Neuerscheinungen Fußballhistorie

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    • Tragisches Schicksal. Der Autor des Schwarzwald-Bodensee-Buchs ist gestern bei den Vorbereitungen zur morgigen Buchvorstellung überraschend verstorben, vermutlich an Herzversagen....
      Wer sich im Internet als "lautstarker und farbenfroher Support" für x-beliebige Vereine anbietet, der ist kein Fußball-Ultra sondern eine gewerbliche Jubelprostituierte :rofl:

      Spätzleskick - Fußball in Württemberg und Hohenzollern
    • Der Deutsche Sportclub für Fußballstatistiken hat nun Band 3 der Hamburg-Chronik (1984 - 1994) herausgebracht. Bestellmöglichkeiten auf seiner Homepage

      alle Abschlusstabellen und Ergebnisse von der obersten bis zu tiefsten Liga
      Entscheidungs- und Austiegsspiele
      Spiele um den Landespokal
      ausgewählte Mannschaftsbilanzen
      alle Spielerdaten zur AOL Nord (nur Hamburger Mannschaften)
      Umfang: 284 Seiten
      Preis: 29,90 Euro (zzgl. Versandkosten)
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    • Das ist jetzt aber bloß ein Aufguss, oder? Die Daten stehen imho mehr oder weniger schon frei verfügbar im Internet. Sogar runter bis zur Kreisklasse. Aber nun gut. Für Leute, die den Hamburger Fußball intensiv verfolgen, hat das gebunden im Regal sicherlich mehr Charme als eine (flüchtige) Internetseite.

      Ein vergleichbares Projekt gibt es ja für NRW, bislang drei Bände von 1945 bis 1963. Leider hört man vom angekündigten vierten Band derzeit nicht viel. Der Vorsatz, selbst die 1. Kreisklasse ab Band 4 abdecken zu wollen, scheint arg viel Sand ins Getriebe zu streuen. Habe ich ja selbst gemerkt, als ich mir bloß die hiesige Kreisklasse für die 1950er und 1960er Jahre aus dem Stadtarchiv rausgewühlt habe. Das ist eine mittlere Lebensaufgabe. Und nur einer von locker 50-60 Fußballkreisen in NRW.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lohmann ()

    • lohmann schrieb:

      Ein vergleichbares Projekt gibt es ja für NRW, bislang drei Bände von 1945 bis 1963. Leider hört man vom angekündigten vierten Band derzeit nicht viel. Der Vorsatz, selbst die 1. Kreisklasse ab Band 4 abdecken zu wollen, scheint arg viel Sand ins Getriebe zu streuen. Habe ich ja selbst gemerkt, als ich mir bloß die hiesige Kreisklasse für die 1950er und 1960er Jahre aus dem Stadtarchiv rausgewühlt habe. Das ist eine mittlere Lebensaufgabe. Und nur einer von locker 50-60 Fußballkreisen in NRW.


      Das letzte, was ich dazu gelesen hatte war, das man Herbst 2014 als Veröffentlichungstermin erhoffte

      West-Chronik Teil IV: Noch nicht alle Daten erfasst, die ersten Seiten liegen bei Karl-Ernst zur Korrektur, Veröffentlichung Richtung Herbst.


      Entweder gibt es da tatsächlich eine Datenflut, wie von Dir beschrieben, oder (um auch den DSFS in einer anderen Angelegenheit zu zitieren):

      Problem, dass einige MA ihre Zusagen nicht eingehalten haben. Zudem teilweise fehlerhafter Dateneingang!
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    • lohmann schrieb:

      ... Habe ich ja selbst gemerkt, als ich mir bloß die hiesige Kreisklasse für die 1950er und 1960er Jahre aus dem Stadtarchiv rausgewühlt habe. Das ist eine mittlere Lebensaufgabe. Und nur einer von locker 50-60 Fußballkreisen in NRW.


      Selbst Verbandsliga der 60iger/70iger Jahre war nicht ganz so einfach... 3 Zeitungen mit am Ende drei unterschiedlichen Tabellen... da hat man dann die freie Auswahl.
      Sogar im kicker zur 2. Bundesliga Nord 1976/77 waren Fehler in den einzelnen Aufstellungen... man hätte das Internet einfach viel früher erfinden müssen!!

