Bolzplatz-Randale

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    • Bolzplatz-Randale

      Kotzt es euch auch an das man nach jedem Wochenende überall lesen kann,dass es auf diversen Amateur-Fussball-Plätzen mal wieder "geknallt" hat?

      Damit meine ich noch nichtmals Ausschreitungen von sogenannten "Fans",sondern das es meist während oder nach einem Spiel zu Tumulten unter den "Spielern" gekommen ist. Das hat nichts mehr mit ner Tätlichkeit aus dem Spielgeschehen heraus zu tun.Irgendwie ist es ein Spiegelbild der "verrohenden" Gesellschaft. In wohl jedem Fussball-Kreis sind solche Vorfälle bekannt,es wurden ja auch schonmal komplette Spieltage abgesetzt,weil mal wieder Schiedsrichter verprügelt wurden.
      Siehe hierzu: Schiri in Mannheim verprügelt

      Im Ruhrgebiet tut sich die Zeitung "Reviersport" hervor,nach jedem Weekend über die Spielabbrüche in den hiesigen Kreisligen zu berichten. Ist das nun Sensations-Journalismus oder wirklich der Versuch auf Zustände aufmerksam zu machen,die nicht hinnehmbar sind?!

      Dieser Thread soll übrigens nicht dazu dienen,türkische,kroatische oder sonstige Mannschaften mit Spielern ausländischer Herkunft anzuprangern,sondern soll die Masse an Vorfällen hervorheben und hinterfragen ,warum wir nicht in der Lage sind unserem Hobby friedlich nachzugehen.Ein hehres Ziel meinerseits,was wohl nicht zu erfüllen sein wird ?! :no:


      Hier das Beispiel vom letzten Wochenende:
      Reviersport-10.11.08 - Kreisliga B-Gruppe 2- Kreis Essen Süd-Ost

      "Polizei stellte sicher, dass die lebend vom Platz kamen"

      Eigentlich hätte es ein runder Sonntag werden können. Die dritte Mannschaft des FC Kray hatte gerade den zweiten Saisonsieg in der Kreisliga B 2 Essen Süd-Ost eingefahren, FCK-Trainer Andre Broszik überdies Geburtstag, einer zünftigen Mannschaftstfeier stand also nichts im Weg - eigentlich. Denn den Rückweg in die Kabinen versperrten Spieler des Gegners, die - sogar mit einer Bierflasche bewaffnet - auf die Krayer losgingen. Erst eine Dutzendschaft Polizisten löste die wüste Schlägerei auf, ein FCK-Kicker landete im Krankenhaus. RevierSport online fragte: Was war da los?


      Andre Broszik (Trainer FC Kray III):

      "Da war richtig Action! Frillendorf ist 1:0 in Führung gegangen, wir haben das Spiel aber mit zwei Treffern noch gedreht. Nach Abpfiff wollten wir ganz normal in die Kabine gehen. Das ist so ein ganz schmaler Gang, der da hoch führt und da standen bereits vier Frillendorfer Spieler, die schon während des Spiels mit einem Stürmer von uns aneinander geraten sind, und haben auf ihn gewartet. Als er dann ankam, ging es richtig zur Sache, die sind gleich auf den drauf. Er wollte sich retten und ist dabei die Treppe runter gestürzt. Ein anderer von unseren Kickern, ein ganz junger Kerl, ist dazwischen und wollte ihn schützen, dem haben sie dann von hinten eine Bierflasche ins Gesicht geschlagen, er ist ins Krankenhaus gekommen und musste mit vier Stichen genäht werden. Hinterher ging es unten auf dem Platz auch noch weiter, da haben die unsere Zuschauer angegriffen, erst als die Polizei mit zwölf Leuten angerückt ist, hat sich die Situation aufgelöst. Die Verantwortlichen waren da aber schon längst weg, einer hat sich auf der Toilette versteckt, den werden sie wohl noch erwischt haben, das habe ich nicht mehr mitbekommen, weil ich die ganze Zeit beim Schiedsrichter bleiben musste, wegen der Anfertigung des Sonderberichts. Eigentlich wollten wir danach noch schön feiern, weil ich gleichzeitig Geburtstag hatte, aber nach der Aktion hatten wir da alle keine Lust mehr drauf."

      Bericht auf der Homepage des FC Kray:

      "Nach dem Spiel der 'Dritten' gegen Frillendorf wollte die
      Mannschaft ihren zweiten Saisonsieg und den Geburtstag von Trainer Andre Broszik feiern, doch vier Frillendorfer, die auch während der gesamten Partie unsportlich aufgefallen waren, gönnten der 'Dritten' den Sieg nicht. Auf dem Weg zu den Kabinen rasteten die vier Spieler aus und gingen auf Willi Schülke los. Jochen Boht, der nur schlichten wollte, wurde dann auch noch von einem Frillendorfer Spieler mit einer Bierflasche niedergeschlagen. Zwölf Beamte der Polizei konnten sicherstellen, dass die Dritte noch lebend vom Platz kam.
      Jochen wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren, wo er mit vier Stichen genäht wurde. [...] Traurig ist, dass es immer die gleichen Vereine sind, mit denen es Ärger gibt."


