[3.Liga] welchen (Traditions-)Verein, der momentan in der DFL (1. oder 2.Liga) spielt, wünscht ihr euch in die DFB-Bundesliga (3.Liga) zurück?

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    • CurvaSud schrieb:


      Eigentlich kann man doch den FC Ingolstadt als richtigen Nachfolger des ESV Ingolstadt bezeichen, und an die Tradition des 1919 gegründetet Vereins anknüpfen. Der Verein wurde meines Wissens komplett aufgelöst und die Geschäftsstelle usw. befindet sich doch alles beim alten ESV-Stadion in Ingolstadt-Ringesee.
      alten Thread nochmal durchgelesen: nein den ESV Ingolstadt gibts freilich weiter, nur ohne Fußballabteilung. Der FC 04 ist ein neuer Verein. die Zuordnung, z.B. beim Kicker oder auf Wikipedia ist mmn sachlich nicht gerechtfertigt
    • Eintracht Braunschweig. Sieht gut aus.



      HIntergrund1: Geile Fans, viele Auswärtsfahrer

      Hintergrund2: am Letzten Spieltag der 3. Liga mit Holstein selber mit meinem eigenen Auto nach Darmstadt gefahren und den Klassenerhalt gefeiert.
      Auf den Weg dahin, war jeder Rast Parkplatz in Blau-Gelb gehüllt.

      Wenn es unter der 2. Bundesliga sein sollte, dann Energie Cottbus

      EDIT:
      Ist es eigentlich nicht so gemeint:

      "Welchen (Traditions)verein, der momentan im DFB Spielt, wünscht ihr euch in der DFL Bundesliga zurück? "
      Gegen jeglichen Extremismus
    • in die 1. und 2. Buli darf man also nur, wenn man jede Menge Eventkunden und eine Plastikarena hat. Wer wie Fürth also durch Tüchtigkeit und solides Wirtschaften da drin ist, gehört also nicht rein.Aha. Also den Profifußball den Hoppenheim und Rotzbrühe überlassen?
      Was Ingolstadt betrifft: man muss sie nicht mögen, aber Fakt ist: der Verein entstand aus der Fusion der Fussballabteilungen von ESV und MTV und ist damit deren legitimer Nachfolger (auch wenn es inzwischen wieder Amateurfußball beim MTV gibt).
      Man kannst auch übertreiben mit der Ideologie :zwinker:
    • Manfred schrieb:

      in die 1. und 2. Buli darf man also nur, wenn man jede Menge Eventkunden und eine Plastikarena hat. Wer wie Fürth also durch Tüchtigkeit und solides Wirtschaften da drin ist, gehört also nicht rein.Aha. Also den Profifußball den Hoppenheim und Rotzbrühe überlassen?
      in der Tat ist das die wirtschaftliche und damit maßgebliche Logik der DFL, die ja als Unterhaltungsindustrieunternehmen auch in einem europäischen und viell. globalen (Stichwort neue Märkte in Asien, das betonen die Manager doch immer) Wettbewerb mit anderen Ligen steht. Diese Logik wird sich im Vollkommerzbereich, also DFL1 und DFL2 auf Dauer auch noch weiter durchsetzen, man sieht ja dass RedBull dauerhaft einen Platz besetzen wird, ergo muss irgendein anderer halt runter. Dass Darmstadt und Freiburg noch erstklassig sind, grenzt eh an ein Wunder. Ich beobachte das nur, Widerstand dagegen ist zwecklos; würde mir auch niemals wünschen, nach der Erfahrung mit 60, dass mein Verein eine Kapitalgesellschaft in der DFL betreibt.
    • Mischka schrieb:

      Mit Ingolstadt sehe ich es genauso wie mit dem FC Augsburg. Die sind beide durch Fusionen entstanden. Genauso wie z.B. sämtliche der drei großen Kölner Vereine....
      Und auch der KSC und der VfL Bochum. Und schon damals 1919 der HSV (der frecherweise 1887 als Gründungsdatum nennt, weil da der älteste Vorgängerverein ín der Fusion gegründet wurde). Hingegen ist die SpVgg Greuther Fürth keine Fusion, sondern da trat die Fußballabteilung der "Greuther" komplett bei der SpVgg ein. De facto wars eine Übernahme durch den "weißen Ritter" Helmut Hack, der im eigenen Heimatdorf lange als Verräter gebrandmarkt wurde, weil er den TSV über Bord warf. Inzwischen gibts wieder Fußball beim TSV Verstenbergsgreuth, die "Greuther" spielen in der Kreisklasse 1 Erlangen-Pegnitzgrund und nicht in der 2.Liga.
      Dagegen stehen das Retortenkonstrukt RB und der künstlich hochgepuschte Dorfverein TSG 1899 (wobei 1899 in Hoffenheim ein Turnverein gegründet wurde, Fußball gibts da erst seit den 50ern).
      So einfach ist das alles also nicht. Was ist z.B. mit einem "Traditionsverein", der sich an einen "Scheich" verkauft hat? (Und trotz viel Geld nix auf die Reihe kriegt)
    • was soll mit dem sein ? solange der Scheich mag, gibts an einem DFL-tauglichen Standort mit immer noch ausreichend vielen Konsumenten weiter DFL zu sehen, wenn er nicht mehr mag, ist Ende

      anderes Thema: 'Fusion' das ist einfach ein gern gebrauchter Begriff, da schwingt so was von Zusammengehen und Gleichberechtigung usw mit, aber es ist auch ein unpräziser Begriff, wo vereinsrechtlich fundamental unterschiedliche Vorgänge in einen Topf geworfen werden.
      In Ingolstadt ist es vereinsrechtlich ganz klar so, dass der FC 04, der MTV und der ESV eigene Vereine waren und sind. Dass in diversen ewigen Tabellen die Bilanz des ESV zum FC 04 gerechnet wird, ist mmn willkürlich, wenn bei denen jetzt wieder eine Fußballabteilung entstehen würde, müßte sie dann analog zur beim MTV angewandten Logik ja wieder rausgerechnet werden. Ob der FC jetzt ein 'Traditionsverein' ist, weil er die jeweilige Fußballtradition übernommen hat, liegt im Auge des Betrachters, ist mir wurscht, und um zum Titel-Thema zurückzukommen, die sollen mal schön in der DFL bleiben
    • Der Karlsruher SC kehrt in die DFB-Bundesliga zurück :thumbup: Ein Traditionsverein mit Massen von Fans der die Liga sicherlich bereichert. Ich habe die leise Hoffnung, dass in der 3.Liga die Arenapläne nicht weiter verfolgt werden können, und somit das von der Architektur her einzigartige Wildparkstadion vor einem Zerstörungsumbau bewahrt wird :bitten:
    • Ich hingegen habe die Hoffnung des Niedergangs, sodass der Weg für den KFV wieder frei wird ;)
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes