VfL Wolfsburg

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    • VfL Wolfsburg

      Das Trainer-Karussell in der Bundesliga dreht sich munter weiter: Der VfL Wolfsburg reagierte am Montag auf die sportliche Talfahrt der letzten Wochen und entließ Sportdirektor Thomas Strunz und Trainer Holger Fach im "Doppelpack". Das entschied der Aufsichtsrat der VfL Wolfsburg Fußball GmbH, die zu 90 Prozent dem VW-Konzern gehört, in seiner Sitzung am Montagnachmittag.

      Die "Wölfe" sind seit acht Runden sieglos und verzeichnen nach der 2:3-Auswärtsniederlage beim 1. FC Kaiserslautern am Samstag mit 18 Punkten die schlechteste Hinrundenbilanz seit ihrem Erstligaaufstieg 1997.

      Fach musste als achter Trainer der laufenden Saison nach Klaus Augenthaler (Bayer Leverkusen), Wolfgang Wolf (1. FC Nürnberg), Ewald Lienen (Hannover 96), Michael Henke (1. FC Kaiserslautern), Norbert Meier (MSV Duisburg), Ralf Rangnick (Schalke 04) und Uwe Rappolder (1. FC Köln) vorzeitig seinen Stuhl räumen. Es war die 292. Trainerentlassung seit Gründung der Bundesliga 1963.

      Ralf Rangnick im Gespräch

      Mit der Beurlaubung von Sportchef Thomas Strunz hat sich damit nur einen Tag nach dem 1. FC Köln am Sonntag der zweite Bundesligist von seiner kompletten sportlichen Führung getrennt. Strunz hatte erst im Januar 2005 bei den Niedersachsen angeheuert und nach der Trennung von Erik Gerets zum Saisonbeginn Holger Fach als Coach verpflichtet. Als neuer Trainer ist angeblich unter anderem Ralf Rangnick im Gespräch.

      Quelle: fussball-portal.de

    • RE: Wolfsburg schmeißt Fach und Strunz raus

      Original von Oliver
      ......
      Als neuer Trainer ist angeblich unter anderem Ralf Rangnick im Gespräch.
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      Quelle: fussball-portal.de


      Davon träumt Wolfsburg vielleicht. Noch hat aber Rangnick alle Tassen im Schrank und tut sich niemals diesen Retortenverein an.
      Wer nach Wolfsburg geht, gräbt sich sein eigenes Trainergrab.
      Da geht nur die 2.Wahl hin, und die auch nur zum Abkassieren. :rofl2:
      Altona 93, immer gestreift, seit über 111 Jahren
    • RE: Wolfsburg schmeißt Fach und Strunz raus

      Sehr schön, darauf hab ich ja nur gewartet! :lool: :lool:

      Die beiden waren ja auch das Chaos-Dream-Team schlechthin!
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • so´n werner biskup ader sowas kriegen die , aber nichts mit rang und namen.Wolfsburg ab in die 2.te liga.niemand wird´s stören geschweige denn bemerken!!!!!!!
      Bevor Du über mich oder mein Leben urteilen willst, ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg. Durchlaufe die Straßen, Berge und Täler. Fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude. Durchlaufe die Jahre, die ich ging, stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin, stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter ... ... denn erst dann, aber genau erst dann kannst Du über mich urteilen ...
    • RE: Wolfsburg schmeißt Fach und Strunz raus

      Also wenn Rangnick jetzt echt von der VW-Kohle gelockt wird, sinkt er in meinem Ansehen doch gehörig.
      Aber noch hat er sich ja etwas Bedenkzeit erbeten. Hoffen wir bei ihm auf eine weihnachtliche Erleuchtung! :dreh:
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Original von ssv_grieche
      Hoffentlich finden die Wolfsburger bald einen Manager und alles kommt zur Ruhe. :jo:


      jo... mit rangnick gehts aufwärts
      :supporter10:SVS und der S04!! :velbert:

      Felix Magath der Meistermacher von Schalke 04?? :unsicher:




      Der Krieg macht aus Jungs keine Männer,sondern Leichen!
    • VfL entscheidet zwischen Rangnick und Augenthaler

      Der VfL Wolfsburg wird noch in diesem Jahr die Trainerfrage entscheiden. Neben Top-Favorit Ralf Rangnick steht auch Klaus Augenthaler nach Informationen der «Wolfsburger Allgemeine Zeitung» als möglicher Nachfolger von Holger Fach zur Auswahl.

