Nordische Kombination

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    • Finnen machen Schlappe aus dem Einzel wett – DSV-Quartett aufs Podest

      Autor: David Petri

      Kuusamo, 29.11.2008 – Das finnische Team hat bei widrigen Verhältnissen den Teamwettkampf auf der Ruka Schanze in Kuusamo gewonnen. Am Ende setzte man sich in der Besetzung Larinto, Keituri, Olli und Matti Hautamäki vor Österreich und Deutschland durch.


      Fast komplett umgekehrt sah das Bild im direkt danach stattfindenden Teamwettbewerb aus, welcher von Freitag auf Samstag verschoben worden war, nachdem die Winde wieder einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten. Die Finnen zeigten von Beginn das sie Wiedergutmachung wollten und setzten die Österreicher gehörig unter Druck. Auch die Deutschen Adler zeigten eine deutlich bessere Vorstellung als an allen Tagen zuvor, gleich Felix Schoft brachte das DSV-Quartett in eine ordentliche Ausgangsposition. Die Österreicher und Finnen waren allerdings von vorherein uneinholbar und es ging zwischen Deutschland und Russland um den dritten Podestplatz, da die Norweger mit Roar Ljockelsoy und Kenneth Gangnes zwei Abstürze erleiden mussten. Nachdem Kalle Keituri die Finnen nach dem zweiten Springer in Führung gebracht hatte, konnte Gregor Schlierenzauer im Vergleich mit Harri Olli wieder Boden gut machen und die ÖSV Adler mit 0,5 Punkten in Front bringen. Michael Neumayer sicherte dem deutschen Vierer den Podestplatz mit einem famosen Sprung auf 135,5 Meter, doch dann zeigte Matti Hautamäki seine gute Form. Mit sehr viel Wut im Bauch landete er erst nach 140 Metern und brachte damit Thomas Morgenstern in Zugzwang. Dieser zeigte zwar einen starken Sprung, aber 136,5 Meter schickten für Österreich nicht um den Sieg in Finnland davonzutragen.


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    • Anssi Koivuranta und Janne Ryynänen haben beim "Nordic Opening" in Kuusamo den Gastgebern ein perfektes Ende beschert. Im Wettbewerb der Nordischen Kombinierer sorgten sie für einen finnischen Doppelsieg. Tino Edelmann (Deutschland) und Wilhelm Denifl (Österreich) belegten die Ränge fünf und sechs.

      Zunächst hieß es aber mal wieder Warten für die Kombinierer, bevor sie in ihren zweiten Weltcupwettbewerb der Saison starten konnten. Starker Wind und aufkommender Schneefall sorgten dafür, dass der provisorische Wertungsdurchgang zunächst verschoben und dann abgesagt werden musste. Pünktlich zum geplanten Start des realen Durchgangs besserten sich die Bedingungen, so dass der Wettbewerb unter erschwerten, aber nicht irregulären Verhältnissen über die Bühne gebracht werden konnte. Der weiterhin starke Rückenwind sorgte dafür, dass viele Springer deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben, darunter auch Bernhard Gruber, Bil Demong, Ronny Ackermann, Petter Tande, Björn Kircheisen und Eric Frenzel. Frenzel verzichtete anschießend auf den Start im 10km Langlauf.

      Am besten kam Daito Takahashi mit der Situation zurecht. Der Japaner flog auf 133,5m und ging mit 17 Sekunden Vorsprung auf Janne Ryynänen in die Loipe. Weitere 14 Sekunden dahinter folgte Anssi Koivuranta. Von den Startern aus dem Sendegebiet konnten nur Wilhelm Denifl und Tino Edelmann wirklich überzeugen. Denifl fand sich nach dem Springen auf Position vier, Edelmann auf Rang 7 wieder. Von den stärksten Läufern konnte vor allem Magnus Moan seinen Rückstand in Grenzen halten und sich zur Halbzeit des Wettkamps noch Chancen auf einen Podestplatz ausrechnen.

