Testbericht Bier

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    • "Keine Eperimente" - so lautete schon der Slogan der CDU unter Konrad Adenauer in den 50er Jahren. Und keine Experimente geht auch die Wasseralfinger Löwenbrauerei ein, denn da gibt es unter dem Jahr nur ein Export und ein Pils. Weizen und Radler sucht man im Sortiment vergeblich. Nur zur Weihnachtszeit wird das Sortiment durch ein Festbier und ein Bockbier ergänzt. Und man liefert nur im Umkreis von etwa 30 km.

      Auf den Sportplätzen der Ostalb hat sich das Wasseralfinger aus gutem Grund längst zum Kult-Getränk entwickelt. Im Raum Aalen bekommt man es fast überall beim Amateurfußball (unter anderem auch in Dorfmerkingen, Hofherrnweiler und Essingen), doch auch im Gmünder Raum findet es immer mehr Freunde und so kann man die "gebraute Lebensfreude" mittlerweile auch in Bargau, Schechingen, Spraitbach, Herlikofen und beim TSB Gmünd am Bierstand im Laichle genießen. Wer ein richtig ehrliches, grundsolides und schnörkelloses Exportbier mag, ist hier genau richtig. Absolute Empfehlung von mir.

      Wasseralfinger_spezial.jpg
      "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
      - Du erntest, was du säst. -"

      Pavlos Osipidis vom 1. Göppinger SV nach seiner Fairplay-Aktion gegen den SV Sandhausen II
    • Das habe ich tatsächlich mal getrunken, habe ich gerade mal nachgeschaut. Muss aber einige Zeit her sein.

      Ich trinke gerade ein Keltengold von der Lammbrauerei Hilsenbeck in Gruibingen (bei einem Besuch in Remshalden im Getränkemarkt erworben). Ein sehr mildes Helles. Gibt es einen besonderen Keltenkult im Umkreis der Schwäbischen Alb? Die Aufmachung der Flasche als Keltenbier ist auffälliger als das Bier selbst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von matz ()

    • matz schrieb:

      Ich trinke gerade ein Keltengold von der Lammbrauerei Hilsenbeck in Gruibingen (bei einem Besuch in Remshalden im Getränkemarkt erworben). Ein sehr mildes Helles. Gibt es einen besonderen Keltenkult im Umkreis der Schwäbischen Alb? Die Aufmachung der Flasche als Keltenbier ist auffälliger als das Bier selbst.
      Ich vermute mal, dass das in Zusammenhang mit einem archäologischen Fund in Kirchheim aus dem Jahre 2015 steht. Siehe stuttgarter-nachrichten.de/inh…32-93d4-db6e62844eea.html und rp.baden-wuerttemberg.de/rps/P…llungsflyer_Kirchheim.pdf

      Selber habe ich das Keltengold noch nicht getrunken. Das populärste Bier aus dem Hause Gruibinger ist auch nicht das Keltengold (von dessen Existenz ich bislang auch nichts wusste), sondern das Brunnenbier. Dabei handelt es sich um ein naturtrübes Exportbier, welches ebenfalls sehr mild ist (das ist bei allen mir bekannten Gruibinger Bieren so) und vor allem im Fußballbezirk Neckar/Fils mitunter auch auf den Sportplätzen zu finden ist. Handwerkliche Braukunst ist das auf jeden Fall, die Bügelflasche sieht hübsch aus und es lässt sich auch recht gut trinken.

      Gruibinger_Brunnenbier_1_Liter.jpg
      "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Bredi ()

    • matz schrieb:

      Noch so ein Bier, das nichts Besonderes hat. Das Käpsele vom Stuttgarter Hofbräu. Ein Helles in einer 0,25 Flasche. Wofür diese Flaschengröße gut sein soll? :keineahnung1:
      Bei einigen Fußballern sind die Dinger mittlerweile recht beliebt, weil man die ziemlich schnell leer trinken kann, bevor es nach Hause geht. Aber es ist klar, dass diese Flaschengröße für die Brauerei nur der Gewinnmaximierung dient.

