Basketball-Bundesliga

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    • RheinEnergie siegt souverän

      RheinEnergie Köln bleibt auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe der Basketball-Bundesliga (BBL).

      Am Dienstagabend setzte sich der Pokalsieger in einer Nachholpartie vom 8. Spieltag 76:61 (43:36) bei der BG Karlsruhe durch und rückte mit nun 24:14 Punkten bis auf zwei Zähler an den viertplatzierten Eisbären Bremerhaven heran.

      Der Aufsteiger aus dem Norden hat jedoch ein Spiel mehr als die Rheinländer absolviert.

      Vor 2600 Zuschauern in der Karlsruher Europahalle entschieden die Gäste alle Viertel für sich und siegten dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

      Auf Seiten der Rheinländer war Aufbauspieler Michael Jordan mit 19 Punkten bester Werfer, der Franzose Narcisse Ewodo steuerte 20 Punkte für die Gastgeber bei.

      Bei Köln konnte zudem Grünheid (15 Punkte) und McElroy (12 Punkte) überzeugen. Auf Karlsruher Seite zeigten sich neben Ewodo auch Jones (17 Punkte) und Gordon (14 Punkte) treffsicher.

      Quelle: sport1.de
    • Neuer Mann für Ludwigsburg

      Verstärkung für EnBW Ludwigsburg: Der US-Amerikaner Justin Davis wurde bis zum Ende der laufenden Saison unter Vertrag genommen.

      In der vergangenen Saison spielte der 2,05 Meter große und 24 Jahre alte Forward beim griechischen Erstligisten Apollon Patra.

      Quelle: sport1.de
    • Begegnungen:

      TBB Trier - Artland Dragons Quakenbrück 76:84
      sellbytel Baskets Nürnberg - Deutsche Bank Skyliners Frankfurt 66:75
      EnBW Ludwigsburg - ALBA Berlin 67:81
      EWE Baskets Oldenburg - Walter Tigers Tübingen 78:71
      Giessen 46ers - Bayer Giants Leverkusen 78:95
      Eisbären Bremerhaven - BS/Energy Braunschweig 75:82
      Telekom Baskets Bonn - GHP Bamberg 58:63

      Tabelle:

      1. ALBA Berlin
      2. GHP Bamberg
      3. EWE Baskets Oldenburg
      4. Eisbären Bremerhaven
      5. RheinEnergie Köln
      6. Artland Dragons
      7. TBB Trier
      8. EnBW Ludwigsburg
      9. Telekom Baskets Bonn
      10. WALTER TIGERS Tübingen
      11. Giessen 46ers
      12. Bayer Giants Leverkusen
      13. Deutsche Bank Skyliners
      14. BG Karlsruhe
      15. sellbytel Baskets Nürnberg
      16. BS/ENERGIE Braunschweig
    • Jarvis Walker glänzt in der ersten Liga

      ULM (kü) Die Ulmer Basketballer haben den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Zum zweiten Mal nach 1988. Heute ist (fast) nichts mehr, wie es damals war. Nur die Kuhberghalle ist geblieben und die Erinnerung an schöne Zeiten im Basketball-Oberhaus --aber natürlich auch an den Abstieg 2001 nach 13 Jahren Bundesliga.

      Am heutigen Samstag steigt zumindest für ein Jahr das letzte Zweitliga-Basketballspiel in Ulm. Es geht hoch in die Eliteliga. Grund genug, ein wenig in den Geschichtsbüchern zu kramen und sich an die früheren Zeiten in der ersten Liga zu erinnern. An die Zeiten, als noch Spieler wie Keith Gray, Dennis Wucherer, Gunther Behnke, Michael Koch oder Henning Harnisch zu den Topakteuren im Oberhaus zählten. Oder Jarvis Walker, Mike Knörr, Calvin Oldham, Jens Kujawa, Adrian Autry, Tim Nees, Stephen Arigbabu, Bo Dukes oder Dreier-Spezialist Gary von Waaden, die allesamt für die Ulmer Truppe Körbe warfen.

      Spiridon musste gehen

      In die Bundesliga geführt hatte den SSV Ratiopharm Ulm 1846 damals Marian Spiridon, heute Basketball-Rentner. Den Erfolg auskosten durfte er nicht. Als angestellter Basketballtrainer des Stadtverbands für Leibesübungen musste er sich um die Jugend kümmern. Das Profiteam übernahm Rainer Braun, der aber bald von Jim Kelly abgelöst wurde. Immerhin: Das Ulmer Team schaffte im ersten Jahr Rang zehn und damit den Klassenerhalt. Spieler in dieser Ära waren beispielsweise Tom Norwood, Thomas Andres, Klaudius Fragstein, Horst Wester oder Publikumsliebling Bernie Peat.

