SSVg Velbert - VfB Speldorf

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    • In Speldorf fliegen die Fetzen

      In der NRW-Liga dümpelt der VfB Speldorf im Niemandsland herum, weil es in dieser Saison keinen Absteiger gibt. Nun verabschiedeten sich die Mülheimer am Mittwoch auch noch aus dem Verbandspokalwettbewerb (0:1 beim klassentieferen SV Hönnepel-Niedermörmter). Vor dem Auswärtsspiel am Samstag bei der SSVg Velbert (15 Uhr, Jupiterstraße) ist es sehr fraglich, ob der VfB die verkorkste Saison noch halbwegs vernünftig über die Bühne bekommen wird.

      Noch zehn Spieltage sind in der NRW-Ligasaison 2011/12 zu absolvieren. Der Rückstand zu den Aufstiegsspiel-Plätzen ist nun doch zu groß, um von der Regionalliga zu träumen. Es sieht ganz danach aus, als ob sich der VfB in den kommenden Wochen durch die Meisterschaft quälen wird.

      Der Sportmanager ist allerdings nach den Enttäuschungen in den vergangenen Wochen mächtig geladen und fordert eine Trotzreaktion seiner Mannschaft. „Wir haben derzeit 14 gesunde Spieler. Konsequenzen nach dem Pokalspiel kann es da gar nicht geben. Uns sind die Hände gebunden. Aber die Tabellensituation darf für die Mannschaft jetzt kein Alibi für fehlende Einsatzbereitschaft sein. Das würden wir uns nicht bieten lassen und den Spielern möglicherweise auch ans Portemonnaie gehen“, findet Ingo Pickenäcker klare Worte. Der Sportmanager stellte sich in der Vergangenheit und auch noch unmittelbar nach dem Pokalspiel am Mittwochabend schützend vor die Mannschaft, aber mittlerweile ist er richtig angefressen.

      Die Voraussetzungen für die so sehnlichst erhoffte Kehrtwende sind nicht gut. Auch in der Velberter Christopeit-Sport-Arena muss Trainer Oliver Röder gleich auf sieben Spieler verzichten: Kapitän Dennis Hupperts (Innenbandriss im Knie), Christian Flöth (Adduktorenverletzung), Antonio Munoz (Muskelfaserriss), André Ujma (Magen-Darm-Grippe), Senad Beric (offene Wunde im Bereich der Achillessehne), Aykut Akyildiz (Rippenbruch) und Mirac Yalcin (fehlt aus disziplinarischen Gründen).

      „Die Personalsorgen sollen keine Ausrede sein. Die Spieler, die ansonsten nicht so viele Einsatzzeiten haben, sind doch der Meinung, dass sie tauglich für die NRW-Liga oder für die Regionalliga sind. Das können sie nun in Velbert beweisen“, sagt Pickenäcker.


      Quelle: Der Westen



      Nachdem sie einige Zeit unter den „Top drei“, der Tabelle, sprich auf einem direkten Aufstiegsplatz standen, sind die Velberter ein wenig abgesackt und finden sich auf Relegationsrang sechs wieder.

      Der Rückstand zu den Top drei beträgt allerdings nur einen Punkt — immer noch eine gute Ausgangsposition, die das Team von Trainer Lars Leese nicht noch einmal mit einem mäßigen Heimspiel gefährden will — wie etwa vor zwei Wochen, als es gegen den SV Schermbeck nach mäßiger Leistung ein mageres 1:1 gab. Immerhin: Danach rissen sich die Velberter am Riemen und zeigten beim 5:1-Erfolg im Duisburger PCC-Stadion, was sie so alles drauf haben.

      Darauf gilt es, gegen die „alten Bekannten“ aus Speldorf, aufzubauen. Gegen das Team aus Mülheim haben die Velberter bereits elfmal in der Oberliga und der NRW-Liga gespielt und dabei fünf mal gewonnen. In der Hinrunde gab es noch unter der Regie von Trainer Frank Schulz ein 2:2. Im Mülheimer Ruhrstadion hatten die Speldorfer lange mit 2:0 geführt und waren auch die überlegene Mannschaft, ehe SSVg-Kapitän Markus Kaya gleich zwei Freistöße direkt verwandelte und damit noch das Remis rettete.


      Quelle: Der Westen
    • Die Spieler, die ansonsten nicht so viele Einsatzzeiten haben, sind doch der Meinung, dass sie tauglich für die NRW-Liga oder für die Regionalliga sind. Das können sie nun in Velbert beweisen“, sagt Pickenäcker.


