael Anicic, der Wandervogel zwischen den dritt- bis viertklassigen Welten. Besondere Merkmale: gute Standardsituationen, schwieriger Charakter, feines Näschen für gut dotierte Verträge - und weitgehend beratungsresistent in Imagefragen. Bruno Labbadia, Trainer beim Ligarivalen SV Darmstadt 98 und lange Anicics Förderer, räumte dies gewissermaßen ein, als er jüngst enttäuscht zugab: „Es war wohl ein Fehler, ihn vom FSV Frankfurt zurückzuholen.“ FCE-Trainer Scheer dagegen jubelte: „Anicic ist einer der besten Fußballer der Liga.“ Zur Erinnerung: Anicic verließ Eschborn vor eineinhalb Jahren mit großem Getöse.

      Mit dem begnadeten Techniker und den übrigen Verpflichtungen könne das Wunder gelingen, philosophiert Scheer unentwegt. Getreu dem Motto: Was sind schon 13 Punkte Rückstand auf den mit Sicherheit rettenden 14. Rang? Wenn es nicht klappt, solle es in der Oberliga Hessen einen neuen Anlauf geben. Die Verträge mit allen Neuzugängen sollen vorsorglich bis 2007 datiert worden sein.

      Dass die Eschborner nach dem ersten Regionalliga-Abstieg nicht zuletzt auf Grund solcher Verträge beinahe bankrott gegangen wäre - wen schert das schon in diesen wundersamen Tagen am Rande des Taunus’. Unbekannt scheinen in Eschborn Erfahrungen dreier Vereine, die mit einem - vermeintlichen - Investor aus Osteuropa fatalen Schiffbruch erlitten. Ein gewisser Ross Shtyn gab sich in den vergangenen zehn Jahren nacheinander beim VfB Gießen, Borussia Fulda und Schweinfurt 05 die Ehre, kaufte als Sportdirektor groß ein - und hinterließ ruinierte Clubs. Mittlerweile firmierte er als Ross Akmenz und verkündete unlängst als Sportdirektor des lettischen Erstligisten Venta Ventspils, den Club in der „Champions League“ zu einer festen Größe machen zu wollen. Dagegen lesen sich Davidoffs Ambitionen mit Eschborn richtig bescheiden. (job)

      Quelle: Hanauer Anzeiger - 13.01.2006

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WaldhofBub ()

    • Ich sag's kurz und knapp:
      Eschborn schafft es nicht!

      9 Punkte Rückstand sind zwar nicht viel, aber bei bisher 7 erreichen eben doch eine Welt... Ich spreche als Nöttinger aus Erfahrung
      Der Delta-Besitzer
      __________________
      [Oo]\____Y____/[oO]

      Nöttingen - wer's findet, findet's gut...!

      Wir sind die Ultras in Nöttingen! :lachen:
      Marathon... Wenn es einfach wäre, hieße es ja Fußball :frech:
    • RE: Wunderliches aus dem Taunusvorderland

      René Deffke? Der hat doch früher für TuS Ahlen bzw. später LR Ahlen gespielt, oder? In der Regionalliga Saison 96/97 hat er ganz ordentlich getroffen, und nicht zuletzt uns Bocholter abgeschossen. :traurig2:


      Aber an den Klassenerhalt glaube ich bei den Eschbornern auch nicht mehr.
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Eschborn mal wieder pleite

      Gestern ist ein wichtiger sponsor beim 1 fc eschborn abgesprungen nach dem prasiedent und vieze präsiedent ihr amt niderlgelegt haben, steht der fce nun endgültig vor dem aus, heute wurde die mannschaft zu einer besprechung eingeladen und dann wieder nach hause geschickt. einige spieler haben nun angst das es nicht mehr weiter geht in eschborn.

      hr text
    • Stellungnahme des 1. FC Eschborn

      Um Gerüchten und Spekulationen vorzubeugen, möchte der 1. FC Eschborn Sie und die Öffentlichkeit über die aktuelle Situation beim Regionalligisten informieren.

      Der kasachische Geschäftsmann Tofik Davidoff hat gestern überraschend angekündigt, seine mit dem 1. FC Eschborn vereinbarte Unterstützung zurückzuziehen. Ohne externe Unterstützung gerät der Verein in eine schwierige Situation. Jetzt wird geprüft, welche Bedeutung diese Situation für den 1. FC Eschborn hat und welche Konsequenzen daraus erwachsen. Der Verein sucht nun im ersten Schritt das Gespräch mit Herrn Davidoff, um weitere Informationen zusammenzutragen. Aus Sorgfaltspflicht gegenüber seinen Angestellten hat der Verein seine Spieler heute über diese Entwicklung in Kenntnis gesetzt. Wenn es neuere Erkenntnisse gibt, wird Sie der 1. FC Eschborn so schnell wie möglich informieren.

      Quelle: 1. FC Eschborn
    • Original von WaldhofBub
      (...)
      Der kasachische Geschäftsmann Tofik Davidoff hat gestern überraschend angekündigt, seine mit dem 1. FC Eschborn vereinbarte Unterstützung zurückzuziehen.(...)

