Ski Alpin

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • mit 140 km auf dem Kopf landen...
      ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist!
      Bengalische Tiger statt Bengalischen Feuern!
    • Miller dominiert zweite Abfahrt von Kvitfjell

      Bode Miller hat die zweite Weltcup-Abfahrt im norwegischen Kvitfjell gewonnen. Bei seinem sechsten Saisonsieg distanzierte der amerikanische Skirennfahrer den Schweizer Didier Cuche gleich um vier Zehntel Sekunden und setzte sich damit in der Gesamtweltcup weiter ab. Der Italiener Werner Heel lag als Dritter schon 0,75 Sekunden hinter Miller, der nach der vorletzten Saison-Abfahrt nun auch gute Chancen auf den Gewinn des Disziplin-Weltcups hat. «Ich fahre zur Zeit gut Ski, meine Fitness stimmt, und ich habe tolles Material», sagte der US-Skistar nach seinem 31. Weltcup-Erfolg. In der Wetter-Tristesse von Zwiesel konnte sich nur die Italienerin Denise Karbon freuen, die dank der Absage vorzeitig zur Siegerin im Riesenslalom-Weltcup gekürt wurde.

      ganzer Artikel
      Quelle: dpa
      red bull boykottieren!


    • Dem schwer gestürzten österreichischen Skirennfahrer Matthias Lanzinger muss der Unterschenkel amputiert werden. Auch eine mehrstündige Not-Operation in der Nacht konnte das Bein des 27-Jährigen nicht mehr retten.

      'In Folge des irreparablen Gewebeschadens ist eine Amputation zur Vermeidung von dauerhaften schwerwiegenden Folgen unvermeidbar', teilte der Österreichische Skiverband (ÖSV) mit. Lanzinger hatte beim Super-G im norwegischen Kvitfjell nach einem Sprung ein Tor gerammt und sich einen mehrfachen Unterschenkelbruch zugezogen. Wegen der schweren Gefäßverletzung wurde er im künstlichen Koma gehalten.

      Es sei nicht gelungen, nach der ersten Operation den offenbar mehrfach gedrehten Fuß wieder funktionsfähig zu bekommen, sagte der zuständige Chefarzt im Osloer Universitäts-Krankenhaus, Lars Engebretsen. Auch der eingeflogene Salzburger Gefäßspezialist Thomas Hölzenbein konnte die Amputation nicht mehr verhindern. 'In Folge der langen Dauer der Ischämie und begleitenden Weichteilschäden konnte die Durchblutung nicht stabilisiert werden', sagte der Mediziner.



      bei sport.rtl.de

      Schlimme Sache denke ich , der tut mir wirklich Leid . Aber diese Abfahrt wr ein Schocker und der Konztukteur hatte garnichts entschärft aber er redete immer davon , das diese Abfahrt nicht schlimm ist und doch gab es sehr viele Stürze und nun das , denn Kerl würde erstmal in Zement tauchen für 5 Minuten , wenn das ginge :sauer:
      Mia 5an Mia 2013 - 2014 - 2015 - 2016 - 2017 :jaaa: :cool: :prost1: :meister: :thumbsup:
    • Ski alpin 2008/09

      Saisonende für Schild ?


      Das österreichische Ski-Team ereilte am Donnerstag eine Hiobsbotschaft: Die Slalom-Weltcupsiegerin des Vorjahres, Marlies Schild, stürzte im Riesenslalom-Training auf dem Gletscher in Sölden schwer und zog sich laut ersten Diagnosen einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein zu. Jetzt droht der 27-jährigen fünffachen WM- und zweifachen Olympia-Medaillengewinnerin das vorzeitige Saisonende.

      Ersten Meldungen zufolge war sie im Training klassisch eingefädelt. Schild wurde mit dem Hubschrauber in die Klinik in Hochrum überstellt, wo genauere Untersuchungen vorgenommen werden.

      Schild, die mit dem ÖSV-Skirennläufer Benjamin Raich liiert ist, hatte in der vergangenen Saison zum zweiten Mal in Folge die Slalom-Kristallkugel erobert. Im Gesamtweltcup war sie auf Position fünf gelandet.


      kicker.de
    • Der Weltcup-Kalender der kommenden Saison:

      25.10.2008 - 26.10.2008 Ski alpin Weltcup Herren in Sölden
      25.10.2008 - 26.10.2008 Ski alpin Weltcup Damen in Sölden

      15.11.2008 - 16.11.2008 Ski alpin Weltcup Herren in Levi
      15.11.2008 - 16.11.2008 Ski alpin Weltcup Damen in Levi

      28.11.2008 - 29.11.2008 Ski alpin Weltcup Damen in Aspen
      29.11.2008 - 30.11.2008 Ski alpin Weltcup Herren in Lake Louise

      04.12.2008 - 07.12.2008 Ski alpin Weltcup Herren in Beaver Creek
      05.12.2008 - 07.12.2008 Ski alpin Weltcup Damen in Lake Louise

      13.12.2008 - 14.12.2008 Ski alpin Weltcup Herren in Val d Isere
      13.12.2008 - 14.12.2008 Ski alpin Weltcup Damen in La Molina

      19.12.2008 - 21.12.2008 Ski alpin Weltcup Damen in St.Moritz
      19.12.2008 - 20.12.2008 Ski alpin Weltcup Herren in Gröden
      21.12.2008 - 21.12.2008 Ski alpin Weltcup Herren in Alta Badia

      28.12.2008 - 29.12.2008 Ski alpin Weltcup Damen in Semmering
      28.12.2008 - 28.12.2008 Ski alpin Weltcup Herren in Bormio


      04.01.2009 - 04.01.2009 Ski alpin Weltcup Damen in Zagreb
      06.01.2009 - 06.01.2009 Ski alpin Weltcup Herren in Zagreb

      10.01.2009 - 11.01.2009 Ski alpin Weltcup Herren in Adelboden
      10.01.2009 - 11.01.2009 Ski alpin Weltcup Damen in Maribor

      16.01.2009 - 18.01.2009 Ski alpin Weltcup Herren in Wengen
      17.01.2009 - 18.01.2009 Ski alpin Weltcup Damen in Zauchensee

      23.01.2009 - 25.01.2009 Ski alpin Weltcup Damen in Cortina d Ampezzo
      23.01.2009 - 25.01.2009 Ski alpin Weltcup Herren in Kitzbühel

      27.01.2009 - 27.01.2009 Ski alpin Weltcup Herren in Schladming
      30.01.2009 - 31.01.2009 Ski alpin Weltcup Damen in Garmisch Partenkirchen
      31.01.2009 - 01.02.2009 Ski alpin Weltcup Herren in Garmisch-Partenkirchen


      03.02.2009 - 15.02.2009 Ski alpin Weltmeisterschaften Herren in Val d Isere
      03.02.2009 - 15.02.2009 Ski alpin Weltmeisterschaften Damen in Val d Isere