      Im Laufe des 10km Langlaufs wurde schnell klar, dass der Sieg nur über Koivuranta gehen würde. Bereits nach zwei Kilometern hatte er die 30 Sekunden Rückstand auf Takahashi zugelaufen, weitere drei Kilometer später setzte er sich von Ryynänen und Takahashi ab, um einem ungefährdeten Triumph vor heimischem Publikum entgegen zu laufen. Auf der Schlussrunde konnte Koivuranta sogar den Fuß vom Gas nehmen, um am Ende mit 48 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen die Ziellinie zu überqueren. Takahashi hatte im Ziel als Dritter eine gute Minute Rückstand auf Koivuranta. Koivuranta übernahm mit seinem Sieg auch die Führung im Gesamtweltcup vor Ryynänen und Ackermann, der sich mit einem guten Lauf noch auf Rang 12 verbessern konnte.

      Bester DSV-Starter wurde Tino Edelmann. Der Thüringer lief im Gegensatz zu gestern, als er zu schnell anging und auf der letzten Runde einbrach, ein taktisch glänzendes Rennen und wurde schließlich starker fünfter, einen Platz hinter Magnus Moan, mit dem Edelmann auf der Schlussrunde mitgehen konnte. Wilhelm Denifl, für den es in der Spur nicht besonders gut lief, konnte immerhin noch Position sechs ins Ziel retten.


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    • Moan vorne - Ackermann auf Rang fünf beim Weltcup in Trondheim

      Magnus Moan hat den Weltcup der Nordischen Kombinierer im norwegischen Trondheim für sich entschieden. Der Lokalmatador verschaffte sich nach dem Springen eine ordentliche Ausgangsposition, aus der er im Lauf voll angreifen konnte. Hinter ihm belegten der Franzose Lamy Chappuis und Weltcup-Spitzenreiter Koivuranta die Platzierungen zwei und drei. Ronny Ackermann wurde fünfter.

      Nach dem Springen hatte der Österreicher David Zauner in Führung gelegen. Dieser wurde jedoch im Lauf bis auf Position 26 durchgereicht und hatte mit der Entscheidung nichts zu tun. Die starken Läufer um Moan, Demong, Ackermann und Kircheisen hatten sich im Rennverlauf schnell an die Spitze herangearbeitet. Zwischenzeitlich hatte sich eine große Spitzengruppe gebildet, die aus den geringen Abständen nach dem Springen resultierte. Moan hatte zum Schluss die besten Reserven und setzte die Attacke im richtigen Moment. Auf der Zielgeraden behauptete er sich vor Lamy und Koivuranta. Hinter Bill Demong belegte Ronny Ackermann einen ordentlichen fünften Platz. Zwar blieb den Deutschen ein Podestplatz verwehrt. Das Mannschaftsresultat der DSV-Kombinierer konnte sich dennoch sehen lassen. Hinter Ackermann wurde Frenzel sechster, Björn Kircheisen kam auf Rang neun und das Duo Edelmann/Hettich kam zeitgleich auf Position elf.


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    • Koivuranta schlägt erneut zu - Kircheisen zum ersten Mal in dieser Saison auf dem Podest

      Autor: David Petri


      Trondheim, 07.12.2008 – Der Finne Anssi Koivuranta hat seinen zweiten Saisonsieg eingefahren. Nach einem Sprung und dem zehn Kilometer Langlauf setzte er sich klar vor Björn Kircheisen und Jason Lamy Chappuis durch.

      Beim Sprung von der Großschanze in Trondheim dominierten der Österreicher David Zauner und Anssi Koivuranta mit Sprüngen auf 138 m bzw. 137.5 m. Der Rest des Feldes wies schon einen beträchtlichen Rückstand auf, allerdings angeführt von einem der stärksten Läufer Björn Kircheisen. Der Johanngeorgenstädter hatte nach 130,5 Metern 55 Sekunden Rückstand auf den Führenden Finnen. Die anderen Topläufer Moan, Ackermann und Demong hatten bereits weit über eine Minute Rückstand und konnten nicht mehr in die Entscheidung um den Sieg mit eingreifen. Bester Österreicher nach dem Springen war Bernhard Gruber auf Rang 4., eine Sekunde vor seinem Landsmann Wilhelm Denifl.

