Neues vom Südharz

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    • Neben den bereits gemeldeten Neuverpflichtungen Robin Teichmann, Steven Ebert, Jonas Heidrich und Matti Langer haben in den Testspielen auch Pascal Biank und Robert Stark Trainer und Vereinsspitze überzeugt und werden hiermit als weitere Zugänge gemeldet. Alle sechs sind für Pflichtspiele spielberechtigt und können bereits am Sonnabend im Pokalkampf zum Einsatz kommen.
    • Trainer Goslar über die Vorbereitung und Aussichenten des FSV:

      Bericht

      Am Sonntag wird es Ernst im Albert-Kuntz-Sportpark und bei aller Nüchternheit: die Premiere vor dem heimischen Publikum ist etwas ganz Besonderes. Doch wer da denkt, die Phase der Testspiele sei seit gestern vorbei, der hat die Rechnung ohne den Trainer gemacht. Matthias Kunze sei bereits beauftragt worden, für den Herbst ein oder zwei Testspiele gegen höherklassige Mannschaften zu organisieren. Denn letztlich geht es bei allem Bemühen vor und hinter den Kulissen um das "Projekt Oberliga".
    • Die Oberligaelf des FC Rot-Weiß Erfurt, auch RWE II oder U 23 genannt, trifft am kommenden Mittwoch, den 21.09.2011, ab 19.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark (Kunstrasen) auf unseren Tabellenführer der Verbandsliga. Das wird ein Test für Wacker auf Herz und Nieren gegen eine Erfurter Mannschaft, die in der Oberliga erst ein Spiel verloren hat.
    • Spielerporträt Pascal Biank

      Es ist kurz vor 18 Uhr, als Pascal Biank, wie immer gut gelaunt und mit seinem Kulturbeutel unter dem rechten Arm, den Albert-Kuntz-Sportpark betritt. „Die Fahrt nach Nordhausen hat ein wenig länger gedauert“, entschuldigt sich der gebürtige Hannoveraner, der seit Saisonbeginn die Töppen für den Fußball-Verbandsligisten FSV Wacker 90 Nordhausen schnürt.

      „Man, ist das kalt hier“, schaut auf sein Handy, das eine Temperatur um den Gefrierpunkt anzeigt, reibt sich die Hände und entgegnet, „in Hannover war es noch wärmer.“ Auch wenn Kalle, wie er von allen nur gerufen wird, den Sommer lieber mag, ist er dennoch keine Frostbeule, wie der 24-Jährige spätestens beim Training anschaulich beweist. So trägt er an den Beinen nur seine Stutzen, darüber seine kurze Hose. „Das reicht. Hauptsache, ich bin oben herum gut eingepackt.“ Getreu dem Zwiebelschalenprinzip trägt er zwei T-Shirts, einen Pullover und seine Trainingsjacke übereinander. Eine Mütze für seinen kahlgeschorenen Kopf sucht man allerdings vergeblich. „Die brauche ich nicht“, meint er und steuert zielgerichtet auf den Nebenplatz zu.

      Der Trainingsstart verzögert sich. „Warum ist es auf dem Platz noch kein Licht?“, fragt sich nicht nur der eine oder andere auf den Platz schleichende Protagonist angesichts der noch dunklen Kulisse auf dem zum Teil mit Raureif überdeckten und leicht angefrorenen Nebenplatz. Die Zeit wissen die Akteure bis zum Einschalten des Flutlichts gut zu überbrücken, das Netz mit den Bällen hat es ihnen angetan. Also wird gleich mal eine Runde gekickt. Mit dabei ist auch Biank, der ständig in Bewegung sein muss. „Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch, kann auch zu Hause nicht lange stillsitzen“, verrät der Mittelstürmer am Rande. Daher ist das Aufwärmprogramm von Fitnesstrainer Torsten Last ganz nach seinem Geschmack. Quer über den Platz scheucht Last seine Schützlinge, mal im Froschgang oder mal Huckepack tragend. Immer wieder korrigiert und vor allem motiviert Last lautstark.

