Neues zum FC-Astoria Walldorf

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    • Walldorf entführt drei Punkte
      Nach zuletzt fünf sieglosen Ligaspielen konnte der FC-Astoria Walldorf endlich mal wieder einen Dreier in der Regionalliga Südwest landen. Ausgerechnet am Walldorfer Kerwe Wochenende entführte die Mannschaft von Trainer Matthias Born durch einen knappen 1:0-Auswärtssieg die drei Punkte aus Kaiserslautern. Matthias Born änderte seine Startformation im Vergleich zum Elversberg-Spiel auf drei Positionen: Nico Hillenbrand, Yakup Polat und Benny Hofmann mussten zunächst weichen, ins Team rückten der wiedergenesene Kapitän Timo Kern, Christopher Hellmann und Ugurtan Kizilyar. In der 3. Minute hatte der FC-Astoria bereits die beste Torgelegenheit der ersten Hälfte, Jonas Kiermeiers Kopfball wurde von einem Pfälzer Verteidiger auf der Linie geklärt. In der 20. Minute entfachten die Roten Teufel erstmals Torgefahr als Erik Wekesser nach einer schönen Kombination aus guter Position über das Tor schoss. Kaiserslautern blieb zielstrebiger und vergab gute Tormöglichkeiten durch Florian Pick und Dino Bajric (35./43.).

      Torlos wurden die Seiten gewechselt, unverändert kamen beide Mannschaften zurück auf das Spielfeld. Walldorf war nun dominanter und Andreas Schöns Schlenzer touchierte die Latte (47.). Wieder Schön hatte Minuten später nach einer Flanke von Steffen Straub und einer feinen Verlängerung durch Pascal Pellowski die nächste Einschussgelegenheit, ließ diese jedoch ebenfalls ungenutzt (54.). Danach kam die U23 des Zweitligisten wieder stärker auf, Wekesser traf mit einem fulminanten Freistoß nur das Aluminium (66.). In der 69. Minute entschärfte FCA-Schlussmann Jürgen Rennar einen Schuss von Christian Kuehlwetter aus kurzer Distanz. Auf der Gegenseite fiel die Walldorfer Führung, dabei dribbelte Straub sich über die linke Außenbahn durch und bediente in der Mitte den mitgelaufenen Marcel Carl, der die Kugel überlegt ins lange Eck schob und somit seinen 5. Saisontreffer markierte (71.). In der Schlussphase schmissen die Roten Teufel alles nach vorne und verpassten trotz einiger aussichtsreicher Schusspositionen den vermeintlichen Ausgleichstreffer. Mit dem knappen Auswärtssieg über den Tabellenvorletzten verschafft sich der FC-Astoria Walldorf im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft und hat die Möglichkeit nächsten Freitag (21. Okt.) im Heimspiel gegen FC 08 Homburg nachzulegen.

      Stimmen zum Spiel:

      Hans Werner Moser (Trainer, FC Kaiserslautern II): „Wenn Du das vierte Spiel in Folge verlierst hast Du natürlich wenige Argumente auf Deiner Seite. Insgesamt hätten in der heutigen Partie mehr Tore fallen müssen. Und so langsam muss man sich auch fragen, was die Jungs verbrochen haben, dass sie sich bei so vielen Einschussmöglichkeiten nicht belohnen können. Wir haben fast alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Daher tut mir das für die Mannschaft leid, die sich nach den Niederlagen immer wieder aufgebaut hat und auch heute gegen einen wirklich guten Gegner wieder ein ordentliches Spiel gemacht hat.“

      Matthias Born: „Aufgrund der vielen Torchancen auf beiden Seiten ist der Sieg etwas schmeichelhaft. Heute hatten wir das Glück, dass uns die letzten Wochen gefehlt hat.“

      Tore: 0:1 (70.) Carl

      K'lautern II: Reitz - Grösch, Becker, Schindele, Tsamouris (86. Hofmann) - Sickinger (74. Seufert), Bajric, Wekesser, Bell Bell (61. Schmidt), Pick - Kuehlwetter

      FCA Walldorf: Rennar - Kiermeier, Kizilyar, Nyenty, Pellowski - Haas (62. Hillenbrand), Kern, Straub (84. Becker), Hellmann, Schön (74. Meyer) - Carl

      Schiedsrichter: Tobias Doering (Klengen)

      Zuschauer: 209

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.
    • Generalprobe misslungen

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      (FCA-Spieler Andreas Schön in Aktion (Foto: Pfeifer)

      Am 16. Spieltag der Regionalliga Südwest zog der FC-Astoria Walldorf im Heimspiel gegen den formstarken FC 08 Homburg mit 0:1 den Kürzeren. Somit ging für die Walldorfer die Generalprobe zum DFB-Pokalspiel nächsten Mittwoch gegen SV Darmstadt 98 daneben. Die 380 Zuschauer im Dietmar-Hopp-Sportpark, darunter auch Darmstadts Cheftrainer Norbert Meier, sahen in der ersten halben Stunde keine Torraumszenen, beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend mit Mittelfeldduellen. Als sich die meisten schon auf ein warmes Halbzeitgetränk freuten fiel die Gästeführung durch einen platzierten Fernschuss von Timo Cecen (42.).

      Walldorf kam schwungvoller aus der Kabine zurück, die besseren Torchancen erspielten sich jedoch die Homburger. Jürgen Rennar im Walldorfer Gehäuse war es zu verdanken, dass der FCA bis zum Schlusspfiff im Spiel blieb, mit zahlreichen Rettungsaktionen verhinderte er weitere Gegentreffer. Homburgs Bester Thierry Steimetz alleine scheiterte im zweiten Durchgang zweimal am starken Rennar (56./69.). Chadli Amri schlenzte die Kugel an die Latte (67.) und Kai Hesse schoss nach einem Alleingang die Kugel drüber, kurz vor dem Abpfiff (88.). Auf Walldorfer Seite kam Andreas Schön dem vermeintlichen Ausgleichstreffer zweimal ganz nahe, in der 66. Minute prüfte er FCH-Keeper Niklas Jakusch mit einem platzierten Distanzschuss, in der Nachspielzeit kratzte Jakusch einen Freistoß von Schön aus dem Winkel (90.+1).

      Stimmen zum Spiel:

      Jens Kiefer (Trainer, FC 08 Homburg): „Der Sieg war verdient, schade dass wir bis zum Schluss zittern mussten. Im zweiten Durchgang müssen wir den Sack viel früher zumachen.“

      Matthias Born: „In der ersten Halbzeit haben wir nicht ins Spiel gefunden. Vor dem Gegentreffer unterläuft uns ein unnötiger Ballverlust. Im zweiten Durchgang sind wir engagierter ans Werk gegangen. Am Ende fehlen uns bei Standardsituationen Zentimeter zum Ausgleich.“

      Ausblick:
      Am Mittwoch (26. Okt.) steigt die 2. Hauptrunde des DFB-Pokals, dann empfängt der FC-Astoria Walldorf den Bundesligisten SV Darmstadt 98, Anpfiff ist um 18:30 Uhr. Am nächsten Samstag (29. Okt., 14 Uhr) geht’s in der Liga beim Rangdritten TSV Steinbach weiter.

      Tore: 0:1 (42.) Cecen

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Kiermeier, Nyenty, Kizilyar, Pellowski – Haas (79. Becker), Hillenbrand (70. Polat), Hellmann, Straub (70. Meyer) – Schön, Carl

      FC 08 Homburg: Jakusch – Stegerer, N. Fischer, Colak, Schäfer (60. Gallego) – Lensch, Cecen (78. Kilian), Gaiser, Amri – Steimetz (87. M. Fischer), Hesse

      Schiedsrichter: Katrin Rafalski (Besse)

      Zuschauer: 380

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.
    • Walldorf kommt in Steinbach unter die Räder
      Drei Tage nach der Pokalsensation war für den FC-Astoria Walldorf schon wieder Ligaalltag in der Regionalliga Südwest angesagt. Am 17. Spieltag mussten die Astorstädter beim Rangfünften TSV Steinbach, in der Nähe von Marburg antreten. Jonas Kiermeier fehlte aufgrund der 5. Gelben Karte, Steffen Haas fiel verletzt aus (Faserriss im Oberschenkel) aus und für die Rekonvaleszenten Nicolai Groß, David Etzold und Thorben Stadler kam ein Einsatz noch zu früh. Walldorfs Trainer Matthias Born nahm im Vergleich zum Heimspiel gegen Homburg zwei Veränderungen in seiner Startelf vor: Für Haas und Andreas Schön durften Benny Hofmann und Yakup Polat von Beginn an ran.

      Vor gut 1.000 Zuschauern begann die Partie ohne großem Abtasten beider Mannschaften. Von Beginn an kreierten sowohl Steinbach als auch Walldorf gute Torraumszenen. In der 10. Minute klatschte die Kugel nach einem Kopfball von Steinbachs Mirko Schuster erstmals am Aluminium. Auf der Gegenseite hatte Walldorf zwei tolle Tormöglichkeiten um die vermeintliche Führung zu erzielen, in der 18. Minute konterte der FCA schnell, Steffen Straub lief alleine auf das Steinbacher Tor zu, legte sich jedoch mit dem vorletzten Kontakt die Kugel zu weit vor. Kurz darauf flankte Straub auf Marcel Carl, der per Direktabnahme das Ziel nur knapp verfehlte (20.). Danach übernahm wieder der TSV die Offensivaktionen, in der 25. Minute musste Walldorfs Schlussmann Jürgen Rennar bei einer langen, hohen Bogenlampe von Sargis Adamyan aus knapp dreißig Metern sein ganzes Können aufzeigen um den FCA vor dem Gegentreffer zu bewahren. Nach einer halben Stunde wurden die Gastgeber zwingender, Nikola Trkulja schaffte das Kunststück nach einem Querpass auf die 16m-Kante das leere Tor nicht zu treffen (33.). In der Endphase des ersten Durchgangs war die Überlegenheit der Steinbacher groß, Walldorf versuchte sich schadlos in die Halbzeit zu retten. Dieser Plan sollte aber nicht aufgehen, mit einem Doppelschlag in der 39. und 41. Minute durch schön herausgespielte Treffer von Dino Bisanovic und Adamyan ging es mit einem 0:2-Rückstand in die Halbzeitpause.

