[Regionalliga] Liga ohne Zukunft?

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    • VfR Wormatia 1908 schrieb:

      redstar meint willkürlich N+NO vs. Rest
      ich meine willkürlich W+Nord vs. Rest
      Nein, ich meine das nicht willkürlich, sondern auf die Zahlen und die bisherigen Verhandlungen bezogen. Auf der einen Seite drei große Gebiete mit jeweils rund 12.500 Vereinen im Unterbau, auf der anderen Seite zwei kleinere Gebiete mit nur knapp über 9000 Vereinen. Und bisher scheinen sich West und Südwest in ihrer Linie sehr einig zu sein - im Gegensatz zu West und Nord, die Du eben nicht so einfach fiktiv zusammenstecken kannst.
    • Vielleicht sollte man mal so langsam einsehen, dass die Debatte um 5 Direktaufsteiger eine Sackgasse ist. Ich sehe dafür weit und breit keine Mehrheiten. Und die sind ja das Entscheidende.

      Erfolgversprechender erscheint mir da die Suche nach einer vernünftigen Lösung für eine große Aufstiegsrunde. Oder man denkt nochmal über eine zweigleisige Dritte Liga nach, die vieles erleichtern würde. Meines Erachtens gäbe es dafür auch genug ambitionierte Vereine.

      Ich könnte mir eine zweigleisige Dritte Liga mit fließenden Grenzen gut vorstellen und darunter dann die 5 Ligen aus Eurem 22/5-Modell mit 6 Aufsteigern (2 N/NO, 4 Rest).

      Oder eben mit festen Grenzen W/SW (W/SW+HE/BW) und N/NO/BY.

      Eine zweigleisige Dritte Liga würde sehr vieles erleichtern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von redstar ()

    • Eben snicht. Wenn 2 für N und NO sind haben wir am Ende wieder den völlig überberstenden Überhang West/Nord/Nordost gegenüber im Süden dem kleinen Raum Süd + Südwest, weil m.E. der Supergau der Reform wäre.
      Auch die "theretische Staffelung" dieser zweigeteilten Liga würde ja nichts ändern, da von Proporz ja von unten durch den Aufstieg bestimmt wird!
    • Silesiosaurus schrieb:

      Eben snicht. Wenn 2 für N und NO sind haben wir am Ende wieder den völlig überberstenden Überhang West/Nord/Nordost gegenüber im Süden dem kleinen Raum Süd + Südwest, weil m.E. der Supergau der Reform wäre.
      Auch die "theretische Staffelung" dieser zweigeteilten Liga würde ja nichts ändern, da von Proporz ja von unten durch den Aufstieg bestimmt wird!
      Nein. Ich hab Dir doch oben in meinem Beitrag zwei Möglichkeiten beschrieben, die nicht auf die von Dir verhasste Nord/Süd-Lösung hinausliefen.
    • Realsitisch betrachtet würde die Verbände in ihrer jetzigen Sturktur zu 6 Ligen kommen, die eben der Supergau wären. akzeptiert man "6 einigermaßen gleich große" kommt doch genau der Scheiß raus, vor dem ich immer warne. Die drei kleinsten nach Einwohnern im Süden, die drei größten im Norden und fertig ist die Zweistaffeligkeit mit dem Traditions- und Großstadtvereinsgrab im Norden und dem reichen Dorfförderprogramm Süd.

      Genau daran wird man sich die Pfoten verbrennen - bloß gar nicht erst anrühren!
    • Silesiosaurus schrieb:

      redstar hat doch gerade 6 vorgeschlagen. akzeptiert man "6 einigermaßen gleich große" kommt doch genau der Scheiß raus, vor dem ich immer warne. Die drei kleinsten nach Einwohnern im Süden, die drei größten im Norden und fertig ist die Zweistaffeligkeit mit dem Traditions- und Großstadtvereinsgrab im Norden und dem reichen Dorfförderprogramm Süd.
      Das darf natürlich auch nicht passieren. West muss schon noch was abgeben. Aber auf jeden fall besser als dieser Freistaaten Schrott, der die eine Hälfte viel schlechter stellt als die andere.
    • Silesiosaurus schrieb:

      Realsitisch betrachtet würde die Verbände in ihrer jetzigen Sturktur zu 6 Ligen kommen, die eben der Supergau wären. akzeptiert man "6 einigermaßen gleich große" kommt doch genau der Scheiß raus, vor dem ich immer warne.
      Ne, 5 Regionalligen mit Relegationsplatz für Südost, Südwest und West. Immer wenn der 2. West sich durchsetzt, hat der Nordbereich 4 Aufsteiger.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Rems Murr schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Aber auf jeden fall besser als dieser Freistaaten Schrott, der die eine Hälfte viel schlechter stellt als die andere.
      Süd/Südwest/Sachsen/Thüringen ist die Südhälfte, der Rest die Nordhälfte. :lachen:
      Meinet wegen. Im Norden würde dann Hamburg und SH zu Ost wechseln und Westfalen Nord müsste an Nord ran und gut. Wie ihr im Süden das löst müsstet ihr mal skizieren.
    • Nochmal für Silesiosaurus zum Mitschreiben. :) Bei einer angenommenen zweigleisigen Drittten Liga sehe ich zwei sehr vielversprechende Möglichkeiten, die das von Dir befürchtete Nord/Süd-Gefälle ausschließen:

      Modell A

      Dritte Liga mit festen Grenzen (je 1,5 Aufsteiger in die 2. Bundesliga und je 3 Absteiger)
      - Dritte Liga West/Südwest
      - Dritte Liga Nord/Nordost/Bayern

      darunter im Norden die 3 bekannten Regionalligen mit jeweils 1,33 Aufsteiger. In West/Südwest als Unterbau West (1,5 Aufsteiger), Südwest+Hessen (1,25) und Baden-Württemberg (1,25).