      Viel Motivation war auch bei Biank vonnöten, als er vor vier Jahren fast den Spaß am Fußballspielen verlor. „Das war der Knackpunkt in meiner Karriere“, sagt er mit leiser Stimme. Dabei begann seine Karriere eigentlich wie im Bilderbuch. Mit acht Jahren wechselte er von seinem Heimatverein zur D-Jugend des TSV Havelse und wurde in diesem speziell im zentralen Mittelfeld ausgebildet. „Ich kann eigentlich alles spielen“, merkt er an und schiebt nach, „ich wurde schon als Links- und Rechtsverteidiger eingesetzt, aber am wohlsten fühle ich mich im offensiven Mittelfeld.“ Das Talent blieb nicht unentdeckt – 2000 folgte der Wechsel zu Hannover 96.

      Ein Fan ist er bis heute nicht von diesem Verein. Viel mehr schlägt sein Herz seit Kindertagen für den 1. FC Köln. „Als ich den Geißbock Hennes gesehen habe, war es um mich geschehen.“ Während er den Kölnern also bis heute die Treue hält, waren es neun Jahre bei „den Roten“. Diese erlebte er wie in einer Achterbahn mit dem Höhepunkt im Jahr 2006, als Peter Neururer, der damalige Erstligatrainer von Hannover 96, großes Interesse am Youngster bekundete. „Zu der Zeit habe ich bei den Amateuren in der Regionalliga gespielt und bei der ersten Mannschaft mittrainiert“, klärt Biank auf.

      Angesichts der Perspektive war die Freude, die allerdings nur zehn Tage hielt, groß. Das Schicksal nahm seinen Lauf: Neururer wurde im Spätsommer entlassen, Dieter Hecking übernahm. „Er sagte mir nach dem Training, dass ich nicht sein Spielertyp sei.“ Der Traum vom Profifußballer war in diesem Moment ausgeträumt. Also lief er nun weiter für die Reserve auf. „Im ersten Jahr lief alles noch super, bis Andreas Bergmann die Mannschaft übernahm. Die zwei Jahre waren für mich Katastrophenjahre“, erinnert er sich nur ungern zurück. Biank holt weiter aus: „Er hat mir den Spaß am Fußball genommen.“ Die Gründe will er allerdings nicht nennen.

      Der sonst so lebenslustige Fußballer zog sich zurück, nahm eine einjährige Auszeit. Doch ein Leben ohne Fußball konnte sich der Rechtsfuß nicht vorstellen. In der 7. Liga machte er sich wieder fit, um anschließend beim SC Langenhagen in der Oberliga neu anzufangen. „Ich habe mich in beiden Mannschaften sehr wohlgefühlt“, begründet er seine aktive Rückkehr auch im Hinblick darauf, dass „ich den Spaß wiedergefunden habe.“

      Spaß hat Biank nun auch beim FSV Wacker 90 Nordhausen. Ob im Training, bei den Spielen oder außerhalb des Platzes. Diesen hat er insbesondere Trainer Jörg Goslar zu verdanken, der ebenfalls im Sommer beim FSV anheuerte. „Ich wollte einfach mit ihm arbeiten, weil ich seine Arbeit sehr schätze“, entgegnete er auf die Frage, warum er in der Sommerpause zu Wacker gewechselt sei. Noch dazu kennen sich beide bereits aus gemeinsamen Tagen bei Hannover 96.

      Auch das „visionäre Konzept“ des Vereins überzeugte Biank. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten hat er sich inzwischen eingelebt. „Ich habe es am Anfang schwer gefunden, als neuer Spieler auf die Mannschaft zu treffen. Ich fühle mich sehr wohl“, sagt er ehrlich und direkt, so wie es seiner Art entspricht. „Ich sage immer, was ich denke. So bin ich und das wird sich in meinem Leben niemals ändern.“ Die direkte Art bekommen dann die Teamkollegen ebenfalls zu spüren.

