Liga ohne Zukunft??

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Rems Murr schrieb:

      Gibt es eigentlich irgendwo eine Übersicht, wie die Fernsehgelder innerhalb der 3. Liga verteilt sind? Ich finde dazu nichts.

      Interessant wäre vor allem, was die unteren bzw. die Aufsteiger bekommen. Bei einer zweigleisigen 3. Liga könnte man sagen, soviel sollten die 9./10. bekommen und die tiefer platzierten bekommen dann ja noch etwas weniger. Dann steigt vielleicht noch die eine oder andere Reservemannschaft auf, die dann leer ausgeht. Das müsste man dann halt noch mit den zusätzlichen 222 Spielen finanzieren.


      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


      Die Regionalliga Südwest kann auch einen festen Aufstiegsplatz bekommen und die anderen ermitteln die beiden anderen.

      Oder der Nordosten stimmt seiner Teilung zu und wir haben 4 Regionalligen und die Meister steigen auf. Und dann kann man sich überlegen, ob man das irgendwo festschreibt, dass Meister aufsteigen müssen, damit nicht wieder irgendjemand auf dumme Gedanken kommt. Aber nicht solange es noch keine Einigung gibt.
      Nach meiner Kenntnis werden die Fernsehgelder innerhalb der 3. Liga zu gleichen Teilen an alle Vereine verteilt (2. Mannschaften bekommen nichts).

      Bei nur 3 festen Aufsteigern wäre ein fester Aufsteiger für die RL Südwest zwar eine Variante, aber weshalb sollten die anderen Verbände dem zustimmen? Da sind sie doch selbst mit der alten Regelung alle im Schnitt sehr gut gefahren (nur eben Südwest nicht). Und da Du den Proporz immer so stark verteidigst, der würde auch nicht besonders gut getroffen.


      Falls wir zu 4 RL tatsächlich kommen sollten, was ich nicht glaube, gehe ich von einer geringen "Halbwertzeit" aus.
      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
    • WieWaldi schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Gibt es eigentlich irgendwo eine Übersicht, wie die Fernsehgelder innerhalb der 3. Liga verteilt sind? Ich finde dazu nichts.

      Interessant wäre vor allem, was die unteren bzw. die Aufsteiger bekommen. Bei einer zweigleisigen 3. Liga könnte man sagen, soviel sollten die 9./10. bekommen und die tiefer platzierten bekommen dann ja noch etwas weniger. Dann steigt vielleicht noch die eine oder andere Reservemannschaft auf, die dann leer ausgeht. Das müsste man dann halt noch mit den zusätzlichen 222 Spielen finanzieren.
      Nach meiner Kenntnis werden die Fernsehgelder innerhalb der 3. Liga zu gleichen Teilen an alle Vereine verteilt (2. Mannschaften bekommen nichts).
      Ok. Man muss dann halt versuchen mit den zusätzlichen 222 Spielen möglichst viel rauszuholen. Wenn man die Übergangslösung verlängert, könnte man auch den Grundlagenvertrag neu verhandeln.
      Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
    • Rems Murr schrieb:

      Das Gebiet der Regionalliga Südwest hat ungefähr die doppelte Einwohnerdichte wie das NOFV-Gebiet. Was ist da jetzt wohl ländlich? Die Großstädte sind mehrheitlich in NRW.
      Im Süden konkurrieren tausend Dörfer, im Norden sind die Metropolen mit Potenzialvereinen unstreitig die Zentren!
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Maulwurf schrieb:

      Ja, das ist echt ein Problem, aber wenn es dann einigermaßen gleich ist, wäre das ja super. Wenn dadurch dann NRW immer noch kaputt gemacht wird ist das glaube ich auch nicht mehr vermittelbar. Ein Verhältnis 45 zu 35 ist doch nun wirklich nicht das Problem. Der Südmeister wird dann schon nicht soviel schwächer sein als der im Norden.
      Woher kommen denn bitteschön die Großaspachs, Hoffenheims, Heidenheims. Großstädte im Süden sind nahezu alle mit Klubs bedient. Konkurrenz gibt es nicht.Freie Bahn für Dörfer und die haben mehr Kohle als Großstädte im Norden. Nein, macht nichts, dem Süden das nächste Hilfsprogramm ohne Not zu schenken :warn:
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Silesiosaurus schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Ja, das ist echt ein Problem, aber wenn es dann einigermaßen gleich ist, wäre das ja super. Wenn dadurch dann NRW immer noch kaputt gemacht wird ist das glaube ich auch nicht mehr vermittelbar. Ein Verhältnis 45 zu 35 ist doch nun wirklich nicht das Problem. Der Südmeister wird dann schon nicht soviel schwächer sein als der im Norden.
      Woher kommen denn bitteschön die Großaspachs, Hoffenheims, Heidenheims. Großstädte im Süden sind nahezu alle mit Klubs bedient. Konkurrenz gibt es nicht.Freie Bahn für Dörfer und die haben mehr Kohle als Großstädte im Norden. Nein, macht nichts, dem Süden das nächste Hilfsprogramm ohne Not zu schenken :warn:
      Heidenheim hat 50 000 Einwohner. Das ist kein Dorf. Hoffenheim kommt genauso wie RB Leipzig durch einen Investor. Großaspach habt ebenfalls finanzielle Unterstützung. Nur in einem deutlich kleineren Rahmen.
      Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
    • Zugeroaster schrieb:

      WieWaldi schrieb:

      Nach meiner Kenntnis werden die Fernsehgelder innerhalb der 3. Liga zu gleichen Teilen an alle Vereine verteilt (2. Mannschaften bekommen nichts).
      Dann müssten die Drittligisten ja hoffen, dass nur 2. Vertretungen aufsteigen. Würde ja das Kuchenstück für jeden Verein vergrößern.
      Die Zweitvertretungen machen aber kein Stadion voll. Normalerweise müsste eine Neuverteilung der Fernsehgelder von der 1. bis (mindestens) zur 3.Liga her, aber weshalb sollten die Oberen von ihrem Kuchen abgeben wollen?

      Die finanziell beste Lösung für die 3.Liga, aber ohne jede Aussicht auf Mehrheit, wäre sicherlich, wenn man die Zweistaffeligkeit eine Ebene höher ansetzen würde, nämlich durch Zusammenlegung von 2.+3.Liga zur 2.Liga Nord + Süd. Dann könnten die RL bleiben wie sie sind.
      Allerdings wären nur 6 der 18 aktuellen Zweitligavereine den RL Süd und Südwest zuzuordnen, bei den Drittligisten 8 von 20.
      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von WieWaldi ()

    • Rems Murr schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Ja, das ist echt ein Problem, aber wenn es dann einigermaßen gleich ist, wäre das ja super. Wenn dadurch dann NRW immer noch kaputt gemacht wird ist das glaube ich auch nicht mehr vermittelbar. Ein Verhältnis 45 zu 35 ist doch nun wirklich nicht das Problem. Der Südmeister wird dann schon nicht soviel schwächer sein als der im Norden.
      Woher kommen denn bitteschön die Großaspachs, Hoffenheims, Heidenheims. Großstädte im Süden sind nahezu alle mit Klubs bedient. Konkurrenz gibt es nicht.Freie Bahn für Dörfer und die haben mehr Kohle als Großstädte im Norden. Nein, macht nichts, dem Süden das nächste Hilfsprogramm ohne Not zu schenken :warn:
      Heidenheim hat 50 000 Einwohner. Das ist kein Dorf. Hoffenheim kommt genauso wie RB Leipzig durch einen Investor. Großaspach habt ebenfalls finanzielle Unterstützung. Nur in einem deutlich kleineren Rahmen.
      Also die vielen starken Vereine in einigen Dörfern haben Vielschichtige Gründe. Oft scheint es so zu sein, das ein Investor oder auch Sponsor im großen Verein (Stadt) sich nicht gewollt gefühlt. Was will ich sagen, Er steckt eine Menge Geld in den Verein, was auch gerne genommen wird, soll sich dann aber bitteschön aus allen Raushalten und wird dann wohl nicht so wertgeschätzt, wie er es gerne hätten. Die Folge ist er zieht sich aus dem Großen Verein zurück und macht auf dem Dorf weiter. Häufig setzt sich dann das Geld durch und die Leute (Zuschauer) kommen dann auch gerne zum Dorf, so das dann der Große Verein kleiner wird. Die folgen sind dann deutlich zusehen an Hoffenheim, die ja sogar in Sinnsheim spielen und mehr Zuschauer als Einwohner haben. Aber eigentlich ist das ein Regionsverein und kein Dorfverein. Manchmal wird es akzeptiert wie in Aue und manchmal eben nicht. Wenn man es genau nimmt ist es doch egal ob der Regionaligist Rheden heißt, wenn es Diepholz wäre, dann wäre für einige die Welt wieder in Ordnung. SG
    • Rems Murr schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Ja, das ist echt ein Problem, aber wenn es dann einigermaßen gleich ist, wäre das ja super. Wenn dadurch dann NRW immer noch kaputt gemacht wird ist das glaube ich auch nicht mehr vermittelbar. Ein Verhältnis 45 zu 35 ist doch nun wirklich nicht das Problem. Der Südmeister wird dann schon nicht soviel schwächer sein als der im Norden.
      Woher kommen denn bitteschön die Großaspachs, Hoffenheims, Heidenheims. Großstädte im Süden sind nahezu alle mit Klubs bedient. Konkurrenz gibt es nicht.Freie Bahn für Dörfer und die haben mehr Kohle als Großstädte im Norden. Nein, macht nichts, dem Süden das nächste Hilfsprogramm ohne Not zu schenken :warn:
      Heidenheim hat 50 000 Einwohner. Das ist kein Dorf. Hoffenheim kommt genauso wie RB Leipzig durch einen Investor. Großaspach habt ebenfalls finanzielle Unterstützung. Nur in einem deutlich kleineren Rahmen.
      Heidenheim ist nerviger "Bonus" für einen überfütterten Raum, RB der Ersatz in einem riesigen Raum dafür, dass eine Ligastruktur im Osten zum Todrüsten geführt hat, wobei einst Lokomotive auf der Strecke blieb. Ich erinnere, dass die NOFV-Oberliga nach der Wende zunächst die gleichen Aufstiegschancen hatte wie der RV Südwest oder die OL Hessen allein! RB ist reine Wiedergutmachung.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • redstar schrieb:

