Liga ohne Zukunft??

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • und ist nicht Ziel der "Ausschreibung".

      Ich hatte das Modell der Gleichschaltung schonmal gepostet, welches auch 9 OL beinhaltet.

      Im Grunde werden hier einfach, die 3 OL im Norden und Nordosten (neue Oberliga SS/HH/MV/Lüneburg) , West/Südwest und Süd zugeordnet.

      Aber das Modell ist in meinen Augen nicht zielführend, da die weiten Strecken doch genau damals der Grund waren, warum wir zum 6er Modell gekommen sind.

      Befürworter werden jz sagen, wir haben dann aber noch 20 Drittligisten im Boot. Das stimmt, nur dürften mittlerweile (ohne es jz detailliert nachgerechnet zu haben) mittlerweile fast soviele II.Mannschaften am Spielbetrieb nicht mehr teilnehmen. Diese können sich unbestritten im Gegensatz zu einem Dorfklub eine 3 gleisige Liga leisten, sodass wir wieder vor dem selben Problem stünden.
    • Marc!? schrieb:

      Im Grunde werden hier einfach, die 3 OL im Norden und Nordosten (neue Oberliga SS/HH/MV/Lüneburg) , West/Südwest und Süd zugeordnet.
      Warum nicht folgendermaßen?
      • Bremen/Niedersachsen: 6531 Herrenmannschaften
      • Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen: 5622 Herrenmannschaften
      • Rest von Nord/Nordost: 6661 Herrenmannschaften
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
    • Vielleicht aber sollte man endlich mal die Zweitvertreungen aus der 3. Liga ausschließen statt die funktionierenden Staffelzuschnitte zu zerstören.

      Denn was haben die "echten" Vereine denn überhaupt vom Direktaufstieg für die Meister, wenn sie in manchen Staffeln doch Jahr für Jahr nur Vizemeister hinter Dortmund II, Werder II, Stuttgart II und Bayern II werden.
    • @ Marc

      Dazu hatte ich in einem Dossier an Funktionäre in Nord, Nordost und West am Rande als eine "Variante" die folgend zitierte Idee vorgeschagen, aber ausgerechnet zu dieser Idee nie eine Resonanz bekommen:




      Alle bisherigen Modelle gehen von vier Regionalligen aus. Ich kann jedoch nicht verhehlen, dass ich ein großer Fan des Vorschlags mit drei sehr ähnlich großen Regionalligen bin, wie sie die 11 Freunde in ihrer Septemberausgabe 2017, S. 42-43 vorgestellt haben (Karte 6) Sympathisch an diesem Modell ist, dass auch die drei Vizemeister noch eine Aufstiegsmöglichkeit haben und dass hervorragend Ansprüche der Profis abgewogen werden könnten. Alternativ nämlich könnte der vierte Aufsteiger wie folgt ermittelt werden aus:

      • nur den drei Zweiten der Regionalligen (eine U-23-Bundesliga könnte völlig losgelöst die höchste Spielebene für II. Mannschaften sein, würde ihre Aufsteiger aber auch aus den Oberligen beziehen können, wenn die Zusammensetzung nicht zwingend wie die der DFL-Bundesliga wäre. In diesem Falle könnten II. Mannschaften nicht mehr in der 3. Liga spielen, hätten aber den Anreiz auf eine deutsche U-23-Meisterschaft)
      • den drei Zweiten der Regionalliga und dem U-23-Bundesligameister (hier also quasi als 4. Regionalliga existent) in einer Viererrunde oder im KO-System. Kurios wäre, dass der Meister einer U-23-Bundesliga eventuell andere II. Mannschaften in einer Liga über sich haben könnte.
      • Die drei Vizemeister könnten ebenso eine Mannschaft ermitteln, die den U-23-Bundesligameister in einem Entscheidungsspiel um den Aufstieg herausfordert. Die Kuriosität des 2. Spiegelstrichs bestünde auch hier.
      Werder Bremens II. könnte also in der 3. Liga verbleiben, da die U-23-Bundesliga auf gleicher Ebene eben als quasi vierte RL-Staffel bestünde. Die 18. Mannschaft einer U-23-Bundesliga könnte die bestplatzierte U23 eines Zweitligisten sein.

