Allgemeiner Tennis-Thread

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Kiefer und Grönefeld zittern sich zum Sieg

      Nicolas Kiefer und Anna-Lena Grönefeld mussten lange zittern und dürfen nun doch beruhigt Silvester feiern: Mit einem knappen 2:1-Sieg über Gastgeber Australien erwischte das deutsche Tennis-Duo vor allem dank Kiefer einen siegreichen Start in den 18. Hopman-Cup in Perth.

      Der Sieg stand allerdings erst nach einem spannenden gemischten Doppel fest. Mixed-Debütant Kiefer und Grönefeld gewannen 4:6, 6:3, 7:6 (10:8) gegen Wayne Arthurs und Samantha Stosur. Zuvor hatte Kiefer mit 6:3, 6:4 über den stark aufschlagenden Linkshänder Arthurs die drohende Niederlage abgewendet, nachdem Grönefeld zum Auftakt etwas überraschend 3:6, 5:7 gegen Stosur verloren hatte.

      Für ihren starken Partner hatte sie nach dem spannenden Super- Tiebreak, der in Perth an Stelle eines dritten Satzes gespielt wird, ein dickes Lob parat. «Ganz schön beeindruckend, was?», sagte die derzeit beste deutsche Tennis-Dame. «Hoffentlich können wir das in den nächsten beiden Spielen auch durchziehen», fügte die Nordhornerin hinzu, die vor einem Jahr mit Thomas Haas das Endspiel knapp verpasst hatte. Mit Kiefer trifft sie erst auf Argentinien und dann auf die Niederlande.

      «Ich bin sehr zufrieden, weil ich eine lange Pause hatte und nicht wusste, wie es laufen würde», kommentierte Kiefer sein Saisondebüt. Er konnte sich nicht erinnern, in seinen bisher zehn Profi-Jahren jemals zuvor Mixed gespielt zu haben und erklärte Routinier Arthurs und Stosur nicht zu Unrecht zu den Favoriten. Doch Stosur, im Vorjahr Doppel-Siegerin bei den US Open und Mixed-Champion bei den Australian Open, agierte nicht mehr so stark wie gegen Grönefeld, und Arthurs trat mit bandagiertem Oberschenkel an.

      Gesichert ist nun auch die Teilnahme von Russland, nachdem erst Australian-Open-Sieger Marat Safin und dann sein Ersatzmann Teimuraz Gabashvili verletzt passen mussten. An der Seite der früheren US- Open-Siegerin Swetlana Kusnetsowa wird nach Angaben der Organisatoren Juri Schukin spielen. Der international bisher nicht bekannte 235. der Weltrangliste lebt in Berlin.

      Quelle: dpa
      Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.
    • Deutschland unterliegt bei Hopman-Cup Argentinien

      Eine Oberschenkelverletzung von Anna-Lena Grönefeld und Rückenprobleme bei Nicolas Kiefer haben die Finalchancen des deutschen Tennis-Teams beim Hopman Cup dramatisch sinken lassen.

      Grönefeld und Kiefer unterlagen im zweiten Gruppenspiel Argentinien mit 1:2 und kassierten die erste Niederlage nach dem 2:1 über Australien. Letzter Gruppengegner sind die bisher zwei Mal siegreichen Niederlande mit Peter Wessels und Michaella Krajicek.

      Besser lief es für Thomas Haas. Der Hamburger erreichte mit dem 6:2, 7:6 (7:5) über den Briten Tim Henman das Viertelfinale beim ATP- Turnier in Doha. Haas musste nach seinem mühsamen Auftakterfolg diesmal nur am Ende bangen, als er bei einer 5:4-Führung im zweiten Satz sieben Matchbälle gegen den aufschlagenden Henman nicht nutzen konnte. Erst im Tiebreak nutzte er gegen den Routinier seine insgesamt neunte Chance mit einem Ass.

      Knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Australian Open war Anna-Lena Grönefeld beim 1:6, 0:6 dagegen ohne Chance gegen Gisela Dulko, der im sechsten Versuch der erste Einzelsieg in Perth gelang. «Ich war rundherum enttäuscht. Ich habe weit unter den Erwartungen gespielt, und mein Aufschlag war ein großer Nachteil», sagte die Nordhornerin, die mit einem dick bandagierten rechten Oberschenkel antrat und zudem Probleme mit ihrem linken Knöchel haben soll.

      Kiefer zeigte danach beim 6:3, 6:3 über den früheren French-Open- Sieger Gaston Gaudio zwar erneut eine starke Leistung und tankte viel Selbstvertrauen. «Ich habe gut aufgeschlagen, konzentriert und mutig gespielt. Damit bin ich echt zufrieden», erklärte Kiefer. Doch bei der 5:7, 0:6-Niederlage im entscheidenden Mixed verlor er seinen Aufschlag fünf Mal und musste sich zwei Mal am Rücken behandeln lassen. «Wir haben schwach begonnen, sind noch einmal zurückgekommen und hatten unsere Chancen. Aber sie haben im entscheidenden Moment gut gespielt«, meinte Grönefeld.

      Martina Hingis bleibt indes bei ihrem Comeback auf Erfolgskurs. Die ehemalige Weltranglisten-Erste aus der Schweiz gewann beim WTA-Turnier im australischen Gold Coast 6:3, 6:2 gegen die Tschechin Klara Koukalova und zog ins Viertelfinale ein. Dort trifft die 25- Jährige auf die Spanierin Nuria Llagostera Vives. «Einige Mädchen haben Respekt vor mir. Wenn ich sie sehe, muss ich das ausnutzen», sagte Hingis. «Andere kennen mich gar nicht. Sie haben mich drei Jahre lang nicht gesehen und wissen nicht, was sie erwartet.» Am zufriedensten zeigte sich Hingis mit ihrem Kampfgeist.

      Julia Schruff erreichte beim WTA-Turnier in Auckland überraschend das Viertelfinale. Die gebürtige Augsburgerin siegte bei herbstlichen Bedingungen 7:5, 7:6 (7:4) über die an Nummer drei gesetzte Russin Jelena Lichotsewa. Nächste Gegnerin ist die Französin Marion Bartoli. Auch Björn Phau steht beim ATP-Turnier in Chennai im Viertelfinale. Der Rheinländer siegte im deutschen Vergleich 1:6, 6:2, 6:4 gegen Qualifikant Michael Berrer. Dagegen scheiterte Tomas Behrend mit 4:6, 1:6 am Franzosen Thierry Ascione. Florian Mayer verlor in Adelaide im Achtelfinale. Der Bayreuther unterlag dem Finnen Jarkko Nieminen 6:7 (1:7), 5:7.

      Quelle: dpa
      Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.
    • Kohlschreiber überrascht - Haas im Halbfinale

      Eine Rückenverletzung von Nicolas Kiefer hat das deutsche Tennis-Team beim Hopman-Cup endgültig gestoppt, doch Thomas Haas und Philipp Kohlschreiber waren nicht aufzuhalten.

      Während Haas in Doha mit 6:4, 6:3 über den Russen Michail Juschni ins Halbfinale stürmte, schaffte Kohlschreiber beim ATP-Turnier in Adelaide den bisher schönsten Erfolg seiner Karriere. Der Augsburger schaltete den topgesetzten Lokalmatador Lleyton Hewitt mit 6:3, 0:6, 7:5 aus und steht im Viertelfinale gegen Tomas Berdych. Rainer Schüttler schied dagegen im Achtelfinale von Chennai mit 2:6, 4:6 gegen den Belgier Kristof Vliegen aus.

      Haas trifft zum sechsten Mal in seiner Karriere auf den Schweizer und könnte mit einem Sieg die Bilanz (2:3) ausgleichen. «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel. Es ist ein neuer Start für mich, ein neues Jahr, ein neuer Coach. Ich werde ein gefährlicherer Gegner sein in diesem Jahr», sagte Haas. Federer, der im 42. Hartplatzspiel in Serie ungeschlagen blieb, hatte beim 6:4, 6:3-Erfolg gegen Marcos Baghdatis (Zypern) keine Probleme.

      Kohlschreiber feierte den Sieg nicht gerade überschwänglich. «Hewitt ist auch nur ein Mensch. Das war nur die zweite Runde, da gibt es keine Zusatzpunkte», sagte er der dpa. Doch unmittelbar nach dem verwandelten Matchball freute sich Kohlschreiber riesig. Vor 4000 Fans hatte er sich nach schwachem Start in den zweiten Satz im dritten Durchgang wieder gefangen und schaffte gleich ein Break. Bei 5:4-Führung brachte Kohlschreiber zwar seinen Aufschlag nicht zum Matchgewinn durch, machte es wenig später im zweiten Versuch aber besser. «Da ist mir ein Stein vom Herzen gefallen», bekannte der 22-Jährige, der sich für die Partie gute Chancen ausgerechnet hatte.

      Unterdessen hat das deutsche Tennis-Duo Anna-Lena Grönefeld und Nicolas Kiefer das Finale beim Hopman Cup in Perth verpasst. Grönefeld verlor ihr Einzel gegen die Niederländerin Michaella Krajicek mit 4:6, 6:7 (4:7), Kiefer konnte anschließend zum Match gegen Peter Wessels wegen einer Rückenverletzung nicht antreten. Auch das Doppel ging daher kampflos an die Niederländer, die sich mit 3:0 im letzten Spiel der Gruppe B durchsetzten. Grönefeld und Kiefer hatten zum Auftakt 2:1 gegen Gastgeber Australien gewonnen, ihr zweites Gruppenspiel gegen Argentinien dann mit 1:2 verloren.

      Im Endspiel treffen die Niederländer auf die USA. Lisa Raymond und Taylor Dent qualifizierten sich als Sieger der Gruppe A trotz einer 1:2-Niederlage gegen Schweden wegen des besseren Satz-Verhältnisses gegenüber Serbien-Montenegro für das Finale. Die Niederlande schaffte als dritter Qualifikant den Einzug ins Endspiel des prestigeträchtigen Mixed-Wettbewerbs. Nach dem Sieg in der Qualifikation über China wurden auch alle drei Vorrundenpartien gewonnen. Als Qualifikant waren beim Hopman Cup bisher nur Thailand und die Slowakei ins Finale vorgestoßen.

      Martina Hingis hat die bisher härteste Prüfung seit der Rückkehr ins Profi-Tennis bestanden und das Halbfinale beim WTA-Turnier im australischen Gold Coast erreicht. Die ehemalige Weltranglisten-Erste aus der Schweiz gewann 6:2, 4:6, 6:0 gegen die Spanierin Nuria Llagostera Vives.

      Andre Agassi hat seinen Start bei den am 16. Januar beginnenden Australian Open wegen einer nicht ausgeheilten Knöchelverletzung abgesagt, teilte das Management des 35 Jahre alten Tennisprofis aus den USA mit. Der Tennis-Altstar hat seine Verletzung nach eigenen Angaben noch nicht auskuriert. Er hatte sich fest vorgenommen, nur in Top-Form in Melbourne zu starten.

      Im Viertelfinale des WTA-Turniers von Auckland ist Julia Schruff nach einer klaren Niederlage ausgeschieden. Sie verlor 2:6, 0:6 gegen die an Nummer sechs gesetzte Französin Marion Bartoli.

      Quelle: dpa
      Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.
    • Federer stoppt Haas - USA holen Hopman-Cup

      Selbst das beste Tennis von Thomas Haas war bei weitem nicht gut genug für Roger Federer: Der Hamburger verpasste beim ATP-Turnier in Doha mit 3:6, 3:6 gegen den Vorjahressieger das Endspiel.

      Haas hielt im ersten Satz bis zum 3:3 glänzend mit, doch dann legte der Weltranglisten-Erste aus der Schweiz wie so oft einen Gang zu, gewann zehn Punkte nacheinander und damit den ersten Satz. Haas verlor seinen bis dahin sehr starken Aufschlag gleich zwei Mal in Folge. Nach einem weiteren Break zum 2:4 im zweiten Durchgang war die Entscheidung gefallen, mit einem Ass besiegelte Federer nach gut einer Stunde seinen Erfolg.

      Für den Deutschen war es im sechsten Vergleich die vierte Niederlage, zuletzt hatte sich Federer im vorigen Juni im Halbfinale im westfälischen Halle durchgesetzt. Die bisher letzte Niederlage gegen Haas kassierte er vor mittlerweile vier Jahren in einem dramatischen Achtelfinale bei den Australian Open.

      Das Team der USA gewann zuvor bereits zum vierten Mal den Hopman- Cup und ist damit unangefochtener Rekordsieger der inoffiziellen Mixed-Weltmeisterschaft in Perth. Taylor Dent und Lisa Raymond setzten sich im Finale mit 2:1 gegen Qualifikant Niederlande durch. Zuvor hatten sich amerikanische Mannschaften die Trophäe schon 1996, 2002 und 2004 gesichert.

      Die Entscheidung fiel erst im abschließenden Mixed, das Dent und Raymond 4:6, 6:2, 7:6 (10:7) gegen Peter Wessels und Michaella Krajicek gewannen. Im entscheidenden Satz wurde lediglich ein extralanger Tiebreak gespielt. Die Halbschwester des früheren Wimbledonsiegers Richard Krajicek brachte die Niederlande zwar mit 6:4, 7:6 (7:4) über die in vier Einzeln sieglose Raymond in Führung. Doch Dent verhinderte danach mit 6:1, 6:4 über Wessels den ersten Erfolg der Niederländer.

      Martina Hingis verpasste bei ihrem Comeback das Finale beim WTA-Turnier in Gold Coast. Eine leichte Hüftverletzung schmerzte die ehemalige Weltranglisten-Erste bei der 6:1, 6:7 (2:7), 2:6-Niederlage im Halbfinale gegen die Italienerin Flavia Pennetta. «Es war einfach viel Tennis in dieser Woche, das bin ich nicht mehr gewohnt. Ich bin auch keine 18 mehr und erhole mich nicht so schnell», sagte die 25- Jährige nach ihrer ersten Turnierwoche seit mehr als drei Jahren.

      Allerdings hätte die Schweizerin dennoch das Endspiel gegen das tschechische Talent Lucie Safarova erreichen können. Doch Hingis verlor bei einer 6:5-Führung im zweiten Durchgang ihren Aufschlag gegen Pennetta. Nach dem Match trat sie zum Doppel-Halbfinale mit der Französin Tatiana Golovin nicht mehr an, zog aber eine positive Bilanz nach ihrer Rückkehr: «Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich erreicht habe.» Als Generalprobe für die am 16. Januar beginnenden Australian Open dient Hingis das Turnier in Sydney.

      Nach dem großen Coup gegen Lokalmatador Lleyton Hewitt war für Philipp Kohlschreiber im Viertelfinale des ATP-Turniers von Adelaide Endstation. Kohlschreiber verlor klar mit 1:6, 4:6 gegen den Tschechen Tomas Berdych. Björn Phau scheiterte im Viertelfinale von Chennai mit 4:6, 6:4, 1:6 am Spanier Carlos Moya. Der frühere Weltranglisten-Erste hatte die Veranstaltung in den vergangenen beiden Jahren gewonnen. Damit sind im früheren Madras alle deutschen Teilnehmer im Einzel ausgeschieden.

