Strukturreform im SHFV

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    • Manfred schrieb:

      Was die Reform im SHFV betrifft: wenn man schon eine eigene OL haben muss, worüber man in Bayern, BaWü und Südwest und vermutlich auch Nordost herzlich lacht, eine viergruppige "Verbandsliga" ist schon der Abschuss, sowas würde in Bayern einer Bezirks-, wenn nicht gar Kreisliga entsprechen von der Ausdehnung. Von daher ist eine Straffung dringend geboten. Ob sie dann die 6. als Landesliga oder Verbandsliga bezeichnen, ist total wurst, wobei die 7. doch realistischer als Bezirksliga oder so laufen sollte.Sportlich ist der SHFV da auf dem richtigen Weg.
      Schau mal ins Saarland: Dort gibt es zunächst die Saarlandliga. Dann die zweigleisige Verbandsliga, die viergleisige Landesliga und die sechsgleisige Bezirksliga. Ulkigerweise gibt´s im Saarländischen Verband aber nur vier Fußballkreise. Aufgeblähter geht´s nicht mehr.
      HEGIDA - Hobbits und Elben gegen die Isengardisierung des Auenlandes
    • Eben. Die haben sich für die "Breite" entschieden, was sportlich nicht unbedingt sinnvoll sein muss. Aber das Saarland ist klein und hat kurze Wege, daher wäre eine zu arge "Tiefe" auch wieder blöd. Wobei das Saarland eine hohe Vereins-, mannschafts- und aktivenzahl hat. Es ist auch eine Frage der Benennung. Was da "Landesliga" heißt, ist eigentlich eine Bezirksliga, deren "Bezirksliga" ist eine de facto "Kreisliga" etc., dann müssten sie halt weiter unten Kreisliga C usw, oder wie in Bayern A-, B- und C-Klasse einführen.
      Aber wie gesagt: Es ist den Verbänden ab Level 6 freigestellt wie sie es nennen. Dann könnte die 7.Liga im Saarland auch "Dibbelabbesliga" und die 7. in Sachsen "Holzmichelliga" heißen. :D
    • ganz klar dafür!

      SHFV-Reform steht an: Nur noch zwei statt vier Verbandsligen!
      Nach SH-Liga und der Doppel-Staffel soll es außerdem eine viergliedrige Landesliga geben.

      Der Sprung aus der Kreis- in die Verbandsliga ist für viele Teams kaum zu bewältigen, für viele Mannschaften geht's nach einer Saison in der neuen Liga gleich wieder runter. Also plant der Schleswig-Holsteinische Fußballverband eine Reform der Spielklassen - die schon am 4. Juni beim Verbandstag des SHFV beschlossen werden soll.

      weiterlesen: luebeck.sportbuzzer.de/schlesw…er-verbandsligen/54677/23
    • ja,das klingt gut durchdacht.
      ich habe in den letzten Jahren miterlebt,daß besonders die Meister der Kreisliga Nordfriesland zu Fahrstuhlteams mutierten,namentlich der Bredstedter TSV.
      TSV Hattstedt konnte sich ebenfalls nur ein Jahr nach dem Aufstieg in der Verbandslig halten,aktuell sieht es so aus,als ob Bredstedt mal drinbleiben könnte.
      aber wenn sich die Mannschaften einmal etabliert haben,dann gleich richtig in Form von Spitzengruppe wie es Risum/Lindholm als auch Löwenstedt seit Jahren praktizieren.
      ich kannte wen
      der litt akut
      an Fußballwahn
      und Fußballwut
      (Joachim Ringelnatz)
    • Hier dann auch jetzt etwas ausführlicher
      Ligenreform: Landesligen vor dem Comeback
      Auch der "flexible Spielbetrieb" soll in Schleswig-Holstein kommen


      Erneute Reform für den Fußball in Schleswig-Holstein. Die angedachte Veränderung der Spielklassenstruktur ist ein gutes Vierteljahr vor dem Verbandstag am 4. Juni auf der Zielgeraden. Dabei soll es ein Comeback der früheren Landesligen geben.

