Biathlon

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    • Waldgirmes schrieb:

      WM in Antholz:

      Damen, Massenstart:

      Historische WM für Röiseland - sieben Medaillen bei einer WM gab es noch nie. Röiseland überholte auf der letzten Runde noch Wierer. Öberg setzte sich kurz vor dem Ziel von Monika Hojnisz-Starega (Polen) ab.

      1. Marte Olsbu Röiseland (Norwegen)
      2. Dorothea Wierer (Italien)
      3. Hanna Öberg (Schweden)

      8. Franziska Preuß (Haag)
      12. Karolin Horchler (Clausthal-Zellerfeld)
      13. Denise Herrmann (Oberwiesenthal)
      17. Vanessa Hinz (Schliersee)
      Kleine Ergänzung: Denise Herrmann mit 7! Strafrunden, aber der absolut schnellsten Laufzeit. Und sie war 12. und die Horchler 13. :)
    • WM in Antholz:

      Herren, Massenstart:

      Bö ohne Fehler am Schießstand souverän zum Sieg. Peiffer, Doll, Horn und Kühn zusammen mit insgesamt 20 Fehlern. Jacquelin gewinnt den Zielsprint gegen Tarjei Bö (Norwegen)

      1. Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
      2. Quentin Fillon Maillet (Frankreich)
      3. Emilien Jacquelin (Frankreich)

      10. Johannes Kühn (Reit im Winkel)
      12. Benedikt Doll (Breitnau)
      21. Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld)
      24. Philipp Horn (Frankenhain)
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • WM in Antholz:

      Medaillenspiegel:

      1. Norwegen 6-3-2
      2. Frankreich 3-2-3
      3. Italien 2-2-0
      4. Russland 1-0-1
      5. Deutschland 0-4-1

      Meiste Medaillen bei einer einzelnen WM:

      1. Marte Olsbu Röiseland (Norwegen) 5-0-2 (2020)
      2. Laura Dahlmeier (Partenkirchen) 5-1-0 (2017)
      3. Tora Berger (Norwegen) 4-2-0 (2013)
      4. Martin Fourcade (Frankreich) 4-1-0 (2016)
      5. Johannes Thingnes Bö (Norwegen) 4-1-0 (2019)

      Fourcade gewann 3 Einzel-Gold, Bö 1 Einzel-Gold.
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Was unsere Mädels bei dieser WM gezeigt haben, war schon richtig gut. Auch wenn manches Mal die Konstanz fehlt, aber für das Jahr 1 nach Laura Dahlmeier war das schon in Ordnung. Richtig gefreut hat mich die Silbermedaille für Vanessa Hinz, die ihre bisherigen Medaillen allesamt in der Staffel erzielt hat, und sich nun mal eine eigene um den Hals hängen kann. Das an diesem Tag dann ausgerechnet Doro Wierer 2,2 Sekunden schneller war, lässt sich sicherlich verschmerzen. Denise Herrmann rannte wie gewohnt alles in Grund und Boden, ihre Schießbilanz hängt halt immer von der Tagesform ab. Franziska Preuß war bärenstark, lief als einzige der DSV-Auswahl alle Rennen, und hätte durchaus mehr verdient gehabt. Wenn man sich ihre Verletzten- und Ausfallliste anschaut, war das heuer ein großartiges Abschneiden. Karo Horchler wie gewohnt nicht Weltklasse, aber stets solide, Janina Hettich muss noch Weltcuppraxis sammeln, und Maren Hammerschmidt wird dann hoffentlich zur neuen Saison wieder voll angreifen könne

      Derzeit sehe ich keinen Grund/keine Veranlassung eine Franziska Hildebrand zurück ins Team zu holen. Das Hildebrand lange Zeit einige Extrawürste gebraten bekam, hatte ich vorher nicht gewusst, von wegen Training in der Heimat und fernab der Mannschaft. Ist sie eigentlich zuletzt IBU-Cup gelaufen, so wie Erik Lesser? Lesser nahm dies ja ohne öffentlich zu murren an, zeigte dort gute Leistungen, und war für die Medaillen in der Single-Mixed-Staffel und in der Herrenstaffel eine Bank, obwohl er sonst nur Reservist war, da ihm ja die WM-Norm fehlte. :guten_tag:
      Alles richtig gemacht seitens Verband und seitens Erik Lasser, der selbst als Co-Kommentator beim Herren-Einzel eine sehr gute Figur machte. :thumbsup:
      Auch jetzt rückt Lesser wieder ins zweite Glied und läuft am kommenden Wochenende bei den Europameisterschaften in Minsk. Ist Hildebrand da auch dabei?

