Ski Alpin

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    • Vonn siegt souverän in Val d'Isère

      Lindsey Vonn hat die erste Super-Kombination des Winters in Val d'Isère gewonnen. Mit einem starken Abfahrtslauf deklassierte die US-Amerikanerin alle Konkurrentinnen. Maria Riesch fuhr auf den zweiten Platz, auch eine andere Deutsche zeigte ein starkes Rennen.

      Bereits nach dem ersten Lauf war die Sache für Vonn klar. Sie beendete die Abfahrt mit überwältigenden 1,52 Sekunden Vorsprung auf Riesch. Im Slalom reichte ihr die siebtbeste Zeit, um mit 1,16 Sekunden Vorsprung ihren 25. Weltcupsieg und ihren dritten Erfolg im Olympiawinter zu feiern. Die US-Amerikanerin, die im Gesamt-Weltcup mit Riesch gleichzog, bewies zudem einmal mehr,dass sie in den Speed-Disziplinen in ihrer eigenen Klasse fährt und niemanden zu fürchten braucht.


      Quelle: ARD




      Svindal gewinnt den Super-G

      Aksel Lund Svindal hat am Freitag (18.12.09) den Super-G im italienischen Gröden gewonnen. Der Norweger verwies in 1:38.35 Minuten Carlo Janka (SUI) und Patrick Staudacher (ITA) auf die Plätze zwei und drei. Janka übernahm dadurch die Führung im Gesamt-Weltcup. DSV-Starter Andreas Strodl sammelte als 29. immerhin Weltcup-Punkte.

      Im italienischen Gröden gingen die Speed-Spezialisten bei idealen Bedingungen aber eisigen Temperaturen um die 17 Grad Minus auf die Piste Saslong. Stephan Görgl eröffnete das Rennen über Kamelbuckel und Ciaslat-Wiesen. Doch die erste Richtzeit für die Konkurrenz setzte Starter Nr. 4 - Bode Miller. Der US-Amerikaner meldete sich mit einem nicht fehlerfreien aber guten Lauf an der Weltspitze zurück. Erst Mario Scheiber (AUT) war als elfter Starter schneller unterwegs. Doch die Zeit hielt nicht lange. Der Schweizer Carlo Janka zeigte der Konkurrenz, dass auf dieser Piste noch mehr drin war, und übernahm die Führung. Auch Patrick Staudacher (ITA) fuhr ein starkes Rennen, in dem er bis auf fünf Hundertstel an Janka herankam. Der konnte die Führung allerdings nicht halten, denn Aksel Lund Svindal fand die Ideal-Linie und fuhr die Bestzeit des Tages.


      Quelle: ARD

    • Osborne-Paradis siegt in Gröden

      Der Kanadier Manuel Osborne-Paradis hat überraschend die Abfahrt im italienischen Gröden gewonnen. Der 25-Jährige profitierte dabei allerdings vom Wetter, das den Favoriten wie Didier Cuche oder Bode Miller das Leben schwer machte.

      Osborne-Paradis war als Neunter in das Rennen gestartet und mit einer Zeit von 2:01:27 in Führung gegangen. Jeder rechnete damit, dass Favoriten wie Bode Miller, Didier Cuche oder Michael Walchhofer den Kanadier beim Speed-Klassiker auf der Saslong-Piste wieder von der Spitze verdrängen würden. Doch aufkommender Wind und gleichzeitiger Sonnenschein machten die Piste langsamer, wodurch Osborne-Paradis bis zum Schluss ungeschlagen blieb. Der Österreicher Mario Scheiber wurde Zweiter (+0,13 Sekunden), Ambrosi Hoffmann aus der Schweiz belegte zeitgleich mit dem Franzosen Johan Clarey Rang drei (+0,25 Sekunden). Für Walchhofer reichte es immerhin noch zum fünften Platz, Bode Miller und Didier Cuche schafften gerade noch den Sprung in die Top Ten.

