Bergisch Gladbach - Westfalia Rhynern 1:3

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    • Schacht redet vom Aufstieg
      So ein überraschender Pokalerfolg verleiht wohl Flügel: Vor dem Heimspiel gegen Westfalia Rhynern spricht der Trainer des SV Bergisch Gladbach 09 erstmals von der Regionalliga.


      Dietmar Schacht könnte es sich einfach machen. Aber das würde nicht passen. Der Trainer der NRW-Liga-Fußballer des SV Bergisch Gladbach 09 könnte nach dem sensationellen 2:0-Sieg seines Teams gegen Viktoria Köln in der ersten Runde des Mittelrheinpokals behaupten, dass seine Serie nun gerettet sei. Noch nie in seiner Trainerkarriere habe er drei Begegnungen hintereinander verloren, sagt er. Aber es geht um Duelle in der Meisterschaft. Der Coup im Cup zählt nicht. Am Sonntag (14.30 Uhr) kommt Westfalia Rhynern nach Bergisch Gladbach. Vor dem 0:3 zuletzt gegen die Sportfreunde Siegen gab es ein 1:3 beim TuS Dornberg. „Ich mache mir keine Sorgen darum, dass meine Serie gegen Rhynern reißen wird“, sagt Schacht. „Die Mannschaft hat ihre Schwächephase jetzt offenbar abgelegt. Wir wollen am Sonntag drei Punkte holen.“ Es wäre ein extrem wichtiger Erfolg, denn jetzt, kurz vor der Winterpause, wird sich zeigen, was für die 09er in den kommenden Monaten Programm ist: Tristes Dasein in der unteren Hälfte der NRW-Liga oder Aufstiegschancen in die Regionalliga.

      Quelle: Kölner Stadtanzeiger
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Die Bergischen haben aus den letzten 5 Spielen 1 Punkt geholt und sind heiß auf die Punkte. Ich hoffe, dass die Westfalia mit dem gleichen Selbstbewusstsein, mit der gleichen Konzentration und mit der gleiche Kaltschnäuzigkeit wie gegen Uerdingen in die Partie gehen. Dann ist ein Sieg gegen schwächelnde Gladbacher möglich. Tipp: 1:2
      Mit einem Sieg kann man ein paar Plätze gut machen in der Tabelle, weil die 4 vor Rhynern also Essen, Schermbeck, Speldorf und Dornberg gegeneinander Spielen.
    • Westfalia Rhynern erwartet „ein Brett“

      Es ist eine Situation, die Björn Mehnert im bisherigen Saisonverlauf noch nicht allzu oft erlebt hat. Denn bis auf die beiden langzeitverletzten David Schmidt und Mike Schenk stehen dem Coach des SV Westfalia Rhynern vor dem Auswärtsspiel der Fußball-NRW-Liga am Sonntag beim SV Bergisch Gladbach 09 (Anstoß 14.30 Uhr) alle Akteure zur Verfügung. „Der Konkurrenzkampf ist dadurch natürlich größer geworden“, freut sich Mehnert. „Jeder muss sich jetzt noch mehr strecken.“

      Allzu viele Gründe, nach dem 2:1-Überraschungscoup vor zwei Wochen beim KFC Uerdingen 05 in personeller Hinsicht etwas zu ändern, hat Rhynerns Trainer allerdings nicht. Vielmehr wird er wohl die gleiche Formation aufs Feld schicken, die im Grotenburgstadion drei wichtige Punkte eingefahren hatte. So werden Erdal Kaleoglu, der sich nach seiner Knie-Operation wieder fit gemeldet hat, und Sadam Mehovic, der die Folgen seines Autounfalls überstanden hat, in der Reserve auflaufen, um dort Spielpraxis zu sammeln. „Bei Erdal hat man schon im Training gesehen, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Wenn er wieder bei 100 Prozent ist, dann habe ich noch mehr Möglichkeiten“, frohlockt Mehnert, der bei seinen Akteuren eine ähnlich gute Stimmung ausgemacht hat. Dies liegt allerdings vor allem immer noch an dem Erfolg in Uerdingen, der der Mannschaft viel Selbstvertrauen gegeben hat.[...]
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    • Rhynern siegt in Bergisch Gladbach: „Wir sind jetzt richtig da"

      Nächster Auswärtssieg für Westfalia Rhynern. Der NRW-Ligist holte nach einer starken zweiten Hälfte beim SV Bergisch Gladbach einen 3:1. Eingeleitet von einem Traum-Freistoßtor.

      Als die Spieler des SV Westfalia Rhynern nach dem Abpfiff in die Kabine eilten, da schnappte sich Samet Akyüz sofort einen Stift und setzte hinter den SV Bergisch Gladbach einen Haken. Denn Trainer Björn Mehnert hatte vor der Partie die Namen der Vereine aufgelistet, bei denen die Elf vom Papenloh einen Auswärtssieg gelandet hatte. Und nach dem 3:1 (1:1)-Erfolg beim SV 09 war dann auch der fünfte Klub abgehakt.

      „Das ist natürlich ein gutes Ding“, frohlockte Bengsch nach dem erneuten Auswärtssieg, durch den die Westfalia nun 19 Punkte auf dem Konto hat. Doch trotz der mittlerweile feinen Ausbeute dieser jungen Mannschaft war Mehnert nach der Partie bemüht, jegliche Euphorie im Keim zu ersticken. „Wir heben nicht ab, sondern arbeiten in Ruhe weiter. Und auf Platz sieben, der ja zu den Relegationsspielen für den Aufstieg in die Regionalliga berechtigt, schauen wir nicht. Wir wollen uns doch nicht selbst stressen.“

      Westfälischer Anzeiger