Liga ohne Zukunft??

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    • Damit die OL Weser/Ems (inkl. Bremen) ihrerseits das 20% Kriterium erfüllt, denn für die OL sollte nichts anderes gelten als für die RL, damit sich die Reform nicht gleich im Ansatz schon selbst ad absurdum führt, muss Niedersachsen als "X" mindestens 1351 Mannschaften nach Weser/Ems abspalten.

      RL Nordost 7946 minus 1351 gleich 6595 (21%)
      RL Nordwest 6153 plus 1351 gleich 7504 (24%)

      Und das ist die Stelle, wo das Modell absehbar gleich in die Tonne getreten werden kann. Die RL Nordost besteht fast nur aus strukturschwachen Gegenden, sowas wie Lüneburger Heide oder Mecklenburger Wassersportgebiete oder Brandenburger Streusandbüchse, aus denen die jungen Menschen in Scharen weglaufen, nach dorthin wo es Arbeit gibt. Wo selbst unsere Neubürger, wenn sie dorthin zugewiesen werden, asap die Beine unter den Arm nehmen, woanders hinzugehen, wo das pralle Leben blüht.

      Da kann man die Uhr nach stellen, dass die RL Nordost womöglich schon bis zur erstmaligen Austragung 2019/20 unter die 20% Bedingung fällt, einfach weil da immer weniger Leute im besten Fußballeralter gibt. Nur ein Ignorant kann daher diese Aufteilung ernsthaft in Erwägung ziehen, die für jeden mit gesundem Menschenverstand schon "morgen" die 20% Vorgabe nicht mehr erfüllen könnte, so dass alles gleich wieder von vorne losgeht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lohmann ()

    • Silesiosaurus schrieb:

      lohmann schrieb:

      Mir geht Dein "Ausgleich" sonstwo vorbei. Tore schießen noch immer Mannschaften, nicht Flächen.
      Mannschaften sind zu einem Großteil Spiegelbild von Geld. Da wo es im Überfluss ist muss man nicht die letzten Promille in Berechnungen zusammenkratzen, um Westfalen 0,13 Profivereine zuzuschustern - oder man ist eben IGNORANT und entlarvt sich in der gesamten Diskussion als jemand, der nicht das ganze sonden nur sich im Auge. Ein ganz trauriges Selbstattest übrigens.
      Und speziell für Dich. Zum x-ten Mal. Als OSTwestfale wäre ich der erste, der begeistert "Hurra" schreien würde, wenn es mir nur um meinen eigenen Kirchturm ginge. Vor allem in der Variante des Weser/Ems-Modells von neulich, in der die Landesliga Ostwestfalen zur Lösung des "20%-Problems" unterhalb der OL Weser/Ems angegliedert wird. Das wäre für die OSTwestfälischen Vereine ein Sechser im Lotto.

      Spar Dir also endlich den Unsinn, mir Kirchturmdenken zu unterstellen und argumentiere bitte sachlich. Das Weser/Ems-Modell ist, eben genau dann wenn man es völlig objektiv durchleuchtet ohne bloß nur die Pfründe rund um den eigenen Kirchturm im Auge zu haben, schlichtweg ein unausgegorener Schmarrn vom traditionslosen Reißbrett, der so sicher wie das Amen in der Kirche schon sehr kurzfristig mehr Quengeleien auslösen wird, als jetzt.
    • lohmann schrieb:

      Im übrigen käme man bei Nichtzählung der dritten und vierten Mannschaften vom Regen in die Traufe. Denn man würde durch die kalte Küche schon wieder die menschenleeren Einöden subventionieren.

      In dörflichen dünn besiedelten Gegenden haben viele Vereine nicht mal eine zweite Mannschaft, geschweige denn eine Dritte. In dicht besiedelten Ballungsräumen hingegen haben fast alle Vereine immer wenigstens eine zwei Mannschaft und fast schon regelmäßig eine Dritte oder gar Vierte. Schlichtweg weil es in einem 1.000 Seelen Dorf im Nirwana gar nicht genug Aktive über zwei oder drei Mannschaften hat. Während in Großstadtvierteln mit satten 10.000 Einwohnern trotzdem nicht gleich 10 Vereine gegründet werden, sondern da schlichtweg nur 1 Verein ist.

