Neues aus Erfurt

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    • Klutsch schrieb:

      Waldgirmes schrieb:

      Und die Boulevardpresse munkelt, es könnten mehr als die bislang bekannten 5,5 Mio. Schulden sein.
      Der Vizepräsident spricht aktuell von 6,5 Millionen.Schuldenberg in Erfurt höher?
      Mal sehen was da noch an Besserungsscheinen, Genussscheinen, Anleihen, offenen Rechnungen und anderen Außenständen dazu kommt. Ob die unsere 9 Millionen überbieten?
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      linkinkev schrieb:

      Eine reine DFL-Arena ist es ja nicht,
      meinte hinsichtlich der formalen Anforderungen
      In dem alten Stadion hätte man wahrscheinlich bald nicht mal mehr Oberliga spielen können. Jegliche Kritik am Vorhaben ein neues Stadion zu bauen ist also unangebracht. (Kritik an der Ausführung dieses Umbaus natürlich nicht.)

      Waldgirmes schrieb:

      Klutsch schrieb:

      Waldgirmes schrieb:

      Und die Boulevardpresse munkelt, es könnten mehr als die bislang bekannten 5,5 Mio. Schulden sein.
      Der Vizepräsident spricht aktuell von 6,5 Millionen.Schuldenberg in Erfurt höher?
      Mal sehen was da noch an Besserungsscheinen, Genussscheinen, Anleihen, offenen Rechnungen und anderen Außenständen dazu kommt. Ob die unsere 9 Millionen überbieten?
      Mit Thomas Kalt hatten wir ja einen absoluten Fachmann von euch übernommen. Man darf also zuversichtlich sein. 8)
    • Pressemitteilung zum Rücktritt der Präsidiumsmitglieder Worschech und Günther
      Die zum 23. Oktober 2017 ins Präsidium berufenen Mitglieder Dr. Claus Worschech und Sandro Günther legen ihr Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Sowohl Dr. Worschech als auch Herr Günther hatten im Vorfeld der Kooptierung erklärt, dass sich ihr Mitwirken im Präsidium des Vereins ausschließlich bis zur Ordentlichen Mitgliederversammlung am 1. Dezember und auf Bitte des Präsidenten beschränkt. Insbesondere auch, um die Handlungsfähigkeit des Präsidiums nach dem Rückzug von Thomas Kalt als Vizepräsident weiterhin aufrecht zu erhalten. Nach der Neuformierung des Präsidiums am 4. November durch die zusätzlichen Mitglieder Frank Nowag und Knut Herber, betrachten Herr Worschech sowie Herr Günther ihre Aufgabe als vorzeitig erfüllt, die strukturell-organisatorische Funktionalität des Gremiums zu gewährleisten.

      Darüber hinaus bewerten Herr Worschech und Herr Günther die intern getroffenen moralisch wirksamen Vereinbarungen vom 4. November, zur Zusammenarbeit und abzustimmenden Kommunikation, durch die von einzelnen Präsidiums- und Aufsichtsratsmitgliedern offen nach außen getragene Politik als obsolet. Sowohl Herr Worschech als auch Herr Günther signalisierten, dass sie ihre Arbeit in der derzeitigen Präsidiums-Konstellation nicht fortsetzen möchten.

      PM FC Rot-Weiß Erfurt e.V.
    • Pressemitteilung zum Rücktritt von Rolf Rombach als Präsident des FC Rot-Weiß Erfurt
      Rolf Rombach ist mit sofortiger Wirkung als Präsident des FC Rot-Weiß Erfurt zurückgetreten. Grund dafür sind nach eigener Aussage, die anhaltenden unüberbrückbaren Differenzen zu handelnden Personen in den Führungsgremien.

      Seine Erklärung:
      „Ich habe als Präsident immer das Wohl des Vereins in den Mittelpunkt meiner Arbeit gestellt. Nach den öffentlichen Auseinandersetzungen der vergangenen Woche habe ich einer überraschenden Übereinkunft am letzten Wochenende zugestimmt. Unsere einvernehmliche Absicht war es, sachlich und zielorientiert die Neuausrichtung des RWE zu gestalten und gemeinsam Lösungen für die bestehenden Probleme zu finden. Die Berichterstattungen der vergangenen Tage haben mich entsetzt. Ich habe den Eindruck, auch in der gemeinsamen Besprechung am 04.11.2017 von Teilen der Führungsgremien aus Aufsichtsrat und Präsidium getäuscht und benutzt worden zu sein. Die falschen Darstellungen hinsichtlich der Überschuldung des Vereins sowie die „mögliche Rückholaktion des ehemaligen Trainers Krämer“, haben nur einen Zweck, eine Person zu diffamieren, mögliche Stimmungen aufzunehmen, um ein gutes Image für sich persönlich zu gewinnen.

