Neues zum FC-Astoria Walldorf

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Walldorf holt einen Punkt in Hoffe
      Der FC-Astoria Walldorf ist nach dem 4:3-Sensationssieg im DFB-Pokal über VfL Bochum in den Ligaalltag zurückgekehrt. Am Freitagabend musste die Mannschaft von Trainer Matthias Born beim Tabellenzweiten TSG Hoffenheim II antreten. Das Derby fand bei über 30 Grad Außentemperatur statt und rund 280 Zuschauer besuchten die Partie im Hoffenheimer Dietmar-Hopp-Stadion.

      IMGL2612.JPG
      (FCA-Akteur Ugurtan Kizilyar im Zweikampf mit Hoffenheims Yusuf Coban (Foto Janik)

      Timo Kern fehlte verletzt, er plagt sich nach der DFB-Pokalpartie mit einer Oberschenkelzerrung herum. Born nahm in seiner Startelf im Vergleich zum Pokalspiel vier Veränderungen vor, anstelle von Nicolai Groß, Kern, Pascal Pellowski und Jonas Kiermeier begannen Andre Becker, Marcus Meyer, Benny Hofmann und Christopher Hellmann. Mit sichtlichen Respekt tasteten sich beide Mannschaften zu Beginn der Partie gegenseitig ab. Die Heimelf übernahm in der Folge die Spielkontrolle und erspielte sich gute Torraumszenen, in der 15. Minute rettete Walldorfs Keeper Denis Wieszolek gegen den freistehenden Mees. In der 29. Minute parierte Wieszolek einen Freistoßschlenzer von Atik. Nach einem Eckball stieg Hoffes Kapitän Engelhardt am höchsten, köpfte jedoch aus aussichtsreicher Position drüber (35.). Kurz darauf war der ehemalige deutsche Nationalspieler mit einem feinen Freistoß erfolgreich, die verdiente 1:0-Führung für die Gastgeber (37.). Der FCA fand nur schwer in die Partie und rettete sich in den Schlussminuten der 1. Halbzeit ohne weiteren Schaden in die Pause.

      In der reagierte Born und wechselte gleich zweimal, für Marcel Carl und Becker kamen Groß und Pellowski in die Partie. Auch in Hälfte zwei erwischten die Kraichgauer den besseren Start, Wieszolek bewahrte mit einer Glanztat gegen Hoffenheims Coban seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand (50.). Danach kam aber der FCA besser auf und hatte wenig später einen Aluminium-Treffer durch Groß auf Zuspiel von Meyer zu verzeichnen (53.). Fortan war die Begegnung ausgeglichener, der FCA verlagerte die Partie immer öfter in die gegnerische Hälfte. In der 70. Minute verpasste TSG-Joker Wähling mit einer Doppelchance gegen den stark reagierenden Wieszolek die frühzeitige Entscheidung. So blieb der FCA weiterhin im Spiel und belohnte sich in der 76. Minute mit dem 1:1-Ausgleichstreffer durch einen Kopfballtreffer vom kurz zuvor eingewechselten Kiermeier nach einer Ecke von Andreas Schön (76.). Das Tor gab der Elf von Trainer Born weiteren Antrieb, in der Schlussphase war der FC-Astoria dem Siegtreffer näher als Hoffenheim. Zweimal rettete 1899-Schlussmann Kobel in höchster Not, erst fischte er eine scharfe Freistoßflanke von Schön aus der kurzen Ecke (86.), dann lenkte er eine stramme Direktabnahme von Nico Hillenbrand im letzten Moment noch über den Querbalken (88.). So blieb es schlussendlich beim 1:1-Unentschieden zwischen der Hoffe „zwo“ und dem FC-Astoria Walldorf.

      Stimmen zum Spiel:

      Matthias Born: „In der ersten Hälfte haben wir uns schwer getan. Im zweiten Durchgang haben wir Herz gezeigt und uns für die Leistung belohnt. Am Ende drehen wir die Partie beinahe noch komplett, die Punkteteilung geht insgesamt in Ordnung.“

      Ausblick:
      Der FC-Astoria hat fünf Punkte nach vier Ligaspielen und rangiert aktuell auf dem wenig aussagekräftigen 10. Tabellenplatz. Am Dienstag (30. Aug.) steht die nächste Englische Woche auf dem Programm, dann ist der Aufstiegsaspirant 1. FC Saarbrücken zu Gast im Walldorfer Dietmar-Hopp-Sportpark, Anpfiff ist um 19 Uhr.

      Tore: 1:0 (37.) Engelhardt, 1:1 (76.) Kiermeier

      TSG Hoffenheim II: Kobel – Dehm, Posch, Lorenz, Rossipal – Engelhardt, Geiger, Atik, Waack (75. Szarka), Mees (70. Sessa) – Coban (64. Wähling)

      FC-Astoria Walldorf: Wieszolek – Hofmann, Nyenty, Kizilyar, Hellmann – Hillenbrand, Polat (62. Kiermeier), Carl (46. Pellowski), Schön, Meyer – Becker (46. Groß)

      Schiedsrichter: Luca Schlosser (Stahlhofen)

      Zuschauer: 280

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.
    • Mischka schrieb:

      Woooah! 280 Zuschauer? Ist ja der Wahnsinn fürs Derby! Eine Bereicherung diese beiden Vereine.... Spielen sicherlich beide tollen Fussball.... :kicher:
      Tja, sowas passiert halt, wenn die Traditionsvereine der Region mit Zuschauerpotential versagen... Dann gibt´s halt Hoffenheim II und Walldorf in der Regionalliga.

      Wobei natürlich auch die Frage gestellt werden muss: Wie hoch wäre das realistische Zuschauerpotiential eines VfR Mannheims in der Regionalliga?
      HEGIDA - Hobbits und Elben gegen die Isengardisierung des Auenlandes
    • Walldorf verliert extrem unglücklich
      Im dritten Heimspiel der Saison empfing der FC-Astoria Walldorf den Aufstiegsaspiranten 1. FC Saarbrücken im Dietmar-Hopp-Sportpark. Im Vergleich zum 1:1-Unentschieden vorigen Freitag in Hoffenheim nahm Walldorfs Trainer Matthias Born zwei Veränderungen in seiner Startelf vor: Für Benny Hofmann und Andre Becker durften Jonas Kiermeier und Timo Kern von Beginn an ran.

      Vom Anpfiff weg übernahm der Gastgeber die Spielkontrolle. Nach einer Viertelstunde näherte sich der FCA erstmals dem gegnerischen Strafraum. In der 22. Minute legte Kiermeier quer auf Christopher Hellmann, der mit einem satten Schuss aus gut zwölf Metern Keeper Salfeld im Saarbrücker Gehäuse zu einer Glanzparade zwang. Auch nach Standards entfachte Walldorf Gefahr, in der 25. Minute köpfte Ugurtan Kizilyar eine Ecke von Andreas Schön drüber. Auf der Gegenseite entschärfte Denis Wieszolek die einzige, aber dafür eine fast 100%-prozentige Torgelegenheit der Saarbrücker mit einem Superreflex gegen Angreifer Schmidt (28.). Im letzten Drittel der ersten Hälfte hatte Walldorf mehr vom Spiel, gefühlt 70% Ballbesitz ohne jedoch weitere Torraumszenen zu kreieren.

      Unverändert kamen beide Mannschaften aus der Halbzeitpause zurück. Der FCA machte da weiter wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatten. In der 49. Minute vergab Pascal Pellowski eine Kopfballchance nach einer langen Flanke von Nico Hillenbrand. 750 Zuschauer sahen zu wie die Überlegenheit der Heimelf mit andauernder Spieldauer größer wurde, in der 65. Minute sah sich Gästetrainer Dirk Lottner gezwungen gleich doppelt zu wechseln um entscheidend in den weiteren Verlauf der Partie einzuwirken. Der FC-Astoria wechselte wenig später ebenfalls doppelt, offensiv kam mit Steffen Straub und Marcus Meyer für Hellmann und Hillenbrand frischer Wind (70.). In die Dominanz der Walldorfer hinein konterte Saarbrücken eiskalt und ging durch ein Eigentor von Tabe Nyenty völlig überraschend in Führung (76.). Kurz darauf lief der kurz zuvor eingewechselte Studtrucker alleine aufs Walldorfer Tor zu, scheiterte aber im Ein-gegen-Eins am starken Wieszolek (78.). Born reagierte und brachte Becker für Schön, der große Stürmer ordnete sich direkt im Sturmzentrum ein (80.). In der Schlussphase schmiss der FCA alles nach vorne, biss sich jedoch an den robust verteidigenden Gästen die Zähne aus, sodass es am Ende nach neunzig plus vier Minuten Nachspielzeit beim schmeichelhaften 1:0-Auswärtssieg der Saarbrücker blieb.

      Stimmen zum Spiel:

      Dirk Lottner, Trainer 1. FC Saarbrücken: „Uns hat die Frische gefehlt. Wir hatten weniger Spielanteile über die gesamte Spieldauer. Wir wollten in der 2. Halbzeit tiefer stehen und über das Umschaltspiel zum Erfolg kommen. Wir müssen uns für diesen Sieg nicht schämen, aber alles in allem war es ein glücklicher Sieg.“

      Matthias Born: „Fußball ist nicht immer gerecht. Ich habe selten ein Spiel so verloren wie heute. Ich war topzufrieden mit der Leistung meiner Truppe, Kompliment was sie heute abgespult hat.“

      Tore: 0:1 (76./ET) Nyenty

      Aufstellung FC-Astoria Walldorf: Wieszolek – Kiermeier, Nyenty, Kizilyar, Pellowski – Polat, Hillenbrand (70. Meyer, Kern, Hellmann (70. Straub), Schön (80. Becker) – Carl

      Aufstellung 1. FC Saarbrücken: Salfeld – Wenninger, Rau, Chrappan, Müller – Zeitz, Steiner (66. Studtrucker), Mendy, Holz (66. Doeringer) – Schmidt (90. Hahn), Behrens

      Schiedsrichter: Christof Günsch (Marburg)

      Zuschauer: 750

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.
    • Walldorfer Befreiungsschlag in Worms
      Der FC-Astoria Walldorf musste am 7. Spieltag der Regionalliga Südwest nach Worms reisen. Bislang kein gutes Pflaster für die Walldorfer, sowohl letztes als auch vorletztes Jahr verlor man das Ligaspiel in der Nibelungenstadt. Nach zuletzt zwei Pleiten in Folge nahm Walldorfs Trainer Matthias Born einige Umstellungen in seiner Startelf vor: Im Tor brachte er Jürgen Rennar für Denis Wieszolek, Pascal Pellowski verletzte sich im Abschlusstraining (Oberschenkelverhärtung), für Ihn begann Yakup Polat, außerdem feierte Steffen Straub sein Startelfdebüt für den FCA, Benny Hofmann musste dafür zunächst auf der Reservebank Platz nehmen.