      In der Loipe versuchte Kircheisen natürlich zu dem Finnen aufzuschließen, doch dieser wehrte sich verbissen und konnte schlussendlich einen Vorsprung von 25 Sekunden ins Ziel retten. Allerdings zeigte der Deutsche auch nicht sein eigentliches Vermögen, da nur die 19.-beste Laufleistung heraussprang. Magnus Moan und Bill Demong dagegen zeigten in der Spur was sie können und liefen von den Plätzen 28. Bzw. 31. noch unter die Top Ten und sicherten sich somit wichtige Weltcuppunkte. Zweitbester Deutscher wurde Ronny Ackermann auf Rang 10., knapp hinter ihm folgten mit Tino Edelmann und Eric Frenzel zwei weitere Deutsche. Die insgesamt beste Laufzeit hatte nicht Moan, sondern Sebastian Haseney, der von Platz 37., noch auf den 14. Rang nach vorne laufen konnte.


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    • Demong siegt vor Kircheisen

      Autor: Sascha Witzke

      Ramsau, 20.12.2008 - Bill Demong hat den Weltcup der Nordischen Kombinierer am heutigen Samstag für sich entschieden. Der US-Amerikaner profitierte bei schwierigen Bedingungen auf der Schanze von seinem tollen Sprung und hatte vor dem Lauf beste Aussichten auf den ersten Platz. Platz zwei ging an Björn Kircheisen, der sich mit einem starken Lauf von Rang sechs aus verbessern konnte. Jan Schmid komplettierte das Podium mit seinem tollen dritten Platz. Die Lokalmatdoren Denifl und Stecher kamen dahinter auf die Endplatzierungen vier und fünf.

      Nach dem Springen hatte Denifl die Führing inne. Allerdings betrug sein Vorsprung auf Demong lediglich zwei Sekündchen. Bei dessen 92,5 Meter-Satz hatte alles gepasst und im Gegensatz zu einem Großteil der Favoriten konnte er auf der Schanze voll überzeugen. Kurz dahinter platzierte sich der finnische Newcomer Asikainen. Einen starken Sprung zeigten ebenfalls die guten Läufer Churavy und erfreulicherweise Björn Kircheisen.
      Die Top 3 des Weltcups hingegen lagen nach dem Springen bereits aussichtslos auf einen Spitzenplatz zurück. Koivuranta als 24. wies einen Rückstand von knapp zwei Minuten auf Denifl auf. Noch schlimmer erwischte es Moan (+3:12) und Ackermann (+3:24). Letzterer verzichtete sogar aufgrund der miserablen Ausgangssituation auf den 10 Kilometer-Langlauf.

      In der Loipe hatten die Athleten dann mit ähnlich schwierigen Verhältnissen zu kämpfen wie einige Stunden zuvor bereits auf der Schanze. Ein dichtes Schneetreiben sorgte für langsame Bedingungen. Die Hauptschwierigkeit des Kurses stellte der lange Anstieg dar, den die Kombinierer jeweils ungefähr zur Hälfte einer 2,5 Kilometerrunde absolvieren mussten.
      Demong fand von Beginn an seinen Rhytmus und wirkte extrem gelassen. Schnell konnte er Denifl abhängen. Von hinten drohte keine ernsthafte Gefahr. Die schwächerenn Läufer Asikainen und Zauner wurden schnell durchgereicht. Kircheisen lief gemeinsam in einer Gruppe mit Lacroix, Churavy und Schmid. Allerdings bot sich lediglich der Franzose an sich an der Führungsarbeit zu beteiligen. Der Rückstand dieser Gruppe zur Spitze pendelte sich um die Minute ein.

