Liga ohne Zukunft??

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      Flächen:

      Nordost: 30%
      Südwest: 22%
      Bayern: 20%
      Nord: 18%
      West: 10%

      Es gibt eine flächenmäßig große Regionalliga. Warum sollte man die zusammen halten und noch größer machen? Vor allem Richtung Norden oder Süden, wo die Nord-/Südausdehnung sowieso schon deutlich größer ist als die Ost-/Westausdehnung.

      Natürlich wäre es in der Theorie schön und gut, was ihr schreibt. Das würde aber bedeuten Teile von NRW mit Teilen von Nordost zusammen zu bringen. Das macht in der praxis keinen Sinn.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
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      Der Nordosten hat die Flächen. Der Nordosten spart keine Fahrtwrge, wenn man Nordrhein bzw. Westfalen mit Hessen und Rheinland-Pfalz bzw. Niedersachsen anfüttert.

      Die Freistaaten kommen zusammen auf 30%. Nimmt man noch Teile Sachsen-Anhalts dazu, hätte man eine gute Aufteilung der 68%.

      Nimmt man Hamburg und Schleswig-Holstein zum Nordosten dazu, kommt man auf 35%. Bei Hessen wären es 36%. Bei Nordbayern, je nachdem was da genau dazu kommt, dürfte es noch ein bisschen mehr sein. Aber du hast bei allen drei Varianten eine Riesige Nord-/Südausdehnung.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
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      Ich halte auch prinzipiell wenig von der 4-RL-Idee, da der Schritt zurück zu 3 RL nur noch klein, konsequenter und ehrlicher wäre.

      Der Nordosten würde natürlich in erster Linie Fahrtwege dadurch sparen, wenn er zusammen bliebe. Ein Zusammenschluss von Westfalen und Niedersachsen/Bremen würde dort etwas Fläche bringen, aber dann wären natürlich die Schleswig-Holsteiner die Dummen.

      NO mit Nordbayern sieht schlimmer aus als es ist, weil nördlich von Berlin nahezu nichts ist.

      Wenn überhaupt 4 RL, wäre ich für eine jährlich Neueinteilung, optimiert nach Entfernungen. Dann würde Flensburg nicht nach Sachsen müssen und die Sachsen nicht nach Rosenheim und Memmingen.
      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
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      Silesiosaurus schrieb:

      Im Acht-Oberligen-Modell zur Jahrtausendwende war das gleiche Argument bezogen auf Nordost gegenüber der damals gleichrangigen Oberligen Hessen oder Südwest damals der Fall. Damals hat das kein Arsch außerhalb Nordost bemängelt. Ebenso würde eine Nord-Südteilung eine noch größere Schieflage im Proporz bedeuten. Du argumentierst hier einzig aus Darmstädter oder hessischer Sicht, nicht aber im Gesamtgefüge.
      Jetzt unterstell den Leuten doch nicht ständig so einen Blödsinn. Ich argumentiere hier eben nicht durch die Vereinsbrille oder die hessische Sicht. (Hessen käme bei Deinem Modell im Vergleich zu Westfalen oder Nordrhein ja tatsächlich noch gut weg.)

      Aber Deine West-Liga hätte einen gravierenden Nachteil (neben der mehr als 20 Prozent größeren Mannschaftszahl): Sie wäre vollgestopft mit einer Unmenge namhafter oder finanzstarker Vereine, die alle diese Liga nur als Durchgangsstation betrachten. Die wollen alle weiter nach oben. Offenbach, Saarbrücken, Homburg, Elversberg, Steinbach, Aachen, Wuppertal, Essen, Oberhausen, Viktoria Köln. Und von unten drängeln über kurz oder lang noch weitere große (oder vermeintlich große) Namen: Kassel, Fulda, Trier, vielleicht sogar das neue Gießen. Von den starken zweiten Mannschaften mal abgesehen. Und weil es nur die wenigsten schaffen werden, ist das für die meisten eine Todesliga, in der die Vereine gnadenlos über ihre Verhältnisse leben würden, nur um da rauszukommen. Da wären die nächsten Insolvenzen jetzt schon absehbar.