      Markus Köhler (Fußballobmann ESV Frillendorf):

      Es fing bereits in der Halbzeitpause an, da haben sich ein paar unserer Spieler schon ein kleines Gerangel mit den Krayern geleistet, das war aber eigentlich noch nichts Wildes. Nach dem Wechsel ging es auch ganz normal weiter bis zum Ende des Spiels, danach gab es sogar noch Shakehands und alle gingen ihrer Wege. Irgendwie ist es dann aber von unserer Seite aus erneut zu Rangeleien oben an den Kabinen gekommen. Ein Krayer Spieler, der gar nichts dafür konnte, hat sogar richtig einen aufs Auge bekommen, das ist sofort aufgeplatzt. Wir haben uns als gastgebender Verein natürlich um ihn gekümmert. Was von Krayer Seite nicht so schön war, dass Zuschauer von uns, die eigentlich nur schlichten wollten, von denen angegriffen wurden.

      Dennoch muss ich sagen, dass diese Aktion das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Es hätte letzte Woche gegen SC Steele 03/20 II schon fast passieren können, da war es nur der Besonnenheit einiger Steeler Spieler zu verdanken, dass es nicht eskaliert ist. Nun müssen wir uns im Vorstand zusammensetzen und die ganze Sache noch mal Revue passieren lassen und uns intensiv mit den Spielern unterhalten. Ob und welche Konsequenzen gezogen werden, kann ich noch nicht sagen, wir haben ja schon vor einigen Wochen Spieler aus dem Kader geworfen und sind einfach nicht so dick mit Akteuren besetzt. Wenn der Trainer dann immer wieder verstärkt auf Spieler aus der Altherren-Mannschaft zurückgreifen muss, das kann auch nicht die Lösung sein. Dennoch ist es für den Verein natürlich denkbar schlecht. Wir hatten ja schon einmal so ein Image und sind froh, es wieder los geworden zu sein. Wenn Du in eine Partie gehst und es heißt: Da kommen die Treter, das kann ja was geben, das macht einfach keinen Spaß. Dabei kann der Verein ja gar nicht unbedingt etwas für die paar Idioten."

      Sabine Michaelis (ESV-Frillendorf-Kassiererin und Frau des 1. Vorsitzenden Ronald Michaelis):

      "Ich habe selbst mit dem Spieler gesprochen, der den Cut abbekommen hat. Da der Junge jedoch taubstumm ist, habe ich ihn mit jemandem, der die Gehörlosensprache übersetzen kann, gefragt, woher die Verletzung stammt und er gab mir zu verstehen, dass es keine Absicht gewesen ist, sondern versehentlich aus dem Gerangel heraus. Ich kann die Aussage vom Krayer Trainer Andre Broszik daher nicht verstehen, niemand ist mit einer Bierflasche angegriffen worden. Dass es traurig ist, das sowas geschieht, steht außer Frage, dennoch weiß ich nicht, warum man so etwas behauptet, das kann ich nicht so stehen lassen. Außerdem stand Broszik die ganze Zeit mit mir und anderen Leuten beim Schiedsrichter, der sich übrigens geweigert hat, einen Sonderbericht anzufertigen, weil das komplette Spiel absolut fair und okay war, also kann auch nicht in der Halbzeit schon etwas passiert sein. Außerdem sollte man sagen, dass auch von den Krayer Zuschauern etwas ausging. Mein Mann, der 1. Vorsitzender des Vereins ist, wurde gewürgt, nur weil er zu einem Zuschauer gesagt hat: Bleib doch mal ruhig. Natürlich ist es nicht in Ordnung und sehr traurig, dass das geschehen ist, dennoch sollte man das nicht aufbauschen, denn so etwas geht immer von beiden Seiten aus. Und zu der Aussage, dass es immer die selben Vereine sind: In den zwei Jahren, die wir im Vorstand arbeiten musste nicht einmal die Polizei wegen irgendetwas anrücken."

      reviersport.de
    • RE: Bolzplatz-Randale

      Tja, es häuft sich. Jede Woche die gleichen Meldungen.
      Das ist mittlerweile ein gesellschaftliches Problem. Völlige Verrohung der Sitten... :no:


      Tumulte nach Abpfiff in Beeckerwerth
      "So viel Hass habe ich selten in Gesichtern gesehen"

      reviersport.de/66267---duisbur…abpfiff-beeckerwerth.html
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Die Häufung solcher Vorfälle ist es meiner Meinung nach, die Anlaß zur Besorgnis gibt.
      Ich will ja nicht sagen, daß zu meiner aktiven Zeit in den 90ern 22 Engel aufm Platz standen, aber nach dem Spiel bei ner Flasche Bier war alles vergessen.