      Jaaa, die Ersatzspieler drängen sich wirklich auf... :S
    • SSVg Velbert - VfB Speldorf 4:0 (2:0)
      1:0 Onucka (21.)
      2:0 Nachtigall (45.+2)
      3:0 Janas (68./FE)
      4:0 Onucka (74.)

      SSVg Velbert: Schmahl - Zent, Schweer, Bollmann, Mikolajczak (Mondello, 77.)- Kaya, Nachtigall (Kneifel, 65.) - Ari (Lange, 37.), Tumanan - Janas, Onucka

      VfB Speldorf: Hillebrand - Akdeniz, Elidrissi, Kuzniarz, Acikgöz - Yahkem, Ademovic, Leven (Ujma, 71.), Penan - Altin, Hinz (Pütters, 71.)

      Schiedsrichter: Jonas Höhn (Langenfeld)

      Zuschauer: 200



      Die SSVg Velbert scheint ihre Krise vollständig überwunden zu haben. Dem 5:1-Kantersieg in Homberg ließen die "Blauen" nun einen 4:0-Erfolg über Speldorf folgen.

      Es ist auch ein klares Zeichen an die Aufstiegskonkurrenz, dass mit den Velbertern wieder bzw. noch zu rechnen ist. So trat die Leese-Elf auch von Beginn an auf. Sie gingen aggressiv zu Werke und ließen den Gast nicht zur Entfaltung kommen, Mikolajczak lieferte den ersten Warnschuss ab (5.).
      Auch danach spielte der Gastgeber nach vorne und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Führung fällt.

      In der 15. Minute scheiterte Markus Kaya allerdings per Freistoß an der Latte, eine Minute später verzog Sebastian Janas nur knapp. Weitere fünf Minuten später brach dann Marko Onucka auf Vorlage von Janas den Bann und netzte aus kurzer Distanz ein (21.). Von Speldorf war bis dahin wenig zu sehen, einzig Ali Acikgöz verfehlte nach einer Ecke knapp (19.).

      In der Folge ließen die Velberter aber nach, nahmen das Tempo raus und erlaubten den Gästen, auch am Spiel teilzunehmen. Die wurden auch immer stärker, nur wirklich gefährlich wurde es selten. Als alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten, schlug Velbert nochmals eiskalt zu. Nach wieder toller Vorarbeit von Janas musste diesmal Stephan Nachtigall nur einschieben - 2:0. Die Messe schien zur Pause bereits gelesen.

      Speldorf präsentierte sich keineswegs schlecht, war aber zu naiv und einfach nicht clever genug.


      Quelle: Reviersport


      Und ich sach noch: Ganz,ganz knappes 0:4 !


      Nun mal im Ernst. Nicht das mich jemand falsch versteht. Ich erwarte keinesfalls das Speldorf in Velbert gewinnt. Die Konstellation heute war wie in all den Jahren zuvor auch. Velbert spielt im oberen Drittel, Speldorf im unteren Mittelfeld. Und dennoch gelang es immer diese Spiele knapp zu gestalten und auch das ein oder andere Mal völig verdient einen Punkt aus der Sonnenblume mitzunehmen. Das ist bzw. war Speldorf und das ist bzw. war auch mein Anspruch in all den vergangenen Jahren.
      So ein 0:4 dort kann ich nicht akzeptieren.Ebensowenig akzeptiere ich dieses Pokalaus in Hö/Nie. Denn da flog man raus, weil man da halt "so gespielt halt" das man dann halt raus fliegt. Das ist einfach nicht mein Speldorf. Und genau so was gab es in der Vorsaison schon ein paar Mal und fing diese Saison direkt zu Beginn genauso an. 2:8 gegen Viktoria Köln im Ruhrstadion! Natürlich kann man gegen diese Viktoria verlieren, natürlich kann man gegen diese Viktoria auch hoch verlieren,aber nicht zu acht. In all den vorherigen Jahren haben noch nichtmals Zweitligisten acht Tore gegen den VfB geschossen. Mal drei, mal vier oder wenn es ganz unglücklich lief mal fünf. Aber nicht acht. Und genauso gab es auch in Velbert nie ein 0:4. Vielleicht mal ein 1:3 aber meist war es nur ein Treffer Unterschied, wenn nicht gar ein Remis. Und unvergessen, wenn auch mittlerweile zehn Jahre her, das 3:3 nach 0:3 in der Velberter Aufstiegssaison in die Oberliga an der Blötte, als der VfB diesen Rückstand mit zuletzt nur noch neun Mann gegen Elf egalisieren konnte. Das war Speldorf und genau das kann ich heute noch nichtmals mehr mit der Lupe sehen.

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