Skispringen

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    • "Wir brauchen dringend deutsche Siege"


      Oberstdorf - Die Springen nicht ausverkauft, die TV-Quoten sinken und beinahe zwei Jahre kein Sieg - ungeachtet aller negativen Vorzeichen hoffen Deutschlands Adler bei der 54. Vierschanzentournee auf einen neuen Höhenflug.

      Michael Uhrmann geht als Geheimfavorit auf den ersten deutschen Gesamtsieg beim Skisprung-Grand-Slam seit Sven Hannawald vor vier Jahren in das Auftaktspringen in Oberstdorf am 29. Dezember.

      "Der Uhri hat eine Superform und gehört für mich zu den Favoriten. Er ist die Nummer eins im Team und weiß, dass er gut drauf ist. Wenn die Leistungen da sind, kommt auch der Boom zurück", sagt Hannawald.

      "Wenn es einer schafft, dann Uhrmann"

      Die glanzvolle Ära des zurückgetretenen Überfliegers wird mit der Verabschiedung im Allgäu endgültig geschlossen - da der andere verbliebene Star Martin Schmitt weiter schwächelt, muss nun Uhrmann in die Bresche springen.

      "Wir brauchen dringend deutsche Siege, da hängt für den ganzen deutschen Skisport viel Geld dran. Wenn es einer schafft, dann Michael Uhrmann", glaubt Jens Weißflog.

      Der dreimalige Olympiasieger ist mit vier Tournee-Gesamtsiegen immer noch alleiniger Rekordhalter, allerdings könnte ihn der neben Jakub Janda als Topfavorit gehandelte Titelverteidiger Janne Ahonen bei dieser Tournee einholen.

      Weihnachtsbraten soll für Aufschwung sorgen

      Der Gesamtweltcup-Vierte Uhrmann will den vierten Triumph des "Maskenmannes" mit dem Aufwind von zwei zweiten Plätzen und einem dritten Weltcup-Rang im letzten Monat verhindern.

      "Ich habe über Weihnachten extra noch ein Flugtier gegessen. Ich weiß, dass ich alle Topleute schlagen kann. Der Tournee-Gesamtsieg ist ein Kindheitstraum von mir."

      Am 17. Januar 2004 feierte der Team-Olympiasieger in Zakopane den letzten deutschen Sieg im Weltcup, und es ist höchste Zeit für eine Rückkehr auf die oberste Stufe des Podests.

      Zuschauerinteresse stark gesunken

      Seit Hannawalds Grand-Slam-Sieg sind die Zuschauerzahlen im TV von bis zu 15 Millionen auf durchschnittlich 5,6 Millionen bei der letzten Tournee gesunken.

      Für die sonst binnen Stunden ausverkaufte Auftaktkonkurrenz in Oberstdorf gibt es noch 4000 Tickets, auch bei den restlichen drei Konkurrenzen in Garmisch-Partenkirchen (1. Januar), Innsbruck (4. Januar) und Bischofshofen (6. Januar) verläuft der Vorverkauf schleppend.

      Die Preise für 30-Sekunden-Werbespots im TV haben sich von 60.000 Euro etwa halbiert.

      Uhrmann auf Podest-Kurs

      "Der Gewinn für die Veranstalter ist gesunken, weil die Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Werbung nach unten gegangen sind. Der Starrummel um Hannawald oder Schmitt ist abgebrochen", erklärt Tournee-Pressesprecher Klaus Taglauer.

      Auch der Deutsche Skiverband braucht neue Skisprung-Erfolge, weil im Frühjahr der ab Ende 2007 gültige neue Fernsehvertrag verhandelt werden soll. Die 75 Millionen Euro für fünf Jahre, die RTL für den laufenden Kontrakt zahlte, scheinen derzeit illusorisch.


      "Wir werden alles dafür tun, dass wir die Fans mit tollen Leistungen vom Skispringen begeistern. Ich erwarte, dass wir vorn mit Uhrmann im Podestplatzbereich präsent sind", sagt Bundestrainer Peter Rohwein.