      Nach ca. fünf Kilometern verschärfte Kircheisen das Tempo und konnte sich gemeinsam mit Schmid aus der Gruppe lösen. Es gelang ihnen schnell den Zweitplatzierten Deifl zu stellen. Vor der Schlussrunde nahm Kircheisen noch einmal kurzzeitig das Tempo raus und zwang Schmid noch einmal in die Führungsarbeit. Am Anstieg holte er dann zum finalen Schlag aus und festigte den zweiten Platz vor dem Norweger. Vorne hatte Demong bereits auf Leerlauf geschaltet und feierte ungefährdet seinen ersten Saisonsieg. Denifl konnte sich als vierter gerade noch seinem heranstürmenden Landsmann Stecher erwehren, der ebenfalls eine starke Laufleistung gezeigt hatte. Eric Frenzel verbesserte sich von Rang 14 nach dem Springen auf einen guten siebten Rang. Somit stellte der Youngster einmal mehr unter Beweis, dass er im Lauf glänzende Perspektiven hat. Tom Beetz rundete das gelungene Mannschaftsergebnis als 11. ab. Ronny Heer aus der Schweiz wurde 29..
      Magnus Moan verbesserte sich unterdessen tatsächlich noch von Platz 43 auf Position 16, Koivuranta verteidigte als 18. die Weltcupführung.


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    • Chaos in Ramsau

      Björn Kircheisen hat den von chaotischen Witterungsbedingungen geprägten Kombinierer-Weltcup in Ramsau gewonnen. Der Vizeweltmeister aus Johanngeorgenstadt siegte im Dauerregen im Sprint vor dem US-Amerikaner Bill Demong. Platz drei ging an den Franzosen Jason Lamy Chappuis, Vierter wurde der Gesamtweltcup-Führende Anssi Koivuranta aus Finnland.

      Zuvor war das Springen wegen irregulärer Windverhältnisse abgebrochen und der Langlauf nach den Ergebnissen des provisorischen Wettkampfsprungs vom Samstagvormittag gestartet worden.

      Dies war besonders für Weltmeister Ronny Ackermann (Dermbach) bitter. Der Thüringer lag aussichtsreich auf Platz zwei, musste dann aber als 25. mit 2:12 Minuten Rückstand starten und belegte am Ende Platz 14. Am Samstag hatte Ackermann seinen Sprung verpatzt und war zum Langlauf erst gar nicht angetreten.

      Quelle: sid
    • Ackermann muss Heim-Weltcup absagen

      Der erkrankte Kombinations-Weltmeister Ronny Ackermann kann bei seinem Heim-Weltcup am Samstag und Sonntag (27./28.12.08) in Oberhof nicht antreten. Der 31-Jährige vom Rhöner WSV Dermbach leidet an einem bakteriellen Infekt, die schlechten Blutwerte lassen eine Teilnahme nicht zu. "Das ist für mich ein schwerer Schlag, neben der WM sind die Rennen in Oberhof immer der Saisonhöhepunkt", sagte Ackermann. Der Gesamtweltcup-Titelverteidiger ist nach sechs Wettbewerben Sechster in der Saisonwertung.

      Quelle: sid

    • Kircheisen nur Sechster - Moan siegt

      Kombinierer Björn Kircheisen hat beim Weltcup in Oberhof als bester Deutscher einen enttäuschenden sechsten Platz belegt.

      Der 25-jährige aus Johanngeorgenstadt, nach dem Springen nur 15., kam nach dem 10-km-Langlauf mit 41,9 Sekunden Abstand auf den zum zweiten Mal in diesem Winter siegreichen Norweger Magnus Moan ins Ziel...


      Quelle: Kicker ; Weiterlesen

    • Koivuranta siegt - Edelmann Sechster

      Anssi Koivuranta hat den Kombinierer-Weltcup in Oberhof gewonnen und seine Führung im Gesamtweltcup ausgebaut.

      Der Finne siegte vor dem Amerikaner Todd Lodwick, der bei seinem Weltcup-Comeback nach über zweijähriger Abstinenz auf Platz zwei lief. Rang drei ging an den Franzosen Jason Lamy Chappuis. Im Gesamtweltcup liegt Koivuranta nun klar und deutlich vor dem Norweger Magnus Moan.

      Die deutschen Kombinierer waren nach enttäuschenden Leistungen im Springen ohne Chance auf einen Podestplatz. Als bester Deutscher lief Tino Edelmann (Zella-Mehlis) als Sechster ins Ziel und sicherte sich damit das Ticket für die WM in Liberec...


