Neues aus Ammerthal

    • Die DJK Ammerthal kehrt in die Bayernliga zurück! Glückwunsch! :positiv2:

      Ammerthal bejubelt den Meistertitel
      DJK kehrt nach Fortuna-Niederlage als Meister in die Bayernliga zurück

      Es darf gejubelt werden: Einzigartiger Erfolg für die DJK Ammerthal, die zum ersten Mal als Meister in der Landesliga Mitte frühzeitig den Aufstieg in die Bayernliga Nord schaffte. Wenngleich auch mit etwas Verspätung, nachdem am Donnerstag die große Möglichkeit durch die 2:3-Heimniederlage gegen die DJK Gebenbach zunächst vergeben wurde. Am Ende war es aber jetzt in Ammerthal jedem egal, als am Samstag gegen 17 Uhr das entscheidende Ergebnis aus Hauzenberg bekannt wurde, der den unmittelbaren Konkurrenten Fortuna Regensburg mit 2:0 besiegte.

      fupa.net/berichte/ammerthal-be…-meistertitel-453376.html

      DJK Ammerthal ist Meister

      Fortunas Niederlage ist Ammerthals Glück: Zwei Tage nach dem vergebenen Matchball gegen Gebenbach feiert das Team von Trainer Torsten Holm den Titel in der Fußball-Landesliga Mitte und den Aufstieg in die Bayernliga.

      onetz.de/ammerthal/sport/fussb…ist-meister-d1666687.html
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

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    • DJK Ammerthal verstärkt ihre Abwehr
      Mario Zitzmann wechselt vom Regionalligisten Bayreuth zum Aufsteiger, der damit seine personellen Planungen abschließt Ammerthal


      (DJK-Vorstand Sport Stefan Badura, Sportdirektor Tobias Rösl, DJK-Vorstand Marketing Georg Paulus und DJK-Vorstand Organisation Peter Haller (v. l.) präsentieren mit Mario Zitzmann den letzten Neuzugang. Foto:DJK Ammerthal)

      (asl)Nach Friedrich Lieder präsentiert der Fußball-Bayernligist DJK Ammerthal den nächsten Kracher: Vom Regionalligisten SpVgg Oberfranken Bayreuth folgt mit Mario Zitzmann ein 1,96 Meter großer Innenverteidiger – der momentan letzte Transfer, den der Aufsteiger getätigt hat. „Ich bin von der soliden, zukunftsorientierten Planung und den Bemühungen der sportlichen Leitung des Vereins sehr überzeugt. Die Qualität des neuen Kaders hat das Ganze für mich noch interessanter gemacht“, so Zitzmann. „Die Planungen sind abgeschlossen“, sagt Sportdirektor Tobias Rösl, der trotz seines hochkarätigen Kaders den Klassenerhalt als Ziel ausgibt. „Wir sind aufgestiegen, die Bayernliga ist stärker als vor zwei Jahren, und die neuen Spieler müssen erst einmal integriert werden“, erklärt Rösl. Mario Zitzmann (25) – in Pegnitz geboren – wohnt in Auerbach, ein Grund mehr, warum ihn Tobias Rösl nach Ammerthal geholt hat: „Er ist Oberpfälzer.“ Die Vorstandschaft ist natürlich sehr erfreut über den Transfercoup von Mario Zitzmann. Stefan Badura, Vorstand Sport, äußert sich wie folgt: „Wir sind glücklich über den Transfer, der uns zusätzliche Erfahrung und Stabilität im Defensivbereich bringen wird. Ein wichtiger Beweggrund für Mario Zitzmann war die räumliche Nähe seines Wohnortes Auerbach, im Landkreis Amberg-Sulzbach“.

      In der Jugend begann Zitzmann zunächst beim ASV Auerbach, bevor er zum 1. FC Nürnberg wechselte. Die nächste Station war die A-Junioren-Bundesliga, in der er für die U19 der SpVgg Greuther Fürth spielte. Anschließend stand er im Regionalliga-Kader der zweiten Greuther Mannschaft und des SV Seligenporten. Der Innenverteidiger war zu Beginn der Saison 2013 / 14 aus Seligenporten zur SpVgg Oberfranken Bayreuth in die Bayernliga gewechselt, wo er in seiner ersten Spielzeit den Aufstieg in die Regionalliga Bayern feierte. Insgesamt verzeichnete er in den vergangenen drei Jahren 80 Einsätze in Bayern- und Regionalliga. Für die DJK Ammerthal ist Mario Zitzmann eine deutliche Verstärkung der Abwehr.

      PM DJK Ammerthal
    • Bann gebrochen: Die DJK holt den ersten „Dreier“
      Ammerthaler Bayernliga-Fußballer besiegen DJK Don Bosco Bamberg mit 2:1 (2:0) – Keeper Schumacher muss Schwerstarbeit verrichten

      Bann gebrochen, erster Sieg ist unter Dach und Fach: Einen überaus hart erkämpften und am Ende auch glücklichen 2:1 (2:0)-Arbeitssieg hat der Fußball-Bayernligist DJK Ammerthal am Sonntagnachmittag vor 305 Zuschauern gegen eine ungemein selbstbewusst auftretende DJK Don Bosco Bamberg gelandet. Der bis dahin ungeschlagene Gegner hinterließ in allen Belangen einen bärenstarken Eindruck und hätte gemessen an den Torchancen durchaus einen Punkt mit nach Hause nehmen können. So sah es auch ein hadernder Gästetrainer Gerd Schimmer: „Für uns war es ein enttäuschendes Ergebnis, weil wir vor allem in der ersten Halbzeit das klar bessere Team auf dem Platz waren. Zudem hatten wir auch das Pech, dass uns der Schiedsrichter aus meiner Sicht zum Schluss einen klaren Foulelfmeter nicht gegeben hat“. Dass die Ammerthaler nicht schon früh in Rückstand gerieten, lag an den tollen Reflexen von Keeper Marcel Schumacher, der gegen Daniel Schäffler bereits in der dritten Minute prächtig reagierte. Die nächste hochkarätige Chance versemmelte Marco Schmitt (5.). Ammerthal fand weiterhin nicht ins Spiel und musste zusehen, wie Maximilian Hoffmann (13.) die dritte Gelegenheit ungenutzt ließ. Der meist beschäftigste Mann war DJK-Keeper Schumacher, der den Durchblick behielt und sich nicht bezwingen ließ.

      Bamberg mit einem deutlich besseren Zweikampfverhalten und bei jeder Aktion hellwach, so dass sich die Platzherren weiter schwer taten, Ordnung ins Spiel zu bringen. In der 26. Minute stand die Partie auf dem Kopf, als Ammerthal mit der ersten gefährlichen Aktion nach einem Freistoß von Friedrich Lieder durch Dominik Mandula mit 1:0 die Führung glückte. Der Jubel war noch gar nicht richtig verklungen, da legte die Elf von Torsten Holm nach. Johannes Kohl beförderte eine Ecke von Lieder unhaltbar zum 2:0 in die Maschen. Fast wäre den Platzherren noch der dritte Treffer gelungen, doch Gästeschlussmann Christopher Trunk war zur Stelle (38.) und praktisch mit dem Halbzeitpfiff was es Tomas Petracek, der nach einer feinen Einzelleistung nicht ins Tor traf. Dominik Mandula musste verletzungsbedingt in der Kabine bleiben, für ihn kam Florian Danner. Wie schon zu Beginn waren es erneut die Gäste, die das Heft in die Hand nahmen und auf den Anschluss drängten. Der gelang schließlich dem eingewechselten Martin Körner nach einem herrlichen Angriff über die linke Seite (55.). Fritz Lieder hatte die Möglichkeit nach 61. Minuten, den alten Abstand wieder herzustellen, doch Trunk rettete reaktionsschnell.