      Es ist nicht zu beweisen, aber höchst wahrscheinlich: Würde der Ulmer Bundesliga-Aufsteiger von 1988 heute gegen den Bundesliga-Aufsteiger von 2006 antreten können, ohne dass die Spieler von damals auch nur einen Tag älter geworden wären, würde das 88er-Team deutlich verlieren. Nicht, dass die Jungs damals nicht gut Basketball gespielt hätten, aber heutzutage sind die Spieler viel athletischer, besser ausgebildet und auch medizinisch viel besser betreut.

      Die größten Erfolge hatten die Ulmer Basketballer in den Jahren 1990 bis 1999. Unter der Führung von Trainer Brad Dean und Spielmacher Jarvis Walker, Ulms Bundesliga-Rekordspieler mit 407 Einsätzen, der im Übrigen in Deutschland für keinen anderen Verein spielte. Da gab es in der Bundesliga Spitzenplätze, den Gewinn des DBB-Pokals 1996 in Berlin (Trainer: Brad Dean), die deutsche Vizemeisterschaft 1998 (Trainer: Peter Krüsmann) und auf europäischer Ebene Teilnahmen an Korac- und Saportacup.

      Brad Dean als Erfolgstrainer

      Kein Zufall dabei, dass die Trainer, die mit dem Ulmer Team die größten Erfolge feierten, auch am längsten im Amt waren: Der Amerikaner Brad Dean von 1990 bis 1996 (239 Spiele) und der aus Hagen gekommene Lehrer Peter Krüsmann von 1997 bis 1999 (95 Spiele). Als Krüsmann seinen Trainerjob in Ulm aufgab, begann der Anfang vom Ende. Petar Juric (heute Frauentrainer in Freiburg) wurde als Coach verpflichtet und nach nur fünf Spielen wieder geschasst.

      Es folgte Scott Fields (17 Spiele). Er war erfolglos und wurde durch Charles Brigham abgelöst. Unter ihm stieg Ulm sportlich in die zweite Liga ab. Da TuS Lichterfelde auf die Bundesliga verzichtete und Ulm die Lizenz "kaufte", konnten Jarvis Walker und Co ein weiteres Jahr oben spielen. Doch dann folgte wieder ein sportlicher Abstieg unter den Trainern Jarvis Walker und Tom Ludwig. Endgültig. Das Team war zu schwach, da konnten auch die Trainer nichts ausrichten. Es folgten fünf Jahre zweite Liga unter neuer Führung. Nun ist Ratiopharm Ulm wieder oben. Es folgt ein neues Kapitel Bundesliga-Geschichte. Wie lang wird es werden?

      Quelle: Schwäbische Zeitung

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von _1846_ ()

    • Skandalspiel in Bonn:

      Im zweiten Play-Off-Viertelfinalspiel gegen den GHP Bamberg konnten die Telekom Baskets ihren ersten Sieg einfahren. Durch den 75:64-Erfolg (14:17, 16:28, 20:7, 25:12) über den Deutschen Meister steht es jetzt in der Serie „Best-of-five“ 1:1. Damit ist klar, dass am Dienstag, 9. Mai 2006, um 19:30 Uhr ein weiteres Heimspiel auf dem Hardtberg stattfinden wird.
      Dass die 3.500 Zuschauer in der ausverkauften Bonner Hardtberghalle dieses Spiel so schnell nicht wieder vergessen werden, liegt jedoch nicht am Ergebnis, sondern an den Ereignissen, die sich ab der 13. Spielminute zugetragen hatten.

      Schon in den Minuten zuvor zeichnete sich eine ruppige Spielweise ab, deren erster Leidtragende Baskets-Forward Hrvoje Perincic war, der in der neunten Minute beim Rebound einen Schlag ins Gesicht erhielt und danach in der Bonner Kabine behandelt werden musste.

      Dann die entscheidenden Szenen in der 13. Minute. Helmanis springt Meeks unterm Bonner Korb mit voller Wucht in den Rücken, Meeks stürzt, kein Pfiff. Nächster Bonner Angriff: Helmanis deckt Meeks, letzterer revanchiert sich, Hamann stürzt herbei und verpasst Meeks einen klassischen Kinnhaken, jetzt läuft Meeks Hamann hinterher, aber längst stehen auf dem Spielfeld mehr als 10 Spieler und 3 Schiedsrichter, sondern (fast) alle direkt (Spieler) oder indirekt (Betreuer) Beteiligten. "Rudelbildung" heißt das in der Expertensprache. Die Regel dazu ist eindeutig, aber offensichtlich nicht in den Köpfen der Beteiligten: Wer die Bank verlässt (und sei es zum Schlichten und Trennen der Hitzköpfe), auf das Spielfeld rennt, wird disqualifiziert. Nach 15-minütiger Spielunterbrechung und Schiedsrichterberatung steht fest: Das Match setzen nur noch vier Bamberger und fünf Bonner fort. Der Rest: disqualifiziert!