      Um die Herren braucht man sich eigentlich auch keine Sorgen machen. Auch wenn diesmal nicht viel zusammenlief, haben die bisherigen Nachwuchsläufer Kühn, Horn und Nawrath den Sprung in die Weltelite geschafft. Da ist sogar jeweils noch mehr drin. Wird schwer für Simon Schempp dorthin zurückzukehren, aber das Potential hat Schempp ja allemal. Und an Franzi Preuß kann er sich nun ja ein Beispiel nehmen wie so etwas geht. ;)
    • Speldorfer schrieb:

      Derzeit sehe ich keinen Grund/keine Veranlassung eine Franziska Hildebrand zurück ins Team zu holen. Das Hildebrand lange Zeit einige Extrawürste gebraten bekam, hatte ich vorher nicht gewusst, von wegen Training in der Heimat und fernab der Mannschaft.
      Woher kommen diese Information? Fand Hildebrand noch nie besonders sympathisch. Hat für mich gegenüber einer Herrmann oder Preuß auch überhaupt keine Ausstrahlung und Charisma, damit meine ich jetzt auch nicht nur das optische. :D

      Hat sich Hildebrand nicht auch schon während Olympia 2018 über die angebliche Bevorteilung der bayrischen Sportlerinnen beschwert!?
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Rund um den Weltcup in Oberhof lief ein Clip, ARD meine ich, da ging es um Kraft tanken über die Feiertage, daheim und mit der Familie. Da wurde auch Hildebrand interviewt, und Trainigssequenzen mit dem Heimtrainer gezeigt. Da hieß es, dass sie immer wieder in Clausthal Zellerfeld trainiert, oder gerne auch daheim in Köthen. In wieweit das zu Reibereien mit der Mannschaft führt, wurde zwar nicht explizit erwähnt, aber es wurde angesprochen, dass es diese Extrawürste bei ausbleibender Leistung nicht mehr geben wird.
    • Der Biathlon-Weltcup im tschechischen Nove Mesto findet vor leeren Zuschauer-Rängen statt. Das entschied der nationale Sicherheitsrat in Prag. Grund sind die Ängste vor einer Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie. Die Wettbewerbe sollten vom 5. bis 8. März stattfinden. Die Organisatoren hatten mit bis zu 100.000 Besuchern gerechnet.
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Weltcup in Nove Mesto:

      Damen, Sprint:

      Herrmann mit einem fehlerfreien Schießen zum Sieg. Davidova schon mit einem Rückstand von knapp 50 Sekunden für die Verfolgung. Preuß mit zwei Fehlern beim Stehend-Anschlag. Zwischen Preuß und Hinz liegen rund 15 Sekunden.

      1. Denise Herrmann (Oberwiesenthal)
      2. Anais Bescond (Frankreich)
      3. Marketa Davidova (Tschechien)

      13. Franziska Preuß (Haag)
      28. Vanessa Hinz (Schliersee)
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      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Das war heute das perfekte Rennen von Denise Herrmann. Besser geht es nicht. :guten_tag:

      @Waldgirmes
      Ein Verfolger hängt diesmal leider nicht an den Sprintrennen dran. Samstag sind die Staffeln am Start, und am Sonntag stehen Massenstartrennen auf dem Programm.

      Franziska Hildebrand feierte heute ihr Weltcup-Comeback nach einigen Podestplätzen im IBU-Cup, und landete mit 4 Fehlern auf Rang 66, noch vier Plätze hinter Janina Hettich, die ebenfalls 4 Fehlschüsse hatte. Damit gibt es keinen Grund die WM-Staffel anders zu besetzen, es sei denn eine der anderen Vier verletzt sich oder erkrankt plötzlich. Für den Massenstart sind beide nicht qualifiziert.
    • Weltcup in Nove Mesto:

      Herren, Sprint:

      1. Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
      2. Quentin Fillon Maillet (Frankreich)
      3. Tarjei Bö (Norwegen)

      11. Johannes Kühn (Reit im Winkel)
      12. Benedikt Doll (Breitnau)
      14. Arnd Peiffer (Claustahl-Zellerfeld)
      21. Simon Schempp (Uhingen)
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Weltcup in Nove Mesto:

      Damen, Staffel:

      Trotz einer Strafrunde und insgesamt 14 Nachladern ein Podest-Platz. Horchler übergab mit einem Rückstand von knapp 43 Sekunden. Hinz übergab mit einem Rückstand von 22 Sekunden. Preuß mit einem fehlerfreien Schießen liegend und Platz 2. Stehend dann aber die Strafrunde und Platz 5 mit 30 Sekunden Rückstand. Herrmann mit vier Nachladern und einem Rückstand von 12 Sekunden hinter der Ukraine, dieser wurde auf der Schlussrunde noch aufgeholt.