      Für Osborne-Paradis war es der zweite Weltcupsieg in diesem Winter und sein insgesamt dritter Erfolg im Skirennzirkus. Die drei deutschen Starter Stephan Keppler (+2,62 Sekunden), Hannes Wagner (+3,16 Sekunden) und Andreas Strodl (+3,93 Sekunden) schafften den Sprung unter die besten 30 nicht. Den Gesamtweltcup führt nach wie vor der Schweizer Carlo Janka an, obwohl er auf die Abfahrt in Gröden verzichtet hatte. Auch der Österreicher Benjamin Raich war nicht an den Start gegangen.


      Quelle: ARD


      Das für gestern geplante Abfahrts-Rennen der Damen in Val d'Isère wurde abgesagt.

    • Schweizer Sieg in Val d'Isère

      Die Schweizerin Fränzi Aufdenblatten hat den Super-G in Val d'Isère gewonnen. Maria Riesch verpasste den Sprung auf das Podest deutlich, dafür sorgte Viktoria Rebensburg für eine positive Überraschung. Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz.

      Die 28-jährige Aufdenblatten zeigte bei minus 20 Grad und sehr harter Piste einen fehlerfreien Lauf und feierte den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere. Auf Platz zwei stand mit Nadia Styger ebenfalls eine Schweizerin (+0,23 Sekunden). Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn lieferte einen für ihre Verhältnisse verhaltenen Lauf ab, landete als Dritte aber ebenfalls auf dem Podest (+0,26 Sekunden). "Es war gar kein guter Lauf für mich. Vielleicht habe ich das falsche Material gewählt", so die 25-Jährige, die abermals auf Herrenskiern unterwegs war. Sie kann dennoch als Führende im Gesamtweltcup Weihnachten feiern.


      Quelle: ARD



      Italien-Duo deklassiert Konkurrenz
      Zwei Italiener haben den Riesenslalom in Alta Badia dominiert: Massimiliano Blardone siegte vor seinem Landsmann Davide Simoncelli. Felix Neureuther schied bereits im ersten Lauf aus.

      Der 30-jährige Blardone hatte bereits den ersten Durchgang auf der traditionsreichen Gran Risa mit der Bestzeit beendet. Diese ließ er sich auch im zweiten Lauf nicht mehr nehmen - 0,43 Sekunden Vorsprung hatte er am Ende vor seinem Teamkollegen Simoncelli. Der Franzose Cyprien Richard (+1,63 Sekunden) und der Österreicher Benjamin Raich (+1,70 Sekunden) verhinderten mit den Plätzen drei und vier einen italienischen Dreifacherfolg. Denn auch auf Platz fünf stand mit Manfred Moellg ein Einheimischer (+1,96 Sekunden).


      Quelle: ARD
    • Slalom der Männer in Alta Badia:

      1. Rainfried Herbst (Österreich)
      2. Silvan Zurbriggen (Schweiz)
      3. Manfred Pranger (Österreich)

      35. Fritz Dopfer (Garmisch)

      ausgeschieden: Felix Neureuther (Partenkirchen), Stefan Kogler (Schliersee)
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

    • Kathrin Hölzl rettet Vorsprung ins Ziel

      Kathrin Hölzl hat in Lienz ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Die Weltmeisterin rettete beim Riesenslalom auf dem Schlossberg ihren Vorsprung aus dem ersten Durchgang ins Ziel und siegte knapp vor der Italienerin Manuela Moelgg und Taina Barioz aus Frankreich.

      Nach dem ersten Lauf hatte Hölzl noch 1,24 Sekunden Vorsprung auf Moelgg. Doch die Italienerin fuhr Laufbestzeit im zweiten Durchgang und distanzierte die Konkurrenz vor allem im mittleren Streckenabschnitt. Im Ziel hatte Hölzl, die nach dem ersten Lauf klar geführt hatte, noch 0,05 Sekunden Vorsprung auf Moelgg. Für die 25-jährige Weltmeisterin war es der zweite Saisonsieg im Riesenslalom. Sie übernahm damit auch die Führung im Riesenslalom-Weltcup.

      Auf Platz drei fuhr die Französin Taina Barioz vor Federica Brignone (Italien) und Viktoria Rebensburg aus Kreuth, die nur 19 Hundertstelsekunden Rückstand auf die Siegerin aufwies. Für die 20-Jährige war es die beste Platzierung in diesem Winter.