      «Wir haben mit verschiedenen Trainern verhandelt und die Gespräche abgeschlossen. Jetzt müssen wir abwägen, für welchen von zwei Kandidaten wir uns entscheiden», erklärte VfL-Pressechef Kurt Rippholz auf Anfrage der dpa.

      Maßgeblich ist das Votum des Aufsichtsrats-Präsidiums. Das Dreier-Gremium mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Lothar Sander an der Spitze hatte am 19. Dezember in einem Doppelschlag Trainer Fach und Manager Thomas Strunz entlassen und damit die Konsequenzen aus der schlechtesten Bundesliga-Hinrunde des ambitionierten Vereins gezogen. Ob ein neuer Manager verpflichtet wird, ist nach Angaben von VfL-Geschäftsführer Klaus Fuchs weiterhin offen.

      Fuchs und Sander hatten zuletzt mit Rangnick über Vertragsdetails gesprochen. Der 47 Jahre alte Trainer war am 12. Dezember vom Liga-Rivalen Schalke 04 entlassen worden und hatte über Weihnachten seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, den niedersächsischen Verein zu übernehmen. Dafür ist aber unter anderem eine Einigung mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Schalke 04 notwendig. Dort hat Rangnick noch einen Vertrag bis Saisonende.

      Der frühere Coach des VfB Stuttgart und von Hannover 96 äußerte Verständnis dafür, dass die Wolfsburger auch mit anderen Kandidaten Gespräche führten. «Das ist doch normal», sagte Rangnick. Sein 48 Jahre alter Mitbewerber Augenthaler hatte zuletzt den Bundesligisten Bayer Leverkusen trainiert. Der Ex-Nationalspieler musste dort aber am 16. September seinen Hut nehmen. Seine Entlassung war der Auftakt zu einer beispiellosen Serie von acht Trainerkündigungen in einer Halbserie.

      Quelle: dpa
      Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.
    • Perfekt! Augenthaler wird VfL-Coach

      Bei der Suche nach einem Nachfolger für den noch vor Weihnachten entlassenen Trainer Holger Fach wurde beim VfL Wolfsburg neben Ralf Rangnick am Mittwoch noch der Name Klaus Augenthaler gehandelt. Nach kicker-Informationen ist klar: Augenthaler wird die "Wölfe" übernehmen.

      Beim nächsten Fußball-Konzern beschäftigt: Klaus Augenthaler, zuletzt Leverkusens Coach, übernimmt die "Wölfe".
      "Wir haben mit verschiedenen Trainern verhandelt und die Gespräche abgeschlossen. Jetzt müssen wir abwägen, für welchen von zwei Kandidaten wir uns entscheiden", erklärte VfL-Pressechef Kurt Rippholz am Mittwochabend. Die beiden Kandidaten waren Ralf Rangnick, der bereits am 25. Dezember seine Bereitschaft erklärt hatte, beim derzeitigen Tabellendreizehnten einzusteigen und eben Klaus Augenthaler, der zuletzt Bayer Leverkusen trainierte.
      Am Dienstag wurden beide in Frankfurt kontaktiert, am späten Mittwochabend schlug bei den Beratungen der VfL-Verantwortlichen um Geschäftsführer Klaus Fuchs und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Lothar Sander das Pendel zu Gunsten des ehemaligen Profis vom FC Bayern aus (404 Bundesligaspiele, 27 A-Länderspiele).

      Der 48-Jährige, der in Leverkusen stets am Erreichen der internationalen Startplätze gemessen wurde, erlebte bei seiner ersten Bundesliga-Station in Nürnberg auch den Kampf um den Klassenerhalt hautnah mit. Am Donnerstag wird der Aufsichtsrat die Entscheidung pro Augenthaler und contra Rangnick bestätigen.
      Vor seinem Engagement in Nürnberg und Leverkusen stieg der ehemalige Defensivspezialist als Trainer beim österreichischen Erstligisten Grazer AK ein. Zuvor war er bei seinem Stammverein FC Bayern als Assistenztrainer beschäftigt.
      Augenthaler wurde am 16. September in Leverkusen gefeuert. Dies war die erste Trainerentlassung der laufenden Runde. Mittlerweile leistete sich die Liga sieben weitere Demissionen, was für eine Halbserie einen neuen, traurigen Rekord darstellt.