      Jeder mag den Basketballabend anders werten. Für Feinschmecker des Sports gab es ab der 13. Minute nur kalte Fritten. Andere fühlten sich ob der gefühlten Adrenalinstöße prächtig unterhalten. Biertrinker hatten allen Grund enttäuscht zu sein: Schon nach der Halbzeit waren - Premiere in 10 Bonner Erstligajahren - alle Reservefässer leer.

      Fünf Bonner Spieler waren übrig geblieben, die nun 27 Minuten lang gegen vier Bamberger antreten mussten. Nominal vielleicht eine klare Sache, doch das scheinbare Ungleichgewicht machten die Gäste durch Spielerqualität wieder wett. Denn während bei der Bamberger Resttruppe mit Chris Ensminger, Robert Garrett, Spencer Nelson und Tim Begley gleich drei Spieler der Startformation im Spiel blieben, mussten die Baskets, trotz einem Akteur mehr auf dem Parkett, auf den zweiten bzw. sogar den dritten Anzug zurück greifen.

      Headcoach Mike Koch standen jetzt noch die Bankspieler Milos Paravinja, Aljaz Janza, Artur Kolodziejski und Ivan Tomeljak zur Verfügung. Dazu kam noch ein Spieler, den nun wirklich niemand auf der Rechnung hatte und der vor dem Spiel sicher nie im Traum daran gedacht hatte, bei einem Play-Off-Spiel auf dem Feld zu stehen. John Stark aus der zweiten Mannschaft der Telekom Baskets, die in der 2. Regionalliga spielt, stand auf dem Meldebogen, um nach dem Ausfall von Jason Conley (Haarriss im Fuß) die erforderliche Anzahl von Spielern nachzuweisen. Jetzt stand der junge Amerikaner plötzlich im Mittelpunkt des Geschehens.

      Dem „Bonner Rest“ merkte die Nervosität bei jedem Spielzug an. Kein Wunder, denn noch nie hatten sie in dieser Konstellation zusammengespielt, geschweige denn jemals Spielzüge gegen nur vier Gegenspieler eingeübt. So spielten die vier übrig gebliebenen Bamberger clever und stellten den Baskets eine kaum zu überwindende Zonenverteidigung entgegen.

      Das Quartett aus Oberfranken nutzte die Verwirrung bei den Baskets konsequent aus und baute den ursprünglichen Acht-Punkte-Vorsprung bis eine Minute vor der Halbzeit auf 17 Punkte aus (26:43) und auch der Pausenstand von 30:45 sah wenig freundlich für die Bonner Rumpftruppe aus.

      Doch Mike Koch musste in der Pause die richtigen Worte für seine Jungs gefunden haben, denn nach dem Seitenwechsel lief es weitaus besser für die Baskets. War das zweite Viertel noch mit 28:16 deutlich an Bamberg gegangen, dominierten im dritten Durchgang die Hausherren mit 20:7 eindeutig das Geschehen. Die Truppe hatte ihre Linie endlich gefunden und die Nervosität abgelegt. Immer wieder wurde Artur Kolodziejski gesucht, der mit insgesamt 24 Punkten entscheidend dazu beitrug, dass sein Team am Ende als Sieger vom Platz ging.

      Erstmals wieder in Führung gingen die Baskets allerdings erst zwei Minuten vor Ende des Spiels. Entsprechend ohrenbetäubend war der Jubel, als John Stark seinen Korbleger zum 62:61 verwandelte. Von da an war der Bann gebrochen und das Bonner Restteam konnte sich schnell weiter absetzen.

      Der Sieg war bereits in trockenen Tüchern, doch erneut kam Sekunden vor dem Ende Hektik ins Spiel. Aljaz Janza wurde rüde von Bambergs Chris Ensminger gefoult, der dafür sein fünftes Foul kassierte. Danach kommt es zum Gerangel mit Bonns Center Milos Paravinja, der sich mit einem Rempler revanchierte und prompt als Quittung die Disqualifikation erhielt. Doch damit immer noch nicht genug: Zwei Technische Fouls hintereinander zwingen auch Bambergs Coach Dirk Bauermann, die Halle zu verlassen. Das Ende eines außergewöhnlichen Basketballspiels.