      "Derzeit läuft es einfach gut, es ging fast von allein", jubelte Hölzl über ihr verspätetes Weihnachtsgeschenk, das ihr eine Prämie von 23.500 Euro einbringt. "Sie ist im Moment das Maß aller Dinge im Riesenslalom", lobte sie DSV-Cheftrainer Mathias Berthold, auch wenn er "zwischen erster und zweiter Zwischenzeit" Zweifel bekommen habe.


      Quelle: ARD



      Vonn bricht sich den Arm

      Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn hat sich bei ihrem Sturz im ersten Durchgang des Riesenslaloms im österreichischen Lienz mehrere kleinere Brüche im Unterarm sowie ein großes Hämatom zugezogen.

      Die Gesamtweltcup-Führende wird sich nun zu einem Handspezialisten begeben, um weitere Maßnahmen abzustimmen. Wie lange die 25-Jährige pausieren muss und ob ihr Olympia-Start gefährdet ist, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.


      Quelle: Kicker

    • Schild feiert Comeback, Geiger wird Achte

      Beim Slalom in Lienz feierte Marlies Schild am Dienstag (29.12.09) ein fulminantes Comeback. Die Österreicherin ließ die Französin Sandrine Aubert und ihrer Teamkollegin Kathrin Zettel klar hinter sich. Christina Geiger fuhr als beste Deutsche auf Platz acht.

      Marlies Schild hat auf dem Schlossberg in Lienz nach langer Verletzungspause ein glanzvolles Comeback gefeiert. Die Österreicherin fuhr beim erst vierten Slalom nach ihrer schweren Verletzung in beiden Duchgängen Bestzeit (1:57,65 Minuten) und ließ sich ihren 21. Weltcupsieg nicht nehmen.

      Schon im ersten Lauf hatte Schild die Konkurrenz geschockt und mit 59:00 Sekunden eine Richtzeit vorgelegt, die von keiner der Spitzenfahrerinnen zu knacken war. Hinter ihr reihten sich Kathrin Zettel (AUT), Tanja Poutiainen (FIN), Sandrine Aubert (FRA), Nicole Gius (ITA) und Tina Maze(SLO) in aussichtsreicher Position ein. Auch für Maria und Susanne Riesch war noch alles möglich. Doch die Schwestern patzten und am Ende war Christina Geiger als Achte die beste DSV-Läuferin. "Das war ein total verkorkster Slalom", erklärte Maria Riesch sichtlich enttäuscht nach dem Rennen. Beim Kampf um die Podestplätze hatte Sandrine Aubert dagegen den nötigen Biss gezeigt und sich noch vor Kathrin Zettel auf Platz zwei geschoben. Tanja Poutiainen rutschte nach einem Stockbruch bis auf Rang 27 ab.


      Quelle: ARD




      Jerman lässt den Arrivierten keine Chance

      Andrej Jerman hat am Dienstag (29.12.09) die Weltcup-Abfahrt in Bormio gewonnen. Der Slowene, der schon im Training auf der "Stelvio" am besten zurechtkam, siegte vor dem Schweizer Didier Defago und Michael Walchhofer aus Österreich. Als bester DSV-Fahrer landete Stephan Keppler auf Rang 13.

      Ob Michael Walchhofer, der im Abfahrts-Weltcup führende Didier Cuche oder Carlo Janka - alle Favoriten bissen sich an der Fabelbestzeit des Slowenen die Zähne aus und hatten am Ende mehr als eine Sekunde Rückstand auf den Sieger, der in 2:00,32 Minuten sogar fast die Zwei-Minuten-Marke geknackt hätte. Mit der Startnummer 5 nutzte Jerman die noch guten Pistenverhältnisse und zeigte einen fast fehlerfreien Lauf. Im Ziel hatte er 0,44 Sekunden Vorsprung vor dem zunächst zweitplatzierten Österreicher Mario Scheiber, der allerdings wegen eines zu hohen Skischuhs nachträglich disqualifiziert wurde.


      Quelle: ARD

    • Riesch-Show in Zagreb

      Mit einem furiosen zweiten Lauf ist Susanne Riesch beim Slalom in Zagreb (03.01.10) auf den dritten Platz vorgefahren. Ihre Schwester Maria übernimmt mit dem vierten Rang die Führung im Gesamtweltcup. Der Sieg ging an die Französin Sandrine Aubert.

