Liga ohne Zukunft??

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    • VfR Wormatia 1908 schrieb:

      lohmann schrieb:

      Warum kann sich eine dritte Mannschaften denn nicht qualifizieren? Das geht doch ganz problemlos. Der SV Werder II steigt beispielsweise aus der RL Nordwest ab, während der SV Werder III gleichzeitig die Bremen-Liga rockt.
      Das Startrecht bekommt aber die dann die Zweite Mannschaft welches durch die Dritte nur errungen wurde. Eine Dritte Mannschaft kann sich selbst nicht qualifizieren, da Sie ja formal nicht als Dritte Mannschaft aufsteigt.Es ist nur Ansichtssache ob Sie aufsteigt und dann zwangsumfirmiert in "Zweite Mannschaft" oder ob Sie durch das errungene RL-Startrecht für den Verein der bisherigen eigentlich sportlich abgestiegenen Zwoten die Klasse hält.
      Auf jeden Fall wäre dann eine der beiden Teams eine Dritte Mannschaft und somit nicht startberechtigt für die RL
      In Schleswig-Holstein ist es so rum nicht möglich , gab letze Saison Team Förde 2 abgestiegen Team Förde 3 wurde Meister dürfte auf Grund des Abstieges der 2. nicht aufsteigen. Es geht in Deutschland auch nur so rum.
      Sollte in der selben Ebene die 3. wieder Meister werden, dann wird sie zur neuen 2. und die 2. Zur neuen 3.
      Solidarität mit Chemnitz.

      In Gedenken an den 35 Jährigen Deutschen mit Migrationshintergrund und den weiteren Zwei Verletzten Deutsch-Russen <3
    • Marc!? schrieb:

      Der DFB ist ein Verband der Fußballer, sowohl aktiv als auch passiv.

      Die Einwohnerzahl ist kein Kriterium, höchstens ein Anhaltspunkt

      Aber den braucht man immo nicht als weiches Kriterium neben den Mannschaften, sondern die Fläche.
      Aber die Einwohner sind doch die passiven Fußballer, weil Fußball eben die gesamte deutsche Gesellschaft durchdringt.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Worum geht es bei der Fläche eigentlich?

      Welchen Unterschied macht es, ob eine Mannschaft nun 17 Auswärtsfahrten von im Schnitt 150 km hat, oder ob sie 17 Auswärtsfahrten von im Schnitt 300 km hat? Das sind 5.000 Buskilometer Unterschied pro Saison. Also irgendwas um 5.000 Euro Kosten, nicht mehr. Ist der Spielbetrieb in der Regionalliga Nord/Nordost wegen dieser 5.000 Euro wirklich unfinanzierbar, so dass es eine getrennte Regionalliga Nord und eine getrennte Regionalliga Nordost braucht?

      Oder sprechen wir vielleicht über die 100 Auswärtsfans, die einen durchschnittlichen Regionalliga-Verein der Regionalliga Nord so maximal begleiten? Müssen wirklich Jahrzehnte lang bewährte Staffelgrenzen, an die sich Millionen Fans gewöhnt haben, wegen diesen 100 Auswärtsfans gesprengt werden? Überlebt der Regionalliga-Fußball wirklich nur, wenn diese 100 Auswärtsfans eines durchschnittlichen Regionalligisten nur 150 km statt 300 km pro Spiel abreißen müssen?
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Sinn der 2012erreform war ja nicht die Aufspaltung der Regionalliga Nord, sondern die Einführung der mia-san-mia-Regionalliga. Das hat der schlaue Fuchs dann ja auch geschafft.
      und jetzt als revanche getrieben von Hass und Rache andere Rl kaputtzumachen macht Sinn ?
      Ich wäre ja dafür entweder die dritte Liga zweigleisig zu machen und die Regionalligen zu erhalten (evtl. außer Südwest) oder zum alten Zuschnitt zurück zu kehren.

      Die viergleisige Regionalliga finde ich zwar nicht optimal, aber sie wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Gleiches würde auch für die zweigleisige 4. Liga gelten.

