Testbericht Bier

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    • Große Ehre für den TSV Essingen und das Wasseralfinger Löwenbräu

      „Hier fühlte sich der erfahrene Schluckspecht rundum wohl“

      Die Fans der Stuttgarter Kickers haben nach Ablauf der Saison 2017/2018 wieder ihr Fazit zu den besten Bierständen veröffentlicht. Auf Platz 1 des Rankings der SVK-Fans landete der TSV Essingen 1893, wo die Stuttgarter Kickers im WFV-Pokal zu Gast waren.

      „Beim WFV Pokalspiel auf der Ostalb hatte man nicht nur das beste Bier aus der Wasseralfinger Löwenbrauerei, sondern auch ein engagiertes und freundliches Personal, welches den Stoff mit Leidenschaft an die durstige Kehle lieferte. Hier fühlte sich der erfahrene Schluckspecht rundum wohl und somit wurde der Weg zwischen Bierstand und Tribüne mehrfach begangen.

      Ihr habt es wahrlich verdient!“, heißt es im Fazit des Bierstand-Service SVK. Der goldene Bierbecher der Saison 2017/2018 geht somit an den TSV Essingen.

      Auf dem letzten Platz des Rankings landete die TSG Hoffenheim, bei deren 2. Mannschaft der SVK zu Gast war. Für die Gästefans wurde bei diesem Spiel gar kein Bier ausgeschenkt, weder Vollbier, noch Lightbier oder alkoholfreier Gerstensaft.

      Positiv bewerten die SVK-Fans vor allem das Bier kleinerer, regionaler Brauereien. Aber auch der Service des Personals am Bierstand fließt mit in die Bewertung ein. Am Ende der Saison stiegen die Stuttgarter Kickers erstmals in der Vereinsgeschichte in die 5. Liga ab. In der kommenden Saison können sich die SVK-Fans somit in der Oberliga Baden-Württemberg wahrscheinlich über mehr regionale Biere freuen. Immerhin etwas, womit sich der Abstiegsfrust herunterspülen lässt.

      Faszination Fankurve
      Meine Kirche ist der Fußballplatz
    • Hab grad den ausführlichen Originaltext gefunden. Und die Normannia hat immerhin den dritten Platz geschafft. Platz 1 und 3 für die Ostalb - somit braucht hier niemand nach Hoffenheim zu fahren. :)