      Nicht ich fühle mich als Verlierer. Verlierer ist eindeutig der Verein FC Rot-Wie Erfurt e.V. Als Person Rolf Rombach kann ich mit solchen Personen nicht zusammenarbeiten. Das ist der Grund für mich, vom Amt des Präsidenten zurückzutreten. Die Liebe zum Verein ist in all den 12 Jahren Präsidentschaft entstanden, weil ich es von Jahr zu Jahr mehr gespürt habe, was es bedeutet, einen solchen Verein zu führen mit all seinen Werten und seinen Ausstrahlungen für die Einwohner in Erfurt und Thüringen. Wir haben in der Zeit einige Höhepunkt erlebt, aber auch einige Tiefschläge hinnehmen müssen. Ich bin immer wieder im Interesse des Vereins aufgestanden, habe gekämpft, Leute mitgenommen und nie aufgegeben. Das waren die Schlüssel zum Erfolg. Sonst gäbe es den Verein in dieser Stellung heute nicht mehr. Mein Ziel war es immer, den Profifußball in Erfurt zu erhalten. Ich war nie – wie viele Außenstehende behaupten – ein Alleinherrscher; ich wurde nur bei vielen wichtigen Entscheidungen alleine gelassen. Meine Präsidentschaft habe ich übernommen mit einem Schuldenstand von fast 3,8 Millionen Euro. Ich gebe ihn ab nach 12 Jahren mit einer Überschuldung in Höhe von 5,5 Millionen Euro. In meiner 12-jährigen Amtszeit wurden alle Löhne und Gehälter auf den Tag genau bezahlt. Es gab keine rückständigen Steuerforderungen.

      Stolz bin ich auch auf die Errichtung unseres Sportzentrums im Gebreite. Dies habe ich persönlich finanziert und bin mir sicher, bei weiterer guter Führung ist dieses Geld sehr gut angelegt. Mein Traum – Fertigstellung der Arena – habe ich in meiner Amtszeit geschafft. Ich wurde damals für diese Vision vielfach belächelt. Wir haben das gemeinsam geschafft. Der Verein ist in der Lage, zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis im laufenden Spielbetrieb zu erwirtschaften. Hinzu kommt, dass Vereine der 3. Liga ab der nächsten Saison über weitere zusätzliche Einnahmen (Fernsehgelder etc.) in Höhe von ca. 400.000 Euro verfügen können. Ein Schuldenabbau wäre damit gewährleistet gewesen. Durch die geplante Ausgliederung hätte man den Verein auf solide Beine stellen können. Ich konnte bereits zwei dem Verein sehr nahestehende Personen als Investorenin einer Größenordnung von 800.000 Eurogewinnen. Auch das Lizenzierungsverfahren für die nächste Saison wäre uns gelungen. Das kann ich Ihnen versichern. Parallel dazu habe ich gespürt, dass der Verein eine „inhaltliche Neuausrichtung“ benötigt. Damit habe ich bereits vor Monaten begonnen. Ich stand kurz davor, sie dem Aufsichtsrat und den Mitgliedern zu präsentieren. Diese Neuausrichtung war Teil unseres Plans um fußballerische Qualität zu sichern. Diese Aufgaben lege ich jetzt in die Hände von Herrn Nowag und evtl. bei der Wiederwahl in die Hände des Vorsitzenden des Aufsichtsrates Herrn Dr. Kästner. Ich wünsche ihnen – für den Verein – dass sie es schaffen.