      „Auf dem Platz bin ich ein Hitzkopf.“ Dann wird es auch schon einmal laut. Auch in den wöchentlichen Einheiten, denn für das große Ziel – Aufstieg in die Oberliga – gilt es nach seiner Auffassung, immer 110 Prozent zu geben. „Wir liegen absolut im Soll. Wir haben acht Punkte Vorsprung auf den Zweiten, haben noch kein Spiel verloren und wollen auch am Sonnabend gegen Arnstadt nicht verlieren“, verdeutlicht er die aktuelle Situation.

      Abseits des Platzes mag es der Auszubildende zum Fachlageristen gern rasant. „Ich liebe schnelle Autos“, kommt er ein wenig ins Schwärmen. Selbst fährt er einen umgebauten Oper Kadett. Doch schon bald soll ein neuer und vor allem großer Geländewagen für Freundin Franzi und Mischlingshündin Paris, „den Namen hat meine Mutter ausgesucht“, vor der Haustür stehen. “Darauf spare ich“, verrät Biank, der trotz dieses Wunsches, wie er selbst sagt, „immer auf dem Boden geblieben ist“.

      Trainingsschluss. Es ist mittlerweile kurz nach 20 Uhr, als Jörg Goslar seine Akteure zum Duschen schickt. Die Zeit drängt, denn gemeinsam mit Trainer, Torsten Last und Teamkollege Dyhonne Lucas do Amaral fährt er anschließend wieder zurück ins mehr als 200 Kilometer entfernte Hannover.
    • Vor dem Rückrundenstart gegen Motor Altenburg

      Vor dem Spiel (kv)
      Von einer Serie soll die Rede sein

      Der 16. Spieltag sieht das Spitzenspiel des FSV Wacker 90 Nordhausen gegen den SV Motor Altenburg auf dem Programm. In beiden Lagern fiebert man dem Start der Rückrunde am Sonntag, den 04.03.2012 um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark entgegen. Ein Vereinsrekord für Wacker könnte sogar eingestellt werden.
      In der Saison 2008/2009 der Thüringenliga hatte Wacker in der Hinrunde ebenfalls keins der 14 Spiele verloren – und das auch nicht in den ersten beiden Rückrundenbegegnungen. Das heißt, Nordhausen blieb 16 Spiele ungeschlagen. Diese imposante Serie könnte demnach am kommenden Sonntag wiederholt und nach Punkten sogar überboten werden. Denn damals gab es „unterwegs" sechs Unentschieden, dieses Mal höchstens vier.
      Einen kleinen Haken hat diese Serie aber – denn sie gilt nur gerechnet nach der Reihenfolge der offiziellen Spieltage 1 bis 16. Der strenge Winter wollte es aber vor drei Jahren so, dass den Spieltagen 12 und 14 (erst im April nachgeholt) der Spieltag Nr. 17 bereits im März mit der ersten Niederlage bei SCHOTT Jena vorausging. Und das war der Reihenfolge nach das 15. Spiel.

      Genug der Zahlenspielerei – einige Anfragen an uns in der Winterpause sollten damit nur beantwortet werden. Entscheidend ist ohnehin nicht, wie lang die Serien sind, sondern dass am Ende die Zielstellung erreicht wird. Dafür wäre ein Erfolg über Motor Altenburg ein wichtiger Schritt von vielen noch folgenden.



      Homepage SV Motor Altenburg
      Brisanter Rückrundenstart (von F. Ludewig)