      Bamberg rannte an und drängte mit aller Macht auf den Ausgleich, der mehrmals auch im Bereich des Möglichen lag. Makrigiannis zwang Schumacher mit einem Distanzschuss in der 79. Minute erneut zu einer Glanztat. Die riesen Chance zum 3:1 hatte Tom Abadjiew, doch auch er scheiterte am glänzend reagierenden Trunk (82.). In den Schlussminuten brannte es mehrmals lichterloh im Strafraum der Einheimischen, doch die Gäste konnten aus ihren Möglichkeiten kein Kapital schlagen. In der 86. Minute forderte Bamberg vehement Foulelfmeter, der Unparteiische sah es aber anders und ließ weiterlaufen. Nochmals Glück für die Holm-Truppe, als Nicolas Esparza in der Nachspielzeit mit einem Distanzschuss nur den Querbalken traf. DJK-Trainer Holm sah den ersten Sieg auch als glücklich an: „Es war sicherlich nicht das Gelbe vom Ei, wir konnten zu keinem Zeitpunkt an die Leistungen von Weiden anknüpfen, der Gegner war uns in vielen Belangen überlegen. Aber für uns waren die drei Punkte am Ende ungemein wichtig. Der Druck war nach den zwei Auftaktniederlagen enorm groß, die Mannschaft hat das Glück auch erzwungen. Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht sonderlich gut verteidigt und haben nach dem Anschlusstreffer wacklige Füße bekommen“. (abd/lg)

      DJK Ammerthal – DJK Don Bosco Bamberg 2:1 (2:0)

      DJK Ammerthal:Schumacher – Stauber, Kohl, Zitzmann, Burger – Zischler, Abadjiew, Lieder – Mandula (46. Danner), Petracek (86. Haller), Laurer (67. Jonczy).

      DJK Bamberg:Trunk – Jessen, Kettler, Eckert (46. Schinn), Esparza – Eichhorn (42. Makrigiannis), Fischer, Wunder, Schmidt, Schäffer – Hoffmann (51. Körner).

      Tore:1:0 (26.) Dominik Mandula, 2:0 (29.) Johannes Kohl, 2:1 (55.) Martin Körner.

      Zuschauer:305.

      SR:Torsten Wenzlik (Velden).

      PM DJK Ammerthal
    • Jürgen Press beerbt Torsten Holm bei der DJK Ammerthal
      Fußball-Bayernligist stellte am Mittwochabend seinen neuen Trainer vor – 50-Jähriger soll Verein schnell zum Klassenerhalt führen

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      (Mit dem 50-jährigen Jürgen Press (Mitte) stellten Ammerthals Sportdirektor Tobias Rösl (r.) und Sportvorstand Stefan Badura (l.) am Mittwochabend den neuen Trainer des Fußball-Bayernligisten vor. Foto: Landgraf)

      Ammerthal. (asl) Die Führungsetage der DJK Ammerthal setzt mit der Verpflichtung von Jürgen Press als neuen Trainer ein deutliches Zeichen. Der ehemalige Chefcoach des FC Ingolstadt und von Wacker Burghausen sowie der frühere Co-Trainer des SSV Jahn Regensburg, der 2015/16 beim FC Tegernheim auf der Bank gesessen hatte, beerbt beim Fußball-Bayernligisten Torsten Holm, von dem sich der Verein am Dienstagabend trennte. Mit dem Fußball-Lehrer will die DJK das Saisonziel „Klassenerhalt“ so schnell wie möglich in trockene Tücher bringen. Es hatte sich schon seit längerem abgezeichnet, weshalb die Trennung von Holm für Kenner der Ammerthaler Fußball-Szene keineswegs überraschend kam. Am Montagabend hatte sich die DJK-Vorstandschaft in ihrer Sitzung zu diesem Schritt entschieden, am Dienstag wurde dies dem 44-Jährigen, mit dem Ammerthal in der letzten Saison in die Bayernliga aufgestiegen war, vor dem Training persönlich und nicht per anderem Kommunikationsweg mitgeteilt. Über die Gründe der Trennung wurde seitens der DJK Stillschweigen vereinbart.

      DJK-Sportdirektor Tobias Rösl bedankte sich am Mittwochabend nochmals bei Holm für seine bei der DJK geleistete Arbeit und wünschte ihm für seine weitere Laufbahn „alles erdenklich Gute“.
      Gleichzeitig stellten der Sportdirektor und Sportvorstand Stefan Badura im DJK-Sportheim mit Jürgen Press den Nachfolger vor. „Jürgen hat uns durch seine fachlichen Fähigkeiten überzeugt“, sagte Badura zur Verpflichtung. Zudem passe Press menschlich bestens zur DJK Ammerthal. Der neue DJK-Coach begann seine Trainerkarriere 1987 beim MTV Ingolstadt. Ab 1991 trainierte der 50-Jährige verschiedene Jugendmannschaften des FC Bayern München – unter anderem in Zusammenarbeit mit Gerd Müller. Nach seiner Zeit bei den Bayern leistete Press Entwicklungshilfe in Kuba, Panama, Brasilien und Costa Rica und hospitierte danach bei verschiedenen südamerikanischen Profi-Klubs.
      Seinen größten Erfolg feierte er aber mit dem SSV Jahn Regensburg. Als Co-Trainer stieg er mit den Rot-Weißen in die damalige Regionalliga Süd auf. 2003 schaffte er dann unter Chefcoach Günter Sebert mit den Regensburgern sogar den Einzug in die 2. Bundesliga, verließ den Verein aber anschließend. Nach Engagements beim FC Ingolstadt 04, dem SV Wacker Burghausen, der nigerianischen U20, mit der er bei der Weltmeisterschaft 2013 in der Türkei bis ins Achtelfinale vorgestoßen war, und in Tegernheim übernimmt Press nun Ammerthal.

      „Ich freue mich auf die Aufgabe bei der DJK“, sagte Press. Der Reiz für ihn, in Ammerthal das Traineramt zu übernehmen, liegt seiner Aussage „im Verein“. „Das heißt konkret: Die DJK hat eine sehr gute Infrastruktur und ein ungemein interessantes Team, das ich weiter entwickeln will“, so der 50-Jährige. Der gab als primäres Ziel für den Aufsteiger den Klassenerhalt an.

      PM DJK Ammerthal
    • DJK entscheidet auch das nächste Derby für sich
      Ammerthaler Bayernliga-Fußballer gewinnen gegen die SpVgg SV Weiden mit 3:0 (1:0) und stürzen die Schwarz-Blauen noch tiefer in den Abstiegsstrudel

      Ammerthal. (abd/lg) Die DJK Ammerthal ist die neue Nummer 1 in der Oberpfalz – zumindest in der Fußball-Bayernliga. Denn nur eine Woche nach dem 3:1-Erfolg beim FC Amberg gewann die Mannschaft von Trainer Jürgen Press, der seit seinem Amtsantritt damit immer noch ungeschlagen ist, das zweite Derby in Folge. Am Sonntagnachmittag setzte sich die DJK zuhause vor über 500 Zuschauern gegen die SpVgg SV Weiden sicher mit 3:0 (1:0) durch und stürzte die Gäste noch weiter in den Abstiegsstrudel hinein. Bei der Wasserwerk-Elf, die während der Woche Franz Koller als neuen Coach vorgestellt hatte, zeigte dieser Wechsel nicht den erhofften Effekt.

