Ligastruktur 1.-5. Liga (zeitlose Reformgedanken) - Ligareform

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    • redstar schrieb:

      Das Problem der Vierten Ligastufe gäbe es nicht, wenn man endlich die darüberliegende Ebene zweigleisig machen würde. Und das wäre sinnvoller als die aktuell für sich ja jeweils funktionierenden Regionalligen zu zerreißen.
      sportlich und organisatorisch ja. wir erleben aber gerade, dass die 3.Bundesliga noch mehr in den Fokus der Medien gerät, z.B. neuer Telekomübertragungen, was sich auch finanziell auszahlen sollte – die negativen Begleiterscheinungen für Fans wie Montagsspiele sind freilich die andere Seite der Medaille. es war ja eine weit geteilte Forderung 'Mehr Geld für die 3.Liga' das kann aber nur aus Medienrechten kommen und da ist eine eingleisige bundesweite Liga meiner Einschätzung nach besser vermarktbar.
      generell sollte sich die obere Liga nicht an der unteren ausrichten, sondern erstmal ihre Eigendefinition vornehmen. was aber Modifikationen bei der Verzahnung nicht ausschließt

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    • unter der Prämisse, dass weiterhin die Regionalverbände die Regionalligen verantworten und dabei einem Proporz an Vereinen, Mannschaften, Einwohnern, Fläche sich möglichst angenähert wird, bleibt weiter der viel zu kleine Rv Südwest und der viel zu große Rv Süd der Knackpunkt. ich habe ja experimentellgedanklich mich drauf versteift, Hessen zu verschieben; aber genauso experimentellgedanklich können wir ja mal durchrechnen, wie ein Übertritt von Bawü sich auswirkt; d.h. Rv Südwest mit Lv Württemberg, Südbaden, Baden, Südwest, Saarland, Rheinland und Rv (dann) Süd(ost) mit Lv Bayern, Hessen. insgesamt also dann 5 Rl, die man vielleicht vielleicht als Direktaufsteiger durchbekommen könnte ??? Darstellung: analog zu #59 #60 #69 #71 hier im Thread.

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    • Hier mein Vorschlag, bissl rabiat und mit vielen Strukturveränderungen im DFB!

      1. ALLE Relegationen abschaffen, weil es nur Hochrisikospiele sind in den höheren Klassen
      2. 3. Liga weiterhin eingleisig (ohne U-Teams) mit 4 Direktabsteigern
      3. Abschaffung der Regionalverbände
      4. Abschaffung einiger Landesverbände -> ein Bundesland = ein Verband
      5. 4 Regionalligen ohne regionale Grenzen mit je 4 Absteigern. Der DFB teilt die Mannschaften so ein wie der SHFV es jetzt macht.
      6. Abschaffung der Oberligen -> 5.Liga = 16 Verbandsligen
      7. Vereine wie Brinkumer SV, VfL Pinneberg und Bayern Alzenau müssen den Landesverband wechseln, weil sie nicht in den jeweiligen Bundesländern spielen
      7. Unterhalb der Verbandsligen in ALLEN Verbänden die gleichen Ligabezeichnungen
      Glotze aus! Stadion an!

      Grün-weißer Ostseestrand :gruenweiss: VfB Lübeck :gruenweiss: Königin der Hanse
    • lohmann schrieb:

      Ja nee, is klar. Bremen 1 Verband. NRW 1 Verband. Klingt fair.
      Das gleicht sich mit der Zeit aus, weil die Bremer Vereine zu 98% wieder absteigen und die Vereine aus NRW wohl sehr oft die Klasse halten.
      Glotze aus! Stadion an!

      Grün-weißer Ostseestrand :gruenweiss: VfB Lübeck :gruenweiss: Königin der Hanse
    • Bevor man Verbände wie Westfalen oder Württemberg abschafft, sind erstmal Verbände wie Bremen, Hamburg, Saar und Mecklenburg-Vorpommern dran.

      Da sich die kleinen Verbände wohl selten einem anderen Verband unterordnen, würde ich eher den umgekehrten Weg gehen.

      Erstmal werden Baden-Württemberg, Bayern und Hessen zu Regionalverbänden. Optional: Weitere neue Verbände sind ebenfalls möglich, z.B. Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern gründen einen Regionalverband.

      Zweitens werden Regionalverbände aufgewertet, indem Regional(verbands)pokale eingeführt werden, über die man sich für den DFB-Pokal qualifizieren kann. Nicht mehr über die Verbandspokale.

      Drittens könnte man die Bezirke in Bayern, Hessen und Niedersachsen zu Landesverbänden aufwerten. (Optional)
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
    • vierte Ebene fünfgleisiges Modell Kriterium Vereine

      die Zahlen stammen aus der DFB-Mitgliederstatistik 2017. der Sollwert für die fünfgleisige Regionalliga liegt bei 20%.