      Durch den 75:64-Sieg der Baskets über GHP Bamberg steht fest, dass die Hardtberghalle mindestens noch ein Play-Off-Spiel sehen wird. Am kommenden Dienstag, 9. Mai 2006, treffen die beiden Kontrahenten zum vierten Spiel der Serie erneut in Bonn aufeinander. Der Vorverkauf für diese Begegnung startet am Montag, 8. Mai 2006, um 9:00 Uhr an den Baskets-Vorverkaufsstellen von Bonnticket.

      Baskets-Präsident Wolfgang Wiedlich sagte nach dem denkwürdigen Abend: "Wir haben heute gesehen, wohin es führt, wenn ein solches Spiel in den ersten Minuten zu lässig gepfiffen wird. Wer wen wo abseits des Balles provoziert hat, werden wir heute abend nicht klären können, aber offenbar reichen dafür auch die drei Augenpaare der Referees nicht aus." Das einzig versöhnliche Zeichen hätten an diesem Abend die Fans gesetzt: "Nach dem Match haben sie den Spielern ein Vorbild gegeben, hatten ihre Emotionen voll im Griff und den Ernst der Lage im Bewusstsein. Bamberger und Bonner Fans haben sich danach weitgehend sachlich über die Vorkommnisse unterhalten."

      Baskets-Coach Michael Koch: „Es war sehr schwierig für uns 4 gegen 5 zu spielen. Die Zone war praktisch zu. Danach haben wir besser gepasst und die freien Würfe bekommen. Ein Lob für John Stark, er hat ein Riesenspiel gemacht. Zudem haben wir nie aufgegeben, aber es war kein schöner Abend für den Basketball.“


      Quelle: telekom-baskets-bonn.de

    • Kaum noch Deutsche in der Basketball-Bundesliga

      In der Bundesliga spielen immer weniger deutsche Basketballer. Insgesamt liegt der Anteil deutscher Stammspieler in der am 30. September startenden 41. Saison bei weniger als zehn Prozent.

      Mit Guido Grünheid (Köln), Stefano Garris (Frankfurt), Robert Garrett (Bamberg), Gordon Geib (Leverkusen), den Berlinern Demond Greene und Johannes Herber sowie Robert Maras (Gießen) sind nur noch sieben aktuelle Nationalspieler am Ball.

      In Steffen Hamann (Bologna), Pascal Roller (Biella) und Stephen Arigbabu (Ziel unbekannt) haben drei weitere Nationalspieler die Basketball-Bundesliga (BBL) verlassen. Auf den Trainerbänken dagegen sieht es anders aus: Mit Bundestrainer Dirk Bauermann (Bamberg), Henrik Rödl (Berlin), Michael Koch (Bonn), Stefan Koch (Gießen), Horst Schmitz (Karlsruhe), Achim Kuczmann (Leverkusen) und Stephan Harlander (Nürnberg) sind sieben Übungsleiter Deutsche. Sieben Trainer sind Amerikaner, vier kommen vom Balkan oder aus dem Baltikum. Ebenfalls ungewöhnlich: Kein einziger Bundesligist wechselte in der Sommerpause den Coach.

      Nachdem in der Vergangenheit Profis vom Balkan, aus dem Baltikum und Afrika in die BBL drängten, wurden für die neue Spielzeit in erster Linie US-Amerikaner importiert. Nicht weniger als 76 der 123 Zugänge (62 Prozent) stammen aus dem Mutterland des Basketballs. Allein 25 Spieler wechselten direkt aus der College-Liga NCAA in die BBL. Mit den Neu-Berlinern William Avery, Chris Owens und Ruben Boumtje Boumtje sowie den Neu-Bambergern Vincent Yarbrough und Adam Harrington kamen allerdings auch fünf Profis mit Erfahrung in der Profiliga NBA.

      Im zweiten Jahr nach Wegfall aller Ausländerbeschränkungen verzeichnet die BBL in Wechsel-Treiben wie nie zuvor. Mit 275 Spielertransfers (123 Zu- und 152 Abgänge) übertraf die von 16 auf 18 Mannschaften erweiterte Liga die Rekordmarke aus der Vorsaison (204) klar. Die Rekord-Fluktuation spielte sich in Braunschweig, Oldenburg und Tübingen mit jeweils 20 Transfers ab.

      Meister Köln tauschte indes nur drei Stammspieler aus, BBL-Rückkehrer Ulm will mit dem durch nur zwei Zugänge verstärkten Aufstiegsteam den Klassenverbleib schaffen. Um das Wechsel-Treiben während der Saison einzudämmen, darf jeder Club maximal nur 18 Spieler pro Saison unter Vertrag nehmen. Davon mussten bis zum Lizenzierungsschluss mindestens zwölf bei der Liga-Zentrale in Köln gemeldet werden. Danach dürfen innerhalb der Transferperiode bis zum 28. Februar 2007 nur noch vier Spieler nachverpflichtet werden. Lediglich drei Akteure müssen über einen deutschen Pass verfügen.

      Quelle: dpa
      red bull boykottieren!
    • Original von podest-putzer
      Kaum noch Deutsche in der Basketball-Bundesliga

      Mit Guido Grünheid (Köln), Stefano Garris (Frankfurt), Robert Garrett (Bamberg), Gordon Geib (Leverkusen), den Berlinern Demond Greene und Johannes Herber sowie Robert Maras (Gießen) sind nur noch sieben aktuelle Nationalspieler am Ball.


      Und diese Namen klingen zum Großteil auch noch so schön deutsch.... :rolleyes:
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • TBB Trier fiebert dem Saisonstart entgegen

      26.09.2006 -
      Trier. „Das klare Ziel lautet: Play-Offs.“ Lothar Hermeling, Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten TBB Trier, strebt mit Trainer Joe Whelton und der Mannschaft nach zwei „Durststrecken-Jahren“ in der neuen Saison wieder den Sprung unter die besten Acht an.
      Sonntag, 17 Uhr, fällt auch für die Korbjäger des TBB der Startschuss in die neue Bundesliga-Saison. Zu Gast sind die weiterhin von Ex-TBB-Trainer Don Beck gecoachten Ewe Baskets aus Oldenburg. Mit gemischten Gefühlen geht der TBB in die neue Runde, tut der Abgang von Spielmacher Brian Brown doch weh. Die Trierer Fangemeinde hofft indes, dass Coach Whelton bei der Auswahl der Neuen Daniel Horace, Josh Almanson, Tommy Adams, Ernest Scott und Spencer Ross sowie dem vor Wochenfrist verpflichteten Brian Conklin wiederum gute Griffe gelungen sind. Die Generalprobe glückte: Im luxemburgischen Esch gab es ein 87:80 über den belgischen Erstligisten Lüttich.


      Quelle:wochenspiegellive.de
    • TBB feiert Auftakterfolg über Ewe Baskets Oldenburg - Jetzt nach Köln

      02.10.2006 -
      Große Erleichterung bei Spielern, Trainern, Verantwortlichen und natürlich auch bei den Fans des Basketball-Bundesligisten TBB Trier: Zum Saisonauftakt gewann das umformierte Team um Headcoach Joe Whelton mit 75:66 gegen die EWE Baskets aus Oldenburg.
      Vor 3700 Zuschauer in der gut gefüllten Arena bot der TBB von Beginn an ein äußerst schnelles Spiel, in dem zunächst die Hausherren deutlich den Ton angaben.
      Nach kurzen Schwierigkeiten zu Beginn fand die Trierer Mannschaft schneller ins Spiel und konnte sich innerhalb der ersten Halbzeit einen Vorsprung von zeitweise 19 Punkten erarbeiten.
      In der zweiten Hälfte änderte sich das Spiel grundlegend. Aufgrund kleiner Unkonzentriertheiten gaben die Trierer das Spiel zeitweise aus der Hand. Auf Oldenburger Seite fielen nun die Drei-Punkt-Würfe, und die Mannschaft von Ex-TBB-Trainer Don Beck fand wesentlich besser ins Spiel. So endete der dritte Spielabschnitt nahezu ausgeglichen mit 20:21 Punkten und einem Spielstand von 56:42.
      Das letzte Viertel sollte die Nerven der Zuschauer extrem
      strapazieren. Die Aufholjagd der Oldenburger gipfelte in einem Rückstand von nur noch drei Punkten auf das Team des TBB und während beim Gegner jeder Versuch ein Treffer zu sein schien, war der Trierer Korb wie vernagelt. Angepeitscht vom gewohnt lautstarken und leidenschaftlichen Publikum in der Arena sicherte sich der TBB allerdings seinen Vorsprung und während auf Oldenburger Seite nun einige Freiwürfe ihr Ziel nicht fanden, sorgte Neuzugang Daniel Horace mit einem spektakulären Korberfolg inklusive Freiwurf für die Entscheidung.
      Mit seiner neuen Truppe und ihrer Premierenvorstellung zeigte sich Headcoach Beck unterm Strich zufrieden. Nachdem es in der Vorsaison zum Auftakt gleich vier Niederlagen in Serie gehagelt hatte, stand den TBB-Verantwortlichen die Freude über die beiden ersten Zähler gleich in der ersten Begegnung ins Gesicht geschrieben.
      Ziel klar definiert
      Die Auftaktzähler gegen Oldenburg sollen der erste Schritt auf dem Weg in die Play-Offs sein. „Das ist unser eindeutiges Vorhaben“, unterstreicht auch Geschäftsführer Lothar Hermeling.
      Der TBB-“Macher“ erwartet in der angelaufenen Saison noch mehr Attraktivität und mehr Unterhaltung für die Fans - vor allem durch die auf nunmehr 18 Teams erweiterte Liga. Zwei Heimspiele mehr bedeuten mehr (Fernseh-) Präsenz und mehr Zuschauereinnahmen. „Das Sommerloch ist dadurch deutlich verkürzt worden“, sagt Hermeling. Klar ist aber auch, dass die Anzahl der Konkurrenten um einen der begehrten acht Play-Off-Plätze dadurch gestiegen ist und der TBB mit einem Etatansatz von 1,6 Millionen zu den „Kellerkindern“ der Bundesliga gehört. Mit seinem in der Liga-Versammlung eingebrachten Vorschlag, zehn Teams an den Play-Offs teilnehmen zu lassen, war Hermeling im Vorfeld übrigens gescheitert.