    • Oliver schrieb:

      lohmann schrieb:

      ... Habe ich ja selbst gemerkt, als ich mir bloß die hiesige Kreisklasse für die 1950er und 1960er Jahre aus dem Stadtarchiv rausgewühlt habe. Das ist eine mittlere Lebensaufgabe. Und nur einer von locker 50-60 Fußballkreisen in NRW.


      Selbst Verbandsliga der 60iger/70iger Jahre war nicht ganz so einfach... 3 Zeitungen mit am Ende drei unterschiedlichen Tabellen... da hat man dann die freie Auswahl.
      Sogar im kicker zur 2. Bundesliga Nord 1976/77 waren Fehler in den einzelnen Aufstellungen... man hätte das Internet einfach viel früher erfinden müssen!!


      in den 50igern habe ich aus meiner Zeitung eine nette Erklärung, was Tabellen der A-/B-/C-Klasse anging. "einige Vereine seien nochmals daran erinnert, die Ergebnisse nach Spielende per Telefon der Redaktion mitzuteilen. So seien die Leser daran ermahnt, die von uns selbst errechneten Tabellen mit Vorsicht zu genießen"....

      Noch eine interessante Sache bezüglich Tabellen: in Württemberg gab es bis 1970 keine Regellung bezüglich der Tordifferenz. Dies wurde als unnötig erachtet, da die Spielordnung bei Punktgleichheit ein Entscheidungsspiel vorsah. Zwar wurde allgemein der Torquotient herangezogen (bei den Mittelfeldplätzen), die Tordifferenz oder die mehr erzielten oder weniger erhaltenen Tore waren da aber auch nicht falsch. Erst als die Bundesliga den Torquotienten abschaffte, folgte der WFV mit einem Jahr Verzögerung und einführung des Substraktionsverfahren (Tordifferenz) nach.
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    • Bei einer Verbandsliga ist es aber ein leichtes Ding, dann eben eine andere Zeitung aus einem anderen Sprengel zu konsultieren. Irgendein Redakteur in Westfalen oder am Niederrhein wird damals seine Liga schon richtig gerechnet haben. Denn das ging ja damals logischerweise noch nicht per Computer. Sondern per Zettel und Stift. Der Redakteur hat das als Nebenaufgabe der eigentlichen Berichterstattung gemacht. Und sich dabei natürlich auch mal vertan. Oder aber der Schriftsetzer hat den Zettel vom Redakteur dann falsch in die Druckvorlage übernommen. Und der Redakteur rechnete in der nächsten Woche dann nicht etwa von seinem eigenen Zettel weiter, weil der verschmiert/futsch/vergessen worden war. Sondern nahm die gedruckte und damit fehlerhafte Tabelle der letzten Woche als Startvorlage. Und so weiter und so fort. Fehlerquellen mehr als man sich erdenken kann.

      Und daher ist zB bei einer Landesliga das Brett schon deutlich schmaler. Im Zweifel hat man da überhaupt nur noch zwei unterschiedlichen Zeitungsredaktionen, die das Spielgebiet abdecken. Die sich mit nicht ganz geringer Wahrscheinlichkeit auch mal beide komplett verrechnet haben. Und endgültig verloren hat man bei einer Bezirks- oder gar Kreisklasse, zumindest bis weit in die 1970er hinein. Wenns dumm läuft, bekommt man die nie komplett. Weil zB die letzte in der einzigen diese Spielklasse abdeckenden Zeitung abgedruckte Tabelle nicht bloß nur rechnerisch falsch ist. Sondern weil meinetwegen selbst nach dem vermeintlich letzten Spieltag noch zwei Spiele in der Tabelle fehlen. Wenn man Glück hat, handelt es sich um Nachholspiele, die noch später ausgetragen wurden und deren Ergebnis tatsächlich irgendwann abgedruckt wurde. Aber wenn aber man Pech hat, haben diese Spiele irgendwann im Saisonverlauf stattgefunden, nur fand das Ergebnis nie seinen Weg in die Redaktion und fehlt einfach. Im Zweifel für immer.

