[Regionalliga] Liga ohne Zukunft?

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    • Rems Murr schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Danke WieWaldi, das habe ich mit anderen Worten auch schon ein paar mal geschrieben, wollte nur keiner zur Kenntnis nehmen.
      Es ist nicht so, dass wir es nicht zu Kenntnis nehmen. Wir finden einfach nur eure Ansichten ziemlich schräg.
      Mach Dir nichts draus, das beruht auf Gegenseitigkeit.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • WieWaldi schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Danke WieWaldi, das habe ich mit anderen Worten auch schon ein paar mal geschrieben, wollte nur keiner zur Kenntnis nehmen.
      Es ist nicht so, dass wir es nicht zu Kenntnis nehmen. Wir finden einfach nur eure Ansichten ziemlich schräg.
      Mach Dir nichts draus, das beruht auf Gegenseitigkeit.
      Ist schon in Ordnung, wenn sie es halt für Normal halten das selbst in der 10 Liga (Fiktiv) immer wieder der Ursprungs Proporz zählt dann ist das halt so. Können die kleinen halt einpacken. :)
    • Maulwurf schrieb:

      WieWaldi schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Danke WieWaldi, das habe ich mit anderen Worten auch schon ein paar mal geschrieben, wollte nur keiner zur Kenntnis nehmen.
      Es ist nicht so, dass wir es nicht zu Kenntnis nehmen. Wir finden einfach nur eure Ansichten ziemlich schräg.
      Mach Dir nichts draus, das beruht auf Gegenseitigkeit.
      Ist schon in Ordnung, wenn sie es halt für Normal halten das selbst in der 10 Liga (Fiktiv) immer wieder der Ursprungs Proporz zählt dann ist das halt so. Können die kleinen halt einpacken. :)
      Also wir haben in Württemberg ein 1-4-16-System mit 16 gleichberechtigten Bezirken, die unter der Bezirksliga 4 bis 12 Kreisligen haben, insgesamt also 5 bis 13 Staffeln. Man könnte daraus jetzt ein 1-3-9-x-System machen, indem dann einfach die großen Bezirke zwei Staffeln haben dürften.

      Dann könnte ein Bezirk mit 12 Staffeln (einer Bezirksliga und 11 Kreisligen) stattdessen 2 Bezirksstaffeln und darunter jeweils 5 Kreisligen ansiedeln. Der Bezirk hat dann zwei Aufstiegsplätze.

      Ein anderer Bezirk hat weiterhin eine Bezirksliga und darunter 5 Kreisligen. Der Bezirk bekommt einen Aufstiegsplatz.

      Ich sehe da keine Benachteiligung für den kleinen Bezirk. Ich fände es so viel gerechter.
      Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
    • Der Vergleich mag ein wenig hinken, aber weshalb werden die Stimmen der Länder im Bundesrat nicht proportional zur Einwohnerzahl vergeben?
      Genauso wird es wohl Gründe (nicht unbedingt dieselben) geben, im Fußball nicht immer und überall die Mannschaftszahlen als Maß der Dinge anzusehen. Denn sonst müssten die "Großen" ja überall, wo sie "übervorteilt" werden, aufschreien.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • Die Stimmen der Länder im Bundesrat orientieren sich an der Einwohnerzahl.

      gesetze-im-internet.de/gg/art_51.html#Seitenanfang
      "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)
    • In meinen Augen ist genau das auch ein höchst undemokratische Konstellation innerhalb Deutschlands so wie z.B. auch die undemokratische Konstellation in der EU in der ein MdEP in Lucemburg von einigen Dörfer gewählt wird, in Deutschland von vielen Landkreisen, in denen jeder einzelne oft mehr Einwohner hat als ganz Luxemburg.