      Das paßt ja gut zum Artikel Wunderliches aus dem Taunusvorderland aus dem Hanauer Anzeiger! :zwinkern:

      Der äußerst seriös wirkende "Geschäftsmann" hat wohl die Testspielniederlage gegen uns nicht verkraftet! :lool:
    • Eschborn vor dem Aus

      Regionalligist 1. FC Eschborn steht vor dem Aus. Bereits am vergangenen Wochenende war Präsident Karl Müller zurückgetreten. Offizielle Begründung: ein tragischer Todesfall in der Familie. Jetzt überschlugen sich die Ereignisse.

      Blickt in eine ungewissen Zukunft: Eschborns Trainer Klaus Scheer.
      Zunächst wurde bekannt, dass der designierte neue sportliche Leiter René Deffke sein Amt nicht antreten wird. Auch der in der Winterpause gefundene neue Sponsor, ein kasachischer Geschäftsmann namens Davidoff, hat angekündigt, die in Aussicht gestellten Gelder nicht zu zahlen.

      Am Dienstagmorgen wurden die Spieler über die dramatische Situation informiert. Daraufhin haben sie sich voneinander verabschiedet und das Vereinsgelände verlassen. Ein Trainingsbetrieb findet bis auf weiteres nicht statt. Auch das ab morgen geplante Trainingslager wurde abgesagt.

      Bereits im Frühjahr 2005 stand Eschborn vor der Insolvenz. Damals hatte die Stadt nach langem Zögern mit einer Bürgschaft in Höhe von einer Million Euro den Club und die spätere Regionalliga-Lizenz gerettet. Seitdem sind pro Monat 50 000 Euro Rückzahlung des 1. FC an die Stadt fällig, die entscheidend an der Einsetzung von Präsident Müller beteiligt gewesen war.

      Trainer Klaus Scheer verdeutlichte am Dienstag den Ernst der Lage. "Dem Verein bleibt nicht viel Zeit, zu reagieren. Wenn der Sponsor ausfällt, ist die finanzielle Grundlage des Vereins entzogen. Keiner weiß, wie es weiter geht. Die Spieler haben Angst. Sie brauchen Klarheit, denn die Wechselfrist läuft am 31. Januar ab", sagte Scheer.

      Der ehemalige Schalker Bundesligaprofi war mit Eschborn aufgestiegen, aber noch während der Saison-Vorbereitung 2005 entlassen worden. Nachfolger Ramon Berndroth musste Ende September wegen Erfolglosigkeit ebenfalls gehen und wurde wieder von Scheer ersetzt.

      Quelle: kicker.de
      Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.
    • Original von WaldhofBub
      Der äußerst seriös wirkende "Geschäftsmann" hat wohl die Testspielniederlage gegen uns nicht verkraftet! :lool:


      Leider wird Hoppenheim sowas so schnell wohl nicht passieren.... :rolleyes:
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • wenn die ganz zurück ziehen sollten und alle bisherigen spiele annulliert würden, wären wir die einzigen die davon profitieren könnten, da der einzige sieg von eschborn gegen uns war. :rolleyes:
      Von der Eintracht besessen - Sonst keine Interessen - Jannessen
    • Original von Dionysus
      Original von WaldhofBub
      Der äußerst seriös wirkende "Geschäftsmann" hat wohl die Testspielniederlage gegen uns nicht verkraftet! :lool:


      Leider wird Hoppenheim sowas so schnell wohl nicht passieren.... :rolleyes:

      Nein, leider nicht. Aber die kriegen wir auch noch klein, spätestens am 09.04.2006! *muharharharharrrrr* :cool: :D

      Das hört wohl erst auf, wenn der Didi nimmer ist. Also ist die Zeit mit uns! :link:
    • Klasse, wie war das mit der Bürgschaft? Sind das nicht Steuergelder, die da verprasst wurden? Und die dann mal wieder nicht zurückgezahlt werden können? Am besten den Verein gleich auflösen.

      never surrender

      Klopp zum gemeinsamen FCK-05er-Flug:"Dann hoffen wir mal das das Flugzeug wieder heil runterkommt,sonst wär es um Rlp arm bestellt,dann wäre ja Wormatia Worms die Nummer eins im Land, denn das glauben die ja jetzt schon..."
    • also wenn ich das les, dann bin ich froh, daß bei uns trotz der schlechten RL Saison noch alles einwandfrei läuft.

      Aber das ist schon hart, wenn der Sponsor abspringt.

      Steuergelder für Fussball - ne sorry. Das darf eingeltich nicht sein, bzw. sollte sich im Rahmen halten (In dem Rahmen, in dem auch andere Vereine von Stadt bzw. Gemeide gefördert werden).

      Dann wird der Eschborner Weg jetzt wohl steil nach unten führen...
      Der Delta-Besitzer
      __________________
      [Oo]\____Y____/[oO]

      Nöttingen - wer's findet, findet's gut...!

      Wir sind die Ultras in Nöttingen! :lachen:
      Marathon... Wenn es einfach wäre, hieße es ja Fußball :frech:
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