      In einem überaus packenden und kampfbetonten Spiel auf tiefem Untergrund gewann die DJK Ammerthal am Ende hochverdient. Somit bleibt die Mannschaft der DJK unter ihrem neuen Trainer Jürgen Press auch im sechsten Spiel in Folge unter seiner Regie ungeschlagen und kletterte damit bei mittlerweile 28 Punkten auf Platz acht. Franz Koller, neuer Trainer der SpVgg Weiden, sprach bei seinem ersten Spiel an der Seitenlinie der Weidener von einem verdienten Erfolg für die DJK: „Man hat hier deutlich gesehen, wer mit Selbstvertrauen auf dem Platz steht und wer nicht. Ammerthal trat mit breiter Brust an, meine Mannschaft hat nach der langen Durststrecke doch Probleme im Spielaufbau, der Einsatz allerdings stimmte. Aber gerade im letzten Drittel des Spielfeldes fehlten uns die kreativen Ideen, Ammerthal vor ernsthafte Probleme zu stellen. Wir lassen uns dennoch nicht unterkriegen, ich bin von meiner Mannschaft überzeugt, dass wir da unten wieder raus kommen. „ Vom Anstoß weg kontrollierten die Platzherren das Geschehen mit gefälligen Passspiel, versuchten Linie ins Spiel zu bringen und ließen den Ball teilweise geschickt durch die eigenen Reihen laufen, ohne allerdings dabei richtig gefährlich zu werden. Die defensiv eingestellte Elf von Trainer Koller lauerte auf Konter, die DJK tat sich auch schwer gegen diesen kompakt stehenden Gegner, die entscheidende Lücke zu finden.

      Es tat sich bis zur 15 Minute relativ wenig vor beiden Toren. Trotz der optischen Überlegenheit der Ammerthaler hatten die Schwarz-Blauen durch Benjamin Werner die bis dahin beste Chance, doch Mario Zitzmann klärte in der 21. Minute auf der Linie. In der 25. Minute gab Schiedsrichter Sven Bode einen Treffer von Maxi Zischler nicht, eine Torwart-Behinderung soll dafür ausschlaggebend gewesen sein. Ammerthal weiter mit deutlich mehr Spielanteilen versuchte mit durchdachtem Aufbauspiel den Gegner auszuhebeln, allerdings fehlte mehrmals der letzte Pass, um für ernsthafte Gefahr zu sorgen. Schrecksekunde für Ammerthal in der 35. Minute nach einem Fehler des ansonsten stark aufspielenden Patrick Stauber, doch Torwart Marcel Schumacher bügelte aus. Ein Zuckerpass von Dominik Haller auf DJK-Torjäger Michael Jonczy, der auf dem Weg zum nicht mehr zu stoppen war, bedeutete in der 43. Minute die bis dahin doch verdiente Führung. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst am Spielverlauf wenig. Ammerthal agierte weiter äußerst clever, was Jürgen Press auch deutlich heraus stellte: „Meine Mannschaft lieferte speziell in der zweiten Halbzeit ein in jeglicher Hinsicht starke Vorstellung ab. Sie kämpfte um jeden Zentimeter Boden und versuchte dabei, auch noch richtig gut Fußball zu spielen. Wir sind auf einem guten Weg, müssen nur weiter konzentriert arbeiten“.

      In der Tat gab die Mannschaft auf dem immer tiefer werden Bodenverhältnissen keinen Ball verloren. Hieraus resultierte auch ein Freistoß, den Friedrich Lieder nach innen brachte und Mario Zitzmann unhaltbar für Gästekeeper Dominik Forster zur 2:0-Führung im Tor unterbrachte. Was man Weiden trotz des Rückstands zu Gute halten muss, ist die Tatsache, dass die Mannschaft keinesfalls aufsteckte und nochmal alles , um die Wende einzuleiten. Die Möglichkeit hierzu wäre bei konsequenterem Abschluss durchaus auch möglich gewesen. Doch die DJK überstand die Druckphase ab der 70.Minute mit Glück und Geschick, hatte in dieser Zeit auch mehrmals die Möglichkeit bei vielversprechenden Konterangriffen für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Für diese zeichnete sich schließlich Tobias Laurer verantwortlich, der nach überragender Vorarbeit von Tom Abadjiew den Ball nur noch über die Linie drücken musste.

      DJK Ammerthal: Schumacher – Stauber, Kohl, Zitzmann, Mandula – Zischler, Burger (78. Fürsattel), Haller (86. Danner), Lieder – Laurer, Jonczy (77. Abadjiew).

      SpVgg SV Weiden: Forster – Wendl, Jobst, Reich (65. Kießling), Riester, Scherm (67. Paulus), Graf, Hudec (71. Rodler), Schneier, Hegenbart, Werner.

      Tore: 1:0 (43.) Michael Jonczy, 2:0 (60.) Mario Zitzmann, 3:0 (90.) Tobias Laurer.

      Zuschauer: 535.

      SR: Sven Bode (Nürnberg).

      PM DJK Ammerthal
    • Michael Jonczy bleibt der DJK Ammerthal weiter treu
      Torschützenkönig der Fußball-Bayernliga Nord verlängert vorzeitig seinen laufenden bis Ende der Saison 2018/19 – Großteil des Kaders bindet sich ebenfalls längerfristig

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      (Michael Jonczy bleibt der DJK Ammerthal treu. Der 29-jährige Ausnahmestürmer verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis Ende der Saison 2018/19. Foto: asl)


      Ammerthal. (asl) Es ist zwar „nur“ eine Vertragsverlängerung, aber die ist vorzeitig und richtungsweisend sowie ein ganz wichtiger Mosaikstein. Der Fußball-Bayernligist DJK Ammerthal bastelt eifrig an seinem schlagkräftigen Kader, mit dem in der neuen Saison dann hoffentlich wieder die Bayernliga in Angriff genommen wird. Sportdirektor Tobias Rösl brachte am Wochenende den ersten Coup in trockene Tücher. Denn mit dem 29-jährigen Michael Jonczy bleibt ein Ausnahmestürmer längerfristig der Elf von Trainer Jürgen Press treu, der in den letzten Jahren in der Bayern- und auch in der Regionalliga in der Torschützenliste ständig weit vorne zu finden war und heuer aktuell mit 17 Treffern in 21 Spielen bester Torjäger der Bayernliga Nord ist.

      „Wir waren uns mit Michael schnell einig“, freut sich Rösl. „Wir setzen weiter auf Kontinuität und bleiben unserem eingeschlagenen Weg treu.“ Jonczy unterschrieb seinen bis 2018 laufenden Vertrag vorzeitig bis zum Ende der Saison 2018/19. „Wir haben unsere Hausaufgaben perfekt gemacht. Dass Michael sich entschlossen hat, frühzeitig zu verlängern, zeugt von unserer seriösen und perspektivischen Arbeit“, so Ammerthals Sportdirektor weiter. Jonczy lief seit der Saison 2010/11 für den SC Eltersdorf in der Landes-, Bayern- und Regionalliga auf. In den letzten fünf Spielzeiten kam er auf insgesamt 128 Einsätze im Eltersdorfer Trikot, in denen er 65 Tore erzielt hatte. Zuvor stand er bei den damaligen Landesligisten TSV Neustadt/Aisch und ASV Neumarkt unter Vertrag und schoss in drei Saisons in der Gruppe Mitte 60 Treffer. Für die DJK Ammerthal stürmt er seit der Spielzeit 2014/15 und hatte nach dem Abstieg aus Bayernliga am sofortigen Wiederaufstieg mit seinen sagenhaften 38 Toren in 34 Spielen in der letzten Saison maßgeblichen Anteil. Und nicht nur er: Mit dem Großteil des Kaders haben die DJK-Verantwortlichen bereits vor Weihnachten die Weichen gestellt. Viele Leistungsträger, die demnächst bekanntgegeben werden, werden sich ebenfalls längerfristig an die DJK binden.