      Glückwunsch an den TSV Essingen 1893 e.V. - Abteilung Fussball zum Gewinn des #goldenen #Bierbechers 2017/18!
      Beim WFV Pokalspiel auf der Ostalb hatte man nicht nur das beste Bier aus der Wasseralfinger Löwenbrauerei, sondern auch ein engagiertes und freundliches Personal, welches den Stoff mit Leidenschaft an die durstige Kehle lieferte. Hier fühlte sich der erfahrene Schluckspecht rundum wohl und somit wurde der Weg zwischen Bierstand und Tribüne mehrfach begangen.
      Ihr habt es wahrlich verdient!
      Sensation!
      Wurde der SSV Ulm 1846 letztes Jahr noch Letzter, schoss man in dieser Saison auf den 2. Rang und erkämpfte sich die Bierstand-Vizemeisterschaft. Das Gold Ochsen alkoholfrei war so frei von Alkohol wie Stuttgart vom Feinstaub...
      Darum kam es vor, dass etliche Gestalten im Gästeblock einen mächtigen Dampf nach Hause trugen. Da lief mit Sicherheit etwas mit den Fässern schief...
      Ausserdem war das Personal überragend und verschenkte nach Abpfiff die restlichen Würste an die übrig gebliebenen Gäste. Daran könnten sich einige ein Beispiel nehmen!
      Der 3. Platz geht an den 1.FC Normannia Gmünd und ihr leckeres Lamm-Bräu aus der 0,5l Bügelflasche für 2,50€. Das Preis/Leistung Verhältnis stimmte absolut, nur war man vom Durscht der Blauen etwas überrascht. Somit war Mitte der 2. HZ das "Bier-Appell" alle, und man musste auf ein Hefeweizen im Becher umsteigen. Schade.
      Sportliche Grüße nach Gmünd.
      4. KSV Hessen Kassel - Zur Begrüßung 2 Kisten Bier für die Busbesatzung ist wohl einzigartig in der RL. Das gibt extra Punkte!
      Im Gästeblock nix neues: Krombacher aus'm Lego Bausteinbierstand.
      Fazit: Freibier für alle, sonst gibt's Krawalle
      5. SV 07 Elversberg - Top Personal, welches sehr gut vorbereitet war. Das etwas herbe Bierchen aus der Karlsberg Brauerei ist sicherlich Geschmacksache, doch es wurde gut gekühlt über die Theke geschoben um direkt im Rachen zu landen.
      Fazit: Bier hinein bei Sonnenschein
      6. Wormatia Worms - Eine absolute Ausnahme im Ranking! Trotz eines Eichbaum Leichtbier muss man hier ganz klar den Einsatz und die Leidenschaft des kultigen Bierstandcappo loben. Er ärgerte sich beinahe am meisten, kein Vollbier an die Gäste verkaufen zu dürfen.
      Fazit: GEGEN ALLE VOLLBIERVERBOTE
      7. Kickers Offenbach - Was vermisst man doch den altehrwürdigen Bieberer Berg. Der alte Ground hatte Charm und einen absoluten Kultfaktor! Nun steht man an einem Betonbau und schütten sich das unspektakuläre aber gut gekühlte Henninger in den Hals.
      Fazit: Auch dieses Jahr --> Hauptsach' dicht!
      8. FSV Frankfurt 1899 - Ein ziemlich trostloses Bierhäusle wurde bei strömenden Regen in Beschlag genommen. Das Pfungstädter 0,4 für happige 3,50€ konnte überzeugen und auch das Personal war ganz ok.
      Fazit: Kein Fazit.
      9. 1. FC Saarbrücken/ SV Röchling Völklingen 06 - Da man 2x im Hermann Neuberger Stadion spielte und somit den selben Bierstandbetreiber hatte, fassen wir zusammen: Personell war's eine tadellose Leistung! Leider wurde man mit einem Bitburger "verwöhnt"
      Fazit: Auch "Hauptsache Bier" hat seine Grenzen.
      10. TSV Eintracht Stadtallendorf - Das Bierimitat aus dem Hause Licher wurde dieses mal durch den angebotenen Äppelwoi ersetzt. Das sichtlich überforderte Personal tat sein übriges und somit war man froh nach 90 Minuten den Sportplatz wieder verlassen zu dürfen.
      Fazit: Äppelwoi = Alarm im Darm!
      11. 1. FSV Mainz 05 II - Vor dem Spiel noch ein gepflegtes Weißwurstfrühstück inklusive Sigel Hefeweizen und im Stadion wieder der übliche Bitburger Rotz. Auch hier wurde kurzerhand auf ein Weinschorle umgestiegen. Wichtug bei solchen Biermarken: immer eine Alternative anbieten.
      Fazit: Das letzte Auswärtsspiel in der Regionalliga wurde trotzallem rampendicht verlassen.
      12. TSV SCHOTT Mainz - Für 3€ bekam man 0,4l Bitburger Brühe. Allmählich hängt einem dieses "Bier" zum Hals raus. Ein Lichtblick war der Stand an sich. Ein gemütlicher Bierwagen + freundlichem Personal.
      Fazit: Gäbe es ein gescheites Bier, wäre das Ranking deutlich besser ausgefallen.
      13. TSV Steinbach 1921 e.V. - Auch hier geht der Trend leider ziemlich weit nach unten. Man musste zwar länger auf sein Bier warten, aber dafür war es teilweise lauwarm... Kopf hoch, Ihr könnt es besser
      Fazit: Letzte Saison verließ man hackevoll den Ground
      14. SSV Gaisbach 1973 - Hier wurde ein Herbsthäuser über den Biertisch geschoben, dass eher an eingeschlafene Füsse erinnerte... Zum guten Glück war man an diesem Tag als Fahrer eingeteilt.
      Fazit: Naja...
      15. TuS Koblenz - Die Negativüberraschung der Saison! Null Organisation und dazu wieder ein Bitburger. Im Vergleich zur letzten Saison eine Katastrophe.
      Fazit: Zum völligen Eklat hätte nur noch ein Alkoholfreies gefehlt.
      16. SV Bonlanden - Hier wurde ein schwach gekühltes Stuttgarter Hofbräu serviert, was zum Gekicke der Blauen durchaus passte.
      Fazit: Es wurde alles gesagt.
      17. TSG 1899 Hoffenheim ll - Bittburger. Personal mittelmäßig. Fertig.
      Fazit: Hier ist jedes Wort zu viel.
      18. SV Waldhof Mannheim 07 - Wieder ein Eichbaum Leichtbier, wieder teuer, wieder Vorletzter.
      Fazit: Nie wieder! (Vorerst...)
      19. FC-Astoria Walldorf - Zurecht auf dem letzten Platz! Ohne Herz, ohne Kult, ohne Vollbier. Das Jever light ist eine Beleidigung für jede gut trainierte Leber.
      Fazit: Brauch niemand! --> Sinnloser Ausflug.
      20. SC Freiburg ll - Leider fällt hier die Wertung aus, da man aufgrund polizeilicher Schickane in einen Block gesteckt wurde, in dem sich keine Verpflegungseinheit befand....
      Zu Schluss ein grosses Dankeschön für Euer Interesse und die positiven Feedbacks. Ein ganz besonderer Dank an alle ehrenamtlichen Helfer, die in den Bierständen jedes Wochende am Werke sind. Auf Euch
      Und noch ein riesen Dank an Schmidti und seine Crew, die uns auf der Waldau leider viel zu früh verließen. Die Truppe der Sportfreunde Stuttgart waren würdige Vertreter und erledigten ihre Arbeit hervorragend. Da schleifte man schon einige Promille nach Hause...
      Aufgrund der dilettantischen Arbeit in den letzten 3 Jahren, darf man in der neuen Saison mit den Kickers die Bierstände der Oberliga BW begutachten. Hilft ja nix, es muss weiter gehen und auch in der 5. Liga wird wieder ordentlich geschüttet.
      Schlusswort: Legt, gerade in den unteren Ligen, mehr wehrt auf regionales Bier, anstatt auf Großbrauereien zu setzten. Das macht den kleinen feinen Unterschied aus!
      Der #BierstandService empfiehlt hier eindeutig das Alpirsbacher Klosterbräu
      In diesem Sinne,
      GEGEN ALLE VOLLBIERVERBOTE - Mehr Stoff im Block
      Meine Kirche ist der Fußballplatz
    • Harzhaft frischer Biergenuss