      Völlig irrwitzige Ignoranzen gegenüber diesen und jenen Haltungen werden in Deutschland ständig als undemokratisch verkauft und das wo die Konstruktion des Staates schon nicht stimmt - Schweigen.
      Für eine RL Südost und eine RL Nord von Meppen bis Cottbus
    • Rabbit83 schrieb:

      Die Stimmen der Länder im Bundesrat orientieren sich an der Einwohnerzahl.

      gesetze-im-internet.de/gg/art_51.html#Seitenanfang
      Das bestreitet keiner. Dennoch ist die "Orientierung" so gewählt, dass die "Kleinen" überproportional viele Stimmen haben und nicht etwa z.B. Bayern, NRW und Baden-Württemberg (sind das schon knapp über 50% der Einwohner?) zusammen die absolute Mehrheit stellen können.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • Das ist nicht undemokratisch. Ist ähnlich der Anzahl der Wahlmänner/Stimmen der US-Bundesstaaten. Die orientieren sich auch an der Größe (Einwohner) , aber proportional geht das nunmal nicht. Und es gibt ein gewisses Grundinteresse jedes eigenen Landes, Bezirkes oder was auch immer, was unabhängig vom Proporz ist. Das wird man in historisch gewachsenen Gebieten strenger sehen, als in "künstlich" zusammengefassten (wobei daraus ja auch Historie ensteht).
      Darum haben manche Bundesländer vielleicht auch weniger Probleme damit, keinen direkten Aufsteiger zu stellen als geteilt zu werden, während andere vielleicht in sich eh schon ein "geteiltes Bewusstsein" haben. Oder gar mehrere Bundesländer, die aufgrund ihrer Historie sogar sowas wie ein gemeinsames Bewusstsein haben. Das könnte sich aber auch wieder auflösen. Manchmal muss man einfach Fakten schaffen.
      Ein Relegationsrunde mit mehreren Mannschaften finde ich eigentlich gut. Nicht nur unterhalb, von mir aus auch oberhalb der Regionalliga. Es sollte aber immer Hin- und Rückspiele, keine Dreiergruppen und trotzdem nicht zu viele Spiele geben. Daher ist ein K.o. mit Hin- und Rückspiel praktikabler als eine größere Gruppe. Und darum macht man das ja auch so. Am Ende kann der Zufall auch bei einer Vierergruppe den Ausschlag geben. Wenn es so ist, dann ist es eben so. Auch bei einer demokratischen Entscheidung ist der knapp unterlegene unzufrieden und findet Gründe, warum das jetzt eigentlich nicht demokratisch gewesen sein könnte. War die Brexit Entscheidung demokratisch? War sie auch richtig?
    • WieWaldi schrieb:

      Rabbit83 schrieb:

      Die Stimmen der Länder im Bundesrat orientieren sich an der Einwohnerzahl.

      gesetze-im-internet.de/gg/art_51.html#Seitenanfang
      Das bestreitet keiner. Dennoch ist die "Orientierung" so gewählt, dass die "Kleinen" überproportional viele Stimmen haben und nicht etwa z.B. Bayern, NRW und Baden-Württemberg (sind das schon knapp über 50% der Einwohner?) zusammen die absolute Mehrheit stellen können.
      Wegen der Regelung, dass Bundesländer nur einheitlich abstimmen können, ist das schon OK, dass die Stimmen nicht proportional verteilt sind. Sonst bräuchte man nur in den 3 größten Bundesländern eine Mehrheit und könnte schon mit ca. 30% entschieden. Dass NRW nur doppelt so viele Stimmen hat wie Bremen, fand ich aber auch immer schon nicht so ganz gerecht. Diese Grenzen bei 2 Mio., 6 Mio. und 7 Mio. kommen mir ziemlich willkürlich vor.

      Ich denke man kann das nicht mit der Aufstiegsfrage verglichen. Selbst wenn man es könnte, ist eine Ungerechtigkeit im Fußball nicht mit einer Ungerechtigkeit in der Politik zu rechtfertigen.
      Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
    • Rems Murr schrieb:

      Ich denke man kann das nicht mit der Aufstiegsfrage verglichen. Selbst wenn man es könnte, ist eine Ungerechtigkeit im Fußball nicht mit einer Ungerechtigkeit in der Politik zu rechtfertigen.
      ... wobei die Meinungen, was eine Ungerechtigkeit ist und was nicht, ja durchaus auseinander gehen.
      Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
    • WieWaldi schrieb:

      Rabbit83 schrieb:

      Die Stimmen der Länder im Bundesrat orientieren sich an der Einwohnerzahl.

      gesetze-im-internet.de/gg/art_51.html#Seitenanfang
      Das bestreitet keiner. Dennoch ist die "Orientierung" so gewählt, dass die "Kleinen" überproportional viele Stimmen haben und nicht etwa z.B. Bayern, NRW und Baden-Württemberg (sind das schon knapp über 50% der Einwohner?) zusammen die absolute Mehrheit stellen können.
      Ich würde eher sagen, dass die kleinen völlig überproportional vertreten sind. Nach dem Krieg hat man völlig übers ZIel hinausgeschossen. Da gab es die ERfahrung, dass Preußen als eines von 37 Bundesländern 66 Prozent der Fläche (also 2/3 des Landes) hatte. Ein Unding. Daraus aber ins andere Extrem zu fallen ist verwerflich, da allein das Größe Land NRW mehrere Bundeslände als Verbündete braucht, um keinen Alleingang durchzuziehen. Wieso man den Kleinen Blockadebolzen in die Hand drückt zur Erpressung ist nicht einsehbar. Berlin, Bremen und das Saarland werden so nie lernen zu haushalten.
      Für eine RL Südost und eine RL Nord von Meppen bis Cottbus
    • Zugeroaster schrieb:

      Das ist nicht undemokratisch. Ist ähnlich der Anzahl der Wahlmänner/Stimmen der US-Bundesstaaten. Die orientieren sich auch an der Größe (Einwohner) , aber proportional geht das nunmal nicht. Und es gibt ein gewisses Grundinteresse jedes eigenen Landes, Bezirkes oder was auch immer, was unabhängig vom Proporz ist. Das wird man in historisch gewachsenen Gebieten strenger sehen, als in "künstlich" zusammengefassten (wobei daraus ja auch Historie ensteht).
      Darum haben manche Bundesländer vielleicht auch weniger Probleme damit, keinen direkten Aufsteiger zu stellen als geteilt zu werden, während andere vielleicht in sich eh schon ein "geteiltes Bewusstsein" haben. Oder gar mehrere Bundesländer, die aufgrund ihrer Historie sogar sowas wie ein gemeinsames Bewusstsein haben. Das könnte sich aber auch wieder auflösen. Manchmal muss man einfach Fakten schaffen.
      Ein Relegationsrunde mit mehreren Mannschaften finde ich eigentlich gut. Nicht nur unterhalb, von mir aus auch oberhalb der Regionalliga. Es sollte aber immer Hin- und Rückspiele, keine Dreiergruppen und trotzdem nicht zu viele Spiele geben. Daher ist ein K.o. mit Hin- und Rückspiel praktikabler als eine größere Gruppe. Und darum macht man das ja auch so. Am Ende kann der Zufall auch bei einer Vierergruppe den Ausschlag geben. Wenn es so ist, dann ist es eben so. Auch bei einer demokratischen Entscheidung ist der knapp unterlegene unzufrieden und findet Gründe, warum das jetzt eigentlich nicht demokratisch gewesen sein könnte. War die Brexit Entscheidung demokratisch? War sie auch richtig?
      Das klingt ebenso nach einfach nachgesprochen, was der Sozialkundelehrer einst als Schulbuchinhalt eingetrichtet hat. Bei insg. 50 Ländern (USA) ist eine Schieflage bei Entscheidungen unwahrscheinlicher als in Deutschland, aber einaml hatten wir es ja vor einigen Jahren bereits, dass ein Präsidentenkandidat mit mehr Wählerstimmen als der Kontrahent nicht Präsident wurde, da die Wahlmännerverteilung anders aus sah. Anders als undemokratisch kann man das einfach nicht nennen.
      Für eine RL Südost und eine RL Nord von Meppen bis Cottbus
    • Silesiosaurus schrieb:

      WieWaldi schrieb:

      Rabbit83 schrieb:

      Die Stimmen der Länder im Bundesrat orientieren sich an der Einwohnerzahl.

