Osnabrück droht die Insolvenz...

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Osnabrück droht die Insolvenz...

    Etwa eine Million Euro Verlust machte der VfL Osnabrück in der vergangen Saison, jetzt droht dem Club die Insolvenz. Retten kann den Tabellenführer der dritten Liga offenbar nur die Stadt.Doch die stellt für ihre finanzielle Hilfe Bedingungen, die der Club wohl nicht erfüllen kann...Insgesamt belaufen sich die Vereins-Schulden somit auf etwa neun Millionen Euro:... Knapp drei Wochen bleiben den Verantwortlichen nun, um die Mitglieder zu überzeugen - und den Verein zu retten. Für die laufende Saison kalkuliert der VfL Osnabrück übrigens mt einem Gewinn von 444.000 Euro.

    Quelle: spiegel.de

  • "Es ist in der 3. Liga so: Die Einnahmen brechen bei ausbleibendem Erfolg überproportional weg, deshalb sprechen alle von der Intensivstation 3. Liga", sagte Präsident Gert Lehker, "den meisten anderen Vereinen der 3. Liga geht es nicht besser." Lehker sprach von einer "wirtschaftlich existenzgefährdenden" Entwicklung.... "Wenn ich die Situation so im Verein gekannt hätte, hätte ich den Job nicht angenommen", sagte ein konsternierter VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

    Quelle: fussball.de

  • Herzblut1954 schrieb:

    Auch wenn ich dem VfL Osnabrück nie verziehen habe uns 2007 den Aufstieg in die 2. Liga geklaut zu haben :D , das darf nicht passieren. Es kann doch nicht sein, dass es allen Ernstes für so einen Traditionsverein in den tiefen Amateurfußball geht. :thumbdown:


    ach was.. irgendein Sandhausen, Aalen, Burghausen, Heidenheim, Unterhaching, Ingolstadt, Paderborn etc. etc. etc. wird sich schon finden, welches dessen Platz einnimmt. Zur Not haben wir ja auch noch die schrott Zweivertretungen!
    Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!
  • Schon traurig zu sehen wie viele Verein sich kaputtwirtschaften und alles auf Bedingungen schieben die zuvor genauestens bekannt sind. Aus im schlechtesten Fall 600000 Eur Verlust werden auf einmal fast eine Million und dann die Mannschaft aufrüsten ohne was in der Tasche zu haben....... tststs lieber Gott las Hirn regnen.
    Für mich sind das echte Stümper.
    Verlierer sind wohl wieder nur die Fans die und die Allgemeinheit. Nun muß/soll der Steuerzahler wieder blechen, wie lange und wie oft soll denn das noch gut gehen ?
  • Herzblut1954 schrieb:

    Auch wenn ich dem VfL Osnabrück nie verziehen habe uns 2007 den Aufstieg in die 2. Liga geklaut zu haben :D , das darf nicht passieren. Es kann doch nicht sein, dass es allen Ernstes für so einen Traditionsverein in den tiefen Amateurfußball geht. :thumbdown:


    Wieso euch ?? Uns haben sie da am letzten Spieltag den Aufstieg in die 2. Liga versaut. :(

    Es gibt viele Traditionsvereine die in den "tiefen Amateurfussball" klar kommen müssen. Die Rahmenbedingungen sind eigentlich bekannt in der 3. Liga und wenn man auf Teufel komm raus versucht aufzusteigen, dann passiert es auch mal, daß man sich finanziell übernimmt. Und da es immer wieder Vereinsbosse geben wird, die hohes Risiko fahren um eine Liga hochzuklettern, wird Osnabrück auch nicht der letzte Verein gewesen sein.
    Groundspotting

    FCM-Du bist mein Leben (Song) <3


    Oberliga Mitte (3.Liga)
    1991/92 (06.05.)
    BSV Spindlersfeld Berlin - 1.FCM 1:3
    Zuschauer: 31
    ICH WAR DABEI :thumbsup:
  • Jetzt kommt wieder das unvermeidliche Lamento, dass ein "Traditionsverein" kaputt geht und dass weniger traditionsreiche Vereine nachrücken. Na und? Der VfL Osnabrück hat in dieser Stadt, mit diesem Umland, diesen Fans in diesem Stadion sehr gute Voraussetzungen. Wenn man sich dann in einer Mischung aus Größenwahn und Dummheit verrechnet, dann ist das eben so. Ich bin mir sicher, in Osnabrück wird weiterhin irgendwo Fußball gespielt werden.