      Ich will nur diese furchtbar dogmatische Diskussion von Silesiosaurus verhindern, der sonst wieder seitenlang über den Süden schimpfen wird.
      Kurt Tucholsky: Im übrigen gilt ja in Deutschland derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.

      In diesem Fall der Süden. (siehe Post zuvor)
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes
    • Holga schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Leo schrieb:

      Am besten wären dann 6 Regionalligen, Südwest kann man ja wieder aufteilen. Dann könnte jeder Regionalliga Meister aufsteigen und aus beiden 3.Ligen würden dann jeweils 3 Mannschaften absteigen.
      Nein, genau das geht nicht, da die beiden neuen Südweststaffeln und Bayern zusammen die Hälfte der Aufsteiger stellen würden bei 10 Millionen Einwohnern weniger. Eine fundamentale "Versüdung" zum Lande hin gegen die großstadreichen Nordgebeite wäre die zwangsläufige Folge.
      Es gäbe die Möglichkeit mit 7 Ab- und Aufsteigern, wobei West, Nord und Nordost den siebten Aufsteiger ausspielen.
      Bei zwei 3.Ligen kann man dann außerdem fließende Grenzen zulassen, sodass es zu keiner Versüdung qua Aufstiegsmodus kommt. Die Regionalliga Südwest könnte man mit zwei Aufsteigern behalten, denn sie funktioniert ja offensichtlich.
      Im Grunde ist das keine schlechte Idee, nur halte ich 3 1/2 Absteiger bei 18 Vereinen für eindeutig zu viel. Fließende Grenzen sind auf jeden Fall der richtige Ansatz.
      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
    • WieWaldi schrieb:

      Holga schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Leo schrieb:

      Am besten wären dann 6 Regionalligen, Südwest kann man ja wieder aufteilen. Dann könnte jeder Regionalliga Meister aufsteigen und aus beiden 3.Ligen würden dann jeweils 3 Mannschaften absteigen.
      Nein, genau das geht nicht, da die beiden neuen Südweststaffeln und Bayern zusammen die Hälfte der Aufsteiger stellen würden bei 10 Millionen Einwohnern weniger. Eine fundamentale "Versüdung" zum Lande hin gegen die großstadreichen Nordgebeite wäre die zwangsläufige Folge.
      Es gäbe die Möglichkeit mit 7 Ab- und Aufsteigern, wobei West, Nord und Nordost den siebten Aufsteiger ausspielen.Bei zwei 3.Ligen kann man dann außerdem fließende Grenzen zulassen, sodass es zu keiner Versüdung qua Aufstiegsmodus kommt. Die Regionalliga Südwest könnte man mit zwei Aufsteigern behalten, denn sie funktioniert ja offensichtlich.
      Im Grunde ist das keine schlechte Idee, nur halte ich 3 1/2 Absteiger bei 18 Vereinen für eindeutig zu viel. Fließende Grenzen sind auf jeden Fall der richtige Ansatz.
      Ich finde, solange es nicht mehr als 4 sind, ist es OK. 3,5 ist schon gut so.
      Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
    • Der Vorteil von zwei 3. Ligen ist doch dass man eine klare Zuordnung (jede 3. Liga hat 3 Regionalligen drunter) bekommt mit einer eindeutigen Auf-/Abstiegsregelung. Es steigen alle Meister auf und man muss auch keine bestehenden Strukturen trennen. Wo ist da das Problem wenn dann die 3. Liga Nord paar Prozent stärker ist als die 3. Liga Süd, da sie paar mehr zugehörige Mannschaften hat. Spätestens in der eingleisigen 2. Liga reguliert sich das dann sowieso.
      Wenn man bei zwei 3. Ligen Relegationsspiele oder fließenden Grenzen einführen will dann kann man doch auch bei einer eingleisigen 3. Liga bleiben.
    • Benutzer online 5

      2 Mitglieder (davon 1 unsichtbar) und 3 Besucher