      PM DJK Ammerthal
    • Am Ende soll der Bayernliga-Erhalt stehen
      DJK Ammerthal steigt am 8. Januar in die Vorbereitung ein – 29 Trainingseinheiten und vorerst sechs Testspiele sind terminiert worden


      Ammerthal. (asl) Die Vorgabe der Verantwortlichen des Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal ist klar und eindeutig: „Wir wollen so schnell wie möglich 42 Punkte erreichen und mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben“, sagt Sportdirektor Tobias Rösl, der nun mit Trainer Jürgen Press den durchaus anspruchsvollen Vorbereitungsplan festgezurrt hat. Und um dieses Vorhaben zu realisieren, steigt der momentane Tabellenzehnte am 8. Januar in die Vorbereitung auf die Restrückrunde ein. Die beginnt für die DJK-Kicker am 5. März um 15 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten ASV Neumarkt. „Wir stehen so da, wie wir uns es erwünscht hatten“, unterstreicht Rösl, der einen mit vielen Trainingseinheiten und Testspielen gespickten Trainingsplan erarbeitet hat. Insgesamt 29 Übungseinheiten, gemischt aus Konditions-, Fitness und Mannschaftraining, sowie sechs Testspiele gegen zum Teil hochklassige Gegner stehen den Ammerthaler Fußballern bevor. Trainiert wird auf dem Kunstrasen-Platz des SV Raigering sowie im CrossFit-Studio in Amberg, mit dem die DJK eine Kooperation vereinbart hat.

      Ammerthal geht dabei mit dem bewährten Kader in die Rest-Saison. „Wir haben mit Balthasar Sabadus bewusst nur einen Winter-Transfer getätigt. Wir legen unser Augenmerk auf Stabilität und Kontinuität. Unser Team ist stark genug, um die sportlichen Ziele zu erreichen“, ist sich Rösl sicher. Genau diese Prämisse verfolgt der Sportliche Leiter seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren. „Wir haben in allen Bereichen grundlegende Veränderungen vorgenommen und zudem eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt. Alles Maßnahmen, die nun endlich greifen“, erklärt der Sportdirektor. Seit dem 0:2 beim TSV Großbardorf am 26. November standen bei den Ammerthalern Erholung und Regeneration auf dem Programm. Auf die Teilnahme an Hallenturnieren wurde daher heuer erneut komplett verzichtet. „Diese Pause war dringend notwendig, damit die Jungs etwas Abstand gewinnen, sie hatten komplett frei“, sagt Rösl. „Unser Fokus liegt ganz klar auf der Restrückrunde in der Bayernliga und dem Klassenerhalt. Darauf sind unsere Planungen ausgerichtet.“ Deswegen werde rechtzeitig mit der Vorbereitung begonnen. Heißt für die DJK-Kicker konkret: Am 8. Januar von 11 bis 12 Uhr geht es mit dem Athletik-Training los, nach dem gemeinsamen Mittagessen folgt ab 14.30 Uhr die erste Einheit auf dem Raigeringer Kunstrasen. In den ersten beiden Wochen werden dabei vor allem die konditionellen Grundlagen gelegt. Nach sieben weiteren Einheiten folgt am 22. Januar um 15.30 Uhr entweder in Raigering oder in Ingolstadt das erste Spiel, in dem es gegen den Regionalligisten FC Ingolstadt II geht. Die knackige Vorbereitung sieht ab dem 28. Januar dann sechsweitere Trainings vor. Am 4. Februar findet dann ab 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Raigering oder in Regensburg das zweite Testspiel statt, dieses Mal geht es gegen den Süd-Bayernligisten SSV Jahn Regensburg II. Sieben Tage später, am 11. Februar um 14 Uhr geht es dann gegen den Regionalligisten 1. FC Nürnberg II, wobei hier der Ort ebenfalls noch offen ist. Am 14., 18. und 25. Februar testet die DJK Ammerthal gegen den SV Raigering (18.45 Uhr), gegen den SV Etzenricht (12 Uhr in Burglengenfeld) und gegen den Regionalligisten SV Schalding-Heining (15 Uhr), ehe am 5. März um 15 Uhr zu Hause gegen den ASV Neumarkt der nächste Grundstein für die Mission „Klassenerhalt“ gelegt werden soll.

      PM DJK Ammerthal
    • Vier wichtige regionale Eckpfeiler verlängern vorzeitig


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      (Johannes Kohl, Benjamin Burger, Patrick Stauber und Tobias Lauer (v. l.) haben ebenso wie Top-Torjäger Michael Jonczy vorzeitig ihre Verträge beim Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal verlängert. Fotomontage: asl)

      Johannes Kohl, Benjamin Burger, Patrick Stauber und Tobias Laurer bleiben dem Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal weiter erhalten und verlängern langfristig
      Ammerthal. (asl) Der Kader des Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal für die kommenden Spielzeiten nimmt immer mehr Konturen an. Nachdem letzte Woche schon bekanntgegeben wurde, dass Top-Torjäger Michael Jonczy seinen Vertrag bereits vor Weihnachten vorzeitig verlängert hatte, teilte am Dienstag Sportdirektor Tobias Rösl mit, dass vier weitere Akteure schon vor den Feiertagen ihre laufenden Verträge verlängert haben: Kapitän Johannes Kohl, Benjamin Burger, Patrick Stauber und Tobias Laurer bleiben dem aktuellen Tabellenzehnten der Bayernliga Nord-Gruppe über 2018 hinaus erhalten. Wie verkündet, haben die DJK Vorstände und Sportchef Tobias Rösl bereits vor Weihnachten die Weichen gestellt. „Wir setzen auf Kontinuität und Stabilität“, freut sich Rösl. „Mit Johannes, Benny, Patrick und Tobias haben sich Akteure längerfristig an uns gebunden, die aus der Region stammen. Damit bleiben wir unserer Linie treu, auf Spieler aus unserer Gegend zu setzen, das Gerüst aus ihnen steht somit“, so der Sportdirektor weiter. Kapitän Johannes Kohl geht dabei heuer im Sommer in seine dritte Saison bei der DJK Ammerthal. Der 31-jährige Innenverteidiger war zu Beginn der Spielzeit 2015/16 vom Liga-Konkurrenten SpVgg SV Weiden zur DJK gewechselt. Der Stabilisator in der Ammerthaler Defensive bestritt bis zur aktuellen Winterpause 55 Partien für die DJK, in denen er bislang sieben Treffer markierte. Ebenso seit 2015 gehört der ehemalige Amberger und Weidener Mittelfeldstratege Benjamin Burger zum Ammerthaler Kader. Der 25-Jährige, der ebenfalls von der SpVgg SV Weiden gekommen war, wurde bei der DJK in den letzten beiden Jahren 48 Mal eingesetzt, dabei traf er zweimal.

      Als ein richtiges „DJK-Urgestein“ kann da schon Tobias Laurer bezeichnet werden, der bereits in der Saison 2013/14 – damals vom FC Amberg kommend – das DJK-Trikot trägt. Der erst 23-jährige und torgefährliche Mittelfeldspieler wurde seitdem insgesamt 77 Mal in der ersten und zweiten Mannschaft eingesetzt. Dabei schoss er 28 Tore für sein Team und bereitete zudem neun weitere Treffer vor. Nur eine Spielzeit in Ammerthal weniger kann Patrick Stauber vorweisen. Er schloss sich 2014 von seinem Heimatverein SV Raigering kommend der DJK an und ist seitdem als Außenverteidiger nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken. Der 26-Jährige kam seitdem 85 Mal zum Einsatz. „Wir freuen uns, dass uns unsere Jungs – vier wichtige Eckpfeiler – langfristig die Treue halten. Das spricht für unsere solide und beständige Arbeit“, so Sportdirektor Rösl dazu, der gleichzeitig für diese Woche weitere wichtige Verlängerungen ankündigte.

