Alles rund um die Regionalliga Bayern

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    • Klutsch schrieb:

      Der bayerische Fußballverband ist nicht ursächlich für die Spaltung in Profi- und Amateurfußball.

      Nein, das ist er natürlich nicht. Das hat wie von dir beschrieben schon früher begonnen. Allerdings hat die nach bayerischen Vorgaben modellierte neue Regionalliga die Spaltung erst recht zementiert.

      Klutsch schrieb:

      Den DFL Vertrag zu kündigen, eine Aufstockung der oberen 3 Ligen auf 20 Vereine, direkte Aufstiege in den Profibereich und eine gerechte Verteilung der nationalen TV-Gelder sowie anteilig der überproportionalen CL-Millionen, des wäre mal eine richtige Veränderung!

      Amen! Aber bevor das passiert, wird mein FCS nochmal Meister... :rolleyes:
      "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)
    • Ich denke das in Rosenheim in Sachen Sport alles auf desinteresse stößt was keine Schlittschuhe trägt.
      57. min: "Noch mal Mustafi in der Zeitlupe. Und in der Vereinskneipe von Waldhof Mannheim köpft Jürgen Kohler die Bierbank aus dem Fenster."

      Aus dem 11Freunde-Liveticker Deutschland-Ghana 2:2 WM 2014
    • Johannes schrieb:

      Also die zwei Stadtligen Bremen und Hamburg sowie auch die Niederrheinliga und Mittelrheinliga finde ich direkt unter den Regionalligen aufgrund des zu hohen Quantensprungs der dortigen Vereine auf der 5. Ebene zu hoch platziert.
      Dieser hohe Quantensprung ist in der Praxis nicht zu erkennen. Der letztjährige 4. der OL Hamburg, Eintracht Norderstedt, hält sich ganz geschmeidig im Tabellenmittelfeld der Regionalliga Nord auf.

      Das Bundesland Bremen umfasst übrigens neben der Stadt Bremen auch die Seestadt Bremerhaven mit über 100.000 Einwohnern. Der Begriff "Stadtliga" ist also sachlich falsch und ignoriert die Tatsache, dass es sich um die höchste Spielklasse eines Bundeslandes und DFB-Landesverbandes handelt. Ich finde es wunderbar, dass es grössere und kleinere Länder oder Verbände gibt, und dass auch kleinere Verbände eine eigene Liga haben. Niemand zwingt beispielsweise den Luxemburger Verband dazu, seine Liga mit dem Belgischen Verband zusammenzulegen. Aber in Zeiten von EU-Normierung und Reglementierung muss wohl alles vereinheitlicht werden.

      Das Traurige an den ganzen Regionalliga-Konzepten ist doch, dass sie sich in der Regel an den Interessen der drei oder vier gefallenen "Großen" orientieren, die mit hohem Etat so schnell wie möglich wieder nach oben wollen. Eine positive Identifikation mit der Regionalliga besteht häufig weder bei den jeweiligen Fans noch bei den Verantwortlichen dieser Vereine. Sie sehen die Liga lediglich als ungewollte Zwischenstation. Das charmante am Konzept der Regionalliga Bayern ist dagegen, dass sie sich ausnahmsweise mal an den Interessen der kleineren, der Vereins-"Normalos" wie Buchbach etc orientiert. Als Amateurfußballfan finde ich das durchaus sympathisch.
    • Rabbit83 schrieb:


      Durch die bayerische Logik ("Die Regionalliga ist eine Amateurliga und sonst nichts!") wird der deutsche Fußball gespalten.


      und woher hast du diese erfindung einer bayerischen logik ? wer hat jemals behauptet, daß die regionalliga - die bayerische und die fünf staffeln insgesamt - auf dauer und insgesamt eine amateurliga seien ? das müßtest du schon mal belegen, daß jemand - im moment v.a. die rl west oder rl südwest oder nordost als "amateurliga und sonst nichts" eingestuft hätte ?
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      und woher hast du diese erfindung einer bayerischen logik ? wer hat jemals behauptet, daß die regionalliga - die bayerische und die fünf staffeln insgesamt - auf dauer und insgesamt eine amateurliga seien ?