      Quelle:wochenspiegellive.de
    • TBB heute gegen Aufsteiger Paderborn - Baseline informiert die Fans

      11.10.2006 -
      Im dritten Spiel der noch frischen Saison trifft die Mannschaft des TBB Trier am heutigen Mittwoch (20:00 Uhr, Einlass und Abendkasse ab 18:30 Uhr) in der Arena Trier auf den Aufsteiger Paderborn Baskets 91. Nach der deutlichen Niederlage gegen den Deutschen Meister aus Köln setzt Chef-Trainer Joe Whelton für das morgige Spiel auf eine entsprechende Reaktion: "Wir haben in Köln schlecht gespielt, das kann man nicht anders bezeichnen. Das einzig Positive an der Niederlage war der Erfahrungsgewinn. Gegen Paderborn werden wir uns ganz anders präsentieren."

      Auch TBB-Center Nate Doornekamp war mit dem Spiel in Köln alles andere als zufrieden: "Wir haben nicht gut gespielt. Ich war auch mit meinem eigenen Spiel sehr unzufrieden. Es ist gut, dass wir morgen direkt ein weiteres Spiel haben, um uns daran aufzubauen." Dass Paderborn alles andere als ein Aufbaugegner ist, konnten sie in ihren letzten beiden Spielen zeigen. Verloren sie das erste Saisonspiel bei den Artland Dragons in Quakenbrück noch relativ deutlich mit 84:71, so konnten sie jedoch ihr erstes Heimspiel gegen Meister-Bezwinger Tübingen mit 77:54 mindestens ebenso klar für sich entscheiden. Eine offensichtliche Schwäche der Paderborner liegt dabei wohl in der Rebound-Arbeit. Sowohl gegen Quakenbrück als auch gegen Tübingen konnten die Gegner jeweils ungefähr doppelt so viele Rebounds angeln wie Paderborn. Davon unbeeindruckt sieht Joe Whelton in Paderborn einen sehr starken Gegner: "Uns erwartet ein schnelles und enges Spiel. Paderborn ist zum jetzigen Zeitpunkt ein absolut gleichwertiger Gegner, es wird also ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem wir auf den Heimvorteil zurückgreifen können."

      Im Gegensatz zur Vorbereitung auf die Partie gegen Köln kann Whelton alle Spieler hundertprozentig belasten. Point-Guard Spencer Ross hatte sich eine bakterielle Infektion eingefangen und konnte bis einschließlich Sonntag nicht trainieren.

      Druck vor dem zweiten Heimspiel verspürt Joe Whelton nicht: "Wir sind letztes Jahr mit vier Niederlagen gestartet, da spürt man Druck. Aber wenn man weiß was man tut, hat man keine Angst!"

      Die Fans des TBB Trier können sich morgen auf ihren beliebten "Klassiker" freuen: Pünktlich zum zweiten Heimspiel der Saison wird am morgigen Mittwoch die aktuelle Ausgabe des TBB-Jahreshefts BASELINE in der Arena kostenlos ausliegen.



      Quelle:wochenspiegellive.de
    • Basketball-Bundesliga: TBB verpasst die Sensation in Ludwigsburg nur knapp