      Die Ermittlung des 4. Aufsteigers könnte sogar als Wiederauflage der eigentlich ja avisierten Deutschen Amateurmeisterschaft erfolgen! Diese hohe Flexibilität im Hinblick auf die Gewichtung der Zweitvertretung der Profivereine über einen denkbaren Aufstieg in die 3. Liga macht dieses Modell in all ihren Modifikationen sehr interessant.

      Da wir hier ggf. mehr als 3 Regionalligen in Form einer vierten Quasi-Regionalliga hätten, müsste man natürlich damit leben können, dass die Anzahl der Absteiger aus den RL unterschiedlich sein könnte, will man nicht die regionale Zuordnung aufgeben. Immerhin wäre eine Überbelastung durch Massenabstiege aus einer Region jedoch sehr sehr unwahrscheinlich. Da müssten in einer Regionalliga alle Klubs in eine Oberliga absteigen und ebenso alle absteigenende 2. Mannschaften in die gleiche Klasse. Es würde daher wohl ausreichen für den den sehr unwahrscheinlichen Fall von 5 oder 6 Absteigern die maximal aus einer OL eintreten könnten bei standartmäßig 3 Absteigern aus den RL und der U-23-Bundesliga, eine Höchstgrenze auf 4 festzulegen. Sollte es in einem großen Ausnahmefall zu 5 oder 6 kommen, wäre dies Grund von 18 auf 20 für eine Saison zu erweitern.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • lohmann schrieb:

      Das Grundsatzproblem ist mal wieder die Landkarte. HH/SH an Nordost-Nord anzugliedern, schafft nunmal einen unschönen Schlauch.
      Ob man nun innerhalb von NOFV-Nord von Schönberg nach Cottbus muss oder innerhalb einer OL Ostsee von Flensburg nach Stralsund macht den Kohl auch nicht fett. Der einzige Unterschied ist eigentlich, dass sich Schleswig-Holstein und HH nie mit einer großräumigen OL angefreundet haben. Die Hamburgmafia will ja partout ihre Straßenbahnliga. Das Opfer müssen Schleswig-Holstein und HH der Gleichberechtigung mit anderne halber also mal bringen, gar nicht unbedingt MeckPomm - die kennen das ja schon.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Silesiosaurus schrieb:

      lohmann schrieb:

      Das Grundsatzproblem ist mal wieder die Landkarte. HH/SH an Nordost-Nord anzugliedern, schafft nunmal einen unschönen Schlauch.
      Ob man nun innerhalb von NOFV-Nord von Schönberg nach Cottbus muss oder innerhalb einer OL Ostsee von Flensburg nach Stralsund macht den Kohl auch nicht fett. Der einzige Unterschied ist eigentlich, dass sich Schleswig-Holstein und HH nie mit einer großräumigen OL angefreundet haben. Die Hamburgmafia will ja partout ihre Straßenbahnliga. Das Opfer müssen Schleswig-Holstein und HH der Gleichberechtigung mit anderne halber also mal bringen, gar nicht unbedingt MeckPomm - die kennen das ja schon.
      Doch für die Dorftruppen in Schleswig-Holstein wird das nicht gehen, die wollen bis jetzt nicht mal mit der Oberliga Hamburg zusammen und haben sich daher auf Relegationsspiele zur RL Nord verständigt. Die NFV Delegierten denke ich werden auf Beibehaltung plädieren. 5 Regionalligen zu anderen Aufstiegsregelung mit 4 Aufsteigern zur 3. Liga.
      Gegen jeglichen Extremismus
    • Der Umstand, dass sich Schleswig-Holstein bislang so rausreden konnte, liegt einzig und allein an den riesigen Differenzen der Verbandsgrößen im Norden von Bremen bis Niedersachsen. Im Windschatten davon hat das bislang bestens geklappt. Dörfer in anderen Bundesländern mussten auch umdenken, da kann man sich nicht ewig drauf ausruhen!

