Liga ohne Zukunft??

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      Die geltende Aufstiegsregelung werde von vielen Vereinen als ungerecht empfunden, sagte der sportpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Brandneburg, Uwe Liebehenschel. „Im Fußball muss sich Leistung auszahlen, sonst verliert der Sport seine Attraktivität bei den Fans. Deshalb gilt für uns der Grundsatz: Wer Meister wird, steigt auf.“ Der Sprung von der Regionalliga in den Profi-Fußball habe vor allem auch eine wirtschaftliche Tragweite. „Deshalb muss geregelt sein, dass der Meister im Osten diesen Sprung schafft“, meinte Liebehenschel.
      m.lr-online.de/sport/energie-c…alliga-reform_aid-6920034
      :smile:
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      Und noch einer in dieser Richtung:

      Bitte Fair Play, Herr Grindel!
      SPD-Bundestagsabgeordnete wenden sich in einem „offenen Brief“ zur beabsichtigten Umstrukturierung der Regionalligen an den DFB-Chef

      Thomas Jurk, Landesgruppensprecher der sächsischen SPD-Bundestagsabgeordneten, wirbt in einem offenen Brief an den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes, Reinhard Grindel, für eine faire Lösung des Konfliktes zur Neuregelung der Fußball-Regionalligen.
      Vor dem morgigen außerordentlichen DFB-Bundestag in Frankfurt am Main, der die Aufstiegsregelung zur 3. Liga neu festlegen soll, setzt sich Jurk gemeinsam mit fünfzehn weiteren ostdeutschen Bundestagsabgeordneten dafür ein, dass die Regionalliga Nordost erhalten bleibt und die Meister der Regionalligen gleichberechtigt in die 3. Liga aufsteigen. In ihrem Brief werben die Abgeordneten dafür, „dass Entscheidungen im Fußball, ebenso wie in der Politik, nicht nur nach blanken Zahlen getroffen werden. Die Leidenschaft für den Sport, der faire Wettbewerb, die Bewahrung der Fankultur und daher auch die bundesweite Präsenz von Amateur- und Leistungssport sind die Punkte, an denen sich alle weiteren Überlegungen messen lassen sollten.“
      Zum Hintergrund:
      mdr.de/sachsen-anhalt/sport/es…ost-west-konflikt100.html
      Red Bull probieren, Retortenklub Sonnenhof boykottieren.
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      Silesiosaurus schrieb:

      In ihrem Brief werben die Abgeordneten dafür, „dass Entscheidungen im Fußball, ebenso wie in der Politik, nicht nur nach blanken Zahlen getroffen werden.
      Haben denn die Ostdeutschen Bundesländer ein Viertel der Sitze im Bundestag? Oder sogar 30%, weil Ostdeutschland 30% der Fläche abdeckt? Ach nee. Grundlage ist ja die Einwohnerzahl. Demensprechend beruht die Verteilung der Aufstiegsplätze auf der Anzahl der Herrenmannschaften.
      :smile:
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      Das ist einerseits richtig, aber ihr könnt einfach nicht alle die deutlich schwierigeren Startvoraussetzungen unterschlagen. Die wenigen Mannschaftszahlen sind auch Folge des wirtschaftlichen Niedergangs. Der Osten versteigt sich dort, wo er dann aber deutlich über seinen Einwohnerproporz geht. Ein wenig ist in Ordnung und aus strukturellen Gründen auch bitter nötig. Ein Milllionenheer an Ossis lebt im Westen hat aber seine Klubs im Nordosoten.

