Testbericht Bier

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    • Manfred schrieb:

      Geschmäcker sind verschieden, aber viele Ur-Bayern aus dem Chiemgau sagen, Unertl sei eines der besten Weizen überhaupt. Da kann ich uneingeschränkt zustimmen. Ich trinke es, wenn ich bei der Schwiegermutter in Marquartstein bin.
      Ich habe bei mir im Markt einige Kundschaft aus Bayern und selbst die sagen daß, das beste Weizen zurzeit aus BaWü kommt - nämlch das Alpirsbacher Hefe-Weißbier Hell

      Aber über das Unertl wird auch sehr gut gesprochen

      Mir persönlich schmeckt das Rawetzer Weißbier von der Brauerei Nothhaft aus Marktredwitz mit am besten!
    • Ich habe kürzlich befreundete Personen in Freiburg i. B. besucht. Der regionale Bierdominator ist dort die seit 1865 in Freiburg ansässige Ganter-Brauerei. Zu den von Ganter angebotetenen Spezialitäten gehört auch ein sogenanntes Magisch-Dunkel. Ein Bier, dass nur in Vollmondnächten gebraut wird und als Teil regionaler Bierkultur vermarktet wird. Auch wenn ich weder ein großer Freund dunkler Biere noch esoterisch veranlagt bin, hat dieses Erzeugnis doch durchaus einen Tipp verdient. Und, ob Vollmond oder nicht, die Wirkung erschien mir identisch. ;)
      GANTER Magisch Dunkel
      Seit 1877 existiert in Freiburg die kleine Brauerei Feierling, dessen Inhaberfamilie in der 4. Generation Bier erzeugt. Hauptprodukt war und ist dabei das Inselhopf - ein ebenso süffiges wie leckeres, helles Vollbier - gebraut in Kupferkesseln. Untergärig, naturtrüb und unfiltriert. Sehr empfehlenswert. Leider wurde nach 1981 der Brauerei-Produktionsbetrieb mit einem einstigen Jahresausstoß von ca. 60.000 Hektolitern auf eine Hausbrauerei mit wenigen Tausend Hektolitern verkleinert, so dass heute keine weiteren Bezugsmöglichkeiten bestehen. Schade.

      PS: In Freiburg habe ich übrigens mit einer Unternehmerin, die mit ihren 2 Unternehmen die größte Brauereiabnehmerin in Freiburg ist, wirklich sehr interessante Gespräche geführt. Leider geht dabei auch jegliche Bier-Romantik verloren.
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!
    • Bin ja nicht so der Starkbier-Freund, wahrscheinlich haben sie sich auch deshalb ungetrunken angesammelt. Jetzt habe ich mal zwei geöffnet.

      Kloster Scheyern Poculator als Dunkler Doppelbock mit 7,6 Prozent ist natürlich nur den Namen nach ein Klosterbier und wird eigentlich bei Tucher gebraut. Hat bei mir keinen sehr nachhaltigen geschmacklichen Eindruck hinterlassen.

      Störtebeker Polar Weizen als Weizen-Eisbock hat dann sogar 9,5 Prozent. Da bleibt bei mir nach der ersten ganz angenehmen Süffigkeit auch nur der Alkohol hängen.
    • matz schrieb:

      Bin ja nicht so der Starkbier-Freund,...
      Geht bei mir ebenfalls mal gar nicht. :nein1:

      So stehen bei mir im Keller noch zwei Flaschen Baltic Dubbel der Inselbrauerei Rügen - inzwischen gottseidank gnadenlos abgelaufen.

      Grundsätzlich habe ich an allen dunklen Bieten Nullkommanix. So mache ich auch um Guinness einen großen Bogen.

      Ausnahme: Ab und an mal ein Alt - dann i.d.R. mit Cola und eiskaltes Malzbier. :smile:
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
    • matz schrieb:

      Heller Bock von der Einsiedler Brauerei in Chemnitz. Ordentlich. Mein Lieblings-Bockbier bleibt aber der Gloaner Pfahlbock aus der Viechtacher Gesellschaftsbrauerei.
      Bockbier. :flucht2:
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
    • Der Ayatollah war zum zweiten Mal in Norwegen und hat es sich erneut nicht nehmen lassen, pro Bier umgerechnet 10€ auf den Tisch zu blättern. Der schon damals ganz im Norden am Mack festgemachte Eindruck, dass Norweger süffig-dünnes Lagerbier bevorzugen, hat sich nun in mehreren Landesteilen bestätigt.

      In Oslo wurde bei sommerlicher Witterung auf der Dachterrasse des Hotels mehrfach ein Ringnes gekippt. Ringnes kommt aus der Hauptstadt selbst, gehört aber zum Carlsberg-Konzern, was geschmacklich bestens passt - Ringnes schmeckt nämlich nach wenig. Obwohl vom Fass gezapft, zerfiel auch der wenige Schaum in Rekordzeit.

      In Trondheim gab es - zumindest in der ausgewählten Kneipe - gar kein lokales Pils, sondern Heineken. Dies passte ebenfalls in das bereits ausgemachte Schema.