      Vorteile des Modells: Nahezu alle Ligen (außer Südwest+Hessen) gibt es schon, man müsste nichts neu zuschneiden. Der Proporz würde nahezu perfekt abgebildet.

      Nachteil: Größere Strecken in der Dritten Liga N/NO/BY. Angesichts des überregionalen Anspruchs einer Dritten Liga halte ich das aber für akzeptabel.

      Modell B

      2 x Dritte Liga mit eher fließenden Grenzen (je 1,5 Aufsteiger in die 2. Bundesliga und je 3 Absteiger)
      - Einteilung an Nord/Süd orientiert, aber es würde "Grenzgänger" geben

      Unterbau:
      - Regionalliga West (1,33 Aufsteiger)
      - Südwest ohne Württemberg (1,33)
      - Bayern und Württemberg (1,33)
      - Nord (1)
      - Nordost (1)

      Vorteile des Modells: Auch hier wäre der Proporz nahezu perfekt abgebildet. (Es gäbe bei 2,67 gegenüber 3,33 Aufsteigern auch keinen von Dir immer so befürchteten "Südüberschuss".) 3 der 5 Regionalligen gibt es so bereits.

      Nachteile: Baden-Württemberg würde neu zugeschnitten und müsste erstmal zustimmen. Die Grenze zwischen den beiden Dritten Ligen müsste jedes Jahr neu festgelegt werden. Thüringer oder sächsische Vereine könnten so auch mal in die Süd-Gruppe rutschen, genauso vielleicht Kassel o.ä. in den Norden.

      Meinungen dazu?
    • Maulwurf schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Aber auf jeden fall besser als dieser Freistaaten Schrott, der die eine Hälfte viel schlechter stellt als die andere.
      Süd/Südwest/Sachsen/Thüringen ist die Südhälfte, der Rest die Nordhälfte. :lachen:
      Meinet wegen. Im Norden würde dann Hamburg und SH zu Ost wechseln und Westfalen Nord müsste an Nord ran und gut. Wie ihr im Süden das löst müsstet ihr mal skizieren.
      Wir haben im Süden die Aufteilung in Südwest und Südost. Wie ermittelt ihr dann bei 3 Ligen die beiden Aufstiegsplätze?
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • WieWaldi schrieb:

      redstar schrieb:

      Meinungen dazu?
      Für Modell B. Man könnte die RL auch lassen wie sie sind und 1 Aufsteiger zwischen den Vizemeistern Südwest und West nach Proporz rotieren lassen.
      Ja, das ginge auch. Würde in der Praxis dann wohl auf 1,33 West und 1,67 Südwest hinauslaufen. Also jedes dritte Jahr könnte noch der Vizemeister West mitaufsteigen, in den beiden anderen der Vizemeister Südwest. Aber auch dieses "Modell C" wäre dann eine gerechte Lösung.

      Ich bleibe dabei: Eine zweigleisige Dritte Liga würde sehr helfen. :)
    • WieWaldi schrieb:

      redstar schrieb:

      Ich bleibe dabei: Eine zweigleisige Dritte Liga würde sehr helfen. :)
      Von den aktuellen Drittligisten hält davon sicher keiner was. Die stecken zum größten Teil auch jetzt schon weit in den roten Zahlen, was durch eine große Aufstockung noch deutlich verschärft würde.
      Ja, mag sein. Aber:

      1. Auf dem DFB-Bundestag, der darüber abstimmen müsste, sind die Drittligisten eine Minderheit
      2. Eine Zweigleisigkeit würde die Strecken deutlich verringern und für mehr Derbys sorgen
      3. TV-Verträge lassen sich neu aushandeln
      4. An ihrer finanziellen Misere sind die Drittligisten größtenteils selbst schuld. Niemand zwingt diese Vereine, in der vagen Hoffnung auf die 2. Bundesliga über ihre Verhältnisse zu leben
      5. Mit der Zweigleisigkeit und einem etwas stärkeren regionalen Charakter könnte man ja auch die Auflagen an z.B. Stadionkapazität & Co. absenken, um den Vereinen entgegenzukommen.

      Möglicherweise müsste man mit der Zweigleisigkeit halt noch ein, zwei Jahre länger warten, bis der alte TV-Vertrag ausläuft. Aber erfolgversprechender als 22/5 & Co. wäre es allemal.
    • Rems Murr schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Maulwurf schrieb:

      Aber auf jeden fall besser als dieser Freistaaten Schrott, der die eine Hälfte viel schlechter stellt als die andere.
      Süd/Südwest/Sachsen/Thüringen ist die Südhälfte, der Rest die Nordhälfte. :lachen:
      Meinet wegen. Im Norden würde dann Hamburg und SH zu Ost wechseln und Westfalen Nord müsste an Nord ran und gut. Wie ihr im Süden das löst müsstet ihr mal skizieren.
      Wir haben im Süden die Aufteilung in Südwest und Südost. Wie ermittelt ihr dann bei 3 Ligen die beiden Aufstiegsplätze?
      Da gäbe es dann doch 3 Aufstiegsplätze für Nord und Süd.
    • WieWaldi schrieb:

      redstar schrieb:

      Möglicherweise müsste man mit der Zweigleisigkeit halt noch ein, zwei Jahre länger warten, bis der alte TV-Vertrag ausläuft. Aber erfolgversprechender als 22/5 & Co. wäre es allemal.
      Da habe ich meine Zweifel. Eine Aufstockung um 2 Vereine erscheint mir eher machbar als um 16.
      Wieso? Es geht ja auch um einen gerechten Unterbau. Und 16 ambitionierte Vereine, die das Potenzial für die Dritte Liga hätten, findest Du locker.
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