      Jede Hoffnung die Partie in Hälfte zwei noch zu drehen, wurde schnell im Keim erstickt. Mit dem ersten Angriff erzielte Daniel Reith per Kopf das wohl vorentscheidende 3:0 für die Nordhessen (48.). In der Folge schöpfte Born relativ früh sein komplettes Wechselkontingent aus um mit frischen Kräften größeren Schaden zu vermeiden. Für Straub, Nico Hillenbrand und Kapitän Timo Kern kamen Andre Becker, Patrick Geist und Jannik Mohr. Letzterer hatte direkt nach seiner Einwechslung eine gute Torchance, als er im Anschluss an einer Ecke aus spitzem Winkel an Steinbach Frederic Löhe scheiterte (58.). Die Partie war entschieden und beide Mannschaften nahmen sichtlich einen Gang heraus. Ein weiterer Treffer sollte in der Schlussphase noch fallen, Steinbachs Joker Velimir Jovanovic erzielte mit einer feinen Einzelleistung den 4:0-Endstand (81.).

      Stimmen zum Spiel:

      Matthias Mink (Trainer, TSV Steinbach): „Wir hatten eine Schrecksekunde durch Straub, da rettet uns Keeper Löhe. Wenn da Walldorf in Führung geht, dann kann die Partie anders laufen. Aber ab dem Zeitpunkt haben wir uns besser nach vorne bewegt und guten Kombinationsfußball gezeigt. Der Sieg ist insgesamt hochverdient und sehr wichtig, jetzt freuen wir uns auf das Spitzenspiel gegen Saarbrücken.“

      Matthias Born: „Es war ein verdienter Sieg für Steinbach. Wir haben heute zu viele individuelle Fehler gemacht, wir haben es nicht verstanden die langen und die zweiten Bälle zu verteidigen. Wenn wir in Führung gehen in der 18. Minute, dann fällt uns vielleicht vieles leichter in der Folge. Nach den Gegentreffern sind bei uns die Kräfte geschwunden.“

      Ausblick:
      Für den FC-Astoria geht es am Mittwoch (02.11.) bereits weiter, dann empfängt man den KSV Hessen Kassel im Dietmar-Hopp-Sportpark, Anpfiff ist um 19 Uhr.

      Tore: 1:0 (39.) Bisanovic, 2:0 (41.) Adamyan, 3:0 (48.) Reith, 4:0 (81.) Jovanovic

      TSV Steinbach: Löhe – Kunert (70. Jovanovic), Reith, Schuster, Strujic – Kranitz, Marquet, Müller (46. Tahiri), Trkulja, Bisanovic – Adamyan (70. Nagel)

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Hofmann, Nyenty, Kizilyar, Pellowski – Polat, Kern (56. Mohr), Hillenbrand (52. Geist), Hellmann, Straub (52. Becker) – Carl

      Schiedsrichter: Timo Lämmle (Rommelshausen)

      Zuschauer: 1.073

      PM FC-Astoria Walldorf e.V.
    • Walldorf atmet auf
      Am 18. Spieltag der Regionalliga Südwest konnte der FC-Astoria Walldorf den KSV Hessen Kassel am Mittwochabend mit 3:1 besiegen. Bei Schmuddelwetter und kühlen Temperaturen behielt die Mannschaft von Trainer Matthias Born stets den Durchblick und gewann verdientermaßen gegen den Tabellensechsten. Kapitän Timo Kern (Knie) und Yakup Polat (5. Gelbe Karte) fielen für die Heimpartie aus. Ugurtan Kizilyar hatte sich in Steinbach zwar am Sprunggelenk verletzt, konnte jedoch gegen Kassel wieder mitwirken. Die Rekonvaleszenten Thorben Stadler und David Etzold sind mittlerweile ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, Nicolai Groß lag mit einer Angina flach.

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      (Walldorfs Doppeltorschützen Andreas Schön; Foto: Pfeifer).

      Den besseren Start erwischte der FCA, Marcus Meyer scheiterte in der 10. Minute aus guter Position an Kassels Keeper Hartmann. Auf der Gegenseite kamen die Nordhessen in der 19. Minute das erste Mal durch Dawid gefährlich vor das Walldorfer Gehäuse. Auf Zuspiel von Pascal Pellowski erzielte wenig später Andreas Schön die Walldorfer 1:0-Führung (24.). Der Treffer wirkte in der Folge wie ein Brustlöser, Walldorf kontrollierte das Geschehen gegen harmlose Gäste. Kurz vor dem Halbzeitpfiff forderten die Gäste Elfmeter, Schiri Petersen sah es jedoch komplett anders und zeigte dem vermeintlich gefoulten Schmeer wegen einer Schwabe die Gelbe Karte (38.).
      Mit einer Walldorfer Schrecksekunde begann der zweite Durchgang, Schmeer drosch freistehend die Kugel über die Querlatte (48.). Besser machte es erneut Schön, der einen schweren Kasseler Abwehrfehler bestrafte und eiskalt zum 2:0 einnetzte (54.). Nico Hillenbrand verpasste kurz darauf die frühzeitige Entscheidung, als ein Abpraller nicht an Hartmann vorbeibekam (58.). Der FCA war dem dritten Treffer näher, als Kassel dem ersten – Walldorfs Bester Schön schlenzte in der 70. Minute die Kugel ans Lattenkreuz. Aus dem Nichts heraus wurde es aber noch einmal spannend, Evljuskin gelang im Gegenzug der 1:2-Anschlusstreffer (72.). Die Gäste warfen in der Schlussphase alles nach vorne, wurden aber beim 3:1-Treffer durch den eingewechselten Andre Becker mustergültig ausgekontert (89.).

      Stimme zum Spiel:

      Matthias Born: „Wir haben heute kämpferisch und läuferisch alles gegeben. Der Sieg ist hochverdient, weil wir uns auch eine Vielzahl von guten Tormöglichkeiten herausgespielt haben.“

      Ausblick:
      Am Samstag (5. November) wird die Hinrunde mit dem Gastspiel beim Aufsteiger SSV Ulm abgeschlossen. Die Ulmer Spatzen sind aktuell der beste Neuling der Regionalliga Südwest, mit 24 Punkten auf der Habenseite steht man auf dem 7. Tabellenplatz. Anpfiff im Ulmer Donaustadion ist um 14 Uhr.


      Tore: 1:0 (24.) Schön, 2:0 (54.) Schön, 2:1 (72.) Evljuskin, 3:1 (89.) Becker

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Hofmann, Nyenty, Kizilyar, Pellowski (76. Geist) – Kiermeier, Hillenbrand, Meyer (68. Straub), Hellmann – Schön (74. Becker), Carl

      KSV Hessen Kassel: Hartmann – Boukhoutta (77. Lorenzoni), Rakk (76. Sattorov), Albrecht, Schmik – Khadraoui (60. Mendy), Evljuskin, Bravo Sanchez, Dawid – Schmeer, Damm

      Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)

      Zuschauer: 250

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Vinko Sapina macht den Unterschied
      Am 19. Spieltag der Regionalliga Südwest musste der FC-Astoria Walldorf beim Aufsteiger SSV Ulm antreten. Im Donaustadion nicht mit von der Partie waren Christopher Hellmann (Magendarmvirus) und Pascal Pellowski (Oberschenkel). Dafür feierte Thorben Stadler nach langer Verletzungspause sein Comeback in der Startelf.

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      (Foto: Pfeifer).

      In der 12. Minute gingen die Gastgeber mit dem ersten gefährlichen Angriff in Führung, nach einer Flanke stocherte Sapina die Kugel unhaltbar ins lange Eck. Walldorf zeigte sich wenig beeindruckt, Andreas Schön nagelte einen Freistoß ans Lattenkreuz (20.). In der Folge zeigte der Unparteiische in einer eigentlich fairen Partie fünf (!) Gelbe Karten, davon sah Walldorf vier Stück, Ulm eine. Bis zum Pausenpfiff blieb es bei der knappen Führung der Spatzen.

      Walldorfs Trainer Matthias Born reagierte in der Halbzeit und wechselte gleich zweimal, für Stadler und Marcus Meyer kamen Steffen Straub und Nico Hillenbrand. Im zweiten Durchgang beschränkten sich die Ulmer darauf, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Der FCA gab den Ton und belagerte die gegnerische Hälfte im Dauerzustand. In der 57. Minute vergab Schön nach Zuspiel von Benny Hofmann aus aussichtsreicher Position. Schön blieb auf Walldorfer Seite der Aktivposten und zwang Holger Betz im Ulmer Kasten mit einem platzierten Freistoß zu einer Glanzparade (65.). In der Schlussphase ergaben sich für Ulm Räume zum Kontern, Rathgeber und Halili verpassten die frühzeitige Entscheidung (73./74.). In der 77. Minute hielt Jürgen Rennar mit einer starken Rettungstat gegen Graciotti seine Elf im Spiel. Kurz vor Schluss machte die Heimelf dann endgültig den Sack zu, Sapina war es vorbehalten per Kopf einen Doppelpack zu schnüren und für den 2:0-Endstand zu sorgen.

