Liga ohne Zukunft??

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    • WieWaldi schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Es ist eine Milchmädchenrechnung, dass nichts verloren ist, wenn zusätzlich einer aufsteige, ohne dass die anderen einen Aufstiegsplatz abgeben!
      Der Verlust schlägt sich aber erst in der 3.Liga nieder, weshalb es von da verständlicherweise auch den größten Widerstand gegen 4 Absteiger ohne Direktaufstieg für alle gibt.
      Na klasse, du hast den Ausschnitt so kopiert, dass der Abstieg verlorengegangen ist. Wenn mehr runter müssen, hat das natürlich Auswirkungen auf die Zusammensetzung. Es bleibt Milhmädchenrechnerei.
      Für eine RL Ost mit 2 Aufsteigern, je einer aus einer Nord-, einer aus einer Südstaffel. RL Ost = Nord + Nordost + Bayern
    • Neu

      Mir war das sehr wohl bewusst:
      bis 2017/18: SW 2 Relegationsplätze, W 1 Relegationsplatz, bei 3 Aufsteigern/6 Relegationsplätzen
      ab 2018/19: SW 1 Aufstiegsplatz, W 1 Relegations-/Aufstiegsplatz im Wechsel, bei 4 Aufsteigern (Übergangsphase)
      ab ?: SW+W 2 Aufstiegsplätze bei 4 Aufsteigern (Reform)

      Seit 2012 hatte SW je 2 Relegationsplätze (insgesamt 12), aber bis 2018 nur 3 "Aufstiegsplätze".
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • Neu

      Marc!? schrieb:

      Die Übergansphase spielt hierbei keine Rolle, da es per Definitionem ein Provisorium ist und das sportliche Abschneiden erst recht nicht.
      Beides sollte eigentlich jedem völlig klar sein.

      Wenn man nun von der Zweiteilung West/Südwest - Rest ausgeht, kann ein Ausgleich ja nur intern zwischen Südwest und West (gemäß dem Proporz) erfolgen (muss aber nicht, bei beiderseitigem Einverständnis). Gefühlt würde ich schon eine Vergrößerung der Westfläche angemessen finden (so was wie Nordhessen). Aber wir wollen ja keine Linien mit dem Lineal ziehen.

      Wegen der Entfernungsproblematik muss ich aber schon das 2 aus 3 Modell für die Osthälfte damit als gesetzt sehen. Denn Ganztagesreisen / Übernachtungen als Notwendigkeit passen nicht zur Regionalliga und in diesem Punkt wäre es auch ungerecht (da dies im Westen nie auch nur ansatzweise nötig wäre).
    • Neu

      Guter Artikel aus Thüringen, der das derzeitige Stimmungsbild meiner Meinung nach gut wiedergibt - während in der NRW-Presse "der Westen als großer Gewinner" gefeiert wird...

      Halbzeit: Ränkespiele um das Nadelöhr

      ...
      Denn der stille Protest der Drittligisten nach der gescheiterten Regionalliga-Reform machte eines deutlich: Das Vertrauen der Clubs zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) existiert nicht mehr. Der Dachverband, der als Dienstleister für alle Vereine unterhalb der Bundesligen fungieren müsste, entpuppt sich immer mehr als autarkes Gebilde, das nur einem folgt: den eigenen Interessen.
      An der Basis ist es nur schwer zu verstehen, wenn in Frankfurt Paläste gebaut werden, während Amateure jährlich ums Überleben kämpfen; oder wenn eine Arbeitsgruppe eine Lösung für die unbeliebte Aufstiegsrelegation herbeiführen soll, den Schwarzen Peter nach ein paar Sitzungen jedoch lieber den Regionalverbänden zuschiebt. Mit als Empfehlungen verschleierten Rahmenbedingungen, die ungerechter sind als der bisherige Modus.
      ...
      Weshalb wird in den Frankfurter Hinterzimmern also nur die Zerschlagung des Nordostens diskutiert? Eine Aufteilung des Nordens (in West und Ost) oder des Südens/Bayerns (in Südwest und Ost) oder auch des Südwestens (in Süd/Bayern und West) erscheint mindestens genauso sinnvoll. Dass dies nicht einmal thematisiert wird, kann nur mit der fehlenden Lobby des Nordostens zusammenhängen. Ein Umstand, der von manch Gestrigem gern hergenommen wird, alte Ost-West-Gräben wieder aufzureißen.
      Dabei sollte doch gerade der Sport verbindend wirken. Insbesondere der Fußball besitzt die Kraft, der Gesellschaft als Beispiel zu dienen. Wenn es bei ei­ner Spielklassen-Reform allerdings mehr um Proporz, Einfluss und Macht geht, als um die Sache, sind wir in der großen Politik angelangt.
      Dort mögen sich zwar Grindel und auch sein Vize Rainer Koch wohlfühlen. Fußballer aber schreckt es ab.
      Quelle: thueringer-allgemeinde.de, ganzer Artikel