      Aufwärtstrend bei Schmitt

      "Dazu eine kompakte und geschlossene Mannschaft mit Anschlussplatzierungen mindestens um die Plätze zehn, zwölf rum." Neben Georg Späth und Michael Neumayer zeigte besonders der im Weltcup erneut abgestürzte Martin Schmitt mit neuen Ski einen Aufwärtstrend.

      "Ich sehe keine Probleme dabei, eine gute Tournee zu springen. Wenn ich weiter konsequent arbeite, werde ich auch wieder unter den besten zehn der Welt zu finden sein", sagt Schmitt.

      Die Zocker trauen ihm allerdings nicht viel zu - für einen Gesamtsieg gäbe es bei "betandwin" die Quote von 101 für 1.

      Michael Uhrmann befindet sich indes mit 9:1 hinter Janda (2,7:1), Ahonen (3,75:1) und dem Schweizer Andreas Küttel (7,5:1) in Lauerstellung. Rohwein meint optimistisch: "Uhrmann ist reif für einen Sieg."


      sport1.de
    • Original von ssv_grieche
      Er ist selbst schuld wenn er die Vierschanzen Tournee verpasst



      ohhh ja er ist bei RTL gesprungen und wird bei ARD moderrieren.... :no: :no: :no:


      naja dann werden die deutschen ABKACKEN....

      egal noch knapp 2 tage dann geht die 4 Schanzen-tournee loooooooos.....
      :supporter10:SVS und der S04!! :velbert:

      Felix Magath der Meistermacher von Schalke 04?? :unsicher:




      Der Krieg macht aus Jungs keine Männer,sondern Leichen!
    • Original von c-jugend svs
      Original von ssv_grieche
      Er ist selbst schuld wenn er die Vierschanzen Tournee verpasst



      ohhh ja er ist bei RTL gesprungen und wird bei ARD moderrieren.... :no: :no: :no:


      naja dann werden die deutschen ABKACKEN....

      egal noch knapp 2 tage dann geht die 4 Schanzen-tournee loooooooos.....

      Bei dem neuen Skisprung-Spiel kommentiert jetzt so ein Bayer. Sein Lieblingssatz ist: "ho, des iis a g'schicht".
    • Original von _1846_
      Original von c-jugend svs
      Original von ssv_grieche
      Er ist selbst schuld wenn er die Vierschanzen Tournee verpasst



      ohhh ja er ist bei RTL gesprungen und wird bei ARD moderrieren.... :no: :no: :no:


      naja dann werden die deutschen ABKACKEN....

      egal noch knapp 2 tage dann geht die 4 Schanzen-tournee loooooooos.....

      Bei dem neuen Skisprung-Spiel kommentiert jetzt so ein Bayer. Sein Lieblingssatz ist: "ho, des iis a g'schicht".



      des weiß ich leider nicht ich habe es noch nicht....
      :supporter10:SVS und der S04!! :velbert:

      Felix Magath der Meistermacher von Schalke 04?? :unsicher:




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    • Moderator auch im sechsten Jahr des Skispringens bei RTL ist Günther Jauch, der mit Olympiasieger Dieter Thoma als Experten durch die mehrstündigen Übertragungen führen wird. Kommentator der Springen ist wieder Thomas Bartels, der dank seines fundierten Fachwissens längst eine Institution im Skisprungsport geworden ist. Auch in diesem Jahr wird RTL wieder einen großen Aufwand rund um die Springen betreiben. Gut zweihundert Mitarbeiter sorgen vor Ort für einen reibungslosen Ablauf der Übertragungen, die mit ausgefeilten Analysesystemen und einzigartigen Kameraperspektiven angereichert sind. Wie gut die deutschen Raketen zünden, lässt sich im Vorfeld schwer vorhersagen, zumal der planbare Erfolg im Skisprungsport ein überaus sprunghafter Geselle ist. Empfindliche Gemüter, verletzte Knochen und widrige Winde - das Glück war den deutschen Springern in den letzten beiden Jahren nicht immer gewogen. Doch vorsichtiger Optimismus ist durchaus angebracht, zumal die Springer um ihren Leitwolf Martin Schmitt mit viel Selbstvertrauen in die neue Saison gehen. Die Zuversicht der Adler und ihres Trainers Peter Rohwein speist sich vor allem aus den hervorragenden Ergebnissen, die es beim diesjährigen Sommer-Grand Prix gab. Ein 2. Platz von Michael Neumayer in Courchevel, ein 3. Platz von Michael Uhrmann in Bischofshofen und dazu ein Sieg beim Teamspringen in Hinterzarten - diese Resultate lassen hoffen. Die Vierschanzentournee beginnt am 28. Dezember, wie schon im Vorjahr, mit einem Flutlichtspringen in Oberstdorf. Im Vorjahr siegte hier der Finne Janne Ahonen, der nach zwei weiteren Erfolgen erst beim letzten Wettbewerb in Bischofshofen ausgebremst und am Gewinn des Grand Slams gehindert werden konnte. Sind bei der Tournee vor allem die Kondition und Konstanz der Springer gefragt, so zählt eine Woche später bei der Skiflugweltmeisterschaft im österreichischen Bad Mittendorf nur eins: Heißhunger auf die ganz große Weite. Auch wenn der Weltrekord des Norwegers Romoeren von 239 Metern nicht geknackt werden sollte, hier am Kulm muss jeder Flieger an sein absolutes Limit gehen - wenn nicht sogar darüber hinaus.
    • Original von ssv_grieche
      RTL zahlt doch an den Skispringer Verband 75 Millionen € für die Fernsehrechte. Aber die Quoten sind im Keller deshalb habe ich geschrieben 75 Millionen zum Fenster rausgeschmissen :jo:


      axo........





      martin schmitt hatt ja sein sprung wieder ganz versaut....

      die hoffnung liegt auf Späth...und Uhrmann....
      :supporter10:SVS und der S04!! :velbert:

      Felix Magath der Meistermacher von Schalke 04?? :unsicher:




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    • Uhrmann gibt sich keine Blöße

      Oberstdorf - Mit einem kühnen Flug auf 137,5 Meter hat Michael Uhrmann den Kampf um den Thron der Vierschanzen-Tournee eröffnet.
      Der 27 Jahre alte Bayer belegte in der Qualifikation für das Auftaktspringen am Oberstdorfer Schattenberg (Do., 16.15 Uhr LIVE)

      Rang zwei hinter dem Österreicher Andreas Widhölzl (142,5 m).
      Zu den sieben qualifizierten deutschen Schanzenpiloten zählt auch Ex-Weltmeister Martin Schmitt. Dagegen schied Jörg Ritzerfeld verletzt aus. Weltcup-Spitzenreiter Jakub Janda wurde wegen zu langer Ski disqualifiziert und auf den 50. Platz strafversetzt.

      "Ein guter Tag mit starken Sprüngen. Jetzt will ich auf das Siegerpodest. Wenn ich das Niveau halte, ist für mich alles drin," sagte Uhrmann.
      Der Sportsoldat vom WSV Rastbüchl könnte als erster deutscher Springer nach Sven Hannawald (2001) die Gesamtwertung des bedeutendsten nordischen Skisport-Wettbewerbes gewinnen.
      Hannawald, der als bislang einziger Springer alle vier Tournee-Konkurrenzen gewann, wird am Rande des Auftakt-Wettbewerbes in Oberstdorf feierlich erabschiedet.