      Nachtrag: Außerdem ist die geplante Reform ja keine von Hass und Rache getriebene Revanche. Der DFB hat eben endlich begriffen, dass die Idee, dass die Meister in die Relegation müssen doch nicht so toll ist.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rems Murr ()

    • Aber warum die auf dem Reißbrett gezogenen vier Staffeln? Wenn es problemlos möglich wäre, bei drei Staffeln keine gewohnten Grenzen zu durchschneiden?

      Scheitert wirklich alles an 5000 Euro Buskosten und 100 Auswärtsfans? Niemand kann hierauf eine plausible Antwort geben.
    • holsteinerzeet schrieb:

      Nein es zählen nur Mannschaften, selber Schuld wenn in dicht besiedelten Gebieten weniger Leute in Mannschaften gehen.
      Es gibt reiche Gebiete, wo man die Kinder zum Klavierunterricht, zum privaten Psychologen und nebenbei ohne Sinn auch in den Verein schickt und es gibt Gebiete, in denen die besten Fußballer - wenn Sie denn Talent haben - irgenwannn erst in späteren Jahren in den Verein gehen, weil zuvor das Geld fehlte oder auch weil in der DDR überhaupt keine Vereinsmeierei geherrscht hat und man erst nach Talentsichtung gezielt zum Leistungssport in den Klub gezerrt wurde. Die völlig andere Tradition Ost-West kann man nicht einfach mit "selbst schuld" unwissend abkanzeln. Dahinter steckt ein ganz anderes Gesellschaftsmodell, das ich selbst zwar als sehr unsympahtisch empfinde, das aber nun einmal Einfluss in großem Umfang auf die Statistik hat.

      lohmann schrieb:

      Aber warum die auf dem Reißbrett gezogenen vier Staffeln? Wenn es problemlos möglich wäre, bei drei Staffeln keine gewohnten Grenzen zu durchschneiden?

      Scheitert wirklich alles an 5000 Euro Buskosten und 100 Auswärtsfans? Niemand kann hierauf eine plausible Antwort geben.
      Wieso immer diese dramatsischen Worte vom angeblichen Reißbrett? Außer einer erfreulichen (weil eben auf die Oberzentren gut abgestimmten) neuen Grenzen innerhalb Niedersachsen, gäbe es doch überhaupt keine neuen Grenzen, da Verbands- und/oder Landesgrenzen sonst ja eben nicht angetastet werden. Es scheint mir der eher angeborene Empörungsreflex "Hilfe, etwas Neues" zu sein, selbst dann, wenn das neue besser als das Alte ist. Stichwort "Gewohnheit". Gewohnheit ist überhaupt der Feind jedes Fortschritts. Da ziehen landesfremde Alliierte Grenzen für ein Land NRW und das ist dann auf einmal so urgemütlich "gewohnt", während das historische als bäh verteufelt wird oder alternativ das Neue aus Reflex ebenso. Es gibt nur ein Gesetz: Es muss immer so sein, wie ich es - aus welchem Zufall auch immer - zu meinen Lebzeiten mal kennengelernt habe, selbst wenn ich mich allem anderen davor und danach damit verschließe. Einer kann darauf keine plausible Antwort geben.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Es ist schietegal, welche Grenzen die Allierten damals auf dem Reißbrett gezogen haben. Denn wir alle haben uns ein Menschenleben lang dran gewöhnt. Heute, 70 Jahre später, ist es gelebte Tradition.

      Und natürlich gibt es neue Grenzen nicht nur in Niedersachsen. Der Nordosten wird nach 70 Jahren als Spielgebiet zerteilt. Thüringen und Sachsen wandern im Weser/Ems-Modell ja schließlich zu Bayern. Daran ist niemand gewöhnt. Das ist Reißbrett.
    • Silesiosaurus schrieb:

      lohmann schrieb:

      Aber warum die auf dem Reißbrett gezogenen vier Staffeln? Wenn es problemlos möglich wäre, bei drei Staffeln keine gewohnten Grenzen zu durchschneiden?