      Alle Spielklassen auf Verbands- und Kreisebene sollen übrigens auf 16 Mannschaften reduziert werden.
      weiterlesen: fupa.net/berichte/ligenreform-…-dem-comeback-411219.html
    • Durchaus sinnvoll. Einziger Humbug ist die angedachte flexible Klassenzuteilung für die Kreisligen. Wenn 8 fusionierte Kreise 8 Kreisligen bilden, dann sollte auch jede Mannschaft in ihrem Kreis spielen.
      "Ein weißes Höselein von meiner Frau / Ein blaues Trikotlein, das passt genau / Das soll der Stolz der Mannschaft sein, ja Mannschaft sein / Ja, und die Buben, ja, und die Madels / Die sangen, sangen, sangen so wunder-wunderschön / Ja, und die blau-weiße Fahne wird niemals untergehn, ja untergehn / Ja, und die blau-weiße Fahne wird niemals untergehn"
      SG Freiensteinau :schal2: Kreisoberliga Fulda Süd :blauweiss: Die Macht im Eck :schal2: Mööser in den See!
    • Ligen-Reform nicht aufzuhalten - und das ist auch gut so!

      Viele Vereine sprachen sich gegenüber dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) dafür aus, im Zuge der Gebietsreformen zusätzlich eine Neugliederung der Spielklassen einzuführen. So soll es, wenn es nach diesen Clubs geht, eine Zwischenstufe zwischen den heutigen Verbands- und Kreisligen geben.

      mehr: hlsports.de/index.php?content=news&view=13922
    • Kreis Steinburg löst sich zum 30.07.17 auf
      Weg frei für Fusion mit Dithmarschen

      Die Weichen sind gestellt. Auf einem außerordentlichen Kreistag haben unsere Vereine mit überwältigender Mehrheit den Weg für den Zusammenschluss mit dem KFV Dithmarschen freigemacht.
      30 von 32 anwesenden Vereinen stimmten dem Antrag des Vorstandes auf Auflösung des KFV zum 30. Juni 2017 zu, nur der SV Vaalia Vaale und NFC Mühlenbarbek/Kellinghusen votierten dagegen. SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer und Kreisvorsitzender Werner Papist sprachen von einem historischen Kreistag - es war nach diesem eindeutigen Votum der letzte als eigenständiger Fußballkreis. Nun kommt es auf den außerordentlichen Dithmarscher Kreistag am 12. Mai an, ob es zu einer Fusion kommen wird. Stimmen die Dithmarscher Vereine auch für Auflösung ihres KFV, wird im kommenden Jahr auf der ersten gemeinsamen Veranstaltung beider Kreise über die weitere Zukunft entschieden.
      hieraus: kreisfussballverband-steinburg…-fusion-mit-dithmarschen/
    • Mit großer Mehrheit wurde heute für die Spielklassenreform gewählt. Somit wird kommende Saison eine Art Qualifikationssaison.
      Ligabaum ab der Saison 2017/18:
      5.Liga - 1 Oberliga (Schleswig-Holstein-Liga)
      6.Liga - 2 Landesligen
      7.Liga - 4 Verbandsligen
      8.Liga - 8 Kreisligen

      Derzeit sieht der Ligabaum so aus:
      5.Liga - Schleswig-Holstein-Liga
      6.Liga - 4 Verbandsligen
      7.Liga - 11 Kreisligen
      8.Liga - 12 Kreisklassen A

      luebeck.sportbuzzer.de/schlesw…der-spielklassen/64866/23
      Glotze aus! Stadion an!

      Grün-weißer Ostseestrand :gruenweiss: VfB Lübeck :gruenweiss: Königin der Hanse
    • Das ist in Norden Tradition, dass die Landesliga über der Verbandsliga kommt. Der DFB hatte dann 1977 auf dem Bundestag bundesweit die Reihenfolge Amateur-Oberliga, Verbandliga, Landesliga, Bezirksliga, Kreisliga A B usw. festgelegt, das wurde aber im Laufe der Zeit nicht mehr eingehalten, wodurch wieder dieser "Wildwuchs" an Bezeichnungen kommt.
    • Anti U23-Teams schrieb:

      Mit großer Mehrheit wurde heute für die Spielklassenreform gewählt. Somit wird kommende Saison eine Art Qualifikationssaison.
      Ligabaum ab der Saison 2017/18:
      5.Liga - 1 Oberliga (Schleswig-Holstein-Liga)
      6.Liga - 2 Landesligen
      7.Liga - 4 Verbandsligen
      8.Liga - 8 Kreisligen