      Die Anfangsminuten gehörten in der Wormser EWR-Arena den Gastgebern. Walldorf war sichtlich nervös nach den Negativerlebnissen der Vorwoche und brauchte ein wenig bis man ins Spiel fand. In der 14. Minute kombinierte sich Worms sehenswert durch die Walldorfer Defensive, Christopher Hellmann klärte in höchster Not gegen den Torversuch von Ricky Pinheiro Coutinho. Auf der Gegenseite hatte Polat auf Zuspiel von Nico Hillenbrand die große Möglichkeit zur vermeintlich frühen Gästeführung (19.). In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften größtenteils, sowohl Worms als auch Walldorf mussten noch vor dem Pausenpfiff verletzungsbedingt wechseln, für die Wormatia kam Eugen Gopko für den angeschlagenen Sebastian Schmitt (35.) in die Partie, beim FCA musste Hellmann mit Verdacht auf Muskelfaserriss raus, für Ihn kam Hofmann ins Spiel (43.).

      Im zweiten Durchgang sahen die knapp 1.000 Zuschauer in Worms ein völlig anderes Spielgeschehen. Der FC-Astoria übernahm vom Wiederanpfiff weg die Spielkontrolle und ließ Ball und Gegner laufen. In der 50. Minute klatschte ein Drehschuss von Marcel Carl auf die Torlatte. Mit andauernder Spieldauer nahm der Walldorfer Druck weiter zu, die Rheinhessen konnten sich nur noch selten von der Umklammerung des Gegners befreien. In der 68. Minute kam Carl dem Führungstreffer erneut ganz nah, sein Schuss aus halbrechter Position fischte der aufmerksame Wormatia-Keeper Mario Miltner aus dem langen Eck. Der anschließende Eckball hatte es ebenfalls in sich, von Andreas Schön getreten, wurde der Kopfball von Jonas Kiermeier auf der Linie geklärt. In der 78. Minute fiel dann endlich der verdiente Walldorfer Siegtreffer, Schön legte die Kugel per Hacke in den Lauf von Kiermeier, der von der rechten Grundlinie aus Carl im Fünfmeterraum mustergültig bediente – 1:0 für FC-Astoria! In Führung gegangen waren die Astorstädter in der Schlussphase dem zweiten Treffer näher als Worms dem Ausgleich. Der kurz zuvor eingewechselte Marcus Meyer verpasste in der Nachspielzeit aus guter Position einen höheren Sieg herauszuschießen (92.).

      Stimmen zum Spiel:

      Matthias Born: „Der Sieg war absolut verdient, wir haben uns mehr Chancen herausgespielt wie der Gegner und uns für den Aufwand heute belohnt.“

      Ausblick:
      Der 1:0-Auswärtssieg in Rheinhessen verschafft dem FC-Astoria Walldorf Luft im Kampf um den Klassenerhalt, mit acht Punkten aus sechs Ligaspielen hat man wieder Kontakt zum Tabellenmittelfeld hergestellt. Schon am Samstag (10. Sept.) geht’s für die Mannschaft von Matthias Born weiter, dann ist im Dietmar-Hopp-Sportpark der Aufsteiger SC Teutonia Watzenborn-Steinberg zu Gast (Anpfiff 14 Uhr). Die Nordhessen sind gut in die Saison gestartet, haben jedoch schon einen Trainerwechsel vornehmen müssen, Daniel Steuernagel legte aus beruflichen Gründen sein Amt vorige Woche nieder, seit Mittwoch schwingt der ehemalige Hoffenheimer Francisco Copado das Zepter an der Seitenlinie.

      Tore: 0:1 (79.) Carl

      VfR Wormatia Worms: Miltner – Ludmann, Auracher, Metzger (46. Maas), Schmitt (34. Gopko) – Loechelt (82. Güclü) Köksal, Pinheiro Coutinho – Saiti, Treske, Dorow

      FCA Walldorf: Rennar – Kiermeier, Nyenty, Kizilyar, Hellmann (43. Hofmann) – Polat, Kern, Hillenbrand, Schön (84. Geist), Straub (76. Meyer) – Carl

      Schiedsrichter: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach)

      Zuschauer: 962

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.
    • 1:0-Arbeitssieg gegen Aufsteiger Watzenborn
      Am 8. Spieltag empfing der FC-Astoria Walldorf den Aufsteiger SC-Teutonia Watzenborn-Steinberg aus Nordhessen. Bei den Gästen debütierte der ehemalige Hoffenheimer Francisco Copado auf der Trainerbank. Walldorfs Cheftrainer Matthias Born nahm im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg in Worms unter der Woche zwei Umstellungen in seiner Startformation vor: Für den verletzten Christopher Hellmann (Muskelfaserriss) begann Benny Hofmann auf der linken Außenverteidigerposition. Im Mittelfeld durfte Marcus Meyer starten, für ihn musste Steffen Straub zunächst weichen.
      Bei heißen Temperaturen um die 30 Grad Celsius fanden 250 Zuschauer den Weg in den Walldorfer Dietmar-Hopp-Sportpark. Zu Beginn tat sich Walldorf schwer, im Spielaufbau unterliefen der Born-Elf zu viele kleine Fehler, die Englische Woche und das Schwimmbadwetter schien der Mannschaft zuzusetzen. Die SC-Teutonia stand gut und beschränkte sich aufs Kontern. Verletzungsbedingt musste Copado nach 23 Minuten bereits reagieren, Jonatan Kotzke musste angeschlagen raus, für Ihn kam Christopher Spang in die Partie. In der 33. Minute führte genau solch ein Ballgewinn im Mittelfeld zur besten Gästechance, erst prüfte Barbaros Koyuncu FCA-Keeper Jürgen Rennar aus spitzem Winkel, danach prügelte er die Kugel aus gut zwanzig Minute gegen den rechten Torpfosten. Der Aluminiumtreffer hatte Signalwirkung, der FCA war nun wach und hatte im Gegenzug durch Yakup Polat die erste nennenswerte Torgelegenheit (35.). Kurz vor der Pause ging Walldorf nach einem Eckball von Andreas Schön und einem platzierten Kopfball von Marcel Carl in Führung, insgesamt gesehen sicherlich ein schmeichelhafter 1:0-Halbzeitstand für den FC-Astoria.