      Das habe ich dem "Wendelsteiner Anstoß" entnommen, den die bayrischen Oberligisten und der BFV formuliert hatten.
      Nachzulesen hier: nordbayern.de/nuernberger-zeit…toss-im-wortlaut-1.218725

      Ich zitiere mal aus diesem Anstoß:

      "Seien wir ehrlich: Unterhalb der 3. Liga beginnt der Amateurfußball. Zwar immer noch attraktiver Spitzenfußball, aber eben Amateurspitzenfußball." (Punkt 1)

      "Sehen wir es realistisch: Für die allermeisten Amateurspitzenvereine ist in einer regionalen Oberliga „Schluss“." (Punkt 4)

      "Wir wünschen uns deshalb eine Spitzenamateurliga....." (Punkt 6)

      "Die Konsequenz aus alldem ist für uns klar ersichtlich: Die bisherige, dreigeteilte (nationale) Regionalliga muss abgeschafft und durch eine größere Anzahl regionaler Oberligen mit erheblich abgesenkten wirtschaftlichen Anforderungen, geringeren Fahrtstrecken für Mannschaften und Fans und mehr attraktiven regionalen Derbys ersetzt werden." (Punkt 7)

      "Nicht der Aufstieg für jeden Meister dieser Oberligen ist entscheidend, sondern das Erringen der Meisterschaft ...." (Punkt 8 )

      Und zum Schluss die Kernforderung:

      "Ersetzen der bisher dreigeteilten Regionalliga durch eine achtgeteilte vierte Spielklassenebene, die auf Regional- bzw. Landesebene zu organisieren ist." (Punkt 10a)

      Ja, wie kommt man da bloß auf die Idee, dass man in Bayern die Regios zu Amateurligen degradieren wollte? ;)

      Zugegeben, es gibt beim Wendelsteiner Anstoß auch Punkte, denen ich ohne weiteres zustimmen würde (v.a. in Bezug auf Zweitvertretungen), aber die Kernaussage des Anstoßes ist eben die Amateurlösung. Wie ich bereits geschrieben habe, ist das aber nicht der Sinn und Zweck einer Regionalliga. Natürlich können die das in Bayern machen, wie sie wollen, und von mir aus die Landesligen unter den Profifußball setzen, solange für alle anderen Vereine in Deutschland eine tragfähige Lösung herauskommt.

      ABER:
      Solange man in Bayern auf seiner eigenen "Regionalliga" beharrt und auch die anderen Verbände nicht etwas von ihren Pfründen abgeben wollen, solange bleibt die Regionalliga das, was sie jetzt ist: Murks. Manchmal sogar sportlich interessant, aber eben ohne Zukunft.
      Wie ich schon vorher sagte, können 3/4 der Bayernvertreter auch locker in einer Bayernliga unterhalb einer vernünftigen, attraktiven Regionalliga spielen und die ambitionierten Vereine in eben dieser Regionalliga.

      Bloomigan schrieb:

      Das Traurige an den ganzen Regionalliga-Konzepten ist doch, dass sie sich in der Regel an den Interessen der drei oder vier gefallenen "Großen" orientieren, die mit hohem Etat so schnell wie möglich wieder nach oben wollen. Eine positive Identifikation mit der Regionalliga besteht häufig weder bei den jeweiligen Fans noch bei den Verantwortlichen dieser Vereine. Sie sehen die Liga lediglich als ungewollte Zwischenstation. Das charmante am Konzept der Regionalliga Bayern ist dagegen, dass sie sich ausnahmsweise mal an den Interessen der kleineren, der Vereins-"Normalos" wie Buchbach etc orientiert. Als Amateurfußballfan finde ich das durchaus sympathisch.

      Natürlich machen gerade kleine Vereine und "Exoten" das besondere Etwas in jeder Liga aus. Aber wenn man sich nur an den Vollamateurvereinen orientiert, kann man die Regios abschaffen und gemäß dem Wendelsteiner Anstoß direkt durch Oberligen ersetzen. Es gibt sicherlich den ein oder anderen Verein, der auch als Vollamateurclub in einer höheren Liga mithalten kann, aber eben nicht so viele.
      Selbstverständlich darf man sich umgekehrt nicht nur an den Forderungen der Großen orientieren. Die Wahrheit liegt wohl wie so oft irgendwo in der Mitte.