      Heutzutage scheint sich bei vielen jungen Leuten der Frust über ihre Lebenssituation (kein Job, kein ausbildungsplatz etc.pp.) so stark anzusammeln, daß man sich aufm Platz gleich persönlich angegriffen fühlt, wenn Gegenspieler, Mitspieler oder SR eine "falsche" Wortwahl in einem "ungünstigen" Augenblick treffen. Ist jedenfalls meine Beobachtung. Und wenn man sich dann nicht im Griff hat oder es die Mannschaftskameraden es nicht schaffen, beruhigend einzuwirken, eskaliert die Situation im oder nach dem Spiel.
      "Eure Mütter ziehen LKWs - im D S F - die ganze Nacht - von 12 bis 8"
    • Gelsenkirchen: Schiedsrichterin bricht Partie in der Halbzeit ab

      Ein "ganz normales Spiel" oder "Zustände wie im Krieg"?

      Geht es im Abstiegskampf der B-Kreisliga um soviel, dass die Nerven deshalb so blank liegen wie am Sonntag in Rotthausen? Dort empfing die zweite Mannschaft vom SSV/FCA die Arminia aus der Ückendorfer Nachbarschaft. Über das Spiel, das nach 45 Minuten zu Ende war, redet heute keiner mehr, über das Nachspiel schon. Mittendrin: Schiedsrichterin Sabrina Scherreiks, die es in der Pause vorzog, die Partie nicht mehr weiterzuführen. RevierSport fragte: "Was war da los?"


      Frank Kollenberg, 3. Vorsitzender SSV Rotthausen

      "Es war kurz vor der Halbzeit, Ückendorf lag in Führung und wir waren in der Vorwärtsbewegung. Auf Höhe der Mittellinie kommt es zu einem Pressschlag. Der Spieler aus Ückendorf lässt sich theatralisch fallen, aber die Schiedsrichterin hat sofort auf Weiterspielen entschieden. In diesem Zug fällt dann der Ausgleich für uns, daraufhin stürmen mehrere Akteure der Ückendorfer auf die Unparteiische los und reden auf sie ein. Wir sind dann mit mehreren Leuten auf den Platz gerannt, um die Schiedsrichterin zu schützen. Daraufhin ist es noch weiter eskaliert, das waren Zustände wie im Krieg, es gab Beleidigungen und Bedrohungen. Die Schiedsrichterin hat erst zur Halbzeit gepfiffen und nach der Pause die Spielführer darüber informiert, dass sie das Spiel nicht mehr wieder anpfeift. Wir haben die Unparteiische noch in ihre Kabine begleitet und sind auf dem Weg weiter bedroht und beleidigt worden, ich habe einen Schlag auf die Schulter erhalten.

      Den Abbruch kann ich absolut nachvollziehen, die junge Frau war völlig verängstigt und hat am ganzen Leib gezittert. Der Schiedsrichterobmann, der auch vor Ort war, ist sogar als Nazi beschimpft worden, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Was ich nicht verstehe, ist, wie man so eine junge Frau dort als Schiedsrichterin ansetzen kann, es war ja nicht das erste Mal, dass Ückendorf negativ auffällt. Da sollte man sich auch beim Kreis langsam mal Gedanken drüber machen."

      Naim Akcalaan, 2. Vorsitzender Arminia Ückendorf:

      "Nach unserer Führung fiel der Ausgleich aus einer vermeintlichen Abseitsstellung. Daraufhin sind unsere Spieler zur Schiedsrichterin gegangen, um mit ihr darüber zu reden. Sofort liefen mehrere Leute von Rotthausen auf den Platz, einer mit einer Flasche in der Hand. Ich habe gefragt, was das soll, denn wenn der Schiedsrichter sich bedroht fühlt, ruft der sich selbst Ordner zu Hilfe. Von unserer Seite ist keiner auf das Spielfeld gelaufen. Jedenfalls hat sie dann zur Pause gepfiffen und dann hieß es auf einmal, das Spiel wird abgebrochen, da sie von Akteuren beider Mannschaften bedroht worden sei.