      Unverändert kamen beide Teams auf das Spielfeld zurück. Walldorf erwischte den besseren Start, Marcus Meyer zog unnachahmlich in die Mitte und prüfte Gästekeeper Yannik Dauth mit einem Schlenzer ins lange Eck (51.). Auf der anderen Seite war Rennar bei einem Schuss von Denis Weinecker aus kurzer Distanz zur Stelle (58.). In der 62. Minute zeigte der sonst gute Dauth eine kurze Schwäche, Carl konnte jedoch aus dem Getümmel heraus aus dem Fauxpas des Keepers kein Kapital schlagen. Die Partie stand nun auf Messers Schneide, beide Teams kamen dem gegnerischen Tor ein ums andere Mal gefährlich nahe. Walldorf verteidigte in der Schlussphase die knappe Führung mit viel Leidenschaft. In der Schlussphase feierte Steffen Haas nach überstandener Verletzung sein Comeback und sorgte sichtlich für Stabilität im Defensivspiel der Walldorfer. Der FCA konterte in den Schlussminuten, auf Zuspiel vom kurz zuvor eingewechselten Straub verpasste Carl jedoch die vorzeitige Entscheidung (81.). So blieb es bis zum Schluss spannend, nach neunzig plus vier Minuten Nachspielzeit hatte der Unparteiische Philipp Lehmann aus Seitingen-Oberflacht ein Einsehen mit den Akteuren auf dem Platz und pfiff die Partie ab.

      Stimmen zum Spiel:


      Francisco Copado (Trainer SC-Teutonia Watzenborn-Steinberg): „Es war ein intensives Spiel, bis zum letzten Drittel haben wir ein gutes Spiel gemacht, im gegnerischen Strafraum haben wir leider den Killerinstinkt vermissen lassen.“

      Matthias Born: „Wir sind froh den Dreier eingefahren zu haben. Es gab viele Chancen auf beiden Seiten. Kompliment an meine Truppe, drei Tage nach dem Worms-Spiel haben wir heute bei hohen Temperaturen eine ansprechende Leistung gezeigt.“

      Ausblick
      Mit den zwei 1:0-Siegen in dieser Woche hat die Born-Elf nunmehr elf Punkte aus acht Partien gesammelt. Die zwei Dreier befördern Walldorf auf einen guten 7. Tabellenrang mir etwas Luft nach unten. Am nächsten Freitag (16.9.) steigt das nächste Duell gegen einen Aufsteiger. Im Panorama-Stadion gastiert man beim FC Nöttingen, Anpfiff ist um 19 Uhr.

      Tore: 1:0 (41.) Carl

      Aufstellung FC-Astoria Walldorf: Rennar – Kiermeier, Nyenty, Kizilyar, Hofmann – Polat, Kern (68. Haas), Hillenbrand (74. Straub), Schön (78. Geist), Meyer – Carl

      Aufstellung SC-Teutonia Watzenborn-Steinberg: Dauth – Bartel, Koutny, Laux, Simon – Kotzke (23. Spang), Goncalves, Koyuncu (62. Azaouaghi), Müller, Ficara – Weinecker (80. Lemke)

      Schiedsrichter: Philipp Lehmann (Seitingen-Oberflacht)

      Zuschauer: 250

      Besondere Vorkommnisse: Gelb/Rote Karte für Kiermeier (wiederholtes Foulspiel)

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.
    • na und ?
      Gerade wenn man hier in der näheren Umgebung höher spielende Vereine hat, ist es schwierig gegen Watzenborn mehr Zuschauer zu generieren. Das war schon immer so und lässt sich schwer ändern.

      Apropo, wir können nix dafür das Reutlingen finanzielle Probleme hatte und nun tiefer spielt. Aber lästern geht immer, gell ?

      Das mit dem lästern geht bei den Waldhof Jungs auch gut..... hmmm, bin mal gespannt wann der Alsenweg: Hopp Sportgelände heisst. Immerhin zahlt er immer noch das meiste für die Waldhof Jugend via Anpfiff ins Leben.
    • Puma schrieb:

      peterenis schrieb:

      250 Zuschauer. Wow das ist ja mal ne Ansage. Reutlingen hat eine Liga tiefer 5 mal so viele.
      ...bei 7 mal so vielen Einwohnern :pfeifen: Ehrlich: Was solche Quervergleiche immer sollen, werde ich in 100 Jahren nicht verstehen.
      Weil es nur begrenzt was mit den Einwohnern zu tun hat vielleicht? Reutlingen hat auch 5 mal soviele Zuschauer wie Pforzheim bei etwa gleich vielen Einwohnern. Düsseldorf hat 6 mal so viele Einwohner wie Kaiserslautern aber den gleichen Zuschauerschnitt. Worms hat 80.000 Einwohner also mehr als 100mal so viele wie Steinbach. Und trotzdem den fast gleichen Schnitt ;)
      Zuschauerzahlen spiegeln die Relevanz des Vereins in der Region wider. Eine große Stadt bedeutet nicht automatisch viele Zuschauer und eine kleine stadt bedeutet nicht automatisch wenige.
    • peterenis schrieb:

      Puma schrieb:

      peterenis schrieb:

      250 Zuschauer. Wow das ist ja mal ne Ansage. Reutlingen hat eine Liga tiefer 5 mal so viele.
      ...bei 7 mal so vielen Einwohnern :pfeifen: Ehrlich: Was solche Quervergleiche immer sollen, werde ich in 100 Jahren nicht verstehen.
      Weil es nur begrenzt was mit den Einwohnern zu tun hat vielleicht? Reutlingen hat auch 5 mal soviele Zuschauer wie Pforzheim bei etwa gleich vielen Einwohnern. Düsseldorf hat 6 mal so viele Einwohner wie Kaiserslautern aber den gleichen Zuschauerschnitt. Worms hat 80.000 Einwohner also mehr als 100mal so viele wie Steinbach. Und trotzdem den fast gleichen Schnitt ;) Zuschauerzahlen spiegeln die Relevanz des Vereins in der Region wider. Eine große Stadt bedeutet nicht automatisch viele Zuschauer und eine kleine stadt bedeutet nicht automatisch wenige.
      Schön. Was solche Quervergleiche bringen, weiß ich nun aber immer noch nicht :ja1:

      Die Zuschauerzahl ist echt die Penisverlängerung des Fußballfans, oder?
      Quasi der Porsche, der Stadionbesucher :D
      EIN LEBEN LANG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Puma ()

    • Vielleicht wäre dazu auch mal ein Mitglieder Vergleich interessant:
      Wir haben 1300 Mitglieder als reiner Fußballverein und denke damit gehören wir zu den Mitglieder stärksten Vereinen in der Regio. Wenn man dann noch ein Mitglieder Einwohner Verhältnis zieht...
      Sprich man kann sich dumm und dämlich rechnen, was bringts ?
      Finanziell bringt eine hohe Mitgleider Zahl zumindest auch recht viele Sponsoren. Zu beachten: die wenigsten Verein tragen sich aus den Zuschauerzahlen. Dennoch ist bei uns nichts weiteres wie Amateurfussball auch in Zukunft möglich. Dafür bauen wir stetig die Infrastruktur auf, was auch nötig ist, um zumindest mithalten zu können. Man muss auch mal zufireden sein mit dem was man hat.

      Luftlinie ist 3km entfernt Sandhausen, dann 20km Sinsheim mit Hoffe und 25km der Waldhof.
      Schon Sandhausen hat recht geringe Zuschauerzahlen für die 2te Liga....
    • Walldorf verliert im Panorama-Stadion
      Am 9. Spieltag der Regionalliga Südwest musste der FC-Astoria Walldorf beim Aufsteiger FC Nöttingen antreten. Personell enorm dezimiert reiste man nach Remchingen: Jannik Mohr, Andreas Schön und Jonas Kiermeier fehlten gesperrt. Steffen Straub musste wegen Magen-Darmproblemen kurzfristig passen, Nicolai Groß, Christopher Hellmann, Andre Becker und Thorben Stadler fehlten allesamt verletzt. Matthias Born nutzte die Gelegenheit einigen U23-Spielern Regionalliga-Luft schnuppern zu lassen, so waren Christoph Stenzel, Harun Solak, James Stojcevski und Ciaran Fleck mit im Kader dabei. In der Nöttinger Startelf fanden sich mit Leo Neziraj und Claudio Bellananve auch zwei ehemalige Walldorfer wieder. Die Partie vor 662 Zuschauern im Panorama-Stadion begann flott, Walldorf startete selbstbewusst und drängte die Gastgeber auf dem kleinen Geläuf in deren Hälfte. Nico Hillenbrand (7.) und zweimal Marcus Meyer (18./20.) gaben für den FCA erste nennenswerte Warnschüsse ab. In der 22. Minute tauchte Nöttingen erstmals gefährlich vor dem Gehäuse von Jürgen Rennar auf, Neziraj hatte nach einer Flanke Aluminiumpech (22.). Nach dem hohen Tempo zu Beginn verflachte die Partie Mitte der ersten Hälfte, erst in der 37. Minute ging wieder einen Raunen durch das Stadion als ein Klärungsversuch von Nöttingens Niklas Kolbe nach einer Flanke von Benny Hofmann um ein Haar im eigenen Tor landete. Die Schlussminuten bis zum Pausenpfiff gehörte dann der Heimelf, erst scheiterte Eray Gür freistehend am starken Rennar (43.), dann erzwang Nöttingen nach einem Foulspiel von Tabe Nyenty an seinem Gegenspieler einen Foulelfmeter. Kapitän Timo Brenner nahm sich der Sache an und verwandelte sicher zum 1:0-Halbzeitstand.