      PM DJK Ammerthal
    • Nächste Teilaufgabe der Planungen ist erledigt
      Keeper Marcel Schumacher und Mittelfeldspieler Tom Abadjiew verlängern beim Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal ebenfalls vorzeitig ihre Verträge längerfristig

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      (Mit Torwart Marcel Schumacher (l.) und Tom Abadjiew (r.) verlängerten zwei weitere Leistungsträger vorzeitig und längerfristig ihre Verträge. Fotomontage: asl)

      Ammerthal. (asl) Die nächste Teilaufgabe der längerfristigen Planungen des Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal ist erledigt. Nach Michael Jonczy, Johannes Kohl, Tobias Laurer, Benjamin Burger und Patrick Stauber hat Sportdirektor Tobias Rösl dem künftigen Kader zwei weitere wichtige Mosaiksteine hinzugefügt. Denn auch Schlussmann Marcel Schumacher und Mittelfeldakteur Tom Abadjiew sagten schon vor den Feiertagen zu und verlängerten ihre Verträge über 2018 hinaus. Damit kann sich Trainer Jürgen Press schon über sieben Spieler freuen, mit denen der aktuelle Tabellenzehnte in die nächsten Jahre geht. Stabilität und Kontinuität – das sind die beiden Schlagworte, die bei der DJK Ammerthal nicht umsonst ganz oben auf der Liste stehen. „Wir wollen uns in der Bayernliga etablieren. Daher freuen wir uns, dass uns mit Marcel und Tom zwei weitere Spielerpersönlichkeiten vorzeitig ihre Zusage gaben und uns längerfristig erhalten bleiben werden“, so Rösl.

      Apropos Stabilität: Das bisherige gute Abschneiden des Bayernliga-Aufsteigers, der auf dem besten Wege zum schnellen Klassenerhalt ist, ist ganz eng mit dem Namen Marcel Schumacher verbunden. Denn der 21-jährige Torhüter hat sich seit seinem Wechsel 2015 vom ASV Neumarkt nach Ammerthal bei der DJK ganz schnell zur unumstrittenen Nummer 1 zwischen den Pfosten gemausert. Dank seiner Reflexe, seiner Übersicht und seiner Strafraumbeherrschung hatte Schumacher nicht maßgeblichen Anteil am sofortigen Wiederaufstieg in der Bayernliga, sondern auch daran, dass die Press-Elf momentan im gesicherten Mittelfeld rangiert. „Er ist ein Teufelskerl im Tor, der uns schon viele Punkte gerettet hat“, charakterisiert Rösl seinen Schlussmann. Genauso wichtig und unverzichtbar für die Ammerthaler ist Tom Abadjiew. Der 23-Jährige war Anfang dieser Spielzeit vom Bayernligisten SC Eltersdorf zur DJK gewechselt. Der Abwehrspieler hatte bereits Einsätze in der Regionalliga und war in den vergangenen Spielzeiten Stammspieler in der Bayernliga. Er wurde beim 1. FC Nürnberg in der Jugend ausgebildet und wechselte danach zum SC Eltersdorf, wo er vier Jahre spielte. In Ammerthal kam er in dieser Saison bereits auf 22 Einsätze, in denen er zwei Treffer markierte und zwei weitere vorbereitete. Mit diesen zwei Personalien sind die Planungen bei der DJK Ammerthal bei weitem aber noch nicht abgeschlossen. In den nächsten Tagen, so Sportdirektor Rösl, sollen weitere Verlängerungen bekanntgegeben werden.

      PM DJK Ammerthal
    • Höchst umstrittener Handelfmeter entscheidet Derby
      DJK Ammerthal unterliegt dem ASV Neumarkt mit 0:1 (0:1) – Gastgeber liefern Partie auf Augenhöhe

      Ammerthal. Ein höchst umstrittener Handelfmeter entschied am Mittwochabend vor rund 400 Zuschauern das Oberpfalzderby zwischen der DJK Ammerthal und dem ASV Neumarkt, der mit 1:0 (1:0) die Oberhand behielt. Es entwickelte sich zu Beginn eine Partie auf ausgeglichenem Niveau. Warum sie sich Neumarkt als eine der besten Defensivreihen in der Liga präsentiert, demonstrierte der Gast eindeutig. Die DJK konnte sich kaum eine zwingende Einschussmöglichkeit erarbeiten, wurde meist zu langen Bällen gezwungen, die in der massiven Abwehrreihe kaum etwas einbrachten. Es dominierten eindeutig die Abwehrreihen, einen entscheidenden Vorteil konnte sich zunächst keine der beiden Mannschaften erspielen. Man neutralisierte sich, in der Offensive fehlten hüben wie drüben die kreativen Ideen und die nötige Durchschlagskraft. Mit zunehmender Spieldauer aber fanden die Gäste etwas besser ins Spiel, der Druck auf das von DJK-Keeper Marcel Schumacher nahm zu. Der Gast zeigte nun mehr Engagement im Spiel nach vorne und gewann auch zusehends mehr Zweikämpfe im Mittelfeld.

      In der 34. Minute musste Schumacher sein ganzes Können aufbieten, um einen Gewaltschuss von Schrödl über den Querbalken zu befördern. Nach 42 Minuten entschied der Unparteiische rund 20 Meter vor dem Tor auf Freistoß. Schrödl donnerte den Ball in die Mauer, zum Entsetzen der zahlreichen Zuschauer wollte der Schiedsrichter ein Handspiel gesehen haben – höchst fragwürdig. „Ob das Hand war oder nicht, will ich nicht beurteilen, aber wir nehmen die drei Punkte gerne mit. Das Spiel gab ansonsten nicht sonderlich viel Chance zu. Wir haben im zweiten Durchgang einen sehr hohen läuferischen Aufwand betrieben und den Sieg dann auch über die Zeit gerettet“, sagte ein glücklicher Gästetrainer Dominik Haußner. Ammerthal hingegen war im ersten Abschnitt insgesamt viel zu passiv, so dass die ASV-Abwehr kaum in Verlegenheit geriet. Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, viel spielte sich im Mittelfeld ab, wenngleich jetzt die DJK etwas mehr für die Offensive tat, ohne dabei aber richtig gefährlich zu werden. Erst in der letzten halben Stunde nahm die Partie dann deutlich an Fahrt auf. Ammerthal wurde mutiger und drängte nun mit aller Macht auf den Ausgleich. Doch die Abwehr um den Ex-Ammerthaler Schlussmann Kevin Schmidt stand sattelfest und ließ kaum was zu.