      Nach dem Spiel sagte Born: „In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan ins Spiel zu kommen. Es hat uns die körperliche und geistige Frische gefehlt, da sind wir oft einen Schritt zu spät gekommen. Im zweiten Durchgang waren wir besser, hatten den Gegner im Griff, leider haben wir uns nicht mit einem Treffer belohnen können.“

      Tore: 1:0 (11.) Sapina, 2:0 (86.) Sapina

      SSV Ulm: Betz – Kücük, Krebs, Reichert, Fassnacht – Sauter, Bagceci (84. Gondorf), Sapina, Graciotti – Braig (69. Halili), Rathgeber (78. Michel)

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Hofmann, Nyenty, Kizilyar, Stadler (46. Hillenbrand) – Polat (74. Haas), Kiermeier, Meyer (46. Straub), Carl – Schön, Becker

      Schiedsrichter: Robert Kempter (Sauldorf)

      Zuschauer: 1.450

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Walldorf kehrt mit einem Punkt zurück
      Am 20. Spieltag der Regionalliga Südwest musste der FC-Astoria Walldorf beim Aufsteiger TuS Koblenz antreten. Es war auch ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Walldorfer Torjäger Dejan Bozic, der seit diesem Sommer für die TuS auf Torejagd geht. Es ist bereits das erste Rückrundenspiel der aktuellen Saison, am ersten Spieltag trennten sich beide Mannschaften im Walldorfer Dietmar-Hopp-Sportpark torlos Unentschieden.

      Tabe Nyenty fehlte wegen der 5. Gelben Karte, dadurch feierte Jannik Mohr sein Startelfdebüt in der Innenverteidigung. Außerdem nahm Walldorfs Coach Matthias Born drei weitere Veränderungen in seiner Anfangsformation vor: Steffen Haas, Nico Hillenbrand und Christopher Hellmann durften von Beginn an ran, Marcus Meyer, Thorben Stadler und Andre Becker mussten zunächst auf der Reservebank Platz nehmen. Vor 1.288 Zuschauern im Stadion Oberwerth taten sich beide Mannschaften schwer auf tiefem Geläuf ein sauberes Spiel aufzuziehen. Bozic hatte die erste Torgelegenheit nach zwanzig Minuten, Walldorfs Keeper Jürgen Rennar war jedoch per Fußabwehr zur Stelle. In der 37. Minute gingen die Gastgeber nach einer Ecke durch einen Kopfballtreffer von Michael Stahl in Führung. Die Walldorfer suchten nach der direkten Antwort und bekamen praktisch mit dem Pausenpfiff die Chance dazu, nach einem Foulspiel im Koblenzer Strafraum an Hillenbrand, ließ sich Marcel Carl nicht zweimal bitten und erzielte per Strafstoß den 1:1-Halbzeitstand. Nach der Pause neutralisierten sich die Mannschaften weitestgehend, der FC-Astoria vergab Mitte der zweiten Hälfte gute Kontermöglichkeiten, die beste vertändelte Hillenbrand freistehend auf Zuspiel von Andreas Schön und Hellmann (61.). In der Schlussphase arrangierten sich beide Mannschaften immer mehr mit dem Remis, lediglich nach Standardsituationen konnte noch ein wenig Torgefahr ausgeübt werden.

      Stimmen zum Spiel:


      Petrik Sander (Trainer, TuS Koblenz): „Wir wollten das Spiel gewinnen, wir haben versucht nach vorne zu spielen. Mit der 1:0-Führung sind wir zu fahrlässig umgegangen. Zum Schluss hat in den Standardsituationen die Entschlossenheit und Durchsetzungskraft gefehlt.“

      Matthias Born: „Beide Mannschaften wollten heute nicht verlieren, es war das erwartet schwere Auswärtsspiel. Wir sind mit dem Punktgewinn unter dem Strich zufrieden.“

      Ausblick:

      Für die Mannschaft von Trainer Matthias Born geht es nächsten Freitag (18.11.) in der Liga weiter, dann empfängt der FC-Astoria Walldorf im Dietmar-Hopp-Sportpark die Kickers aus Offenbach, Anpfiff ist um 19:30 Uhr.

      Tore: 1:0 (37.) Stahl, 1:1 (45.) Carl

      TuS Koblenz: Patzler – Hadzic, von der Bracke, Stark, Antonaci – Stahl, Glockner, Lahn, Grupp, Schmidt (80. Charrier) – Bozic

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Kiermeier, Kizilyar, Mohr, Hofmann – Haas, Polat (85. Stenzel), Carl – Hillenbrand, Schön (89. Becker), Hellmann (80. Straub)

      Schiedsrichter: Marcel Schütz (Worms)

      Zuschauer: 1.288

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Walldorfer Torfestival gegen Offenbach
      Am 21. Spieltag der Regionalliga Südwest empfing der FC-Astoria Walldorf im Dietmar-Hopp-Sportpark Kickers Offenbach zum Freitagabend-Flutlichtspiel. Walldorfs Trainer Matthias Born musste weiterhin auf Kapitän Timo Kern verzichten, außerdem fiel Nico Hillenbrand aufgrund der 5. Gelben Karte aus. Im Vergleich zum Koblenz-Spiel nahm Born zwei Veränderungen in seiner Startelf vor, Tabe Nyenty kehrte nach abgesessener Sperre zurück und Marcus Meyer durfte von Beginn an ran, dafür musste neben Hillenbrand auch Jannik Mohr weichen, der zunächst auf der Reservebank Platz nahm.

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      (Walldorfs Marcus Meyer in Aktion; Bild: Gerold).

      Beide Mannschaften, punktgleich in der Tabelle, tasteten sich in den Anfangsminuten vorsichtig ab. Es dauerte bis zur 20. Minute, dann fiel jedoch direkt der Walldorfer Führungstreffer, nach einem langen Pass die Linie entlang durch Benny Hofmann, schnappte sich Marcel Carl die Kugel, zog unnachahmlich in die Mitte und überwand Copik im Offenbacher Gehäuse mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke. Mit der Führung im Rücken übernahm Walldorf die Spielkontrolle und spielte sich weitere gute Tormöglichkeiten heraus. In der 34. Minute kombinierten sich die Spieler von Trainer Born fein durch die Offenbacher Defensive, Christopher Hellmann am Ende der Kombinationskette scheiterte jedoch aus halblinker Position an Copik. Kurz darauf hatte Meyer auf Zuspiel von Steffen Haas die nächste große Torgelegenheit, vergab aber zu zögerlich am herauseilenden Copik. Praktisch mit dem Pausenpfiff konnte sich dann auch Walldorfs Keeper Jürgen Rennar auszeichnen, als er einen Schuss von Scheu aus der rechten Ecke fischte.

      Der zweite Durchgang begann schwungvoll, wieder scheiterte Meyer auf Zuspiel von Andreas Schön freistehend an Copik (49.). In der 56. Minute fiel dann der überfällige und verdiente 2:0-Treffer für die Hausherren, Hofmann tankte sich dabei auf der linken Außenbahn durch und bediente Christopher Hellmann in der Mitte, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Zehn Minuten später fand Offenbach einen Weg zurück in die Parte, dabei spielten zwei Joker eine gewichtige Rolle, auf Zuspiel von Taylor erzielte Darwiche den 1:2-Anschlusstreffer (65.). Walldorf ließ sich dadurch in der Folge nicht beirren und spielte weiter zielstrebig nach vorne, so fiel fast postwendend das 3:1 für den FCA, erneut durch Doppeltorschütze Hellmann nach feiner Vorlage von Schön (68.). Kurz darauf sah Offenbachs Scheu nach wiederholtem Foulspiel an Jonas Kiermeier die Gelb/Rote Karte, die Partie war entschieden (70.). In der Schlussphase ergaben sich die Gäste ihrem Schicksal, Walldorf blieb torhungrig und konterte eiskalt, auf Zuspiel von Ugurtan Kizilyar erzielte Yakup Polat das 4:1 (84.). Kurz vor dem Schlusspfiff wurde den Hessen noch ein Elfmeter zugesprochen, Rennar brachte dabei Offenbachs Besten Darwiche an der Strafraumgrenze zu Fall, Hodja trat an und sorgte für den 4:2-Endstand (91.).

      Stimmen zum Spiel:

      Oliver Reck (Trainer, Kickers Offenbach): „Walldorf hat nach unserem Rückstand sehr gut auf Konter gespielt, Glückwunsch an den FCA. Uns haben heute zwei wichtige Leistungsträger gefehlt.“

      Matthias Born: „Offenbach hat es uns heute sehr schwer gemacht. Wir haben in den richtigen Momenten die Tore gemacht. Die Liga ist sehr ausgeglichen, es wird bis zum Schluss eng bleiben.“

      Ausblick:
      Am nächsten Samstag (26. Nov.) geht es weiter, dann muss der FC-Astoria Walldorf in Stuttgart gegen die Zweite vom VfB antreten, Anpfiff ist um 14 Uhr.