      Scheitert wirklich alles an 5000 Euro Buskosten und 100 Auswärtsfans? Niemand kann hierauf eine plausible Antwort geben.
      Wieso immer diese dramatsischen Worte vom angeblichen Reißbrett? Außer einer erfreulichen (weil eben auf die Oberzentren gut abgestimmten) neuen Grenzen innerhalb Niedersachsen, gäbe es doch überhaupt keine neuen Grenzen, da Verbands- und/oder Landesgrenzen sonst ja eben nicht angetastet werden. Es scheint mir der eher angeborene Empörungsreflex "Hilfe, etwas Neues" zu sein, selbst dann, wenn das neue besser als das Alte ist. Stichwort "Gewohnheit". Gewohnheit ist überhaupt der Feind jedes Fortschritts. Da ziehen landesfremde Alliierte Grenzen für ein Land NRW und das ist dann auf einmal so urgemütlich "gewohnt", während das historische als bäh verteufelt wird oder alternativ das Neue aus Reflex ebenso. Es gibt nur ein Gesetz: Es muss immer so sein, wie ich es - aus welchem Zufall auch immer - zu meinen Lebzeiten mal kennengelernt habe, selbst wenn ich mich allem anderen davor und danach damit verschließe. Einer kann darauf keine plausible Antwort geben.
      Das wird in der Tat erforscht: de.wikipedia.org/wiki/Status-quo-Verzerrung
    • lohmann schrieb:

      Aber warum die auf dem Reißbrett gezogenen vier Staffeln? Wenn es problemlos möglich wäre, bei drei Staffeln keine gewohnten Grenzen zu durchschneiden?

      Scheitert wirklich alles an 5000 Euro Buskosten und 100 Auswärtsfans? Niemand kann hierauf eine plausible Antwort geben.
      Im Nord-Nordosten gibt es Klubs, bspw. Schönberg, für die die Entfernungen bei einem dreigleisigen Modell im gewohnten Zuschnutt schon recht umfänglich wären. Wenn, dann sollten die Staffeln Nord und Nordost dann getrennt werden, ohne dass der Meister automatisch aufsteigt. Außerdem ist die Regio Südwest für die Südwest-Verein gegenüber der Regio mit NRW durchaus als eine Verbesserung anzusehen, da der Rhein und Main nicht mehr trennt.
    • lohmann schrieb:

      Es ist schietegal, welche Grenzen die Allierten damals auf dem Reißbrett gezogen haben. Denn wir alle haben uns ein Menschenleben lang dran gewöhnt. Heute, 70 Jahre später, ist es gelebte Tradition.

      Und natürlich gibt es neue Grenzen nicht nur in Niedersachsen. Der Nordosten wird nach 70 Jahren als Spielgebiet zerteilt. Thüringen und Sachsen wandern im Weser/Ems-Modell ja schließlich zu Bayern. Daran ist niemand gewöhnt. Das ist Reißbrett.
      Du kommst ja schon wieder mit Gewohnheit, denn die Alliierten haben das Reißbrett benutzt, als sie NRW schufen. Ich will Tradition leben, die einen einem eigenen Willen zu Grunde liegt und nicht Besatzungswillkür. Auch deswegen ist der NOFV quark, denn er ist Nord, Brandenburg und Mitteldeutschland mit Fragmenten vom Baltenverband und Südostdeutschland. Mehr Puzzeln kann man eigentlich gar nicht und NRW ist kaum besser. Vorher gab es jahrhundertelang gelebte Tradition auf die andere geschissen haben. Welches seichte Gemüt muss man eigentlich haben, wenn man die Welt da draußen einfach ausklammert und sich festklammert, wo man gerade steht?
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silesiosaurus ()

    • Rems Murr schrieb:


      Nachtrag: Außerdem ist die geplante Reform ja keine von Hass und Rache getriebene Revanche. Der DFB hat eben endlich begriffen, dass die Idee, dass die Meister in die Relegation müssen doch nicht so toll ist.
      dass das keine tolle Sache ist, ist und war jedem klar. es muste nur das Einzelinteresse der Meister – 5 an der Zahl – hinter dem Gesamtinteresse der Regionalligavereine – ~90 an der Zahl – zurücktreten; das sollte es auch weiterhin tun
    • Es scheitert in der Tat an den Entfernungen an einem 3 gleisigen Modell und v.a. der Durchlässigkeit von unten.