      Unverändert kamen beide Mannschaften auf das Spielfeld zurück. Beinahe hätte Mario Bilger den FC-Astoria eiskalt erwischt, ein Doppelpass genügte für seinen Freilauf über die linke Außenbahn, aus spitzem Winkel scheiterte er jedoch am aufmerksamen Rennar (49.). Auf der Gegenseite glich Timo Kern mit einem platzierten Schuss in die linke untere Torecke zum 1:1 aus (51.). Kurz darauf verpasste Ugurtan Kizilyar nach einem Eckball von Yakup Polat per Kopf die Partie komplett zu drehen (55.). In der Folge lieferten sich beide Mannschaften einen leidenschaftlichen Kampf mit Torraumszenen hüben wie drüben. Für Nöttingen vergab Kolbe aus dem Getümmel heraus (58.), auf der anderen Seite entschärfte Robin Kraski einen Heber von Meyer (63.). In der 78. Minute gelang den Hausherren die neuerliche Führung, dabei scheiterte Neziraj erst am kurzen Pfosten an Rennar, im Nachschuss war jedoch der kurz zuvor eingewechselte Michael Schürg aus kurzer Distanz zur Stelle. Erneut in Rückstand geraten schmiss der FCA alles nach vorne und hatte in der 84. Minute Pech bei einem Lattenkracher von Marcel Carl. Kurz vor Schluss konterte Nöttingen und es war Simon Frank vorbehalten mit dem Treffer zum 3:1-Endstand für die endgültige Entscheidung zu sorgen.

      Stimmen zum Spiel:

      Matthias Born: „Der Sieg der Nöttinger war verdient, uns hat die Ballsicherheit gefehlt, wir konnten keinen Druck aufbauen und waren in den Zweikämpfen zu oft unterlegen.“

      Dubravko Kolinger (Trainer, FC Nöttingen): „Wir sind gut reingekommen in die Partie. Wir müssen eigentlich die eine oder andere Kontersituation besser abschließen. Anfang der zweiten Hälfte war Walldorf besser und hat verdient den Ausgleich gemacht. Zum Schluss war es so, dass wir endlich mal effektiv waren und das nötige Glück hatten.“

      Ausblick:
      Nach zuletzt zwei 1:0-Siegen erlitt Walldorf nun eine 1:3-Auswärtsniederlage und rutscht in der Tabelle auf den 9. Rang ab. Nächste Woche tritt der FC-Astoria am Samstag (24.9.) beim Tabellenvorletzten Eintracht Trier an, Anpfiff ist um 14 Uhr.

      Tore: 1:0 (45./FE) Brenner, 1:1 (50.) Kern, 2:1 (77.) Schürg, 3:1 (87.) Frank

      FC Nöttingen: Kraski - Brenner, Fuchs, Kolbe, Frank - Bräuning, Hecht-Zirpel (75. Bitzer), Bilger, Bellanave (67. Schürg) - Gür, Neziraj (84. Walter)

      FC-Astoria Walldorf: Rennar - Hillenbrand, Nyenty, Kizilyar, Hofmann - Polat (88. Weber), Haas (75. Solak), Kern, Meyer, Geist (60. Fleck) - Carl

      Schiedsrichter: Manuel Bergmann (Erbach)

      Zuschauer: 662

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.
    • Walldorf zeigt Moral
      Der FC-Astoria Walldorf empfing am Freitagabend den Aufstiegsfavoriten Stuttgarter Kickers im Dietmar-Hopp-Sportpark. Nach zuletzt zwei Ligapleiten in Folge sollte gegen das Großkaliber aus der Landeshauptstadt mal wieder ein Dreier her. Dafür veränderte Walldorfs Trainer Matthias Born seine Startelf auf zwei Positionen, für Marcus Meyer und Benny Hofmann fingen Steffen Straub und Nico Hillenbrand an.

      thumbnail_FCA_Walldorf_Stuttgarter_Kickers_05.jpg
      (FCA-Akteur Steffen Straub in Aktion; Bild: Pfeifer)

      Die erste Chance des Spiels hatte der FCA, Andreas Schön vergab aus aussichtsreicher Position nach einem tollen Zuspiel von Jonas Kiermeier (8.). Im Gegenzug klingelte es bereits im Walldorfer Kasten, nach einem langen Einwurf der Kickers hatte Luca Pfeiffer den Platz und die Ruhe im gegnerischen Fünfmeterraum sicher zur 1:0-Gästeführung einzuschießen (9.). Der frühe Gegentreffer tat den Walldorfern nicht gut, gegen robuste Stuttgarter war kaum ein Durchkommen möglich. In der 22. Minute kam es noch dicker für den FCA, nach einem Steckpass in die Schnittstelle der Walldorfer Viererkette umkurvte Pfeiffer den herausgeeilten Jürgen Rennar und netzte gar zum 2:0 ein. Die Kickers schienen alles im Griff zu haben als Timo Kern mit einem abgefälschten Schuss aus dem Nichts heraus der 1:2-Anschlusstreffer gelang (29.). Es passte jedoch zur Walldorfer Leistung in der ersten Halbzeit was kurz darauf im eigenen Strafraum geschah, ein Befreiungsversuch nach einer Ecke von Marcel Carl traf Kern am Hinterkopf und von dort ins eigene Tor, eine Slapstick-Aktion zum Leidwesen der Astorstädter. Von diesem erneuten Nackenschlag erholten sich die Walldorfer nur schwer, Rennar rettete stark aus kurzer Distanz gegen Torjäger Mijo Tunjic (42.).