      20.02.2009 - 22.02.2009 Ski alpin Weltcup Damen in Tarvisio
      21.02.2009 - 22.02.2009 Ski alpin Weltcup Herren in Sestriere

      28.02.2009 - 06.03.2009 Ski alpin Junioren-WM in Garmisch-Partenkirchen

      28.02.2009 - 01.03.2009 Ski alpin Weltcup Herren in Kranjska Gora
      28.02.2009 - 01.03.2009 Ski alpin Weltcup Damen in Bansko

      06.03.2009 - 07.03.2009 Ski alpin Weltcup Damen in Ofterschwang
      07.03.2009 - 08.03.2009 Ski alpin Weltcup Herren in Kvitfjell

      11.03.2009 - 15.03.2009 Ski alpin Weltcup Herren in Are
      11.03.2009 - 15.03.2009 Ski alpin Weltcup Damen in Are
    • Alois Vogl beendet Karriere/Weltcup-Auftakt 2008 in Sölden: Aktuelles

      Planegg (dsv) Alois Vogl vom SC Zwiesel beendet seine Karriere als alpiner Skirennfahrer. Der 36-jährige Slalom-Spezialist begründet diesen Schritt mit einem zu großen Trainingsrückstand in Folge einer langjährigen Darmerkrankung.

      "Keine Möglichkeit mehr, auf hohem Niveau in der Weltspitze zu fahren"
      Alois Vogl tritt vom alpinen Rennsport zurück. Der 36-jährige Bundespolizist sieht keine Möglichkeit mehr, auf hohem Niveau in der Weltspitze zu fahren. "Ich hatte in den letzten Jahren mit den Folgen einer Darmerkrankung zu kämpfen und musste immer wieder pausieren. Eine Behandlung im Sommer dieses Jahres verlief zwar positiv und ich fühle mich fit. Aber um ganz vorne mitzufahren, ist der Trainingsrückstand einfach zu groß. Ein Start bei Weltcup-Rennen macht unter diesen Voraussetzungen keinen Sinn mehr. Ich habe deshalb den Entschluss gefasst, meine aktive Karriere als Skirennfahrer zu beenden."

      16 Jahre im Weltcup

      1991 startete Alois Vogl erstmals in einem Weltcup-Slalom. Im Laufe seiner langen Karriere platzierte er sich im Weltcup 17 Mal unter den besten Zehn und gewann acht nationale Meistertitel in Slalom und Riesenslalom. Insgesamt nahm der Bundespolizist an zwei Weltmeisterschaften (1997/2007) und zwei Olympischen Spielen (1998/2006) teil. Seine stärkste Saison fuhr Alois im Winter 2004/05, den er als fünfter im Slalom-Weltcup beendete. Den größten Erfolg konnte er im mit dem Sieg des Klassikers von Wengen feiern.

      Alois Vogl wird auch nach Beendigung seiner Karriere als aktiver Skirennfahrer bei der Bundespolizei bleiben. "Darüber hinaus könnte ich mir vorstellen, dem alpinen Skisport in welcher Form auch immer treu zu bleiben."

      Wolfgang Maier, Sportdirektor Alpin:
      "Wir bedauern den Rücktritt von Alois Vogl. Es ist schade, dass man Aktive mit einem solch hohen Leistungspotential durch langjährige Erkrankungen verliert. Alois wäre auch mit seinen 36 Jahren noch in der Lage gewesen, auf internationalem Niveau ganz vorne mitzufahren. Wir werden Alois Vogl im Rahmen der Weltcup-Rennen in Garmisch-Partenkirchen verabschieden."

      *

      Weltcup-Auftakt in Sölden

      Am kommenden Wochenende starten die alpinen Skirennfahrer mit dem Weltcup-Auftakt in Sölden in den WM-Winter 2008/09. Auf dem Rettenbachferner kämpfen Damen (Samstag, 25.10.) und Herren (Sonntag, 26.10) jeweils im Riesenslalom um die ersten Weltcup-Punkte.

      Der Deutsche Skiverband hat folgende Aktive für die Rennen nominiert:

      ALPIN
      DAMEN
      Sölden (AUT)
      25.10.2008, Samstag, RS 09.45 Uhr/12.45 Uhr MEZ

      Carolin Fernsebner (SK Ramsau)
      Fanny Chmelar (SC Partenkirchen)
      Kathrin Hölzl (WSV Bischofswiesen)
      Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
      Maria Riesch (SC Partenkirchen)
      Mona Springl (SC Schellenberg)

      Quelle: Pressestelle des DSV
    • Schade ich fande den Alois Vogel immer sehr sympatisch. Er hat ja seine bayrische Heimat in Interviews nie verleugnet :zwinkern:
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Soelden - Gletscher-Showdown in den Tiroler Alpen


      Mit einem anspruchsvollen Riesenslalom eröffnen die Ski-Damen die neue Weltcupsaison auf dem Rettenbachferner im österreichischen Sölden. In ihrer Spezialdisziplin ist die Italienerin Denise Karbon, fünffache Siegerin der vergangenen Saison, zum Auftakt in den Tiroler Alpen die große Gejagte.

      Beim ersten Härtetest liefern sich Karbon und Manuela Mölgg nicht nur ein Duell um den Auftaktsieg, sondern auch einen teaminternen Wettkampf um die künftige Nummer eins im italienischen Riesenslalom-Team. Tanja Poutiainen, Anja Pärson und Julia Mancuso gehören neben den drei Österreicherinnen Elisabeth Görgl, Nicole Hosp und Kathrin Zettel zum absoluten Favoritenkreis.

      Sölden: Kein "Ösi-Berg"

      Die Österreicherinnen müssen jedoch auf ihre Topläuferin Marlies Schild verzichten. Die Gesamtweltcup-Zweite der Saison 2006/2007 hatte sich vor knapp zwei Wochen bei einem schweren Trainingssturz auf dem Rettenbachferner einen Trümmerbruch im Schien- und Wadenbein sowie einen Bruch des Schienbeinkopfes im linken Bein zugezogen. Die 20-fache Weltcup-Siegerin wird damit die gesamte Saison 2008/2009 verpassen. "Das schwächt das ganze Team. Marlies kann den anderen keine Punkte im Gesamtweltcup wegnehmen. Grundsätzlich ist es immer besser, mehrere Siegläuferinnen zu haben", sagte Damen-Cheftrainer Herbert Mandl auf "sportnet.at".

      Zudem ist Sölden für die ÖSV-Damen seit 2002, als sich Nicole Hosp in einem außergewöhnlichen Rennen den Sieg mit Tina Maze und Andrine Flemmen teilte, ein schlechtes Pflaster: In den letzten fünf Jahren gab es für die erfolgsverwöhnte Mannschaft nur einen mageren Podestplatz durch Kathrin Zettel, die sich im Vorjahr im zweiten Lauf von Platz 24 auf Rang drei nach vorne schob.