      Eine solche Ansammlung von großen oder gernegroßen Vereinen hättest Du in keiner anderen Liga.
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      WieWaldi schrieb:

      Ich halte auch prinzipiell wenig von der 4-RL-Idee, da der Schritt zurück zu 3 RL nur noch klein, konsequenter und ehrlicher wäre.

      Ich würde mir aber die alte Regionalligaeinteilung zurück wünschen. Von Verschiebungen Thüringens in den Süden und Hessens in den Westen halte ich gar nichts.

      Die alte Regionalliga Nord hatte aber sogar 48% der Fläche. Das ist schon ein Unterschied.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
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      Es würde vermutlich schon an Bayern scheitern, die von der alten RL Süd nichts mehr wissen wollen.

      Gegenüber einer von 4 RL würde NO vermutlich nochmal 3 kleine Vereine verlieren, die aber vielleicht bei einer Freistaaten-Lösung sowieso lieber verzichtet hätten. Für NO-Nord wäre es im Vergleich damit aber auch deshalb ein Gewinn, weil weniger Fahrten nach Westen anstünden und dafür wieder Gegner aus NO-Süd eingetauscht würden.
      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
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      Aber für Nord macht es einen Unterschied. Die haben auch nur 9 statt 12, also 3 relativ nahe gelegene weniger, dafür Fahrten nach Thüringen und Sachsen.

      Der Norden ist mit einer eigenen Liga mit Relegationsplätze einverstanden. Warum soll man da den Norden bestrafen.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
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      Der Nordosten ist aber aus verständlichen Gründen für "2 steigen direkt auf, 3 spielen Relegation" nicht zu haben. Deshalb verhandelt man sich ja auch dumm und dusselig.
      Am einfachsten ist es natürlich mit einer Kampfabstimmung nach dem Motto "Wir machen 4 RL und wen teilen wir?"

      Ich denke, 6 RL und eine richtige Aufstiegsrunde wäre eine vernünftige Lösung.
      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
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      Weil die einen weniger Mannschaften haben als die anderen.

      Ich könnte mir auch eine Regionalliga Baden-Württemberg vorstellen, deren Meister in die Relegation geht. Wenn eine andere Regionalliga mehr Mannschaften hat und ihr ein fester Aufstiegsplatz zusteht, dann soll sie ihn haben.

      Warum auch nicht? Nur weil ich lieber mehr Regionalität haben will und mit einem Relegationsplatz einverstanden bin, kann ich nicht erwarten, dass andere auch kein direkten Aufstiegsplatz haben dürfen.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
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      Als erstes soll man mal (vor allem im Westen) plausible Mannschaftszahlen vorlegen.

      Abgesehen davon kann man es heute schon kaum einem Fan im Nordosten vermitteln, weshalb ausgerechnet die RL, die ihre Vertreter (obwohl doppelt) in den letzten Jahren nicht durch die Relegation bringen konnte, einen festen Aufsteiger bekommt, während die Erfolgreichen weiter Relegation spielen müssen.
      Erklär einem Fan, was der Aufstieg in die 3.Liga, die eine Profi-Liga sein soll, mit der Anzahl der Kreisklassenmannschaften zu tun haben soll. In einem Dorf rennen sie alle zum Fußball, ob blind oder lahm. Im Nachbardorf spielt die Hälfte lieber Halma. Sagt das was darüber, wer die beste Elf aufstellen kann?
      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
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      WieWaldi schrieb:

      Der Nordosten ist aber aus verständlichen Gründen für "2 steigen direkt auf, 3 spielen Relegation" nicht zu haben. Deshalb verhandelt man sich ja auch dumm und dusselig.
      Am einfachsten ist es natürlich mit einer Kampfabstimmung nach dem Motto "Wir machen 4 RL und wen teilen wir?"
      Ich denke, 6 RL und eine richtige Aufstiegsrunde wäre eine vernünftige Lösung.
      Wie auch immer, Vorgabe des DFB-Bundestag sind aber nun mal die Eckdaten
      - 4 Absteiger aus 3.Liga
      - Meister sollen aufsteigen
      - 4 Regionalligen
      Der nächste DFB-Bundestag ist am 24./25.Oktober - bis dahin soll ein mehrheitsfähiger Beschluss vorliegen, mal sehen ob in den 6 Wochen bis dahin was durchsickert?
      Kampfabstimmung? Die Lobby der großen Verbände in Süd und West hat zu diesem von 2008 bis 2012 bestehenden west-ost-gestreckten (Un-)Gebilde einer RL Nord/Nordost geführt - dem Unterlegenen Kraft seiner Wassersuppe die einem selbst genehme Konstellation aufzudrücken, führt aber zu keiner nachhaltigen Lösung, soviel sollte man inzwischen gelernt haben.

      Rems Murr schrieb:

      Weil die einen weniger Mannschaften haben als die anderen.

      WieWaldi schrieb:




      Abgesehen davon kann man es heute schon kaum einem Fan im Nordosten vermitteln, weshalb ausgerechnet die RL, die ihre Vertreter (obwohl doppelt) in den letzten Jahren nicht durch die Relegation bringen konnte, einen festen Aufsteiger bekommt, während die Erfolgreichen weiter Relegation spielen müssen.
      Erklär einem Fan, was der Aufstieg in die 3.Liga, die eine Profi-Liga sein soll, mit der Anzahl der Kreisklassenmannschaften zu tun haben soll. In einem Dorf rennen sie alle zum Fußball, ob blind oder lahm. Im Nachbardorf spielt die Hälfte lieber Halma. Sagt das was darüber, wer die beste Elf aufstellen kann?

      Das ist das beste Beispiel dafür, dass die Anzahl der Mannschaften in den Spielklassen 8.Liga-abwärts nur höchst unvollkommen die Leistungsstärke an der Schnittstelle 3./4.Liga abbildet.
      Der Kompromiss zwischen den Gebieten mit großer relativ großer Fläche und relativ wenigen Mannschaften und den Gebieten mit relativ kleiner Fläche und relativ vielen Mannschaften liegt auf der Hand.
      Primär sollte das Augenmerk auf vertretbare Größen der einzelnen Regionalliga-Gebiete (infrastrukturelle Vorraussetzungen etc.) liegen:
      Da das Gros der 4.Liga aus Vereinen besteht, die teilweise bzw. vorrangig unter Amateurbedingungen arbeiten, also eine sehr begrenzten Etat haben, größtenteeils Spieler zum Kader gehören, die nebenbei berufstätig sind, die vor wenigen hundert Zuschauern spielen etc., sind riesige Gebiete mit entsprechenden Fahrwegen, wie sie z.B. in einer angedachten "Freistaaten-Liga" entstünden, absolut unverhältnismäßig.
      Was außerdem bei dieser in seiner Bedeutung unverhältnismäßig hoch angesetzter Rechnerei mit den Mannschaftszahlen vergessen od. unterschlagen wird, ist das Regulativ des Auf/Abstiegs. Als Gegenbeispiel dazu die Schnittstelle 5.Liga/6.Liga im Bereich des NOFV: Obwohl die Landesverbände Berlin und Sachsen fast doppelt so groß sind wie die Landesverbände Thüringen und Sa.-Anhalt, bzw. sogar mehr als doppelt so groß, wie der Landesverband Meck.-Pomm., steigen jährlich aus jedem Landesverband jew. ein Verein in die beiden NOFV-Oberligen auf. Niemand kommt auf die Idee, hier einen Proporz anzusetzen, obwohl die Unterschiede sehr deutlich sind! Man hat der infrastukturellen Ausgewogenheit (die Bundesländer sind in ihrer Fläche- Ausn.Berlin- relativ gleich groß) den Vorrang gegeben. Allein das Regulativ des Auf/Abstiegs hat für ausgeglichenes Niveau an der Schnittstelle 5.Liga/6.Liga geführt!
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      Der DFB-Bundestag ist erst am 24./25.Oktober 2019.