      Mit der Folge, dass in der menschenleeren Einöde fast jede Truppe mitgezählt würde, in dicht besiedelten Ballungsräumen aber wenigstens ein Drittel der Mannschaften unter den Tisch fiele.
      Aber hier geht es doch um die Verteilung der Regionalliga-Staffeln. Warum sollte man Teams berücksichtigen, die sich offiziell nie qualifizieren können? Ich finde keinen logischen Grund.
      Haupt-Kriterium ist nunmal nicht Fläche und auch nicht EW. Mitberücksichtigung von Dritten und vierten Teams ist m.E. ungerechtfertigte Großstadt-Subvention und gehört gerade gerückt.
      Daher wäre es für mich konsequent wenn man diese abziehen würde.
      Sonst kann man gleich jede Thekenmannschaft rein nehmen (ich glaub St. Pauli hat sogar 6 oder 7 Teams, dann kann man auch gleich die Mitgliederstatistik (Stichwort FC Bayern) als Kriterium nehmen)
    • Warum kann sich eine dritte Mannschaften denn nicht qualifizieren? Das geht doch ganz problemlos. Der SV Werder II steigt beispielsweise aus der RL Nordwest ab, während der SV Werder III gleichzeitig die Bremen-Liga rockt. :ok:

      Und was Theken-Mannschaften angeht, verkennst Du da imho die Lage. Wer in einem 1000 Seelen Dorf wohnt, landet fast automatisch mindestens in der zweiten Mannschaft, egal wie talentfrei, einfach mangels Masse an Aktiven. Wer in einer 300.000 Nasen Großstadt wohnt, wird sich im Zweifel als mäßig talentierter Kicker mit der dritten oder vierten Mannschaft seines Stadtteilvereins zufrieden geben müssen. Warum aber sollte ein und derselbe talentarme Kicker auf dem Dorf mitzählen, nach seinem berufsbedingten Umzug in die Großstadt aber nicht mehr?
    • VfR Wormatia 1908 schrieb:

      lohmann schrieb:

      Im übrigen käme man bei Nichtzählung der dritten und vierten Mannschaften vom Regen in die Traufe. Denn man würde durch die kalte Küche schon wieder die menschenleeren Einöden subventionieren.

      In dörflichen dünn besiedelten Gegenden haben viele Vereine nicht mal eine zweite Mannschaft, geschweige denn eine Dritte. In dicht besiedelten Ballungsräumen hingegen haben fast alle Vereine immer wenigstens eine zwei Mannschaft und fast schon regelmäßig eine Dritte oder gar Vierte. Schlichtweg weil es in einem 1.000 Seelen Dorf im Nirwana gar nicht genug Aktive über zwei oder drei Mannschaften hat. Während in Großstadtvierteln mit satten 10.000 Einwohnern trotzdem nicht gleich 10 Vereine gegründet werden, sondern da schlichtweg nur 1 Verein ist.

      Mit der Folge, dass in der menschenleeren Einöde fast jede Truppe mitgezählt würde, in dicht besiedelten Ballungsräumen aber wenigstens ein Drittel der Mannschaften unter den Tisch fiele.
      Aber hier geht es doch um die Verteilung der Regionalliga-Staffeln. Warum sollte man Teams berücksichtigen, die sich offiziell nie qualifizieren können? Ich finde keinen logischen Grund.Haupt-Kriterium ist nunmal nicht Fläche und auch nicht EW. Mitberücksichtigung von Dritten und vierten Teams ist m.E. ungerechtfertigte Großstadt-Subvention und gehört gerade gerückt.
      Daher wäre es für mich konsequent wenn man diese abziehen würde.
      Sonst kann man gleich jede Thekenmannschaft rein nehmen (ich glaub St. Pauli hat sogar 6 oder 7 Teams, dann kann man auch gleich die Mitgliederstatistik (Stichwort FC Bayern) als Kriterium nehmen)
      In der ersten Mannschaft spielen die besten Spieler eines Vereins. Und wenn ein Verein 100 Spieler zur Auswahl hat, dann muss er doch folglich auch höher gewichtet werden als ein Verein, der 30 Spieler zur Auswahl hat.