      Als ich den Spielbericht ausgefüllt habe, habe ich noch mal nachgefragt, wer von unseren Jungs die Schiedsrichterin beleidigt haben soll. Den würden wir sofort aus dem Verein werfen. Als ich gefragt habe, ob man was gegen Ausländer hat, wurde ich beschimpft. Der Schiedsrichterobmann hat gesagt, dass es jetzt zur Spruchkammer geht. Das Spiel war eigentlich ganz normal und hätte meiner Meinung nach nicht abgebrochen werden müssen. So etwas wie eine Schlägerei gab es auf gar keinen Fall. Die Spieler kennen sich zum Teil untereinander, haben danach noch eine geraucht oder was zusammen getrunken. Die haben sich über den Abbruch kaputtgelacht."


      reviersport.de
    • Duisburg: Aus Protest - Rüdiger Bolz pfeift nie wieder

      "Das ist doch eine Belohnung für die Spieler"

      Den 26. Oktober wird Rüdiger Bolz nie vergessen. Schließlich hat er immerhin 17 Jahre Schiedsrichter-Erfahrung auf dem Buckel. So lange dauerte es, bis er Zeuge einer Massenschlägerei beim Kreisliga A-Spiel HSV Hilal Spor - VfL Duisburg-Süd wurde. Bolz erinnert sich: "Wir waren mit einem Gespann vor Ort. Bis zur 35. Minute verlief alles ruhig, dann die bekannte Spuckattacke und der Faustschlag. Das gab zweifach Rot.

      Doch als der Hilal-Spieler Celil Yalcin auf seinen Gegenüber Ramazan Öztürk losrannte, entwickelte sich eine Massenkeilerei. Bis auf die beiden Torhüter und uns Schiedsrichter waren sämtliche Personen inklusive beider Trainerbänke irgendwie in einem riesigen Rudel drin. Natürlich haben auch einige deeskalierend gewirkt, aber es war einfach zu unübersichtlich.
      Daraufhin haben wir dann beschlossen, die Begegnung abzupfeifen."

      Gesagt, getan. Bis zur Kreisspruchkammer-Sitzung hätte der Referee auch selbst nie damit gerechnet, dass seine Entscheidung nach solchen Vorkommnissen irgendwie kritisiert werden könnte. Doch es kam so. Der 48-Jährige erzählt: "Von dem Vorsitzenden Ulrich Pütz wurde ich während der Verhandlung gefragt, wer denn genau beteiligt gewesen sei. Das konnte ich in dieser unübersichtlichen Situation nicht genau mit Trikot-Nummern und Namen belegen. Der Spielführer von Hilal war beispielsweise die ganze Zeit mittendrin, aber nur, um die Sache zu entschärfen. Er hat sehr vernünftig gehandelt, das konnte ich sehen, aber ich kann bei solchen Geschehnissen nicht alles sehen."

      Nach der Aufnahme dieser Informationen fragte der Vorsitzende danach, warum die Partie nicht fortgesetzt worden sei. "Ich habe ihm gesagt, dass ich ja mindestens 18 Mann hätte verwarnen müssen, da sie das Spielfeld unentschuldigt verlassen hatten", erläutert Bolz und fährt fort: "Daraufhin fragte er, wo denn das Problem sei dies zu tun und anschließend weiterzuspielen."

      Das brachte bei dem Mann an der Pfeife fast das Fass zum Überlaufen. Und als er dann noch vom Urteil, die Partie wird wiederholt, erfuhr, war es geschehen. "Das ist doch eine Belohnung für die Spieler. Jetzt wissen sie, wenn so etwas passiert, wird die Begegnung neu angesetzt. Das kann man als Schiedsrichter nicht akzeptieren. Das ist ein Skandal. Das hätte für beide Teams null Punkte geben müssen", echauffiert sich Bolz. Seine unwiderrufliche Entscheidung: Er wird kein Spiel mehr als Schiedsrichter pfeifen.

      Ein wenig Trost wird gespendet, da auch andere seine Meinung nachvollziehen können. Neuerdings werden die Vorkommnisse von den Fußballplätzen auch an die Staatsanwaltschaft weitergegeben. "So musste ich am nächsten Tag noch einmal zur Polizei, um dort erneut auszusagen. Der dortige Kommissar Herr Krause ist extra nur für diese Geschehnisse auf und um Duisburgs Sportanlagen herum verantwortlich und bestätigte mir, dass ich mich aus seiner Sicht in dieser Situation vollkommen korrekt verhalten hätte."

      reviersport.de
    • Massenschlägerei bei Ückendorf gegen EtuS Gelsenkirchen II

      "Bringt eure Kinder weg, gleich scheppert's"

      Nach dem Kreisliga B-Spiel zwischen Arminia Ückendorf und dem EtuS Gelsenkirchen II ist es am vergangenen Wochenende zu einer Massenschlägerei gekommen. EtuS hatte die Partie mit 4:2 gewonnen, danach gingen Zuschauer und Spieler der Ückendorfer auf ihren Gegner los. Der Torwart musste ins Krankenhaus, eine Mutter brach sich den Finger. Die Schlägerei soll Ohrenzeugen zufolge außerdem schon während des Spiels mit den Worten "Bringt mal eure Kinder weg, gleich scheppert's" angekündigt worden sein. Und das, obwohl das Spiel unter Kreisaufsicht stand. RevierSport fragte nach: Was war da los?