      Auf den Lofoten wurde wieder Mack angeboten, das aus Tromsø stammt und sich mit dem Titel "Nördlichstes Bier Europas schmückt". Der Geschmack unterschied sich weder vom Ringnes, noch vom Heineken, noch vom Carlsberg; dafür war der Schaum etwas beständiger als beim Ringnes. Unter den angebotenen Versionen wusste Mack Isbjørn am besten zu gefallen, weil das Glas perfekt zum Produkt passte - Isbjørn ist nämlich das norwegische Wort für Eisbär...


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      Andreas Billetter (Düsseldorfer SC 99, damals OL Niederrhein)
    • Mitbringsel von einer Dienstreise: Anselm Mandarina der Familienbrauerei Borchert aus dem emsländischen Lünne. Abgefüllt in einer ansehnlichen Henkelflasche mit Bügelverschluss, der Verkauf erfolgt ausschließlich in Geschäften und Supermärkten im regionalen Umkreis. Hopfengestopft (Hopfen wird nach der Hauptgärung zugegeben) mit dem fruchtig-aromatischen Hopfen Mandarina Bavaria. Diese Sorte wurde mir von Kollegen empfohlen, allerdings kann ich eine Fruchtnote allenfalls leicht erahnen. Nicht nur erahnen kann ich eine ordentliche Herbe, weshalb dieses Mitbringsel so gar nicht mein Fall ist. Schade.
      Falls ich noch einmal im Emsland bin, werde ich wohl das Braunbier von Borchert erwerben, dass auch die umsatzstärkste Sorte dieser Brauerei ist.
      ...und niemals vergessen
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    • Was verstehen die unter "Braunbier"? Früher war Braunbier ganz einfach eine pauschale Bezeichnung für Gerstenbier im Unterschied zu Weizenbier. Dann habe ich schon erlebt, dass Norddeutsche mit "Braunbier" das Dunkle, Märzen u.ä. bezeichneten, das sie in Süddeutschland kennenlernten und von zuhause nicht kannten. Aber diese Definitionen von "Braunbier" sind doch Vergangenheit.
    • Es gibt im Zuge des Trends, alte Biersorten wiederzubeleben, in der Tat wieder Braunbiere, die sind einfach ein dunkles oder bernsteinfarbenes Lager. Bestes Beispiel ist das Bosch Braunbier. Die Bezeichnung ist einfach eine Retro-Geschichte, der gerade beim Bier gehypt wird..
    • Klutsch schrieb:

      Mitbringsel von einer Dienstreise: Anselm Mandarina der Familienbrauerei Borchert aus dem emsländischen Lünne. Abgefüllt in einer ansehnlichen Henkelflasche mit Bügelverschluss, der Verkauf erfolgt ausschließlich in Geschäften und Supermärkten im regionalen Umkreis. Hopfengestopft (Hopfen wird nach der Hauptgärung zugegeben) mit dem fruchtig-aromatischen Hopfen Mandarina Bavaria. Diese Sorte wurde mir von Kollegen empfohlen, allerdings kann ich eine Fruchtnote allenfalls leicht erahnen. Nicht nur erahnen kann ich eine ordentliche Herbe, weshalb dieses Mitbringsel so gar nicht mein Fall ist. Schade.
      Falls ich noch einmal im Emsland bin, werde ich wohl das Braunbier von Borchert erwerben, dass auch die umsatzstärkste Sorte dieser Brauerei ist.
      kenne ich in der Tat nicht, aber wann komme ich schon mal ins Emsland. Mandarina Bavaria finde ich aber eigentlich nicht so toll...
      Ich probiere heute Abend wohl mal ein Hirter Morchl aus Österreich
    • Beruhigenderweise können auch die Bulgaren Bier brauen. :thumbsup:

      Gepflegtes Gebräu hier im All-Inklusive-Hotel und - eiskalt. :saint:

      Den Namen bringe ich morgen in Erfahrung. :smile:
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

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    • matz schrieb:

      Es gibt im Zuge des Trends, alte Biersorten wiederzubeleben, in der Tat wieder Braunbiere, die sind einfach ein dunkles oder bernsteinfarbenes Lager. Bestes Beispiel ist das Bosch Braunbier. Die Bezeichnung ist einfach eine Retro-Geschichte, der gerade beim Bier gehypt wird..
      Vielen Dank für die Auskunft! Da der Norden und Westen spätestens seit den 60/70ern Pils-Terretorium sind und man teilweise sogar nichts anderes dort bekam, ist das jetzt eine Wiederbelebung alter Braumethoden und Biersorten. Der Begriff Braunbier klingt für Süddeutsche ungewohnt, denn unser Dunkles, Märzen und die vielerei "altfränkischen" bernsteinfarbenenen und "mittelbraunen" hatten wir ja immer und es ist für uns nichts ungewöhnliches.
      Wobei es dann bei der Wiederbelebung eines Braunbiers dann auch konsequent wäre, es malziger und süffiger zu brauen und nicht norddeutsch-herb.