      Derzeit sieht der Ligabaum so aus:
      5.Liga - Schleswig-Holstein-Liga
      6.Liga - 4 Verbandsligen
      7.Liga - 11 Kreisligen
      8.Liga - 12 Kreisklassen A

      https://luebeck.sportbuzzer.de/schleswig-holstein-liga/artikel/hallo-landesliga-shfv-beschliesst-mit-grosser-mehrheit-reform-der-spielklassen/64866/23
      Fast alles richtig, es hat sich aber nur ein Fehler eingeschlichen. Bei der derzeitigen 8. Liga gibt es 13 Kreisklassen A.
      7. Liga Kreisliga West: Steinburg/Dithmarschen
      8. Liga Kreisklasse A Steinburg, Kreisklasse A Ditmarschen

      7. Liga Kreisliga Herzogtum Lauenburg ist mit Stormarn zusammen
      8. Liga Kreisklasse A Herzogtum Lauenburg und Kreisklasse A Stormarn

      Deshalb haben genau die beiden Kreisligen zur Zeit 2 Aufstiegsplätze, neben Kreisliga Schleswig-Flensburg

      @Asa
      Nein. Alle Ligen 5-8. sollen nur je eine Mannschaftsstärke von 16 Vereinen haben. In den Kreisklassen möglichst 14 oder weniger, wobei das noch zur Diskussion steht.

      Es wird in der nächste Saison mindestens (5)6-9 Absteiger aus der Schleswig-Holstein Liga geben(vielleicht auch 5 wenn keiner aus Regionalliga Nord in die Oberliga Schleswig-Holstein absteigt und der Meister in die Regionalliga 2017/2018 aufsteigt .

      Alle folgenden Zitate beruhen auf der
      Quelle: kfvsegeberg.de/Antrag-13-Anlage.pdf

      Qualifikation für die Oberliga Schleswig-Holstein 2017/2018


      Schleswig-Holstein-Liga Um eine Reduzierung auf 16 Mannschaften umzusetzen wird es zwei zusätzliche Absteiger aus der SH-Liga geben müssen.
      Hierbei ist auch das Auf- und Abstiegsverhalten zur Regionalliga zu beachten (evtl. drei zusätzliche Absteiger).
      Qualifikation über die Verbandsliga 2016/2017 für die Saison 2017/2018


      Aufstieg der Meister aller Verbandsligen in die SH-Liga Abstieg der letzten vier (bei 18er-Staffeln) bzw. drei (bei 16er-Staffeln) Mannschaften in die Kreisliga.


      Qualifizierung der Platzierungen 2 bis 7 für die neu eingefügte Spielklasse.


      Die Tabellenachten spielen in einer Aufstiegsrunde die letzten Aufsteiger in die neue Spielklasse aus. Die genaue Anzahl der Aufsteiger kann derzeit nicht genannt werden da dies auch abhängig ist vom Auf- und Abstiegsverhalten zwischen der SH-Liga und der Regionalliga.


      Qualifizierung der restlichen Mannschaften der Aufstiegsrunde für die „neue“ Verbandsliga Qualifizierung der Plätze 9 bis 14 (bei 18er-Staffeln) bzw. 9 bis 13 (bei 16er-Staffeln) für die „neue“ Verbandsliga.



      Qualifikation über die Kreisliga 2016/2017 für die Saison 2017/2018 Teil 1


      Aufstieg der Meister aller Kreisligen in die „neue“ Verbandsliga (11 Mannschaften).


      Aus gemeinsamen Kreisligen (derzeit HEI/IZ und OD/RZ) steigt auch der Zweitplatzierte auf (2 Mannschaften).


      Abstieg der beiden letztplatzierten aller Kreisligen in die nächst niedere Spielklasse (Kreisklasse A). D.h., dass es nur zwei Regelabsteiger aus jeder Kreisliga geben wird.


      Die Plätze 3 und 4 sowie die Plätze 2 und 3, zwei zusätzliche Mannschaften jeder Kreisliga, steigen direkt in die „neue“ Verbandsliga auf.