      Am Sonntag gastiert unsere 1. Mannschaft beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer und selbsternannten Aufsteiger Wacker Nordhausen. Auf die Altenburger Fußballfans wartet am Wochenende wahrlich ein spannender Rückrundenstart… Am Sonntag tritt unsere 1. Mannschaft die schwere Reise nach Nordhausen an, um sich dort für die 1:3-Auftaktniederlage zu revanchieren. Dann treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die wohl als einzige in der Verbandsliga das gleiche Ziel verfolgen und aufsteigen wollen.
      Vor allem Motor war aber in den letzten Partien der Hinrunde spielerisch weit davon entfernt, oberligatauglich zu sein. „Auf Grund der dünnen Spielerdecke war die Mannschaft einfach ausgepowert". So Trainer Harald Haese. Entsprechend akribisch wurde das Team auch diesmal fit gemacht und fast täglich trainiert. Im Testspiel gegen den 1. FC Zeitz (5:0) bekam man schon einen guten Eindruck vom Zustand der Mannschaft, die noch ein paar Stunden zuvor 5 x 2000 Meter absolvierte und trotzdem kaum Ermüdungserscheinungen zeigte.
      Doch gegen den ungeschlagenen Tabellenführer wird weitaus mehr nötig sein als nur eine gute Kondition. Im Albert-Kuntz-Sportpark muss Motor vor allem spielerische Qualitäten zeigen, um dort bestehen zu können und dem Überflieger die Flügel zu stutzen. Das will Wacker natürlich mit allen Mitteln verhindern. Das Goslar-Team will die Skatstädter unbedingt weiter auf Abstand halten.



      Rückrundenstart für Wacker (kv, 01.03.2012; auch in nnz)

      Endlich geht es wieder um Punkte. Zum Start in die Rückrunde der Thüringer Verbandsliga empfängt der FSV Wacker 90 Nordhausen am Sonntag, den 04.03.2012 im Albert-Kuntz-Sportpark den SV Motor Altenburg. Der 16. Spieltag bietet gleich einen absoluten Kracher mit dem Aufeinandertreffen des Tabellenführers Wacker Nordhausen und des Dritten Motor Altenburg. Von Beginn der zweiten Halbserie an ist also gleich Dampf unterm Kessel. Für beide Teams geht es im ersten Rückrundenspiel um sehr viel, denn ein erfolgreicher Start wäre für beider Zielstellungen ungeheuer wichtig.
      Wacker will mit Altenburg einen der härtesten Konkurrenten um den Staffelsieg zumindest auf Abstand halten, der zurzeit 12 Punkte beträgt. Die Skatstädter spekulieren wenigstens auf den zweiten Platz in der Endabrechnung, der nach aktueller Lage der Dinge (Insolvenzen in der Oberliga) ebenfalls zum Aufstieg reichen könnte. Da Jena, Heiligenstadt, Gera, Arnstadt und Neustadt/Orla an diesem Wochenende Heimpartien austragen, ist Altenburg fast zum unbedingten Siegen gezwungen.
      Die Nordhäuser konnten sich ebenso wie Altenburg Anfang des Jahres verstärken. In den Wackerreihen steht als Zugang aus Hildesheim der 23-jährige Marcel Goslar, der seine Qualitäten in den Testspielen bereits angedeutet hatte. Wir wünschen ihm in seiner Wacker-Mannschaft auch ein erfolgreiches Punktspieldebüt. Wieder im Kader ist nach seiner Rückkehr vom mehrmonatigen Bundeswehr-Auslandseinsatz auch Stephan Hoffmann. Aus dem 20-köpfigen Aufgebot haben lediglich René Taute und Damian Raczka noch kein Testspiel bestritten. Beide sollten aber bald wieder voll einsatzfähig sein.
      Die Gäste aus Altenburg schafften es 2009 endlich wieder, in die Thüringenliga aufzusteigen und zeigten dort respektable Leistungskonstanz (2009/10 – 5. Platz; 2010/11 – 4. Platz; zurzeit auf Platz 3). Da Motor mittelfristig höher hinaus will, hat man in der Winterpause personell „nachgerüstet" – im offensiven Mittelfeld sowie in der Defensive mit Marcel Peters (BSG Wismut Gera) und Christian Schmidt (1. FC Gera).
      Bei den Gästen wird auf deren Vereins-Homepage von einem "brisanten Rückrundenstart" gesprochen. Weiter heißt es dort: „Am Sonntag tritt unsere 1. Mannschaft die schwere Reise nach Nordhausen an, um sich dort für die 1:3-Auftaktniederlage zu revanchieren. Dann treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die wohl als einzige in der Verbandsliga das gleiche Ziel verfolgen und aufsteigen wollen. Vor allem Motor war aber in den letzten Partien der Hinrunde spielerisch weit davon entfernt, oberligatauglich zu sein."
      „Auf Grund der dünnen Spielerdecke war die Mannschaft einfach ausgepowert", so Trainer Harald Haese. Entsprechend akribisch wurde das Team auch diesmal fit gemacht und fast täglich trainiert. Ähnlich wie bei Wacker verlor Altenburg die ersten beiden Testspiele (2:7 gegen den 1. FC Lok Leipzig und 1:6 gegen Hohenstein-Ernstthal), doch dann ging es bergauf. Zeitz wurde beim 5:0-Sieg auseinandergenommen und auch Rositz 3:0 geschlagen.
      Wacker hatte in den letzten Tests in verschiedenen Aufstellungsvarianten an spielerischer Sicherheit zugelegt und mit großer Willensstärke überzeugt. Ein äußerst spannender Vergleich steht den hoffentlich zahlreichen Zuschauern bevor.