      Riesch marschiert voran

      Im deutschen Lager soll Allrounderin Maria Riesch, die im Riesenslalom noch Potential nach oben hat, beim Auftaktrennen die Kastanien aus dem Feuer holen. "Ich habe lange hart trainiert, fühle mich gut. Ich bin in Sölden schon zweimal Fünfte gewesen, allerdings nur nach dem ersten Durchgang. Dieses Mal will ich es besser machen und schon eine gute Grundlage für den Riesenslalom legen", erklärte Riesch im Exklusiv-Interview mit eurosport.yahoo.de.

      Alpin-Direktor Wolfgang Maier hält große Stücke auf die sechsfache Weltcup-Siegerin. "Bei einem optimalem Saisonverlauf ohne Verletzungsprobleme kann sie in die Vergabe der Weltcup-Gesamtwertung eingreifen", sagte Maier über seine bislang einzige Siegfahrerin.

      Edelmetall und Jugend im Fokus

      Mit einer Maria Riesch in Topform will der Chef der deutschen Alpinen bei der kommenden Weltmeisterschaft in Val d'Isere positiv überraschen. "Ziel ist es, beim Saisonhöhepunkt Medaillen zu gewinnen", gibt der 47-Jährige die Marschrichtung vor.

      Auch im Jugendbereich hat Maier ehrgeizige Pläne. Viktoria Rebensburg, amtierende Juniorenweltmeisterin im Super G, gilt als eine der großen Nachwuchshoffnungen im DSV-Team. "Wir wollen deutlich zeigen, dass das kein Ausrutscher war", sagte Maier in Hinblick auf die Juniorenweltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen Ende Februar.

      Jörg Ransmayr / Eurosport

      eurosport.de
    • Soelden - Erster Härtetest für Svindal & Co

      In Sölden starten die Skiasse am Wochenende in die neue Weltcup-Saison - bei den Herren richten sich die Blicke auf den Norweger Aksel Lund Svindal, der die Vorsaison aufgrund eines schweren Trainingssturzes verpasst hat, und Benjamin Raich, der auf dem Rettenbachferner endlich siegen will.


      Der 27. November 2007 wird Aksel Lund Svindal noch lange im Gedächtnis bleiben: Bei einem Horrorsturz im Abfahrtstraining auf der Raubvogelpiste von Beaver Creek erlitt der 25-Jährige einen Jochbeinbruch sowie einen doppelten Nasenbeinbruch und eine tiefe Schnittwunde am Gesäß. Nach fast einem Jahr Rennpause kehrt der Gesamtweltcup-Sieger der Saison 2006/2007 nun wieder in den Weltcup-Zirkus zurück. "Ich habe ein paar Kilogram verloren, 16 oder so. Ich weiß nicht, ob ich schon wieder alle Kilo draufhabe", sagte Svindal. Angst vor einem erneuten Sturz hat der Norweger nicht. "Ich bin bereit, schnell zu fahren, Aber vielleicht ist das nicht schnell genug, weil ich nicht weiß, wie schnell die anderen mittlerweile fahren".

      Zu den härtesten Konkurrenten des ehemaligen Riesenslalom-Weltcupsiegers um den prestigeträchtigen Triumph auf der anspruchsvollen Piste in den Tiroler Alpen zählen der zweifache Sölden-Sieger Bode Miller und Ted Ligety aus den USA. Auch die "Italo-Fraktion" um Massimiliano Blardone, Davide Simoncelli und Manfred Mölgg gehört ebenso wie die Schweizer Marc Berthod, Daniel Albrecht und Didier Cuche zum Kreis der Sieganwärter. Kalle Pallander aus Finnland musste hingegen verletzungsbedingt absagen.

      Raich: Kampf gegen "Söldenfluch"

      Die Österreicher sind ebenfalls heiß - auch wenn im ÖSV-Team nur Riesenslalom-Olympiasieger Benjamin Raich zum engsten Favoritenkreis zählt. Der Pitztaler, der an Rückenschmerzen leidet, gab trotz der leichten Blessur grünes Licht. Die schwere Verletzung seiner Freundin Marlies Schild war für den Olympiasieger zusätzlich eine psychische Belastung. Trotzdem will der 30-fache Weltcup-Sieger alles unternehmen, um seinen persönlichen "Söldenfluch" zu besiegen. Raich hat in Sölden nämlich noch keinen Sieg eingefahren. "Vielleicht wollte ich hier oft zu viel, war nicht locker genug. Aber zuletzt war ich zweimal Vierter - das ist ja auch nicht so schlecht", sagte Raich der österreichischen "Kronen Zeitung".

      Sölden war in der erfolgreichen Laufbahn von Hermann Maier stets ein gutes Pflaster. Der "Herminator" feierte insgesamt drei Erfolge beim traditionellen Auftakt. Zuletzt hatte der 35-Jährige überraschend am 23. Oktober 2005 die Nase vorne. Trotz einem seit wenigen Tagen überstandenen grippalen Infekt ist der Flachauer heiß auf den anstehenden WM-Winter. Zwar gehört Maier nicht mehr zur absoluten Weltspitze im Riesenslalom, dennoch ist er stets ein gefährlicher Gegner.

      Neureuther allein auf weiter Flur

      Im Lager der deutschen Männer ruhen alle Hoffnungen auf Felix Neureuther, der nach dem Rücktritt von Alois Vogl mehr denn je als Alleinunterhalter auftritt. Dem angriffslustigen Slalom-Spezialisten wird von seinen Trainern auch im Riesentorlauf genügend Potential bescheinigt. Im Tanz durch den Stangenwald erwartet Alpin-Direktor Wolfgang Maier den ersten Weltcup-Sieg: "Die Zeit ist reif dafür".

      Während des Rennens steht das Thema Sicherheit an oberster Stelle, da viele Fahrer noch das Schicksal des unterschenkelamputierten Österreichers Matthias Lanzinger, der nach seinem Sturz in Kvitfjell sein Bein verloren hat, im Hinterkopf haben. "Wie so oft bei solchen Sachen gab es zunächst großen Aufruhr, aber dann hat sich wieder alles verlaufen", betonte Hermann Maier.