      Unverändert kamen beide Mannschaften nach der Pause auf das Spielfeld zurück. Matthias Born muss in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben, der FCA zeigte im zweiten Durchgang ein ganz anderes Bild, tolle Moral, sie kämpften jetzt um jeden Zentimeter und ließen sich von den Kickers nicht weiter den Schneid abkaufen. In der 56. Minute scheiterte Kiermeier per Kopf knapp nach einer Schön-Ecke. Wenig später schaffte Walldorf den erneuten Anschluss durch Pascal Pellowski, der erst Doppelpass mit Marcel Carl spielte und dann mit seinem schwächeren rechten Fuß die Kugel ins lange Eck schlenzte (58.). Der FCA erhöhte in der Folge den Druck, für die Gäste ergaben sich Konterräume, Pfeiffer und Ryan Malone vergaben gute Möglichkeiten (63./66.). Auf der Gegenseite wackelte das Aluminium bei einem Schuss vom kurz zuvor eingewechselten Christopher Hellmann, im direkten Anschluss kratzte Kickers-Keeper Lukas Königshofer einen Kopfball von Hillenbrand von der Linie und wieder Sekunden darauf vergab Carl aus kurzer Distanz nach einer Flanke am zweiten Pfosten den vermeintlichen Ausgleichstreffer (69.). Mit viel Leidenschaft drückte man die Kickers in der Schlussphase in deren Hälfte. Dies wurde in der 78. Minute belohnt, Malone spielte im eigenen Strafraum Hand und sah dafür die Gelb/Rote Karte, den fälligen Handelfmeter verwandelte Kapitän Kern sicher zum hochverdienten 3:3-Ausgleich. Mit einem Mann mehr auf dem Platz war sogar der Walldorfer Sieg in den Schlussminuten noch drin. Bis in die Nachspielzeit hinein flogen Bälle in den Stuttgarter Sechzehnmeterraum, ein weiterer Treffer wollte jedoch an diesem Freitagabendspiel unter Flutlicht nicht mehr fallen.

      Stimmen zum Spiel:

      Alfred Kaminski (Trainer, SV Stuttgarter Kickers): "Mit der 1. Halbzeit war ich grundsätzlich zufrieden. In der 2. Halbzeit hat Walldorf speziell durch den starken Timo Kern im Mittelfeld Übergewicht gewonnen."

      Matthias Born: "Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Die 3:1-Führung für die Kickers war zur Pause okay. Kompliment an meine Mannschaft wie wir gegen eine Profi-Mannschaft zurückgekommen sind."

      Ausblick:
      Mit dem 3:3-Unentschieden gegen die Stuttgarter Kickers konnte die Mannschaft von Matthias Born nach zuletzt zwei Nullrunden wieder einen Punkt einfahren. In der Tabelle hält man somit Kontakt zum Mittelfeld. Am Mittwoch (5. Okt.) geht es bereits weiter für den FC-Astoria Walldorf, dann muss man beim Rangdritten SV Waldhof Mannheim antreten zum Kurpfalz-Derby, Anpfiff ist um 19:30 Uhr.

      Tore: 0:1 (8.) Pfeiffer, 0:2 (22.) Pfeiffer, 1:2 (27.) Kern, 1:3 (30./ET) Kern, 2:3 (57.) Pellowski, 3:3 (78./HE) Kern

      FC-Astoria Walldorf: Rennar - Kiermeier, Kizilyar, Nyenty (60. Hofmann), Pellowski - Polat (60. Hellmann), Kern, Hillenbrand, Schön, Straub - Carl

      SV Stuttgarter Kickers: Königshofer - Malone, Kaffenberger, Schulz, Scioscia - Abruscia, Völkl, Mannström, Küley (64. Koch) - Pfeiffer (81. Sene), Tunjic

      Schiedsrichter: Abdelkader Boulghalegh (Hassloch)

      Zuschauer: 450

      Besondere Vorkommnisse: Gelb/Rote Karte wg. Handspiel (77.)

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.
    • Walldorf wacht zu spät auf

      thumbnail_051016_38876.jpg
      (Walldorfs Akteur Benny Hofmann in Aktion (Bildquelle: PIX-Sportfotos/Michael Ruffler)

      Am 13. Spieltag der Regionalliga Südwest kam es zum Kurpfalzderby zwischen dem SV Waldhof Mannheim und FC-Astoria Walldorf. Walldorfs Trainer Matthias Born musste kurzfristig reagieren und Kapitän Timo Kern krankheitsbedingt durch Steffen Haas ersetzen. Außerdem nahm Born zwei weitere Veränderungen in seiner Startelf vor, Yakup Polat und Tabe Nyenty nahmen zunächst auf der Reservebank Platz, dafür rückten Benny Hofmann und Christopher Hellmann in die Anfangsformation. Die Partie vor 3.386 Zuschauern begann verhalten, beide Mannschaften hatten sichtlich Respekt voreinander. Erst nach einer Viertelstunde hatte Philipp Förster durch einen abgefälschten Schuss die erste nennenswerte Torgelegenheit. In der 20. Minute gingen die Gastgeber nach einem Eckball in Führung, Innenverteidiger Michael Schultz stieg am höchsten und köpfte zur 1:0-Führung ein. In der Folge ließ der Favorit aus der Quadratestadt Ball und Gegner laufen. Walldorf fand nur schwer ins Spiel und kam in vielen Situationen den berühmten Schritt zu spät. Michael Fink per Kopf und Ali Ibrahimaj mit einem Schussversuch kamen dem zweiten Mannheimer Treffer ganz nahe (26./39.). Praktisch mit dem Halbzeitpfiff hatte der FC-Astoria Pech als Pascal Pellowski nach einer Standardsituation von Andreas Schön per Kopf nur das Aluminium traf.