      Quelle: ARD ; Kompletter Artikel
    • Deutsches Quartett feiert Sieg in Schonach

      Autor: David Petri

      Schonach, 03.01.2009 – Beim Teamwettbewerb der Nordischen Kombinierer konnte das Deutsche Quartett Georg Hettich, Eric Frenzel, Björn Kircheisen und Tino Edelmann den Heimsieg feiern, vor Norwegen und Österreich

      In der ersten Gruppe zeigten die Österreicher mit Mario Stecher gleich einmal wo der Hammer hängt. Mit 101 m segelte er auf Schanzenrekord und brachte das ÖSV-Quartett zunächst in Führung. Mit dem zweiten Sprung von Bernhard Gruber bauten die Österreicher den Vorsprung weiter aus, doch Deutschland blieb mit Eric Frenzel auf Schlagdistanz, während die Norweger und Amerikaner bereits einen großen Rückstand aufwiesen. Im dritten Sprung war es Tino Edelmann der das Deutsche Quartett näher an die Spitzenreiter aus Österreich heranbrachte, da Lukas Klapfer auf der Schanze einige Meter liegen lies. Auch Wilhelm Denifl konnte nicht ganz überzeugen als Schlussspringer und so konnte Deutschland mit einem tollen Sprung von Björn Kircheisen trotz Rückenwindes noch die Führung übernehmen. Der Vorsprung in der Loipe war jedoch äußerst gering auf Österreich und Finnland, der Rest des Feldes lag schon weit zurück.

      Auf der ersten 4*5 km Schleife lief der junge Österreicher Lukas Klapfer schnell auf den Olympiasieger von Turin, Georg Hettich, auf und auch Janne Ryynaennen aus Finnland konnte sich an die beiden anhängen. Kurz vor Ende der ersten Runde, dann die Schrecksekunde, als Klapfer stürzte und Hettich über ihn drüber fiel. Beide rappelten sich allerdings schnell wieder auf und der Österreicher attackierte am letzten Anstieg vor dem Ziel und setzte sich von seinen beiden Mitstreitern ab. Hettich hielt den Rückstand allerdings in Grenzen, sodass Eric Frenzel schnell auf Bernhard Gruber auflaufen konnte. Doch der junge Deutsche konnte sich nicht lösen von dem Österreicher und dieser machte es wie sein Landsmann in der Runde zuvor und setzte sich am steilsten Anstieg von Frenzel ab. Während die Finnen viel Zeit verloren, kamen von hinten die Amerikaner und die Norweger näher heran. Auf der dritten Schleife hatte Deutschland allerdings mit Björn Kircheisen den stärksten Läufer, dieser blieb jedoch lange Zeit an den Skienden von Wilhelm Denifl. Erst in der zweiten Runde setzte sich der Johanngeorgenstädter ab und lief noch einen Vorsprung von 22 Sekunden auf Österreich heraus. Interessanter war aber der Rückstand von Norwegen auf Platz 3., und dieser betrug 52 Sekunden. Magnus Moan legte los wie die Feuerwehr und machte auf den ersten 1,4 Kilometern 20 Sekunden gut auf Tino Edelmann, doch der Deutsche hielt daraufhin den Vorsprung mit einer ganz starken Leistung in der Loipe und sicherte somit Deutschland den Sieg im ersten Teamwettbewerb 2009. Moan lief noch an Mario Stecher vorbei und sicherte Norwegen den 2. Platz, Österreich musste sich mit dem 3. Rang begnügen.


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    • Björn Kircheisen spurtet auf Rang drei

      Im Team feierten die deutschen Kombinierer den ersten Weltcup-Sieg seit fast 23 Jahren, im Einzel laufen sie dem Schwarzwaldpokal nach zwei Jahrzehnten weiter hinterher. Björn Kircheisen verpasste als Dritter den ersten Einzel-Sieg in Schonach seit 1987.

      "Seit über 20 Jahren jagen wir diesen Pokal jetzt schon. Vielleicht sollten wir aufhören, darüber zu reden, dann kommt er von allein", sagte Kircheisen. Letztmals stand Hubert Schwarz vor 22 Jahren in Schonach ganz oben auf dem Podest. Beim überlegenen Start-Ziel-Sieg des Gesamtweltcup-Führenden Finnen Anssi Koivuranta musste Kircheisen (Johanngeorgenstadt) im Zielsprint noch dem Amerikaner Bill Demong den Vortritt lassen...