      Manfred Wichmann (Kreisvorsitzender Gelsenkirchen):

      Ich selbst war beim Spiel nicht mit dabei, aber auch der Schiedsrichter muss mit seiner Leistung einen Teil dazu beigetragen haben, dass die Situation am Ende so eskaliert ist. Mehr erfahre ich bei der Vorstandssitzung. Ich war ein Mal bei einem Spiel von Ückendorf dabei und da war es verhältnismäßig ruhig. Aber man kann ja nicht bei jedem Spiel dabei sein. Der Vorfall wird auf jeden Fall vor die Spruchkammer gehen. Und auch nur sie kann entscheiden, ob die Mannschaft gesperrt wird. Aber so kann es definitiv nicht weitergehen. Das ist eine ganz schlimme Sache, gegen die wir vorgehen müssen. Hier ist keiner ausländerfeindlich, aber sie müssen sich schon benehmen.


      Naim Akcaalan (Abteilungsleiter Arminia Ückendorf):

      Als die Schlägerei angefangen hat, war ich gerade mit dem Schiedsrichter auf dem Weg in die Kabine. Ich war an diesem Tag Ordner und wir wollten den Spielbericht ausfüllen. Über die gesamte Spielzeit war es eine ruhige und faire Partie von beiden Seiten und der ETuS hat den Sieg auch verdient. Die Spieler haben sich nach dem Spiel beglückwünscht. Aber danach hat wohl ein ETuS-Spieler einen Akteur aus unserer Mannschaft beleidigt und dann haben sich die Zuschauer eingeschaltet. Das waren nicht die Mannschaften, die sich da geprügelt haben, sondern die Zuschauer. Als ich zurück auf den Platz kam, lag der gegnerische Torwart schon auf dem Boden. Ich habe mich dann vor ihn gestellt, um ihn zu schützen. Wir wissen aber nicht, wer wirklich angefangen hat. Wir haben sofort die Polizei gerufen, jetzt müssen wir abwarten, was passiert. Dass es vor die Spruchkammer geht, kann ich mir nicht vorstellen. Das war ja eine private Sache außerhalb des Spiels. Aber mal ganz davon ab gehört sowas nicht auf den Fußballplatz. Und dass da auch noch eine Frau mit reingezogen wurde, hat mir richtig weh getan.

      Jürgen Kaiser (Trainer EtuS Gelsenkirchen II)

      Eigentlich war es erst eine ganz normale Partie. Weil das Hinspiel schon wegen unsportlichen Verhaltens abgebrochen werden musste, sollte dieses Mal eine Kreisaufsicht dabei sein. Ob das der Fall war, kann ich aber nicht beurteilen. Es ging solange gut, bis die Arminia den Anschlussreffer zum 2:3 erzielte und die Spieler meine Jungs danach getreten, beleidigt und bespuckt haben. Meine Mannschaft wollte das Feld sogar vorzeitig verlassen. Nach dem Abpfiff wollte ein gegnerischer Spieler sofort auf unseren Torwart losgehen, das konnten wir aber gerade noch verhindern. Auf einmal rannten dann die Ückendorfer Spieler und Zuschauer los, traten auf meine Spieler ein und erst als die Polizei am Platz eintraf, löste sich das Ganze auf. Insgesamt waren es bestimmt 40 bis 45 Ückendorfer, die auf meine Mannschaft eingeprügelt haben. Außerdem sind unsere Frauen schon während des Spiels angehalten worden, den Platz besser vorzeitig zu verlassen. Die Mutter unseres Torhüters wollte ihren Sohn schützen, ihr wurde deshalb der Finger gleich dreifach gebrochen. Sie musste für zwei Tage ins Krankenhaus, trägt jetzt sechs Wochen einen Gips und muss danach noch mal operiert werden, weil die Schrauben raus müssen. Anders war der Finger nicht mehr zu richten. Ihr Sohn war nicht mehr in der Lage, Auto zu fahren und musste mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden, er hat eine schwere Gehirnerschütterung erlitten und musste ebenfalls 48 Stunden zur Beobachtung unter ärztlicher Aufsicht bleiben. Wir haben jetzt Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet und warten auf das Ergebnis."

      Lisa Nohl
      reviersport.de
    • Immer wieder das gleiche: Die anderen haben angefangen !!