      Der Ayatollah war am Wochenende zum Wandern im Harz. Um seinen Flüssigkeits- und Elektrolyt-Haushalt wieder auszugleichen, testete er nach den Touren ausgiebig das lokale Bierangebot. Neben dem überregional bekannten Hasseröder, das es am Brockengipfel in Plastikbechern gab, sowie dem ebenfalls geläufigen Duckstein vom Fass, das der Ayatollah gehässigerweise in einem Berggasthof zu Hasserode orderte, standen in erster Linie Hausmachermarken auf dem Programm.

      In der Butterhanne am Marktplatz zu Goslar bestellte der Ayatollah Bode Gold, ein naturtrübes Produkt, das mit dem Wasser der Bode gebraut wird - der Trinktemperatur nach muss es sich wohl um die Kalte Bode handeln. Die Schaumkrone war leider schnell weg, sodass der Fotoapparat etwas verspätet zum Einsatz kam. Abgesehen von der fehlenden Spritzigkeit, die ja durchaus auch als Öko-Qualitätsmerkmal angesehen werden kann, war der Ayatollah zufrieden mit dem Bode Gold und bestellte gleich noch ein Zweites.

      In der Fußgängerzone von Bad Harzburg, deren Cafés sich - wie live anhand einiger Nachwuchs-Feuerwehrmänner beobachtet - auch zum Kneipen-Hopping eignen, gab's zum Mohnkuchen ein kristallklares Altenauer Hüttenbier. Der Werbespruch So sagenhaft wie unser Harz war etwas hochgegriffen, aber geschmeckt hat das süffig-sanfte Erzeugnis allemal.

      Zum Abschluss des Wochenendes kehrte der Ayatollah dann im Goslarer Brauhaus ein und testete dort ein Rammelsberger Pils. Von den drei Nischenprodukten war dies das herbste, wobei man solch eine Bezeichnung nur relativ gebrauchen kann, wenn man zwischen Stauder, Fiege und König-Pilsener aufgewachsen ist. Auch beim Rammelsberger fiel die Schaumkrone leider umgehend in sich zusammen, doch durch seine Vorerfahrungen hatte der Ayatollah die Kamera diesmal schon im Anschlag, als der Ober nahte.

      Fazit: Die lokale Bierkultur im Harz scheint trotz großindustrieller Konkurrenz zu leben; sonderlich abwechslungsreich sind die Kreationen allerdings nicht. Wenn sich der Ayatollah für ein Harzer Flüssigprodukt entscheiden müsste, würde er nach wie vor Schierker Feuerstein wählen.

