Neues vom modernen Fussball...

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    • Neues vom modernen Fussball...


      Wer braucht schon Fans?
      Ein italienischer Zweitligist tarnt leere Ränge mit überdimensionalen Tüchern, auf denen Fans abgebildet sind. Der Verein spart Geld - und könnte zum Vorbild pfiffiger Sportvermarkter werden

      Mal ganz ehrlich: Wer braucht in modernen Sportarenen noch Fans? Diese Menschen in ulkigen Klamotten, die da Woche für Woche in die Stadien pilgern und ihre Mannschaft anfeuern oder bei ungünstigem Spielverlauf ausbuhen. Die durch ihre Brüllerei, Trommlerei und Tröterei die Konzentration der Akteure auf dem Platz stören und dabei auf der Tribüne einen Müll hinterlassen, auf den selbst die Besucher des Woodstock-Festivals neidisch wären. Warum können die nicht einfach alle daheim bleiben und sich die Spiele im Fernsehen angucken?
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      Quelle: sueddeutsche.de, ganzer Artikel



      Berechtigte Frage, der moderne Fussball braucht definitiv keine Fans im Stadion...
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      EISERN UNION!
    • Atmosphäre aus den Stadionboxen...

      Magie aus dem Megafon
      In den Bundesligastadien ist es laut. Die Fans singen und trommeln, dazu kommen Werbung und Show. Aber nicht immer ist die Klangkulisse auch echt.
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      In dem Wirtschaftslehrbuch „Zielorientiertes Management von Fußballunternehmen“ werden nützliche „Rahmenprogrammelemente“ aufgezählt. Dort listen die Autoren zum Beispiel die „Veranstaltung fußballaffiner Aktionen auf dem Spielfeld wie zum Beispiel 1000-Euro-Schuss“ oder die „Verlosung von Merchandising-Artikeln“ auf, aber auch die „dezente Verstärkung der Fangesänge über die Stadionanlage zur Unterstützung der Stadionatmosphäre (Fallbeispiele: Bayer 04 Leverkusen, Hertha BSC Berlin)“. Mit solchen Maßnahmen „können an sportlichen Höhepunkten arme Begegnungen kompensatorisch mit Spannung, Abwechslung und nachhaltigen Erlebnismomenten versehen werden. Alle ausgeführten Ansatzpunkte stellen für den Besucher direkte Klubmarkenerlebnisse dar“.
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      Quelle: tagesspiegel.de, ganzer Artikel
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    • Atmosphäre aus den Stadionboxen...

      Original von Klutsch

      Mit solchen Maßnahmen „können an sportlichen Höhepunkten arme Begegnungen kompensatorisch mit Spannung, Abwechslung und nachhaltigen Erlebnismomenten versehen werden. Alle ausgeführten Ansatzpunkte stellen für den Besucher direkte Klubmarkenerlebnisse dar“.



      :lachen: :lachen: :lachen:

      Hoffentlich ist der Verfasser halbwegs auf dem Weg der Besserung. :D :D
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
    • Abartig:

      Öl Mogul im Fußball
      Kaukasische Volkstänze in der Halbzeit

      Der tschetschenische Milliardär Bulat Tschagajew kaufte im Mai 2011 den Schweizer Fußball-Erstligisten Xamax Neuchâtel und führt den Klub seitdem nach Gutsherrenart: Er feuert Spieler, Trainer und wahlweise auch Masseure nach Belieben.
      Am vergangenen Wochenende blieb Bulat Tschagajew, 50, in seiner VIP-Loge sitzen und telefonierte entspannt mit seinem goldenen Handy. Auch seine Entourage, zu der meist mehrere finster dreinschauende Bodyguards gehören, bewegte sich nicht von der Tribüne des Stade de Maladiere in Neuchâtel Richtung Kabine der Mannschaft von Xamax. Bei Niederlagen, so in der jüngsten Vergangenheit oft geschehen, war Tschagajew, der tschetschenische Besitzer des Schweizer Fußball-Erstligisten Xamax, gern in den Kabinentrakt marschiert und hatte sich wie ein Bulldozer – so bezeichnet er sich selbst gern – aufgeführt. Er feuerte Spieler und Trainer, auch wahlweise Masseure und andere Leute aus dem Teamstab, mit Vorliebe nach Spielschluss und mit ungeheurer Lautstärke.
      ...
      Der neue Machthaber soll danach den Etat von Xamax von 15 auf 30 Millionen Schweizer Franken erhöht haben. Zudem schwafelte er sofort von der Champions League. Inzwischen hat er aber mit seinem Auftreten das Gros der lange treuen lokalen Sponsoren vertrieben. Im kleinen Stade de Maladiere erscheinen Informationen auf der Anzeigetafel zwar noch in Französisch, aber anschließend in kyrillischer Schrift. In den Pausen werden gern Volkstänze aus dem Kaukasus aufgeführt. Nur beim Versuch, den Verein Xamax Vainach (Klub des Volkes) zu nennen, scheiterte der Diktator. Der Schweizer Verband konnte das Ansinnen verhindern.
      Quelle: berliner-zeitung.de, ganzer Artikel
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    • Klutsch schrieb:

      Abartig:

      Öl Mogul im Fußball
      Kaukasische Volkstänze in der Halbzeit

      ...
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      Der neue Machthaber soll danach den Etat von Xamax von 15 auf 30 Millionen Schweizer Franken erhöht haben. Zudem schwafelte er sofort von der Champions League. Inzwischen hat er aber mit seinem Auftreten das Gros der lange treuen lokalen Sponsoren vertrieben. Im kleinen Stade de Maladiere erscheinen Informationen auf der Anzeigetafel zwar noch in Französisch, aber anschließend in kyrillischer Schrift. In den Pausen werden gern Volkstänze aus dem Kaukasus aufgeführt. Nur beim Versuch, den Verein Xamax Vainach (Klub des Volkes) zu nennen, scheiterte der Diktator. Der Schweizer Verband konnte das Ansinnen verhindern.
      Quelle: berliner-zeitung.de, ganzer Artikel


      Da hilft eigentlich nur eines um diesen Vogel loszuwerden. Die gesamten Fans und Zuschauer von Xamax müßten die Heimspiele komplett boykottieren.
      Die lokalen Sponsoren ergreifen ja schon die Flucht.
      Leider wird es immer Leute geben, die trotzdem noch hinrennen und die Berieselung und das Auftreten des Diktators toll finden :rolleyes:
      Groundspotting

      FCM-Du bist mein Leben (Song) <3


      Oberliga Mitte (3.Liga)
      1991/92 (06.05.)
      BSV Spindlersfeld Berlin - 1.FCM 1:3
      Zuschauer: 31
      ICH WAR DABEI :thumbsup:
    • Bitter... :thumbdown:

      "Bluebirds" bald in Rot?
      Cardiff-Fans geschockt: Besitzer wollen Trikotfarbe ändern
      104 Jahre trugen die Spieler des englischen Zweitligisten Cardiff City blaue Trikots, als "Bluebirds" sind die Waliser landesweit bekannt. Doch wie lange noch? Nach übereinstimmenden englischen Medienberichten planen die malaysischen Klubbesitzer, die Mannschaft fortan in Rot auflaufen zu lassen - sogar das Wappen soll geändert werden.

      Angeblich ist Hauptinvestor Vincent Tan der Meinung, rot sei für Marketing-Aktivitäten in Asien eine dynamischere Farbe, zumal sie dort für Glück steht. Deshalb soll mit den traditionellen blauen Jerseys bald Schluss sein in Cardiff. Offenbar steht auch das Klubwappen vor einer Reform - ein roter Drache könnte den markanten blauen Vogel ersetzen.
      ...
      Quelle: kicker.de, ganzer Artikel
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    • Wahnsinn, dass ist ja unglaublich... :thumbdown:
      Schade das man dagegen wohl nichts machen kann... :huh:
      „Erst wenn der x’te Großinvestor einen Plastikclub geschaffen hat, der letzte Traditionsverein insolvent gegangen ist, der letzte echte Fan von den Rängen verschwunden ist, jedes Spiel zu Gunsten der Fernsehindustrie verschoben worden ist – werdet ihr feststellen, dass der Volkssport Fußball zu dem Alltag verkommen ist, aus dem ihr ursprünglich ins Stadion geflohen seid“
    • alter Hut, hat Red Bull in Salzburg doch auch gemacht.

      Irgendwie gönne ich es den Engländern (Walisern) auch...Wer seinen Fußball so konsequent globalen Vermarktungszielen ausliefert....
    • AdlerUli schrieb:

      Wahnsinn, dass ist ja unglaublich... :thumbdown:
      Schade das man dagegen wohl nichts machen kann... :huh:



      Kann man... Einfach den Verein nicht an den höchstbietenden "verschachern" - dann passiert sowas auch nicht...
      - "Gegen wen spielen wir denn am Sonntag?"
      - "Wir sind spielfrei"
      - "Gut. Das heißt wir verlieren nicht"
    • 23.00 Uhr Anstoßzeit - egal ob am Wochenende oder gar an einem Montag. :häh: Wahrscheinlich kommen DFL und Sky irgendwann auf ähnliche Ideen, schließlich muss man ja mit den europäischen Ligakonkurrenten in der TV-Vermarktung Schritt halten usw... :rolleyes:

      Fußball - Spanien: Liga-Fußball in Spanien nach Mitternacht

      Madrid (dpa) - Die Fußballfans in Spanien müssen sich auf lange Nächte einstellen. In der neuen Saison werden einige Liga-Spiele um 23.00 Uhr angepfiffen und damit erst knapp eine Stunde nach Mitternacht zu Ende gehen.
      Die Profi-Liga (LFP) legte an den ersten beiden Spieltagen für insgesamt fünf Punktspiele eine Anstoßzeit von 23.00 Uhr fest. Die Entscheidung löste heftige Kritik an den Verantwortlichen aus.
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      Quelle: sueddeutsche.de, ganzer Artikel
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    • Was zuletzt schon im DFB-Pokal (VW) zu bewundern war, wird in den beiden DFL-Ligen demnächst zum Standard. Verzichtete die DFL vor 2 Jahren via Presse noch ebenso großspurig wie ausdrücklich auf das Platzieren von zentral vermarkteter Werbung auf den Bundesliga-Trikotärmeln, haben sich die Zeiten mittlerweile geändert...