      Die Reform 2012 wurde angestoßen um die große RL Nord/Nordost zu spalten, die RL BY war dann ein Nebeneffekt, den Koch, muss ich zugeben, geschickt ausgenutzt hat.

      Die 3 gleisige RL mit eventuell 2 Staffeln im Norden/Nordosten dürfte schwer durchsetzbar sein, da der Meister dort nicht aufsteigt. Natürlich erhielte der Verliere noch eine Chance gegen den Sieger der Vizemeister der anderen beiden RL.

      Dieses Modell sehe ich aktuell nur als Notmodell.

      4 RL bieten immer noch Vorteile.

      Auf der einen Seite ist das Gemeckere im nordosten groß über die Entfernungen, aber dann will man die Einheit behalten, dafür ist die Dichte im NOFV aber einfach zu gering.
    • Silesiosaurus schrieb:

      Vorher gab es jahrhundertelang gelebte Tradition auf die andere geschissen haben. Welches seichte Gemüt muss man eigentlich haben, wenn man die Welt da draußen einfach ausklammert und sich festklammert, wo man gerade steht?
      Welche jahrhundertelang gelebte Tradition soll denn irgendsoeine Vorkriegsliga gehabt haben? :lol:

      Ich unterstelle mal, dass Du noch ein ganzes Stück weit unter 80 bist. Welche gelebte Tradition soll das also sein, die Du gelebt haben willst, in der weder NRW noch DDR/Nordost ein einheitliches Spielgebiet waren?

      Du willst also irgendwelche Fußballtraditionen von vor 1945 zurück? Nun ja, darf ich dezent darauf hinweisen, dass diese tradtionellen Zuschnitte - Baltenverband, Rheinprovinz, etc - inzwischen doppelt so lange nicht mehr existieren, wie sie vorher überhaupt jemals bestanden haben? Schon sehr abenteuerlich, Ligazuschnitte zum Nabel der Welt zu erheben, die schon stolze 70-80 Jahre Geschichte sind, und die vorher kaum 30-40 Jahre bestanden haben.
    • Marc!? schrieb:

      Die Reform 2012 wurde angestoßen um die große RL Nord/Nordost zu spalten, die RL BY war dann ein Nebeneffekt, den Koch, muss ich zugeben, geschickt ausgenutzt hat.
      Ich habe in Erinnerung, dass die vielen Zweiten in den Regionalligen West und Süd das große Problem waren.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
    • Marc!? schrieb:

      Es scheitert in der Tat an den Entfernungen an einem 3 gleisigen Modell und v.a. der Durchlässigkeit von unten.
      Was genau scheitert in einem dreigleisigen Modell an den Entfernungen. Sind 5000 Euro mehr Buskosten pro Saison tatsächlich für die RL-Vereine nicht finanzierbar?

      Und auch das Argument mit der Durchlässigkeit will sich mir nicht erschließen. Ein dreigleisiges Modell verträgt problemlos 12 Aufsteiger:
      - Oberliga HH/SH
      - Oberliga NI/HB
      - Oberliga Nordost-Nord
      - Oberliga Nordost-Süd
      - Oberliga Westfalen
      - Oberliga Nordrhein
      - Oberliga Südwest
      - Oberliga Hessen
      - Oberliga Baden-Württemberg
      - Oberliga Bayern
      Et voila, passt hervorragend, alle Meister steigen direkt auf und für 2 Vize ist auch noch Platz.
    • lohmann schrieb:

      Es ist schietegal, welche Grenzen die Allierten damals auf dem Reißbrett gezogen haben. Denn wir alle haben uns ein Menschenleben lang dran gewöhnt. Heute, 70 Jahre später, ist es gelebte Tradition.

      Und natürlich gibt es neue Grenzen nicht nur in Niedersachsen. Der Nordosten wird nach 70 Jahren als Spielgebiet zerteilt. Thüringen und Sachsen wandern im Weser/Ems-Modell ja schließlich zu Bayern. Daran ist niemand gewöhnt. Das ist Reißbrett.
      Entsetzlich, das ist ja wie 1945!
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
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