      Von der Mannschaft des Deutschen Skiverbandes (DSV) überzeugten hinter Uhrmann auch Alexander Herr (Schonach) und Georg Späth (Oberstdorf) mit Versuchen auf jeweils 130,5 Meter.
      Schmitt landete bei ungünstigem Wind bei nur 116 Metern. Widhölzl verpasste den Schanzenrekord des Norwegers Sigurd Pettersen nur um einen Meter und untermauerte seine Anwartschaft auf den zweiten
      Im nach dem K.o.-Modus durchgeführten Wettbewerb der besten 50 trifft Uhrmann auf den Japaner Hiroki Yamada, nachdem der eigentlich auf Platz fünf eingekommene Janda auf den letzten Platz gesetzt worden war.

      "Bislang war das nur Monopoly. Hier wurde noch nicht mit richtigem Geld gespielt. Meine Form stimmt, ich werde morgen um den Sieg mitspringen", kommentierte Alexander Herr seinen starken Auftritt vor 7000 Fans euphorisch.
      Bereits im Training hatte der Schwarzwälder mit Bestweite von 133,5 Meter überzeugt. "Herr und Späth haben hinter Uhrmann ihr wahres Potenzial gezeigt, aber dass müssen beide jetzt auch in den Wettkampf rüberbringen", ergänzte Peter Rohwein.

      Der Bundestrainer bescheinigte Uhrmann eine "vorzügliche Leistung" und nahm Schmitt in Schutz: "Er hat hier bislang ausbaufähige Sprünge gezeigt. In der Qualifikation fehlte ihm die richtige Luft."
      Schmitt, der auf seine alten Sprungski der Oberstdorfer WM-Tage zurückgriff, sah seinen Auftakt realistisch: "Da war mit Sicherheit noch nicht alles in Butter. Aber ich bin auf dem richtigen Weg und kann unter die besten 15 kommen."

      Die 54. Auflage der deutsch-österreichischen Traditions-Tour begann für Rohweins Team mit einer Hiobsbotschaft. Der Oberhofer Jörg Ritzerfeld musste bereits nach seinem ersten Trainingssprung verletzt aufgeben.
      Ritzerfeld hatte im deutschen Trainingscamp vor Weihnachten bei einem Sturz eine Innenbanddehnung im rechten Knie erlitten, glaubte die Blessur aber verheilt und trat in Oberstdorf an.
      "Es hat keinen Sinn. Mein Körper macht nicht mit. Das muss ich akzeptieren", erklärte Ritzerfeld nachdem er bei 88 Metern notgelandet war. Der Olympia-Kandidat muss sich nun einem Medizincheck unterziehen. Sein Einsatz in Garmisch-Partenkirchen ist unwahrscheinlich.

      Quelle: sport1.de
    • klasse sprung von uhrmann aber auch Herr und Späth haben gute sprünge gezeigt....... also es geht auch ohne HANNI........
      :supporter10:SVS und der S04!! :velbert:

      Felix Magath der Meistermacher von Schalke 04?? :unsicher:




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    • Original von ssv_grieche
      Bestimmt geht es auch ohne Hanni.
      Aber ob es zum 1.,2. oder 3. Platz reicht wage ich zu bezweifeln
      :paranoid:



      ja aber wenigstens ein platz unter den ersten 5 muss es sein....
      :supporter10:SVS und der S04!! :velbert:

      Felix Magath der Meistermacher von Schalke 04?? :unsicher:




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    • Original von ssv_grieche
      Bestimmt geht es auch ohne Hanni.
      Aber ob es zum 1.,2. oder 3. Platz reicht wage ich zu bezweifeln
      :paranoid:

      Wer ist denn schon besser? Also mir fällt da keiner ein.
      Die Schattenbergschanze war schon immer die Schanze der Deutschen.
      Die Qualifikation lief ja auch ganz gut. Nur Martin hat mal wieder nichts gebracht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von _1846_ ()

    • na was denkt ihr denn wer wird gewinnen, habt ihr keine meinung oder vorschlag.... :(
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      Felix Magath der Meistermacher von Schalke 04?? :unsicher:




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