      Nach dem ersten Durchgang hatte eigentlich Maria Riesch als Dritte die besseren Chancen auf einen Podestplatz. Doch ihre zunächst siebtplatzierte Schwester Susanne legte einen fehlerlosen zweiten Lauf hin und konnte damit Maria den dritten Rang noch wegschnappen. Eine möglicherweise noch bessere Platzierung verpasste die 22-Jährige aus Partenkirchen durch einen schweren Patzer im ersten Durchgang. Ihre ältere Schwester Maria fuhr nach dem verpatzten Slalom von Lienz nicht mit letztem Risiko. "Im Vergleich zu Lienz waren das Welten, wie ich hier gefahren bin", so die 25-Jährige.


      Quelle: ARD
    • Stand im Slalom-Weltcup:

      1. Sandrine Aubert (Frankreich) 316 Punkte.
      2. Maria Riesch (Partenkirchen) 293 Punkte.
      3. Sarha Zahrobska (Tschechien) 253 Punkte.

      5. Susanne Riesch (Partenkirchen) 220 Punkte.
      10. Christina Geiger (Oberstdorf) 108 Punkte.
      14. Katharina Dürr (Germering) 88 Punkte.

      Stand im Gesamtweltcup:

      1. Maria Riesch (Partenkirchen) 599 Punkte.
      2. Lindsey Vonn (USA) 594 Punkte.
      3. Kathrin Zettel (Österreich) 569 Punkte.
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Slalom der Männer in Zagreb:

      1. Giuliano Razzioli (Italien)
      2. Manfred Mölgg (Italien)
      3. Julien Lizeroux (Frankreich)

      9. Felix Neureuther (Partenkirchen)
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

    • Speedqueen Vonn dominiert - Riesch Dritte

      Lindsey Vonn hat die Konkurrenz auch bei der Abfahrt in Haus im Ennstal auf die Plätze verwiesen und sich mit dem Sieg die Führung im Gesamtweltcup zurückgeholt. Hinter der US-Amerikanerin fuhren Anja Paerson und Maria Riesch auf die Podestplätze.

      In Haus im Ennstal wurde das in Val d'Isère ausgefallene Abfahrts-Rennen nachgeholt. Die Strecke: eine der längsten, aber nicht schwierigsten Pisten im Damenweltcup. Die Siegerski hatte wieder einmal Lindsey Vonn angeschnallt. Die Amerikanerin pulverisierte die Bestzeit der bis dahin führenden Französin Marion Rolland und zeigte der Konkurrenz trotz Verletzung, wie schnell man auf dieser Strecke unterwegs sein kann. Und nicht nur Dauerkonkurrentin Maria Riesch biss sich an der Fabelzeit von 1:38,84 Minuten die Zähne aus. Die Partenkirchenerin kam bis auf 0,39 Sekunden an Vonn heran. Nur Anja Paerson war mit 0,35 Sekunden Rückstand noch näher am Sieg.


      Quelle: ARD

    • Rennen in Adelboden abgebrochen

      Nach 58 Fahrern ist der Riesenslalom von Adelboden wegen starken Nebels abgebrochen worden. Zu diesem Zeitpunkt führte der Italiener Davide Simoncelli. Das Rennen soll nun am Sonntag nachgeholt werden.

      Mehrmals wurde der Start des ersten Durchgangs wegen starken Nebels verlegt. Erst 75 Minuten nach dem geplanten Starttermin gingen die ersten Läufer über eine stark verkürzte Piste. Simoncelli als Bester des ersten Durchgangs benötigte lediglich 56,08 Sekunden.


      Quelle: ARD



      An Vonn kommt keine vorbei

      Lindsey Vonn ist einfach nicht zu stoppen. Die Amerikaner gewann auch die zweite Abfahrt im österreichischen Haus im Ennstal. Vonn baute damit ihre Führung in der Gesamtwertung aus. Maria Riesch verpasste im Nebelrennen einen Podestplatz.