      Zwei Aufstiegsanwärter am Sonntag unter sich (02.03.12; TFV-Homepage)
      Winterpause endet am Samstag/drei unterschiedliche Anstoßzeiten

      Am Samstag starten zwölf Teams der Köstritzer Liga in die Rückrunde.
      Doch das Spitzenspiel der 16. Runde ist das letzte in der Reihe der Anstoßzeiten. Erst am Sonntag empfängt der souveräne Tabellenführer Wacker Nordhausen mit Wacker Altenburg (3.) eine Mannschaft, die sich ebenfalls den Aufstieg auf die Fahnen geschrieben hat. Die Gastgeber wollen natürlich den Sieg der ersten Halbserie wiederholen.

      Auch der SV SCHOTT Jena, der sich zwischen diesen beiden Vertretungen tabellenmäßig einordnet (2.), tritt erst am Sonntag an. Er ist Gastgeber für Union Mühlhausen (10.) und nimmt wohl die Favoritenrolle ein.
      Das trifft wohl auch auf Heiligenstadt (4.) zu, bei dem Meuselwitz gastiert (12.). Aber die Regionalligareserve kam in der Herbstrunde immer besser in die Gänge und wird nicht so leicht zu bezwingen sein.
      Reisen muss die zweite Mannschaft aus dem Eichsfeld, der SC Leinefelde (5.). Er spielt in Weimar (12.), bei dem mit Frank Schön ein neuer Trainer seine Punktspielpremiere gibt. Die soll erfolgreich verlaufen.
      Die heimstarken Geraer (6.), die im „Stadion am Steg" erst einmal verloren, wollen diesen Nimbus gegen Sondershausen, zumal die Eintracht (8.) von acht Dienstreisen nur 7 Punkte mitbrachte, bewahren.
      Eine Macht vor eigener Kulisse ist auch Arnstadt (7.). Die Heun-Elf muss sich mit den auswärts noch sieglosen Eisenachern (11.) auseinandersetzen.
      Ein Aufsteigerduell findet in Neustadt statt, wenn die Blau-Weißen (9.) den FSV Martinroda (15.) als Gegner haben.
      Bleibt das „Sechs-Punkte-Spiel" in Rudolstadt (13.), wohin Borsch (16.) fährt. Rudolstadt gewann im Heinepark erst zwei Mal. Borsch auswärts nur in einem Fall. Der Ausgang scheint völlig offen.
    • Der Vorbericht: ...

      Am kommenden Donnerstag, den 12.07.2012 hat der FSV Wacker kurzfristig ein weiteres Testspiel angesetzt. Um 18:30 Uhr wird im AKS ein Testspiel gegen SV Bielen 1926 angepfiffen. Während diesem Spiel soll unser langjähriger "Wirbelwind" Lars Pohl verabschiedet werden. Er wird den Verein als aktiver Spieler verlassen, weil er eine Beschäftigung in Osterode bekommen hat und die Trainingsbelastung nicht mehr tragen kann. Der Verein legt ihm keine Steine in den Weg sondern gibt ihm die Möglichkeit, sich von seinem alten Verein als aktiver Spieler zu verabschieden und sich dem neuen Verein SV Bielen vorzustellen. Er wird in diesem Testspiel je eine Halbzeit pro Verein spielen.

      Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und sagen Danke für die bisherige Zeit. Und - er wird unserem Verein nicht endgültig ade sagen. Denn er hat versprochen, wenn seine aktive Laufbahn als Spieler beendet ist, könnte er sich vorstellen, dass er unserem Verein in irgendeiner Funktion weiterhin die Treue hält. Darauf freuen wir uns.


      Quelle

      Der Nachbericht: ...



      Zu einem ersten spielerischen Aufgalopp in Sachen Fußball kam es am Abend im Albert-Kuntz-Sportpark in Nordhausen. Da präsentierten sich nicht nur die Neuen in der Mannschaft, sondern es wurde auch ein langjähriger Wacker-Spieler verabschiedet...
      Seit seinem sechsten Lebensjahr spielte Lars Pohl für Wacker Nordhausen, eine kurze Unterbrechung in Niedersachswerfen und Petershütte inklusive. Jetzt beendete er seine Wacker-Karriere und startet seine neue in Bielen.

      Seine Spielgefährten und das Präsidium dankten und widmeten ihm diese 90 Minuten, in denen die annähernd 100 Zuschauer zwei völlig unterschiedliche Wacker-Mannschaften sahen, im wahrsten Sinne des Wortes. Nach 45 Minuten stand es aber erst einmal 1:1. Die Tore besorgten Alexander Töpfer (30.) und Telemann vom SV Bielen 1926 in der 35. Minute. Und dieses Unentschieden war nicht einmal unverdient.

      In der zweiten Halbzeit ein völlig anderes Bild. Die (vielleicht) 1a-Mannschaft schoss sieben Tore. Den Auftakt machte Charlie Tunc in der 55. Minute. Weitere Torschützen waren Robert Fischer (57. und 80.). Ebenfalls zwei Tore lieferte Robert Stark ab (62. und 70./Elfmeter). In die Torschützenlisten trugen sich ebenfalls Marcel Goslar (82.) und Christoph Rischker (85.) ein. Am Ende ein 8:1-sieg für den Oberligist.

      Die nächste Bewährungsprobe wird es für die Nordhäuser Fußballer bereits am Samstag geben. Um 15 Uhr ist dann Anstoß gegen Bitterfeld/Wolfen und man darf gespannt sein, welche Mannschaften Trainer Jörg Goslar dann auf den Platz schicken wird.


      Quelle

      youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=nJHJihB73ug

      Und ich hab Bitterfeld immer scherzhaft zwischen Gütersloh und Herford gepackt. :D
    • Christian Dörge, der seit Mai 2011 beim FSV Wacker 90 Nordhausen als Co-Trainer unter Jens Eisenschmidt und Jörg Goslar wirkte, muss seine ehrenamtliche und erfolgreiche Tätigkeit bei Wacker leider aufgeben. Der aus Großlohra stammende Berufsschullehrer wurde nach Koblenz versetzt und kann deshalb in der neuen Saison nicht mehr für unseren Verein tätig sein. Wir wünschen dem sympathischen und ehrgeizigen Sportsmann viel Erfolg für die Zukunft, vor allem im harten Berufschulalltag.


      Quelle: Wacker Homepage
    • Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns nochmal bei den Fans für die tolle Unterstützung zu bedanken. Wir erinnern uns gerne an die Auswärtsspiele zB. in Sondershausen, Gera oder Borsch.
      Wir bauen in der Oberliga auf die Fans ! Weiter so !