      Qualifikation über die Kreisliga 2016/2017 für die Saison 2017/2018 Teil 2


      Die Plätze 5 bzw. 4 der Kreisligen werden in einer Tabelle zusammengeführt. Unter diesen Mannschaften wird dann eine Tabelle anhand von Quotienten erstellt. Aus dieser Tabelle steigen dann min. die vier Erstplatzierten in die „neue“ Verbandsliga auf. Aufgrund der Auf- und Abstiegsregelung in die Regionalliga kann es hier Anpassungen geben.


      Qualifizierung der Plätze 6 bis 12 bzw. 5 bis 12 für die „neue“ Kreisliga.


      Die Plätze 13 aller Kreisligen werden ebenfalls in einer Tabelle zusammengeführt und anhand von Quotienten ergibt sich eine Rangfolge die für weitere mögliche Aufsteiger in die „neue“ Kreisliga herangezogen wird.


      Für die Plätze 14 aller Kreisligen wird ebenso verfahren.
      Qualifikation über Kreisklasse A 2016/2017 für die Saison 2017/2018
      Aufstieg der Meister aller Kreisklassen A in die „neue“ Kreisliga (13 Mannschaften)


      Die beiden Letztplatzierten jeder Kreisklasse A steigen in die Kreisklasse B ab.

      Qualifikation über die Kreisklasse B zur Kreisklasse A 2017/2018


      Aufstieg der Meister aller Kreisklassen B in die „neue“ Kreisklasse A (12 Mannschaften) wobei aus jedem Kreis nur eine Mannschaft aufsteigen darf.


      Sollten in einem Kreis Parallelstaffeln vorhanden sein, so muss zwischen denen ein Entscheidungsspiel den Aufsteiger ermitteln.
      Gegen jeglichen Extremismus
    • Der DFB hat mal eine Reihenfolge festgelegt? Das haben aber die "bösen" Bayern dann nie beachtet, denn unter der (Oberliga) Bayernliga kommt die Landesliga und auch weiter unten hieß es nie Kreisliga A etc. Soweit ich weiß, ist nur die Reihenfolge von 1.Bundesliga bis Oberliga klar, darunter herrscht Freiheit. Wobei auch die Oberligen nicht mehr überall im Alltagsgebrauch und sogar im amtlichen so heißen.
      Aber egal wie die LIgen heißen. jetzt gibt es eine klare logische Pyramide in SH und das passt.
    • Früher war die Verbandsliga, wenn notwendig, immer die oberste Spielklasse eines Verbandes, darüber folgte die Oberliga aus mehreren Verbänden.
      Große Verbände (wie etwa Bayern) hatten Ihre eigene Oberliga (frühere eingleisige Bayernliga) als oberste "Verbandsliga". Daher brauchte Bayern keine Liga mit dem Titel Verbandsliga, weil diese ja schon die Oberliga war. Also folgte nach der Bayernliga direkt die Landesliga.
      Nun ist die höchste bayerische VL ja die RL Bayern, man hat zwischen LL und RL noch die zweigleisige Bayernliga installiert.

      Ich sehe den Namen " Verbandsliga" aus der Historie raus als die höchste Liga an, welche das gesamte Gebiet eines Verbandes in einer Liga umfasst.

      Da diese Definition in Bayern die RL ist und in anderen Verbänden die OL, gibt es halt hier und dort keine Verbandsligen.

      Meist wird unter der o.g. Definition die Ligenrangfolge
      RL-OL-(VL, je nach dem ob nach o.g. Definition nötig oder nicht)-LL

      RL BY - 2x Bayernliga - 5 x LL (eigentliche VL ist bereits die RL Bayern)
      AUSREISSER, da zw. VL un LL noch eine Stufe zwischegeschaltet

      RL N
      OL(=VL) HH- 2x LL
      OL (=VL) HB -1x LL
      OL (=VL) NS - 4x LL
      OL (=eigentliche VL) SH - 4x VL (müsste eigentlich LL heissen) // künftig OL-LL-VL AUSREISSER

      RL NO
      2xOLNO - verbandsübergreifend
      VL MV - 3xLL
      VL Berlin - 2xLL
      VL BRB - 2x LL
      VL Sachsen - 4 x Landesklasse (=LL)- kleiner Ausreisser in der Namensgebung (LK statt LL)
      VL TH- 3x Landesklasse (=LL) -kleiner Ausreisser in der Namensgebung (LK statt LL)
      VL Sachsen Anhalt - 2x LL

      RL SW
      OL BW verbandsübergreifend
      OL SW verbandsübergreifend
      OL HE (=eigentliche VL)- 3x LL
      VL Baden- 2xLL
      VL Südbaden- 3x LL
      VL WÜ - 4x LL

      RL West
      OL (= VL) MR- 2x LL
      OL (= VL) Ndr.Rh. - 2x LL
      OL (= VL) WF - 2x Westfalenliga - 4x LL AUSREISSER, da zw. VL und LL noch eine Stufe zwischengeschlaltet.

      vereinzelt heissen die Ligen nicht VL XY sondern moderner z.B. "Berlinliga" oder "Sachsenliga", vom Prinzip her passts aber.