      Jetzt kommt wieder Arbeit auf die Spruchinstanz zu, die sich erstmal zwanzig verschiedene Versionen über den Hergang des Geschehens anhören muss.

      Was sagt eigentlich die Platzaufsicht, die ja wohl aufgrund verschiedener Vorfälle anwesend war ???

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bhakundo ()

    • Wenn man die Diskussionen unter reviersport.de/community/forum-showposts-3972.html verfolgt, wird man schon wirklich schockiert. :häh:
      "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
      - Du erntest, was du säst. -"

      Pavlos Osipidis vom 1. Göppinger SV nach seiner Fairplay-Aktion gegen den SV Sandhausen II
    • RE: Bolzplatz-Randale

      Schiri nach Tritten an Krücken

      Je näher das Saisonende rückt, desto mehr hat die Spruchkammer des Fußball-Kreises Moers zu tun. Kurz vor Ostern, am Abend des Gründonnerstag, ereignete sich ein weiterer übler Vorfall....


      rp-online.de/public/article/xa…-Tritten-an-Kruecken.html



      Oder auch sehr geil:

      reviersport.de/79260---kreis-m…perre-bis-april-2010.html


      Manchen Leuten fehlt wirklich was im Oberstübchen. :rofl2: :dreh:
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dionysus ()

    • Gestern war es wohl für einige wieder deutlich zu heiß :rolleyes:


      Massenschlägerei am Knappenmarkt

      NRZ - Oberhausen, 24.08.2009

      Bei der Bezirksliga-Partie SC 20 gegen SV Essen-Vogelheim kam es am Sonntagnachmittag zu einer Schlägerei, an der 140 Personen beteiligt waren.

      Während die Stimmung nach dem 1:0 für Vogelheim nach Angaben des Schiedsrichters auf dem Platz schon aufgeheizt war, eskalierte die Situation beim 2:0. Während zunächst die beiden Mannschaften anfingen, sich zu schlagen, beteiligten sich laut Zeugenaussagen anschließend die Zuschauer.

      Im Verlauf dieser Schlägerei wurde eine Person so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde.

      Die eintreffenden Polizeibeamten konnten die weitere Schlägerei zunächst verhindern – jedoch erst mit einer Polizeihundertschaft unter Kontrolle bekommen. Die Essener Spieler sowie die Schiedsrichter wurden unter Polizeischutz vom Sportplatz geleitet. Es wurden Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigungen erstattet.

      derwesten.de



      Massenschlägerei bei Fußballspiel mit mehreren Verletzten

      WR Bergkamen, 24.08.2009, Heino Baues

      Hamm/Kamen. Tumultartige Szenen bei einem Kreisliga-Spiel in Hamm. Bei der Partie zwischen dem Türkischen Sportclub Hamm und dem Kamener Sportclub kam es nach einer Schiedsrichterentscheidung am Sonntag zu einer Massenschlägerei. Dabei wurde ein Zuschauer schwer verletzt.

      Schwer verletzt wurde ein 37-jähriger Zuschauer aus Bergkamen am Sonntagabend bei einer Massenschlägerei während des Fußballspiels des Türkischen Sportclubs Hamm und des Kamener Sportclubs im Hammer Unionstadion an der Augustastraße.

      Nach Angaben der Hammer Polizei war ein Foul in der 80. Minute beim Stand von 2:3 Toren für den KSC in diesem Kreisliga C Spiel Auslöser der Schlägerei. Ein 35-jähriger Kamener Spieler wurde gelegt. Während er sich deshalb beim Schiedsrichter beschwerte, stürmte ein 27-jähriger Spieler des TSC auf den Platz. Ihm hatte vorher der Schiedsrichter die gelbrote Karte gezeigt. Dieser TSC-Spieler und schlug den 35-Jährigen mehrfach mit der Faust gegen den Kopf.

      Der Westen
    • In den unteren Amateurligen gehören Schlägereien leider mittlerweile fast in die Rubrik "alltäglich". Zumindest bei den kickenden Herren der Schöpfung.

      Das "schöne Geschlecht" hat nun jedoch ein trauriges Beispiel für falsch verstandene Emanzipation abgeliefert und nachgelegt: Im Meisterschaftsspiel des SC Türkiyemspor gegen die ESG 99/06 II kam es zu massiven Ausschreitungen, so dass die Polizei eingeschaltet werden musste.

      "Die erste Halbzeit verlief ganz normal und wir führten mit 10:0. Das 11:0 folgte in der 60. Minute und dann ging es nicht mehr friedlich weiter", beschreibt die ESG-Jugendleiterin Manuela Braun den Spielverlauf der Partie der Essener Kreisliga 8 am Sonntagmittag.