      Quelle: dpa
      Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.
    • Baghdatis vor Einberufung

      Marcos Baghdatis muss den Tennis-Schläger womöglich bald gegen eine Waffe eintauschen. Dem zypriotischen Shootingstar droht in seiner Heimat nämlich der Einzug ins Militär.
      Der Antrag des 20-Jährigen auf Frei- oder Zurückstellung vom Wehrdienst wurde abgelehnt. Sein Vater Christos erklärte der Zeitung "Cyprus Mail": "Wir hatten gebeten, die Einberufung zu verschieben bis er35 Jahre alt ist. Aber das wurde abgelehnt."
      Bei den Australian Open hatte Baghdatis überraschend das Halbfinale erreicht.

      Quelle: sport1.de
    • Ljubicic wird Kroatiens Teamchef

      Ivan Ljubicic tritt die Nachfolge von Niki Pilic als Teamchef bei Daviscup-Sieger Kroatien an. Das gab der kroatische Verband am Montag bekannt. Möglicherweise besetzt Ljubicic aber nur für kurze Zeit den Posten.
      Ljubicic, derzeit Nummer acht der Welt, gewann 2005 zwei Titel auf der ATP-Tour und qualifizierte sich auch für den Masters Cup in Schanghai.
      Vor gut einer Woche triumphierte er beim ATP-Turnier im indischen Chennai. Der 26-Jährige hatte vor wenigen Tagen bereits seine Teilnahme am Arag World Team Cup in Düsseldorf (21. bis 27. Mai 2006)zugesagt.

      Der kroatische Verbandschef Radimir Cacic bestätigte, dass auch noch mit "Volksheld" Goran Ivanisevic am Wochenende Gespräche über einen möglichen Einstieg stattfinden sollen. Der Wimbledonsieger von 2001 hatte aber zuletzt kein Interesse an dem Amt bekundet.
      Pilic, 1988, 1989 und 1993 Daviscup-Sieger mit der deutschen Mannschaft, hatte am Donnerstag seinen Rücktritt erklärt.
      Der 66-Jährige hatte sein Heimatland im Dezember mit einem 3:2-Erfolg über die Slowakei zum ersten Titelgewinn in dem Traditionswettbewerb geführt.

      Quelle: sport1.de
    • Haas in Runde zwei

      Tommy Haas hat in Delray Beach/Florida einen erfolgreichen Turnierstart hingelegt und sich in die zweite Runde gespielt.
      Der 27-Jährige setzte sich mit 7:6 (7:4), 6:2 gegen den Russen Igor Kunizyn durch und trifft nun auf den Rumänen Andrei Pavel.
      Für Haas war es das erste Aufeinandertreffen mit Kunizyn. "Es ist immer schwierig, wenn man zum ersten Mal gegen jemanden spielt. Außerdem war es ziemlich kühl, und die Bälle waren sehr schwer. Im zweiten Satz hatte Igor sich dann fast aufgegeben", sagte er.

      Quelle: sport1.de
    • "Ich weiß es schon ziemlich lange"

      Der Dopingverdacht gegen Karol Beck hat sich bestätigt. Wie der Generalsekretär des slowakischen Verbandes erklärt, sei er schon länger über eine positive Probe informiert gewesen.
      "Ich weiß es schon ziemlich lange. Aber ich bin überzeugt, dass er die Substanz nicht bewusst genommen hat", so Igor Moska. "Vielleicht akzeptiert der Weltverband Karols Erklärungen, und er wird nicht bestraft."
      Kein Einzelfall: 2005 wurden Mariano Puerta (Argentinien) für 8 und Sesil Karatantscheva (Bulgarien) für 2 Jahre gesperrt.

      Quelle: sport1.de
    • "Meine besten Jahre kommen noch"

      Der Start in die neue Saison hätte für Nicolas Kiefer kaum besser laufen können.
      Trotz einer Bänderverletzung im linken Knöchel kämpfte sich der Hannoveraner bis ins Halbfinale der Australian Open, gegen den späteren Champion Roger Federer reichte die Kraft dann aber nicht mehr.
      Auf dem bisher größten Erfolg seiner Karriere und dem aktuell zwölften Rang der Entry List will er sich aber nicht ausruhen - der 28-Jährige hat noch einiges vor.
      Im Interview mit Sport1.de erklärt Kiefer, was den "neuen" Kiefer ausmacht und welche Chancen er seinem Team im Davis Cup gegen Frankreich einräumt.

