Fußballkultur: das Stadion-Bier

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    • Fußballkultur: das Stadion-Bier

      Fußball und Bier gehört einfach zusammen - widerspricht da jemand ? - und weil wir hier im Forum ja breit übers Land verstreut sind, würd ich hier im Thread gern Infos und Berichte zur Bierversorgung in den Stadien und auf den Fußballplätzen sammeln

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Wacker-Wiggerl ()

    • Bredi wäre da wohl der ideale Ansprechpartner. :D



      linienzieher schrieb:

      Gute Idee, einen Bier-Thread gibts aber schon hier:

      Testbericht Bier


      Stimmt, da gab's doch schon mal sowas. Den Thread hatte ich auch gesucht. :zwinkern:

      Wie auch diesen : Stadionbier
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • 1. Schwelmer Bernsteinbier (Schwelm)
      2. Bergmann Pils (Dortmund)
      3. Augustiner Edelstoff (München)
      4. Schlegel (Bochum)
      5. Fürstenberg Pils (Donaueschingen)
      6. Gleumes Lager (Krefeld)
      7. Hetzelsdorfer (Hetzelsdorf)
      8. Hochstift Pils (Fulda)
      9. Wulle (Stuttgart)
      10. Flensburger Winterbock (Flensburg)

      in keiner besonderen Reihenfolge
    • ehemals Löwe schrieb:

      fußball und bier gehört einfach zusammen - widerspricht da jemand ?

      Boris Rhein (CDU) - denkt an Alkoholverbot im Stadion: "Man kann auch Freude an einem Fußballspiel haben, ohne dass man sich betrinkt. Fußball und Gewalt, das gehört nicht zusammen."

      hr-online.de/website/rubriken/…tandard_document_41840865
      Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.
    • Nun ja, auch aus meiner Sicht gehört Bier und Fußball schon irgendwie zusammen. Man muss es ja nicht übertreiben, aber ist es nicht schön, beim Fußball Bekannte zu treffen und mit denen auf ein gutes oder manchmal auch ein nicht so gutes Spiel anstoßen zu können? :)

      Persönlich bevorzuge ich eher Biere wie Moritz Fiege aus Bochum, Stauder aus Essen, Jever, Flensburger oder auch Wolters aus Braunschweig. Die gibts aber leider da nicht, wo ich regelmäßig hinkomme.

      Dennoch gibt es auch in der mir angestammten Oberliga Baden-Württemberg einiges zu entdecken. Da sind in erster Linie die TSG Balingen mit ihrer absolut fantastischen Lehner-Bierpalette und der FC Nöttingen mit seinem tollen Ketterer aus Pforzheim (welches allerdings möglichst vom Fass genossen werden sollte) zu nennen. Ulms sehr süffiges Gold-Ochsen lohnt sich eigentlich auch immer und so können Besuche im Ulmer Donaustadion oder in Illertissen biertechnisch auch durchaus empfohlen werden.

      Durchaus genießbar ist auch das Offenburger Kronenbräu, welches es in Kehl gibt, das Rothaus, welches in Offenburg verkauft wird und das Distelhäuser, welches in Neckarelz (allerdings nur im Vereinsheim) geboten wird. Mittlerweile auch trinkbar ist das Heidelberger Pils, das es in Walldorf gibt. In Bahlingen würde ich eher zu Wein raten, weil Riegeler Bier allenfalls mittelprächtig ist und die Weine demgegenüber höchste Qualität haben. Und auch die Stuttgarter Biere, die es in Villingen, Kirchheim, Bonlanden und bei den Kickers gibt, sind eher durchschnittlich, wobei das Hofbräu (das gibts in Villingen und Bonlanden) noch am ehesten geht. Und Bonlanden hatte bei meinem letzten Besuch auch noch (im Stadionverkauf) KöPi aus der Flasche zu bieten, was auch okay ist. Mit Vorsicht zu genießen sind die Kaiser-Biere aus Geislingen, die es in meiner Gmünder Heimat bei der Normannia gibt. Keller-Pils, Grüß de Gott Alois und Edel-Pils sind okay, aber Kaiser Kult, Kaiser-Export sowie die Kaiser-Weizenbiere kann ich nicht empfehlen. Und auch Zwiefalter (das gibts in Reutlingen) und Herbsthäuser (das gibts in Hollenbach) kann meiner einer nicht so recht empfehlen. Doch letzteres dürfte bayrischen Biertrinkern eher zusagen und deshalb möchte ich das auch nicht wirklich verteufeln.