      EDIT:
      Hier sind noch ein paar Links zu weiterführenden Artikeln, auf die ich mich unter anderem abgestützt habe:
      sportmarketing-sponsoring.biz/…kosten-der-amateur-clubs/
      rotebrauseblogger.de/2010/09/1…s-fur-den-profinachwuchs/
      rotebrauseblogger.de/2010/12/2…e-mit-der-aufstiegsrunde/
      rotebrauseblogger.de/2011/02/2…-der-regionalliga-reform/
      rotebrauseblogger.de/2012/08/16/reformierter-schwachsinn/
      11freunde.de/artikel/regionall…n-des-deutschen-fussballs
      fussball-kultur.org/thema-fuss…-03-liga-reform-2012.html
      "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rabbit83 ()

    • und was wurde von diesen gedankenspielen, soweit sie konkret waren, des "wendelsteiner anstoßes" dann letztendlich umgesetzt ?
      niemand in fußball-bayern wird wieder besseres wissen behaupten, daß die west oder südwest eine reine amateurliga sei. aber an irgendeiner schnittstelle müssen ja vereine, die es sich leisten können, einen reinen berufsspielerkader zu beschäftigen, auf die treffen die irgendwelche teil- misch- und sonstige modelle praktizieren.
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      und was wurde von diesen gedankenspielen, soweit sie konkret waren, des "wendelsteiner anstoßes" dann letztendlich umgesetzt ?

      Diese "Gedankenspiele" waren ein ernsthafter Vorschlag, der vom BFV eingebracht wurde. Die endgültige Reform war dann ein Kompromiss, bei dem die wichtigste Forderung aus Bayern berücksichtigt wurde, nämlich die Installation der höchsten bayrischen Liga auf dem vierten Spielklassenniveau. Es ist mir immer noch ein Rätsel, wieso das bei den anderen Verbandafunktionären durchgehen konnte, denn die Unausgegorenheit dieser Reform springt einem ja förmlich in Gesicht.

      Wacker-Wiggerl schrieb:

      niemand in fußball-bayern wird wieder besseres wissen behaupten, daß die west oder südwest eine reine amateurliga sei. aber an irgendeiner schnittstelle müssen ja vereine, die es sich leisten können, einen reinen berufsspielerkader zu beschäftigen, auf die treffen die irgendwelche teil- misch- und sonstige modelle praktizieren.

      Natürlich sind weder die RL West noch die RL Südwest eine Amateurklasse, aber eben die Bayernstaffel. Das wäre mir ja eigentlich egal, da der BFV da ja gerne sein eigenes Süppchen kochen kann. Wenn aber eine solche Lösung dazu führt, dass eine vernünftige Aufstiegsregelung entfällt und die Spaltung zwischen den Profis und den Amateuren in Beton gegossen wird, dann muss man eben diese Lösung überdenken. Punkt, Ende, Aus!
      Nochmal: Eine Regionalliga ist eine Liga, die das Scharnier zwischen dem Vollprofitum und dem Vollamateurbereich darstellen sollte und eben nicht die "Champions League" der reinen Amateurvereine. Dafür gibt es die Oberligen, in denen viele Vereine (nicht nur in Bayern) genauso gut aufgehoben wären. Selbstverständlich ist es nachvollziehbar, dass jeder Verein möglichst hoch hinaus will. Nur würden eben 2/3 bis 3/4 der bayrischen Regionalligisten in einer bayernweiten Oberliga mit darübergesetzter (guter) Regionalliga genauso gut existieren können.
      Die von dir erwähnte Schnittstelle darf nicht als der jetzige krasse Schnitt daherkommen, sondern als mehr oder weniger sanfter Übergang und der ist jetzt einfach nicht mehr gegeben.

      Das einzige, was mich persönlich an der RL Bayern stört, ist die Tatsache, dass bei der Reform der Regionalligen vor allem darauf geachtet wurde, dass der BFV seine Forderung nach einer viertklassigen Bayernliga durchdrücken konnte. Das kann man zwar dem BFV nicht zum Vorwurf machen, aber sehr wohl dem DFB.
      "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)
    • Rabbit83 schrieb:


      Natürlich sind weder die RL West noch die RL Südwest eine Amateurklasse, aber eben die Bayernstaffel.


      das ist nicht ganz richtig. abgesehen von den zweiten gibts auch bei den vereinen, die mit der ersten in der rlbayern spielen, kreative bezahlungsmodelle, also reine feierabendfußballer die von 9 bis 5 schuften und dann bißchen kicken, sind das nicht. und es gibt schon ausbaufähige standorte, die auf sicht einen aufstieg in die bundesliga anstreben könnten, v.a. wenn sie sich nicht selber ins knie schießen bamberg bayreuth schweinfurt, würzburg
    • Rabbit83 schrieb:

      Das einzige, was mich persönlich an der RL Bayern stört, ist die Tatsache, dass bei der Reform der Regionalligen vor allem darauf geachtet wurde, dass der BFV seine Forderung nach einer viertklassigen Bayernliga durchdrücken konnte. Das kann man zwar dem BFV nicht zum Vorwurf machen, aber sehr wohl dem DFB.


      und warum arbeitet ihr dann euren frust nicht am dfb oder den eigenen funktionären ab ?(
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      das ist nicht ganz richtig. abgesehen von den zweiten gibts auch bei den vereinen, die mit der ersten in der rlbayern spielen, kreative bezahlungsmodelle, also reine feierabendfußballer die von 9 bis 5 schuften und dann bißchen kicken, sind das nicht. und es gibt schon ausbaufähige standorte, die auf sicht einen aufstieg in die bundesliga anstreben könnten, v.a. wenn sie sich nicht selber ins knie schießen bamberg bayreuth schweinfurt, würzburg

      Das sind eben genau jene Vereine, die auch in einer vernünftigen Regionalliga mit einer vernünftigen Aufstiegsregelung ohne Probleme existieren und den Aufstieg anpeilen könnten. Nur brauche ich dafür eben keine eigene RL-Staffel für Bayern.

      Wacker-Wiggerl schrieb:

      und warum arbeitet ihr dann euren frust nicht am dfb oder den eigenen funktionären ab ?(

      Wer redet hier von Frust? Das ist lediglich die völlig berechtigte Kritik an einer offentsichtlichen Bevorzugung des BFV, die nur wenige Probleme gelöst aber viele neue erschaffen hat.
      "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)
    • Rabbit83 schrieb:


      Wer redet hier von Frust? Das ist lediglich die völlig berechtigte Kritik an einer offentsichtlichen Bevorzugung des BFV, die nur wenige Probleme gelöst aber viele neue erschaffen hat.


      Rabbit83 schrieb:


      Das einzige, was mich persönlich an der RL Bayern stört, ist die Tatsache, dass bei der Reform der Regionalligen vor allem darauf geachtet wurde, dass der BFV seine Forderung nach einer viertklassigen Bayernliga durchdrücken konnte. Das kann man zwar dem BFV nicht zum Vorwurf machen, aber sehr wohl dem DFB.


      also wen willst du jetzt kritisieren ? den dfb oder den bayerischen fußball bzw bfv ? das fortgesetzte gequengl in diesem forum schaut eher nach letzterem aus ?(
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      also wen willst du jetzt kritisieren ? den dfb oder den bayerischen fußball bzw bfv ? das fortgesetzte gequengl in diesem forum schaut eher nach letzterem aus ?(

      Ich kritisiere beide. Den BFV für seine, wenn auch verständliche, beschränkte Sichtweise und den DFB für sein Unvermögen, die Folgen der Reform einzuschätzen. Ob man das als Kritik oder Gequengel sieht, hängt wohl vom Standpunkt ab. Zumindest außerhalb Bayerns gibt es wohl kaum jemanden, der die jetzige Ligenstruktur unterhalb der 3. Liga für ausgegoren hält. Wie gesagt, wenn man eine gute Lösung für die Schnittstelle von Profis, Halbprofis und Amateuren findet, kann von mir aus jeder Landsverband seine eigene Regionalliga bekommen.
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    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      auch innerhalb bayerns gibt es diese ansicht, daß daran noch justiert werden muß

      Gut, das hab ich natürlich nicht ganz ernst gemeint. (Memo für mich: nächstes Mal an einen Smiley denken :) ).
      Wie wäre es mit einem Kompromiss? Bayern behält seine Liga und dafür wird die dritte Liga in zwei Staffeln gespielt?
      "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)
    • Rabbit83 schrieb:

      ... und dafür wird die dritte Liga in zwei Staffeln gespielt?


      das ist zwar nicht ganz der passende thread hier, aber meine einschätzung, und das ist nur eine einschätzung des faktischen ist, daß der dfb nicht davon abrücken wird unterhalb der faktisch eh schon eigenständigen dfl eine oberste eingleisige liga unter seiner kontrolle durchzuführen.
      und um meine persönliche meinung hinzuzufügen: vergesst doch einfach die dfl-kommerz-scheiße und kümmert euch gedanklich nur um den spielbetrieb drunter, als obs der einzige wär. deswegen mein modell -->
      1 bundesliga
      6 oberligen* (nord, nordost, süd 2 staffeln by bw, südwest+hessen, west)
      21 verbandsligen