      Wegen schlechter Sicht wurde die Abfahrt in Haus deutlich verkürzt. Siegerin Vonn benötigte auf der WM-Piste von 2013 lediglich 1:09,12 Minute vom Starthaus bis ins Ziel. Mit 0,14 Sekunden Rückstand wurde die Schweizerin Nadja Kamer Zweite. Platz drei ging an die Französin Ingrid Jacquemod. Maria Riesch kam mit einem Rückstand von 0,46 Sekunden auf ihre Freundin als Siebte ins Ziel.


      Quelle: ARD
    • Ob das heute in Haus notwendig war ? Start vom Reservestart des Super-G. Die Siegerzeit sagt ja schon alles. 1,09 Min. für eine Abfahrt.
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

    • Lindsey Vonn ist die Königin von Haus

      Die Amerikanerin Lindsey Vonn hat nach den beiden Abfahrten von Haus auch den Super-G gewonnen. Maria Riesch, die mit Zwischenbestzeit unterwegs war, leistete sich kurz vor dem Ziel einen ganz großen Fehler und verschenkte möglicherweise den Sieg.

      Maria Riesch ging bei ihrem Lauf kaum aus der Abfahrtshocke heraus. Der Siegwille war ihr anzumerken. "Ich bin ein gutes Rennen heute gefahren", sagte Riesch in der ARD-Sportschau nach dem Super-G. Sie selbst sprach von einem "blöden Fehler", der ihr kurz vor dem Ziel passiert sei. Beste Deutsche beim Super-G in Haus war Viktoria Rebensburg auf Platz 16.


      Quelle: ARD



      Neureuther schafft Olympia-Qualifikation

      Felix Neureuther hat sein Olympia-Ticket gelöst. Der Partenkirchener erreichte innerhalb weniger Tage mit seinem 11. Platz zum zweiten Mal einen Rang unter den besten 15. Den Slalom von Adelboden gewinnt der Franzose Julien Lizeroux mit einem Traumlauf.

      Vor allem im ersten Durchgang fuhr Neureuther mehr verhalten und ging als Elfter in den zweiten Durchgang. Der 25-Jährige machte hier zwar einige kleine Fehler, er konnte jedoch seinen elften Rang verteidigen. Neureuther ist der erste deutsche Alpin-Fahrer der Männer, der sich für Vancouver qualifiziert hat. Abfahrer Stephan Keppler benötigt noch ein zweites Mal eine Platzierung unter den Top 15.


      Quelle: ARD
    • Slalom der Damen in Flachau:

      1. Marlies Schild (Österreich)
      2. Maria Riesch (Partenkirchen)
      3. Kathrin Zettel (Österreich)

      5. Katharina Dürr (Germering)
      6. Fanny Chmelar (Partenkirchen)
      9. Christina Geiger (Oberstdorf)

      Susanne Riesch lag nach dem 1.Durchgang in Führung patzte dann aber im 2.Durchgang und schied aus. Trotzdem 4 Damen unter den ersten Neun. Respekt. :brd06:
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

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    • Miller holt den ersten Saison-Sieg

      Bode Miller hat am Freitag (15.01.10) die Super-Kombi in Wengen klar gewonnen. Der Amerikaner sicherte sich den Sieg nach Abfahrt und Slalom vor den Schweizern Carlo Janka und Silvan Zurbriggen. Benjamin Raich wurde Vierter und führt weiter im Weltcup. Bester Deutscher: Stephan Keppler auf Platz 27.

      In Wengen waren auf der Lauberhornpiste die Allrounder gefragt. Bode Miller hatte in der Abfahrt die Bestzeit vorgelegt und musste im Slalom eigentlich nur noch die Nerven bewahren, um den Erfolg sicher einzufahren. Größter Konkurrent war Carlo Janka, der als Zweitschnellster nach der Speeddisziplin noch Anspruch auf den Sieg anmeldete. Doch Miller ließ sich den Erfolg trotz kleiner Fehler nicht mehr nehmen. "Ich war überrascht, dass ich es runtergebracht habe", strahlte der Amerikaner, der mit einer Gesamtzeit von 2:35,96 Minuten klar vor Carlo Janka (+0,37 Sekunden) und Silvan Zurbriggen (+0,42) tiumphierte. "Langsam kriege ich das Gefühl für Siege wieder. Ich habe immer gewusst, dass ich erst im Januar voll in Form sein werde", sagte der 32-Jährige nach seinem 32. Weltcup-Sieg.