      Warum sollten die 3., 4., 5., 6. Mannschaft von St. Pauli zwei weitere Vereine gründen müssen, um mitgezählt zu werden?
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
    • lohmann schrieb:

      Wer in einem 1000 Seelen Dorf wohnt, landet fast automatisch mindestens in der zweiten Mannschaft, egal wie talentfrei, einfach mangels Masse an Aktiven.
      Sofern man da überhaupt eine Zweite Mannschaft hin bekommt. :kicher:

      Wahrscheinlich würde er sogar direkt in der ersten landen, weil es keine Zweite gibt.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
    • lohmann schrieb:

      Warum kann sich eine dritte Mannschaften denn nicht qualifizieren? Das geht doch ganz problemlos. Der SV Werder II steigt beispielsweise aus der RL Nordwest ab, während der SV Werder III gleichzeitig die Bremen-Liga rockt.
      Das Startrecht bekommt aber die dann die Zweite Mannschaft welches durch die Dritte nur errungen wurde. Eine Dritte Mannschaft kann sich selbst nicht qualifizieren, da Sie ja formal nicht als Dritte Mannschaft aufsteigt.
      Es ist nur Ansichtssache ob Sie aufsteigt und dann zwangsumfirmiert in "Zweite Mannschaft" oder ob Sie durch das errungene RL-Startrecht für den Verein der bisherigen eigentlich sportlich abgestiegenen Zwoten die Klasse hält.
      Auf jeden Fall wäre dann eine der beiden Teams eine Dritte Mannschaft und somit nicht startberechtigt für die RL
    • Silesiosaurus schrieb:

      Aber genau das ist heute doch weitgehend der Fall im Gegensatz zum US-Sport. Man gönnt der Masse zur Ablenkung ein bißchen Empörung über RB, während in Wirklichkeit z.B. (erster Zugang zur Bundesliga) nach der Jahrtausendwendesaison in dieser Reihenfolge folgende Klubs erstmals den Sprung in die Bundesliga geschafft haben, während zeitgleich (außer der "Gott-Sei-Dank-Ausnahme, die nur mit Geld von Außen möglich war RB und Ausrutscher SC Paderborn 07) nichts von nördlich der alten 2. Liga Süd (erstmals) hochkam:

      2004 1. FSV Mainz 05
      2008 TSG Hoffenheim
      2011 FC Augsburg
      2012 SpVgg G. Fürth
      2015 FC Ingolstadt

      Unterhalb davon in der 2. Liga sickern nach und nach die Sandhausens, Aalen, Großaspachs etc. nach. Wer behauptet, das ist alles nur sportlich und hat nichts mit Geld zu tun, hat'nen Knall. Wenn das Geld verzerrt, muss ein Verband als Gegenpol auch Infrasturkturpolitik machen, indem er dann mal eher auf Einwohnerzahlen schaut, als auf Mannschaftszahlen in reichen Gebieten, wo Eltern ihre unsprotlichen Kinder dennoch in Klubs anmelden, während die Straßemspieler anderenort im höhren Alter auch noch in den Verein kommen und dann gegen Süden abgeworben werden.
      Ich finde das Kriterium Einwohnerzahl durchaus sympathisch.

      Aber in einem Punkt muss ich widersprechen: Es ist nicht Aufgabe eines Verbandes, sich mit "Infrastrukturpolitik" gegen den demografischen Wandel zu stemmen. Der DFB wird die Bevölkerungsentwicklung nicht ändern können. Tendenziell ist es nunmal so, dass der Norden und der Osten Bevölkerung verlieren, während insbesondere Hessen, Bayern und Baden-Württemberg gewinnen. Und solange die Arbeitslosigkeit im Süden am geringsten ist, wird sich das auch nicht ändern. Und die abgewanderte Bevölkerung orientiert sich dann ja auch in ihrer neuen Heimat neu. Wer in den 90ern Fan des Chemnitzer FC war, aber seit nun 2 Jahrzehnten in Stuttgart lebt, wird mit ziemlicher Sicherheit irgendwann auch im Ländle sportlich heimisch. Natürlich haben solche wachstumsstarken Regionen langfristig auch sportlich mehr Potenzial. Ich finde das nicht schlimm. Gesellschaften verändern sich nun mal. War schon immer so.

      Ein Beispiel: Meine Heimatstadt Darmstadt hatte zur Wende knapp 140.000 Einwohner, mittlerweile sind es über 160.000. Tendenz weiter steigend, im Umland sind die Zuwächse teils noch deutlicher. Gleichzeitig ist unsere sächsische Partnerstadt Freiberg von einst 51.000 Bewohnern auf 41.000 geschrumpft. Klar, dass sich dadurch irgendwann mal auch der Proporz ändert. Das ist doch nicht nur im Sport so.