      Wir haben für insgesamt 1.000€ 16 neue Spieler geholt.
      Andreas Billetter (Düsseldorfer SC 99/ OL Niederrhein)
    • Landskron Hell aus der Landskron Brauerei in Görlitz. Einst die östlichste Brauerei Deutschlands. Nun ja. Hell machen ja jetzt auch nicht-bayerische Brauereien. Aber mehr als Standard ist es nicht.
    • Ganz ehrlich sage ich als Görlitzer und nur 400 m von der Brauerei entfernt wohnhaft, dass Landskron so scheiße schmeckt, wie jedes andere Bier auch. :thumbdown:
    • matz schrieb:

      Landskron Hell aus der Landskron Brauerei in Görlitz. Einst die östlichste Brauerei Deutschlands. Nun ja. Hell machen ja jetzt auch nicht-bayerische Brauereien. Aber mehr als Standard ist es nicht.
      Hab ja bei meinem letztjährigen Görlitz-Urlaub auch Bekanntschaft mit Landskron gemacht. Und auch mein Eindruck war, dass man das durchaus trinken kann, aber auch nicht unbedingt haben muss.
      Meine Kirche ist der Fußballplatz
    • Bin aktuell beim Duckstein-Test.

      Deren Gebräu ist mir in den vergangenen Wochen desöfteren in gut sortierten Getränkemärkten ins Auge gefallen und hat mich dann doch mal neugierig gemacht.

      Also kurzerhand 3 Kartuschen Weizen und 1 Bolzen Rotblond - deute es mal als Pils - ab in die Einkaufskarre. :smile:

      Siehe da - zugegebenermaßen habe ich eine gewisse Vorsicht gegenüber Gebräuen aus dem Norden - seeeehr ordentlich.

      Das Weizen mit einem ganz eigenen Geschmack - kaum vergleichbar mit den Gerätschaften aus dem Süden der Republik - aber schon rund und eben nach meinem Geschmack. :positiv1:

      Und eben nun staune ich umso mehr, daß auch das Rotblond Original - wohlgemerkt aus der Flasche - genau meinen Pilsgeschmack trifft.

      Sehr, sehr ordentlich und mit einem untypisch geilem Etwas.

      Leider steht das Gebräu zu einem fast unverschämten Preis im Regal, aber meine Kaufentscheidung bereue ich nicht im Geringsten. :)

      Freue mich auf Resonanz der anderen Biergenießer hier in unseren Reihen.

      Meiner Meinung nach lohnt sich das Probieren auf jeden Fall. :ja1:
      _________________________________________________________

      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
    • Rollbraten schrieb:

      Bin aktuell beim Duckstein-Test.
      ...


      Und eben nun staune ich umso mehr, daß auch das Rotblond Original - wohlgemerkt aus der Flasche - genau meinen Pilsgeschmack trifft.

      Sehr, sehr ordentlich und mit einem untypisch geilem Etwas.

      Leider steht das Gebräu zu einem fast unverschämten Preis im Regal, aber meine Kaufentscheidung bereue ich nicht im Geringsten. :)

      Freue mich auf Resonanz der anderen Biergenießer hier in unseren Reihen.

      Meiner Meinung nach lohnt sich das Probieren auf jeden Fall. :ja1:


      Duckstein war ursprünglich eine Bierspezialität aus Königslutter am Elm (Kleinstadt in Niedersachsen zwischen Braunschweig und der Grenze zu Sachsen-Anhalt) mit jahrhundertelanger Tradition. Vor vielen Jahren hatte meine damalige Stammpinte das Rotblonde als Fassbier und es schmeckte auch recht vorzüglich.
      Etliche Jahre (und einige Umzüge) später mal wieder als Flaschenabfüllung gekauft, war ich, ob des stark veränderten Geschmacks, völlig verwundert. Und siehe da, von einem Großkonzern (Carlsberg) aufgekauft, die Brauerei nach Meck-Pomm verlegt, vom Etikett den einst im Hintergrund abgebildeten Kaiserdom Konigslutter durch ein verschnörkeltes "D" ersetzt und statt Rotblondes Oberbräu hieß es dann Rotblondes Original. Der veränderte Geschmack liegt mutmaßlich am nun fehlenden, sehr speziellen Wasser. Duckstein ist nämlich die Bezeichnung einer Gesteinsart der Elm (ein kleiner, lokaler Höhenzug), die das Bachwasser (früher Brauwasser) der Lutter stark beeinflusst. Deshalb auch der Name für das Bier.
      Nach dem ich deinen Post gelesen hatte, war ich mal auf der Webseite. Krass, da ist von originale Brautradion seit 4 Jahrhunderten zu lesen, nur Königslutter und das spezielle Wasser wird mit keinem Wort erwähnt.
      ...und niemals vergessen
      EISERN UNION!
    • Was mir nach meinem Umzug vom Niederrhein nach Pforzheim direkt aufgefallen ist, ist die Masse an regionalen Biersorten hier in und um den Schwarzwald, die man in NRW nirgendwo bekommt. Ketterer, Brauhaus Pforzheim, Alpirsbacher, Waldhaus u.v.m.; alles nicht verkehrt.
    • Testbericht Bier

      Klutsch schrieb:

      Rollbraten schrieb:

      Bin aktuell beim Duckstein-Test.
      ...