    "Traditionsvereine" haben anderen Vereinen gegenüber ja den Vorteil eines großen Namens und einer meist größeren Fanbasis. Wenn sie es trotzdem nicht schaffen, sich gegen Emporkömmlinge zu behaupten, dann ist das doch das ureigene Versagen dieser Vereine. Was kann ein solide wirtschaftenden SV Sandhausen dazu, wenn Aachen, Duisburg, Osnabrück und andere, die der geneigte Fan aus irgendwelchen Gründen gerne sehen mag, nicht mit Geld umgehen können?

    Anderes Beispiel: Was genau wirft man z.B. dem VfL Wolfsburg vor? Dass sie schon vor Einführung der Bundesliga in der Oberliga Nord gespielt haben? An sich ein klares Kriterium FÜR einen Traditionsverein. Dass sie aus einer Stadt kommen, in der ein Großsponsor sitzt? Ich denke, man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Bundesligafußball immer nur geht, wenn solche Großsponsoren da sind.

    Einige igeln sich hier inmitten alter Kicker-Sonderhefte in falsche Nostalgie ein. Und drücken "Traditionsvereinen" wie Wattenscheid 09 und Uerdingen 05 die Daumen, die damals genau das waren, was Wolfsburg und Ingolstadt heute sind.
    SV Adler Osterfeld - hoch geflogen, tief gefallen, heiß geliebt.

    Wenn es mal großer Fußball sein muss: Bayer O4 Leverkusen.
  • Rothebuscher schrieb:

    Anderes Beispiel: Was genau wirft man z.B. dem VfL Wolfsburg vor? Dass sie schon vor Einführung der Bundesliga in der Oberliga Nord gespielt haben? An sich ein klares Kriterium FÜR einen Traditionsverein. Dass sie aus einer Stadt kommen, in der ein Großsponsor sitzt? Ich denke, man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Bundesligafußball immer nur geht, wenn solche Großsponsoren da sind.

    Einige igeln sich hier inmitten alter Kicker-Sonderhefte in falsche Nostalgie ein. Und drücken "Traditionsvereinen" wie Wattenscheid 09 und Uerdingen 05 die Daumen, die damals genau das waren, was Wolfsburg und Ingolstadt heute sind.

    Du wirfst da aber einiges in einen Topf.

    Zu deinem VW-Argument: Das der VW-Konzern mehr als ein 0-8-15 "Großsponsor" in Woflsburg ist, liegt doch auf der Hand. Zum einen im Bezug auf die Besitz-Konstelation und
    zum anderen im Bezug auf die gezahlen "Spnsoring"-Summen, welche einfach völlig unverhältnissmäßig wären, wenn man VW tatsächlich "nur" als Sponsor sieht. Wolfsburg ist ein Werksclub, der nur deshalb in der BuLi spielt, weil er einem Großkonzern gehört. In anderen Fällen ist es so, das Vereine nur deshalb Großsponsoren haben, weil sie es zunächst sportlich geschafft haben in die Bundesliga vorzustoßen. Das hat allerdings weniger mit dem Thema zu tun.

    Ich gebe dir allerdings soweit recht, dass man nicht immer Reflexartig den "Wir sind ein Traditionsverein"-Joker ziehen sollte, wenn man Knie-Tief im Mist steckt den man selbst verursacht hat.