      Quelle: ARD ; Weiterlesen

    • Kircheisen im Geschichtsbuch

      Der Deutsche Björn Kircheisen hat den letzten Massenstart-Weltcup in der Geschichte der Nordischen Kombination in Val di Fiemme gewonnen.

      Der nach dem Lauf Zweitplatzierte aus Johanngeorgenstadt sicherte sich durch zwei beständig gute Sprünge auf der Anlage in Predazzo den Sieg mit 258,5 Punkten. Rang zwei ging an den Österreicher Bernhard Gruber mit 258 Zählern, Dritter wurde Jan Schmid aus Norwegen. Tino Edelmann aus Zella-Mehlis wurde Achter. Weltmeister Ronny Ackermann aus Dermbach kam bei seinem Comeback nach wochenlanger Krankheitspause auf Platz 25.

      "Das war ein ungewohntes Gefühl, als Letzter oben auf dem Balken zu sitzen. Aber wenn es läuft, macht auch das Spaß", sagte Kircheisen, der vor dem Springen auf Platz zwei hinter dem Norweger Magnus Moan lag. Nach dem 10-km-Langlauf und zwei Sprüngen von der Großschanze hatte der Sachse 258,5 Punkte gesammelt und den sprungstarken Gruber noch auf Platz zwei verwiesen. Im Gesamtweltcup liegt der 25-Jährige mit 509 Punkten nun als Zweiter hinter dem Finnen Anssi Koivuranta (643).

      Dabei war Kircheisen nur bedingt optimistisch in das Rennen gegangen. "Ich war Mitte der Woche etwas krank. Aber ich rede mich immer stark, Pessimismus bringt doch nichts. Die anderen sind auch müde", meinte "Kirche".


      Quelle: ARD ; Weiterlesen

    • Kircheisen kämpft sich aufs Treppchen

      Björn Kircheisen hat am Freitagabend (16.01.09) in Whistler die Früchte für eine engagierte Leistung beim Weltcup der nordischen Kombinierer geerntet und Platz drei belegt.

      Beim Sieg des Amerikaners Bill Demong hatte der Johanngeorgenstädter 32,3 Sekunden Rückstand. Demong war als Zweiter nach dem Springen gestartet und hatte den Sprung-Besten und Weltcup-Spitzenreiter Annssi Kouivuranta (Finnland) noch abgefangen.

      "Es wäre sehr schade gewesen, wenn Björn diesen dritten Platz hätte einem anderen überlassen müssen. Er hat eine ganz starke Leistung gezeigt", sagte Sprung-Trainer Andreas Bauer, der bei den vorolympischen Testwettbewerben Bundestrainer Hermann Weinbuch als Team-Verantwortlicher vertritt. Der trainiert im Hinblick auf die Weltmeisterschaften im Februar mit Weltmeister Ronny Ackermann (Dermbach), Olympiasieger Georg Hettich (Schonach-Rohrhardsberg) und Eric Frenzel (Oberwiesenthal) im italienischen Predazzo.


      Quelle: ARD ; Kompletter Artikel

    • Kircheisen glänzt erneut

      Björn Kircheisen präsentiert sich vier Wochen vor den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Liberec in einer bestechenden Form.


      Am Samstag (17.01.09) kam der Johanngeorgenstädter beim Weltcup der nordischen Kombinierer auf den Olympia-Anlagen von 2010 im kanadischen Whistler erneut auf das Podest. Nach Platz drei am Freitag verfehlte der Sachse den Sieg nur um 0,4 Sekunden. Im Schlussspurt war der Norweger Magnus Moan diesmal der Stärkere und gewann. Rang drei sicherte sich der Amerikaner Bill Demong. Im Weltcup führt weiter der diesmal viertplatzierte Finne Annssi Kouivuranta.

      "Es wäre natürlich super, wenn ich bei Olympia Erster werde", sagte Kircheisen mit Blick auf die Olympischen Spiele, die in einem Jahr am selben Ort stattfinden werden. Trotz des hauchdünn verpassten dritten Saisontriumphs grinste er zufrieden: "Das passt schon alles."