      Quelle: kicker.de
    • Zitat:
      Original von Oliver am 19.12.2005
      ......
      Als neuer Trainer ist angeblich unter anderem Ralf Rangnick im Gespräch.
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      Quelle: fussball-portal.de


      Antwort Dauerkarte:

      Davon träumt Wolfsburg vielleicht. Noch hat aber Rangnick alle Tassen im Schrank und tut sich niemals diesen Retortenverein an.
      Wer nach Wolfsburg geht, gräbt sich sein eigenes Trainergrab.
      Da geht nur die 2.Wahl hin, und die auch nur zum Abkassieren.

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      Viel Vergnügen Herr Augenthaler. :rofl2:
      Altona 93, immer gestreift, seit über 111 Jahren
    • Original von Thomas
      Augenthaler passt zu Wolfsburg etwa so gut wie Rangnick zu Assauer...


      Damit meinte ich auch eher, um den tut es mir weniger leid. :lool:

      Soll er da (un)glücklich werden.
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Augenthaler sticht Rangnick aus

      VfL Wolfsburg entscheidet sich für den ehemaligen Bayer-Coach und ernennt Geschäftsführer Fuchs zum Manager


      Klaus Augenthaler und nicht Ralf Rangnick - der VfL Wolfsburg hat bei seiner Trainerwahl für eine Überraschung gesorgt und sich für den kurz nach Saisonbeginn von Bayer Leverkusen beurlaubten Bayern und gegen den Schwaben entschieden.

      Wolfsburg · Zwei Tage vor Silvester präsentierte der Fußball-Bundesligist den Ex-Nationalspieler als Nachfolger des am 19. Dezember entlassenen Holger Fach. Der 48 Jahre alte Augenthaler stach auf der Zielgeraden der zehntägigen Trainersuche den Top-Favoriten Ralf Rangnick (47) aus, der noch am zweiten Weihnachtstag seine grundsätzliche Bereitschaft für ein Engagement in Wolfsburg erklärt hatte und nun von der Absage des Werksverein überrascht wurde.

      "Die Entscheidung fiel zwischen zwei hervorragend geeigneten Kandidaten unter Abwägung aller Gesichtspunkte wie beispielsweise Führungspersönlichkeit, Erfahrungshorizont als Spieler und Trainer, fachliche Kompetenz oder Ausrichtung der Arbeit auf Kontinuität und Konsequenz", begründete VfL-Geschäftsführer Klaus Fuchs am Donnerstag die Wahl von Augenthaler. Der Weltmeister von 1990, der sich derzeit noch im Skiurlaub befindet, wird heute in der Volkswagen-Stadt erwartet und soll am 3. Januar erstmals das Training leiten.

      Erfahrung mit Werksteams

      Augenthaler, am 16. September bei Bayer Leverkusen beurlaubt, erhält in Wolfsburg einen Vertrag bis 2007. Für den 27-maligen Nationalspieler und Ex-Profi von Bayern München ist es nach Graz, Nürnberg und Leverkusen die vierte Trainerstation. "In Klaus Augenthaler haben wir einen der namhaftesten deutschen Trainer gewinnen können. In seiner bisherigen Laufbahn hat er sich als absoluter Fußballexperte ausgewiesen, der gezeigt hat, eine Mannschaft motivieren und führen zu können", sagte Lothar Sander als Vorsitzender des VfL-Aufsichtsrates und ergänzte: "Er verkörpert natürliche Autorität und hat durch gradlinige und konsequente Arbeit überzeugt."

      Gleichzeitig ernannte das Gremium Geschäftsführer Fuchs zum neuen Manager. Der 54-Jährige soll nach dem Reinfall mit Thomas Strunz nun den Profibetrieb leiten. "Wir sind zuversichtlich, dass er gemeinsam mit dem neuen Trainer einen für Klub sowie Fans und Sponsoren erfreulichen sportlichen Weg gehen wird", sagte Sander. Der Aufsichtsrat, der mit dem Rauswurf von Fach und Strunz auf die schwächste Bundesliga-Hinrunde des Vereins reagiert hatte, votierte einstimmig für Augenthaler, der aus seiner Zeit bei Leverkusen die Strukturen in einem Werksverein bestens kennt.