      Jörg Ransmayr / Eurosport


      eurosport.de
    • Ski Alpin, Weltcup Damen in Sölden Riesenslalom -25.10.08


      1 ZETTEL Kathrin 1986 AUT 1:09.98 1:13.01 2:22.99

      2 POUTIAINEN Tanja 1980 FIN 1:09.83 1:14.14 2:23.97

      3 FISCHBACHER Andrea 1985 AUT 1:10.71 1:13.76 2:24.47

      4 KARBON Denise 1980 ITA 1:10.47 1:14.03 2:24.50
      5 GUT Lara 1991 SUI 1:10.65 1:13.88 2:24.53
      6 PIETILAE-HOLMNER Maria 1986 SWE 1:10.93 1:13.63 2:24.56
      7 PAERSON Anja 1981 SWE 1:10.78 1:13.79 2:24.57
      8 HOELZL Kathrin 1984 GER 1:11.14 1:13.70 2:24.84
      9 VONN Lindsey 1984 USA 1:11.13 1:14.03 2:25.16
      10 ALCOTT Chemmy 1982 GBR 1:12.40 1:13.01 2:25.41
      11 KIRCHGASSER Michaela 1985 AUT 1:11.71 1:13.72 2:25.43
      12 BERTRAND Marion 1984 FRA 1:11.25 1:14.33 2:25.58
      13 RIESCH Maria 1984 GER 1:11.96 1:13.72 2:25.68
      14 MCJAMES Megan 1987 USA 1:12.45 1:13.31 2:25.76
      15 ALFIERI Camilla 1985 ITA 1:11.53 1:14.39 2:25.92
      16 RIENDA Maria Jose 1975 SPA 1:10.79 1:15.31 2:26.10
      17 MANCUSO Julia 1984 USA 1:11.85 1:14.51 2:26.36
      18 HANSDOTTER Frida 1985 SWE 1:11.62 1:14.86 2:26.48
      19 SMED Veronica 1988 SWE 1:12.37 1:14.12 2:26.49
      20 GOERGL Elisabeth 1981 AUT 1:11.31 1:15.20 2:26.51
      21 LEINONEN Sanni 1989 FIN 1:12.00 1:14.54 2:26.54
      22 GIUS Nicole 1980 ITA 1:12.03 1:14.77 2:26.80
      23 ROBNIK Mateja 1987 SLO 1:11.97 1:14.88 2:26.85
      24 JACQUEMOD Ingrid 1978 FRA 1:11.96 1:14.96 2:26.92
      25 DREV Ana 1985 SLO 1:12.38 1:15.12 2:27.50
      26 GASIENICA DANIEL Agnieszka 1987 POL 1:12.51 1:15.07 2:27.58
      27 MARCHAND-ARVIER Marie 1985 FRA 1:12.35 1:15.33 2:27.68
      28 HOSP Nicole 1983 AUT 1:10.90 1:20.33 2:31.23

      Für die übrigen Starterinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz war der 1. Durchgang Entstation. Viktoria Rebensburg und Fabienne Suter schieden aus, Carolin Fernsebner verpasste ebenso die Qualifikation für den Finaldurchgang wie Fanny Chmelar, Anna Fenninger, Stefanie Köhle, Regina Mader, Silvia Berger und Andrea Dettling.

      live-wintersport.com
    • Ski Alpin Weltcup Herren in Sölden Riesenslalom - 26.10.08

      1 ALBRECHT Daniel 1983 SUI 1:07.30 1:08.48 2:15.78

      2 CUCHE Didier 1974 SUI 1:07.56 1:08.36 2:15.92

      3 LIGETY Ted 1984 USA 1:07.57 1:09.46 2:17.03

      4 RAICH Benjamin 1978 AUT 1:07.42 1:09.66 2:17.08
      5 FANARA Thomas 1981 FRA 1:08.30 1:08.92 2:17.22
      6 GRUBER Christoph 1976 AUT 1:08.10 1:09.15 2:17.25
      7 BAUMANN Romed 1986 AUT 1:08.51 1:08.83 2:17.34
      8 SCHOERGHOFER Philipp 1983 AUT 1:08.63 1:08.72 2:17.35
      9 JANKA Carlo 1986 SUI 1:09.08 1:08.28 2:17.36
      10 MILLER Bode 1977 USA 1:07.62 1:09.75 2:17.37
      11 JANSRUD Kjetil 1985 NOR 1:09.17 1:08.26 2:17.43
      12 GRANGE Jean-Baptiste 1984 FRA 1:09.16 1:08.35 2:17.51
      13 SVINDAL Aksel Lund 1982 NOR 1:08.67 1:08.87 2:17.54
      14 SCHIEPPATI Alberto 1981 ITA 1:08.62 1:08.94 2:17.56
      15 BERTHOD Marc 1983 SUI 1:08.33 1:09.33 2:17.66
      16 SCHEIBER Mario 1983 AUT 1:09.03 1:08.64 2:17.67
      17 MOELGG Manfred 1982 ITA 1:08.81 1:09.13 2:17.94
      18 SIMONCELLI Davide 1979 ITA 1:09.36 1:08.69 2:18.05
      19 CHENAL Joel 1973 FRA 1:09.48 1:08.65 2:18.13
      20 JITLOFF Tim 1985 USA 1:09.29 1:08.93 2:18.22
      21 BLARDONE Massimiliano 1979 ITA 1:08.58 1:09.65 2:18.23
      22 DE TESSIERES Gauthier 1981 FRA 1:09.11 1:09.26 2:18.37
      23 LARSSON Markus 1979 SWE 1:08.93 1:09.68 2:18.61
      24 RICHARD Cyprien 1979 FRA 1:09.36 1:09.41 2:18.77
      25 SCHOENFELDER Rainer 1977 AUT 1:09.09 1:10.17 2:19.26
      26 KARLSEN Truls Ove 1975 NOR 1:09.45 1:09.99 2:19.44
      27 GINI Marc 1984 SUI 1:09.64 1:10.70 2:20.34
      28 MATT Mario 1979 AUT 1:08.31 1:12.33 2:20.64
      29 ROY Jean-Philippe 1979 CAN 1:09.00 1:11.80 2:20.80
      30 SANDELL Marcus 1987 FIN 1:09.05 1:11.88 2:20.93


      Als 34. des ersten Laufs war für Felix Neureuther das Rennen vorzeitig beendet.


      live-wintersport.com
    • Lindsey Vonn hat überraschend der ersten Slalom der Saison im finnischen Levi gewonnen. Die US-Amerikanerin siegte in Lappland nach zwei Laufbestzeiten mit 0,40 Sekunden Vorsprung auf die Schwedin Maria Pietilä-Holmner. Auf Rang 3, 0,66 Sekunden hinter Vonn, sorgte Maria Riesch für den ersten deutschen Podestplatz des noch jungen Winters. Nicole Hosp verpasste als beste Österreicherin das Podium als Vierte nur knapp. Beste Schweizerin wurde Rabea Grand, die als 11. ihr bestes Slalomergebnis einfuhr.

      Lange war im Vorfeld des ersten Saisonslaloms gerätselt worden, wer in Levi Nachfolgerin von Marlies Schild werden würde und im ersten Saisonslalom den Sieg davontragen würde. Mit Lindsey Vonn dürften wohl die wenigsten gerechnet haben. Die US-Amerikanerin, der in der Vergangenheit im Slalom meist ihre Fehleranfälligkeit zum Verhängnis geworden war, hatte bisher einen 4. und einen 6. Platz - jeweils in Levi - als beste Ergebnisse zu Buche stehen. Anders heute: Ohne groben Fehler verdrängte sie mit Startnummer 18 im ersten Durchgang noch Nicole Hosp von der Spitze und ging somit bereits als Führende ins Finale. Im zweiten Lauf schien die Chance auf den ersten Slalomsieg nach einem Fast-Steher schon dahin, doch mit einer beherzten Fahrt machte sie diesen in der Folge wett, sodass die 24-jährige doch noch über ihren ersten Slalomsieg jubeln durfte.