      Wer auf die Ostalb fährt, dem sei Heubacher, Wasseralfinger oder Nattheimer besonders empfohlen. Auch Ladenburger (aus Neuler), Rot-Ochsen aus Ellwangen und Härtsfelder (aus Dunstelkingen) kann ich jederzeit befürworten. Solider Durchschnitt sind Untergröninger, Aalener Löwenbräu und Königsbräu aus Heidenheim. Kellerberg aus Aalen ist eher etwas unterdurchschnittlich, aber dennoch trinkbar. Einen richtigen Reinfall wird daher der Ostalb-Fußball-Biertourist nicht erleben :P . Und wer sich am Getränkestand beim TSB Gmünd im Laichle einfindet, bekommt sogar neben Heubacher auch Paulaner-Weizen, um sich die Keisliga B etwas erträglicher gestalten zu können. 8)
      Ein Fußball-Vereinsheim, das nicht wie ein Fußball-Vereinsheim aussieht, hat kein Ambiente.

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Bredi ()

    • linienzieher schrieb:

      ehemals Löwe schrieb:

      fußball und bier gehört einfach zusammen - widerspricht da jemand ?

      Boris Rhein (CDU) - denkt an Alkoholverbot im Stadion: "Man kann auch Freude an einem Fußballspiel haben, ohne dass man sich betrinkt. Fußball und Gewalt, das gehört nicht zusammen."

      hr-online.de/website/rubriken/…tandard_document_41840865


      Dann betrinken sich die Leute vor dem Spiel um so mehr und die Gewalt nimmt zu. :thumbdown:
      Ein Fußball-Vereinsheim, das nicht wie ein Fußball-Vereinsheim aussieht, hat kein Ambiente.
    • Unser gutes Eichbaum aus Mannheim :D
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      Comeback Tour
      2010/11 Oberliga BW --> 2011/12 Regionalliga --> 2015/16 3. Liga
    • münchner bier: ein mythos und eigentlich nur ein kartell an der grenze zum betrug!

      münchner bier muß innerhalb der stadtgrenzen gebraut werden - geschützte geographische ursprungsbezeichnung - und dieses privileg teilen sich sechs brauereien: augustiner, hacker-pschorr, hofbräu, löwenbräu, paulaner, spaten.

      aber wenn man genauer hinschaut, wird einem klar, daß:
      erstens hacker-pschorr zur paulaner-gruppe gehört de.wikipedia.org/wiki/Paulaner_%28Brauerei%29 - wobei die das sponsoring für münchen blau: hacker und münchen rot: paulaner aufteilt.
      zweitens spaten und löwenbräu zu einer gruppe gehören de.wikipedia.org/wiki/Spaten-L%C3%B6wenbr%C3%A4u-Gruppe
      drittens diese gruppen teil globaler konzerne sind, siehe links oben
      viertens hofbräu im besitz des freistaats bayern ist de.wikipedia.org/wiki/Staatliches_Hofbr%C3%A4uhaus

      d.h. daß ich sowohl im privat als auch kneipenkonsum soweit wie möglich drauf achte nur augustiner zu trinken. wobei @Matz das normale helle mir besser taugt als der edelstoff
    • ehemals Löwe schrieb:

      Bredi schrieb:

      Und wer sich am Getränkestand beim TSB Gmünd im Laichle einfindet, bekommt sogar neben Heubacher auch Paulaner-Weizen, um sich die Keisliga B etwas erträglicher gestalten zu können.


      :kotz:


      Meinst Du jetzt die Kreisliga B oder das Paulaner? Oder beides? :D

      Doch im Ernst: Bei uns in der Gegend wird sehr viel Paulaner getrunken. Und ich muss auch ehrlich sagen, dass die meisten bayrischen Weizenbiere besser sind als die aus Baden-Württemberg. Ich trinke zwar relativ selten Weizenbiere, doch gegen Paulaner hab ich nichts einzuwenden. Was mir allerdings wirklich nicht schmeckt, ist Erdinger. Aber das geht vielen bei uns in der Ecke so.
      Ein Fußball-Vereinsheim, das nicht wie ein Fußball-Vereinsheim aussieht, hat kein Ambiente.