    Mal ganz davon abgesehen: Das ein Wollitz sich nun hinstellt und sagt "Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich nicht gekommen" festigt meine Meinung zu Ihm. Der Kerl ist einfach ein unfassbarer unsympath.....und das wo Osnabrück nach seinem Abgang bei Cottbus doch umgehend eine "Herzensangelegenheit" war ?(
    EIN LEBEN LANG
  • "Unsympath" würde ich nicht sagen: Das sind doch die üblichen Aussagen, die man so macht, wenn man einen Job möchte oder gerade angetreten hat. Und ganz ehrlich, wer würde schon begeistert sein, wenn das Unternehmen, für das er sich (bei vorliegenden anderen Angeboten) entschieden hat, ihn in bezug auf die wirtschaftliche Lage getäuscht hat?
    SV Adler Osterfeld - hoch geflogen, tief gefallen, heiß geliebt.

    Wenn es mal großer Fußball sein muss: Bayer O4 Leverkusen.
  • Rothebuscher schrieb:

    Jetzt kommt wieder das unvermeidliche Lamento, dass ein "Traditionsverein" kaputt geht und dass weniger traditionsreiche Vereine nachrücken. Na und? Der VfL Osnabrück hat in dieser Stadt, mit diesem Umland, diesen Fans in diesem Stadion sehr gute Voraussetzungen. Wenn man sich dann in einer Mischung aus Größenwahn und Dummheit verrechnet, dann ist das eben so. Ich bin mir sicher, in Osnabrück wird weiterhin irgendwo Fußball gespielt werden.

    "Traditionsvereine" haben anderen Vereinen gegenüber ja den Vorteil eines großen Namens und einer meist größeren Fanbasis. Wenn sie es trotzdem nicht schaffen, sich gegen Emporkömmlinge zu behaupten, dann ist das doch das ureigene Versagen dieser Vereine. Was kann ein solide wirtschaftenden SV Sandhausen dazu, wenn Aachen, Duisburg, Osnabrück und andere, die der geneigte Fan aus irgendwelchen Gründen gerne sehen mag, nicht mit Geld umgehen können?

    Anderes Beispiel: Was genau wirft man z.B. dem VfL Wolfsburg vor? Dass sie schon vor Einführung der Bundesliga in der Oberliga Nord gespielt haben? An sich ein klares Kriterium FÜR einen Traditionsverein. Dass sie aus einer Stadt kommen, in der ein Großsponsor sitzt? Ich denke, man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Bundesligafußball immer nur geht, wenn solche Großsponsoren da sind.

    Einige igeln sich hier inmitten alter Kicker-Sonderhefte in falsche Nostalgie ein. Und drücken "Traditionsvereinen" wie Wattenscheid 09 und Uerdingen 05 die Daumen, die damals genau das waren, was Wolfsburg und Ingolstadt heute sind.
    Hier steht die Wahrheit, auch wenn sie unbequem ist. Dass es so viele Reserven in den oberen Ligen gibt hat auch mit der Mißwirtschaft der "Traditionsvereine" zu tun.
    HEGIDA - Hobbits und Elben gegen die Isengardisierung des Auenlandes
  • Hullu_poro schrieb:

    Rothebuscher schrieb:

    Jetzt kommt wieder das unvermeidliche Lamento, dass ein "Traditionsverein" kaputt geht und dass weniger traditionsreiche Vereine nachrücken. Na und? Der VfL Osnabrück hat in dieser Stadt, mit diesem Umland, diesen Fans in diesem Stadion sehr gute Voraussetzungen. Wenn man sich dann in einer Mischung aus Größenwahn und Dummheit verrechnet, dann ist das eben so. Ich bin mir sicher, in Osnabrück wird weiterhin irgendwo Fußball gespielt werden.

    "Traditionsvereine" haben anderen Vereinen gegenüber ja den Vorteil eines großen Namens und einer meist größeren Fanbasis. Wenn sie es trotzdem nicht schaffen, sich gegen Emporkömmlinge zu behaupten, dann ist das doch das ureigene Versagen dieser Vereine. Was kann ein solide wirtschaftenden SV Sandhausen dazu, wenn Aachen, Duisburg, Osnabrück und andere, die der geneigte Fan aus irgendwelchen Gründen gerne sehen mag, nicht mit Geld umgehen können?