      1. Norwegen
      2. Frankreich
      3. Deutschland (Horchler, Hinz, Preuß, Herrmann)
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    • Weltcup in Nove Mesto:

      Herren, Staffel:

      Souveräner Sieg für Norwegen. Eine Strafrunde und zehn Nachladern bei Deutschland.

      1. Norwegen
      2. Ukraine
      3. Schweden

      5. Deutschland (Schempp, Horn, Peiffer, Doll)
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    • Weltcup in Nove Mesto:

      Damen, Massenstart:

      Preuß mit nur einem Fehler bei 20 Schüssen und dem ersten Einzel-Podest in dieser Saison. Herrmann mit fünf Strafrunden.

      1. Tiril Eckhoff (Norwegen)
      2. Hanna Öberg (Schweden)
      3. Franziska Preuß (Haag)

      12. Denise Herrmann (Oberwiesenthal)
      21. Vanessa Hinz (Schliersee)
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
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    • Weltcup in Nove Mesto:

      Herren, Massenstart:

      Peiffer vergab mit einem Fehler beim letzten Schießen einen möglichen Sieg. Zuvor blieb Peiffer dreimal fehlerfrei. Jacquelin blieb fehlerfrei. Bö gewinnt trotz drei Fehlern. Kühn nach zwei fehlerfreien Liegendschießen mit vier Fehlern Stehend.

      1. Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
      2. Emilien Jacquelin (Frankreich)
      3. Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld)

      12. Johannes Kühn (Reit im Winkel)
      17. Benedikt Doll (Breitnau)
      27. Philipp Horn (Frankenhain)
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Das Weltcup-Finale in Oslo wurde ersatzlos gestrichen.

      Weltcup in Kontiolahti:

      Herren, Sprint:

      Im Gesamtweltcup liegt Bö nach Abzug der beiden Streichergebnisse 19 Punkte vor Fourcade. Vor dem Verfolger haben Doll und Peiffer Rückstände von 34,1 bzw. 48,4 Sekunden.

      1. Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
      2. Martin Fourcade (Frankreich)
      3. Emilien Jacquelin (Frankreich)

      6. Benedikt Doll (Breitnau)
      9. Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld)
      21. Johannes Kühn (Reit im Winkel)
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Weltcup in Kontiolahti:

      Damen, Sprint:

      Neben dem Doppelsieg gewinnt Herrmann auch den Sprint-Weltcup.

      1. Denise Herrmann (Oberwiesenthal)
      2. Franziska Preuß (Haag)
      3. Tiril Eckhoff (Norwegen)

      12. Karolin Horchler (Clausthal-Zellerfeld)
      21. Vanessa Hinz (Schliersee)
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Stefanie Scherer bei ihrem heutigen Weltcupdebut Rang 62 belegte. Janina Hettich mit 5 Fehlern nur auf Rang 86.

      Die Saison wird mit den beiden Verfolgern am morgigen Samstag vorzeitig beendet.

      Die US-Amerikaner sind bereits gestern abgereist, um noch vor dem Einreiseverbot wieder daheim zu sein. Die Mannschaften Österreichs und der Slowakei reisen bereits morgen ab, und nehmen an den Verfolgungsrennen nicht mehr teil.
    • Martin Fourcade (Frankreich) beendet seine Laufbahn. 78 Weltcupsiege mit sieben Gesamtweltcup-Siegen, fünf Mal Olympiasieger, 13 Mal Weltmeister, zudem zehn Mal WM-Silber, fünf Mal WM-Bronze und zwei Mal Olympia-Silber.
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Martin Fourcade hatte zu keiner Zeit, die vor allem menschliche Klasse eines Ole Einar Björndalen. Sportlich sicherlich unbestritten, und auch seine offene Ablehnung,meist russischer Dopingsünder gegenüber, machte ihn zu einer großen Persönlichkeit. Aber seine ständigen Psychospielchen auf der Strecke, gepaart mit einigen Unsportlichkeiten um seine Konkurrenten zu erniedrigen, machten ihn auch immer unsympathisch, und führten dazu, dass man sich über jeden Fehlschuss und jede Niederlage seinerseits freute. Jetzt kommt er seit zwei Jahren, auch in Bestform, nicht mehr gegen Johannes Thingnes Bö an, und schon haut er ab obwohl er immer noch Top-Platzierungen erreicht Ein Björndalen gab sich auf die alten Tage auch mal mit Platz 20 zufrieden. Ein Fourcade kann so etwas nicht. Fehlen wird er mir nicht, denn gegen keinen anderen Biathleten, hat sich in mir auch nur annähernd solch eine Ablehnung wie gegen Martin Fourcade entwickelt. Merci Martin!