      Quelle: ARD

    • Zettel gewinnt - vier DSV-Damen in Top Ten

      Beim Riesenslalom in Maribor hat sich Kathrin Zettel am Samstag (16.01.10) den Sieg nicht mehr nehmen lassen. Strahlen konnte auch Maria Riesch, die hinter der Österreicherin auf Platz zwei landete. Anja Paerson wurde Dritte. Ebenfalls unter den Top Ten: Kathrin Hölzl, Viktoria Rebensburg und Lena Dürr.

      Beim Erfolg von Kathrin Zettel sorgten die DSV-Damen für eine angenehme Überraschung, gleich vier landeten unter die besten Neun - so hatte es dieses Ergebnis im Weltcup noch nicht gegeben. "Ein super Mannschaftsergebnis eingefahren, dazu noch Marias erstes Podium im Weltcup - besser geht's fast nicht. Das ist einfach nur geil", strahlte Kathrin Hölzl.

      Zettel hatte beim fünften Riesenslalom der Saison nach dem ersten Lauf mit Bestzeit (1:17,54 Minuten) nur 14 hundertstel Sekunden vor Lindsey Vonn und Anja Paerson (+15) in Führung gelegen. Dreimal stand die Österreicherin schon auf dem Podest, ein Sieg fehlte ihr allerdings noch. Im zweiten Durchgang behielt die Österreicherin dann die Nerven und fuhr mit 0,23 Sekunden Vorsprung sicher zum Erfolg.


      Quelle: ARD




      Janka gewinnt den Klassiker

      Carlo Janka ließ die Eidgenossen am Samstag (16.01.10) bei der 80. Lauberhornabfahrt in Wengen jubeln. Der Schweizer fuhr den Sieg vor dem Kanadier Manuel Osborne-Paradis und dem Lichtensteiner Marco Büchel ein. Stephan Keppler und Andreas Strodl reichte es nicht unter die Top 30.

      Strahlender Sonnenschein und beste Bedingungen für die Skirennfahrer vor Eiger, Mönch und Jungfrau. Bei der traditionellen Lauberhornabfahrt setzte Marco Büchel die erste Richtzeit, an der sich die Konkurrenz erstmals ernsthaft orientieren musste. Ein Sieg bei seinem letzten Rennen in Wengen wäre der krönende Abschluss gewesen. Doch Manuel Osborne-Paradise hatte einen schnelleren Ski und verdrängte den Liechtensteiner. Doch auch der Kanadier konnte sich nur kurz freuen. Carlo Janka pulverisierte seine Zeit (2:32,23 Minuten) und heizte die Stimmung mit der Chance auf einen Schweizer Sieg kräftig an."Es ist sicher am schönsten, als Schweizer hier das Heim-Highlight zu gewinnen", freute sich der 23-Jährige.


      Quelle: ARD

    • Kostelic gewinnt - Neureuther verpasst Top Ten

      Ivica Kostellic hat am Sonntag (17.01.10) den Slalom in Wengen gewonnen. Der Kroate behielt auch im zweiten Lauf die Nerven und siegte vor dem Schweden Andre Myhrer. Reinfried Herbst wurde Dritter. Felix Neureuther landete auf Rang 13.

      Kostellic lag nach Bestzeit im ersten Durchgang (51,93 Sekunden) mit 14 Hundertstel vor dem Österreicher Herbst und dem Franzosen Lizeroux nur knapp in Führung. Dahinter reihten sich Andre Myhrer, Benjamin Raich, Silvan Zurbriggen und Felix Neureuther in aussichtsreicher Position ein. Doch der Kroate zeigte auch im zweiten Lauf seine Slalomklasse und ließ die Konkurrenz in 1:40,34 Minuten hinter sich. Platz zwei holte sich mit 0,29 Sekunden Rückstand auf den Sieger der Schwede Andre Myhrer, der den im Slalom-Weltcup führenden Reinfried Herbst (AUT/0,51) noch auf Platz drei verwies. Skistar Benjamin Raich (4.) blieb nur der Platz neben dem Podest.