      Die überwiegend langen Bälle der Ammerthaler wurden meist aus der Gefahrenzone befördert. Auch wurden viele knifflige Aktionen im ASV-Strafraum nicht gepfiffen, es fehlte hier und da auch das Quäntchen Glück. Der Druck auf das Tor von Neumarkt wurde in den Schlussminuten immens, doch es fehlte letztendlich das entscheidende Zuspiel, zudem wurden zahlreiche Standartsituationen immer wieder von der sicher agierenden ASV-Abwehr auf der Gefahrenzone befördert, so dass die Gäste den Sieg über die Zeit schaukeln konnten. DJK-Trainer Jürgen Press sah am Ende auch einen verdienten Sieg des ASV: „Wir haben gegen eine in taktischer Hinsicht hervorragende und clevere Mannschaft gespielt, sind im ersten Durchgang nicht in die Gänge und vor allem nicht in die Zweikämpfe gekommen. Auf der anderen Seite haben wir aber auch keine Torchancen zugelassen. Schade, dass wir wegen so einem zweifelhaften Handelfmeter in Rückstand gerieten. Ich denke schon, dass es ein Spiel auf Augenhöhe war.“ (abd/lg)

      DJK Ammerthal: Schumacher – Mandula (63. Kohl), Zitzmann, Sabadus. Danner – Zischler, Burger (60. Laurer), Lieder, Haller – Abadjiew (63. Petracek), Jonczy

      ASV Neumarkt: Schmidt – Stephan, Binder (83. Buchner), Bellmann – Eger (90. Klier), Marx, Neumayer, Pfindel, Heinloth – Grunner (46. Tiefel), Schrödl

      Tore: 0:1 (42./Handelfmeter) Alexander Pfindel

      SR: Martin Speckner (Runding)

      Zuschauer: 407

      PM DJK Ammerthal
    • DJK gegen „launische Diva“ auf dem Prüfstand
      Ammerthaler Bayernliga-Fußballer reisen am Samstag um 15 Uhr nach Eltersdorf – Jonczy und Abadjiew feiern Wiedersehen mit Ex-Kollegen

      Am 29. Spieltag in der Fußball-Bayernliga Nord erwartet die DJK Ammerthal am Karsamstag um 15 Uhr den SC Eltersdorf. Sieben Spiele, inklusive ein Nachholspiel gegen den VfB Eichstätt (3. Mai), stehen insgesamt für die DJK noch auf dem Programm. Derzeit musste die Elf von Jürgen Press nach den zuletzt beiden knappen Niederlagen gegen die SpVgg Ansbach (1:2) und den ASV Neumarkt (0:1) einen kleinen Rückschlag einstecken, der Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz wurde verpasst. Zehn Siege, sieben Unentschieden und zehn Niederlagen hat die DJK bislang vorzuweisen. Bedeutet bei 37 Punkten derzeit Tabellenplatz zehn. Einen Platz vorher rangiert der SC Eltersdorf mit 38 Punkten, ein Zwischenergebnis, mit dem die Mittelfranken wohl nicht gänzlich zufrieden sein werden. Denn die Zielsetzung war zu Beginn der Saison aufgrund des hochwertigen Kaders berechtigt schon eindeutig in Richtung Spitzenplatz ausgegeben. „Wir wollen um den Aufstieg mitspielen“, so die Aussage von Trainer Bernd Eigner, der seinen Vertrag in Eltersdorf mittlerweile auch bereits wieder um ein Jahr verlängert hat.

      In dieser Saison ist der Zug in Richtung Regionalliga definitiv abgefahren, aber die Quecken blicken voraus. „Ich komme nicht zu einem Verein und gehe wieder, wenn ich noch nicht fertig bin“, sagte Eigner der in der laufenden Saison doch mit erheblichen Verletzungsproblem einiger Stammspieler zu kämpfen hatte und deshalb ab der nächsten Saison einen neuen Versuch starten will. Der SCE erwies sich bislang irgendwie auch als die „launische Diva“ der Liga, was die positiven Ergebnisse gegen Mannschaften aus der Spitzengruppe oder dann wieder nicht eingeplante Niederlagen gegen Tabellenkellerkinder unterstreicht. Fakt ist jedenfalls, die Mannschaft hat Qualität und sehr viel Potenzial. Die Ammerthaler Elf von Trainer Jürgen Press wird sich erneut auf einen harten Kampf einstellen müssen, will man den ein oder anderen Punkt ergattern, der auch noch enorm wichtig wäre, um den Klassenerhalt frühzeitig zu untermauern. Es war unterm Strich entschieden zu wenig, was die DJK am vergangenen Mittwoch gegen den neuen Tabellenführer ASV Neumarkt angeboten hatte, den man kaum in ernsthafte Verlegenheit bringen konnte.

      Press blickt auch nur von Spiel zu Spiel: „Wir haben jetzt aus meiner Sicht die nächste Spitzenmannschaft vor der Brust, die vor der Saison berechtigter Weise auch Ambitionen hatte, um den Aufstieg mitzuspielen. Vom jetzigen Tabellenstand her werden wir uns daher auch nicht blenden lassen. Wir wollen wieder in die Erfolgsspur zurück. Ich bin mir auch sicher, dass meinen Mannschaft alles in die Waagschale werfen wird, um gegen diesen starken Gegner zu bestehen“. Bei diesem Match treffen am Rande Ammerthals Torjäger Michael Jonczy und Tom Abadjiew auf einige ihre ehemaligen Mannschaftskameraden, klar, dass es hier auf beiden Seiten an Motivation nicht fehlen wird. Personell steht dem Trainer der gleiche Kader wie zuletzt gegen Neumarkt zu Verfügung. (abd/lg)

      PM DJK Ammerthal
    • Später Elfmeter sichert der DJK das Remis
      Ammerthaler Bayernliga-Fußballer holen gegen Eltersdorf ein 2:2 (1:2) – Michael Jonczy verwandelt zwei von drei Strafstoß-Versuchen

      In der Nachspielzeit ist dem Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal am Samstag im Heimspiel vor 245 Zuschauern gegen den SC Eltersdorf durch einen verwandelten Handelfmeter von Michael Jonczy doch noch der insgesamt glückliche aber verdiente 2:2 (1:2)-Ausgleichstreffer gelungen. „Nach den vorausgegangen zwei Niederlagen war schon eine gewisse Verunsicherung meiner Mannschaft festzustellen. Wir wirkten ungeordnet und lange nicht so, wie ich mir unser Spiel eigentlich vorstelle. Wir haben nach dem Rückstand völlig den Fanden verloren“, sagte DJK-Coach Jürgen Press nach der nicht sonderlich guten Partie seiner Truppe und fügte an: „Die gelb-rote Karte für Tobias Laurer nach 50 Minuten hat dann unser System vollends über den Haufen geworfen. Dennoch Kompliment an meine Mannschaft, die letztendlich einer beherzten Schlussoffensive doch noch den verdienten Ausgleich erzwungen hat“.

      Ein Sonderlob hatte Press für Michael Jonczy, der nach einem verschossenen Foulelfmeter (60.) sich in der Nachspielzeit bei einem Handelfmeter zum dritten Mal antrat und verwandelte. „Man muss schon ganz dicke Cojones (auf Deutsch: Eier) haben, hier nochmals den Mut zu haben und das Ding zu versenken“, so Press. Von Anstoß weg waren die Gäste aus Mittelfranken klar die tonangebende Mannschaft, umso überraschender die Ammerthaler Führung, als Jonczy nach sechs Minuten einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zur Führung verwandelte. Die Antwort kam nur wenige Minuten später, als Patrick Schwesinger eine Musterkombination zum Ausgleich nutzte (11.). Völlig verdient gelang den Mittelfranken nach 29 Minuten sogar noch durch Tobias Herzner der Führungstreffer. Ammerthal zeigte sich hier in der Folge über weite Strecken völlig von der Rolle, brachte kaum noch Konstruktives zustande. Pech hatte die DJK allerdings, nachdem Jonczy bei einem Zufallsprodukt das Lattenkreuz traf und den zurückspringenden Ball dann Florian Danner ebenfalls nur an die Querlatte setzte (44.).