      23.10.2006 -
      Bei Tabellenführer Ludwigsburg hat die Mannschaft des TBB Trier die Sensation knapp verpasst. Trier unterliegt nach großem Kampf und mannschaftlich geschlossener Leistung mit 84:81. Vor laufenden Kameras im Premiere-Live-Spiel bot die Mannschaft aus Deutschlands ältester Stadt attraktiven Basketball und sorgte für beste Basketball-Werbung. Trier startete eher verhalten in die Begegnung, Power-Forward Danny Horace stand nach zuletzt sehr guten Leistungen erstmals in der Anfangsformation

      und bot auch gleich sehenswerte Szenen. Trotz erkennbarem Kampfgeist fehlte der Mannschaft des TBB vor allem zu Beginn der Partie in der Verteidigung der letzte Biss und so konnte Ludwigsburg immer wieder mit

      einfachen Pässen den freien Mann finden und unbedrängt abschließen. Der Vorsprung des Tabellenführers wuchs bis Ende des ersten Viertels auf zehn Punkte an. Trier kam engagiert aus der Pause und sorgte bei Ludwigsburg zeitweise für Konfusion in der Offensive. Dass der Rückstand zur Halbzeitpause dennoch 15 Punkte betrug, lag vor allem daran, dass auf Trierer Seite der Korb wie vernagelt schien, selbst einfachste Würfe fanden ihr Ziel nicht. Zu allem Übel kassierte Nate Doornekamp bei einer Rangelei nach erfolgreichem Defensiv-Rebound der Trierer auch noch ein unsportliches Foul und musste vorerst auf der Bank Platz nehmen. TBB Chef-Trainer Joe

      Whelton: "Vor allem das zweite Viertel war schlimm. Wir wirkten müde und hatten wohl noch die deutliche Niederlage von vorgestern im Kopf." Die zweite Halbzeit brachte die Ludwigsburger Rundsporthalle dann zeitweise zum Schweigen. Knallharte Verteidigung des TBB und James

      Gillingham sorgten dafür, dass der Rückstand immer weiter schmolz und Ludwigsburg innerhalb von zehn Minuten lediglich 13 Punkte erzielen konnte. Insgesamt gelangen Gillingham in dieser Begegnung fünf Dreipunktwürfe bei sieben Versuchen. Immer wieder wurden er und seine Mitspieler von Tommy Adams mit feinen Assists bedient. Der letzte Spielabschnitt wurde zu einem offenen Schlagabtausch. Immer wieder Gillingham aber auch Horace und Adams, der acht seiner zehn Punkte

      in der zweiten Halbzeit erzielte hielten Trier in Schlagdistanz. Auch Detlef Musch, der wegen der hohen Foulbelastung von Nate Doornekamp zu viel Spielzeit kam, sorgte mit wichtigen Rebounds immer wieder dafür, dass

      die Mannschaft von der Mosel den Anschluss hielt. Joe Whelton: "Die zweite Halbzeit war genau das, was ich in der ganzen Saison sehen möchte. So müssen wir spielen."

      Die letzten Sekunden dieser hochklassigen Partie waren Nervenkitzel pur: Nach einem verworfenen Freiwurf für Ludwigsburg kann Trier den Rebound

      nicht kontrollieren, Ludwigsburg erhält nach einem Foul zwei weitere Freiwürfe, beide werden verwandelt. Am Ende bleiben Trier knapp zwei Sekunden für einen Pass quer übers Feld und einen Dreier zur möglichen Verlängerung. Der Pass landet beim Gegner das Spiel ist aus, die Sensation

      verpasst. Überragender Spieler und Topscorer der Partie war James Gillingham. Die Nummer 13 von Trier erzielte alleine 27 Punkte, dabei fünf von sieben

      Dreipunktwürfen. Für Trier punkteten: Scott 8, Adams 10, Almanson 4, Doornekamp 6, Gay 11,

      Gillingham 27, Horace 13, Musch 0, Conklin 2



      Quelle:wochenspiegellive.de
    • Vertrag mit Spencer Ross aufgelöst, Alvin Snow übernimmt beim TBB Trier

      26.10.2006 -
      In beiderseitigem Einvernehmen haben sich diese Woche der TBB

      Trier und Point Guard Spencer Ross getrennt.

      Seinen Platz einnehmen wird der US Amerikaner Alvin Snow. Der

      1,86 Meter große Playmaker spielte zuletzt bei Ashkelon in Israels

      Premier League, wo er einen Schnitt von 13,9 Punkten 4,4 Assists und 3,6

      Rebounds in 21 Spielen aufwies. Des Weiteren ist hervorzuheben, dass Snow im

      letzten Jahr seiner College Laufbahn zum Spieler des Jahres der Big Sky

      Conference gewählt wurde. Alvin befindet sich seit Dienstag im Training und wird wohl seinen ersten Einsatz am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig haben.

      TBB-Head Coach Joe Whelton über seinen neuen Schützling: „Mit Alwin sind wir überzeugt, dass er uns den nötigen Rückhalt auf der so eminent wichtigen Position des Point Guard gibt. Alvin stand bereits im Sommer auf unserer Wunschliste, die Verhandlungen konnten aber aus finanziellen Gründen nicht erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.“

      Stattdessen ging er einer Weiterverpflichtung bei Ashkelon nach. Durch die

      zunehmende politisch instabile Lage im Nahen Osten zog Snow es vor, die Reise nach Israel nicht anzutreten. Alvin Snow erhält zunächst einen Vertrag bis Saisonende.