      Die Kickerin, die sich über ihr zuvor geschossenes Tor freute, wurde dann von einer gegnerischen Spielerin attackiert. "Sie schlug ihr mit der Faust auf den Brustkorb und unsere Torschützin fragte sie, was das denn soll", schildert die Jugendleiterin die Situation. Daraufhin griff die Torhüterin des SC Türkiyemspor mit ins Geschehen ein und schlug der Spielerin der ESG mit der Faust ins Gesicht. Die anderen Beteiligten der Partie versuchten dann die Tumulte zu unterbinden, trotzdem beendete der Schiedsrichter die Begegnung vorzeitig.

      Der kriminellen Energie war das offenbar noch nicht genug: Hinzu kam der Diebstahl eines MP3-Players, von zwei Handys sowie von 25 Euro Bargeld. Aus der Pressemitteilung der Polizei Essen geht hervor, dass gegen die Torhüterin Anzeige erstattet wurde. Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden aufgenommen. Der SC Türkiyemspor war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

      reviersport.de
    • Mal was aus den AMs:

      Kreisliga B (Köln / Staffel 2):

      Spielabbruch SV Auweiler-Esch –- Yildiz Köln am 16.08.2009
      ...
      3. Wegen Tätlichkeit gegenüber dem SR wird der Spieler Altug Alkan zu einer Spielsperre von einem Jahr bis zum 16.08.2010 verurteilt.
      ...
      6. Der Verein Yildiz Köln ersetzt dem SR sein beschädigtes SR Hemd.
      :D

    • Original von Speldorfer
      Gestern war es wohl für einige wieder deutlich zu heiß :rolleyes:


      Massenschlägerei am Knappenmarkt
      NRZ - Oberhausen, 24.08.2009

      Bei der Bezirksliga-Partie SC 20 gegen SV Essen-Vogelheim kam es am Sonntagnachmittag zu einer Schlägerei, an der 140 Personen beteiligt waren.

      Während die Stimmung nach dem 1:0 für Vogelheim nach Angaben des Schiedsrichters auf dem Platz schon aufgeheizt war, eskalierte die Situation beim 2:0. Während zunächst die beiden Mannschaften anfingen, sich zu schlagen, beteiligten sich laut Zeugenaussagen anschließend die Zuschauer.



      SC 20 - Vogelheim wird wiederholt
      derwesten.de/nachrichten/sport…ews-133444934/detail.html

      Kommentar: Urteil mit Augenmaß
      derwesten.de/nachrichten/sport…ews-133445712/detail.html



      Urteil mit Augenmaß? Ich weiß nicht recht....

      Das die Spruchkammer ausdrücklich feststellt, beide Mannschaften hätten sich nicht an den Auseiandersetzungen beteiligt und "vorbildlich verhalten", schön und gut. Aber das Urteil an sich?? Alles klar! Wenn wir demnächst mal wieder 0:3 zurückliegen, dann organisieren wir mal schnell Randale am Spielfeldrand und kriegen wir unser Wiederholungsspiel. :dreh:
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Ist schon komisch, denn in dem NRZ Artikel vom 24.08.2009 steht drin, dass sich erst die Mannschaften geschlagen haben sollen. Und nun sollen die sich vorbildlich verhalten haben? Irgendwas stimmt da nicht. :no: :confused: :confused:
      "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
      - Du erntest, was du säst. -"

      Pavlos Osipidis vom 1. Göppinger SV nach seiner Fairplay-Aktion gegen den SV Sandhausen II
    • Im Bezirk Kocher-Rems hat's gestern auch mal wieder gekracht. Die Kreisliga-B-Partie
      zwischen dem TSV Adelmannsfelden und TürkGücü Gmünd wurde kurz vor Schluss beim Stand von 4:4 abgebrochen und keiner will so recht schuld gewesen sein. Mehr unter gmuender-tagespost.de/regional/sport/441086/ .
      "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
      - Du erntest, was du säst. -"

      Pavlos Osipidis vom 1. Göppinger SV nach seiner Fairplay-Aktion gegen den SV Sandhausen II
    • Die Partie des Tabellendritten SV Leithe gegen den Spitzenreiter der B-Liga Essen Süd-Ost 2, ESG 99/06 II, versprach vor allem sportlich viel. Kurz vor Ende der Partie verließen die Gäste jedoch geschlossen den Platz und nahmen sogar eine Niederlage in Kauf, weil der Schiedsrichter die Partie nicht abbrechen wollte. Zuvor soll es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen Spielern und Zuschauern gekommen sein, die sogar rund 30 Polizisten auf den Plan rief. RS fragte: Was war da los?