      Quelle: ARD



      Zettel auch im Slalom nicht zu schlagen

      Kathrin Zettel hat in Maribor die Konkurrenz auch beim Slalom im Griff. Die Österreicherin verwies Tina Maze und Maria Riesch am Sonntag (17.01.10) auf die Plätze. Susanne Riesch verpasste als Vierte nur knapp einen Podestplatz. Fanny Chmelar (8.), Christina Geiger (10.), Kathrin Hölzl (14.) und Anja Blieninger (21.) komplettierten das gute Mannschaftsergebnis.

      Wie im Riesenslalom vom Samstag hatten Kathrin Zettel und Maria Riesch beste Chancen auf den Sieg herausgefahren. In Führung lag nach dem ersten Durchgang mit 54,29 Sekunden allerdings Marlies Schild. Doch Weltmeisterin Riesch hatte nur 1,21 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit, da wäre für die 25-Jährige noch alles drin gewesen. Auch Susanne Riesch lag nur 1,65 Sekunden zurück. Der besten Lauf gelang dann aber Tina Maze. Die Slowenin fuhr auf Angriff und schaffte mit einem super Lauf den Sprung von Rang neun auf zwei. Der Sieg gehörte nach dem Ausscheiden von Marlies Schild aber Kathrin Zettel, die nach dem Riesenslalom-Sieg vom Samstag auch im Slalom ganz oben stand. Feiern konnte auch Maria Riesch, für die es zwar nicht zum Sieg aber auf Platz drei reichte. "Ein sehr gutes Wochenende", freute sich die Partenkirchenerin, deren Schwester Susanne das Podest nur knapp verpasste. Die 22-Jährige war zufrieden mit der Leistung und blickt optimistisch Richtung Olympia: "Ganz knapp hinter der Maria am Podium vorbei aber fit für Vancouver."


      Quelle: ARD
    • Stand im Gesamtweltcup:

      Herren:

      1. Carlo Janka (Schweiz) 757 Punkte
      2. Benjamin Raich (Österreich) 739 Punkte
      3. Didier Cuche (Schweiz) 526 Punkte

      Damen:

      1. Maria Riesch (Partenkirchen) 922 Punkte
      2. Lindsey Vonn (USA) 894 Punkte
      3. Kathrin Zettel (Österreich) 829 Punkte

      6. Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) 385 Punkte
      14. Susanne Riesch (Partenkirchen) 270 Punkte
      20. Viktoria Rebensburg (Kreuth) 209 Punkte

      Stand im Riesenslalom-Weltcup: (Damen)

      1. Kathrin Zettel (Österreich) 365 Punkte
      2. Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) 331 Punkte
      3. Tina Maze (Slowenien) 222 Punkte

      Stand im Slalom-Weltcup (Damen)

      1. Maria Riesch (Partenkirchen) 433 Punkte
      2. Kathrin Zettel (Österreich) 410 Punkte
      3. Sandrine Aubert (Frankreich) 361 Punkte

      6. Susanne Riesch (Partenkirchen) 270 Punkte
      10. Christina Geiger (Oberstdorf) 163 Punkte
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)

    • Vonn lässt der Konkurrenz wieder keine Chance

      Lindsey Vonn hat die Konkurrenz weiter im Griff. Die US-Amerikanerin ließ am Freitag (22.01.10) beim Super-G in Cortina d'Ampezzo Fabienne Suter und Anja Paerson keine Chance auf den Sieg. Viktoria Rebensburg wurde 12., Maria Riesch musste sich mit Platz 15 begnügen.

      In Cortina d'Ampezzo waren die Speedspezialistinnen beim vierten Super-G der Saison am Zuge. Perfekte Bedingungen erwarteten die Athletinnen auf der anspruchsvollen und sehr schnellen Piste, sodass einige Fahrerinnen sogar die Abfahrtsski auspackten. Die erste starke Richtzeit setzte die Slowenin Tina Maze in 1:22,79 Minuten. Doch die galt nur bis zum Start von Anja Paerson. Die Schwedin fuhr sich auf der Piste "Tofana" weiter in Olympia-Form und war 31 Hundertstel schneller. Mithalten konnte allerdings auch die Schweizerin Fabienne Suter, die sich noch vor Paerson auf Platz zwei schob.