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    • Neu

      Man sieht mal wieder, dass die Zeitungsleute in Sachen Mannschaftszahlen keine Ahnung haben. Auch wird immer suggeriert, dass der NFV und der bayrische Verband ihre Ligen behalten würden, dem ist ja nicht so.

      und nebenbei ist der RV Süd schon seit der letzten Reform unterteilt, es ist also mit nichten nur der NOFV, dem dieses Schicksal droht. Der RV Südwest und der RV West sind natürlich aufgrund der BL Strutkur unteilbar.
    • Neu

      Marc!? schrieb:

      Man sieht mal wieder, dass die Zeitungsleute in Sachen Mannschaftszahlen keine Ahnung haben.
      ...
      Die Zeitungsleute liegen schon richtig (und TA ist eine große, durchaus seriöse Landeszeitung und kein Boulevardblatt) wenn sie von Entfremdung sowie von Proporz, Einfluss und Macht statt Sachorientierung schreiben. Es spielt überhaupt keine Rolle wie irgendwelche Kriterien aussehen, wenn ich sie nicht vermitteln kann. Und in diesem Punkt ist die Reform schon jetzt gescheitert.
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    • Neu

      Manfred schrieb:

      Unglaublich, dieser Zeitungsartikel. Fern ab der Fakten und dafür gefüllt mit Polemik und verzerrter Weltsicht.
      Die bösen Machthaber da oben mit ihrer Hinterzimmermauschelei und die da unten, speziell die "Ossies" als Opfer.
      Nur mal zum Verständnis, TA ist eine große Landeszeitung und gehört der Funke-Mediengruppe mit Sitz in Essen...

      Rems Murr schrieb:

      Klutsch schrieb:

      Es spielt überhaupt keine Rolle wie irgendwelche Kriterien aussehen, wenn ich sie nicht vermitteln kann.
      Was für Kriterien sind denn nicht vermittelbar?
      Wenn eine Reform "große Gewinner" und entsprechend ebenso große Verlierer zurücklasst, offensichtlich alle.
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    • Neu

      Dem DFB kann man einiges vorwerfen, da gehts nicht immer sauber zu, wie das mehrfache Theater um die jeweiligen Präsidenten und auch die "Chinesenaffäre" in Südwest zeigen.
      In Gremien wird mit Sicherheit taktiert und Allianzen geschmiedet wie in allen Gremien. Ob die Anliegen der unteren Amateure immer ihren Platz haben, darf bezweifelt werden und wenn in Baden eine Rebellion gegen "Chinesen-Ronny" brodelt, kann ich nur sagen: recht geschieht ihm.
      Trotzdem: Die Vertreter "dort oben" sind demokratisch gewählt und die Verbandstage/Bundestage bestehen aus gewählten Delegierten. Die RL wurden gründlich evaluiert und die Vereine sind mit einbezogen in die Diskussionsprozesse (zumindest in Bayern auch intensiv).Der Beschluss des Bundestags zur Reform war eindeutig und mit großer Mehrheit. Die letzte Anregung der Kommission war auch eindeutig beschlossen. Das sind also demokratische Beschlüsse. Das ganze stützt sich auf Zahlen.
      Eine Teilung z.B. Bayerns oder BaWü stand nicht zur Debatte, weil LV und Bundesländer nicht gegen den Willen der betroffenen geteilt werden sollen und eine Teilung Bayerns doch keine realistische Lösung unterstützt hätte.
      Es wurde auch nicht beschlossen, den NOFV zu zerschlagen. Wenn die ihre RL behalten wollen, dann geht das. Aber eben ohne Direktaufsteiger, weil die Zahlen das nicht hergeben.
      Nur dieses "wir wollen alles" und dann auch noch die Opferrolle einnehmen und die anderen sind die Bösen...
      Ich kenne die zitierte Zeitung nicht und kann nicht beurteilen, ob sie "seriös" ist. Ich kann nur sagen: der Verfasser des zitierten Artikels hat sich keine Mühe gemacht, mal etwas gründlicher zu recherchieren.
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