      Tore: 1:0 (20.) Carl, 2:0 (55.) Hellmann, 2:1 (65.) Darwiche, 3:1 (68.) Hellmann, 4:1 (84.) Polat, 4:2 (91./FE) Hodja

      FC-Astoria Walldorf: Rennar - Kiermeier, Nyenty, Kizilyar, Hofmann - Polat (87. Pellowski ), Haas, Meyer (71. Geist), Hellmann, Schön (86. Becker) - Carl

      Kickers Offenbach: Copik - Göcer, Kirchhoff (46. Darwiche), Gaul, Stoilas - Maslanka, Rapp, Scheu, Firat (80. Sawada) - Neofytos (57. Taylor), Hodja

      Schiedsrichter: Mario Schmidt (Neunkirchen)

      Zuschauer: 650

      Besondere Vorkommnisse: Gelb/Rote Karte für Scheu nach wiederholtem Foulspiel (69.)

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Walldorf gelingt zweiter Sieg in Folge
      Der FC-Astoria Walldorf musste am 22. Spieltag der Regionalliga Südwest beim VfB Stuttgart II antreten. Unter den Aufgaben von Hannes Wolf, Cheftrainer der VfB-Profis schickte Walldorfs Coach Matthias Born dieselbe Startelf ins Rennen, die vorige Woche 4:2 gegen Offenbach gewann. Den besseren Start erwischten die Schwaben, die verstärkt durch zwei Profis (Boris Tashchy und Ex-Walldorfer Marvin Wanitzek) eine stabile Mannschaftsleistung im ersten Durchgang ablieferten. Der FC-Astoria, zumeist in die eigene Hälfte gedrängt, verteidigte hochkonzentriert und hielt sich bis zum Pausenpfiff mit ein wenig Glück und Geschick schadlos. Die beste Torgelegenheit hatte jener Wanitzek, der nach einem feinen Doppelpass das Ziel aus halbrechter Position nur knapp verfehlte (24.). Im zweiten Durchgang zeigte Walldorf ein ganz anderes, viel besseres Gesicht. Vom Wiederanpfiff weg agierte die Born-Elf viel mutiger und bot dem „kleinen“ VfB fortan Paroli. In der 49. Minute gab Marcus Meyer einen ersten Warnschuss ab, auf der Gegenseite rettete Jürgen Rennar seine Mannschaft mit einer Glanzparade gegen Andreas Scheidl vor dem Rückstand (54.). Mitte der zweiten Hälfte verschoben sich die Kräfteverhältnisse zugunsten der Walldorfer, folgerichtig ging der FCA auf Zuspiel von Andreas Schön durch einen Treffer Christopher Hellmann in Führung (69.). Im Anschluss drängte der VfB auf den Ausgleich und erzielte diesen durch den Kopfballtreffer des baumlangen Stjepan Radeljic (80.). Walldorf zeigte in der Folge tolle Moral und hatte kurz vor dem Schlusspfiff die richtige Antwort parat, auf Zuspiel von Benny Hofmann gelang erneut Hellmann der 2:1-Siegtreffer (87.).

      Stimme zum Spiel:

      Matthias Born: „Gegen einen Gegner, der in der unteren Tabellenhälfte nichts zu suchen hat, sind wir nach einer halben Stunde besser ins Spiel gekommen und haben heute eine tolle mannschaftliche Defensivleistung abgeliefert.“

      Ausblick:
      Mit dem zweiten Sie in Folge katapultiert sich der FCA auf den 11. Tabellenplatz der Regionalliga Südwest. Bis zur Winterpause folgen nun noch zwei Freitagabend-Heimspiele gegen Wormatia Worms (2. Dezember) und TSG Hoffenheim II (9. Dezember).

      Tore: 0:1 (69.) Hellmann, 1:1 (80.) Radeljic, 1:2 (87.) Hellmann

      VfB Stuttgart II: Bolten – Scheidl, Radeljic, Walter, Hagn – Rathgeb, Besuschkow (60. Oikonomou), Wanitzek, Sonora (70. Ramaj) – Breier (88. Owusu), Tashchy

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Kiermeier, Nyenty, Kizilyar, Hofmann – Haas (83. Pellowski), Polat, Meyer (61. Hillenbrand), Hellmann, Schön (74. Kern), Carl

      Schiedsrichter: Michael Kempter (Sauldorf)

      Zuschauer: 350

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Punktgewinn zum Jahresabschluss
      Zum Jahresende gab es ein leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden gegen die U23 von TSG 1899 Hoffenheim. 300 Zuschauer im Dietmar-Hopp-Sportpark sahen ein rassiges Derby mit zwei Mannschaften, die voll auf Sieg spielten. Beim FCA fehlte Marcus Meyer wegen Wadenproblemen und Kapitän Timo Kern aufgrund einer Gelb/Rot-Sperre.

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      (Walldorfs Yakup Polat in Aktion; Foto: Pfeifer)

      Christopher Hellmann brachte die Gastgeber früh in Führung, Andreas Schöns Diagonalpass in den gegnerischen Strafraum legte Pascal Pellowski per Direktabnahme quer auf jenen Hellmann, der die Kugel platziert an Kobel vorbeischob (7.). In der 28. Minute hatte Walldorf Pech bei einem abgefälschten Schuss von Schön, der das Ziel nur knapp verfehlte. Kurz darauf war wieder Hellmann im Mittelpunkt des Geschehens, diesmal jedoch leider im eigenen Strafraum, eine Waack-Freistoßflanke verlängerte er per Kopf ins eigene Tor (32.). In der Folge rückte Walldorfs Schlussmann Jürgen Rennar mit starken Paraden in der Vordergrund, kurz vor dem Pausenpfiff rettete er im Eins-gegen-Eins gegen Ademi (43.), nach dem Seitenwechsel kratzte er einen platzierten Schuss von Ochs aus der linken unteren Torecke und behielt erneut gegen den freistehenden Ademi die Oberhand (51./56.). In die beste Phase der Gäste hinein stach Walldorf zu, Schön legte auf Yakup Polat ab, der aus knapp 20m die Kugel zur erneuten Führung in den Winkel zirkelte (60.). Im Anschluss stemmte sich Hoffenheim gegen die drohende Niederlage, der FCA verteidigte leidenschaftlich die knappe Führung und hielt dem Druck bis kurz vor Schluss stand. In der 88. Minute kombinierte sich Hoffe „zwo“ über die linke Außenbahn durch und Wähling gelang der sehenswerte 2:2-Ausgleichstreffer nach einer Flanke des eingewechselten Viventi.

      Stimmen zum Spiel:

      Marco Widersinn (Trainer, TSG Hoffenheim II): „Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Nach dem Rückstand sind wir aber gut zurückgekommen und haben nicht aufgesteckt.“

      Matthias Born: „Wenn man so spät den Ausgleich kassiert, fühlt sich das kurz wie eine Niederlage an. Wenn wir uns das aber nochmal in Ruhe anschauen, werden wir sehen, dass wir damit gut leben können.“

      Tore: 1:0 (7.) Hellmann, 1:1 (32./ET) Hellmann, 2:1 (60.) Polat, 2:2 (88.) Wähling

      FCA Walldorf: Rennar – Kiermeier, Nyenty, Kizilyar, Pellowski – Hillenbrand, Polat, Haas (68. Straub), Hellmann (89. Weber) – Schön (80. Geist), Carl

      TSG 1899 Hoffenheim II: Kobel – Szarka (79. Kölmel), Posch, Lorenz, Rossipal – Engelhardt, Waack, Geiger (71. Sessa) – Wähling, Ademi (57. Viventi), Ochs

      Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau)

      Zuschauer: 300

      PM FC-Astoria Walldorf
    • John Duarte Malanga wechselt von der U 23 des FC Schalke 04 nach Walldorf. (Quelle: Kicker)
      "Die großen Trainer haben schließlich alle gesoffen: Weisweiler, Happel, Zebec.
      Und ich gehöre ja auch zu den Großen." (Udo Lattek)
    • Walldorf erwischt gebrauchten Tag
      Am 25. Spieltag der Regionalliga Südwest musste der FC-Astoria Walldorf beim Aufstiegsaspiranten 1. FC Saarbrücken antreten. Aufgrund der Sanierung des Ludwigsparkstadions in Saarbrücken fand die Partie im zehn Kilometer entfernten Völklingen im Hermann-Neuberger-Stadion statt.

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      (Walldorfs Andreas Schön in Aktion; Foto: A. Schlichter)

      Für den FC-Astoria galt es die Serie von fünf Ligaspielen ohne Niederlage zu verteidigen und weiter auszubauen. Saarbrücken, trainiert vom ehemaligen Bundesligaprofi Dirk Lottner, wollte mit einem Heimsieg den Anschluss an die Teams (SV Elversberg u. SV Waldhof Mannheim) an der Tabellenspitze halten. Walldorfs Trainer Matthias Born trat die Reise ins Saarland ohne Kapitän Timo Kern (Lungenentzündung), Nicolai Groß, Pascal Pellowski (beide Grippe), Christopher Hellmann (Muskelfaserriss), Niklas Horn (rekonvaleszent) und David Etzold (Schulterverletzung) an. Walldorfs Winterneuzugang John Malanga nahm zunächst auf der Reservebank Platz. Die Partie begann vor 3.138 Zuschauern gut, Marcel Carl hatte bereits in der 2. Minute die mögliche Führung auf dem Fuß. Wenig später verfehlte Marcus Meyer aus spitzem Winkel das Ziel nur knapp (11.). Danach kam Saarbrücken besser ins Spiel und übernahm fortan die Kontrolle. Jürgen Rennar war in der Folge zweimal zur Stelle, erst gegen einen Hammer von Saarbrückens Torjäger Patrick Schmidt, dann bei einem platzierten Schuss von Markus Mendler (18./25.). In der 33. Minute war der Walldorfer Schlussmann machtlos als ein abgefälschter Schuss vor die Füße von Marco Holz landete und dieser aus kurzer Distanz die Kugel über die Linie bugsierte. Das Führungstor tat den Gastgebern sichtlich gut, Linksverteidiger Mario Müller schickte Schmidt mit einem weiten, hohen Ball auf die Reise, der im Laufduell gegen einen Walldorfer Verteidiger die Oberhand behielt und Rennar mit seinem 17. Saisontreffer (!) zum 2:0 tunnelte (38.). Mehr oder weniger aus dem Nichts heraus lag der FC-Astoria schlussendlich zur Pause bereits mit 0:2 zurück.