      Quelle: ARD



      Keppler löst Olympia-Ticket

      Stephan Keppler vom WSV Ebingen hat nach Felix Neureuther als zweiter Rennläufer des Deutschen Skiverbands die Olympia-Qualifikation geschafft. Der 26-Jährige fuhr beim Super-G in Kitzbühel auf Platz 14 erreichte damit zum zweiten Mal den von der Qualifikationsnorm geforderten Rang unter den besten 15. Das Rennen gewann der Schweizer Didier Cuche.

      Mit der hohen Startnummer 46 kam Keppler nur mit einem Rückstand von 0,75 Sekunden ins Ziel und war damit zeitgleich mit dem Lichtensteiner Marco Büchel. Keppler ließ beim Super-G auf der Streif renommierte Läufer wie den Amerikaner Bode Miller oder den Weltcup-Führenden Carlo Janka aus der Schweiz hinter sich. Im Ziel jubelte Keppler: "Wahnsinn. Seit ich mich erinnern kann, träume ich von Olympia." Der 26-Jährige ist der erste deutsche Abfahrer seit 1994, der sich regulär für die Olympischen Winterspiele qualifizierte. Lob bekam Keppler für seine Leistung auf der Streif von Alpindirektor Wolfgang Maier: "Hier in Kitzbühel mit so einer hohen Nummer ist Stephans Leistung mehr als anerkennenswert." Timo Brüderl vom SC Ruhpolding wurde 44. Andreas Strodl schied aus.


      Quelle: ARD

    • Lindsey Vonns fünfter Streich - Riesch Zweite

      Lindsey Vonn dominiert die Speed-Konkurrenz nach Belieben. Die US-Amerikanerin gewann in Cortina d'Ampezzo am Samstag (23.01.10) auch die fünfte Abfahrt dieser Saison. Trotz eines fehlerlosen Rennens reichte es für Maria Riesch "nur" zu Rang zwei.

      1:37,70 Minuten benötigte Lindsey Vonn bei ihrem insgesamt 30. Weltcupsieg - und distanzierte Maria Riesch damit um 42 Hundertstel. Diesen Vorsprung fuhr die US-Amerikanerin, die mit schnelleren Männer-Ski (5 cm länger als Damen-Ski) unterwegs ist, erst im unteren Streckenabschnitt heraus. Bis zur Zwischenzeit lag die Partenkirchnerin noch vor ihrer Freundin. Dementsprechend enttäuscht war Riesch im Ziel trotz ihres zweiten Platzes: "Ich habe keinen Fehler gemacht. Es ist frustrierend, wenn es so schwer ist, Rennen zu gewinnen."


      Quelle: ARD



      Didier Cuche hat nach dem Super G auch die Abfahrt von Kitzbühel gewonnen. Der Schweizer verdrängte den lange in Führung liegenden Slowenen Andrej Sporn noch auf Rang zwei. Dritter wurde der Italiener Werner Heel.

      Lange Zeit hatte es auf der Streif nach einem Überraschungserfolg von Andrej Sporn ausgesehen. Der Slowene, mit Startnummer sieben ins Rennen gegangen, hatte in 1:54,02 Minuten eine Bestzeit gesetzt, an die zunächst keiner der folgenden Fahrer herankam - bis Didier Cuche ins Rennen ging. Der Schweizer lag bei jeder Zwischenzeit vor dem Slowenen und unterbot dessen Zeit im Ziel noch einmal um 0,28 Sekunden. Für Cuche war es der insgesamt vierte Weltcupsieg in Kitzbühel, das "Double" von Abfahrt und Super G hatte zuletzt Stephan Eberharter im Jahr 2002 geschafft. Sporn stand erstmals in seiner Karrierea auf einem Weltcuppodest. Tagesdritter wurde Werner Heel aus Italien. Er verlor 0,39 Sekunden auf Cuche.

      Im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren ging die Hahnenkammabfahrt ohne schwere Stürze über die Bühne. Der Österreicher Michael Walchhofer war einer der wenigen Fahrer, die das Ziel nicht sahen: er landete kurz vo dem Ziel in den Fangnetzen. Ähnlich erging es mit Stephan Keppler auch dem einzigen deutschen Starter. Beide blieben bei ihren Stürzen jedoch unverletzt.


      Quelle: Live-Wintersport
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