      Aber vielleicht ein Grund mehr, wieso ich doch mehr zur Nordwest-RL mit Weser-Ems tendiere, da diese endlich Niedersachsen richtig einordnet.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Wieso rausreden? Die Vereine können es sich wirtschaftlich einfach nicht leisten bis nach Stralsund zu fahren. Wahrscheinlich sehen das sogar die Vereine in Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem müsste Flensburg 200 km nach Lübeck und dann durch ganz Mecklenburg-Vorpommern Stralsund
      Gegen jeglichen Extremismus
    • Der hfv ist ja ein gutes Stürck größer als das Bundesland Hamburg ...

      Das Problem an einer OL mit Sachsen-Thüringen und Sachsen-Anhalt ist mal wieder Sachsen-Anhalt. Der Norden um Magdeburg und die Altmark ist eig bei Hamburg, Lüneburg und Mecklenburg um die Ecke.

      Eine Teilung Sachsen-Anhalt mit dem jeweiligen Oberzentrum Halle oder Magdeburg könnte in vielen Szenarien das Flächenproblem etwas minimieren.
    • @Marc!?
      Logisch wäre m.E. wenn sich die Altmark (das Wort Mark als Teil des ursprünglichen Brandenburgs steckt noch im Namen) Brandenburg anschlösse. Das hieße nicht, dass nun alle Vereine in Magdeburg oder der Börde im Reinen wären, aber das Problem als solches wäre in seinem Extrem vom Tisch.

      @'holsteinerzeet
      Ich kann nicht einsehen, wieso sich Holstein rausreden will, wo Dörfer wie Großbardorf auch nach Schalding-Heining fahren. Dass eine solche Struktur im Norden bislang nicht entstanden ist, heißt nicht, dass man auf ewig so weitermachen kann. Es wird Vereine geben, die mitziehen und andere, die aussteigen. Eben wie in anderen Flächengebieten auch. Es gibt aber keine Sonderrechte für Schleswig-Holstein, wenn man am Ende überstimmt wird.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Das glaube ich eigentlich nicht, da der Ligaschwerpunkt wohl doch im Raum Hamburg/Lübeck läge, die richtig weiten Reisen also für Vorpommern "bleiben" würden.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Nach der DFB-Mitgliederstatistik von 2017 haben wir ja 56592 Herrenmannschaften. Wenn man versucht auf 16 Oberligen aufzuteilen, bräuchte man im Schnitt 3537 Herrenmannschaften für eine Oberliga.
      • HH/SH/MV: 3756
      • HB/BS/LG: 3221
      • Weser/Ems/Hannover: 3314
      • 2x Westfalen: 2•3199
      • Niederrhein: 3597
      • Mittelrhein/Rheinland: 4166
      • Südwest/Saar: 3414
      • Hessen: 3891
      • Baden/Südbaden: 3781
      • Württemberg: 4071
      • Bayern/Thüringen: 3•3259
        • Thüringen/Oberfranken/Unterfranken
        • Mittelfranken/Oberpfalz/Niederbayern
        • Oberbayern/Schwaben
      • SN/ST/B/BB: 2•3605
        • Sachsen/HAL/DE
        • Berlin/Brandenburg/MD
      Dann müsste man noch jeweils 4 Oberligen zu einer Regionalliga zusammenfassen. Dazu gibt es dann wieder mehrere Möglichkeiten.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rems Murr ()

    • Muss man unbedingt 16 OL haben, die etwa gleich aufgehen sollen und jeweils vier unter die vier RL? Vier in etwa gleiche RL sind angepeilt und lassen sich durchaus machen.
      Aber im Bereich der OL sollten doch die Landesverbände, die Tradition, unterschiedliche Strukturen sowie der föderale Aufbau unseres Landes berücksichtigt bleiben. Warum z.B. die bewährte Bayernliga (seit 1945 in ein oder zwei Gruppen ausgetragen!) ersetzen durch drei Gruppen aus Bayern/Thüringen mit einem Gebilde wie "Thüringen/Oberfranken/Unterfranken"? Einen Schlauch Baden/Südbaden schaffen analog dem früheren Land Baden (1815 -1945), das auch auch ein Kunstgebilde war?
      Einige deiner Abkürzungen blicke ich nicht ganz.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Manfred ()

    • Benutzer online 1

      1 Besucher