      Ich bin kein einfacher Mensch; wenn ich ein Ziel vor Augen habe, verfolge ich dieses Ziel mit aller Konsequenz, als Präsident immer die Vereinsinteressen vor Augen, nichts anderes. Ich habe mir nicht immer Freunde geschaffen, das war mir egal, weil die Interessen des Vereins an erster Stelle standen.“

      PM FC Rot-Weiß Erfurt e.V.
    • Das Chaos im Verein wird wohl nicht so schnell beseitigt sein. :nein1:

      Das Benefiz "Retter"spiel heute zwischen Rot-Weiß Erfurt und Zweitligist Dynamo Dresden ging übrigens 1:2 (1:1) aus. Ob die 1915 Zuschauer nun für ordentlich finanzielle Beruhigung sorgen sei mal dahingestellt. Patrick Möschl (38.) brachte die Sachsen in Führung, kurz vor der Halbzeitpause glich Sami Benamar (41.) per umstrittenen Foulelfmeter für Erfurt aus. Peniel Mlapa (84.) erzielte Dynamos Siegtreffer.
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Fußball-Drittligist Rot-Weiß Erfurt kann derzeit seinen Spielern keine Gehälter zahlen.

      "Aktuell haben wir als Präsidium keinen Zugriff auf die Vereinskonten, so dass die Auszahlung der Spielergehälter nicht wie gewohnt erfolgen kann", sagte Präsident Frank Nowag in einer Vereins-Mitteilung des Tabellenletzten vom Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung, wonach die Spieler der Thüringer ihr monatliches Gehalt nicht wie erwartet erhalten.
      Präsident Nowag kündigte an, dass er und der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Kästner die Gelder bis zu einer zufriedenstellenden Aufklärung auslegen werden. "Wir hoffen sehr, diese bedauerliche und unhaltbare Situation in den kommenden Tagen zu klären", betonte Nowag.

      reviersport.de/362559---3-liga…ieler-ohne-gehaelter.html
      Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!
    • Entlassung Geschäftsstellenleiter FC Rot-Weiß Erfurt
      Das Präsidium des FC Rot-Weiß Erfurt, um Präsident Frank Nowag, hat dem langjährigen Geschäftsstellenleiter, Konstantin Krause, heute mitgeteilt, dass er mit sofortiger Wirkung entlassen ist. Grund dafür sind: „unüberbrückbare Differenzen und ein gestörtes Verhältnis in der Zusammenarbeit“, erklärt Nowag.

      PM FC Rot-Weiß Erfurt e.V.
    • Vereinskonten nun für Präsidium zugänglich
      Nach intensiven Anstrengungen innerhalb der letzten Tage hat das Präsidium Zugriff auf die Vereinskonten des FC Rot-Weiß Erfurt erhalten. Darüber hinaus konnten alle erforderlichen Änderungen der Bankvollmachten, benötigte Informationen zu Angestelltenzahlungen sowie Bankverbindungen abschließend geklärt werden. Um Zahlungsfristen einhalten zu können, wurden erste Gehälter vom Präsidenten Frank Nowag sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Peter Kästner vorgenommen. Der Vorwurf hinsichtlich erheblicher Dissonanzen in der Zusammenarbeit richtet sich ausschließlich an die Herren Rombach, Krings und Krause, betont das Präsidium. Beleg dafür ist auch, dass Herr Rombach den Wirtschaftsprüfern erst jetzt Antwort erteilt hat. Aus Sicht des Präsidiums hätte es derartige Verzögerungen nicht geben müssen, wenn man sofort und unaufgefordert auf das neue Präsidium zugegangen wäre.

      "Herr Krings betreute den Verein über ein Jahrzehnt in steuerlichen und buchalterischen Angelegenheiten. Es wäre sicher möglich gewesen, dies auch noch zwei Wochen länger zu tun. Aber offensichtlich war es wichtiger, die Arbeit des neuen Präsidiums zu behindern", äußert Frank Nowag. Zudem unterstreicht der Präsident, dass die Mitarbeiter der Geschäftsstelle aktuell den bestmöglichen Job machen. "Sie können nichts für die Situation. Die Kritik richtet und richtete sich ausschließlich an den ehemaligen Geschäftsstellenleiter", betont Nowag.

      PM FC Rot-Weiß Erfurt e.V.
    • lathspell schrieb:


      In dem alten Stadion hätte man wahrscheinlich bald nicht mal mehr Oberliga spielen können. Jegliche Kritik am Vorhaben ein neues Stadion zu bauen ist also unangebracht. (Kritik an der Ausführung dieses Umbaus natürlich nicht.)
      den ersten Satz halte ich erstmal ohne sachliche Begründung für eine Übertreibung, Sanierungsbedarf bestand unstrittig. Eine Frage die man sich halt vor dem Umbau stellen muss, und zwar unter Berücksichtigung aller möglichen Szenarien, ist, können wir die Miet- oder Pacht-Zahlungen, die zur Refinanzierung der Kosten in entsprechender Höhe dann erhoben werden, überhaupt leisten ?
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      den ersten Satz halte ich erstmal ohne sachliche Begründung für eine Übertreibung, Sanierungsbedarf bestand unstrittig. Eine Frage die man sich halt vor dem Umbau stellen muss, und zwar unter Berücksichtigung aller möglichen Szenarien, ist, können wir die Miet- oder Pacht-Zahlungen, die zur Refinanzierung der Kosten in entsprechender Höhe dann erhoben werden, überhaupt leisten ?
      Dass die Kosten steigen, ist natürlich ein Faktor, der zu berücksichtigen ist. Aber im alten Steigerwaldstadion gab es einfach zu viele Probleme. Die einzige Tribüne war/ist baufällig und bot keinerlei Möglichkeiten für Business-Plätze, die aber nunmal leider notwendig sind. Mittlerweile darf die Tribüne gar nicht mehr genutzt werden. Wo hätten denn die Zuschauer dann sitzen sollen? Auf den paar Gartenbänken, dieneben dem baufälligen Marathontor standen? Ganz davon abgesehen, dass die anderen zweieinhalb "Tribünen" einfach nur unglaublich weit weg vom Spielfeld standen. Außerhalb der Laufbahn waren ja noch Kugelstoßanlagen usw., dann kamen erst die Tribünen. Dazu kommt der miserable Zustand der Sanitäranlagen/Spielerkabinen/etc. Das war nichtmal Kreisliganiveau.
    • lathspell schrieb:

      Wacker-Wiggerl schrieb:

      den ersten Satz halte ich erstmal ohne sachliche Begründung für eine Übertreibung, Sanierungsbedarf bestand unstrittig. Eine Frage die man sich halt vor dem Umbau stellen muss, und zwar unter Berücksichtigung aller möglichen Szenarien, ist, können wir die Miet- oder Pacht-Zahlungen, die zur Refinanzierung der Kosten in entsprechender Höhe dann erhoben werden, überhaupt leisten ?
      Dass die Kosten steigen, ist natürlich ein Faktor, der zu berücksichtigen ist. Aber im alten Steigerwaldstadion gab es einfach zu viele Probleme. Die einzige Tribüne war/ist baufällig und bot keinerlei Möglichkeiten für Business-Plätze, die aber nunmal leider notwendig sind. Mittlerweile darf die Tribüne gar nicht mehr genutzt werden. Wo hätten denn die Zuschauer dann sitzen sollen? Auf den paar Gartenbänken, dieneben dem baufälligen Marathontor standen? Ganz davon abgesehen, dass die anderen zweieinhalb "Tribünen" einfach nur unglaublich weit weg vom Spielfeld standen. Außerhalb der Laufbahn waren ja noch Kugelstoßanlagen usw., dann kamen erst die Tribünen. Dazu kommt der miserable Zustand der Sanitäranlagen/Spielerkabinen/etc. Das war nichtmal Kreisliganiveau.
      ich kenne das Stadion, bin auch auf den Gartenbänken gesessen, das sind bzw waren aber alles keine Verhältnisse, die Ol unmöglich gemacht hätten, v.a. wozu bräuchte es denn bitte in der Ol Business-Plätze also wie gesagt bitte bei der Propaganda nicht übertreiben. also um in der 3.Liga mithalten zu können, war freilich eine Sanierung bzw Modernisierung bzw Umbauten angesagt, das ist schon klar, aber ich meine eben schon erkennen zu können, dass man dabei ein bisserl auf die DFL geschielt hat und sich dabei eventuell, das werden die kommenden Monate zeigen, übernommen hat
    • Das mit nicht mal Oberliga war übertrieben, da gebe ich dir Recht. Und dass man auf die DFL geschielt hat, würde ich auch nicht abstreiten, schließtlich war man in den Jahren als die Modernisierung endlich in Angriff genommen wurde, zwei Mal in Folge 5. der 3. Liga. Aber es war gewiss nicht so, dass man gesagt hat "Wir stellen uns jetzt mal ein Stadion hin, damit wir endlich zweitklassig werden". Dritte Liga und sicherlich auch Regionalliga wären im alten Steigerwaldstadion nicht mehr möglich gewesen.
    • Absage, der ursprünglich für diesen Freitag, den 01.12., geplanten Jahreshauptversammlung/Mitgliederversammlung des FC Rot-Weiß Erfurt e.V.

      Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Peter Kästner äußert sich dazu wie folgt:

      Hiermit widerrufe ich die Einberufung zur ordentlichen Mitgliederversammlung - Jahreshauptversammlung des FC Rot-Weiß Erfurt e.V. am Freitag, 01.12.2017 um 18.00 Uhr. Die Mitgliederversammlung findet nicht statt. Sie brauchen deshalb nicht zu erscheinen. In Kürze wird eine neue Mitgliederversammlung (voraussichtlich Ende Januar 2018) einberufen.


      Begründung:
      Derzeit besteht große Unsicherheit darüber, welche Personen Mitglieder des Vereins sind. Bevor keine Klarheit über die Mitgliederstruktur im Verein besteht, können Abstimmungsergebnisse nicht sicher festgestellt werden. Andernfalls drohen langwierige und kostenintensive Rechtsstreite, die dem Wohl des Vereins schaden. Das Präsidium kann in der derzeitigen Situation die Mitgliederversammlung weder über die wirtschaftliche Lage des Vereins noch über dessen Zukunftsaussichten verlässlich informieren. Daher ist die Gefahr von gerichtlichen Auseinandersetzungen wegen unvollständiger Information der Mitgliederversammlung zu groß; auch diese würden dem Wohl des Vereins schaden. Die Zeit bis zur Abhaltung der neu einzuladenden Mitgliederversammlung soll genutzt werden, um diese Informationslücken zu schließen und sich Klarheit über die Mitgliederstruktur zu verschaffen.


      gez.
      Dr. sc. med. Peter Kästner
      Aufsichtsratsvorsitzender

      Das Präsidium um Präsident Frank Nowag zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung. Laut ihrer Aussage hätte es eine Lösung geben müssen:

      Der Aufsichtsrat hat nach gestriger, mehrstündiger, anwaltlich geführter Beratung entschieden, die für Freitag geplante Mitgliederversammlung kurzfristig abzusagen.

      Ich finde diese Entscheidung falsch.

      Natürlich muss Sorge getragen werden, eine rechtlich nicht zu beanstandende Versammlung durchführen zu können. Auch wenn es konkrete Hinweise auf Wahlbeeinflussung gab, juristische Winkelzüge im Vorfeld sowie Unklarheiten auf vielen Ebenen - es hätte einen Weg geben müssen für die Mitglieder und Fans, die Mannschaft, die Sponsoren und nicht zuletzt für das Präsidium. Was nun folgt, sind juristische Auseinandersetzungen, die uns weiter beeinflussen werden und aus meiner Sicht komplett unnötig sind. Ich hätte es uns allen gewünscht, dass am Freitag der neue Weg für RWE beschlossen worden wäre. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies mit einem Präsidium Nowag/Herber oder jemand anderem wäre. Der Verein steckt in der größten Krise seiner Geschichte und so wird es nur noch unnötig schwieriger für uns alle.

      Deshalb lade ich hiermit die Vertreter der Liste „ Rot-Weiße-DNA“ zu Gesprächen ein, mit dem Ziel, ein gemeinsames Präsidium zu bilden. Die vor uns liegenden Aufgaben sind so enorm, dass wir aufhören müssen, in Lagern zu denken und zu agieren. Mit einem gemeinsamen Präsidium werden Brücken gebaut und geeint.

      Wir sind ein Verein - wir sind alle RWE!

      Frank Nowag
      Präsident

      PM FC Rot-Weiß Erfurt e.V.
    • Chaos in Erfurt: Fanrat nimmt Vermittlerrolle ein

      "Die Mitglieder und Fans des Vereins machen sich nach der Absage der Mitgliederversammlung große Sorgen, ob der Verein bis zum anberaumten Termin der Verschiebung der Mitgliederversammlung Ende Januar noch ausreichend handlungsfähig ist", heißt es in einer Mitteilung vom Fanrat Erfurt, der sich offenbar zum Handeln gezwungen sah.
      ...
      Bereits am Montag hatten die finanziell angeschlagenen Thüringer darüber informiert, dass sie aufgrund von Mietrückständen die Geschäftsstelle räumen müssen. Laut Präsident Frank Nowag beträgt der Schuldenberg der Erfurter aktuell knapp 6,8 Millionen Euro.
      Quelle: mdr.de, ganzer Artikel
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!
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