      gesetze-im-internet.de/gg/art_51.html#Seitenanfang
      Das bestreitet keiner. Dennoch ist die "Orientierung" so gewählt, dass die "Kleinen" überproportional viele Stimmen haben und nicht etwa z.B. Bayern, NRW und Baden-Württemberg (sind das schon knapp über 50% der Einwohner?) zusammen die absolute Mehrheit stellen können.
      Ich würde eher sagen, dass die kleinen völlig überproportional vertreten sind. Nach dem Krieg hat man völlig übers ZIel hinausgeschossen. Da gab es die ERfahrung, dass Preußen als eines von 37 Bundesländern 66 Prozent der Fläche (also 2/3 des Landes) hatte. Ein Unding. Daraus aber ins andere Extrem zu fallen ist verwerflich, da allein das Größe Land NRW mehrere Bundeslände als Verbündete braucht, um keinen Alleingang durchzuziehen. Wieso man den Kleinen Blockadebolzen in die Hand drückt zur Erpressung ist nicht einsehbar. Berlin, Bremen und das Saarland werden so nie lernen zu haushalten.
      Wie war das noch mit keiner Politik?
    • Zugeroaster schrieb:

      Ein Relegationsrunde mit mehreren Mannschaften finde ich eigentlich gut. Nicht nur unterhalb, von mir aus auch oberhalb der Regionalliga. Es sollte aber immer Hin- und Rückspiele, keine Dreiergruppen und trotzdem nicht zu viele Spiele geben. Daher ist ein K.o. mit Hin- und Rückspiel praktikabler als eine größere Gruppe. Und darum macht man das ja auch so. Am Ende kann der Zufall auch bei einer Vierergruppe den Ausschlag geben. Wenn es so ist, dann ist es eben so. Auch bei einer demokratischen Entscheidung ist der knapp unterlegene unzufrieden und findet Gründe, warum das jetzt eigentlich nicht demokratisch gewesen sein könnte. War die Brexit Entscheidung demokratisch? War sie auch richtig?

      Ich bevorzuge ein KO System immer vor einer Doppelrunde, da es im KO System bis zum Schluss um was geht, außer die Plätze sind Gewichtet.

      Also Doppelte KO Runde vor 4 er Round Robin bei 4 Mannschaften.

      Bei 3 Teams eine Round Robin, wenn z.b. Platz 1 direkt aufsteigt, Platz 2 Relegation spielt und Platz 3 nicht aufsteigt.
    • Marc!? schrieb:

      Zugeroaster schrieb:

      Ein Relegationsrunde mit mehreren Mannschaften finde ich eigentlich gut. Nicht nur unterhalb, von mir aus auch oberhalb der Regionalliga. Es sollte aber immer Hin- und Rückspiele, keine Dreiergruppen und trotzdem nicht zu viele Spiele geben. Daher ist ein K.o. mit Hin- und Rückspiel praktikabler als eine größere Gruppe. Und darum macht man das ja auch so. Am Ende kann der Zufall auch bei einer Vierergruppe den Ausschlag geben. Wenn es so ist, dann ist es eben so. Auch bei einer demokratischen Entscheidung ist der knapp unterlegene unzufrieden und findet Gründe, warum das jetzt eigentlich nicht demokratisch gewesen sein könnte. War die Brexit Entscheidung demokratisch? War sie auch richtig?
      Ich bevorzuge ein KO System immer vor einer Doppelrunde, da es im KO System bis zum Schluss um was geht, außer die Plätze sind Gewichtet.

      Also Doppelte KO Runde vor 4 er Round Robin bei 4 Mannschaften.