      * namensänderung in erinnerung
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      das ist zwar nicht ganz der passende thread hier, aber meine einschätzung, und das ist nur eine einschätzung des faktischen ist, daß der dfb nicht davon abrücken wird unterhalb der faktisch eh schon eigenständigen dfl eine oberste eingleisige liga unter seiner kontrolle durchzuführen.
      und um meine persönliche meinung hinzuzufügen: vergesst doch einfach die dfl-kommerz-scheiße und kümmert euch gedanklich nur um den spielbetrieb drunter, als obs der einzige wär. deswegen mein modell -->
      1 bundesliga
      6 oberligen* (nord, nordost, süd 2 staffeln by bw, südwest+hessen, west)
      21 verbandsligen

      * namensänderung in erinnerung

      An und für sich eine nette Lösung, aber diese Ligen würden in den Medien ignoriert werden. Die zeigen lieber den fünfhundertsten Aufguss der Bayern-Classics. So gerne ich es auch tun würde, aber ich kann die DFL nicht ausblenden, weil sie eben da ist und auch bleiben wird. Daher muss man eben unterhalb dieses Medienzirkus' eine Lösung finden, bei der alle oder zumindest die meisten gut wegkommen.
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    • Bloomigan schrieb:

      Johannes schrieb:

      Also die zwei Stadtligen Bremen und Hamburg sowie auch die Niederrheinliga und Mittelrheinliga finde ich direkt unter den Regionalligen aufgrund des zu hohen Quantensprungs der dortigen Vereine auf der 5. Ebene zu hoch platziert.
      Dieser hohe Quantensprung ist in der Praxis nicht zu erkennen. Der letztjährige 4. der OL Hamburg, Eintracht Norderstedt, hält sich ganz geschmeidig im Tabellenmittelfeld der Regionalliga Nord auf.

      Dann sollte man vielleicht mal die Qualität der RL Nord in Frage stellen. Zumindest, wenn das künftig häufiger passiert, dass Vereine die nicht mal in der "Ober"liga Hamburg vorne landen können, dann in der RL Nord locker mithalten können.

      Das Bundesland Bremen umfasst übrigens neben der Stadt Bremen auch die Seestadt Bremerhaven mit über 100.000 Einwohnern. Der Begriff "Stadtliga" ist also sachlich falsch und ignoriert die Tatsache, dass es sich um die höchste Spielklasse eines Bundeslandes und DFB-Landesverbandes handelt.

      Das macht es auch nicht besser. Jede der westfälischen 12 Bezirksliga-Staffeln (die drei Stufen unter der "Ober"liga Bremen ansiedelt sind), hat ein vergleichbares Einzugsgebiet wie das Bundesland Bremen. Insofern ist das schon arg fragwürdig, dass Bremen eine eigene 5. Liga hat.
    • Rabbit83 schrieb:

      ben genau jene Vereine, die auch in einer vernünftigen Regionalliga mit einer vernünftigen Aufstiegsregelung ohne Probleme existieren und den Aufstieg anpeilen könnten. Nur brauche ich dafür eben keine eigene RL-Staffel für Ba

      Rabbit83 schrieb:

      Wer redet hier von Frust? Das ist lediglich die völlig berechtigte Kritik an einer offentsichtlichen Bevorzugung des BFV, die nur wenige Probleme gelöst aber viele neue erschaffen hat.

      Was spricht gegen die eigene RL-Staffel für Bayern? Die bayerische Landesverband verfügt über ziemlich genau 1/6 der im DFB-Herrenspielbetrieb gemeldeten Mannschaften. Entsprechend stehen ihm 1/6 der Plätze in der Aufstiegsrunde zu. Über die eigenen RL-Staffel wird also genau der Proporz gewahrt. Dass die RL Bayern sportlich eher zweifelhaft ist, liegt nicht an der RL-Reform. Das liegt eher daran, dass Bayern außerhalb der Großstädte ansonsten halt sehr dörflich strukturiert ist. Jede Großstadt, wovon es in Bayern auch nur überschaubar viele gibt, hat ihren Großklub wie sonstwo in Deutschland auch. Aber damit allein kommen halt strukturell bedingt nicht viele Großklubs zustande, die das Potential für mehr hätten als in Bayern zu spielen. Die Siedlungsstruktur in Bayern ist eben eine andere als in weiten Teilen der Republik. Ergo viele Provinzvereine mangels Einzugsbiet, aber nur wenig Großklubs.