      Auch für die Schwedin Maria Pietilä-Holmner stellte ihr Platz 2 eine Premiere da: Ein Podiumsplatz im Weltcup war ihr bislang nicht vergönnt. In Levi stellte die 22-jährige jedoch ihre gute Frühform in beiden Läufen unter Beweis und belegte mit der dritt- bzw. zweitbesten Laufzeit am Ende Rang zwei. Auch Maria Riesch durfte jubeln. Mit zwei soliden Läufen verbesserte sie sich im zweiten Lauf um einen Rang und beendete das Rennen auf Platz drei. Für die Deutsche war es der vierte Slalompodestplatz insgesamt, drei davon hat sie in Levi erfahren. Nicole Hosp fiel hingegen nach einigen Fehlern im Finale noch vom zweiten auf den vierten Rang zurück, womit der ÖSV erstmals seit langen in einem Slalom das Weltcuppodest verpasste.

      Die deutsche Mannschaft zeigte eine insgesamt gute Mannschaftsleistung und platzierte neben Riesch noch drei weitere Läuferinnen in den Punkterängen. Monika Bergmann hatte zwar zwei fehlerhafte Läufe, belegte aber dennoch den 10. Rang. Fanny Chmelar belegte am Ende Platz 16, Kathrin Hölzl wurde 19. Susanne Riesch schied im zweiten Lauf aus, Anja Blieninger, Katharina Dürr, Carolin Fernsebner und Nina Perner verpassten das Finale.


      live-wintersport.com
    • Der Südtiroler Peter Fill hat etwas überraschend das erste Abfahrtsrennen der Saison gewonnen. Er setzte sich vor dem Sensationsmann Carlo Janka aus der Schweiz und einer weiteren Überraschung, dem Schweden Hans Olsson, durch.


      Der Abfahrts-Weltcup in Lake Louise ist ein Rennen, das in die Geschichtsbücher des alpinen Skiweltcups eingehen wird. Die Läufer mit den vorderen Startnummern hatten einen deutlichen Vorteil, was die Lichtverhältnisse betrifft. So gelang es ihnen, Bodenwellen besser zu sichten und darauf zu reagieren. Diesen Nutzen zog auch der Italiener Peter Fill, der als einer der letzten begünstigten Fahrer ein sehr gutes Rennen absolvierte. Besonders der Mittelteil kam ihm wie in den Trainingsfahrten entgegen und auch im unteren Teil konnte er als Nichtgleiter überzeugen. Mitfavoriten wie Klaus Kröll und Aksel Lund Svindal betraf das schwindende Licht und so konnten sie sich nicht in den Bereich von Fill schieben, aber zumindest die Plätze fünf und sieben für sich verbuchen. Schlimmer erwischte es die absoluten Favoriten wie Michael Walchhofer, Bode Miller und Didier Cuche. Allesamt starteten sie in der Spitzengruppe, alle hintereinander weg. Während Walchhofer und Miller als 13. bzw. 16. noch Schadensbegrenzung erreichen konnten, traf es den Sieger der Abfahrtswertung der letzten Saison noch schlimmer. Mit Platz 32 gelang es ihm nicht einmal, Weltcuppunkte zu sammeln. Durch das Pech der Favoriten sahen der Schwede Hans Olsson und der Österreicher Gregor Streitberger lange nach den sicheren Podestanwärtern aus.


      Zumindest im Fall von Gregor Streitberger sollte sich dieser Wunsch nicht erfüllen, denn mit der Startnummer 65 wurde der junge Schweizer Carlo Janka auf die Strecke geschickt. Er konnte sich bei allen Zwischenzeiten knapp vor Peter Fill einreihen, sodass der spätere Sieger selbst noch zittern musste. Im letzten Abschnitt fehlten Janka allerdings noch die Routine und die Gleitfähigkeiten, sodass er nur 8 Hundertstel hinter Fill mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen musste. Dies stellt dennoch das beste Karriereergebnis des Schweizers dar, sodass dieser ebenfalls Grund zur Freude hatte. Hans Olsson und Streitberger fielen folglich noch auf die Plätze drei und vier zurück.
      Die Schweizer platzierten neben Überraschungsmann Janka noch Didier Defago in den Top 10. Auch er hatte noch günstigere Lichtverhältnisse, die Daniel Albrecht nicht besaß. Dennoch bot Albrecht eine hervorragende Vorstellung und blieb nur eine halbe Sekunde hinter Fill, was schließlich Platz 11 bedeutete. Auch Ambrosi Hoffmann als 19. und Tobias Grünenfelder als 25. sammelten Weltcuppunkte.
      Die Österreicher konnten zwar noch vier weitere Athleten in die Punkte bringen, diese rangierten sich aber nicht mehr im absoluten Vorderfeld. Hermann Maier gelang trotz Beschwerden ein passabler 17. Rang und auch Mario Scheiber kann bei seinem Abfahrts-Comeback mit dem 19. Platz zufrieden sein. Mit Christoph Gruber (28.) und Romed Baumann (29.) konnten weitere Österreicher einige Weltcuppunkte sammeln.

      Deutsche Abfahrer überraschen

      Wider Erwarten schafften es gleich drei deutsche Athleten in die Punkteränge. Peter Strodl war als 22. der Bestplatzierte. Neben ihm konnten sein Bruder Andreas (26.) und der nach einer Knieverletzung zurückkehrende Stephan Keppler (27.) überzeugen. Tobias Stechert hingegen belegte weit abgeschlagen den 67. Rang. Dennoch können die Deutschen allesamt zufrieden sein, denn nach allen drei Trainingsdurchgängen war mit diesem erfreulichen Ergebnis nicht zu rechnen. Im morgigen Super-G haben dann allerdings nur zwei Deutsche ein Startrecht.


      Autor: Patrick Chojnowski
      live-wintersport.com




      Nach langer Durststrecke konnte Hermann Maier im Super-G von Lake Louise wieder ein Weltcuprennen für sich entscheiden. Bei seinem insgesamt 54. Weltcupsieg konnten der Kanadier John Kucera und Didier Cuche aus der Schweiz die weiteren Podestplatzierungen belegen.