      Der DFB kann solche Entwicklungen nicht stoppen. Er kann nur versuchen, allen Regionen gerecht zu werden. Das sollte aber nicht geschehen, indem man die eine Ungerechtigkeit durch eine andere ersetzt. Und langfristig würde sich leider auch das Kriterium Einwohnerzahl gegen den Norden und Nordosten wenden.
    • lohmann schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      lohmann schrieb:

      Mir geht Dein "Ausgleich" sonstwo vorbei. Tore schießen noch immer Mannschaften, nicht Flächen.
      Mannschaften sind zu einem Großteil Spiegelbild von Geld. Da wo es im Überfluss ist muss man nicht die letzten Promille in Berechnungen zusammenkratzen, um Westfalen 0,13 Profivereine zuzuschustern - oder man ist eben IGNORANT und entlarvt sich in der gesamten Diskussion als jemand, der nicht das ganze sonden nur sich im Auge. Ein ganz trauriges Selbstattest übrigens.
      Und speziell für Dich. Zum x-ten Mal. Als OSTwestfale wäre ich der erste, der begeistert "Hurra" schreien würde, wenn es mir nur um meinen eigenen Kirchturm ginge. Vor allem in der Variante des Weser/Ems-Modells von neulich, in der die Landesliga Ostwestfalen zur Lösung des "20%-Problems" unterhalb der OL Weser/Ems angegliedert wird. Das wäre für die OSTwestfälischen Vereine ein Sechser im Lotto.
      Spar Dir also endlich den Unsinn, mir Kirchturmdenken zu unterstellen und argumentiere bitte sachlich. Das Weser/Ems-Modell ist, eben genau dann wenn man es völlig objektiv durchleuchtet ohne bloß nur die Pfründe rund um den eigenen Kirchturm im Auge zu haben, schlichtweg ein unausgegorener Schmarrn vom traditionslosen Reißbrett, der so sicher wie das Amen in der Kirche schon sehr kurzfristig mehr Quengeleien auslösen wird, als jetzt.
      was in der Tat eintreten könnte, da genau eine Person seinen Lebenssinn darum strickt.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • redstar schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Aber genau das ist heute doch weitgehend der Fall im Gegensatz zum US-Sport. Man gönnt der Masse zur Ablenkung ein bißchen Empörung über RB, während in Wirklichkeit z.B. (erster Zugang zur Bundesliga) nach der Jahrtausendwendesaison in dieser Reihenfolge folgende Klubs erstmals den Sprung in die Bundesliga geschafft haben, während zeitgleich (außer der "Gott-Sei-Dank-Ausnahme, die nur mit Geld von Außen möglich war RB und Ausrutscher SC Paderborn 07) nichts von nördlich der alten 2. Liga Süd (erstmals) hochkam:

      2004 1. FSV Mainz 05
      2008 TSG Hoffenheim
      2011 FC Augsburg
      2012 SpVgg G. Fürth
      2015 FC Ingolstadt

      Unterhalb davon in der 2. Liga sickern nach und nach die Sandhausens, Aalen, Großaspachs etc. nach. Wer behauptet, das ist alles nur sportlich und hat nichts mit Geld zu tun, hat'nen Knall. Wenn das Geld verzerrt, muss ein Verband als Gegenpol auch Infrasturkturpolitik machen, indem er dann mal eher auf Einwohnerzahlen schaut, als auf Mannschaftszahlen in reichen Gebieten, wo Eltern ihre unsprotlichen Kinder dennoch in Klubs anmelden, während die Straßemspieler anderenort im höhren Alter auch noch in den Verein kommen und dann gegen Süden abgeworben werden.
      Ich finde das Kriterium Einwohnerzahl durchaus sympathisch.
      Aber in einem Punkt muss ich widersprechen: Es ist nicht Aufgabe eines Verbandes, sich mit "Infrastrukturpolitik" gegen den demografischen Wandel zu stemmen. Der DFB wird die Bevölkerungsentwicklung nicht ändern können. Tendenziell ist es nunmal so, dass der Norden und der Osten Bevölkerung verlieren, während insbesondere Hessen, Bayern und Baden-Württemberg gewinnen. Und solange die Arbeitslosigkeit im Süden am geringsten ist, wird sich das auch nicht ändern. Und die abgewanderte Bevölkerung orientiert sich dann ja auch in ihrer neuen Heimat neu. Wer in den 90ern Fan des Chemnitzer FC war, aber seit nun 2 Jahrzehnten in Stuttgart lebt, wird mit ziemlicher Sicherheit irgendwann auch im Ländle sportlich heimisch. Natürlich haben solche wachstumsstarken Regionen langfristig auch sportlich mehr Potenzial. Ich finde das nicht schlimm. Gesellschaften verändern sich nun mal. War schon immer so.