      Quelle: Facebook von Wacker
    • Rund einhundert Jahre hat das Kulturhaus Bleicherode auf dem Buckel. Ein Begehen des großen Saales ist aus Sicherheitsgründen kaum noch möglich, weil sich Putzteile der Decke lösten.
      Davon erfuhr auch der FSV Wacker 90 Nordhausen. So vereinbarten Präsident Nico Kleofas und Bleicherodes Bürgermeister Frank Rosteck gemeinsam mit dem SV Glückauf Bleicherode ein Benefizspiel zwischen beiden Vertretungen. Damit möchte der Oberligist seine Verbundenheit mit der Region erneut unter Beweis stellen.
      Der Erlös des freundschaftlichen Vergleichs am Mittwoch, den 15.08.2012 um 19 Uhr in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportstätte wird ausschließlich für den Erhalt des Kultursaales verwendet.


      Standesgemäß endete das Benefizspiel beim SV Glückauf Bleicherode 14:1 für Wacker. Dabei kam es gar nicht auf das Ergebnis an. Sondern das Spiel diente einem guten Zweck, die Zuschauer sollten Spaß am Spiel haben und niemand verletzt sich. So gesehen war es ein Erfolg vor ca. 150 Zuschauern. Ein ausführlicher Bericht folgt.
    • Bericht zur Mitgliedsversammlung

      Wie es zu einer ordentlichen "MV" gehört, gab es natürlich auch einen Rechenschaftsbericht, den Präsidiumsmitglied Frank Kirchhoff hielt. Zunächst wurden die erreichten Ziele der vorherigen Saison benannt: 30 Spieltage auf Platz eins, rund 570 Zuschauer pro Spiel im Schnitt. Die Reserve konnte den Aufstieg in die Landesklasse realisieren. Wacker Nordhausen – das sind auch zwölf Nachwuchsmannschaften, das sind 140 Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren und deren Betreuer, nicht zu vergessen die engagierten Eltern. Wacker Nordhausen, das sind auch rund 270 Vereinsmitglieder.

      Kirchhoff weiter: „In den vergangenen Monaten wurden die Gegentribüne saniert, der Kioskbereich gepflastert und neue Bänke für Trainer und Auswechselspieler gehörten ebenso zur Vereinsarbeit in der vergangenen Saison. In den nächsten Monaten wird weiter in die Ausrüstung des Nachwuchses investiert. Dazu gehören Bälle, Trainingsanzüge und Trainingsmaterial.“

      In der vergangenen Saison hielten sich die Einnahmen und Ausgaben die Waage. Das an sich ist schon eine positive Nachricht, die noch einen zusätzlichen Schub dadurch erhält, dass ein Überschuss erwirtschaftet werden konnte, der auch weiterhin ein solides Arbeiten ermöglicht.

      Die sportlichen Ziele sind für das Präsidium klar definiert. Nicht in dieser Saison, sondern in der Saison 2013/14 soll in der Regionalliga gespielt werden, in dieser Saison soll ein einstelliger Tabellenplatz erreicht werden. Das ist nicht tiefgestapelt, sondern zielstrebiger, behutsamer Aufbau. Kirchhoff: „Wenn der Aufstieg in die Regionalliga bereits eher erreicht wird, werden wir uns dem nicht entgegenstellen.“


      Für die, die sich bisher nicht klar waren, wohin es gehen soll, wissen es jetzt. :)


    • Am 13.01.2013 findet in der Nordhäuser Wiedigsburghalle das traditionelle "Echter Nordhäuser Fußballnachmittag" statt.

      Die Teilnehmer lauten:
      - Team “Bernd Schneider & Friends”
      - FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga Nordost)
      - 1. FC Magdeburg (Regionalliga Nordost)
      - BSV Eintracht Sondershausen (Thüringenliga)
      - LSG Blau-Weiss Großwechsungen (Kreisoberliga)
      - TSV 03 Urbach (Kreisoberliga)
      - FSV Wacker 90 Nordhausen


    • Telefun-Cup 2013



      Auf der heutigen Pressekonferenz stellten die Organisatoren und Sponsoren den Medienvertretern offiziell die teilnehmenden Mannschaften und den Ablauf des Hallenturniers, dem einzigen an dem unsere Oberligamannschaft teilnimmt, vor. Wieder wird es ein "Echter Nordhäuser Fußballnachmittag" um den TeleFun-Cup und es wird das 16. Hallenspektakel Wackers in der Geschichte der Nordhäuser Wiedigsburghalle werden.