      Hermes und DFL wohl mit Millionen-Deal für Ärmel-Werbung

      Laut Medienberichten bringt Hermes der Deutschen Fußball Liga (DFL) als neuer Ärmel-Sponsor für die Bundesligen eine weitere Millionen-Einnahme. Das Logistik-Unternehmen soll ab dem 1. Januar 2013 auf den Trikot-Ärmeln aller 36 Erst- und Zweitliga-Klubs präsent sein, berichtet die Zeitung.
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      Quelle: derwesten.de, ganzer Artikel
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    • Klutsch schrieb:

      Was zuletzt schon im DFB-Pokal (VW) zu bewundern war, wird in den beiden DFL-Ligen demnächst zum Standard. Verzichtete die DFL vor 2 Jahren via Presse noch ebenso großspurig wie ausdrücklich auf das Platzieren von zentral vermarkteter Werbung auf den Bundesliga-Trikotärmeln, haben sich die Zeiten mittlerweile geändert...

      Hermes und DFL wohl mit Millionen-Deal für Ärmel-Werbung

      Laut Medienberichten bringt Hermes der Deutschen Fußball Liga (DFL) als neuer Ärmel-Sponsor für die Bundesligen eine weitere Millionen-Einnahme. Das Logistik-Unternehmen soll ab dem 1. Januar 2013 auf den Trikot-Ärmeln aller 36 Erst- und Zweitliga-Klubs präsent sein, berichtet die Zeitung.
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      Quelle: derwesten.de, ganzer Artikel




      Die Hermes-Kohle wäre in Bezügeverbesserungen ihrer Sklaven-Fahrer wesentlich sinnvoller investiert..............
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
    • Hab' mal diesen alten Fred hervorgekramt und packe es einfach mal hier rein.

      Der nachfolgende - per Zufall entdeckte - Artikel treibt mir wieder mal das kalte K..... ins Gesicht und beschreibt wunderbar, warum ich keinen Bock mehr auf die DFL-Verarsche der Neuzeit habe. Woche für Woche gibt es eine knappe halbe Million Bundesligakunden, die das Beschriebene tolerieren und unterstützen.

      Wahnsinn.

      Ob diese Bombe (ein brauchbarer Vergleich ist der Zuschauereinbruch im Formel 1 - Beschisszirkus) wohl irgendwann mal hochgehen wird?

      Auch wenn ich mich wiederhole: Gottseidank durfte ich in den 80-ern und 90-ern noch den Profifussball für Jedermann im Stadion miterleben.


      Mehr Wettbewerb, weniger Fanromantik

      Trierer Sportökonom Bernd Frick stellt zum Bundesligastart unpopuläre Forderungen

      Beim Blick auf die wirtschaftlichen Voraussetzungen der Vereine in der Fußball-Bundesliga zeigt der Trierer Sportökonom Professor Bernd Frick klare Kante. Ziel: größere Konkurrenzfähigkeit der Clubs.

      Trier/Paderborn. Er ist Fußballfan, pflegt auf das Geschehen in der Bundesliga aber einen nüchternen Blick. Im Interview mit TV-Redakteur Mirko Blahak zum Start in die neue Saison fordert der in Paderborn lehrende Sportökonom Bernd Frick aus Trier die Vereine auf, mehr aus dem Premiumprodukt Bundesliga herauszuholen. Tenor: Zu viel Fanfolklore stehe der Entwicklung im Weg. Gleichzeitig sieht er den europäischen Fußballverband in der Pflicht, die eigenen Vorgaben zum Financial Fairplay konsequenter zu befolgen....

      fupa.net/berichte/mehr-wettbew…r-fanromantik-189256.html
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      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
    • Da steht endlich mal die geheime Agenda der DFL schwarz auf weiß.
      Mein Gott, was muss der Fußball mal schön gewesen, als diese BWL-Arschgeigen ihn noch nicht ruiniert hatten....
      "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)
    • Ohne jetzt hier eine Politdebatte starten zu wollen, aber:

      Wir leben in Deutschland mit einer Umverteilungsideologie, die nicht nur dem Fußball schadet.


      Beim Spiegel hätte er wohl gleich über Hartz 4, Mindestlohn und Rentenbeiträge weiterschwadroniert. So musste er sich mit Fussball begnügen.
    • Man darf, mit Blick auf den damaligen Auswahlprozess in Deutschland, ob des englischen Filialstandortes gespannt sein:

      Neue Filiale in England: Leeds lehnt Angebot von Red Bull ab

      Dass der österreichische Getränkehersteller Red Bull vor allem im Sport marketingwirksam investiert, ist kein Geheimnis. Nach Deutschland, Österreich und den USA will Firmengründer Dietrich Mateschitz nun offenbar auch eine Filiale im Mutterland des Fußballs aufmachen. Der erste potenzielle Kaufkandidat hat aber dankend abgelehnt.
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      Quelle: fussballtransfers.com, ganzer Artikel
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