      Von daher gesehen ist die Ligenbezeichenung in Deutschland bis zu LL insgesamt sehr sehr einheitlich.

      Es gibt nur 3 Ausreisser:
      SH
      SH nennt derzeit die Ligen unter der SH-L (eigentliche VL) nicht LL sondern VL. Grober Fehler.
      Den Fehler hätten Sie mit der kommenden Reform korrigieren können, anstatt dessen machen Sie es noch schlimmer (LL über VL, das gibts sonst nirgends)

      Bayern
      In der Zeit vor der RL BY war die Struktur wie anderswo auch OL(=VL, "Bayernliga") - 3x LL, also alles Roger
      Seit der Einführung der RL Bayern: Hat zwischen der eigentlichen VL (=RL BY) und den LL (auf 5 erweitert) die 2 Bayernligen als Zwischenstufe eingefügt.
      Für mich aber o.k., da Bayern der einzige Verband mit eigener RL ist. Ich sehe die 2 Bayernligen wie Oberligen.

      Westfalen
      Hier ist die eigentliche VL die OL Westfalen. Zwischen den OL WF und den Landesligen sind aber ähnlich wie in Bayern 2 Westfalenligen angesiedelt. Frage an die Westfalen im Forum: war früher die Gliederung auch wie anderswo OL(=VL) - LL und es wurde später eine Liga eingeschoben oder war das schon immer so, dass es eine Liga zwischen der höchsten Verbandsliga (=OLWF) und den Landesligen eine Zwischenstufe gab? Wenn ja: warum nannte man diese Zwischnstufe nicht wie anderswo Landesliga?





    • VfR Wormatia 1908 schrieb:

      Westfalen
      Hier ist die eigentliche VL die OL Westfalen. Zwischen den OL WF und den Landesligen sind aber ähnlich wie in Bayern 2 Westfalenligen angesiedelt. Frage an die Westfalen im Forum: war früher die Gliederung auch wie anderswo OL(=VL) - LL und es wurde später eine Liga eingeschoben oder war das schon immer so, dass es eine Liga zwischen der höchsten Verbandsliga (=OLWF) und den Landesligen eine Zwischenstufe gab? Wenn ja: warum nannte man diese Zwischnstufe nicht wie anderswo Landesliga?
      Die heutige Ligenpyramide in Westfalen ist nicht das Ergebnis von neu eingeführten Zwischenstufen, sondern resultiert daraus, dass man zweimal eine höchste Spielklasse zur Leistungsverdichtung ganz oben in der westfälischen Pyramide eingeführt hat. Bis zur Saison 1955/56 war die Landesliga in 5 Staffeln die höchste Spielklasse in Westfalen. Diese Landesliga besteht bis heute, seit 2012/13 allerdings nur noch in 4 Staffeln. Zur Saison 1956/57 wurde die Verbandsliga in 2 Staffeln oberhalb der Landesliga eingeführt. Auch diese Verbandsliga besteht bis heute, heißt jetzt allerdings Westfalenliga. Zur Saison 1978/79 wurde die Oberliga oberhalb der Westfalenliga eingeführt. Die Oberliga war zwischen 2008 und 2012 mal aufgelöst zugunsten der längst wieder aufgelösten NRW-Liga. Die Westfalenliga/Verbandsliga ist somit keine Zwischenstufe, die eigentlich Landesliga heißen müsste, sondern hat eine "Sonderstellung" in deutschen Ligasystem, die aus der Einführung der Amateur-Oberliga 1978 resultiert. Während in Hessen und in Bayern, den beiden anderen Landesverbänden, die eine eigene Oberliga bekamen, einfach nur die eingleisige Hessenliga bzw Bayernliga in Oberliga umbenannt wurde, haben die Westfalen eine zusätzliche Ligastufe über der schon damals zweigleisigen Westfalenliga/Verbandsliga geschaffen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von lohmann ()

