Liga ohne Zukunft??

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      Silesiosaurus schrieb:

      "Stirb" - was für ein dramatisierender Quatsch, wenn man sich nur Modelle ganz anderer Sportverbände mit viel weniger Zuschauern anschaut, die oft weiter zu fahren haben.
      Jetzt reiß mal das "Stirb" nicht aus dem Zusammenhang, "Friss oder stirb" als Redewendung dürfte Dir doch bekannt sein.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
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      dokpop schrieb:

      Alle sind gleich , nur manche sind gleicher !

      Das es manchmal an Intellektueller Stringenz - von Redlichkeit mag ich bei deren Vertretern gar nicht erst sprechen wollen- mangelt , zeigt sich einmal mehr an dieser Diskussion.

      Während manche Regionalverbände locker geteilt werden dürfen , sind andere natürlich sakrosankt mit der Begründung , der Status quo sei ja unabänderlich .Beschwört man einerseits die Unteilbarkeit von Landesverbanden im Südwesten, hat man offenbar mal kein Problem Ostsachsen mit dem Norden zu vereinen - ganz sicher nur in politisch bester Absicht , auf das sich der West/0st Dialog entfalten kann, wenn sich Jeddeloh oder Dr. Assel auf Deutschlandexkursion in die Oberlausitz an die tschechische Grenze begeben dürfen. Und natürlich haben diese Apologeten des gerechten Ausgleichs nur das beste im Sinn, wenn eine Angliederung Württembergs oder Hessens mit Bayern ins Reich de fata Morgana verwiesen wird während die Freistaatenliga natürlich Weisheit letzter Schluss sei. Einwände, die unter Berücksichtigung realer Entfernungen ggf. die Unsinnigkeit dieser Argumentation nachweisen , werden geflissentlich nicht zur Kenntnis genommen oder man „argumentiert“ in bekannter Manier mit Verweis auf Proporz , Flächen usw. Demzufolge waere für Bayern inkl Hessen oder Württemberg in einer 5er Regionalliga Staffel „natürlich“ schon deshalb unzumutbar weil gegenüber der Freistaatenliga in einer 4er Regionalliga der prozentuale Anteil an den Aufsteigern in Deutschland nur 20 statt 25% betragen würde. Das in Echtzeit in beiden Modellen nur 1 Mannschaft aus dem Verbandsgebiet aufsteigt,bleibt natürlich ungesagt. Zur Wahrung seiner einzelinteressen gibt es ganz sicher immer irgendeine Prozentzahl, einen Hinweis auf einen vermeintlichen Status quo oder eine Erklärung aus Wolkenkuckucksheim. Es geht diesen Vertretern ja auch gar nicht um Realitäten im Fußball sondern meist um die Durchsetzung puren Lobbyismus und Verbandsmeierei. Und wenn dann an Ende doch nicht so gespurt wird, darf es dann auch schon mal der Verweis auf die Daumenschrauben sein, wenn bestimmte Verbände nicht so agieren wollen wie gewünscht.

      Ernsthaft: haltet doch die Leute nicht für so blöd. Einige sind sehr wohl in der Lage , Scheisse von Gold unterscheiden zu können.
      Dass immer mehr Fußballaffine Menschen Brechreiz bekommen, wenn sie an Verbände und deren Vertreter denken, ist kaum verwunderlich. Und sollte sich jemand ertappt fühlen - exakt : du bist gemeint !
      Das ist doch populistischer Blödsinn.

      1. Nein, ich zum Beispiel habe mich nie für die Teilung des Ostens ausgesprochen. Fände ich zwar durchaus okay. Aber wenn der NOFV sich querstellt, bleibt es halt bei der Übergangslösung oder der alten Aufstiegsregelung. Das wäre auch okay. Nur sollte dann endlich der Direktaufstieg aller Meister vom Tisch sein.

      2. Das Verschieben von Württemberg zu Bayern würde ich nicht komplett ablehnen, das von Hessen aber auf jeden Fall. Nur: Ich sehe dafür keinen Willen der Verbände. Also woher willst Du dafür die Mehrheiten organisieren?

      3. Wenn Du die Rechnung aufstellst, dass es egal ist, ob man nun 20% oder 25% der Aufsteiger stellt, solange der Meister direkt aufsteigt, stimmt das natürlich nicht. Denn dann musst Du gegenrechnen, dass die Wahrscheinlichkeit des Wiederabstiegs aus der Dritten Liga natürlich bei 5 Absteigern auch steigt.
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      Wacker-Wiggerl schrieb:

      redstar schrieb:

      Im einen Fall (Zusammengehen mit Hessen) soll man aber nur 20% aller Aufsteiger stellen, bei einem Zusammengehen mit Thüringen/Sachsen wären es 25%. Das ist schwerlich miteinander zu vergleichen.
      da kann ich nicht so ganz folgen. welchen Unterschied macht es für den Aufsteiger denn, ob er als einer von vier oder einer von fünf aufsteigt ? so oder so, hat bei genau einem Direktaufstiegsplatz genau ein ambitionierter bayerischer Verein in der Entscheidung die Chance auf diesen; ob er sich gegen die hessischen oder gegen die Sächsisch-thüringischen Vereine in der zusammengefassten Rl Südost besser durchsetzen kann, ist spekulativ
      Es ist insofern relevant, dass bei 5 Absteigern die Wahrscheinlichkeit größer ist, auch wieder abzusteigen.
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      redstar schrieb:


      Nein, ich zum Beispiel habe mich nie für die Teilung des Ostens ausgesprochen. Fände ich zwar durchaus okay. Aber wenn der NOFV sich querstellt, bleibt es halt bei der Übergangslösung oder der alten Aufstiegsregelung. Das wäre auch okay. Nur sollte dann endlich der Direktaufstieg aller Meister vom Tisch sein.
      Die alte Aufstiegsregelung müsste man dann wohl wegen veränderter Zahlen dahingehend modifizieren, dass alle 3 jahre der Vizemeister West den Platz des Vizemeisters Südwest einnimmt.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
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      redstar schrieb:

      Ist ja ohnehin nicht nur eine bayerische Entscheidung. Auch für Hessen wäre Bayern kein Wunschpartner.
      Hessen ist mit Bayern zusammen im Rv Süd. hätten sie halt bei der letzen Reform 2013 die Gelegenheit genutzt, in den Rv SW zu wechseln, wären die Karten jetzt anders gemischt

      Marc!? schrieb:

      Bayern als einzigster Verband auf seine eigene RL unnötig verzichten?
      Bayern ist kein Rv sondern ein Lv

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      Marc!? schrieb:

      Es spielt keine Rolle ob Bayern ein RV oder LV ist, für die Betrachtung.
      für den großen Entwurf über den Status Quo Gefechten freilich schon. denn dort ist die klare Lösung
      dritte Ebene: ein DFB · eine Bundesliga
      vierte Ebene: fünf Regionalverbände · fünf Regionalligen · fünf Aufsteiger
      fünfte Ebene: ? 21 Landesverbände (? weil schon gedacht werden kann und soll z.B. über einen LV Baden oder einen Lv Brandenburg incl Berlin oder über Lv Altbayern und Franken) · 21±x Oberligen · 21±x Aufsteiger
      es ist vorausgesetzt, dass nur Verbände den Spielbetrieb organisieren und Verbände und Ligen möglichst deckungsgleich sind Modifikation im Spielbetrieb nicht ausgeschlossen

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      redstar schrieb:

      Wacker-Wiggerl schrieb:

      redstar schrieb:

      Im einen Fall (Zusammengehen mit Hessen) soll man aber nur 20% aller Aufsteiger stellen, bei einem Zusammengehen mit Thüringen/Sachsen wären es 25%. Das ist schwerlich miteinander zu vergleichen.
      da kann ich nicht so ganz folgen. welchen Unterschied macht es für den Aufsteiger denn, ob er als einer von vier oder einer von fünf aufsteigt ? so oder so, hat bei genau einem Direktaufstiegsplatz genau ein ambitionierter bayerischer Verein in der Entscheidung die Chance auf diesen; ob er sich gegen die hessischen oder gegen die Sächsisch-thüringischen Vereine in der zusammengefassten Rl Südost besser durchsetzen kann, ist spekulativ
      Es ist insofern relevant, dass bei 5 Absteigern die Wahrscheinlichkeit größer ist, auch wieder abzusteigen.
      Darüberhinaus ist zu bedenken, dass die Liga ein höheres Risiko hat, dass mal mehrere Vereine in einer Saison in die Liga absteigen.

      Langfristig wird es so sein, dass man bei 25% der Aufstiegsplätze auch 25% der Mannschaften in den darüber liegenden Ligen stellen wird. Wenn man bloß 20% der Aufstiegsplätze hat, wird das eher gegen 20% gehen.
      Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
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      @redstar
      Fang bitte einmal an - so dir möglich - sprachlich und intellektuell sauber zu argumentieren.

      Deine These, wonach ein 25 % Anteil an den Aufstiegsplätzen der Regionalliga auch einen 25% Anteil an Mitgliedern aus diesem Regionalverband in der 3. Liga ergeben soll, ist schlichtweg spekulativ. Es kann so kommen ,muss aber nicht. Es kann ja bei 4 Aufsteigern mit einem Aufsteiger aus jedem Regionalverband vorkommen , dass aus der 3. Liga nicht exakt auch 1 wieder in den betreffenden Regionallverband absteigt. Das können auch mal 0 oder 2-3 sein.
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      Es geht nicht nur um die 3. Liga sondern um die 56 Mannschaften in den 3 höchsten Ligen insgesamt. Bei 4 Regionalligen mit jeweils einem Aufstiegsplatz wird langfristig jede Liga im Durchschnitt 14 Mannschaften haben. Dass es Schwankungen gibt ist klar. Natürlich können auch mal zwei oder drei absteigen. Dann hat eben auch mal eine Liga 12, eine andere 16 Vertreter in den höheren Ligen.
      Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
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      die mathematisch korrekten Wahrscheinlichkeiten werden eh von der Realität überholt. es kann ja mal einer vorrechnen, wie wahrscheinlich von 13 – 18 der GbR zuzuordnende Absteiger aus der 3.Liga und Aufsteiger aus der 4.Liga waren und wie es dann realiter gekommen ist.
      es wird für den einzelnen Verein auch eher zweitrangig sein, wieviele Vereine 'seines' Rv noch in der 3.Liga spielen


      Rems Murr schrieb:


      Langfristig wird es so sein, dass man bei 25% der Aufstiegsplätze auch 25% der Mannschaften in den darüber liegenden Ligen stellen wird. Wenn man bloß 20% der Aufstiegsplätze hat, wird das eher gegen 20% gehen.
      ist diese These empirisch belegt ? @RemsMurr rechne das mal bitte vor für jüngere Zeiträume

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      Ich denke, schon aus wirtschaftlichen Gründen wird es immer auf ein Ungleichgewicht hinauslaufen. Für die meisten Nordostvereine z.B. wird regelmäßig die 3.Liga das höchste der Gefühle und ein Ausflug in die 2.Liga + Klassenerhalt eher die Ausnahme sein. Von der Gesamtanzahl war vermutlich in der vergangenen Saison das obere Limit erreicht.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
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