      Rl Nord=Rv: 15,1%
      Rl Nordost=Rv: 18,0%
      Rl West=Rv: 18,2%
      Rl Südwest=Rv+Lv Baden,Südbaden,Württemberg: 22,2%
      Rl Süd(ost)=verbleibender Rv Lv Bayern, Hessen: 26,9%

      würde man der Flächenjustierung wegen MV verschieben, kommt man zu:
      Rl Nord: 17,0%
      Rl Nordost: 16,0%

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    • vierte Ebene fünfgleisiges Modell Kriterium Mannschaften Senioren

      die Zahlen stammen aus der DFB-Mitgliederstatistik 2017. der Sollwert für die fünfgleisige Regionalliga liegt bei 20%.
      Rl Nord=Rv: 16,8%
      Rl Nordost=Rv: 16,5%
      Rl West=Rv: 22,6%
      Rl Südwest=Rv +Lv Baden,Südbaden,Württemberg: 22,4%
      Rl Süd(ost)= verbleibender Rv Lv Bayern, Hessen: 21,8%

      würde man der Flächenjustierung wegen MV verschieben, kommt man zu:
      Rl Nord: 18,2%
      Rl Nordost: 15,1%
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Vereine sind aber kein Kriterium, sondern die Herrenmannschaften.
      Herrenmannschaften gibts in der Mitgliederstatistik nicht, sondern Senioren
      Ist das gleiche. In der Statistik heißt es eben Senioren. Ich finde es nur etwas seltsam 20jährige schon als Senioren zu bezeichnen.
      Wär Rechdschreib- umd Tipfeler finset, kamn sieh behaöten.
    • vierte Ebene fünfgleisiges Modell Kriterium Fläche

      die Zahlen stammen von wikipedia. der Sollwert für die fünfgleisige Regionalliga liegt bei 20%:
      Rl Nord=Rv: 18,1%
      Rl Nordost=Rv: 30,4%
      Rl West=Rv: 9,5%
      Rl Südwest=Rv+Lv Baden,Südbaden,Württemberg: 22,2%
      Rl Süd(ost)=verbleibender Rv Lv Bayern, Hessen: 25,7%

      der Nordosten ist eindeutig zu groß. man könnte die Diskussion eines Übertritts von MV in den Norden wieder aufgreifen und kommt dann zu:
      Rl Nord: 24,6%
      Rl Nordost: 23,9%
      der Westen ist eindeutig zu klein. kann man das der Bevölkerungsdichte wegen und v.a. deswegen, weil eh schon ein Überhang an Vereinen und Mannschaften besteht, der mit weiteren gebieten noch größer würde, akzeptieren ?

      bizarrerweise ist die Beschlussvorlage ja mit einem Kriterium Mindestfläche formuliert. mmn sollte das Kriterium allerdings Höchstfläche lauten, um die Rl als regionale Liga zu konstituieren und die Entfernungen für Amateurspieler und Fans nicht zu groß werden zu lassen; Klagen über zu geringe Entfernungen hat man ja noch selten gehört.

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    • vierte Ebene fünfgleisiges Modell Kriterium Bevölkerungsrepräsentation

      die Zahlen stammen von wikipedia. der Sollwert für die fünfgleisige Regionalliga liegt bei 20%:
      Rl Nord=Rv: 16,1%
      Rl Nordost=Rv: 19,5%
      Rl West=Rv: 21,7%
      Rl Südwest=Rv+Lv Baden,Südbaden,Württemberg: 19,4%
      Rl Süd(ost)=verbleibender Rv Lv Bayern, Hessen: 23,2%

      würde man der Flächenjustierung wegen MV verschieben, kommt man zu:
      Rl Nord: 18,1%
      Rl Nordost: 17,6%
    • fünfte Ebene fünfgleisiges Modell

      Nord
      Ol(Vl)Bremen
      Ol(Vl)Niedersachsen
      Ol(Vl)Hamburg
      Ol(Vl)Schleswig-Holstein

      Nordost
      Ol NOFV in 2 Staffeln Nord und Süd ohne feste Verbandsgrenzen

      Südost
      Ol(Vl) Bayern in 2 Staffeln Nord und Süd ohne feste Grenzen
      Ol(Vl) Hessen

      Südwest
      Ol Baden-Württemberg
      Ol Rheinland-Pfalz-Saar

      West
      Ol(Vl) Mittelrhein
      Ol(Vl) Niederrhein
      Ol(Vl) Westfalen

      man sieht also, dass in einem fünfgleisigen Modell für die Rl der gesamte Unterbau unverändert weiter bestehen kann. tragischer, aber wohl unvermeidlicher Nebeneffekt ist nur, dass Bayern dann tatsächlich keine oberste eingleisige Liga mehr hätte. diese wäre zwar doppelt gewichtet im Vergleich zu Hessen auch denkbar, aber dann müsste die jetzt sehr gut funktionierende Pyramide drunter neu zusammengesetzt werden, was wenig sinnvoll wäre

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    • Doch, der Sinn der Viergleisigkeit ergibt sich aus deren sportlpolitisch möglicher Durchsetzbarkeit gegenüber einem netten Modell, das ich persönlich bei 5 Direktaufsteigern besser fände, das aber eben nicht durchsetzbar ist.
      BETILA - Broder und Tichy gegen die Böhmermannisierung des Lerchenberglandes