    Anderes Beispiel: Was genau wirft man z.B. dem VfL Wolfsburg vor? Dass sie schon vor Einführung der Bundesliga in der Oberliga Nord gespielt haben? An sich ein klares Kriterium FÜR einen Traditionsverein. Dass sie aus einer Stadt kommen, in der ein Großsponsor sitzt? Ich denke, man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Bundesligafußball immer nur geht, wenn solche Großsponsoren da sind.

    Einige igeln sich hier inmitten alter Kicker-Sonderhefte in falsche Nostalgie ein. Und drücken "Traditionsvereinen" wie Wattenscheid 09 und Uerdingen 05 die Daumen, die damals genau das waren, was Wolfsburg und Ingolstadt heute sind.
    Hier steht die Wahrheit, auch wenn sie unbequem ist. Dass es so viele Reserven in den oberen Ligen gibt hat auch mit der Mißwirtschaft der "Traditionsvereine" zu tun.


    nicht unbedingt.. ich kann als "kleiner Traditionsverein", der irgendwo in der 3. oder 4. Liga rumgurkt eben nicht gegen die Zweitvertretungen konkurieren, wenn diese am laufenden Band irgendwelche Leute, die zum Kreise der 1. Mannschaft zählt, einsetzen darf.
    solche Vereine wie eben jene Sandhausen oder Paderborns profitieren doch in erster Linie auch nur von irgen Mäzenen und nicht weil es so beschaulich schön dort ist! Ob Paderborn mit Finke, Ingolstadt mit Audi oder Aalen mit Imtech! All diese vereine steigen wie Plastikclubs empor, im kleineren Maße zu Bayer Leverkusen oder 1899 Hoffenheim!

    Mir persönlich tut es einfach in der Seele weh, wenn bei Spielen in der 2. Liga das halbe Stadion leer steht! Wir können ja mal vergleichen, wie es zuschauertechnisch am kommenden Samstag in Ingolstadt gegen Sandhausen aussieht, während zwei Ligen tiefer Wuppertal RWE empfängt.
    Also muss ja schon was dran sein an diesem Mtyhos "Traditionsverein" - denn hier wird halt eben noch der Fußball gelebt!
    Ich selber war mehrmals in der Bayarena - sowas wie Emotionen kennen die dortigen zahlenden "Besucher" überhaupt nicht..
    Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!
  • Den meisten stößt doch offensichtlich nicht auf, dass Sandhausen in der 2. Liga spielt. Sondern das Sandhausen keine Fans hat. Hätten die 20.000 fanatische Zuschauer, wäre das alles kein Thema. Dahinter steckt die romantische Vorstellung, dass eigentlich die Mannschaften wirtschaftlich erfolgreich sein müssten, denen die Leute das Geld hinterhertragen. Aber das spielt doch schon lange keine Rolle mehr. Und in Paderborn und Ingolstadt wurde auch schon viel früher Zweitligafußball gespielt. Wieso haben die keine Tradition?


    Ansonsten:
    SV Sodingen, STV Horst-Emscher etc: Von einer Zeche gesponsert, als die Zechen weg waren, gingen auch die Vereine
    Wattenscheid 09 (eine Erfindung von Klaus Steilmann), Fortuna Köln (Hätte es ohne Jean Löring nie gegeben). Ich erinnere mich auch an Herrn Mast, der sich für Fußball nicht interessierte, aber Jägermeister verkaufen wollte und dafür Vereinsnamen und Wappen von Eintracht Braunschweig ändern wollte. Auf die Idee sollte mal ein Brausehersteller kommen. Oder den Höhenflug von Tennis Borussia (Traditionsverein) mit der halbseidenen Göttinger Gruppe. Oh und so sah 76 das Wappen von Borussia Dortmund aus


    Die Traditionsvereine haben doch alle ihre Leichen im Keller und sich auch an jeden verkauft. Da soll man nicht so auf dem hohen Ross daher kommen.
  • Rothebuscher schrieb:

    Einige igeln sich hier inmitten alter Kicker-Sonderhefte in falsche Nostalgie ein. Und drücken "Traditionsvereinen" wie Wattenscheid 09 und Uerdingen 05 die Daumen, die damals genau das waren, was Wolfsburg und Ingolstadt heute sind.

