MSV Duisburg

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    • Überschrift in der gestrigen NRZ zum heutigen DFB-Pokalspiel FCR Duisburg - VfL Wolfsburg: "Die können auch mal straucheln". Ein Zitat von Duisburgs Aushilfstrainerin Petra Hauser. Möglicherweise trifft Petra Hausers Prophezeiung irgendwann mal ein - heute war von "Wolfsburger Straucheln" eher weniger zu sehen: 1:8 hieß es nach 90 Minuten im Homberger PCC-Stadion.

      Auch wenn das heute "nur" ein Pokalspiel war: Man darf sich so langsam Sorgen machen um die Untermieterinnen des VfB Homberg. ;(
    • Der FCR Duisburg und der zuletzt krankheitsbedingt fehlende Fußballtrainer Marco Ketelaer gehen im neuen Jahr getrennte Wege.
      Nach Vereinsangaben entschied sich der 42-jährige Ketelaer, der zuletzt von der früheren Bundesligaspielerin Petra Hauser vertreten wurde, aus persönlichen Gründen zu diesem Schritt.
    • Interimstrainerin Petra Hauser wird die Frauen des Bundesligisten FCR Duisburg bis zum Saisonende betreuen.
      Die 41 Jahre alte Hauser, die in den vergangenen Monaten den krankheitsbedingt fehlenden Chefcoach Marco Ketelaer
      ersetzt hatte, einigte sich mit den Verantwortlichen des Tabellenneunten auf eine Zusammenarbeit bis zum Mai.
      Zum Ende des vergangenen Jahres hatte der FCR den ursprünglich bis Juni 2013 laufenden Vertrag mit Ketelaer aufgelöst.
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    • Der Frauenfußball-Bundesligist FCR Duisburg steht am finanziellen Abgrund.
      Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, kann der UEFA-Cup-Sieger von 2009 die zum 15. Janaur 2013
      fälligen Gehälter nicht zahlen und muss einen Insolvenzantrag stellen.
      Noch im Juli hatten die Duisburger eine akut drohende Insolvenz abwenden können.
      "Um den Verein in die Lage zu versetzen, den Spielbetrieb in der laufenden Saison fortzusetzen und um
      eine Sanierung des Vereines und damit auch eine weitere Teilnahme am Spielbetrieb der Bundesliga zu
      ermöglichen, lässt der Vorstand zur Zeit den Insolvenzantrag durch einen Insolvenzrechtler vorbereiten,
      um ihn dann in der nächsten Woche zu stellen", heißt es in der FCR-Pressemitteilung.
      Darüberhinaus führe der Verein Gespräche mit dem DFB, "damit der laufende Spielbetrieb nicht beein-
      trächtigt wird und um den Fortbestand des Vereins über das Saisonende hinaus zu sichern".
      Im Jahr 2000 feierte der Klub noch als FCR Duisburg 55 die Meisterschaft, es folgten drei Pokalsiege
      (1998, 2009 und 2010) sowie der Triumph im Europapokal 2009. Zuletzt musste Duisburg einen personellen
      Aderlass verkraften. Die Nationalspielerinnen Annike Krahn, Alexandra Popp, Luisa Wensing und Simone
      Laudehr verließen den Klub im Sommer.
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    • Die Ankündigung des Frauenfußball-Bundesligisten FCR Duisburg, einen Insolvenzantrag zu stellen, hat zunächst keine
      Auswirkungen auf den Spielbetrieb der Liga. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mitteilte, würden sowohl
      die ausgetragenen Spiele des Vereins als auch die noch zu absolvierenden normal gewertet.
      "Wir stehen im engen Kontakt mit dem FCR. Der Verein hat deutlich gemacht, Lösungen finden zu wollen, und möchte
      den Spielbetrieb in der Frauen-Bundesliga aufrecht erhalten", sagte DFB-Abteilungsleiterin Heike Ullrich.
      Sollte ein Insolvenzverfahren mangels Masse abgelehnt oder vor dem letzten Spieltag eröffnet werden, würde Duisburg j
      edoch als erster Absteiger der Saison 2012/13 feststehen.
      Alle Spiele würden in diesem Fall nicht gewertet werden. Der UEFA-Cup-Sieger von 2009 hatte am Donnerstag mitgeteilt,
      die zum 15. Januar fälligen Gehälter nicht zahlen zu können. Noch im Juli hatten die Duisburger eine akut drohende
      Insolvenz abwenden können.
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    • Für den FCR und den gastgebenden Herrenfußballverein, dessen Namen mir LesPaul sicherlich in Erinnerung rufen kann, tut es mir wirklich leid: Ich fand es immer schön, wenn Duisburg dem FFC Frankfurt und Turbine Potsdam etwas Kontra gegeben hat.

      Das Zuschauer- und Finazproblem des Frauenfußballs im Ligenbetrieb ist natürlich nicht neu. Warum sich die Bundesliga-Spiele meist fast niemand ansieht, derweil aber zehntausende zu einem Testspiel der Nationalmannschaft pilgern, ist mir schleierhaft.
      Für Wasser schlucke ich nicht.
      Martin Walser

    • Eigentlich wollte der FCR Duisburg am Montag den Gang zum Amtsgericht antreten und den Insolvenzantrag einreichen. Doch der Termin verzögert sich.

      Nachdem der von den "Löwinnen" beauftragte Fachanwalt die Bilanzen durchgesehen hat, ist er zu der Erkenntnis gekommen, dass, bevor der insolvenzantrag gestellt werden kann, erst noch einige Vorarbeiten geleistet werden müssen. Und so verschiebt sich der Gang zum Amtsgericht auf Mittwoch. Dann erst wird auch ein Insolvenzverwalter vom Gericht beauftragt, die finanzielle Situation des FCR zu prüfen und festzustellen, ob der Verein noch eine Zukunft hat.

      Die Verantwortlichen geben sich derweil optimistisch, dass der Zwangsabstieg verhindert werden kann. "Wir sind nicht pleite, oder haben kein Geld mehr", erklärt Hückels. "Es war uns erst einmal kurzfristig nicht möglich, die Gehälter zu zahlen." Derzeit fehle dem Verein eine kleine fünfstellige Summe, wie der Vorstandsvorsitzende verriet. Er schob aber auch hinterher, dass diese bis zum Saisonende auf eine kleine sechsstellige Summe anwachsen werde.

      Hückels verschließt die Augen vor der Realität nicht. Und so ist er sich auch auch im Klaren darüber, dass einige Duisburger Spielerinnen auf dem Hallenpokal in Magdeburg am vergangenen Wochenende bereits erste Kontakte für einen möglichen Wechsel geknüpft haben könnten. "Die Ein oder Andere kommt bestimmt und möchte wechseln", weiß Hückels. "Wir wollen den Spielerinnen da auch keine Steine in den Weg legen, aber es gibt gültige Verträge und die beruhen auf der Einhaltung beider Seiten."


      Quelle: Reviersport


      Wie wird eigentlich aus einer kleinen fünfstelligen Summe binnen vier,fünf Monaten eine kleine sechsstellige Summe ?(

      Da frag ich mal meinen Banker wie ich sowas auch hinkriegen kann... ;)

    • Seit dem Mittwoch ist es amtlich: Der Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg hat Insolvenz angemeldet. Fraglich bleibt allerdings, wie es weitergeht. Wie groß die finanzielle Lücke genau ist, wurde bislang noch nicht verkündet. Kolportiert wird allerdings eine Summe in Höhe von rund 200.000 Euro. Der Insolvenzverwalter wurde noch nicht bekanntgegeben. Dem Vernehmen nach soll es sich um Andreas Röpke handeln.

      Wie es nun weitergeht, bleibt fraglich. Der einfachste Weg, die Lücke zu schließen, wäre die Hilfe durch Sponsoren. Denn durch Spielerinnenverkäufe werden kaum nennenswerte Summen erzielt werden können. So ist beispielsweise Ashlyn Harris zwar ein sportliches Aushängeschild, doch die meisten finanzkräftigen Frauenfußballvereine sind auf der Torwartposition gut aufgestellt. Blieben noch Spielerinnen wie Kozue Ando oder Mandy Islacker – dennoch werden im Frauenfußball keine derart hohen Ablösesummen gezahlt, um ein sechsstelliges Loch im Handumdrehen zu stopfen.

      „Der Name Islacker gehört nach Essen, aber wir treten bestimmt nicht als Sponsor auf“, sagt Willi Wißing, Geschäftsführer der SGS Essen. Im Sommer hatten die Lila-Weißen bereits ihre Fühler nach Islacker ausgestreckt. Wißing: „Mandy ist eine exzellente Vorbereiterin. Sie würde hervorragend zu uns passen.“

      FCR-Aufsichtsratschef Ferdi Seidelt fordert: „Von solch einem sportlichen Aushängeschild darf sich Duisburg nicht trennen!“ Gern gehört hat er daher das anvisierte Hilfsangebot von MSV-Geschäftsführer Roland Kentsch, der sich am Mittwoch mit den Verantwortlichen treffen will.

