[3. Liga] Zukunft oder Auslaufmodell?

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    • es wird öfter in die Diskussion eingebracht, dass mit der Regionalliga-Reform die Kluft zwischen dritter und vierter Ebene zu groß geworden sei; d.h. aus der Perspektive der Drittligisten die Fallhöhe zu hoch sei. dazu eine Übersicht über die Drittligaabsteiger der letzten Jahre und ihre Zukunft:
      2016: VfB Stuttgart₂: Rl solide Mitte · Cottbus: Rl Spitze · Kickers Stuttgart: Rl Abstiegskampf
      2015: Dortmund₂: Rl Aufstiegskampf · Unterhaching: wieder 3.Liga · Regensburg: sogar 2.Liga
      2014: Elversberg: Rl Aufstiegskampf · Burghausen: Rl solide Mitte · Saarbrücken: Rl Spitze
      2013: Darmstadt: sogar 2.Liga · Babelsberg: Rl solide Mitte · Aachen: Rl solide Mitte
      2012: Jena: wieder 3.Liga · Oberhausen: Rl solide Mitte · Bremen₂: wieder 3.Liga

      also richtig derbröselt hats keinen und Wiederaufstiege sind auch regelmäßig drin. würde das also einigermaßen als widerlegt ansehen
    • Rems Murr schrieb:


      Darmstadt wurde am grünen Tisch gerettet, weil Kickers Offenbach keine Lizenz bekommen hat.
      ah stimmt und dann sind sie gleich aufgestiegen.

      2016: VfB Stuttgart₂: Rl solide Mitte · Cottbus: Rl Spitze · Kickers Stuttgart: Rl Abstiegskampf
      2015: Dortmund₂: Rl Aufstiegskampf · Unterhaching: wieder 3.Liga · Regensburg: sogar 2.Liga
      2014: Elversberg: Rl Aufstiegskampf · Burghausen: Rl solide Mitte · Saarbrücken: Rl Spitze
      2013: Offenbach: Rl Aufstiegskampf · Babelsberg: Rl solide Mitte · Aachen: Rl solide Mitte
      2012: Jena: wieder 3.Liga · Oberhausen: Rl solide Mitte · Bremen₂: wieder 3.Liga
    • Finanzkrisen in Chemnitz, Erfurt, Halle. da frägt man sich jetzt: ist das eher ein allgemeines Strukturproblem der DFB-Bundesliga, die wegen des nachteiligen Grundlagenvertrags zu wenig Gelder erhält; oder ist es ein spezielles Problem dieser Standorte, die sich mit dem Bau DFL-Normen-tauglicher Arenen übernommen haben.
      :?:
    • Könnte man aus dem Westen schnell so behaupten. Vielmehr gibt es dort ja keine echten Global Player der Wirtschaft, die man als Sicherheit braucht. NUR mit Mittelstand und wenigen großen, aber unsicheren Kandidaten muss in dieser Form nur der Nordosten auskommen.
      Wollt ihr den totalen Grün?
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      Marc!? schrieb:

      also auch eine 2 gleisige 3.Liga würde hier kaum helfen.
      dann müssten die Mediengelder ja auf die doppelte Zahl Vereine – ev minus paar u23 - verteilt werden
      natürlich würde eine zweigleisige 3.Liga helfen, auf alle Fälle. Eine Ligenpyramide 1-1-1-5 ist einfach nur totaler Mist, weil halt Meister auf der Strecke bleiben. Besser wäre ein 1-1-2-5(6) und in Nord und Süd teilen (2x18)

      Dazu ist mittlerweile so viel Geld im Umlauf, da müsste auch für 36 Vereine genug Geld drin sein. Etwas kürzen, weil die Wege nicht mehr so weit sind, zudem womöglich mehr Derbies. Zudem wäre in dem Fall auch eine schwachsinnige Regionalliga in utopischen 4 Klassen vom Tisch, weil dann alle aufsteigen, in 5 oder auch 6 Staffeln. Nicht die RL ist das Problem, sondern die eingleisige 3.Liga - aber macht ihr ruhig weiter....
    • Marc!? schrieb:

      Also ich denke, dass ist ein Standort Problem und kein Ligaproblem. Denn wir haben in den letzten Jahren ja schon fast zur Hälfte eine NOFV Liga, also auch eine 2 gleisige 3.Liga würde hier kaum helfen.
      Fast zur Hälfte ist schon etwas übertrieben. Es waren immer so 6 bis 8, momentan 7, also ca. 1/3.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      Finanzkrisen in Chemnitz, Erfurt, Halle. da frägt man sich jetzt: ist das eher ein allgemeines Strukturproblem der DFB-Bundesliga, die wegen des nachteiligen Grundlagenvertrags zu wenig Gelder erhält; oder ist es ein spezielles Problem dieser Standorte, die sich mit dem Bau DFL-Normen-tauglicher Arenen übernommen haben.
      :?:
      Vielleicht haben die Vereine auch blauäugig kalkuliert.
      HEGIDA - Hobbits und Elben gegen die Isengardisierung des Auenlandes
    • Oder man macht eine zweigleisige Dritte Liga mit Ost/West-Einteilung.