      Ein Beispiel: Meine Heimatstadt Darmstadt hatte zur Wende knapp 140.000 Einwohner, mittlerweile sind es über 160.000. Tendenz weiter steigend, im Umland sind die Zuwächse teils noch deutlicher. Gleichzeitig ist unsere sächsische Partnerstadt Freiberg von einst 51.000 Bewohnern auf 41.000 geschrumpft. Klar, dass sich dadurch irgendwann mal auch der Proporz ändert. Das ist doch nicht nur im Sport so.

      Der DFB kann solche Entwicklungen nicht stoppen. Er kann nur versuchen, allen Regionen gerecht zu werden. Das sollte aber nicht geschehen, indem man die eine Ungerechtigkeit durch eine andere ersetzt. Und langfristig würde sich leider auch das Kriterium Einwohnerzahl gegen den Norden und Nordosten wenden.
      Ich unterschreibe Deine Zeilen. Nur eines hast Du dabei übersehen. Ein Verband kann sich demUmstand stellen, er muss ihn aber nicht auch noch selbst aktiv fördern, so wie es Koch ja immer mit seiner Haltung bewiesen hatte Süd und Südwest zusammen seien halb Fußballdeutschland. Es sind 46% mit 10 Mio. Einwohner weniger. Diese Maßlosigkeit im Anführen der Argumente ist es, die mich so ärgert. Wenn beide Verbände bei meinetwegen 52% der Vereine hätten, dann wäre die Abwegung schwieriger. Aber wenn man schon bei der Messlatte unterlab liegt muss man nicht wirtschalftlich bevorzugt noch einen drauf legen.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • VfR Wormatia 1908 schrieb:

      lohmann schrieb:

      Im übrigen käme man bei Nichtzählung der dritten und vierten Mannschaften vom Regen in die Traufe. Denn man würde durch die kalte Küche schon wieder die menschenleeren Einöden subventionieren.

      In dörflichen dünn besiedelten Gegenden haben viele Vereine nicht mal eine zweite Mannschaft, geschweige denn eine Dritte. In dicht besiedelten Ballungsräumen hingegen haben fast alle Vereine immer wenigstens eine zwei Mannschaft und fast schon regelmäßig eine Dritte oder gar Vierte. Schlichtweg weil es in einem 1.000 Seelen Dorf im Nirwana gar nicht genug Aktive über zwei oder drei Mannschaften hat. Während in Großstadtvierteln mit satten 10.000 Einwohnern trotzdem nicht gleich 10 Vereine gegründet werden, sondern da schlichtweg nur 1 Verein ist.

      Mit der Folge, dass in der menschenleeren Einöde fast jede Truppe mitgezählt würde, in dicht besiedelten Ballungsräumen aber wenigstens ein Drittel der Mannschaften unter den Tisch fiele.
      Aber hier geht es doch um die Verteilung der Regionalliga-Staffeln. Warum sollte man Teams berücksichtigen, die sich offiziell nie qualifizieren können? Ich finde keinen logischen Grund.Haupt-Kriterium ist nunmal nicht Fläche und auch nicht EW. Mitberücksichtigung von Dritten und vierten Teams ist m.E. ungerechtfertigte Großstadt-Subvention und gehört gerade gerückt.
      Daher wäre es für mich konsequent wenn man diese abziehen würde.
      Sonst kann man gleich jede Thekenmannschaft rein nehmen (ich glaub St. Pauli hat sogar 6 oder 7 Teams, dann kann man auch gleich die Mitgliederstatistik (Stichwort FC Bayern) als Kriterium nehmen)
      Danke VfR Wormatia. Das hast Du hier gut herausgearbeitet!
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Silesiosaurus schrieb:

      VfR Wormatia 1908 schrieb:

      Aber hier geht es doch um die Verteilung der Regionalliga-Staffeln. Warum sollte man Teams berücksichtigen, die sich offiziell nie qualifizieren können? Ich finde keinen logischen Grund.Haupt-Kriterium ist nunmal nicht Fläche und auch nicht EW. Mitberücksichtigung von Dritten und vierten Teams ist m.E. ungerechtfertigte Großstadt-Subvention und gehört gerade gerückt.Daher wäre es für mich konsequent wenn man diese abziehen würde.
      Sonst kann man gleich jede Thekenmannschaft rein nehmen (ich glaub St. Pauli hat sogar 6 oder 7 Teams, dann kann man auch gleich die Mitgliederstatistik (Stichwort FC Bayern) als Kriterium nehmen)
      Danke VfR Wormatia. Das hast Du hier gut herausgearbeitet!
      Genau. Immer schön die Vereinsmeierei antreiben. In den Großstädten möglichst viele Vereine gründen, die höchstens zwei Mannschaften haben, damit auch alle mitgezählt werden. :positiv1:
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
    • Vorteil der Einwohnerzahl ist zum einen, dass sie nicht so stark schwankt, wie die Mannschaftszahlen. Zum anderen, dass die Verbände sie wohl kaum künstlich nach oben pushen können. Fläche ist meiner Meinung nach kein Kriterium, das eine Rolle spielen sollte.

      Ich sehe sehe es aber trotzdem auch so, dass es auf die Mannschaftszahlen ankommt. Es bleibt aber die Frage, was man genau mit zählt. Dazu ist ein fairer Vergleich notwendig.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      Marc!? schrieb:

      Aber den braucht man immo nicht als weiches Kriterium neben den Mannschaften, sondern die Fläche.
      als Mindestfläche oder als Höchstfläche ?
      Höchstfläche natürlich. Jede Regionalliga darf höchstens 45% des Bundesgebiets ausmachen. :lachen:
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
    • Die Fläche wird nur ein hinreichendes Kriterium sein, aber kein notwendiges. Also jede RL über 20% der Fläche wird als saturiert betracht, sofern natürlich die notwendige bedingung mit 20% der Mannschaften erfüllt ist.

      Das wir darauf hinauslaufen, dass eine der 4 RL unter 20% sein wird.

      Es ist den Freunden im hohen Norden und Nordosten einfach nicht vermittelbar, dass ein Gebilde welches keine 20% der Mannschaften stellt und unter 10% der Fläche hat eine eigene RL bekommen soll unter vieren, was direkt impliziert, dass die restlichen 3 RL im Durchschnitt 30% der Fläche abdecken müssen.

      Man muss es auch mal so sehen vom Koch vorgeschlagenen Vierer Modell ist es auch nicht mehr Weit zu der 3 gleisigen RL und Thüringen und Sachsen macht die Suppe auch nicht mehr Fett in einer RL N/NO und es gäbe eine Aufstiegschance für die Vizemeister.
    • Wurde ja nicht beschlossen. Das hat Koch ja bloß dazu gedichtet.
      Antrag 3: Klare Kriterien vor einer Reduzierung von fünf auf vier Regionalligen - 20-Prozent-Klausel

      Antragsteller: Badischer Fußballverband, Bayerischer Fußball-Verband, Niedersächsischer Fußballverband
      Vor einer Reduzierung von fünf auf vier Regionalligen sollen folgende Kriterien für eine Zuordnung der Vereine festgelegt werden:
      • Vereine aus einem Landesverband und einem Bundesland spielen aus spieltechnischen und wirtschaftlichen Gründen grundsätzlich geschlossen in einer Regionalliga.

      • Weiteres wesentliches Kriterium für die Zuordnung der Landesverbände zu den vier Ligen ist die Anzahl der am Spielbetrieb teilnehmenden Herrenmannschaften. Jedem der vier Regionalligen müssen mindestens 20 Prozent der Herrenmannschaften gebietsmäßig zuzuordnen sein.

      • Die Delegierten des außerordentlichen Bundestags können über die Frage einer Reduzierung der Regionalligen von fünf auf vier nur dann sachgerecht entscheiden, wenn vorab geklärt wird, nach welchen Kriterien die Zuordnung der Vereine zu den gegebenenfalls dann vier Regionalligen zu erfolgen hat.

      • Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass den vier Regionalligen ein zumindest in etwa gleich großer Mannschaftsunterbau zugeordnet wird.

      mdr.de/sport/fussball_rl/antra…ionalliga-reform-100.html
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
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