      Für die ersten Richtzeiten sorgte mit Christof Innerhofer und Werner Heel ein italienisches Doppelpack. Die Bestzeit von Heel hielt nicht lange und wurde um 44 Hundertstel von Michael Walchhofer unterboten. Der Österreicher zeigte eine couragierte Fahrt und revanchierte sich für sein gestriges Ergebnis. Aber auch seine Bestzeit hatte nicht lange Bestand, denn der Sieger des Super-Gs von vor zwei Jahren, der Kanadier John Kucera, unterbot mit der Startnummer 9 nochmals Walchhofers Zeit um zwei Zehntel. Dann kam aber die Überraschung des Rennens. Hermann Maier, der bis vor einer Woche nicht wusste, ob er in Lake Louise starten würde, fuhr sehr engagiert und pulverisierte die Zwischenzeiten des jungen Kanadiers. Mit 59 Hundertsteln übernahm er die Führung und man fragte sich, ob Maier sogar im Stande war, das Rennen zu gewinnen.


      Es sollten jedoch noch die Favoriten kommen und der US-Amerikaner Bode Miller folgte auch bald mit der Startnummer 14. Er setzte sich bei der ersten Zwischenzeit sogar noch vor Hermann Maier und zeigte, dass er mithalten könne, jedoch verlor er bei der Einfahrt in den Fall away einen seiner Ski, versuchte dann in typischer Miller-Manier mit einem Ski weiterzufahren, schied jedoch aus. Auch Aksel Lund Svindal fuhr zwar vorne mit, verlor aber im unteren Teil, in dem Maier herausragend gefahren war, noch stark, sodass er am Ende Rang neun belegte. Gleiches gilt für den Kanadier Erik Guay sowie den Schweizer Didier Defago, die sich aber noch vor Svindal auf die Plätze sieben bzw. fünf setzten. Oben stand aber noch Didier Cuche – er lag aber bei der ersten Zwischenzeit deutlich zurück, verlor aber im Mittelteil kaum mehr etwas hinzu. Unten war er der einzige der Maier noch etwas abnehmen konnte. Seine Fahrt reichte somit noch für das Podest.


      Es standen aber noch einige aus, den man durchaus zutraute, eine Rolle zu spielen. Marco Sullivan zählte zwar nicht dazu, aber mit starken Zwischenzeiten brachte er Maier in Bedrängnis. Unten konnte er trotz seiner Gleitfähigkeiten nicht mithalten, sodass er zeitgleich mit Defago Fünfter wurde. Peter Fill, der Sieger der gestrigen Abfahrt, fuhr auch mit viel Selbstbewusstsein, blieb aber am Ende unter seinen Möglichkeiten, sodass nur noch Gefahr vom Schweizer Daniel Albrecht ausging. Dieser ging mit der Startnummer 30 an den Start und konnte bei den ersten Zwischenzeiten mit Maier mithalten. Im unteren Teil der Strecker verlor er jedoch noch einige Zehntel hinzu, sodass schließlich Rang acht herauskam. Auch die stark auftretenden Läufer von gestern wie Klaus Kröll oder Carlo Janka konnten den Sieg Maiers nicht mehr in Gefahr bringen. Sie positionierten sich jedoch mit hoher Startnummer noch in den Punkten auf den Plätzen 14 und 21.
      Aus deutscher Sicht besonders erfreulich, das Peter Strodl wie in der gestrigen Abfahrt erneut Weltcuppunkte erringen konnte. Er wurde 28.


      Autor: Patrick Chojnowski
      live-wintersport.com
    • Völlig überraschend konnte die erst 19-jährige Französin Tessa Worley ihr erstes Weltcuprennen für sich entscheiden. Dabei setzte sie sich souverän gegenüber den zum Favoritenkreis gehörenden Tanja Poutiainen und Elisabeth Görgl durch.


      Der erste Durchgang führte zu einem deutlichen Bild. Die Italienerin Denise Karbon, die Riesenslalom-Seriensiegerin der Vorsaison, konnte sich an die Spitze setzen und es schien offensichtlich, dass der Sieg nur über sie führte. Mit aufholbarem Abstand rangierten sich die Österreicherin Elisabeth Görgl, die Finnin Tanja Poutiainen sowie die Schwedin Maria Pietilae-Holmner ein auf den Plätzen zwei bis vier ein. Auch der fünftplatzierten Kathrin Zettel traute man nach ihrem souveränen Auftritt in Sölden einiges zu. Auf Platz sechs überraschte die spätere Siegerin Tessa Worley, die sich noch vor Levi-Siegerin Lindsey Vonn platzierte. Beste Deutsche war Kathrin Hölzl als 9., Fabienne Suter aus der Schweiz hatte zunächst Platz 24 inne.

      Der erste Durchgang war durch eine Reihe von Ausfällen und Stürzen geprägt. Speziell die Österreicherinnen traf es hart, die mit Andrea Fischbacher, Michaela Kirchgasser und Nicole Hosp gleich drei aussichtsvolle Starterinnen verloren. Nicole Hosp traf es aus dem genannten Trio am schlimmsten. Sie zog sich Berichten zufolge eine leichte Knieverletzung zu, sodass ihr Start im Slalom unsicher ist.
      Weitaus schlimmer erwischte es die Spanierin Maria Jose Rienda, die, obwohl sie nicht zu Sturz kam, sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zuzog und somit für die gesamte Saison aussetzen muss, nachdem sie schon die letzten zwei Jahre verpasste. Auch die Italienerin Chiara Costazza kam zu Sturz und musste wie die Spanierin mit dem Akia abtransportiert werden. Bei ihr riss vermutlich die Achillessehne.


      Das österreichische Pech begann sich dann auch im zweiten Durchgang fortzusetzen. Nachdem sie sich mit hohen Nummern noch für Durchgang zwei qualifiziert haben, fielen Silvia Berger und Regina Mader gleich zu Beginn aus. Die Schweizerinnen konnten ihr großes Talent Lara Gut zwar nicht in den zweiten Lauf bringen, waren dennoch mit drei Läuferinnen im zweiten Lauf vertreten. Während Andreas Dettling und Fabienne Suter die gute Piste nicht nutzen konnten, schob sich Aline Bonjour mit der siebten Zeit im zweiten Lauf bis auf Rang 14 nach vorne. Die deutschen Fahrerinnen Viktoria Rebensburg als 12., Maria Riesch als 16. und Kathrin Hölzl als 23. blieben im Rahmen ihrer Möglichkeiten, wobei Hölzl durch einen fehlerhaften zweiten Lauf ihre gute Ausgangsposition verspielte.
      Im Laufe des Rennens gab es permanente Führungswechsel bis zum Lauf von Tessa Worley. Die Französin baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus und hatte bereits großen Vorsprung auf die vor ihr gestartete US-Amerikanerin Lindsey Vonn, die am Ende Vierte wurde. Die Führung der Französin hielt überraschend bis zur Italienerin Karbon. Nach und nach mussten sich die Favoritinnen mit Platzierungen hinter Worley zufrieden geben. Am schlimmsten traf es dann die letzte Starterin Denise Karbon, die mit einem ungewohnt großen Fehler, den Sieg vergab, sodass Tessa Worley ihren ersten Weltcupsieg feiern konnte.