      Modell 1
      West: NRW, Nord, Hessen/RLP/Saar
      Ost: Ba-Wü, Bayern, Nordost

      Modell 2:
      West: NRW, Ba-Wü, Hessen/RLP/Saar
      Ost: Nord, Nordost, Bayern

      Alles besser als eine Vierteilung der Regionalliga.
    • Sie wird jedoch dadurch zur besseren Wahl. da im 6er Modell bisheriger Form das Einwohnerverhältnis von etwa 45/35 ein so deutliches Missverhältnis aufweist, dass der "Schlauchaspekt" bei Ost-West-Zuschnitt ein geringeres Ärgernis wäre.
      Wollt ihr den totalen Grün?
    • Asa schrieb:

      Wacker-Wiggerl schrieb:

      Marc!? schrieb:

      also auch eine 2 gleisige 3.Liga würde hier kaum helfen.
      dann müssten die Mediengelder ja auf die doppelte Zahl Vereine – ev minus paar u23 - verteilt werden
      natürlich würde eine zweigleisige 3.Liga helfen, auf alle Fälle. Eine Ligenpyramide 1-1-1-5 ist einfach nur totaler Mist, weil halt Meister auf der Strecke bleiben. Besser wäre ein 1-1-2-5(6) und in Nord und Süd teilen (2x18)
      Dazu ist mittlerweile so viel Geld im Umlauf, da müsste auch für 36 Vereine genug Geld drin sein. Etwas kürzen, weil die Wege nicht mehr so weit sind, zudem womöglich mehr Derbies. Zudem wäre in dem Fall auch eine schwachsinnige Regionalliga in utopischen 4 Klassen vom Tisch, weil dann alle aufsteigen, in 5 oder auch 6 Staffeln. Nicht die RL ist das Problem, sondern die eingleisige 3.Liga - aber macht ihr ruhig weiter....
      das Geld ist da, ist halt eine frage der verteilung, die wiederum eine Frage des Grundlagenvertrags ist. gewisse Zweifel bleiben auch, ob die Übertragungsrechte der unattraktiveren zweigleisigen 3.Liga jemandem was wert sind und was.
      aber letztendlich hat @Asa recht, alles ist besser als das Regionalligamassaker.
      mir persönlich fällt der gedanklich Abschied von der liebgewonnenen DFB-Bundesliga schon schwer :weinen2:
    • Hullu_poro schrieb:

      Wacker-Wiggerl schrieb:

      Finanzkrisen in Chemnitz, Erfurt, Halle. da frägt man sich jetzt: ist das eher ein allgemeines Strukturproblem der DFB-Bundesliga, die wegen des nachteiligen Grundlagenvertrags zu wenig Gelder erhält; oder ist es ein spezielles Problem dieser Standorte, die sich mit dem Bau DFL-Normen-tauglicher Arenen übernommen haben.
      :?:
      Vielleicht haben die Vereine auch blauäugig kalkuliert.
      ist ja ein Aspekt. dass in den Arenen die Miet- oder Pachtzahlungen steigen, war ja klar, vielleicht ist man von schöngerechneten Einnahmen, um das auszugleichen, ausgegangen ?
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      Finanzkrisen in Chemnitz, Erfurt, Halle. da frägt man sich jetzt: ist das eher ein allgemeines Strukturproblem der DFB-Bundesliga, die wegen des nachteiligen Grundlagenvertrags zu wenig Gelder erhält; oder ist es ein spezielles Problem dieser Standorte, die sich mit dem Bau DFL-Normen-tauglicher Arenen übernommen haben.
      :?:
      Es gibt in Deutschland sehr viele Städte, in denen der Strukturwandel in Industrie und Handel nicht bewältigt werden konnte. Viele Industriebetriebe haben die Produktion ins Ausland verlagert. Asien ist mittlerweile die Werkbank Europas. Und auch im Handel sind es die Ketten und auch die Internethändler, die den örtlichen Betrieben das Leben schwer machen. Firmen, die einst Partner der örtlichen Sportvereine waren, sind einfach nicht mehr da. Und das gilt nicht nur für die Regionen in der Ex-DDR.
      Und beim Sponsoring der großen Firmen sind es halt die Proficlubs der Bundesliga, die den Rahm abschöpfen.

      Es doch auch für regional tätige Unternehem wenig interessant, Werbepartner für überregional spielende Fußballvereine zu sein. Die Werbebudgets werden doch nicht wg. der Sympathie zu einem Fußballverein aufgestellt, sondern nach ihrer Zweckmäßigkeit.

      Natürlich müssen die Clubs der DFL endlich begreifen, dass sie was vom großen Kuchen an die unteren Ligen abgeben müssen. Denn durch die Aufteilung ihrer Spieltage nehmen sie den unteren Ligen ja vermehrt die Luft zum atmen! Und besonders in der kalten Jahreszeit bleiben viele Fans lieber daheim vor der Glotze, anstatt sich bei Wind und Wetter die Spiele ihrer örtlichen Clubs anzuschauen.

      Und es beginnt ja bereits ganz oben. In der Bundesliga macht im TV-Ranking jeder Sprung in der Tabelle um einen Platz ein Plus von ca. 2,5 Mio €. Folglich kann man mit einem kleinen Sprung dort schon eine komplette U21/23 finanzieren, die dann den anderen unterklassigen Mannschaften in jeder Beziehung das Leben schwer machen!

      @Asas Vorschlag 1-1-2-5(6) macht da schon Sinn. Logische Folge ist natürlich, dass die DFL-Clubs, Geld locker zu machen.
    • redstar schrieb:

      Oder man macht eine zweigleisige Dritte Liga mit Ost/West-Einteilung
      Modell 1
      West: NRW, Nord, Hessen/RLP/Saar
      Ost: Ba-Wü, Bayern, Nordost

      Modell 2:
      West: NRW, Ba-Wü, Hessen/RLP/Saar
      Ost: Nord, Nordost, Bayern

      Alles besser als eine Vierteilung der Regionalliga.
      Oder man macht eine 3. Liga mit 40 Mannschaften, die vor jeder Saison neu auf zwei Staffeln bundesweit zugelost werden. Zumindest das 55/45 Problem wäre damit gelöst.