      Quelle: ARD ; Kompletter Artikel
    • Tino Edelmann holt Silber

      Der ganz große Wurf ist es nicht geworden, doch auch über Silber freute sich Tino Edelmann ausgelassen. Den zweiten Platz hinter Todd Lodwick (USA) aus dem Massenstartrennen verteidigte der Zella-Mehliser mit zwei starken Sprüngen.

      Im 15-km-Langlauf hatten sich am Donnerstag nur geringe Abstände ergeben. Der Amerikaner nahm umgerechnet nur einen halben Punkt Vorsprung mit ins Springen am Freitag. Auf Edelmanns gute Sprünge von 100,5 und 97,0 m hatte Lodwick jeweils eine passende Antwort parat (100,5/97,5). Der Thüringer freute sich jedoch auch über Silber wie über den Titel: "Das ist der Hammer, einfach Wahnsinn - ich bin Vizeweltmeister. Besser war ich in meinem Leben noch nie drauf", erklärte er nach dem größten Erfolg seiner Karriere.


      Den dritten Podiumsplatz sicherte sich der Franzose Jason Lamy Chappuis. Der nach dem ersten Durchgang noch drittplatzierte Eric Frenzel stürzte noch auf Platz acht ab. Die eigentlichen Leitwölfe Ronny Ackermann (19.) und Björn Kircheisen (26.) hatten gar keine Chance. "Ich bin superglücklich, allen ist eine Last von den Schultern gefallen. Es ist wurscht, wer die Medaille gewinnt, diesmal war es halt eher ein Außenseiter. Tino hat sich das verdient", meinte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

      sport.ard.de
      mdr.de

    • Lodwick holt sein zweites Gold

      Todd Lodwick aus den USA hat sein zweites Gold in Liberec geholt. Er gewann den ersten Gundersen-Wettbewerb der Nordischen Kombinierer vor Jan Schmid (NOR) und Bill Demong (USA). Die Deutschen waren trotz aussichtsreicher Position chancenlos.

      Der US-Amerikaner Todd Lodwick ist auf dem Weg, der Kombinierer-König dieser WM zu werden. Der 32-Jährige siegte im ersten Gundersen-Wettbewerb (ein Sprung und 10 Kilometer Laufen) vor dem Norweger Jan Schmid. Lodwick, der bereits das Springen gewonnen hatte, lief das Rennen fast die gesamte Zeit von vorn und hielt das Tempo hoch. Lediglich Schmid blieb nicht nur an dem Amerikaner dran, sondern übernahm auch einige Male die Führung. Gemeinsam schüttelten sie einen Verfolger nach dem anderen ab. Rund einen Kilometer vor dem Ziel setzte Lodwick dann noch einmal eine Attacke und verschaffte sich den entscheidenden Vorsprung vor dem Neu-Norweger, der bei Olympia 2006 noch für die Schweiz angetreten war. Platz drei ging an Lodwicks Landsmann Bill Demong. Der starke Läufer war von Platz 12 gestartet, schaffte es aber nicht mehr ganz nach vorn.


      Quelle: MDR ; Kompletter Artikel

    • Kombinierer: Silber hinter Japan

      Bis zum Schluss war die Medaillen-Entscheidung beim Team-Wettbewerb der Kombinierer offen, am Ende jubelte Japan! Im Fotofinish musste sich Schlussläufer Tino Edelmann dem Überraschungsweltmeister geschlagen geben, für Favorit Norwegen um Magnus Moan reichte es nur zu Bronze. Die USA, bisher zweimal mit Gold geschmückt, spielte nach Bill Demongs peinlichem Fauxpas im Springen keine Rolle...


      Quelle: Kicker ; Kompletter Artikel

    • Kircheisen holt achtes DSV-Silber

      Wieder nur Platz zwei - der nordische Kombinierer Björn Kircheisen hat am Sonnabend (28.02.09) bereits die achte Silbermedaille für den Deutschen Ski-Verband bei dieser Ski-WM in Liberec geholt.