      Summasummarum: An sich ist es Wahnsinn, bei alten Sporttabellen, sagen wir mal vor dem Einzug des Computers in die Sportredaktionen irgendwann in den 1980er Jahren, nach einer korrekten Endtabelle zu suchen. Zumindest ab Bezirksliga abwärts. Und ebenso ansich ist das eigentlich auch nur eine Wahnsinn des Menschen im alles-archivierenden 21. Jahrhundert. Als meinetwegen 1967/68 die Landesliga Ostwestfalen und die Bezirksklasse Bielefeld ausgespielt wurden, da war die Tabelle bloß Mittel zum Zweck. Um herauszufinden, wer Auf- oder Absteiger ist. Sprich, es ging einzig allein um die Punktzahl. Das Torverhältnis hat keine Sau interessiert, darum hat es auch keiner nachgerechnet, ob es überhaupt stimmt, in dem was da Montag für Montag abgedruckt wurde. Das gleiche galt für fehlenden Spiele in der "Abschlusstabelle". Wenn da ein paar Mannschaften jenseits von Gut und Böse nur 27 statt der damals üblichen 28 Spiele hatten, interessierte das keine Sau. Erst wir hier im 21. Jahrhundert, wir haben plötzlich den Spleen, nachträglich Tabellen mit hochakkuratem Torverhältnis zu erstellen. Und wehe da kommen dann bei der Aufaddition in Excel nicht 906 zu 906 Tore raus, sondern 906 zu 905 Tore. Dann setzen sich die Leute vom DSFS hin und blättern einen ganzen Zeitungsjahrgang durch und notieren jedes Einzelergebnis, um den Fehler des damaligen Redakteur zu korrigieren. Eigentlich absurd. Denn schließlich hatte das Torverhältnis, egal ob falsch oder richtig, keinerlei Bedeutung , da ohnehin Entscheidungsspiele bei Punktgleichheit angesetzt wurden. :D
    • In einem Fall habe ich einen Artikel gefunden, da "lacht" bzw. schüttelt die Sportredaktion in Württemberg den Kopf, weil in einem Nachbarverband (ich glaube, es war Nordbaden), eine Mannschaft durch ein 2/100stel schlechteres Torverhältnis absteigen mußte. Sowas würde im Schwabenland dank Entscheidungsspiele nie vorkommen :D
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    • lohmann schrieb:

      Und wehe da kommen dann bei der Aufaddition in Excel nicht 906 zu 906 Tore raus, sondern 906 zu 905 Tore. Dann setzen sich die Leute vom DSFS hin und blättern einen ganzen Zeitungsjahrgang durch und notieren jedes Einzelergebnis, um den Fehler des damaligen Redakteur zu korrigieren. Eigentlich absurd. Denn schließlich hatte das Torverhältnis, egal ob falsch oder richtig, keinerlei Bedeutung , da ohnehin Entscheidungsspiele bei Punktgleichheit angesetzt wurden. :D


      Auch ein gern gemachter Fehler, der mir des Öfteren grade in früheren Jahren aufgefallen ist. da hast du die (Bsp.) Ergebnisse und Tabellen der BL vorliegen, und direkt daneben ist dann der Spielbericht mit einem komplett falschen Ergebniss. dann kontrollierst du die heimischen Spielberichte mit den Ergebnissen und stellst fest, dass irgendwie die Ergebnisse nach unten/oben gerutscht sind. in 90 % der Fälle wurden die Tabellen/Ergebnisse nicht korrigiert, sondern einfach weitergeführt. Viel Erfolg beim Umrechnen.... - wie gesagt, Lebensaufgabe
    • Eine Neuerscheinung zu einem Spezialthema, die mir allerdings durch die Lappen ging (erschien am 1. November 2014)

      Arbeiterfußball in Berlin und Brandenburg 1910 - 1933 von Christian Wolter (Arete Verlag). 232 Seiten, 19,95 Euro