    Falsche Nostalgie würde ich das nicht bezeichnen, einfach nur Nostalgie. Man denkt halt nun mal gerne an vergangene Zeiten zurück, selbst wenn früher nicht alles besser war, sondern vielleicht sogar schlechter.
    Romantische Verklärtheit gehört eben auch zum Fußball dazu. Da kannst du mit deinen sachlichen Analysen noch so sehr Recht haben, bei Wattenscheid gegen Sandhausen bin ich für Wattenscheid. ^^
    Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.
  • linienzieher schrieb:

    Rothebuscher schrieb:

    Einige igeln sich hier inmitten alter Kicker-Sonderhefte in falsche Nostalgie ein. Und drücken "Traditionsvereinen" wie Wattenscheid 09 und Uerdingen 05 die Daumen, die damals genau das waren, was Wolfsburg und Ingolstadt heute sind.

    Falsche Nostalgie würde ich das nicht bezeichnen, einfach nur Nostalgie. Man denkt halt nun mal gerne an vergangene Zeiten zurück, selbst wenn früher nicht alles besser war, sondern vielleicht sogar schlechter.
    Romantische Verklärtheit gehört eben auch zum Fußball dazu. Da kannst du mit deinen sachlichen Analysen noch so sehr Recht haben, bei Wattenscheid gegen Sandhausen bin ich für Wattenscheid. ^^


    unterschreibe ich so! :thumbsup:
    Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!
  • Hullu_poro schrieb:


    Dass es so viele Reserven in den oberen Ligen gibt hat auch mit der Mißwirtschaft der "Traditionsvereine" zu tun.
    Das ist doch quatsch - Eher könnte man den Spieß umdrehen: Das soviele Tradiotionsvereine den Bach runter gehen hat (u.a.) mit den unzähligen u23-teams zu tun, mit denen man konkurieren muss aber eigentlich garnicht konkurieren kann. Hinter denen stehen ja mittlerweile u.U. 100, 200, oder 300 Mio EUR Umsatz, ein Jugendleistungszentrum und ganz andere strukturelle Möglichkeiten.....und das in der Ober-/regional- oder in der dritten Liga.

    Das soll jetzt nicht als ausrede herhalten, wie gesagt, wer schlecht wirtschaftet soll das bitte nicht auf andere Umstände schieben (Prinzip: Ich gebe nur das aus, was ich habe) aber das Argument welches du ins Feld führst entspricht m.E. ganz und garnicht der Realität. Ganz im Gegenteil.

    *Edit: Generell driftet die DIskussion hier aber zu weit ab mMn. ;)
    EIN LEBEN LANG
  • -Pico- schrieb:

    Mir persönlich tut es einfach in der Seele weh, wenn bei Spielen in der 2. Liga das halbe Stadion leer steht! Wir können ja mal vergleichen, wie es zuschauertechnisch am kommenden Samstag in Ingolstadt gegen Sandhausen aussieht, während zwei Ligen tiefer Wuppertal RWE empfängt.
    Also muss ja schon was dran sein an diesem Mtyhos "Traditionsverein" - denn hier wird halt eben noch der Fußball gelebt!
    Ich selber war mehrmals in der Bayarena - sowas wie Emotionen kennen die dortigen zahlenden "Besucher" überhaupt nicht..

    Was für ein Glück, dass sich RWE auf Kosten der Allgemeinheit gesundgestoßen hat. Bestrafung für jahrzehntelange Misswirtschaft? Ein Jahr Oberliga. Bravo!

    Alemannia Aachen macht jetzt genau das Gleiche: Zwangsabstieg in die Regionalliga (in die der Verein ohnehin abgestiegen wäre), und weg sind die Schulden. Vielleicht gelingt sogar wie in Essen der sofortige Wiederaufstieg. Bravo!

