Geld im Amateurfußball ?!?

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    • Geld im Amateurfußball ?!?

      Ein Thema das mich in letzter Zeit immer wieder beschäftigt - wollte mal nachhören wie ihr anderen das so seht.
      Mittlerweile werfen ja selbst Kreisligisten immer mehr mit Geld um sich, um zum Erfolg zu kommen. Da muss oder darf man sich doch ruhig mal fragen, ob das alles so okay ist - in solch niedrigen Spielklassen.

      Habe kürzlich erfahren, daß ein benachbarter Gruppenligist (7. Liga) einem Spieler 300 - 500 Euro pro Monat(!) für's Fußballspielen zahlt. Unser eigener Verein (Kreisliga A) hat erst gerade in der Winterpause zwei Spieler abgegeben und dafür insgesamt knapp 4.000 Euro kassiert (2.500+1.500). Zwar haben wir als Verein in diesem Moment davon profitiert, doch für gut heißen kann man das doch wirklich nicht. Das mittlerweile selbst im Hobbyfußball solche Summen für Spieler über den Tisch gehen, oder Spieler für die Ausübung ihres Hobby so fürstlich entlohnt werden...
      - "Gegen wen spielen wir denn am Sonntag?"
      - "Wir sind spielfrei"
      - "Gut. Das heißt wir verlieren nicht"
    • Finde es auch fragwürdig ob es das Richtige ist den Spielern so viel Geld zahlt.
      Schließlich geht es ja hierbei um Hobbyfußball und nicht um die Profiklasse.
      Natürlich ist eine kleine Entlohnung nichs Schlechtes, jedoch kann man alles übertreiben...
    • linkinkev schrieb:

      Gibt es überhaupt noch die klassischen Thekentruppen, wo weder Trainer noch Spieler was kriegen?
      Kann ich mir kaum vorstellen... Ich denke zumindest ein Trainergehalt ist heute schon fast Normalität. Selbst in der B-Liga kriegst du kaum noch einen Trainer, der kostenlos arbeiten würde...
      - "Gegen wen spielen wir denn am Sonntag?"
      - "Wir sind spielfrei"
      - "Gut. Das heißt wir verlieren nicht"
    • Bei mir inner Gegend halten se ab KL A oft die Hand auf...und das ist doch völlig daneben. Ich hatte wenig Talent und habe aus Spaß an der Freude gespielt aber wenn manche, die kaum geradeauslaufen können und vor 20 Jahren 2 Ligen tiefer hätten kicken müssen bei ihrem Talent als zweites fragen, wie hoch denn die Prämien sind läuft etwas falsch im Amateurfussball.
      "Eure Mütter ziehen LKWs - im D S F - die ganze Nacht - von 12 bis 8"
    • Ok, wir spielen auch nur Kreisliga A.. Und bei uns gibt es auch Prämien..
      Das verhält sich aber wie folgt: Für einen Sieg gibt es eine kleine Siegprämie, die aber nicht vom Verein bezahlt wird. Sondern: Einige Mitglieder zahlen monatlich 10 Euro in eine Prämien-Kasse, die dann nach einem Sieg unter den Spielern verteilt wird

      Gehalt bekommt bei uns nur unser Trainergespann.. Wobei ich da die genauen Beträge nicht kenne, die monatlich fließen - gehe aber von 200-300 Euro pro Trainer aus. Aber das irgendein Spieler ausser den Trainern einen monatlichen Betrag in die Hand bekommt, kommt gar nicht in Frage...
      - "Gegen wen spielen wir denn am Sonntag?"
      - "Wir sind spielfrei"
      - "Gut. Das heißt wir verlieren nicht"
    • Dass ein Trainer - auch in den Kreisklassen - eine monatliche Aufwandsentschädigung bekommt,
      ist doch der Normalfall, wenn er eine Trainerlizenz hat.
      Die Bezahlung der Spieler variiert jedoch. Je höher die Spielklasse desto teurer wird es für
      den Verein bzw. den/die Sponsor/en.
      Man sollte aber davon ausgehen, dass spätestens ab der B-Klasse (das wäre in meinem Verband
      die 9. Liga) die Spieler nur hobbymäßig kicken und höchstens mal einen Zuschuss für ein paar
      neue Fußballschuhe erhalten. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel, denn es gibt in den
      unteren Klassen Clubs mit Ambitionen für "Höheres", bei denen auch der Rubel rollt.
      Allgemein dürfte gelten: wer gute Spieler haben möchte der muss (sie) auch bezahlen.
      Ablösesummen sind auch in den untersten Klassen wohl die Regel.

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