News um den SGV Freiberg

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Bredi schrieb:

      Eine Meldung aus der Marbacher Zeitung, die bei mir nur Kopfschütteln auslöst:

      Die Partie (gegen Bahlingen) wird aller Voraussicht nach nicht im Stadion stattfinden, sondern auf dem Kunstrasenplatz. Der Rasen im Stadion war vor zwei Wochen bei einem Firmenturnier so arg in Mitleidenschaft gezogen worden, dass die Stadt ihn seither gesperrt hat. „Wir haben die Woche auf dem Kunstrasen trainiert, und ich gehe davon aus, dass wir am Samstag auch dort spielen. Ich habe meine Zweifel, ob wir dieses Jahr überhaupt nochmal im Stadion spielen werden“, erklärt Gehrmann.

      Sowas wäre vermutlich bei den meisten Kreisligisten undenkbar...
      "Herzlich willkommen in der Oberliga BW, dem Aushängeschild des baden-württembergischen Amateurfußballs!"

      :lachen:
    • Allerdings hat mir Freibergs Trainer Ramon Gehrmann, bei dem ich gerade nachgefragt habe, was da los ist, geschrieben, dass der Platz nun wieder gut aussehe und eigentlich bespielbar sei. Konnte mir einfach auch nicht vorstellen, dass bei der trockenen Witterung bei einem Firmenturnier der Platz dauerhaft beschädigt wurde. Aber das Verhältnis zwischen Stadt und Verein ist in Freiberg nicht so wie es sein sollte, was sich hier mit der Sperrung des Platzes wieder bestätigt. Und dabei ist der SGV wirklich eins der sportlichen Aushängeschilder in der Region, auch was die Jugendarbeit betrifft. Die Stadväter scheint das aber nicht zu interessieren. Da scheinen Firmenturniere wichtiger zu sein als Oberliga-Fußball. ;( :sad:
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
    • neunzehn05 schrieb:

      Ah, okay das erklärt einiges. Ein Verhältnis Stadt/Verein irgendwo zwischen nicht vorhanden und angespannt kennen wir in Reutlingen nur zu gut. Aber auf so eine Schnapsidee würde man wohl nicht einmal im Reutlinger Rathaus kommen. :D
      Pssst. Nicht so laut! :psst: :verschwiegen:
      Sonst kommen die Reutlinger Großkopferten da noch auf neue Gedankenen :rolleyes:
      „Gib dem Kaninchen eine Möhre extra. Es hat uns das Leben gerettet“
      Berti Vogts als Jürgen Lampert in "Tatort" (1999)

      Spätzleskick - Fußball in Württemberg und Hohenzollern
    • Bredi schrieb:

      Vielleicht hat den Freiberger Stadtoberen aber auch das hier den Kopf verdreht. :) stuttgarter-zeitung.de/inhalt.…79-a9cb-ecc75ff53727.html
      Ja, die Geschichte hat mich gestern beim Zeitungslesen auch sehr amüsiert :D
      „Gib dem Kaninchen eine Möhre extra. Es hat uns das Leben gerettet“
      Berti Vogts als Jürgen Lampert in "Tatort" (1999)

      Spätzleskick - Fußball in Württemberg und Hohenzollern
    • Ein Zitat von Bahlingens Trainer Dennis Bührer:

      Bei den Gästen herrschte nicht nur Enttäuschung über die Niederlage, sondern auch Unverständnis über die Entscheidung der Stadt Freiberg, das Stadion zu sperren. „Der Kunstrasenplatz ist sehr rutschig und im Grunde nicht oberligatauglich. Es kann nicht sein, dass man bei guter Witterung auf den Kunstrasenplatz ausweicht“, so Bahlingens Trainer Dennis Bührer.

      Recht hat er! :ja1:
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
    • Unabhängig vom Geplänkel Verein / Stadt - Ich finde es ein Unding wenn bei den derzeitigen Wetterbedingungen auf einen Kunstrasen ausgewichen wird. Grundsätzlich sollte der Schiedsrichter das letzte Wort haben ob der Platz bespielbar ist oder nicht - klar das ist natürlich bei den verschiedenen Zuständigkeiten nicht so einfach aber es wäre zumindest mal ein richtiger Schritt. Wer erinnert sich noch an Bonlanden - die haben von Oktober bis April Grundsätzlich auf dem Kunstrasen gespielt - deren Stadiönchen war aber auch so winzig das das kaum eine Rolle spielte. Trotzdem ist es ein Unding für die die weniger auf Kunstrasen spielen oder sogar gar keinen haben.
      "Freunde oder Feinde - Dafür oder Dagegen - Liebt uns oder hasst uns aber lernt mit uns zu leben!"


    • Trantor schrieb:

      Grundsätzlich sollte der Schiedsrichter das letzte Wort haben ob der Platz bespielbar ist oder nicht - klar das ist natürlich bei den verschiedenen Zuständigkeiten nicht so einfach aber es wäre zumindest mal ein richtiger Schritt. Wer erinnert sich noch an Bonlanden - die haben von Oktober bis April Grundsätzlich auf dem Kunstrasen gespielt - deren Stadiönchen war aber auch so winzig das das kaum eine Rolle spielte. Trotzdem ist es ein Unding für die die weniger auf Kunstrasen spielen oder sogar gar keinen haben.
      Das lässt sich nicht realisieren. Wenn mehrere Plätze als Heimspielort gemeldet sind, hat der Heimverein das Wahlrecht, wo gespielt wird. Und gerade im Jugendbereich hab ich in letzter Zeit auch festgestellt, dass es tatsächlich vermehrt Spieler gibt, die lieber auf Kunstrasen als auf Rasen spielen, weil da der Ball weniger verspringt. Für mich als Fußball-Traditionalist ist das natürlich nicht so recht nachvollziehbar, denn Fußball gehört eigentlich auf den Rasen.

      Aber dass die Stadt Freiberg einen eigentlich bespielbaren Rasen sperrt und damit dem SGV einen erheblichen Mehraufwand beim Betrieb der Bewirtung sowie Mindereinnahmen auf Grund der fehlenden Nutzbarkeit der Tribüne "beschert", ist schon ein starkes Stück. Ich hab dieses Thema auch in der Stadionblatt-Vorschau für das nächste Normannia-Heimspiel gegen den SGV Freiberg mit aufgenommen.
      "Wer abergläubisch ist, hat schon verloren."

      Benjamin Bilger, Landesliga-Trainer der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in der Staffel 2 Württemberg.
    • Bredi schrieb:

      Das lässt sich nicht realisieren
      naja mit den Momentanen Regelungen nicht ... und ich spreche nicht vom Jugendbereich ... aber für eine Oberligapartie ... man müsste sich bei den Zulassungen für den Spielbetrieb das nur als Bedingung zur Zulassung hineinschreiben - der Schiedsrichter begutachtet die gemeldeten Plätze und bestimmt dann den Austragungsort mit Präfferenz für den ersten gemeldeten Platz.

      Die Gemeinde will ich sehn die dem Verein dann Steine in den Weg legt ...

      in den höheren Spielklassen geht das doch auch ... und selbst in der OL gibt's doch ne Platzkommission
      "Freunde oder Feinde - Dafür oder Dagegen - Liebt uns oder hasst uns aber lernt mit uns zu leben!"