      ​Das vorliegende Buch stellt die Geschichte des Arbeiterfußballs in Berlin und Brandenburg in all seinen Facetten, mit zahlreichen Fotos und umfangreichen Statistiken umfassend dar. Christian Wolter ist Historiker und Autor. Von ihm stammen auch die sporthistorischen Werke „Schlachten, Tore, Emotionen. Das Bruno-Plache-Stadion in Leipzig-Probstheida“ und „Rasen der Leidenschaften. Die Fußballplätze von Berlin. Geschichte und Geschichten“.
      Wer sich im Internet als "lautstarker und farbenfroher Support" für x-beliebige Vereine anbietet, der ist kein Fußball-Ultra sondern eine gewerbliche Jubelprostituierte :rofl:

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    • Buch über den VfL Osnabrück...

      fupa.net schrieb:

      VfL Osnabrück: "Lila-Weiße Klassiker"
      ANZEIGE: Buch "Lila-Weiße Klassiker" zum unschlagbaren Preis von 9,99 Euro anstatt ursprünglich 26,95 Euro +++ Restposten
      weiterlesen

      Vielleicht hat ja jemand von Euch Interesse...
      _________________________________________________________

      28.09.2008, 15.50 Uhr: Die Stunde Null.

      IGNORANZ - Meine Verachtung habt ihr nicht mehr verdient. :D
    • Zwar keine Neuerscheinungen im Sinne dieses Thread, aber vielleicht für den einen oder anderen interessant - und ich muß nicht extra einen neuen Thread eröffnen ;)

      Fußballautor Hardy Grüne macht eine "Reste-Rampe" von seinen Büchern, worunter auch einige echte gute Schnäppchen sind.

      Ich habe mir da z.B. letzte Woche die Ausgaben der "Legendären Fußballvereine" gesichert.



      Hardy Grüne schrieb:

      Hier eröffnet noch einmal die "Hardy-Grüne-Resterampe". Folgende Bücher gibt es (solange der Vorrat reicht) zu Sonderpreisen plus Porto. Bestellungen bitte per Mail mit Postadresse an hallo<at>hardy-gruene.de. ich melde mich dann mit den Bank- und Portodetails.
      Legendäre Vereine Norddeutschland: 10 Euro (Originalpreis: 25 €)
      Legendäre Vereine Hessen: 10 Euro (29,90 €)
      Spielerlexikon 1890 bis 1963: 10 Euro (34 €)
      WM-Enzyklopädie 1930 bis 2006: 25 Euro (49,90 €)
      Glaube, Liebe, Schalke (1. Auflage von 2010): 10 Euro (39,90 €)
      Göttingen 05 (Bild-/Textband): 8 Euro (17,90 €)
      Das große Buch der deutschen Fußballvereine: 15 Euro (29,90 )
      Fußball-Weltmeisterschaft (1. Auflage, von vor der WM 2014): 15 Euro (39,90 €)
      Wer sich im Internet als "lautstarker und farbenfroher Support" für x-beliebige Vereine anbietet, der ist kein Fußball-Ultra sondern eine gewerbliche Jubelprostituierte :rofl:

      Spätzleskick - Fußball in Württemberg und Hohenzollern
    • Vexillum schrieb:

      Hier eröffnet noch einmal die "Hardy-Grüne-Resterampe". Folgende Bücher gibt es (solange der Vorrat reicht) zu Sonderpreisen plus Porto. Bestellungen bitte per Mail mit Postadresse an hallo<at>hardy-gruene.de. ich melde mich dann mit den Bank- und Portodetails.