      Und das sind die rieeeeeeeeeeeesigen Entfernungen. Ihr habt alle noch nicht so richtig verstanden, dass ihr auf einer Basis agumentiert, wo man in der Bundesliga nach Hoffenheim geht, am nächsten Tag in der 2. Liga nach Sandhausen und abends zu Waldhof in die Regionalliga oder mal zu Walldorf und dann noch Dutzende Oberligisten vor der Nase hat.
      ich hab schon wegen der Entfernungen keinen Bock überhaupt nur nach Bautzen oder Neugersdorf zu fahren, geschweige denn ins noch viel weitere Cottbus, oder ganz extrem nach Dresden oder Berlin. Wer das nicht verinnerlicht, dem fällt es leicht arrogant rauszuhauen: Die Fläche entscheidet nicht. Sie entscheidet gewiss nicht, darf aber auch nicht völlig außen vor bleiben!

      Aber wenn doch nur die Einwohnerzahl entscheiden würde... Aber selbst die will man ja als sturkturpolitisches Mittel nicht. Und das ist eben das berechtigte Seilschaftengefühl des Westens, mit den man die Leute im Nordosten aufbringt. Dass dann nicht alle die Proportionen genau kennen und sich in ihren urteilen versteigen ist eine andere Sache, eben eine von Ignoranz provozierte Sache.
      Red Bull probieren, Retortenklub Sonnenhof boykottieren.

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      Statistik ist eine Frage des Durchschnitts und nicht der gezielt herausgesuchten Ausnahme. Gleiwohl würde ich mich fußballerisch glücklich schätzen in Kassel zu leben. Da gäbe es mit dem KSV Hessen ja was vor der Haustür. Also: Nimm Dir mal einen Atlas zur Hand und überleg mal, was man in Vorpommern, der Oberlausitz, im Fläming etc. an Wege für Fußball auf sich nehmen muss.
      Red Bull probieren, Retortenklub Sonnenhof boykottieren.
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      Die Reform der Regionalligen droht vorerst zu platzen!
      Nach BILD-Informationen gab es auch bei den Verhandlungen am Mittwochabend in der DFB-Zentrale keine Einigung zwischen Präsident Reinhard Grindel und den Vertretern der 3.Liga sowie der Regional- und Landesverbände.
      Wie BILD erfuhr, soll die Reform der Aufstiegsregelung nun komplett von der Agenda des am Freitag stattfinden Außerordentlichen Bundestags verschwinden.
      Eine Experten-Kommission soll in den kommenden Monaten dann erneut ein Modell zur Reform der Regionalligen erarbeiten. Eine Möglichkeit: Die Einführung einer neuen zweigleisigen vierten Liga oberhalb der Regionalligen.
      hieraus (Vorsicht Bild): bild.de/regional/frankfurt/fra…absage-54111482.bild.html
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      Silesiosaurus schrieb:

      Statistik ist eine Frage des Durchschnitts und nicht der gezielt herausgesuchten Ausnahme. Gleiwohl würde ich mich fußballerisch glücklich schätzen in Kassel zu leben. Da gäbe es mit dem KSV Hessen ja was vor der Haustür. Also: Nimm Dir mal einen Atlas zur Hand und überleg mal, was man in Vorpommern, der Oberlausitz, im Fläming etc. an Wege für Fußball auf sich nehmen muss.
      Wenn Du gezielt Ausnahmen heraussuchst, ist das also eine Frage des Durchschnitts. Wenn andere das genauso machen, ist das natürlich total falsch und böse.