      Aus der Luft gegriffen scheinen allerdings Meldungen, dass der Deutsche Fußball-Bund aufgrund der FCR-Insolvenz ein Lizenzierungsverfahren einführen wolle. Denn ein solches gibt es bereits – und am 15. März müssen die entsprechenden Unterlagen eingereicht werden. Richtig ist allerdings, dass die Kommission für die Frauen-Bundesligen (KFBL) an einem Ligenstatut arbeitet – angelehnt an entsprechende Statuten im Männerbereich. Diese Entwicklung dauert aber schon länger an und hat nichts mit den Vorgängen in Duisburg zu tun.

      Dieses Ligen­statut, das auf dem der 3. Männer-Liga beruht, muss noch vom Präsidium des DFB genehmigt und vom nächsten DFB-Bundestag im Oktober beschlossen werden. Greifen könnte es daher erst zur Spielzeit 2014/15. Dann wären auch Kapitalgesellschaften zum Spielbetrieb zugelassen, was – anders als im Männerbereich – derzeit bei den Frauen noch nicht möglich ist. Das Startkapitel soll aber nicht wie gerüchteweise genannt bei einer Million Euro liegen. Realistischer erscheinen 200 000 Euro.


      Quelle: Der Westen


      Die kleine fünfstellige Summe die fehlt, sind also rund 200.000€ 8|

      Da waren ja auch wieder Rechenkünstler am Werk :!:
    • Der Ausverkauf beim Frauenfußball-Bundesligisten FCR Duisburg geht weiter.
      Der frühere Europapokalsieger, der einen Insolvenzantrag gestellt hat, verliert
      neben Weltmeisterin Kozue Ando (zum 1. FFC Frankfurt) und Elli Reed (zurück
      in die USA) auch Nicole Banecki. Der Vertrag der 24-Jährigen wurde aufgelöst,
      die fünfmalige deutsche Nationalspielerin wechselt in die Schweiz zum SC Kriens.
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    • Frauenfußball-Bundesligist FCR Duisburg fehlen 250.000 Euro zur Abwendung eines drohenden Insolvenzverfahrens.
      Dies bestätigte der auch sportlich kriselnde Verein am Freitag auf einer Pressekonferenz. Dennoch sei der dreimalige
      DFB-Pokalsieger "zuversichtlich, dass wir das schaffen", sagte Insolvenzverwalter Andreas Röpke. Das Ziel sei es, die
      Lücke bis zum 30. Juni zu schließen.
      "Trotz der Zahlungsunfähgkeit" sei der Verein in der Lage, die laufende Saison zu Ende zu spielen, sagte Röpke:
      "Wenn die Sponsorenzusagen eingehalten werden".
      Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte bereits bestätigt, dass der Insolvenzantrag, den Duisburg Ende Januar
      stellen musste, keine "Auswirkungen auf den Spielbetrieb der Liga" habe.

      "Das oberste Ziel ist die Sicherung des Klassenerhaltes", sagte der Insolvenzverwalter. Darüber hinaus wolle man den
      Klub auf "gesunde Füße" stellen. Dabei wird der FCR wohl in Zukunft vermehrt auf private Sponsoren setzen, die im
      wirtschaftlich angeschlagenen Duisburg unabhängiger sind als die städtischen Partner. Eine sechstellige Summe, die
      an nicht-sportliche Bedingungen geknüpft ist, sei bereits zugesagt.

      Für die Rettung plant der ehemalige Spitzenklub, der sich im Zuge der finanziellen Schwierigkeiten bereits von mehreren
      Spielerinnen trennen musste und auf Platz neun abruschte, mehrere Aktionen, um die Unterstützung der Zuschauer
      einzuholen - auch in Zusammenarbeit mit Männer-Zweitligist MSV Duisburg.
      Vor dem MSV-Punktspiel am Samstag gegen 1860 München werden "Rettershirts" verkauft und Dauerkarteninhaber des
      FCR haben freien Eintritt. Eine Fusion sei aber nicht geplant, sagte FCR-Vorstandsvorsitzender Thomas Hückels.

      Zudem wird es ein Benefizspiel gegen den Top-Klub 1. FFC Frankfurt geben, der wie Meister Turbine Potsdam und die SGS
      Essen seine Solidarität mit dem FCR bekundet hatte. "Dieser Zuspruch freut uns sehr", sagte Hückels.
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    • Der insolvente Bundesligist FCR Duisburg ist auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden.
      Sven Kahlert tritt die Nachfolge von Petra Hauser an und unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende.
      Der 42-Jährige löst gleichzeitig Jörg Schemberg als sportlichen Leiter ab.
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