      Legendäre Vereine Norddeutschland: 10 Euro (Originalpreis: 25 €)
      Legendäre Vereine Hessen: 10 Euro (29,90 €)
      Spielerlexikon 1890 bis 1963: 10 Euro (34 €)
      WM-Enzyklopädie 1930 bis 2006: 25 Euro (49,90 €)
      Glaube, Liebe, Schalke (1. Auflage von 2010): 10 Euro (39,90 €)
      Göttingen 05 (Bild-/Textband): 8 Euro (17,90 €)
      Das große Buch der deutschen Fußballvereine: 15 Euro (29,90 )
      Fußball-Weltmeisterschaft (1. Auflage, von vor der WM 2014): 15 Euro (39,90 €)

      Bevor ich da jetzt was verwechsele: Ist mit dem "großen Buch der deutschen Fußballvereine" Grünes Vereinslexikon gemeint (Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs) oder noch was anderes?
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Dionysus schrieb:

      Bevor ich da jetzt was verwechsele: Ist mit dem "großen Buch der deutschen Fußballvereine" Grünes Vereinslexikon gemeint (Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs) oder noch was anderes?
      Das war die vierte Auflage von 2009, die neben den statistischen Daten zur Geschichte und Ligazugehörigkeit auch einen einleitenden Text enthält. Dadurch sind aber auch glaube ich weniger Vereine drin als im Vereinslexikon von 2001.

      Veröffentlichungsgeschichte:
      1. Auflage: "Who's Who des deutschen Fußballs. Deutsche Vereine von 1903 - 1992"; erschien 1992 mit 1.613 Vereine
      2. Auflage: "Who's Who des deutschen Fußballs. Deutsche Vereine seit 1903"; erschien 1995 mit ca. 1.800 Vereine
      3. Auflage: "Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Vereinslexikon"; erschien 2001 mit ca. 3.500 Vereine
      4. Auflage: "Das große Buch der deutschen Fußballvereine. Die besten Fußballklubs Deutschlands"; erschien 2009 mit ca. 2.000 Vereinen.

      Hardy verkauft den Band von 2009 (der auf Amazon übrigens gebraucht für 289,90 € angeboten wird). Für mich war allerdings der Band von 2001, das bekannte Vereinslexikon, die beste Ausgabe. 2009 wurden die Amteurligavereine zugunsten der Erzähltexte weggelassen, und die haben mir dann doch sehr gefehlt (während ich die im Erzähltext geschriebene Vereinsgeschichte nicht wirklich gebraucht habe).
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    • Danke für die Aufklärung!

      Von der Kritik hatte ich auch gelesen. Bei der 2009er Ausgabe sind leider wohl einige Vereine durchs Raster gefallen.
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • lohmann schrieb:



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      Von der Homepage des DSFS:


      73. Westtreffen am 07.03.2015 in Bocholt

      Erfreuliches gibt es von der West-Chronik Teil IV zu berichten. In den letzen zwei Jahren hat Michael Wehrmeyer vielen Kreisliga Daten aus Westfalen zusammentragen können. So dass die Kreisligen Westfalen ziemlich komplett vorliegen. Auch die folgenden Jahre weisen nur vereinzelte Lücken auf. Durch Reinhard Janoschka sind zudem noch weitere Tabellen der Landesligen aus den Verbänden Nieder- und Mittelrhein ermittelt worden. Im nächsten Schritt bieten Christian Niggemann sich an die Vereinsnamen in den Dateien mit unserer Vereinsliste abzugleichen. Trotz des Fortschritts an der West-Chronik ist hier ein Drucktermin noch nicht in Aussicht. Michael Schreiber spricht mal vorsichtig von „Ende des Jahres“. Darüber hinaus werden in Kürze die ersten Arbeiten für den nächsten Teil der Chronik (Teil V) verteilt. Hier bietet uns „Neuzugang“ Thomas Teritte seine Unterstützung an.
      HEGIDA - Hobbits und Elben gegen die Isengardisierung des Auenlandes
    • Aus dem Bereich Baden-Württemberg erscheint Mitte Oktober "Heimspiele - 90 Fußballplätze in Baden-Württemberg und ihre Geschichte" im Silberburg-Verlag.

      Kein klassisches Buch zur Fußballgeschichte, aber ich würde mal behaupten, dennoch interessant. Es geht um Geschichten, die ein klein wenig abseits der üblichen Geschichtsschreibung handeln, z. B. das "VfB-Haus" des Julius Weller in Alfdorf oder die Unfallstelle in Aalen, wo Robert Schlienz seinen Arm verlor.

      Zur Homepage des Buches; dort ist auch eine Google-Maps-Karte mit den 90 Orten verlinkt.
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