      Gästecoach Bernd Eigner war mit der Darbietung seiner Schützlinge bis dahin auch zufrieden: „Wir wussten, dass Ammerthal mit dem Nachholspiel eine harte Woche hinter sich hatte. Wir wollten hier schon einen Dreier mitnehmen, haben in der ersten Halbzeit auch sehr gut gespielt und sind verdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit war die Souveränität trotz Überzahl dahin. Ammerthal wurde von Minute zu Minute stärker und kam letztendlich noch zum verdienten Unentschieden.“ Dies lag allerdings auch an DJK-Schlussmann Marcel Schumacher, der in der 47. Minute eigentlich einen unhaltbaren Distanzschuss von Manuel Stark irgendwie noch zur Ecke klärte und zum anderen weil die Gäste im Verlauf weit nicht mehr so dominant wie noch in Halbzeit eins agierten. Das Blatt schien sich vollends zu wenden, als die DJK nach einem Foul an Dominik Haller einen berechtigten Foulelfmeter zugesprochen bekam. Jonczy trat an und scheiterte an TW Hausner (60.). Das Spiel nahm nun weiter deutlich an Fahrt auf, die DJK drängte die Gäste, die bei weitem nicht mehr an das Niveau der ersten Halbzeit anknüpfen konnten auf den Ausgleich. Belohnt wurde die beherzte Schlussoffensive der Ammerthaler durch einen verwandelten Handelfmeter von Michael Jonczy in der Nachspielzeit, vorausgegangen war ein klares Handspiel im Strafraum von Tommy Kind. (abd/lg)

      DJK Ammerthal: Schumacher – Stauber, Kohl, Zitzmann (46. Fürsattel) Danner – Zischler, Sabadus (85. Mandula), Haller (73. Lieder) Abadjiew – Laurer, Jonczy

      SC Eltersdorf: Hausner - Fuchs, Köhler, Kind, Lindner – Dotterweich, Stark, R. Röder (88. Grinjuks) – Schwesinger (85. Zoumbare), Janz, Herzner (73. S. Röwe)

      Tore: 0:1 (7./Foulelfmeter) Michael Jonzcy, 1:1 (11.) Patrick Schwesinger, 1:2 (29.) Tobias Herzner, 2:2 (90.+2/Handelfmeter) Michael Jonczy

      Gelb-Rot: Tobias Laurer (50./DJK wiederholtes Foul)

      Rot: Kevin Köhler (81./SCE/ grobes Foulspiel)

      Zuschauer: 245

      SR: Thomas Zippe (Passau)

      Besondere Vorkommnisse: Jonczy (DJK) scheitert mit Foulelfmeter an SCE- Schlussmann Rainer Hausner (60.)

      PM DJK Ammerthal
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      Würzburger Talentschmiede testet die DJK
      Ammerthaler Bayernliga-Fußballer reisen am Samstag um 16 Uhr zur Zweitliga-Reserve der Kickers

      Mit dem Auswärtsspiel am Samstag beim FC Würzburger Kickers II (16 Uhr) wartet in der Fußball-Bayernliga Nord die nächste schwere Aufgaben auf die DJK Ammerthal. Trotz des bereits erfolgten Abzugs von drei Punkten am grünen Tisch aufgrund des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs vom zweiten Spieltag hat Würzburg II die 40 Punkte-Marke bereits überschritten und rangiert auf einem hervorragenden siebten Tabellenplatz. Der Klassenerhalt ist damit in trockenen Tüchern. 1:1 stand es am 25. September im Hinspiel letzten Jahres nach überaus packenden 93 Minuten. Durch ein Tor von Florian Danner (84.) führte die DJK bis zur dritten Minute der Nachspielzeit und kassierte durch Pascal Jeni dann doch noch den für die Zweitliga-Reserve verdienten Ausgleichstreffer.

      Die Nachwuchstruppe von Trainer Claudiu Bozensan demonstrierte damals wie heute, was für ein außergewöhnliches Potenzial in ihr steckt. Verstärkt wurde die Mannschaft zur Winterpause noch durch Dominik Wüst (Offenbacher Kickers) und Dino Kardovic von der Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Nürnberg. Die Rot-Hosen kassierten am letzten Spieltag trotz einer kämpferisch starken Leistung wie es hieß, eine knappe 0:1-Niederlage beim ambitionierten TSV Aubstadt. Auf dem Sportgelände des Post SV Sieboldshöhe, hier trägt die Zweitliga-Reserve der Würzburger Kickers ihre Heimspiele aus, soll nun gegen die DJK Ammerthal im achten Spiel 2017 der vierte Sieg eingefahren werden. Ein 0:0 gegen den VfB Eichtätt sowie 1:1 gegen Viktoria Aschaffenburg lassen erahnen, warum die Mannschaft im gesicherten Mittelfeld zu finden ist. Die beiden Niederlagen gegen Aubstadt (0:1) und das 0:3 gegen den SC Eltersdorf schmälern kaum das bisher gute Abschneiden des Mitaufsteigers. Die Elf von Jürgen Press konnte am letzte Spieltag nur mit einer gehörigen Portion Glück nach einer restlos verschlafenen ersten Halbzeit durch zwei Elfmetertore von Torjäger Michael Jonczy noch ein glückliches 2:2-Unentschieden gegen Eltersdorf nach Hause schaukeln.

      Mit einer ähnlichen insgesamt dünnen Mannschaftsleistung dürfte bei den heimstarken Würzburgern wohl kaum was zu holen sein. Es muss wieder in jeglicher Hinsicht eine Schippe draufgelegt werden. „Nach dem Punktgewinn zuhause gegen Eltersdorf wollen wir nun bei den Würzburger Kickers II versuchen, wieder eine positive Serie zu starten. Das Spiel des hochtalentierten Kader der Kickers zeichnet sich durch temporeiches attraktives Kombinationsspiel aus“, so die Einschätzung von Press, der zudem von der Arbeit seines Trainerkollegen sehr überzeugt ist. „Claudiu Bozesan ist es bisher hervorragend gelungen, Nachwuchsspieler zu fördern und teilweise an den Profikader des Zweitligisten heranzuführen. Wenn es uns gelingt, in punkto Tempo und Athletik dagegenzuhalten, werden wir mit Sicherheit auf Augenhöhe ein interessantes Spiel abliefern.“ Ein paar Punkte werden für die DJK Ammerthal als Tabellenzehnter (38 Punkte), die in Würzburg zum dritten Mal mit demselben Aufgebot antreten kann, nötig sein um das Saisonziel – Klassenerhalt – zu realisieren. Der Bus, zum dem noch Fans zusteigen können, fährt um 11.30 Uhr vom Sportheim ab. (abd/lg)

      PM DJK Ammerthal
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      DJK macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt
      Ammerthaler Bayernliga-Fußballer gewinnen bei den Würzburger Kickers II mit 2:1 (1:0) – Haller und Abadijew treffen für die Press-Elf

      Ammerthal/Würzburg. (asl) Glückwunsch zum Klassenerhalt? „Vielleicht noch ein wenig zu früh“, sagt Tobias Rösl, Sportdirektor des Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal. „Aber wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg“. In der Tat, denn die Mannschaft von Trainer Jürgen Press setzte sich am Samstagnachmittag vor 130 Zuschauern bei der Zweitliga-Reserve des FC Würzburger Kickers auf dem Sportgelände des Post SV Sieboldshöhe mit 2:1 (1:0) durch und durchbrach damit die 40-Punkte-Marke. Fünf Spieltage vor dem Saisonende beträgt damit der Vorsprung auf die Abstiegsrelegationsränge neun Zähler. Zudem haben die DJK-Kicker im Endspurt mit vier Heimspielen (gegen Aubstadt, Eichstätt, Erlenbach und den Würzburger FV) sowie der Auswärtspartie beim VfL Frohnlach beste Aussichten, um die letzten rechnerischen Zweifel endgültig aus dem Weg zu räumen.
      Nach 29 absolvierten Partien hatten die Gastgeber um Trainer Claudiu Bozesan 41 Zähler auf dem Konto und 2017 in sieben Partien erst zwei Niederlagen hinnehmen müssen. „Claudiu ist es bisher hervorragend gelungen, Nachwuchsspieler zu fördern und teilweise an den Profikader des Zweitligisten heranzuführen. Wenn es uns gelingt, in punkto Tempo und Athletik dagegenzuhalten, werden wir mit Sicherheit auf Augenhöhe ein interessantes Spiel abliefern“, hatte DJK-Trainer Jürgen Press vor der Partie gesagt. Dazu konnte er die gleiche Anfangself, die zuletzt dem SC Eltersdorf ein 2:2 abgerungen hatte, auf das Feld schicken.