      Sport1: Zwei erfolgreiche, aber anstrengende Wochen liegen hinter Ihnen. Das Turnier in Zagreb haben Sie für diese Woche abgesagt. Zahlt Ihr Körper jetzt den Tribut für den Erfolg?
      Nicolas Kiefer: Es wäre für meinen Fuß sicher nicht gut gewesen. Diese Woche lasse ich mich mit Massagen und Physiotherapie behandeln. Für mich ist jetzt erstmal die körperliche Pflege wichtig. Ich bin einfach total müde, den Flug von Melbourne habe ich komplett verschlafen. Ich werde viel schwimmen, in die Sauna gehen und mich richtig erholen. Hauptsache, ich werde jetzt nicht krank, aber es ist schon dafür gesorgt,dass ich genügend Vitamine zuhause habe.

      Sport1: Im Halbfinale gegen Federer haben Ihnen viele den Sieg zugetraut. Hat am Ende einfach die Kraft gefehlt?
      Kiefer: Einerseits war ich müde, aber andererseits trainiert und quält man sich genau für diese Momente. Vielleicht hätte ich mehr Chancen gehabt, wenn die ersten Runden nicht so anstrengend gewesen wären.Aber die Variante gegen Federer in den ersten Runden zu spielen, habe ich ja in Wimbledon und New York gehabt. Das hat auch nicht geklappt. Aber es bleibt weiter mein Ziel, ihn zu schlagen.

      Sport1: Was macht Sie so sicher, dass das klappt?
      Kiefer: Ich habe in den letzten Jahren immer daran geglaubt, dass meine besten Jahre noch kommen. Es ist wie bei Wein, da heißt es ja auch: je älter, desto besser. Ich wurde oft dafür kritisiert, aber ich glaube fest daran, und der Wille ist eben das Wichtigste.

      Sport1: Was bleibt jetzt mit etwas Abstand von Melbourne hängen? Mehr Frust oder mehr Freude?
      Kiefer: Einerseits bin ich traurig, aber andererseits bin auch stolz auf mich. Es ist schade, dass ich gegen Roger verloren habe, da hatte ich mir mehr ausgerechnet, aber andererseits war ich eigentlich schon draußen. Ich habe mich gleich durch mehrere unmenschliche Energieleistungen durch die Runden gekämpft. Es war sicher nicht mein bestes Tennis, aber ich habe durch Wille und Kampf gewonnen und das freut mich.

      Sport1: Sind Sie froh, dass das deutsche Herren-Tennis durch Ihre Leistung und auch die von Tommy Haas jetzt wieder positiver gesehen wird?
      Kiefer: Es ist toll, dass Tennis in Deutschland jetzt einen positiven Schub in der Öffentlichkeit bekommen hat. Aber Zufriedenheit ist der falsche Weg, denn Zufriedenheit ist Stillstand. Für mich geht die Arbeit mit meinem Trainer Sascha Nensel erst richtig los. Vorher war ich der Jäger, jetzt bin ich der Gejagte.

      Sport1: Woran machen Sie diesen guten Start in die neue Saison fest? Das ist Ihnen in den letzten Jahren nicht immer gelungen.
      Kiefer: Das liegt bestimmt daran, dass wir uns unter anderen Bedingungen vorbereitet haben. Der neue Antrieb mit Sascha bringt sehr viel, ich bin jetzt auch vom Kopf her freier. Ich habe das Gefühl, dass ich immer vor einer Tür stand, daran gewackelt habe, aber einfach nicht durch kam. Die Matches in Melbourne haben mir gezeigt, dass ich diese Tür endlich durchbrochen habe. Jetzt muss ich weiter am nächsten Schritt arbeiten.