      In der Halbzeit reagierte Born und brachte Thorben Stadler für den gelb-verwarnten Andreas Schön in die Partie. Walldorf bemühte sich um den vermeintlichen Anschlusstreffer, den Astorstädtern fehlte jedoch die notwendige Durchschlagskraft um vielversprechend in das letzte Drittel vorzudringen. Nach knapp einer Stunde nutzte Holz einen Fehler im Walldorfer Spielaufbau eiskalt aus und sorgte mit seinem zweiten Treffer für das vorentscheidende 3:0 für die Heimelf (59.). Spätestens jetzt ging es nur noch um Walldorfer Schadensbegrenzung, Born wechselte doppelt und brachte Andre Becker und Patrick Geist für Benny Hofmann und Carl (62.). In der Schlussphase hatte Saarbrücken speziell durch den eingewechselten Kevin Behrens mehrfach die Möglichkeit das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben (73./82./85./90.), aber entweder war Walldorfs Bester Jürgen Rennar oder Aluminium im Weg. Auf Seiten der Gäste kam Joker Becker mit einem sehenswerten Volleyschuss dem Ehrentreffer am nächsten (75.).

      Stimmen zum Spiel:

      Dirk Lottner (Trainer, 1. FC Saarbrücken): „Meine Mannschaft hat einen guten Charakter gezeigt und mit diesem Sieg ein Signal an die Liga gesendet. Was in der Hinserie vorgekommen ist, soll uns in 2017 auf keinen Fall noch einmal passieren. Wir haben heute eine sehr konzentrierte und engagierte Leistung über neunzig Minuten gezeigt.“

      Matthias Born: „Nur die erste halbe Stunde waren wir gut im Spiel. Die ersten beiden Gegentreffer vor der Pause haben wir schlecht verteidigt. In der zweiten Halbzeit hat Saarbrücken, mit ihrer hohen individuellen Qualität, den Sieg verdient nach Hause gefahren.“

      Ausblick:

      Der FC-Astoria Walldorf rangiert nach dieser Niederlage auf dem 11. Tabellenplatz mit dreißig Punkten auf der Habenseite. Am nächsten Freitag (24. Februar) kommt es zu einer richtungsweisenden Partie gegen den Tabellen-15. FK Pirmasens (25 Pkt.), Anpfiff im Dietmar-Hopp-Sportpark ist um 19:30 Uhr.

      Tore: 1:0 (33.) Holz, 2:0 (38.) Schmidt, 3:0 (59.) Holz

      1. FC Saarbrücken: Cymer – Rau, Zellner, Müller – Doeringer, Zeitz, Holz, Studtrucker (68. Behrens), Mendy, Mendler (78. Harder) – Schmidt (76. Zschusschen)

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Kiermeier, Nyenty, Kizilyar, Hofmann (62. Geist) – Polat, Haas, Meyer, Schön (46. Stadler), Hillenbrand – Carl (62. Becker)

      Schiedsrichter: Asmir Osmanagic (Stuttgart)

      Zuschauer: 3.138

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Walldorf schlägt Pirmasens
      Das erste Heimspiel des Jahres 2017 hat der FC-Astoria Walldorf in der Regionalliga Südwest gewonnen. Die 380 Zuschauer im Dietmar-Hopp-Sportpark bekamen im Flutlichtspiel einen wahren Krimi geliefert. Am Ende siegte der FCA in doppelter Überzahl spät durch ein Elfmetertor von Steffen Haas mit 1:0 gegen FK Pirmasens.

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      (Walldorfs Yakup Polat in Aktion; Foto Pfeifer)

      Walldorfs Trainer Matthias Born hatte im Vergleich zum Saarbrücken-Spiel vorige Woche zwei Veränderungen in seiner Startformation vorgenommen. Neuzugang John Malanga feierte seine Startelfpremiere, außerdem begann Thorben Stadler auf der linken Defensivposition. Jonas Kiermeier und Ugurtan Kizilyar fielen hingegen aus für die Heimpartie.
      Wahrscheinlich geschichtsträchtiges spielte sich bereits in der 1. Spielminuten ab, denn bereits nach 57 (!) Sekunden sah FKP-Verteidiger Alexander Heinze nach einer Notbremse an Nico Hillenbrand die Rote Karte. Im Verlauf der ersten Halbzeit hatte der FC-Astoria entsprechend größere Spielanteile. Gefahr kam jedoch zunächst lediglich durch Standardsituationen auf, Stadler und Andreas Schön verfehlten das gegnerische Tor mit ihren Versuchen nur knapp (9./38.). Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Marcel Carl per Kopf die letzte nennenswerte Torgelegenheit nach einem Flankenlauf von Stadler.

      Unverändert kamen beide Mannschaften zurück auf das Spielfeld. Walldorf blieb dominant, tat sich jedoch gegen tiefstehende Gäste schwer. Nach einem Zuspiel von Steffen Haas kam Yakup Polat an der Strafraumgrenze zum Abschluss, Daniel Kläs im Kasten der Pirmasenser reagierte jedoch prächtig (57.). Zehn Minuten später bediente erneut Haas mit einem langen Diagonalpass Carl, der auf dem Weg zum Tor in aller letzten Sekunde gestoppt werden konnte. In der Walldorfer Hälfte passierte an diesem Abend nicht viel, die wenigen guten Kontergelegenheiten vertändelten die Gäste teils schlampig. In der 72. Minute musste dann der bereits verwarnte FKP-Captain David Becker nach einem harten Foulspiel an Carl mit der Gelb/Roten Karte vom Platz. In doppelter Überzahl entwickelte der FCA in der Schlussphase ein wahres Powerplay, besonders die beiden jungen U23-Akteure Harun Solak und Salvatore Varese sorgten nach ihren Einwechslungen für frischen Wind in der Offensive. Solak hatte in der 85. Minute die große Chance zum Treffer, fand aber mit seiner Direktabnahme nach einer flachen Hereingabe von Varese in Kläs seinen Meister (81.). Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde Marcus Meyer im gegnerischen Sechzehnmeterraum regelwidrig von den Beinen geholt, der Unparteiische Daniel Schlager aus Rastatt entschied folgerichtig auf Foulelfmeter. Mittelfeldmotor Haas übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zum vielumjubelten 1:0-Siegtreffer (88.) für die Astorstädter.

      Stimmen zum Spiel:

      Matthias Born: „Die Angst in Überzahl zu verlieren und am Ende der Depp zu sein, spielt mit. Zum Schluss sind wir froh in doppelter Überzahl unsere Dominanz in ein Tor umgewandelt zu haben.“

      Steffen Haas: „Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Spiele in Überzahl meistens die schwersten sind. Mit dem 1:0 haben wir uns für den betriebenen Aufwand belohnt.“

      Tore: 1:0 (88./FE) Haas

      FC-Astoria Walldorf: Rennar - Hofmann, Nyenty, Malanga (76. Solak), Stadler - Polat (63. Varese), Haas, Meyer, Hillenbrand, Schön - Carl

      FK Pirmasens: Kläs - Grünnagel, Heinze, Steil, Rohracker (69. Osee) - Becker, Cisse, Freyer (81. Hammann), Rugg, Özer (74. Griess) - Bouzid

      Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt)

      Zuschauer: 380

      Besondere Vorkommnisse: Rote Karte nach Notbremse für Heinze (1.), Gelb/Rote Karte nach wiederholtem Foulspiel für Becker (72.)

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Walldorf verspielt Zwei-Tore-Führung

      Am 27. Spieltag der Regionalliga Südwest nahm der FC-Astoria Walldorf trotz einer komfortablen 2:0-Führung nach einer Stunde Spielzeit beim Tabellenvorletzten SC Teutonia Watzenborn-Steinberg am Ende keine Punkte mit auf die Heimreise. Walldorfs Trainer Matthias Born veränderte seine Startformation im Vergleich zum Pirmasens-Spiel auf einer Position. Der von einer Gelbsperre zurückgekehrte Jonas Kiermeier ersetzte Benny Hofmann auf der rechten Abwehrseite. Außerdem kehrten die Wiedergenesenen Timo Kern und Pascal Pellowski in den Kader zurück, nahmen jedoch zunächst auf der Reservebank Platz, von der U23 waren erneut Harun Solak und Salvatore Varese dabei.