      Nach dem Punktgewinn zuhause am letzten Wochenende wollten die Ammerthaler bei den Unterfranken wieder eine positive Serie starten und das temporeiche Kombinationsspiel der Würzburger Kickers unterbinden. Gesagt, getan – denn die Gäste gingen hochkonzentriert in die Begegnung. Zudem spielte ihnen der frühe Führungstreffer durch Dominik Haller nach sechs Minuten in die Karten. Nach einem Konter über Michael Jonczy, der mit einem feinen Querpass den mitgelaufenen Haller bediente, behielt dieser die Nerven und überwand FC-Schlussmann Jan Nirsberger zum 1:0. Ein Tor, der aus der von Press ausgegebenen Taktik heraus fiel: Denn Ammerthal stand in der Defensive gegen die technisch beschlagenen Hausherren sicher, ließ die Kickers zu keiner Phase im ersten Durchgang zur Entfaltung kommen. Zudem setzte die DJK-Elf auf schnelle Gegenstöße, die jederzeit brandgefährlich waren. Was fehlte, war der letzte genaue Pass. „Das wird für uns in der zweiten Hälfte ein hartes Stück Arbeit. Aber wenn wir so auftreten wie in der ersten, in der Würzburg keine einzige nennenswerte Möglichkeit hatte, können wir drei Punkte mit nach Hause nehmen“, sagte Sportdirektor Rösl auf dem Weg in die Kabine. Eine Hoffnung, die sich zunächst nicht erfüllen sollte. Denn die Gastgeber, die ebenso wie die DJK Ammerthal keine Auswechslungen vornahmen, kamen hochmotiviert auf den Platz und legten noch einen Zahn zu. Ihre Bemühungen wurden bei ihrer ersten Chance durch den Ausgleich von Roman Hartleb in der 56. Minute schließlich auch gleich belohnt. Aus dem Gewühl am DJK-Strafraum heraus zog der FC-Akteur ab, Marcel Schumacher im DJK-Tor hatte keine Chance.

      Würzburg entwickelte danach logischerweise noch mehr Druck, aber die Kickers fanden kein geeignetes Mittel, um die DJK-Abwehr wirklich auszuhebeln. „Der FC hatte ein paar Halbchancen, die aber keine Gefahr waren“, bilanzierte Rösl. Ammerthal hingegen hielt konsequent und geduldig an dem von Press vorgegebenen Konzept fest, was sich letztendlich auszahlte. Maximilian Zischler eroberte sich den Ball und fand mit einem langen Ball Friedrich Lieder. Der wiederum behielt die Übersicht und bediente Tom Abadijew, der keine Mühe hatte, nach 75 Minuten für die Entscheidung zu sorgen. „Ein enorm wichtiger Erfolg für uns, mit dem wir fast durch sind“, freute sich nach dem Schlusspfiff Rösl.

      FC Würzburger Kickers II – DJK Ammerthal 1:2 (0:1)

      Würzburger Kickers II: Nirsberger – Boateng, Volz, Beier, Koller – Lotzen, Ünlücifci (68. Schnell Kretschmer/90. Klesse), Sakar, Hartleb – Wüst (60. Landshuter), Fries

      DJK Ammerthal: Schumacher – Danner, Kohl, Zischler, Zitzmann – Haller, Lieder (87. Mandula), Burger (70. Sabadus), Stauber – Jonczy (90.+3 Laurer), Abadijew

      Tore: 0:1 Haller (6.), 1:1 Hartleb (56.), 1:2 Abadijew (75.)

      Zuschauer: 130

      Schiedsrichter: Paul Birkmeir (Rohrenfels)

      PM DJK Ammerthal
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      Auf Wiedersehen SpVgg SV, willkommen bei der DJK
      Ralph Egeter, Stürmer des Weidener Fußball-Bayernligisten, wechselt in der neuen Saison nach Ammerthal

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      (Bildtext „Ralle“: Das Trikot der DJK Ammerthal hält Ralf Egeter (Mitte) schon mal in der Hand. Ab der Saison 2017/18 wird er es auch anziehen (mit der Rückennummer 19), sehr zur Freude von Sportvorsitzenden Stefan Badura (links) und Sportdirektor Tobias Rösl (rechts). Foto: DJK Ammerthal )

      Weiden/Ammerthal. (lst) Auf Wiedersehen SpVgg SV Weiden, herzlich willkommen bei der DJK Ammerthal: Der Weidener Fußball-Bayernligist verliert einen seiner Leistungs- und Sympathieträger. Denn Stürmer Ralph Egeter, der über ein Jahrzehnt den Schwarz-Blauen die Treue gehalten hatte, schließt sich in der neuen Saison der DJK Ammerthal an. „Für uns ist da ein Top-Transfer“, sagte am Sonntagnachmittag Ammerthals Sportdirektor Tobias Rösl, der zusammen mit Sportvorstand Stefan Badura den 26-jährigen Angreifer als ersten Neuzugang für die Spielzeit 2017/18 vorstellte. Dem Vernehmen nach soll es nicht der letzte Wechsel eines Weidener Akteurs zur DJK sein, wenngleich dies Rösl am Wochenende weder dementieren, noch bestätigen und kommentieren wollte. Denn in Fußballer-Kreisen halten sich die hartnäckigen Gerüchte, dass mit Andreas Wendl und Thomas Schneider zwei weitere Wasserwerk-Kicker künftig für die DJK auflaufen werden. Egeter, der in Ammerthal seine Ex-Kollegen Johannes Kohl, Fritz Lieder und Benny Burger wiedersehen wird, freut sich auf alle Fälle auf die neue Herausforderung. „Vielleicht ist es nicht schlecht, nach so langer Zeit mal wieder einen Tapetenwechsel zu haben“, sagte er. „Außerdem spielen ja einige alte Mannschaftskollegen bei der DJK, da hat es sich angeboten, da fällt der Wechsel ein bisschen leichter.“

      Egeter war in den letzten 13 Jahren nach der Insolvenz der alten SpVgg die Identifikationsfigur im Weidener Fußball. Trotz vieler höherklassiger Angebote, unter anderem vom FC Amberg, hielt der kopfballstarke Stürmer den Schwarz-Blauen die Treue und hatte maßgeblichen Anteil an den Aufstiegen von der Bezirksober-, in die Landes- und von dort aus in die Bayernliga. In dieser Saison kam Egeter aufgrund einer langwierigen Knöchelverletzung und einer anschließenden Operation im Januar bei der SpVgg SV lediglich zu fünf Einsätzen, in denen er zwei Tore markierte.„Ich hoffe, dass ich bis zur neuen Saison wieder fit sein und die DJK dann entsprechend unterstützen kann“, so Egeter. Neben den erwähnten Angeboten vieler Vereine hatte auch Ammerthals Sportdirektor Rösl immer wieder Kontakt zu dem 1,90 Meter großen Stürmer. „In den letzten Jahren waren andere Sachen, wie der erfolgte Umbruch, aber wichtiger. Aber jetzt sind wir vernünftig aufgestellt und sportlich durch unsere harte Arbeit auch für solche Spieler interessant geworden“, so Rösl. Dessen Ziel ist es, in Ammerthal langfristig eine stabile Bayernliga zu spielen. Und dazu soll ein Spielertyp wie Egter seinen Teil dazu beitragen.

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