      Mal abgesehen davon schau Dir halt mal den Südwesten an: Mit Saarbrücken, Elversberg, Völklingen, Freiburg, Ulm, Koblenz, Stadtallendorf und Kassel liegen da sehr viele Vereine am Rande des Verbreitungsgebiets.
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      redstar schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Statistik ist eine Frage des Durchschnitts und nicht der gezielt herausgesuchten Ausnahme. Gleiwohl würde ich mich fußballerisch glücklich schätzen in Kassel zu leben. Da gäbe es mit dem KSV Hessen ja was vor der Haustür. Also: Nimm Dir mal einen Atlas zur Hand und überleg mal, was man in Vorpommern, der Oberlausitz, im Fläming etc. an Wege für Fußball auf sich nehmen muss.
      Wenn Du gezielt Ausnahmen heraussuchst, ist das also eine Frage des Durchschnitts. Wenn andere das genauso machen, ist das natürlich total falsch und böse.
      Mal abgesehen davon schau Dir halt mal den Südwesten an: Mit Saarbrücken, Elversberg, Völklingen, Freiburg, Ulm, Koblenz, Stadtallendorf und Kassel liegen da sehr viele Vereine am Rande des Verbreitungsgebiets.
      Im Nordosten sind halt viele in und um Berlin. :pardon:
      :smile:
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      Der NOFV hat den Beschluss-Antrag an den Bundestag formuliert. Darin heißt es: Der "DFB-Bundestag hält den bisherigen Aufstiegsmodus zur 3. Liga für sportlich nicht befriedigend und fordert das DFB-Präsidium auf, bis zum 30. April 2019 [...] ein Modell zu entwickeln. Der a.o. DFB-Bundestag ist der Auffassung, dass eine kurzfristige Änderung nicht erreicht werden kann, weil eine Konsenslösung bisher nicht gefunden werden konnte."
      sportbuzzer.de/artikel/regionalliga-reform-verschoben/
      :smile:
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      Bei einer Nord-Süd-Lösung verlieren Nord, Nordost und West gemeinsam, da sie zusammen übergroß die Nordstaffel bilden würden.
      Die Zweigleisigkeit ist der falscheste Ansatz von allen und ich kapier nicht, wieso auch in diesem Thread immer wieder Leute davon schwärmen. Das ganze ist ein riesiges Süd-Förderprogramm, war schon in der Vergangenheit so.

      Allerdings würden wohl die ganzen Nordost-Drittligisten damit ein Auffangbecken haben. Ich warte bei dem Überhang in der 3. Liga immernoch auf die logische Saision, in der gleich 3 Nordostverene absteigen, keiner aufsteigt und dann der Flaschenhals für den NOFV über Jahre verstopft ist.

      Von den Proporitonen ist nur die Dreigleisigkeit Nord/Nordost, West/Südwest und Süd in gewisser Gleichförmigkeit von Mannschaftszahlen UND Einwohnerzahlen annähernd gerecht.

      @redstar:
      "Mit Saarbrücken, Elversberg, Völklingen, Freiburg, Ulm, Koblenz, Stadtallendorf und Kassel liegen da sehr viele Vereine am Rande des Verbreitungsgebiets." Ebent!! überall in allen Winkel gibt es etwas in erreichbarer Nähe. Das ist in Nordost nicht der Fall. Schau Dir die riesigen Lücken in den von mir genannten Gebieten an. Etwas Geografiekenntnisse erfordert das schon, anstatt immer nur im eigenen Sud zu schmoren.
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      Der "Flaschenhals" würde in dem Fall doch die 3.Liga vor überproportional vielen Ostvereinen schützen. Generell braucht es für den Übergang vom Amateur- zum Profifußball diesen Flaschenhals.
      Finde auch das Argument, dass in den Westen gezogene Ossis "ihre Vereine" dann ja immer noch im Osten haben nicht nachvollziehbar. Ich stamme aus dem Westen und lebe und arbeite im Süden. Unterhalb der 1. Bundesliga interessiert mich kein West-Verein. Die Amateurclubs aus meiner "alten" Region interessieren mich nicht. Wenn man ein paar Jahre woanders wohnt, geht man doch dort vor Ort zum Fußball.
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      Es geht nicht um Derbys, sondern darum überhaupt etwas in der Nähe zu haben. Noch nicht kapiert?