      Autor: Patrick Chojnowski

      live-wintersport.com




      Die Weltmeisterin Sarka Zahrobska konnte ihren ersten Slalomerfolg im Weltcup feiern. Mit Laufbestzeit im ersten Lauf konnte sie ihren Grundstein für den Sieg liegen. Das Podest komplettierten die Österreicherin Nicole Hosp sowie Tanja Poutiainen aus Finnland.


      Der erste Durchgang war von starken Winden geprägt, die nach 27 Läuferinnen sogar das Ziel mit sich rissen. Dieses wurde aber bald wieder aufgebaut, sodass der erste Durchgang fortgesetzt werden konnte. Führende nach dem ersten Lauf war die spätere Siegerin Sarka Zahrobska. Die tschechische Weltmeisterin, die bei ihrem Lauf die eher schwachen Winde ausnutzen konnte und der Deutschen Maria Riesch die Führung um 44 Hundertstel Vorsprung entriss, gelang ein starker Lauf. Zwischen Riesch und Zahrobska konnte sich mit Startnummer 12 noch Sölden-Siegerin Kathrin Zettel schieben. Hinter diesem Trio folgten mit weniger als einer Sekunde Rückstand Nicole Hosp, Tanja Poutiainen, Maria Pietilae-Holmner, die Italienerinnen Manuela Mölgg und Nicole Gius sowie Lindsey Vonn, sodass ein spannender zweiter Durchgang erwartet werden konnte.


      Nach riesigen Abständen im ersten Lauf war bereits klar, dass sich die hinteren Fahrerinnen nicht mehr weit nach vorne schieben konnten. Stark auffahren konnten jedoch noch die Deutsche Kathrin Hölzl und Aline Bonjour, die sich vom 16. auf den elften Rang bzw. vom zwölften auf den achten Rang verbessern konnten. Besonders für die Schweizerin ist das ein starkes Ergebnis, war sie doch bereits erst einmal Siebte im Slalom auf der Sierra Nevada.
      Die Bestzeit Bonjours wurde jedoch bald geknackt. Die US-Amerikanerin Lindsey Von zeigte, dass ihr Slalomsieg von Levi keine Eintagsfliege war und sie konnte auch nicht von Gius, Mölgg und Pietilae-Holmner verdrängt werden. Tanja Poutiainen ließ sich den Weg auf da Podest jedoch nicht von Vonn versperren und verbesserte ihre Zeit nochmals um fast eine halbe Sekunde. Doch dies reichte nicht, um Nicole Hosp zu stoppen. Mit einem beherzten Lauf schob sie sich nach ihrem gestrigen Sturz mit eindrucksvoller Laufbestzeit in Führung. Maria Riesch und Kathrin Zettel kamen nicht an die Zeit heran und fielen noch hinter Vonn zurück.
      Dann kam es zum Showdown – Sarka Zahrobska hatte sechs Zehntel Vorsprung auf Hosp, verlor aber bereits nach der ersten Zwischenzeit eine Menge. Schließlich brachte sie ihren Vorsprung ins Ziel und gewann ihren ersten Weltcupsieg vor Hosp und Poutiainen. Lindsey Vonn überzeugte als Vierte, Kathrin Zettel und Maria Riesch wurden Fünfte bzw. Sechste. Michaela Kirchgasser (10.) gelang noch der Sprung in die Top 10.


      Autor: Patrick Chojnowski

      live-wintersport.com
    • Riesch Dritte bei Vonn-Sieg

      Für die deutschen Männer lief es in Beaver Creek alles andere als gut, die DSV-Damen dagegen wussten bei der Abfahrt in Lake Luise zu überzeugen. Allen voran Maria Riesch, die beim Sieg von Lidsey Vonn (USA) einmal mehr auf das Treppchen fuhr. Aber auch Gina Stechert zeigte sich in glänzender Verfassung und erreichte als Vierte ihre beste Weltcup-Platzierung.

      Auf der Strecke Olympic Downhill fuhr Gesamtweltcupsiegerin Vonn bei schlechten äußeren Bedingungen in 1:26,10 Minuten zu ihrem zweiten Weltcup-Sieg in dieser Saison und setzte sich damit in der Gesamtwertung erneut an die Spitze. Beim 15. Weltcup-Sieg der Amerikanerin belegte Nadia Fanchini aus Italien (0,61 Sekunden zurück) Platz zwei. Riesch lag 0,69 Sekunden zurück, die Oberstdorferin Stechert (0,90 Sekunden zurück) überraschte bei leichtem Schneefall und Wind auf der Strecke mit Platz vier.

      "Ich bin Dritte, das ist super", sagte Riesch nach dem Rennen, die 24-Jährige ärgerte sich nur ein wenig darüber, wie knapp sie Fanchini Rang zwei überlassen musste. Die acht Hundertstelsekunden seien "ein kleiner Wermutstropfen".


      Damen-Abfahrt in Lake Louise/Kanada:

      1. Lindsey Vonn (USA) 1:26,10 Minuten
      2. Nadia Fanchini (Italien) 0,61 Sekunden zurück
      3. Maria Riesch (Partenkirchen) 0,69

      4. Gina Stechert (Oberstdorf) 0,90
      5. Andrea Fischbacher und Maria Holaus (beide Österreich) je 0,93
      7. Emily Brydon (Kanada) 1,00
      8. Anna Fenninger (Österreich) 1,12
      9. Tina Maze (Slowenien) 1,13
      10. Dominique Gisin (Schweiz) 1,26



      Svindal trotzt den "Raubvögeln"

      Keine Nerven zeigte Aksel Lund Svindal bei der Weltcup-Abfahrt in Beaver Creek im US-Bundesstaat Colorado. Gut ein Jahr nach seinem schweren Sturz auf der anspruchsvollen "Raubvögel"-Piste raste der Norweger unbeeindruckt von der Vergangenheit zum Sieg. Der Doppel-Weltmeister von 2007 verwies Oldtimer Marco Büchel aus Liechtenstein und Erik Guay aus Kanada auf die Plätze zwei und drei. Für die deutschen Speedspezialisten lief es nicht gut.

      Es war der zehnte Sieg im Weltcup für Svindal, der mit dem Erfolg auch seinen inneren Frieden mit der Strecke in Beaver Creek gefunden haben dürfte. Am 27. November 2007 zog er sich beim ersten Trainingslauf für die Abfahrt auf der WM-Strecke von 1999 erhebliche Verletzungen in der Leistengegend sowie Knochenbrüche im Gesicht zu und fiel danach für den Rest des Winters aus.

      Jetzt hat er sich zurückgemeldet, in 1:43,85 Minuten bewältigte der 25-Jährige die Piste. Büchel lag 0,06 Sekunden zurück, Guay 0,35. Bode Miller (USA), der den einzigen Trainingslauf dominiert hatte, riskierte zu viel und stürzte. Der Gesamtweltcupsieger blieb unverletzt.