      Holger Bollhoff (Trainer ESG 99/06 II):

      Wir sind vom Platz gegangen, weil der Schiedsrichter die Zuschauer nicht unter Kontrolle hatte. Erst haben ein paar Leute aus dem Publikum einen unserer Spieler mit einer Bierflasche angegriffen und er meinte, dass er nichts gesehen habe. Unser Akteur wollte einen Einwurf machen, dabei ist der Ball bei den Zuschauern gelandet und die haben ihn wieder aufs Spielfeld geschossen. Ein anderer hat ihn dann, das gebe ich durchaus zu, auch ein bisschen strammer zurück in Richtung der Zuschauer geschossen. Diese Leute haben diesen Kicker dann hinterher mit vier Mann zusammengetreten. Nur weil wir eingegriffen haben, ist er glücklicherweise noch vergleichsweise glimpflich mit ein paar Schrammen davongekommen. Schließlich ist die Polizei angerückt, damit wir die Anlage schadlos verlassen konnten. Wenn der Unparteiische nicht in der Lage ist, meine Spieler zu schützen, dann muss ich das eben tun. Mir geht es auch jetzt nicht um die Punkte, trotzdem werden wir Einspruch gegen die Wertung einreichen.

      Helmut Karl (Geschäftsführer SV Leithe):

      Alles begann durch einen dummen Einwurf. Da hat sich ein Spieler mit den Zuschauern angelegt, dann gab es erstmal ein Hin und Her. Schließlich hat ein ESG-Spieler den Ball in die Zuschauer geschossen. Der ist mit vollstem Karacho vor ein Garagentor geknallt, daraufhin ist die Sache eskaliert. Es kamen Leute von der ESG, die schubsten die Zuschauer, die schubsten wieder zurück und so weiter. Derjenige, der den Ball geschossen hatte, wusste aber genau, was er getan hatte und ist vom Tatort weg zu den Kabinen gerannt. Auf dem Weg ist er aber wohl abgeschnappt worden und hat eine mächtige Belohnung bekommen. Die Sache hat sich aber relativ schnell wieder beruhigt und plötzlich sind rund 30 Polizeibeamte auf unserer Anlage aufgetaucht. Ich dachte, die Welt geht unter und wusste gar nicht, wie mir geschah oder wer die gerufen hatte. Das sah schlimmer aus als bei Rot-Weiss Essen. Der Unparteiische hat aber das Signal gegeben, dass weitergespielt werden könne. Aber der ESG-Trainer wollte die Partie nicht fortsetzten, obwohl ich gesagt habe, das ist der falsche Schritt und die Punkte sind weg. Von wem das ausgegangen ist, kann ich leider nicht mehr nachvollziehen, weil sich auch viele Leute von anderen Vereinen dieses Match angesehen haben. Am liebsten würde ich diese Leute selbst vom Platz jagen, aber wir müssen sehen, ob man sie ausfindig machen kann. Vielen tut auch der Alkoholgenuss nicht gut. Schon vorher wurde mit Wasser gespuckt und das geht gar nicht. Ob es dann sinnvoll ist, sich mit unflätigen Worten zu wehren, weiß ich auch nicht. Aber wenn ich diese Entwicklung verfolge, geht mir der Hut hoch. Bald muss man sich bewaffnen, um auf dem Platz geschützt zu sein. Sollte es mit diesen Ausschreitungen weitergehen, wird wohl auch noch der Verband auf uns zukommen und uns sagen, wir müssen einen professionellen Ordnungsdienst stellen. Manchmal möchte man einfach alles hinwerfen, aber ich hoffe noch immer, dass sich diese Entwicklung zum Guten wendet.


      reviersport.de


    • Ein anderer hat ihn dann, das gebe ich durchaus zu, auch ein bisschen strammer zurück in Richtung der Zuschauer geschossen. Diese Leute haben diesen Kicker dann hinterher mit vier Mann zusammengetreten.


      Dieser Spieler ist doch wirklich selber schuld. Es ist doch klar, dass die Zuschauer aggressiv reagieren, wenn ein Spieler den Ball absichtlich in die Zuschauermenge schießt und die Gefahr besteht, dass ein Kind getroffen wird. :paranoid:

      Auch ist mehr als zweifelhaft, ob so was einen Spielabbruch rechtfertigt, zumal die Gastmannschaft mit 0:1 hinten lag und von einem solchen Abbruch profitiert hätte. Und ich bin mir sicher, dass die Gästespieler bei einer eigenen Führung gemeckert hätten, wenn das Spiel abgebrochen worden wäre. Und es ist nicht Aufgabe des Unparteiischen, undisziplinierte Spieler zu schützen. Die Punkte für die Gastmannschaft dürften weg sein. :paranoid:
      "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
      - Du erntest, was du säst. -"

      Pavlos Osipidis vom 1. Göppinger SV nach seiner Fairplay-Aktion gegen den SV Sandhausen II

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