      Quelle:wochenspiegellive.de
    • Sieg! TBB Trier gewinnt in Braunschweig

      30.10.2006 -
      Mit einem überzeugenden 80:77 Sieg meldet sich das Team des TBB Trier von seinem Auswärtsspiel in Braunschweig zurück. Gegen die NewYorker Phantoms

      von Trainer Mutapcic gelingt Trier somit der dritte Sieg im siebten Spiel, die Moselstädter verlassen damit den 15. Tabellenrang und orientieren sich im Tableau nach oben.

      Die Partie in der Braunschweiger Volkswagenhalle begann relativ

      ausgeglichen, nach Ende des ersten Viertel stand es 15:16, ein Beleg für die intensive Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten. 2400 Zuschauer sahen ein qualitativ hochwertiges Spiel bei dem auch zur Halbzeit kein Favorit zu erkennen war.

      Der Trierer Topscorer Tommy Adams hatte zu diesem Zeitpunkt bereits elf seiner späteren 16 Punkte erzielt, auch Power Forward Danny Horace konnte elf Zähler verbuchen. James Gillingham, der zuletzt bei Tabellenführer Ludwigsburg mit 27 Punkten für Aufsehen sorgte konnte zur Halbzeitpause

      erst fünf Punkte aufweisen. Dies sollte sich im dritten und vierten Spielabschnitt jedoch drastisch ändern. Danny Horace riss dass Spiel an sich, zog immer wieder leichtfüßig in die Zone des Gegner und konnte von dort aus punkten. Wenn es unter dem

      Korb nicht klappte gab es immer noch James Gillingham, der von jenseits der Dreierlinie mit vier von fünf Versuchen erfolgreich war und insgesamt 20 Punkte zum Sieg beisteuerte.

      Auch der heute erstmals eingesetzte Point Guard Alvin Snow wusste bereits zu überzeugen. Der erst seit Dienstag in Trier weilende Amerikaner erzielte in seinem ersten Spiel drei Punkte, darunter ein eminent wichtiger Freiwurf am Ende der Partie. Die Mannschaft von Chef-Trainer Joe Whelton hatte in der zweiten Halbzeit das Heft jederzeit in der Hand und führte bereits mit 12 Punkten. Durch kleine Nachlässigkeiten, nicht zuletzt aufgrund der intensiven, kräftezehrenden Defense die man spielte,

      wurde dieser Vorsprung zum Ende der Partie fast verbraucht.

      Das Team behielt jedoch die Nerven und Brandon Gay machte mit einem eiskalten Dreipunktwurf den Sieg des TBB Trier klar.

      Bereits in einer Woche steht für die Mannschaft von der Mosel ein schwerer Brocken an. Das dritte Auswärtsspiel in Folge führt die Trierer in Hardtberghalle zu den Telekom Baskets Bonn.

      Für Trier punkteten heute: Horace 21, Gillingham 20, Adams, 16, Gay 8, Scott 5, Snow 3, Almanson 3, Musch 2, Doornekamp 2.



      Quelle:wochenspiegellive.de
    • Die Ulmer haben gestern gegen Trier gewonnen und somit wieder wichtige Punkte für den Klassererhalt eingefahren. War live dabei und es war einfach nur Geil die Stimmung in der Kuhberghalle. Die Halle war ausverkauft mit 3100 Zuschauern. Wird Zeit das da was getan wird für eine neue und größere Halle. Denn bei mehreren Plätzen würden mindestens immer 5000 Zuschauer pro Spiel anwesend sein.
    • Kram den Thread mal wieder heraus.

      Wir Kirchheimer haben ja neben unseren OL-Fussballern auch eine erfolgreiche Basketball-Mannschaft. Die Kirchheim Knights starten in der Pro B (letztes Jahr 2. BL Süd) und können sich dort berechtigte Hoffnungen auf einen der vorderen Plätze machen.

      Seit neuestem kooperieren die Knights mit der BBL-Mannschaft von EnBw Ludwigsburg. Mal sehen wo uns der Weg hinführt ...
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    • Skyliners stürzen Spitzenreiter

      Die Frankfurt Skyliners haben in der Basketball-Bundesliga den Siegeszug von Spitzenreiter Quakenbrück gestoppt. Sie bezwangen die Artland Dragons mit 74:63. Die Gießen 46ers blieben dagegen in Bamberg ohne Chance.


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      "Die Pflege von Tradition ist nicht einfach ein stures Festhalten an Altem. Es ist nicht das Aufbewahren von Asche, sondern das Aufrechterhalten einer Flamme!"