      Für Hermann Maier reichte es nicht für einen Platz unter den ersten Zehn. Der "Herminator", der am Sonntag im Super-G überraschend seinen 54. Weltcupsieg gefeiert hatte, musste das Material wechseln, nachdem ihm der Siegerschuh zu Bruch gegangen war. "Das hat sicherlich eine Rolle gespielt", so Maier.

      Die deutschen Abfahrer mussten sich mit hinteren Plätzen begnügen. Stephan Keppler (Ebingen) wurde 43., Andreas Strodl landete auf Rang 49 und für seinen Bruder Peter Strodl (beide Partenkirchen) reichte es nur zu Rang 52. Tobias Stechert (Oberstdorf) schied aus.


      Herren-Abfahrt in Beaver Creek/USA:

      1. Aksel Lund Svindal (Norwegen) 1:43,85 Minuten
      2. Marco Büchel (Liechtenstein) 0,06 Sekunden zurück
      3. Erik Guay (Kanada) 0,35

      4. Klaus Kröll 0,48
      5. Michael Walchhofer (beide Österreich) 0,65
      6. Didier Defago (Schweiz) 0,66
      7. Steven Nyman (USA) 0,72
      8. Ambrosi Hoffman 0,87
      9. Daniel Albrecht (beide Schweiz) 0,99
      10. Andrej Jerman (Slowenien) 1,05

      ... 43. Stephan Keppler (Ebingen) 2,89
      ... 45. Andreas Strodl 3,26
      ... 52. Peter Strodl (beide Partenkirchen) 3,97

      - ausgeschieden: Tobias Stechert (Oberstdorf)


      kicker.de
    • Svindal auch im Super-G der Schnellste

      Aksel Lund Svindal hat sich am Samstag (06.12.08) mit einem weiteren Sieg an der Spitze zurückgemeldet. In 1:13.05 Minuten fuhr der Norweger Bestzeit im Super-G von Beaver Creek. Mit nur 0,45 Sekunden Rückstand holte sich Hermann Maier Platz zwei. Hinter dem Herminator gelang Landsmann Michael Walchhofer der Sprung auf Rang drei.

      Die alpinen Herren starteten bei schwierigen Wetterbedingungen mit teilweise schlechter Sicht in die anspruchsvolle Piste Birds of Prey. Auf der 1,9 Kilometer langen Strecke fand Svindal die Ideallinie und legte der Konkurrenz eine Traumzeit von 1:13,05 Minuten vor. Österreichs Ski-Superstar Hermann Maier kam bis auf 0,45 Sekunden an die Bestzeit des Norwegers heran. Der Herminator, beim ersten Super-G in Lake Louise noch als Sieger gefeiert, musste sich aber mit Platz zwei begnügen. Immerhin konnte der 35-jährige Ski-Opa seinen Landsmann Michael Walchhofer (+ 0,58) hinter sich lassen...

      Quelle: ard.de

      weiterlesen


      Die für den heutigen Abend angesetzte Abfahrt der Damen in Lake Louise (Canada) wurde aufgrund der widrigen Wetterbedingungen abgesagt!
    • Flugs noch nachgetragen,die Ereignisse vom Sonntag in Übersee:


      Raich gewinnt Riesenslalom von Beaver Creek

      Benjamin Raich konnte mit der zweitbesten Laufzeit im zweiten Durchgang dem US-Amerikaner Ted Ligety den Sieg wegschnappen. Der Österreicher fuhr noch von Platz acht nach vorne. Dritter wurde der wieder erstarkte Norweger Aksel Lund Svindal vor seinem Landsmann Kjetil Jansrud. Bester Schweizer war Didier Cuche auf Position sechs.


      Der erste Durchgang war von einer grandiosen Fahrt im unteren Teil des US-Amerikaners Ted Ligety geprägt. Im vom österreichischen Trainer gesetzten Lauf fand er die beste Linie und hatte fast sechs Zehntel Vorsprung auf den Zweitplatzierten Didier Cuche. Auch der Norweger Aksel Lund Svindal hielt nach seinen beiden Siegen der Vortage erneut mit und spekulierte auf seinen dritten Sieg in Beaver Creek an diesem Wochenende. Dahinter kamen auch schon mit geringem Abstand seine beiden Kontrahenten im Gesamtweltcup Daniel Abrecht aus der Schweiz und der US-Amerikaner Bode Miller. Unweit zurück lagen auch die Italiener mit Massimiliano Blardone und Manfred Mölgg sowie der Pitztaler Benjamin Raich. Es sollte also ein spannender zweiter Entscheidungslauf werden.

      Zunächst waren es die jungen Österreicher Romed Baumann (14.) und Marcel Hirscher (15.) die mit guten Läufern sich an die Spitze setzten konnten und das Ausscheiden von Routiniers wie Hermann Maier oder Hannes Reichelt halbwegs vergessen machten. Im ersten Lauf enttäuschte auch der Schweizer Carlo Janka mit flüchtigen Fehlern, zeigte im zweiten Durchgang aber einen ambitionierten Lauf, der im am Ende noch Rang neun einbrachte. Seine Bestzeit hatte bis zum Kroaten Ivica Kostelic (8.) Bestand. Dieser zeigte seine Verbesserungen im Riesenslalom und setzte sich an die Spitze. Diese Führung hielt nicht lange, denn der Norweger Kjetil Jansrud – 13. nach dem ersten Lauf – fuhr mit der hohen Startnummer 43 noch weit nach vorne. Mit der besten Laufzeit katapultierte er sich noch bis auf Rang vier nach vorne.

      Seine Führung wackelte zunächst nicht. Annähernd gelang es nur dem Italiener Davide Simoncelli mit Jansrud mitzuhalten, doch mit Benjamin Raich folgte noch der Olympiasieger in dieser Disziplin. Dieser hielt mit Jansrud mit und hatte durch einen couragierten zweiten Durchgang mit 15 Hundertstel Vorsprung die Führung inne. Die nachfolgenden Italiener konnten nicht an die bisherigen Zeiten anknüpfen und vielen weit zurück und auch Bode Miller und Daniel Albrecht patzten und schieden gar aus. Der Norweger Aksel Lund Svindal hingegen verlor nicht viel von seinem Vorsprung und man wusste, dass er wieder in Form sei. Am Ende verpasste Svindal die Führung jedoch um eine Zehntel. Didier Cuche gelang es auch nicht, Raich zu gefährden. Wie in den letzten Tagen wollte der Schweizer zu viel und fiel im Endergebnis noch auf Rang sechs zurück. Oben stand somit nur noch der Riesenslalom-Weltcupsieger der vorherigen Saison, der eine Sekunde auf Raich mit auf seine Fahrt nahm. Er verlor kontinuierlich und im Ziel verpasste er den Sieg nur um eine Hundertstel und war sichtlich enttäuscht. Damit errang Benjamin Raich nach einem Jahr wieder einen Weltcupsieg und übernahm auch die Führung im Diszilplinenweltcup.


      Autor: Patrick Chojnowski

      live-wintersport.de
    • Benutzer online 3

      3 Besucher