      Und in der Tat ist das Käpsele nichts Besonderes. Da ist das Herrenpils und das Pilsner bei weitem die bessere Wahl aus dem Hofbräu-Sortiment.
      "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bredi ()

    • Derjenige, der ein Heimspiel der Gmünder Normannia besucht und dort ein Bier trinkt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem Getränk namens "Bierappel" aus der kleinen Untergröninger Lamm-Brauerei konfrontiert werden. Und ich habe schon so manches ungläubige Gesicht bei Gäste-Spielern gesehen, die befürchtet haben, dass Bredi ihnen nun ein Bier-Apfelsaft-Mischgetränk vorsetzt. :)

      Doch dies ist mitnichten der Fall. Bei der Bierappel handelt es sich um ein naturtrübes Exportbier, welches deutlich aromatischer ist als das vergleichbare Gruibinger Brunnenbier und es lassen sich durchaus auch dezente Hopfennoten erkennen, so dass das wirklich eine runde Sache ist. Ich habe auch noch niemand kennen gelernt, der sich über das Bier bei der Normannia beschwert hat, seit vom Geislinger Kaiser-Bier auf Untergröninger Lamm-Bier umgestellt wurde. Vollste Empfehlung von mir.

      Hier noch die Geschichte von der Bierappel, die diesem Bier ihren Namen gegeben hat. lammbrauerei.de/sage-bierappel/

      lammbrauerei_bierappel.png
      "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
      - Du erntest, was du säst. -"

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    • matz schrieb:

      Noch so ein Bier, das nichts Besonderes hat. Das Käpsele vom Stuttgarter Hofbräu. Ein Helles in einer 0,25 Flasche. Wofür diese Flaschengröße gut sein soll? :keineahnung1:
      Hauptsächlich für Disco's und Bars wurde diese Mehrweggrößen entwickelt - Von Alpirsbacher gibt es den kleinen Mönch für die Gastronomie Exklusiv in 0,25 im Getränkemarkt in herkömmlichen 0,33 bei Warsteiner das gleiche Spiel - Die Krombacher Brauerei bleibt für die Gastro bei 0,33 bringt aber für diese in einer aufwendigen Exklusiv Flasche heraus - ich könnte unzählig so weiter aufführen..........
    • Bredi schrieb:

      ...weil man die ziemlich schnell leer trinken kann...
      ... klappt bei mir auch absolut problemlos beim 0,5-er Hefeweizen. :lachen:

      Je kleiner die Kartusche, umso mehr Nachschubstress bzw. der arme Wirt oder die Bedienmaus hinter der Theke. :nein2:
      _________________________________________________________

      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
    • Rollbraten schrieb:

      Bredi schrieb:

      ...weil man die ziemlich schnell leer trinken kann...
      ... klappt bei mir auch absolut problemlos beim 0,5-er Hefeweizen. :lachen:
      Je kleiner die Kartusche, umso mehr Nachschubstress bzw. der arme Wirt oder die Bedienmaus hinter der Theke. :nein2:
      Da brauchst Du Dir bei den Schwaben keine Sorgen machen. Die schimpfen (aus meiner Sicht zu Recht) schon, wenn sie keine richtige Halbe, sondern eine "Spar-Halbe" mit 0,4 l vorgesetzt bekommen. Ein "Viertele Bier" ist daher mit Sicherheit für die meisten regionalen Biertrinker ein absolutes "No-Go". :)
      "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
      - Du erntest, was du säst. -"

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bredi ()

    • Da läuft einer mit Tablett rum und kommt immer wieder an den Tisch bzw. man winkt ihn herbei. Oder man hockt gleich am Thresen und bestellt (auch nonverbal) immer wieder nach.So zumindest in der Kneipe, wo ich schon ein paar mal war. So oft bin ich jetzt auch nicht in Köln,um alle Gepflogenheiten der diversen Kneipen zu kennen.
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      Rollbraten schrieb:

      Bredi schrieb:

      ...weil man die ziemlich schnell leer trinken kann...
      ... klappt bei mir auch absolut problemlos beim 0,5-er Hefeweizen. :lachen:
      a Maß kann auch recht schnell runtergehen :bier: :lachen:
      Da muß ich wieder grinsend an einen Hofbräuhaus-Besuch im Rahmen einer Bundeswehr-Fahrt Anfang der 90-er denken. :lol:

      Die - natürlich mit je 5 Kameras bewaffneten - Asiaten haben erst Ruhe gegeben, als sie unsere durchaus heftige Schoppenrunde zur Mittagszeit im Bild festhalten durften. :lachen:

      Unser Deal - mittrinken, WIR zahlen, dann gerne Fotos. :ja1:

      Binnen einer Stunde konnte von denen keiner mehr laufen. :lol: :lol: :lol:

      Ein Erinnerungsfoto habe ich noch. :lachen:
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
    • Bereits seit rund 20 Jahren Geschichte ist die Brauerei Stegmaier in Mutlangen. Und auch die ehemalige Brauereigaststätte, welche sich neben der Brauerei befand, wurde 2016 abgerissen. Anders als viele andere Brauereien war die Mutlanger Brauerei stets ein rentabler Betrieb, doch der Inhaber fand keinen Betriebsnachfolger mehr und die Gemeinde war auch bereit, einen hohen Preis für das Gelände zu bezahlen, um die Ortsmitte neu gestalten zu können. Mehr dazu unter gmuender-tagespost.de/1702946/

      Überlebt hat allerdings bis heute das Mutlanger "Gold Spezial", welches das beliebteste Bier der Brauerei Stegmaier war und von der Heubacher Hirschbrauerei unter dem Namen "Marke Mutlanger" hergestellt und vertrieben wird. Hierbei handelt es sich um ein sehr malzlastiges Exportbier, welches sich vor allem in Mutlangen selbst sowie in der unmittelbaren Umgebung immer noch großer Beliebtheit erfreut und auch im Mutlanger Fußball-Vereinsheim verkauft wird. Interessant ist die Tatsache, dass die Heubacher Brauerei somit zwei verschiedene Exportbiere im Sortiment hat, wobei die Meinungen, welches nun das bessere ist, ziemlich weit auseinander gehen. Ich wills mal so audrücken: Ordentlich sind beide, doch wer's lieber malzig-süffig hat, ist mit der "Marke Mutlanger" besser bedient, während das eigentliche Heubacher Exportbier "Uralb Spezial" zwar auch, wie für ein Exportbier typisch, malzbetont ist, aber auch eine deutliche Hopfennote erkennen lässt.

      mutlanger_gold.jpg
      "In einer Gesellschaft in der Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht, Vertrauen, und vor allem Anstand immer mehr in den Hintergrund geraten, sollte man bei allem Streben nach Erfolg, nicht die Menschlichkeit vergessen. Erst recht auf dem Sportplatz, erst recht wenn Kinder zuschauen.
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      Pavlos Osipidis vom 1. Göppinger SV nach seiner Fairplay-Aktion gegen den SV Sandhausen II
    • Bredi schrieb:

      ........ Interessant ist die Tatsache, dass die Heubacher Brauerei somit zwei verschiedene Exportbiere im Sortiment hat, wobei die Meinungen, welches nun das bessere ist, ziemlich weit auseinander gehen. Ich wills mal so audrücken: Ordentlich sind beide, doch wer's lieber malzig-süffig hat, ist mit der "Marke Mutlanger" besser bedient, während das eigentliche Heubacher Exportbier "Uralb Spezial" zwar auch, wie für ein Exportbier typisch, malzbetont ist, aber auch eine deutliche Hopfennote erkennen lässt.
      mutlanger_gold.jpg
      Das klingt eher nach normalen Export und Märzen - die grenzen hierfür sind im wahrsten Sinne des wortes "fließend" - Während das "normale Export" nach Dortmunder Art gebraut wird wird das "Märzen" nach Wiener Brauart gebraut - und ich vermute mal - ohne beide Biere mal getestet zu haben - das dies hier auch der Fall sein mag
    • @statistik_haack: Nein, in diesem Fall ist das nicht so. Auch das "Marke Mutlanger"-Bier ist ein "normales Exportbier", das auch für mich noch okay ist. Die Märzen-Biere (von denen die Heubacher Brauerei auch eins hat) sind noch malziger und mit denen tue ich mich extrem schwer.
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