      Auf schwierigem Geläuf merkten beide Mannschaften relativ schnell, dass es in diesem Spiel keinen Schönheitspreis zu gewinnen gab. Es dauerte ein paar Minuten bis der FC-Astoria gegen die Anfangshektik der Gastgeber ein Rezept fand. Torchancen spielte sich Watzenborn keine heraus, dafür war das Angriffsspiel des Tabellenvorletzten noch zu ungenau. In der 9. Minute gab Andreas Schön auf Zuspiel von Nico Hillenbrand einen ersten Warnschuss ab. Nach einer Viertelstunde war der Aufschrei auf dem Sportplatz in Watzenborn groß, nach einem langen Einwurf in den Walldorfer Strafraum forderte der Großteil der 844 Zuschauer Handelfmeter, der Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. Fast im direkten Gegenzug ging Walldorf durch einen blitzsauber vorgetragenen Konter in Führung, auf Zuspiel von Hillenbrand traf Marcus Meyer erst noch den Pfosten, den abgeprallten Ball drückte dann Hillenbrand unhaltbar über die Linie (17.). In der Folge hatte Walldorf weitere gute Kontersituationen aus denen zu wenig Kapital geschlagen wurde. Auf der Gegenseite hatte Watzenborn eine gute Gelegenheit im ersten Durchgang als Goncalves losmarschierte und von der Strafraumgrenze freistehend drüber schoss (34.). Praktisch mit dem Pausenpfiff war Yakup Polat alleine auf weiter Flur, fand jedoch im Eins-gegen-Eins gegen Teutonia-Keeper Dauth seinen Meister (44.).

      Zur Pause reagierten beide Trainer, Watzenborn wechselte einmal, Koutny kam für Golafra und Walldorfs Born brachte Flügelflitzer Varese für Schön. Hochkonzentriert ging der FCA zu Werke und setzte erneut einen guten Konter, nach einer fixen Ballstafette über Hillenbrand war Meyer durch und überwand Dauth zur verdienten 2:0-Führung (54.). In den Folgeminuten schöpften die Gastgeber ihr Wechselkontingent schon früh in der Partie komplett aus und brachten mit Simon und Avdic neuen Schwung in ihre Offensivbemühungen. Avdic war es dann wenig später, der mit einem abgefälschten Schuss den glücklichen 1:2-Anschlusstreffer markierte (63.). Jetzt war die Kulisse da und Jürgen Rennar musste schon eine Minute später sein ganzes Können bei einem platzierten Schuss zeigen (65.). In der Folge kam die Born-Elf kaum noch zu Entlastungsangriffen, man viel immer tiefer in die eigene Hälfte hinein und verteidigte die knappe Führung. In der 77. Minute bekam Watzenborn einen schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen, zu allem Überdruss sah „Übeltäter“ Jonas Kiermeier wegen wiederholtem Foulspiel in dieser Situation auch noch die Gelb/Rote Karte. Watzenborns Zehner Markus Müller nahm sich der Sache an und verwandelte den Elfer sicher zum 2:2-Ausgleich (78.). In der Schlussphase gerieten die in Unterzahl geratenen Walldorfer mächtig unter Druck, in der 88. Minute gelang Lemke sogar noch der vielumjubelte 3:2-Siegtreffer, die Partie war gedreht.

      Stimme zum Spiel:

      Matthias Born: „Wir haben sechzig Minuten ein gutes Spiel gemacht und verdient mit 2:0 geführt. Nach dem unglücklichen Anschlusstreffer haben wir dem großen Druck der Gastgeber nicht mehr standhalten können. Wir hatten zu wenig Entlastungsangriffe und sind im Spiel gegen den Ball nicht mehr eng genug an unseren Gegenspielern gestanden.“

      Tore: 0:1 (17.) Hillenbrand, 0:2 (54.) Meyer, 1:2 (62.) Avdic, 2:2 (77./FE) Müller, 3:2 (88.) Lemke

      SC Teutonia W.-S.: Dauth – Lemke, Spang, van Gelderen, Vidosevic (57. Avdic) – Kotzke, Golafra (46. Koutny), Goncalves, Kodes (61. Simon) – Marceta, Müller

      FCA Walldorf: Rennar – Kiermeier, Nyenty, Malanga, Stadler – Haas (67. Kizilyar), Polat (84. Kern), Meyer, Schön (46. Varese), Hillenbrand – Carl

      Schiedsrichter: Gaetano Falcicchio (Fulgenstadt)

      Zuschauer: 844

      Besondere Vorkommnisse: Gelb/Rote Karte für Kiermeier nach wiederholtem Foulspiel (77.)

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Nöttingen mit Kantersieg in Walldorf
      Am 28. Spieltag der Regionalliga Südwest musste sich der FC-Astoria Walldorf im Heimspiel gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht FC Nöttingen mit 1:5 geschlagen geben. Nach einer ordentlichen halben Stunde verlor der FCA nach dem ersten Gegentreffer komplett den Faden und geriet im zweiten Durchgang gegen effiziente Gäste total unter die Räder.

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      (FCA-Akteur Timo Kern in Aktion; Bild: Pfeifer)

      Andreas Schön musste wegen Leistenprobleme passen, für ihn rückte Kapitän Timo Kern in die Startelf. Auf der rechten Abwehrseite ersetzte Benny Hofmann den Gelb/Rot-gesperrten Jonas Kiermeier. Walldorf begann stürmisch und setzte die Mannschaft von Dubravko Kollinger früh unter Druck. Kern auf Zuspiel von Marcel Carl, Thorben Stadler mit einer scharfen Ecke und Carl nach einer Flanke von Stadler vergaben gute Tormöglichkeiten (7./14./17.). Mitte der ersten Hälfte belagerte der FCA den Nöttinger Sechzehnmeterraum im Dauerzustand. Folgerichtig gingen die Hausherren durch Marcus Meyer auf Zuspiel von Kern in Führung (29.). Nöttingen gelang im direkten Gegenzug die schnelle Antwort durch Michael Schürg, der den 1:1-Ausgleich markierte (31.). Mit dem Pausenpfiff bewahrte Walldorfs Schlussmann Jürgen Rennar seine Männer mit einer Glanzparade gegen Timo Brenner vor einem Rückstand zur Halbzeit (45.).

      Unverändert kamen beide Mannschaften aus der Kabine zurück. Walldorf bemühte sich um Kontrolle, Nöttingen konterte gefällig. Eray Gür und Brenner vergaben zunächst aus aussichtsreichen Positionen (52./58.). Auf Walldorfer Seite drückte Nico Hillenbrand nach einem Steckpass von Kern die Kugel über die Torlinie, die Unparteiischen entschieden jedoch auf Abseits (54.). In der 65. Minute war die Partie gedreht, auf Zuspiel des ehemaligen Walldorfer Leo Neziraj gelang Niklas Hecht-Zirpel der 1:2-Treffer für die Gäste. Nur Momente später wurde Neziraj im Walldorfer Strafraum von Tabe Nyenty gefoult, Hecht-Zirpel nahm sich der Sache an und schnürte den schnellen Doppelpack (67.). In der Folge ließen die Gastgeber die Köpfe hängen und ergaben sich mehr oder weniger ihrem Schicksal. Schürg per Kopf und Hecht-Zirpel mit einem lupenreinen Hattrick schraubten in der Schlussphase das Ergebnis noch auf 1:5 hoch (78./83.).

      Stimmen zum Spiel:

      Dubravko Kollinger (Trainer, FC Nöttingen): „Ich bin perplex, ich habe in Walldorf noch nie gewonnen. Wir sind überglücklich über den lang ersehnten Sieg. In den ersten 30min hatten wir Glück, danach waren wir die agilere Mannschaft und der verdiente Sieger.“

      Matthias Born: „Bis zum 1:0 hatten wir das Spiel im Griff. Der Ausgleich kam aus dem Nichts. In der 2. Halbzeit hat Nöttingen locker aufgespielt und mutig nach vorne agiert. Unser Rucksack wurde immer schwerer, was dann passiert ist kann ich nicht genau erklären. Heute haben wir auf die Mütze bekommen, aber wir rappeln uns wieder auf und wollen schnell den nächsten Dreier holen.“

      Ausblick:
      Am nächsten Wochenende ist der FC-Astoria Walldorf spielfrei. Weiter geht es für die Schützlinge von Matthias Born am Samstag, den 25. März mit dem Heimspiel gegen Eintracht Trier, Anpfiff ist um 14 Uhr.

      Tore: 1:0 (29.) Meyer, 1:1 (30.) Schürg, 1:2 (64.) Hecht-Zirpel, 1:3 (67./FE) Hecht-Zirpel, 1:4 (78.) Schürg, 1:5 (83.) Hecht-Zirpel

      FC-Astoria Walldorf: Rennar – Hofmann (71. Varese), Nyenty, Malanga, Stadler (61. Pellowski) – Polat, Haas (66. Solak), Kern, Meyer, Hillenbrand – Carl

      FC Nöttingen: Kraski – Bitzer, Fuchs, Walter (39. Frank), Kolbe – Brenner, Gür, Hecht-Zirpel, Schenker – Schürg (87. Maggio), Neziraj (81. Bräuning)

      Schiedsrichter: Julius Martenstein

      Zuschauer: 250

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Nöttingen schießt Walldorf aus dem Pokal
      Die Titelverteidigung im Badischen Pokal ist für den FC-Astoria Walldorf gescheitert. Im Halbfinale musste man sich beim Ligakonkurrenten FC Nöttingen deutlich mit 2:6 geschlagen geben. Damit zog die Mannschaft von Trainer Matthias Born auch im dritten Vergleich gegen den FCN in dieser Saison den Kürzeren. In der Regionalliga Südwest unterlag man der Mannschaft von Dubravko Kolinger mit 1:3 und 1:5. Das tolle Erlebnis DFB-Pokal fällt daher in der Saison 2017/18 in der Astorstadt aus, der FC Nöttingen trifft im Badischen Pokalfinale am 25. Mai auf den Verbandsligist SG HD-Kirchheim.