      Sport1: Der nächste große Schritt wartet ab 10. Februar im westfälischen Halle: die Davis-Cup-Partie gegen Frankreich. Wie sehen Sie nach Melbourne die Chancen Ihres Teams?
      Kiefer: Ich denke, dass Kräfteverhältnis ist bei 50:50 ausgeglichen, vielleicht mit einem kleinem Vorteil für Frankreich. Die haben eben ein sehr starkes Doppel. Für uns bringt es nichts, wenn wir nur 99 Prozent geben, jeder im Team muss an sein Limit gehen. Und auch wenn die Erwartungen und der Druck hoch sind, müssen wir einfach raus gehen und es genießen, vor dieser tollen Kulisse zu spielen. Die Atmosphäre wird großartig sein. Und fürs Selbstvertrauen ist es auch nicht so schlecht, den einen oder anderen Gegner in Melbourne schon mal geschlagen zu haben.

      Quelle: sport1.de
    • Haas im Halbfinale

      Tommy Haas ist beim ATP-Turnier in Delray Beach ins Halbfinale eingezogen. Im Viertelfinale setzte sich der 27-Jährige mit 6:3 und 6:2 gegen den Luxemburger Gilles Muller durch.
      Im Semifinale trifft Haas nun auf Vince Spadea (USA), der sich mit 6:3, 6:3 gegen Hyung-Taik Lee (KOR) durchsetzen konnte.
      Ausgeschieden ist hingegen Andre Agassi. Der Publikumsliebling unterlag dem Spanier Feliciano Garcia-Lopez 4:6, 2:6. Der letzte Halbfinalist wird zwischen Florian Mayer und Xavier Malisse ermittelt.

      Quelle: sport1.de
    • Französisches Traumfinale in Paris

      Beim WTA-Turnier in Paris kommt es am Sonntag zum Traumfinale zwischen Amelie Mauresmo und Mary Pierce.

      Mauresmo gewann ihr Halbfinale gegen Tatiana Golovin (Frankreich) knapp mit 6:7 (5:7), 7:5, 6:2 und musste im zweiten Satz sogar einen Matchball abwehren.

      Zuvor hatte sich Pierce gegen die an Nummer vier gesetzte Schweizerin Patty Schnyder mit 6:4, 6:2 durchgesetzt. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden gewann Mauresmo im Masters-Finale in Los Angeles gegen Pierce knapp in drei Sätzen.

      Quelle: sport1.de
    • Schruff im Achtelfinale

      Auftakt nach Maß für Julia Schruff: Die Tennisspielerin hat beim WTA-Turnier in Doha das Achtelfinale erreicht.

      Schruff setzte sich zum Auftakt gegen die an Nummer acht gesetzte Jelena Jankovic aus Serbien-Montenegro mit 6:2 und 7:5 durch.

      In der nächsten Runde trifft die 23-Jährige auf die Gewinnerin der Partie zwischen Alona Bondarenko (Ukraine) gegen Vera Duschewina (Russland).

      Quelle: sport1.de
    • Kohlschreiber schlägt Verdasco

      Philipp Kohlschreiber bei der mit 380.000 US-Dollar dotierten Veranstaltung in der Spielermetropole Las Vegas für eine positive Überraschung gesorgt.

      Der Bamberger bezwang in der ersten Runde den an acht gesetzten Spanier Fernando Verdasco mit 6:7 (4: 7), 7:5, 6:2.

      Florian Mayer ist dagegen denkbar knapp an dem topgesetzten Lleyton Hewitt gescheitert. Der Bayreuther unterlag in einer umkämpften Partie in 1:51 Stunden dem ehemaligen Weltranglistenersten aus Australien mit 7:5, 2:6, 4:6.

      Das entscheidende Break im dritten Satz kassierte der 22-Jährige erst im letzten Spiel. Der an zwei gesetzte Nicolas Kiefer trifft in seinem Auftaktmatch auf den Armenier Sargis Sargsian.

      In Acapulco erreichte Sandplatzspezialist Tomas Behrend durch einen 7:6 (7:4), 5:7, 6:3-Erfolg über den Tschechen Jiri Vanek die zweite Runde.

      Quelle: sport1.de