      Und eben nun staune ich umso mehr, daß auch das Rotblond Original - wohlgemerkt aus der Flasche - genau meinen Pilsgeschmack trifft.

      Sehr, sehr ordentlich und mit einem untypisch geilem Etwas.

      Leider steht das Gebräu zu einem fast unverschämten Preis im Regal, aber meine Kaufentscheidung bereue ich nicht im Geringsten. :)

      Freue mich auf Resonanz der anderen Biergenießer hier in unseren Reihen.

      Meiner Meinung nach lohnt sich das Probieren auf jeden Fall. :ja1:
      Duckstein war ursprünglich eine Bierspezialität aus Königslutter am Elm (Kleinstadt in Niedersachsen zwischen Braunschweig und der Grenze zu Sachsen-Anhalt) mit jahrhundertelanger Tradition. Vor vielen Jahren hatte meine damalige Stammpinte das Rotblonde als Fassbier und es schmeckte auch recht vorzüglich.
      Etliche Jahre (und einige Umzüge) später mal wieder als Flaschenabfüllung gekauft, war ich, ob des stark veränderten Geschmacks, völlig verwundert. Und siehe da, von einem Großkonzern (Carlsberg) aufgekauft, die Brauerei nach Meck-Pomm verlegt, vom Etikett den einst im Hintergrund abgebildeten Kaiserdom Konigslutter durch ein verschnörkeltes "D" ersetzt und statt Rotblondes Oberbräu hieß es dann Rotblondes Original. Der veränderte Geschmack liegt mutmaßlich am nun fehlenden, sehr speziellen Wasser. Duckstein ist nämlich die Bezeichnung einer Gesteinsart der Elm (ein kleiner, lokaler Höhenzug), die das Bachwasser (früher Brauwasser) der Lutter stark beeinflusst. Deshalb auch der Name für das Bier.
      Nach dem ich deinen Post gelesen hatte, war ich mal auf der Webseite. Krass, da ist von originale Brautradion seit 4 Jahrhunderten zu lesen, nur Königslutter und das spezielle Wasser wird mit keinem Wort erwähnt.

      Nach geraumer Zeit nehme ich doch nochmal Bezug auf die interessanten Infos von Sportkamerad Klutsch. :)

      Sehr erstaunlich, daß ein mir schmeckendes Gebräu von einer Riesenbrauerei vertrieben wird. :keineahnung1:

      Dies erklärt dann aber schon die extrem exklusive Aufmachung und den eindeutig unverschämten Preis.

      Trotzdem kann ich es einfach nicht lassen, ab und an ein Kistchen mit nach Hause zu nehmen. :keineahnung2:

      Das Bier hat einfach das gewisse Etwas.

      Leider steht Zötler Hefe, was auch sehr genau meinen Weizengeschmack trifft, ebenfalls mit über 22 Euro hier bei uns im Regal. :augenroll:

      Ansonsten kommt mir regelmäßig an Weizen eigentlich nur Franziskaner Hefe, Royal und Kristall, KIRNer Weizen, Rothaus Hefe, Oettinger Kristall und Karlsberg Weizen in meinen treuen, alten Siemens-Bierkühlschrank. ;)
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
    • Neu

      Momentan hat zum dritten Mal Weizen der Unertl-Brauerei in meinen alten Siemens Einzug gehalten. :smile:

      Optisch verwechselbar mit einem dunklen Hefe - beim Erstausschank war ich schon sichtlich erschrocken, da bei mir Dunkles eigentlich gar nicht geht - aaaber geschmacklich erstaunlicherweise doch ein typisches naturtrübes Hefe. :puhh:

      Und - Mal RICHTIG ordentlich. :positiv1:

      Gefunden hab' ich das Gebräu hier in meinem Umland bisher nur in einem einzigen Getränkeshop.

      Der dortige Besitzer hat sichtlich richtig Ahnung von guten Gebräuen und ein kurzer Schnack dort macht auch immer richtig Spaß.

      Ins Herz geschlossen habe ich ihn sowieso, da ich nur bei ihm hier unten an der Mosel meinen KIRNer-Pils-Heimattrunk bekomme. :saint:
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
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