      Zum Spiel: Schon nach zwei Minuten wurde der FCA eiskalt erwischt, Eray Gür erzielte früh die 1:0-Führung für die Heimelf (2.). Im direkten Gegenzug verpasste Nico Hillenbrand auf Zuspiel von Marcel Carl die schnelle Antwort (4.). Nöttingen blieb im Angriffsspiel griffig und erhöhte durch Gürs Doppelpack auf 2:0 (17.). Es kam Mitte der ersten Hälfte noch schlimmer, Niklas Hecht-Zirpel erzielte nach einer Ecke per Kopf gar das 3:0 für den Tabellenletzten der Regionalliga (34.). Die Partie schien bereits entschieden, der FC-Astoria raffte sich jedoch auf und traf bis zum Pausenpfiff doppelt, erst war Hillenbrand bei einem Fehlgriff von Nöttingens Keeper Robin Kraski zur Stelle, dann gelang Timo Kern per Kopf in der Nachspielzeit der 2:3-Anschlusstreffer (43./45.+2). Mit neuer Hoffnung ging die Born-Elf in den zweiten Durchgang, doch erneut verschlief man die Anfangsminuten und musste durch Hecht-Zirpel den bitteren 2:4-Gegentreffer hinnehmen (47.). In der Folge bemühte sich Walldorf um den nächsten Treffer, doch entweder wollte der letzte Pass nicht gelingen oder die Schussversuche blieben in der vielbeinigen Nöttinger Abwehr hängen. Die Gastgeber nach gut einer Stunde Spielzeit in ein, zwei Strafraumsituation das Glück auf ihrer Seite. In der Schlussphase ergaben sich für Nöttingen Räume zum Kontern, die sie eiskalt ausnutzten, der kurz zuvor eingewechselte Claudio Bellanave und Timo Brenner schraubten das Ergebnis bis auf 6:2 hoch (84./86.).

      Stimmen zum Spiel:

      Dubravko Kolinger, Trainer FC Nöttingen: „Meine Mannschaft war gut eingestellt und hat den Pokalfight ab der ersten Minute sehr gut angenommen. Das Tor nach der Halbzeit hat uns in die Karten gespielt, am Ende haben wir verdient gewonnen.“

      Matthias Born: „Wir haben die Gegentore zu einfach bekommen, Nöttingen war heute sehr effektiv vor unserem Tor. Wir haben über weite Strecken ordentlich Fußball gespielt, aber hatten zu wenig Glück im gegnerischen Strafraum.“

      Tore: 1:0 (3.) Gür, 2:0 (17.) Gür, 3:0 (34.) Hecht-Zirpel, 3:1 (43.) Hillenbrand, 3:2 (45.+2) Kern, 4:2 (47.) Hecht-Zirpel, 5:2 (84.) Bellanave, 6:2 (86.) Brenner

      FC Nöttingen: Kraski – Bitzer, Kolbe, Fuchs, Bilger – Schenker (63. Bräuning), Brenner, Hecht-Zirpel (81. Bellanave), Gür – Neziraj (90. Schönthaler), Schürg (57. Zachmann)

      FCA Walldorf: Rennar – Kiermeier, Kizilyar (54. Kizilyar), Nyenty, Stadler (80. Solak) – Polat (60. Groß), Kern, Pellowski, Hillenbrand, Schön (85. Hofmann) – Carl

      Schiedsrichter: Michael Kimmeyer (Palmbach)

      Zuschauer: 804

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Mann, waren die nach dem Spiel angepisst :hohn:

      Tja, so hat sich das Blatt wohl gewendet - vom Angstgegner zum Lieblingsgegner. Mir denkt keine Saison, in der wir dreimal gegen Walldorf gewonnen haben.
      Der Delta-Besitzer
      __________________
      [Oo]\____Y____/[oO]

      Nöttingen - wer's findet, findet's gut...!

      Wir sind die Ultras in Nöttingen! :lachen:
      Marathon... Wenn es einfach wäre, hieße es ja Fußball :frech:
    • Walldorf im Alu-Pech
      Der FC-Astoria Walldorf kehrt am 31. Spieltag der Regionalliga Südwest ohne Punkte aus der Landeshauptstadt zurück. Bei den Stuttgarter Kickers verliert die Mannschaft von Trainer Matthias Born mit 0:1 durch einen Treffer von Luca Pfeiffer in der 31. Spielminute.

      Born musste einmal umstellen, für den gesperrten Andreas Schön (10. Gelbe Karte) rückte Nicolai Groß in die Startelf. Vor 2.710 Zuschauer im GAZI-Stadion begann die Partie nervös, beide Mannschaften waren darauf bedacht keine Fehler zu machen, das Publikum bekam zu Beginn viele lange Bälle zu sehen. Die Gastgeber hatten in der 8. Minute die erste Gelegenheit als Jesse Weißenfels Tabe Nyenty mit einer Körpertäuschung auf dem falschen Fuß erwischte und frei zum Abschluss kam. Jürgen Rennar im Walldorfer Gehäuse war aber stark zur Stelle und rettete für seine Vordermänner. Der FCA hatte in der 21. Minute die erste Gelegenheit nach einem Konter über Timo Kern und Groß, wurde Yakup Polat im letzten Moment gestoppt. Walldorf blieb ebenbürtig und Groß wuselte im gegnerischen Strafraum weiter, sein abgefälschter Schuss aus spitzem Winkel landete jedoch neben dem kurzen Pfosten (26.). Nach einer halben Stunde gingen die Kickers, mehr oder weniger, aus dem Nichts heraus in Führung. Weißenfels klaute nach einem Walldorfer Missverständnisses im Mittelfeld die Kugel und bediente den mitgelaufenen Pfeiffer in der Mitte, der mit seinem 8. Saisontreffer die 1:0-Führung für die Heimelf erzielte (31.). Bis zum Pausenpfiff versuchte der FCA das Ergebnis zu korrigieren, Gefahr entfachte die Born-Elf jedoch nur durch die scharfen Standardsituationen von Thorben Stadler. In der Halbzeit wechselte Born einmal, für den bereits gelb-verwarnten Jonas Kiermeier kam Patrick Geist in die Partie. Der zweite Durchgang begann spektakulär, in der 47. Minute hatten die Kickers Alu-Pech, erst landete Josip Landekas Freistoß am Pfosten, den abgeprallten Ball bugsierte Weißenfels dann aus kurzer Distanz über die Querlatte. Auf der Gegenseite hatte Stadler mit einem tollen Freistoß an die Unterlatte kein Glück, die Kugel sprang leider deutlich vor der Linie auf (54.). Wieder nur Momente später rettete Nico Hillenbrand auf der Linie für den bereits geschlagenen Rennar (57.). Danach verflachte die Partie ein wenig, die Kräfte ließen nach und die Kickers verwalteten nur noch die knappe Führung. So blieb es bis zum Abpfiff spannend, der entscheidende Punch wollte dem FCA jedoch an diesem Tag nicht mehr gelingen, in der Nachspielzeit hatte der mitaufgerückte Pascal Pellowski die letzte Gelegenheit der Partie, er schloss aus gut elf Metern zu überhastet ab, sodass es schlussendlich bei der bitteren 0:1-Auswärtsniederlage für die Astorstädter blieb.

      Stimmen zum Spiel:

      Tomasz Kaczmarek, Trainer Stuttgarter Kickers: „Wir sind zufrieden, es ist unser zweiter Heimsieg in Folge. Wir haben als Mannschaft sehr gut verteidigt und waren ab der ersten Minute präsent.“

      Matthias Born: „In der ersten Halbzeit war es kein gutes Regionalliga-Spiel. Wir hatten zu viele einfache Abspielfehler und waren bei den zweiten Bällen selten zur Stelle. Den Gegentreffer leiten wir selbst ein, unter dem Strich hat uns heute das Glück gefehlt.“

      Ausblick:
      Durch den knappen 1:0-Heimsieg der Schwaben ziehen sie den FCA wieder mitten rein in den Abstiegskampf. Walldorfs Vorsprung auf den vermeintlich ersten Abstiegsplatz beträgt aktuell vier Punkte. Nächste Woche (Sa., 8. April, 14 Uhr) empfängt die Mannschaft von Matthias Born den souveränen Tabellenführer SV Waldhof Mannheim zum Kurpfalz-Derby im Dietmar-Hopp-Sportpark.

      Tore: 1:0 (31.) Pfeiffer

      SV Stuttgarter Kickers: Königshöfer - Landeka, Kaffenberger, Jäger, Scioscia - Blank, Scepanik, Abruscia (77. Thermann), Badiane (90. Suver) - Pfeiffer, Weißenfels (87. Metzler)

      FCA Walldorf: Rennar - Kiermeier (46. Geist), Nyenty, Pellowski, Stadler (87. Kizilyar) - Polat, Hillenbrand, Meyer, Carl, Kern - Groß (77. Solak)

      Schiedsrichter: Timo Wlodarczak (Weiterode)

      Zuschauer: 2.710

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Furiose Walldorfer vergeben 3-Tore-Führung
      Am 32. Spieltag der Regionalliga Südwest überraschte der FC-Astoria Walldorf den Spitzenreiter SV Waldhof Mannheim im Kurpfalz-Derby mit einer starken Leistung. Vor 2.300 Zuschauer im Dietmar-Hopp-Sportpark führte der FCA nach fünfzig Minuten bereits mit 3:0, musste aber nach einer Mannheimer Aufholjagd in der Nachspielzeit den 3:3-Ausgleichstreffer hinnehmen.