      Und was der Zugeroaste da von sich gibt ist in Sachen Arroganz nicht zu toppen. "Der Flaschenhals würde in dem Fall doch die 3.Liga vor überproportional vielen Ostvereinen schützen."
      Es handelt sich um Vereine, die in anderen Regionen mit ihren finanzielle Möglichkeiten eigentlich Erst- oder Zweitligisten wären, während sich diese dann mit den Burghausens oder Großaspachs messen dürfen, die im Nordosten wiederum 2 oder 3 Klassen tiefer spielen.

      Wenn man das alles nicht versteht, dann hat man natürlich keine Vorstellung davon, dass man dem Nordosten nicht mit im sonstigen Bundesgebiet üblichen Proportionen kommen kann, sondern nur noch mit Frustration zu tun hat, die Arrogantlinge nichtmals nachvollziehen wollen (ob sie es intellektuell können steht ja noch auf einem andern Blatt).
      Für die Leute im Westen ist dieses Forum so ja auch ein echtes Amateurfußballforum, für die Leute im Nordosten eher ihr Profifußballforum ihrer Region.
      Red Bull probieren, Retortenklub Sonnenhof boykottieren.

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      Ich gehöre zu denen, die schon mal vor vielen Seiten in dem Thread hier von einer zweigleisigen 4. Liga geschrieben hatte, weil ich die Idee gut finde.
      Die 4. Liga hat in ihrer jetzigen Form Vereine auf eine Ebene gebracht, wo sie sonst niemals hingekommen wären.
      Für diese Vereine ist es natürlich schön und nachvollziehbar, dass man gerne am Status Quo festhalten möchte.
      Aber die Vereine, die eine lange Dritt-/Viertliga-Geschichte haben und/oder nach oben wollen, nervt es gewaltig abgeschottet irgendwo festzuhängen, weil das hauen und stechen um den Aufstieg zu hart ist.

      Wer gerne in seinem Gebiet bleiben will, weil er ein kleiner Dorfverein ist, soll das tun. Aber von den "Großen" zu erwarten, dass sie es super finden genau so eingesperrt zu sein, ist vermessen.

      Ohne Arroganz- Ich will mit dem WSV auch mal wieder raus aus NRW und in die 3. Liga. Nicht heute oder nie nächsten 1-2 Jahre, aber ich sehe kaum eine Perspektive in dieser RL West.

      Dann lieber eine neue 4. Liga für die professionellen Vereine und die Kleinen bleiben da und werden Fünftklassig.
      Wuppertaler SV
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      Silesiosaurus schrieb:

      Es geht nicht um Derbys, sondern darum überhaupt etwas in der Nähe zu haben. Noch nicht kapiert?

      Und was der Zugeroaste da von sich gibt ist in Sachen Arroganz nicht zu toppen. "Der Flaschenhals würde in dem Fall doch die 3.Liga vor überproportional vielen Ostvereinen schützen."
      Es handelt sich um Vereine, die in anderen Regionen mit ihren finanzielle Möglichkeiten eigentlich Erst- oder Zweitligisten wären, während sich diese dann mit den Burghausens oder Großaspachs messen dürfen, die im Nordosten wiederum 2 oder 3 Klassen tiefer spielen.

      Wenn man das alles nicht versteht, dann hat man natürlich keine Vorstellung davon, dass man dem Nordosten nicht mit im sonstigen Bundesgebiet üblichen Proportionen kommen kann, sondern nur noch mit Frustration zu tun hat, die Arrogantlinge nichtmals nachvollziehen wollen (ob sie es intellektuell können steht ja noch auf einem andern Blatt).
      Für die Leute im Westen ist dieses Forum so ja auch ein echtes Amateurfußballforum, für die Leute im Nordosten eher ihr Profifußballforum ihrer Region.
      Du wirfst anderen Arroganz vor, bringst aber einen arroganten Spruch nach dem anderen? ("Noch nicht kapiert?" - "...mit den Burghausens oder Großaspachs..." - "Wenn man das alles nicht versteht ..." - "ob sie es intellektuell können steht ja auf einem anderen Blatt").

      Ist das satirisch gemeint?