      "Ich hege keinen Groll gegen den VfL Wolfsburg und gratuliere meinem Kollegen Klaus Augenthaler, dass er wieder einen Job hat. Vielleicht hat die Tatsache den Ausschlag gegeben, dass er frei war und ich noch einen Vertrag bis Sommer 2006 bei Schalke 04 habe", kommentierte Rangnick.

      Der Coach, der vor zwei Wochen in Gelsenkirchen beurlaubt worden war, hatte noch am Dienstag in der Nähe seines Wohnorts Backnang mit Fuchs und Sander über eine Verpflichtung gesprochen, kurz darauf sprachen die Wolfsburger Verantwortlichen in Seefeld mit Augenthaler. Während die Verhandlungen mit Rangnick quasi in der Öffentlichkeit stattfanden, gelang es der VfL-Führung, die Personalie Augenthaler bis Mittwoch geheim zu halten. Fuchs hatte jedoch stets betont, dass es neben Rangnick weitere Kandidaten gäbe.

      Auf Augenthaler warten nun erhebliche Aufräumarbeiten. Er trifft beim VfL auf eine Mannschaft, die in zahlreiche Fraktionen zersplittert ist und in der Hinserie fast nie ihr Potential abrufen konnte. "Wir haben die Leistung nicht gebracht", erklärte Kapitän Pablo Thiam, "wir haben es nicht geschafft, auf dem Platz Sachen umzusetzen, die uns vorgegeben wurden". dpa/sid

      Quelle: Frankfurter Rundschau


      KOMMENTAR

      Zeitarbeiter
      VON JAN CHRISTIAN MÜLLER

      Der finanziell erhebliche Einfluss von Großkonzernen hat leider dazu geführt, dass an zwei Orten in Deutschland überflüssigerweise erstklassig Fußball gespielt wird: in Leverkusen und in Wolfsburg. Der hier vom Pharmariesen Bayer und dort vom Autobauer Volkswagen übergestülpte Zwang zur Fußballbegeisterung führt zu ungleichen Konkurrenzbedingungen. Denn die als Tochter-Gmbhs organisierten Mannschaften in Leverkusen und Wolfsburg werden von den Müttern genährt und so künstlich am Leben erhalten. Gleichzeitig strampeln in der Nachbarschaft Traditionsklubs mit riesigem Fanpotenzial verzweifelt an der Nahtstelle zwischen Ober- und Unterhaus: hier der 1. FC Köln, dort Eintracht Braunschweig.

      Wolfsburg besitzt (im Gegensatz zu Leverkusens schaurigem Regionalbahnhof Mitte) immerhin inzwischen einen ICE-Anschluss und seit geraumer Zeit ja auch ein hübsches Stadion, das aber selten auch nur annähernd ausverkauft ist. Es ist tröstlich, dass in der niedersächsischen Provinz - wie ja längst auch in Leverkusen - nicht mehr unverfroren (und zum Schaden der Konkurrenz) mit den Geldscheinen gewinkt werden kann, weil die Mütter seltener die Brust geben.

      Kaum vorstellbar, dass aus dem neuen Trainer Klaus Augenthaler, der sich im Schatten der mächtigen Bayer-Türme nie heimisch fühlte, in Wolfsburg mehr als ein weiterer Söldner mit Zeitarbeitsvertrag werden wird. Es fragt sich ohnehin, weshalb dieser Bundesligist aus der Retorte auch in den nächsten Jahren das Bundesligamittelfeld besetzen muss, Tür an Tür mit Bayer Leverkusen. Bei Auswärtsspielen sorgen beide Klubs als Stimmungstöter traditionell für Verdruss, weil sie regelmäßig mit ihren paar Dutzend Fans ganze Blöcke in gähnende Leere versetzen.

      Der nächste Ärger ist leider längst in Sicht: SAP-Boss Hopp und sein geplantes Kunstgebilde in der Fußballhochburg Heidelberg. Die Vorfreude auf den Klassiker Wolfsburg gegen Heidelberg fällt sicher selbst eingefleischten Golf-Fahrern mit SAP-gestütztem Homecomputer schwer.

      Quelle: Frankfurter Rundschau
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