      Nach dem Seitenwechsel zeigte Walldorf ein ganz anderes Bild, bereits kurz nach Wiederanpfiff kratzte Mannheims Keeper Markus Scholz einen Freistoß von Haas aus dem linken oberen Torwinkel (49.). Die Gäste blieben mutig und beschäftigten die Waldhöfer Verteidigung. In diese gute Phase hinein fiel der zweite Gegentreffer, Marco Müller köpfte aus kurzer Distanz das 2:0 für den SVW (58.). Ein bitterer Nackenschlag von dem sich die Walldorfer erst nach ein paar Minuten erholen sollten. In der 73. Minute lieferte Lukas Kiefer seiner Mannschaft einen Bärendienst, als er wegen Meckerns die Gelb/Rote Karte sah und des Feldes verwiesen wurde. Der Mannheimer Platzverweis und Borns Doppelwechsel kurz darauf läuteten eine intensive Schlussphase ein. Der FCA belagerte nun den Mannheimer Strafraum, ein Angriff nach dem anderen rollte nun auf das Mannheimer Gehäuse zu. In der 81. Minute gelang Walldorf der Anschlusstreffer, eine scharfe Hereingabe von Steffen Straub bugsierte Hassan Amin ins eigene Tor. In den Schlussminuten hatten Jonas Kiermeier und Straub den vermeintlichen Ausgleichstreffer auf dem Fuß (85./89.), scheiterten jedoch am guten Mannheimer Schlussmann Scholz.

      Stimmen zum Spiel:

      Matthias Born: „Der SV Waldhof war in der ersten Hälfte die klar bessere Mannschaft. In der zweiten Halbzeit haben wir bis zum Gegentreffer mehr Gelegenheiten gehabt. Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft heute zufrieden. Schade dass wir hier nichts Zählbares mitnehmen konnten.“

      Gerd Dais (Trainer SV Waldhof Mannheim): „Der Platzverweis hat uns zu diesem Zeitpunkt sehr weh getan. Heute hatten wir das Erfolgserlebnis, welches uns in den letzten Spielen gefehlt hat.“

      Ausblick:

      Die knappe 1:2-Niederlage beim Rangvierten Mannheim führt dazu dass der FC-Astoria Walldorf auf den 15. Tabellenplatz abrutscht. Eine sportlich bedrohliche Situation, die man am Samstag (. Okt.) im Heimspiel gegen den Spitzenreiter SV Elversberg mit einem Sieg wieder entschärfen möchte, Anpfiff im Dietmar-Hopp-Sportpark ist um 14 Uhr.

      Tore: 1:0 (20.) Schultz, 2:0 (58.) M. Müller, 2:1 (81./ET) Amin

      SV Waldhof Mannheim: Scholz – Amin, Schultz, Fink, M. Müller – Gärtner, Förster, Kiefer, Ibrahimaj (77. Nag) – Burgio (75. B. Müller), Koep

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Kiermeier, Kizilyar, Pellowski, Hofmann – Hillenbrand, Haas (74. Meyer), Hellmann (74. Becker), Carl – Schön, Straub

      Schiedsrichter: Andre Klein (Obertshausen)

      Zuschauer: 3.386

      Besondere Vorkommnisse: Gelb/Rote Karte für Kiefer wegen Meckern (73.)

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.
    • Walldorf bucht Halbfinalticket
      Der FC-Astoria Walldorf ist im Viertelfinale des BFV-Pokals seiner Favoritenrolle beim Verbandsligisten FV Lauda gerecht geworden und siegte souverän mit 7:0-Toren. Damit überwintert der Pokalverteidiger im Badischen Pokal und freut sich Anfang nächsten Jahres auf das Halbfinale. „Es war nicht leicht auf schwerem Geläuf, in der ersten Halbzeit haben wir lange gebraucht, das 2:0 vor der Pause war der Dosenöffner“ sagte ein zufriedener Walldorfer Trainer Matthias Born nach der Partie: „Im zweiten Durchgang haben wir uns viele Torchancen heraus gespielt und in der Höhe verdient gewonnen.“

      Andre Becker eröffnete in der 11. Minute den Torreigen, er köpfte nach einer Flanke von Marcus Meyer die frühe Walldorfer Führung. Mitte der ersten Hälfte hatte Lauda ihre beste Torgelegenheit nach einer Standardsituation. Dabei hatte der FCA gleich zweimal Glück, erst schoss Lauda den eigenen Mitspieler kurz vor der Linie an, danach klärte Ugurtan Kizilyar den Nachschuss auf der Linie (34.). Mit dem Pausenpfiff fiel der zweite Walldorfer Treffer, auf Zuspiel von Andreas Schön traf Christopher Hellmann zum 2:0-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel kam von Lauda keine große Gegenwehr mehr, Meyer und Nico Hillenbrand sorgten schnell für die vorzeitige Entscheidung (47./49.). Nach gut einer Stunde erhöhte Hellmann mit einem Gewaltschuss aus kurzer Distanz auf 5:0 (62.). Für den Schlusspunkt in einer einseitigen zweiten Halbzeit sorgte Joker Harun Solak mit einem Doppelpack nach Vorlagen von Ciaran Fleck und Becker (83./86.).

      Damit zieht der FC-Astoria Walldorf als zweite Mannschaft nach dem FC Nöttingen (3:2-Sieg über SV Spielberg) ins Halbfinale des BFV-Pokals ein. Am Dienstag, dem 1. November folgen die letzten beiden Viertelfinalpartien zwischen der TSG Weinheim und Waldhof Mannheim und dem FV Niefern und SG HD-Kirchheim.

      Tore: 0:1 (11.) Becker, 0:2 (44.) Hellmann, 0:3 (47.) Meyer, 0:4 (49.) Hillenbrand, 0:5 (62.) Hellmann, 0:6 (83.) Solak, 0:7 (86.) Solak

      FC-Astoria Walldorf: Wieszolek - Kiermeier (56. Mohr), Nyenty, Kizilyar, Fleck - Weber, Hillenbrand (52. Stojcevski), Meyer, Schön (46. Geist), Hellmann (65. Solak) - Becker

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.