      Der NFV hat die Aufstiegsregelung in seine RL auch stärker auf das Regulativ des Auf/Abstiegs ausgerichtet, zuungunsten des Proporzes und seines stärksten Verbands. Es gibt künftig immer Aufsteiger aus mindestens 3 der 4 Bundesländer. Der Zweitplatzierte der OL Niedersachsen muss in die Relegation und trifft dort ggf. auf einen Vertreter des eigenen Verbands.
      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
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      redstar schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Im Acht-Oberligen-Modell zur Jahrtausendwende war das gleiche Argument bezogen auf Nordost gegenüber der damals gleichrangigen Oberligen Hessen oder Südwest damals der Fall. Damals hat das kein Arsch außerhalb Nordost bemängelt. Ebenso würde eine Nord-Südteilung eine noch größere Schieflage im Proporz bedeuten. Du argumentierst hier einzig aus Darmstädter oder hessischer Sicht, nicht aber im Gesamtgefüge.
      Jetzt unterstell den Leuten doch nicht ständig so einen Blödsinn. Ich argumentiere hier eben nicht durch die Vereinsbrille oder die hessische Sicht. (Hessen käme bei Deinem Modell im Vergleich zu Westfalen oder Nordrhein ja tatsächlich noch gut weg.)
      Aber Deine West-Liga hätte einen gravierenden Nachteil (neben der mehr als 20 Prozent größeren Mannschaftszahl): Sie wäre vollgestopft mit einer Unmenge namhafter oder finanzstarker Vereine, die alle diese Liga nur als Durchgangsstation betrachten. Die wollen alle weiter nach oben. Offenbach, Saarbrücken, Homburg, Elversberg, Steinbach, Aachen, Wuppertal, Essen, Oberhausen, Viktoria Köln. Und von unten drängeln über kurz oder lang noch weitere große (oder vermeintlich große) Namen: Kassel, Fulda, Trier, vielleicht sogar das neue Gießen. Von den starken zweiten Mannschaften mal abgesehen. Und weil es nur die wenigsten schaffen werden, ist das für die meisten eine Todesliga, in der die Vereine gnadenlos über ihre Verhältnisse leben würden, nur um da rauszukommen. Da wären die nächsten Insolvenzen jetzt schon absehbar.

      Eine solche Ansammlung von großen oder gernegroßen Vereinen hättest Du in keiner anderen Liga.
      Aber genau das ist doch haargenau das gleiche, wie die Argumentation derer, die für Nordost eine eigene Liga fordern und dabei eben auch an Lok Leipzig, Chemie, BFC Dynamo, Zwickau, Erfurt, Chemnitz etc. denken und ebenso nicht beachten, dass große Namen allein keinen Anspruch auf eine eigene Liga begründen. Genau das wendest Du nun für West an.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
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      WieWaldi schrieb:

      Der DFB-Bundestag ist erst am 24./25.Oktober 2019.
      Uuuups :denken: ja, stimmt. Saison 2019/20 soll bereits die Quali zur 4-Staffel-Regionalliga werden, so ganz kann ich das nicht nachvollziehen.
      Zitat aus fussball.de zum außerordentlichen Bundestag im Dez. 2017:
      "Berücksichtigt werden müssen darüber hinaus die 14 Oberliga-Staffeln, die den Unterbau der Regionalliga bilden, um die Verzahnung zwischen 4. und 5. Liga durch Auf- und Abstieg sinnvoll zu gestalten. Das fertig ausgearbeitete Regionalliga-Modell soll bis spätestens 30. April 2019 vorliegen und anschließend vom DFB-Präsidium als Antrag für den Ordentlichen DFB-Bundestag eingereicht werden. „Wir können in 20 Monaten nicht nochmal zu einer Zwischenlösung kommen“, sagt DFB-Vizepräsident Koch, „wir brauchen dann eine finale Entscheidung.“"
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      Silesiosaurus schrieb:

      redstar schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Im Acht-Oberligen-Modell zur Jahrtausendwende war das gleiche Argument bezogen auf Nordost gegenüber der damals gleichrangigen Oberligen Hessen oder Südwest damals der Fall. Damals hat das kein Arsch außerhalb Nordost bemängelt. Ebenso würde eine Nord-Südteilung eine noch größere Schieflage im Proporz bedeuten. Du argumentierst hier einzig aus Darmstädter oder hessischer Sicht, nicht aber im Gesamtgefüge.
      Jetzt unterstell den Leuten doch nicht ständig so einen Blödsinn. Ich argumentiere hier eben nicht durch die Vereinsbrille oder die hessische Sicht. (Hessen käme bei Deinem Modell im Vergleich zu Westfalen oder Nordrhein ja tatsächlich noch gut weg.)Aber Deine West-Liga hätte einen gravierenden Nachteil (neben der mehr als 20 Prozent größeren Mannschaftszahl): Sie wäre vollgestopft mit einer Unmenge namhafter oder finanzstarker Vereine, die alle diese Liga nur als Durchgangsstation betrachten. Die wollen alle weiter nach oben. Offenbach, Saarbrücken, Homburg, Elversberg, Steinbach, Aachen, Wuppertal, Essen, Oberhausen, Viktoria Köln. Und von unten drängeln über kurz oder lang noch weitere große (oder vermeintlich große) Namen: Kassel, Fulda, Trier, vielleicht sogar das neue Gießen. Von den starken zweiten Mannschaften mal abgesehen. Und weil es nur die wenigsten schaffen werden, ist das für die meisten eine Todesliga, in der die Vereine gnadenlos über ihre Verhältnisse leben würden, nur um da rauszukommen. Da wären die nächsten Insolvenzen jetzt schon absehbar.

      Eine solche Ansammlung von großen oder gernegroßen Vereinen hättest Du in keiner anderen Liga.
      Aber genau das ist doch haargenau das gleiche, wie die Argumentation derer, die für Nordost eine eigene Liga fordern und dabei eben auch an Lok Leipzig, Chemie, BFC Dynamo, Zwickau, Erfurt, Chemnitz etc. denken und ebenso nicht beachten, dass große Namen allein keinen Anspruch auf eine eigene Liga begründen. Genau das wendest Du nun für West an.
      Rein mengenmäßig ist da aber immer noch ein gewaltiger Unterschied zwischen West und Nordost oder Süd. In Deinem Modell wäre die Menge der Gernegroßen einfach exorbitant hoch im Westen. Das mag für die Fans wahnsinnig interessant sein - bringt die Clubs aber in eine gewaltige Zwickmühle. Wenn sie aus dieser Liga rauswollen (und das werden viele wollen), müssen sie aufrüsten. Da aber die Einnahmen kaum steigen dürften, führt das im Ergebnis wohl zu noch mehr Insolvenzen.

      Und deshalb bleibe ich dabei:
      a) Übergangsregelung zur Dauerlösung machen oder halt eine Aufstiegsrunde mit 6 Teilnehmern
      oder b) Dritte Liga aufspalten in West/Südwest und Nord/Ost/Bayern oder in Nord/Süd
      oder c) Zweite und Dritte Liga zusammenlegen und dann wie in b) teilen.

      Eine dreigleisige Regionalliga hätte doch auch kaum noch etwas "Regionales".
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      Das mag ja aktuell der Fall sein. Ich hatte argumentiert, dass es damals niemanden interessiert hat, dass die gleiche Menge von NOFV-Spitzenklubs der OL Hessen gleichstand, die damals überhaupt keinen echten Hochkaräter in ihren Reihen hatte.

      Im Hinblick auf regional:
      Das Wort überhaupt ist ja Unwort des Jahrhunderts geworden. Was gibt es nicht alles. Die Region Pfalz, die Region Norddeutschland, die Region Ostmitteleuropa etc. Medial völlig verbrannt das Wort, weil es 0 Bezugsgröße mehr hat.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
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