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      (FCA-Akteur Harun Solak in Aktion; Bild: Pfeifer)

      Die Gastgeber legten bei tollem Sommerwetter los wie die Feuerwehr. Nicolai Groß hatte in der 6. Minute die erste gute Torgelegenheit der Partie. Walldorf blieb am Drücker und ging folgerichtig in der 13. Minute durch Harun Solak auf Zuspiel von Marcus Meyer in Führung. Solaks erster Treffer bei seinem Startelfdebüt für den FCA. In der Folge erspielten sich die Astorstädter weitere Torraumszenen, Thorben Stadler prüfte SVW-Keeper Markus Scholz zweimal (18./24.). Wenig später hatte Scholz erneut das Nachsehen, auf Zuspiel von Yakup Polat erzielte Groß den verdienten 2:0-Treffer (28.). Vom Spitzenreiter war nichts zu sehen, der FCA verteidigte im Spiel gegen den Ball hochkonzentriert, aggressiv, aber stets fair. In der 35. Minute hatte Solak bei einem Schuss aus knapp vierzig Metern Pech, sein Versuch landete neben dem Kasten, Scholz zu weit vor dem Tor stehend, wäre beinahe auf dem falschen Fuß erwischt worden. In der Halbzeitpause wurden vom SWR die Playoff-Spiele zur 3. Liga ausgelost. Diese ergaben, dass der Meister der Nordost-Staffel gegen den Meister der West-Staffel antritt. Die zwei Südwestvertreter müssen gegen die Meister aus der Nord- und Bayern-Staffel antreten.

      Auch im zweiten Durchgang erwischte der FCA den besseren Start, nach einer Flanke von Jonas Kiermeier gelang Meyer das Walldorfer 3:0 (48.). Danach besann sich Mannheim offensiv mehr zu tun, speziell die Einwechslung durch Ali Ibrahimaj zur Pause brachte frischen Wind. In der 53. Minute gelang dem SVW nach einem Kopfball von Benedikt Koep der 1:3-Anschlusstreffer. Mitte der 2. Halbzeit spielte sich die Partie zumeist in der Hälfte der Walldorfer ab, Mannheim machte mächtig Druck, erst flog ein Schuss von Ibrahimaj hauchdünn über den Querbalken, dann musste Kiermeier auf der Linie klären (64./68.). In der Schlussviertelstunde ergaben sich für den FCA Konterräume, der kurz zuvor eingewechselte Christopher Hellmann verfehlte bei seiner Chance den linken Torwinkel nur knapp (78.). In der 83. Minute wurde die Partie dann noch einmal spannend, Gianluca Korte netzte zum 2:3 ein. Danach schmiss der Waldhof alles nach vorne und im Minutentakt flog die Kugel in den Walldorfer Strafraum. In der 92. Minute entrissen die Mannheimer dem FCA dann doch noch den Sieg aus der Hand, als der mitaufgerückte Innenverteidiger Kevin Nennhuber per Kopf den 3:3-Ausgleich markierte. Im Anschluss an dem Treffer spielten sich unrühmliche Szenen auf dem Walldorfer Sportplatz ab, als euphorisierte Mannheimer Fans den Platz stürmten und den späten Ausgleichstreffer ein wenig zu überschwänglich feierten. Es dauerte zwei Minuten bis sich die Lage wieder entspannte und auch der letzte Fan mit Hilfe der Ordner und der Polizei den Platz wieder verlassen hatte. Der souveräne Schiedsrichter Christof Günsch behielt stets die Übersicht und brach die Partie nicht ab, nach fünf Nachspielminuten beendete er das Derby.

      Stimmen zum Spiel:

      Gerd Dais, Trainer SV Waldhof MA: „Es war für die Zuschauer ein spannendes und interessantes Spiel. Wir haben in den ersten fünfzig Minuten eine schlechte Leistung an den Tag gelegt. Kompliment an meine Mannschaft für die Moral und Mentalität.“

      Matthias Born: „Wenn man 3:0 führt will man natürlich den Dreier auch mitnehmen. Wir haben eine gute Ausgangsposition nicht über die Zeit retten können. Am Ende haben wir dem Druck der Waldhöfer nicht mehr standhalten können. Wir ziehen heute das Positive aus der Partie, wir haben gegen eine der Topmannschaften der Liga drei Treffer erzielt.“

      Ausblick:
      Am nächsten Samstag (15. April) gastiert der FC-Astoria Walldorf beim Rangzweiten SV Elversberg. Anpfiff im Waldstadion Kaiserlinde ist um 14 Uhr.

      Tore: 1:0 (13.) Solak, 2:0 (27.) Groß, 3:0 (48.) Meyer, 3:1 (52.) Koep, 3:2 (83.) Korte, 3:3 (92.) Nennhuber

      FCA Walldorf: Rennar – Kiermeier, Nyenty, Pellowski, Stadler – Polat, Hillenbrand, Meyer (87. Kizilyar), Carl – Groß (68. Geist), Solak (72. Hellmann)

      SV Waldhof MA: Scholz – Amin, Nennhuber, Seegert, Müller – Fink, Kiefer (46. Ibrahimaj), Korte, Sommer – Koep, Hebisch (10. Nag/ 85. Schultz)

      Schiedsrichter: Christof Günsch (Battenberg)

      Zuschauer: 2.300

      PM FC-Astoria Walldorf
    • Der FC-Astoria atmet auf
      Am 34. Spieltag der Regionalliga Südwest fuhr der FC-Astoria Walldorf im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Kaiserslautern II einen wichtigen Dreier ein. Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg gelang der Mannschaft von Matthias Born vor 350 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Sportpark ein verdienter 3:0-Sieg.

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      (FCA-Keeper Jürgen Rennar in Aktion; Foto Pfeifer)

      Born schickte dieselbe Startelf ins Rennen, die am Osterwochenende eine ordentliche Partie in Elversberg ablieferte, aber mit 0:1 den Saarländern unterlag. In den Kader zurückkehrte Andreas Schön, nach überstandenen Leistenproblemen. Benny Hofmann fehlte indes krank. In den Anfangsminuten merkte man den Walldorfern die Nervosität an, im Kellerduell gegen den FCK zählte nur ein Sieg. Die kleinen Teufel hatten zunächst die besseren Torchancen, Christian Kühlwetter gelang das Kunststück nach Zuspiel von Florian Pick das leere Tor zu verfehlen (10.). Besser machte es wenig später der FCA, nach Vorlage von Nico Hillenbrand erzielte Marcel Carl die Walldorfer 1:0-Führung (18.). In der Folge kontrollierte Walldorf die knappe Führung, die Defensive um das Innenverteidigerduo Nyenty/Pellowski verteidigte hochkonzentriert. In der 34. Minute legten die Hausherren nach, Nicolai Groß steckte mustergültig durch auf Marcus Meyer, der uneigennützig für Hillenbrand querlegte – 2:0! Zur Halbzeitpause nahm Born einen Wechsel vor, für den bereits gelb-verwarnten Jonas Kiermeier kam Ugurtan Kizilyar in die Partie. In der 51. Minute wurde Meyer von FCK-Schlussmann Jan-Ole Sievers regelwidrig von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß vergab Kapitän Timo Kern, sodass es bei der Zwei-Tore-Führung blieb. Die Vorentscheidung in dieser Partie fiel dann nach einer Stunde Spielzeit, Walldorf konterte eiskalt, einen Flankenlauf von Groß vergoldete der mitgelaufene Carl am langen Pfosten zum 3:0. Die Pfälzer waren geschlagen, die Gegenwehr ließ in der Folge spürbar nach. In der Schlussphase verhinderte Sievers mit starken Paraden eine noch höhere Niederlage, nach einem Sololauf von Meyer, behielt der Gästekeeper im Eins-gegen-Eins die Oberhand (72.).

      Stimmen zum Spiel:

      Hans Werner Moser, Trainer 1. FC Kaiserslautern II: „Glückwunsch für einen verdienten Walldorfer Sieg. Knackpunkt waren die vergebenen Chancen am Anfang. Nach den Gegentoren gingen die Köpfe runter, uns fehlen in der Mannschaft erfahrene Routiniers.“

      Matthias Born: „Wir sind froh, dass wir gewonnen und zu Null gespielt haben. In der 1. Hälfte hatten wir das nötige Matchglück. In Homburg wartet nun die nächste schwere Aufgabe.“

      Ausblick:
      Der Dreier ist in der aktuellen Saisonphase Goldwert. Die Konkurrenz um den Klassenerhalt hat weitestgehend gepatzt, der Vorsprung auf den vermeintlich ersten Abstiegsrang ist durch den Heimsieg auf fünf Punkte angewachsen. Nächsten Freitag (28. April) hat die Born-Elf das nächste wichtige Auswärtsspiel beim Tabellen-15. FC 08 Homburg vor der Brust, Anpfiff ist um 19:30 Uhr.

      Tore: 1:0 (18.) Carl, 2:0 (34.) Hillenbrand, 3:0 (60.) Carl

      FCA Walldorf: Rennar – Kiermeier (46. Kizilyar), Nyenty, Pellowski, Stadler – Polat, Kern, Meyer, Hillenbrand (65. Hellmann) – Carl, Groß (81. Solak)

      1. FC Kaiserslautern II: Sievers – Becker, Grösch, Kyere, Schindele – Tsamouris (61. Sarr), Pick (69. Bajric), Seufert, Schmidt, Dittgen (55. Bell Bell) – Kühlwetter

      Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt)

      Zuschauerzahl: 350

      Besondere Vorkommnisse: Sievers pariert einen Foulelfmeter von Kern (52.)

      PM FC-Astoria Walldorf