      Den Titel sicherte sich souverän Bill Demong. Der Amerikaner profitierte dabei wohl von seinem Startnummern-Desaster beim Teamwettbewerb. Das sah auch Kircheisen so. "Am letzten Anstieg wollte ich angreifen wie in der Staffel, aber mir hat heute die Kraft gefehlt. Man hat gemerkt, dass Billy den Teamwettbewerb nicht gelaufen ist", sagte der Johanngeorgenstädter, der ein Lob an die Techniker schickte: "Ich habe heute einen sehr guten Ski gehabt. Und ich bin sehr zufrieden, dass ich jetzt eine Einzelmedaille habe."

      Bundestrainer Hermann Weinbuch ärgerte sich kein bisschen über das verpasste Gold: "Ich freue mich riesig für Björn. Er hat bei dieser WM durch den Wind zwei Mal eins draufbekommen, ist aber nicht in sich zusammengefallen, sondern wieder aufgestanden. Er hat heute ein Superrennen abgeliefert."


      Quelle: MDR ; Kompletter Artikel
    • Demong auch nach WM in bestechender Form – Koivuranta baut Weltcupführung aus

      Autor: David Petri

      Lahti, 06.03.2009 – Bill Demong hat nicht einmal eine Woche nach seinem Weltmeistertitel in Liberec erneut seine tolle Form unter Beweis gestellt. Der US-Amerikaner siegte zum Auftakt der Salpausselkä Skispiele vor dem Finnen Anssi Koivuranta und Jason Lamy Chappuis aus Frankreich.

      Bereits zum neunten Mal in dieser Saison war der Weltcupführende Anssi Koivuranta der beste von der Schanze. Mit 128 m konnte sich der kleine Finne aber nur etwas von der Konkurrenz absetzen, direkt auf den Fersen war ihm, der Franzose Jason Lamy Chappuis. Den weitesten Sprung auf der Großschanze in Lahti zeigte bei Aufwind Koivuranta´s Landsmann Janne Ryynaenen mit 130 m, doch der Finne konnte nur eine Haferllandung in den Schnee setzen. Auch Björn Kircheisen verspielte eine bessere Ausgangsposition durch eine schlechte Landung, nach starken 126 m. Dagegen machte es der frischgebackene Weltmeister Bill Demong besser und landete nach 123,5 m mit perfektem Telemark. Damit hatte er vor dem Lauf nur 19 Sekunden Rückstand auf die Spitze und galt somit schon vor den 10 km als großer Favorit auf den Sieg. Magnus Moan zeigte einen ordentlichen Sprung für seine Verhältnisse, er sollte nach 115 m mit 1:26 Rückstand in die Loipe gehen.

      Jason Lamy Chappuis und Anssin Koivuranta bestimmten die erste von fünf Runden auf den schweren 10 km in Lahti. Doch dahinter machte Bill Demong Boden gut und hatte das Führungsduo gegen Mitte der zweiten Runde erreich. Björn Kircheisen konnte nach einer Erkältung zu Beginn des Rennens ebenfalls Zeit nach vorne aufholen, doch nach und nach verließen den Johanngeorgenstädter die Kräfte, zusammen mit Eric Frenzel lief er immerhin einem Top Ten Platz entgegen. Magnus Moan machte einmal mehr seine Stärke im Lauf deutlich und lief nach acht Kilometern auf das Deutsche Duo auf. Nach vorne ging zu diesem Zeitpunkt allerdings nichts mehr für den Norweger, dort hatte sich das Trio Demong, Koivuranta und Lamy Chappuis einen Vorsprung von einer halben Minute vor den letzten zwei Kilometern erarbeitet. Am vorletzten Anstieg kam dann der erwartete Antritt vom Weltmeister und Demong ließ seine beiden Begleiter stehen. Koivuranta konnte sich kurz vor dem Ziel noch etwas von Lamy Chappuis absetzen und den zweiten Platz sichern, somit baut der Finne seine Führung im Gesamtweltcup gegen Magnus Moan wieder aus, der dahinter auf Platz 4. ins Ziel kam, vor den beiden Deutschen Frenzel und Kircheisen. Bester Österreicher wurde nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft Bernhard Gruber auf Platz 10.

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