      Pressestimmen zur Pressekonforenz
    • Von den Fans des Oberligisten Wacker Nordhausen lange gefordert, heute als Versprechen eingelöst – der „Fan-Gipfel" im Albert-Kuntz-Sportpark. Was die erste Besteigung letztlich brachte, das hat die nnz in luftiger Höhe in Erfahrung bringen können...

      Zwölf wirkliche Fans kamen gegen 20 Uhr in die Geschäftsstelle des Vereins und wurden von Wacker-Präsident Nico Kleofas begrüßt. Der bisherige Fan-Beauftragte, der „Videoman" alias Heiko Rüdrich, sagte, dass die Fans die lange Zeit von einer ersten Idee bis zur heutigen Umsetzung sehr übel nehmen. Weitere Kritik gab es an der rigiden Haltung der Sicherheitsdienste, die den Fans Papierschlangen und Konfetti abgenommen hatten.

      Kleofas rechtfertigte die Aktion mit der Gefährdung durch rund 100 mitgeführten WC-Rollen und Kassenrollen, die mitgebracht wurden. Jeder Schiedsrichter hätte in dieser Situation das Spiel abgebrochen, wären die Rollen auf den Platz geflogen. Auch habe man auf dem AKS-Gelände Pyrotechnik gefunden, die lange vor dem Spiel in das Gelände gebracht wurde.

      Mannschaftskapitän Pascal Biank sagte, dass er hier in Nordhausen sehr beeindruckt war, wie die Fans und Zuschauer hinter der Mannschaft stehen. Die Fans seien für ihn der Hauptgrund gewesen, in Nordhausen zu bleiben. Es gebe für einen Spieler nichts „Geileres", als einen Haufen Fans hinter sich zu haben. „Wir wollen die Wacker-Front wieder haben". Ein Fan sagte, die Wacker-Front habe nichts mehr mit NDH-City zu tun und Kleofas ergänzte: „Wir haben kein rechtes Problem!"

      Jonas Heidrich will den sportlichen Höhenflug mit den Fans gestalten und schlägt vor, künftig einmal im Monat ein Fantreffen zu organisieren. Auch um Räume für dieses Treffen wolle man sich kümmern. Das erste gemeinsame Ziel müsse sein, im ersten Spiel der Rückrunde gegen Bautzen einen Bus zu chartern.

      Angesprochen wurde auch die "Ruhe" in der Fantribüne, die sich in den zurückliegenden Monaten "entwickelt" habe. Wie nun aber mit den Ultras umgehen? Eine neue Szene gründen? Vor allem aber sollten sich die einzelnen Fangruppen erst einmal zusammentun, sich selbst organisieren.

      Die Fans waren sich einig, dass die Wacker-Front in keinster Weise etwas mit NDH-City zu tun habe. Das ist an dieser Stelle bereits mehrfach geschrieben worden. Punkt. Aus.

      Wie aber nun weiter? Die Fanarbeit muss aktiviert werden, denn, sollte Wacker in die Regionalliga aufsteigen, dann schreien 500 Magdeburg-Fans den kompletten AKS in Grund und Boden. Vize-Präsident Olaf Dobrzykowsky sprach von gemeinsam gemachten Fehlern und von einem gemeinsamen Lernprozess, der Teil einer Chance ist, ab der kommenden Saison wieder Regionalliga zu spielen.

      Trainer Jörg Goslar sprach von dem gemeinsamen Ziel des Aufstiegs und von 5.000 Fans im ersten Heimspiel an einem Freitagabend gegen Magdeburg oder Leipzig. Da müssen alle mitziehen, der sportliche Bereich des Vereins und die Fans, die während der 90 Minuten für Gänsehaut sorgen. "Lasst uns also loslegen!"


      Quelle