      Bei 3 Teams eine Round Robin, wenn z.b. Platz 1 direkt aufsteigt, Platz 2 Relegation spielt und Platz 3 nicht aufsteigt.
      Was genau heißt Round Robin?
    • Silesiosaurus schrieb:

      Das klingt ebenso nach einfach nachgesprochen, was der Sozialkundelehrer einst als Schulbuchinhalt eingetrichtet hat. Bei insg. 50 Ländern (USA) ist eine Schieflage bei Entscheidungen unwahrscheinlicher als in Deutschland, aber einaml hatten wir es ja vor einigen Jahren bereits, dass ein Präsidentenkandidat mit mehr Wählerstimmen als der Kontrahent nicht Präsident wurde, da die Wahlmännerverteilung anders aus sah. Anders als undemokratisch kann man das einfach nicht nennen.
      Ist mir ja egal, wie das klingt, aber das ist nicht undemokratisch, auch das mit der US Wahl. Das System ist ja durchaus bewusst so gewählt worden.
      Man KANN Argumente finden, dass auch ein kleines Bundesland mit einem größeren in bestimmten Entscheidungsfindungen absolut gleichberechtigt ist.
      Mann kann auch von mir aus den kompletten Osten gleichberechtigt mit dem kompletten Westen behandeln. Etwas übertrieben, aber es würde reichen an der Spitze eine Relegation Ost/West einzurichten und alles darunter getrennt zu behandeln. Nur mal als extremes Beispiel. Nur durch diesen (von mir nicht geforderten) Direktaufstieg zwingt man sich völlig unnötig zu diesem Proporzdenken.
    • Maulwurf schrieb:

      Marc!? schrieb:

      Ich bevorzuge ein KO System immer vor einer Doppelrunde, da es im KO System bis zum Schluss um was geht, außer die Plätze sind Gewichtet.
      Also Doppelte KO Runde vor 4 er Round Robin bei 4 Mannschaften.

      Bei 3 Teams eine Round Robin, wenn z.b. Platz 1 direkt aufsteigt, Platz 2 Relegation spielt und Platz 3 nicht aufsteigt.
      Was genau heißt Round Robin?
      Soll wohl "jeder-gegen-jeden" heißen. Habe den Begriff außer von ihm auch noch nie gehört oder gelesen.
      Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
    • de.m.wikipedia.org/wiki/Rundenturnier

      Warum man das jetzt "Round Robin" anstatt dem bewährten "Jeder gegen Jeden" nennen sollte, erschließt sich mir nicht.
      "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)
    • Zugeroaster schrieb:

      Silesiosaurus schrieb:

      Das klingt ebenso nach einfach nachgesprochen, was der Sozialkundelehrer einst als Schulbuchinhalt eingetrichtet hat. Bei insg. 50 Ländern (USA) ist eine Schieflage bei Entscheidungen unwahrscheinlicher als in Deutschland, aber einaml hatten wir es ja vor einigen Jahren bereits, dass ein Präsidentenkandidat mit mehr Wählerstimmen als der Kontrahent nicht Präsident wurde, da die Wahlmännerverteilung anders aus sah. Anders als undemokratisch kann man das einfach nicht nennen.
      Ist mir ja egal, wie das klingt, aber das ist nicht undemokratisch, auch das mit der US Wahl. Das System ist ja durchaus bewusst so gewählt worden.Man KANN Argumente finden, dass auch ein kleines Bundesland mit einem größeren in bestimmten Entscheidungsfindungen absolut gleichberechtigt ist.
      Mann kann auch von mir aus den kompletten Osten gleichberechtigt mit dem kompletten Westen behandeln. Etwas übertrieben, aber es würde reichen an der Spitze eine Relegation Ost/West einzurichten und alles darunter getrennt zu behandeln. Nur mal als extremes Beispiel. Nur durch diesen (von mir nicht geforderten) Direktaufstieg zwingt man sich völlig unnötig zu diesem Proporzdenken.
      Die DDR hat ihr System auch bewusst so gewählt. Was ist das für ein Argument? Natürlich ist das hochgradig undemokratisch. Übrigens denke ich auch unabhängig der aktuellen Reformdebatte, dass Proporz geboten ist. Derzeit ist dieser ja durchaus von Etage 4 zu 3 annehmbar - nur eben mit dem Makel, dass der direkte Aufstieg einheitlich fehlt. Den sollte man schaffen, dabei aber nicht zugleich wieder Proporzschieflagen erzeugen.
      Für eine RL Südost und eine RL Nord von Meppen bis Cottbus