    • lohmann schrieb:

      VfR Wormatia 1908 schrieb:

      Westfalen
      Hier ist die eigentliche VL die OL Westfalen. Zwischen den OL WF und den Landesligen sind aber ähnlich wie in Bayern 2 Westfalenligen angesiedelt. Frage an die Westfalen im Forum: war früher die Gliederung auch wie anderswo OL(=VL) - LL und es wurde später eine Liga eingeschoben oder war das schon immer so, dass es eine Liga zwischen der höchsten Verbandsliga (=OLWF) und den Landesligen eine Zwischenstufe gab? Wenn ja: warum nannte man diese Zwischnstufe nicht wie anderswo Landesliga?
      Die heutige Ligenpyramide in Westfalen ist nicht das Ergebnis von neu eingeführten Zwischenstufen, sondern resultiert daraus, dass man zweimal eine höchste Spielklasse zur Leistungsverdichtung ganz oben in der westfälischen Pyramide eingeführt hat. Bis zur Saison 1955/56 war die Landesliga in 5 Staffeln die höchste Spielklasse in Westfalen. Diese Landesliga besteht bis heute, seit 2012/13 allerdings nur noch in 4 Staffeln. Zur Saison 1956/57 wurde die Verbandsliga in 2 Staffeln oberhalb der Landesliga eingeführt. Auch diese Verbandsliga besteht bis heute, heißt jetzt allerdings Westfalenliga. Zur Saison 1978/79 wurde die Oberliga oberhalb der Westfalenliga eingeführt. Die Oberliga war zwischen 2008 und 2012 mal aufgelöst zugunsten der längst wieder aufgelösten NRW-Liga. Die Westfalenliga/Verbandsliga ist somit keine Zwischenstufe, die eigentlich Landesliga heißen müsste, sondern hat eine "Sonderstellung" in deutschen Ligasystem, die aus der Einführung der Amateur-Oberliga 1978 resultiert. Während in Hessen und in Bayern, den beiden anderen Landesverbänden, die eine eigene Oberliga bekamen, einfach nur die eingleisige Hessenliga bzw Bayernliga in Oberliga umbenannt wurde, haben die Westfalen eine zusätzliche Ligastufe über der schon damals zweigleisigen Westfalenliga/Verbandsliga geschaffen.
      Vielen Dank für die wie immer fundierte Antwort!

      hab bei meinem Post noch 4 Verbände vegessen:

      Hessen: OL (= VL) Hessen - 3 LL - wie woanders auch

      SWFV: VL SW- 2 LL - wie woanders auch

      Rheinland: VL Rhl. - Bezirksligen (="LL") leichter Ausreisser im Namen BZL statt LL, wahrscheinlich weil hier die Bezirke die Ligen verwalten und nicht der Verband

      Saarland: Saarlandliga - darunter: VL NO + VL SW - AUSREISSER, da die Saarlandliga die eigentliche VL ist
      Auch hier Frage ins Forum: warum heißen die Ligen unter der Saarlandliga nicht LL NO + SW?
    • @Saarland: Weil die Saarlandliga niemals die Verbandsliga war. Sondern die wurde 2009 als eine Art Verbandsoberliga oberhalb der Verbandsliga draufgesetzt. Was zu dem Kuriosum führte, dass man im Saarland dann zwei eingleisige Ligen an der Spitze der Landesverbandspyramide hatte. Später hat man das Kuriosum dann als Unsinn erkannt und die Verbandsliga zweigeteilt. Die Landesliga aber sitzt vorher wie jetzt auch unverändert unter der Verbandsliga.

      @Rheinland: Bis 2003 gab es auch im Rheinland die Pyramide Verbandsliga - Landesliga - Bezirksliga. Dann wurde die Landesliga als Spielklasse abgeschafft. Und die Bezirksklassen werden seither im Rheinland vom Landesverband verwaltet. Die Bezirke sind dort imho bloß nur noch regionale Unterteilungen, aber keine eigenständigen Bezirksverbände mehr.

      Mehr zum Thema übrigens hier:
      Spielklassenreformen durch Raum und Zeit

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