    Der VfL Osnabrück wäre im Gegensatz zu den genannten Beispielen wirklich gestraft, weil der Club ja unheimlich gut dasteht und möglicherweise ein Kandidat für die 2. Bundesliga wäre. Das tut dann schon weh.

    Warum aber geht man mit gewissen Pleiteclubs so nett um in diesem Land? Warum schiebt man diese Vereine nicht in die Kreisliga ab, wo sie nach ihrem Geschäftsgebaren hingehören? Weil sie so viele Fans haben, dass das niemand organisieren könnte. Mit Sandhausen würde man anders umspringen...
    Wir haben für insgesamt 1.000€ 16 neue Spieler geholt.
    Andreas Billetter (Düsseldorfer SC 99/ OL Niederrhein)
  • Ayatollah Choleri schrieb:

    -Pico- schrieb:

    Mir persönlich tut es einfach in der Seele weh, wenn bei Spielen in der 2. Liga das halbe Stadion leer steht! Wir können ja mal vergleichen, wie es zuschauertechnisch am kommenden Samstag in Ingolstadt gegen Sandhausen aussieht, während zwei Ligen tiefer Wuppertal RWE empfängt.
    Also muss ja schon was dran sein an diesem Mtyhos "Traditionsverein" - denn hier wird halt eben noch der Fußball gelebt!
    Ich selber war mehrmals in der Bayarena - sowas wie Emotionen kennen die dortigen zahlenden "Besucher" überhaupt nicht..

    Was für ein Glück, dass sich RWE auf Kosten der Allgemeinheit gesundgestoßen hat. Bestrafung für jahrzehntelange Misswirtschaft? Ein Jahr Oberliga. Bravo!

    Alemannia Aachen macht jetzt genau das Gleiche: Zwangsabstieg in die Regionalliga (in die der Verein ohnehin abgestiegen wäre), und weg sind die Schulden. Vielleicht gelingt sogar wie in Essen der sofortige Wiederaufstieg. Bravo!

    Der VfL Osnabrück wäre im Gegensatz zu den genannten Beispielen wirklich gestraft, weil der Club ja unheimlich gut dasteht und möglicherweise ein Kandidat für die 2. Bundesliga wäre. Das tut dann schon weh.

    Warum aber geht man mit gewissen Pleiteclubs so nett um in diesem Land? Warum schiebt man diese Vereine nicht in die Kreisliga ab, wo sie nach ihrem Geschäftsgebaren hingehören? Weil sie so viele Fans haben, dass das niemand organisieren könnte. Mit Sandhausen würde man anders umspringen...


    Dann dürfte nach deine Rechnung die halbe Bundesliga nicht mehr in der 1. Liga spielen! Schalke aber von hunderten Mio EUR Schulden und damals nur liquide geblieben, weil Tochterunternehmen der Stadt Gelsenkirchen (!!) Stadionanteile gekauft haben! Dortmund hätte niemals (!!!!) nach dem damaligen Scherbenhaufen weiterhin in der 1. Liga spielen dürfen! Frankfurt stand schon mehrere Male vor dem Ruin, passiert ist da aber auch nie was! Kaiserslautern beschiss den Staat nach Strich und Faden und durfte als Dank mindestens immer wieder 2. Liga spielen! Und so weiter und sofort!
    Sicherlich geht deine Milchmädchenrechnung auf, würde der ETB doch dann vor 250 Zuschauern gegen den SV Sonsbeck in der 2. Liga spielen - Emotionen pur! :thumbsup:
    Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!
  • FCMatze schrieb:

    Herzblut1954 schrieb:

    Auch wenn ich dem VfL Osnabrück nie verziehen habe uns 2007 den Aufstieg in die 2. Liga geklaut zu haben :D , das darf nicht passieren. Es kann doch nicht sein, dass es allen Ernstes für so einen Traditionsverein in den tiefen Amateurfußball geht. :thumbdown:


    Wieso euch ?? Uns haben sie da am letzten Spieltag den Aufstieg in die 2. Liga versaut. :(
    Also zur Halbzeit waren wir aufgestiegen. 8) :D
    Wuppertaler SV