Vom Olymp in den Hades - abgestürzte Teams ganz unten

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    • Vom Olymp in den Hades - abgestürzte Teams ganz unten

      Man kennt es ja vom altehrwürdigem Karlsruher FV - einst eine Macht, heute Kreisklasse C. Tiefer geht es nicht mehr.

      Ich habe mal einen Blick in die untersten Klassen des WFV geworfen. Ganz so krasse Entwicklungen wie beim KFV gibt es hier natürlich nicht, aber auch hier gibt es einige Teams, die heute nur noch gegen zweite oder dritte Mannschaften, absolute "No Names" oder "Vereine mit Migrationshintergrund" antreten, wo man früher doch mitunter die Creme de la Creme des regionalen Fußballs empfing.

      Für meine Auswahl abgestürzter Fußballteams nahm ich folgende Kriterien zur Hand: Vor 1945 in der obersten Spielklasse (im Prinzip alles Stuttgarter Teams); danach entweder mindestens 1. Amateurliga oder Verbandsliga. Daher fehlen auch so manche bekannte Namen wie VfR Süßen, SV Mettingen, TV Unterboihingen oder sonstige Teams, die man zwar irgendwie kennt, die aber nicht über die 2. Amateurliga oder Landesliga herauskamen. Die Teams habe ich aus der Erinnerung zusammengestellt, ich bitte um Nachsicht bei Fehlern.

      Unterste Spielklasse ist größtenteils die Kreisliga B, nur in den Bezirken Alb und Schwarzwald gibt es noch eine Kreisliga C - in beiden Bezirken werden dann nur die C-Staffeln betrachtet.

      Die Rangliste stelle ich folgendermaßen vor: der prozentuale Anteil der bislang möglichen Punkte (Beispiel: in 2 Spielen sind max. 6 Punkte zu holen, die Mannschaft holte 3 = 50%). Anschließend wird der aktuelle Tabellenstand vermerkt. Die Sortierung erfolgt aufsteigend.

      Am tiefsten gestürzt ist der 1. FV Stuttgart 1896, der in der Kreisliga B auf dem letzten Tabellenplatz herumkrebst. Der zusammen mit Eintracht Stuttgart älteste Fußballverein der Landeshauptstadt gehörte früher als Süddeutscher FC 1896 zu den Aushängeschildern Württembergs und focht lange gegen VfB und Kickers um die Führungsrolle.





      MannschaftSp.P.%Tab.
      1. FV Stuttgart 1896
      20813,33%13.
      SpVgg Aidlingen
      201423,33%11.
      SV Prag 1899
      202135,00%10.
      SV Eintracht Stuttgart
      182953,70%5.
      Sportfreunde Stuttgart
      193154,39%4.
      SV Stuttgart-Rot
      223654,55%6.
      SV Spaichingen
      163470,83%3.
      FC Onstmettingen
      224771,21%3.
      ESC Ulm
      255573,33%3.
      TSF Ditzingen
      205276,67%2.
      SV 1845 Esslingen
      226293,94%1.
      SpVgg Lindau
      164695,83%1.
      "Mei Dokter hot mir bloß no Brei genehmigt!"
      "Ja kasch da no leba?"

      "Ha scho, oimal trenk ich Schwabebrei, dann Hirschbrei und am dritta Tag Löwabrei! So goht's nocher scho!"

      Spätzleskick - Fußball in Württemberg und Hohenzollern
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      wäre da nicht über eine Fusion Eintracht und Sportfreunde nachzudenken ? spielen wie ich sehe, beide auf der Waldau (und eine Farbe haben sie auch schon
      :zwinker: )
      Bist Du nicht sonst immer für Traditionsvereine? Wir wollen doch auch beide, dass sowohl Wacker als auch Teutonia München ins Zukunft als eigenständige Vereine gegen den Ball treten ;)
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    • Vexillum schrieb:

      Wacker-Wiggerl schrieb:

      wäre da nicht über eine Fusion Eintracht und Sportfreunde nachzudenken ? spielen wie ich sehe, beide auf der Waldau (und eine Farbe haben sie auch schon
      :zwinker: )
      Bist Du nicht sonst immer für Traditionsvereine? Wir wollen doch auch beide, dass sowohl Wacker als auch Teutonia München ins Zukunft als eigenständige Vereine gegen den Ball treten ;)
      da seh ich keine Gefahr, dass das bei den beiden so bleibt. Wenn dann gibts in München 'Fusionen' von Vereinen, die eh schon auf derselben Anlage spielen. Ich hätte bei uns übrigens nichts gegen eine Fusion mit einem passenden Partner, die vereinsrechtlich so abläuft, dass der FC Wacker weitergeführt wird. Dafür kommt aber eigentlich nur der FFC in Frage und das ist momentan sicher kein Thema; der FC Hellas, der auch auf unserer Anlage spielt, ist ausdrücklich ein griechischer Verein.
      Eintracht und Sportfreunde sondern außerdem eh schon aus Fusionen entstanden, oder ?
    • Ja, sehr bedauerlich. Ich hatte die noch in der vergangenen Saison in der Kreisliga A beim Auswärtsspiel bei der SG 07 Untertürkheim besucht. Der SSC ist ja sowas wie meine heimliche Hauptstadt-Liebe. Ich hatte mir da auch mal für teuer Geld die Chronik von 1925 organisiert, und bis in die 1950er Jahre gab es gegen Normannia Gmünd heiße Ligaduelle. 1972 hatte er seinen letzten großen Erfolg mit dem Aufstieg in die 1. Amateurliga. Über den Pokalsieg 1955 habe ich mal einen Blogbeitrag verfasst.
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    • Das hatte ich mal an anderer Stelle geschrieben:

      "Sub Umbra Floreo" - Im wahrsten Sinne des Wortes blühte der Stuttgarter SC im Schatten des großen VfB - befindet sich doch seine Spielstätte am Festwiesenplatz in Sichtweite des - wie heißt es denn gleich aktuell? - lange Zeit als Neckarstadion bekannten Spielfeldes des VfB.

      Lange vorbei sind die Zeiten, als eine Stadt wie Stuttgart noch Vereine wie den SSC, die SpVgg Feuerbach, den FV Zuffenhausen, SpVgg Cannstatt, Sportfreunde oder Eintracht nähren konnte.
      Der Club vom Gaskessel wurde am 18. Juni 1900 als FC Union Stuttgart ins Leben gerufen. Seine Wurzeln hat der Verein im Ostheimer Turnerbund und entstand quasi aus einer Bierlaune heraus, als während einer Geburtstagsfeier beschlossen wurde, statt einem Faß Bier lieber einen Lederball zu kaufen und Fußball zu spielen. August Dietrich hieß der Übeltäter, der junge Turner um sich scharrte und zum ketzerischen englischen "Aftersport" verleitete. Zunächst nur zu Acht, aber die Saat war gelegt.

      Sowohl in Stuttgart als auch in Württemberg war die Elf aus dem Stuttgarter Osten schnell mit dabei und verzeichnete vor 1914 erste Erfolge. Zunächst kickte die Mannschaft am Stöckachplatz, 1910 am Schlachthof. Im selben Jahr erhielt der Verein auch seine rot-weißen Farben, mit denen er heute noch antritt, nachdem man im Jahr zuvor in die Südkreisliga aufstieg und somit Erstklassig wurde. Die große Zäsur folgte 1914. Einige Spieler der Union fielen im Weltkrieg, vom Nachbarn SV Gablenberg 08 fast die komplette Mannschaft. Um aber im Osten Stuttgarts weiterhin einen spielstarken Fußballverein am Leben zu erhalten, fusionierten beide Vereine im August 1919 zum heutigen Stuttgarter Sportclub. Möglicherweise waren nicht alle Gablenberger damit einverstanden, denn es gründete sich der SV Gablenberg 1919 neu.

      Die große Zeit des SSC zwischen den Weltkriegen begann, wobei, das sei gleich gesagt, nie ein Titel oder eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft dabei war. Einzig der Südpokal, 1920 gegen den SV Waldhof gewonnen, kann als Erfolg verzeichnet werden. 1923 erfolgte der Umzug an den Gaskessel, der bis zum Ende des Gaswerks 1956 Heimat des Clubs werden sollte, und der sogar einmal die DFB-Elf im Länderspiel gegen die Schweiz sah. 1920 noch Württembergischer Meister, wäre der SSC 1922 um ein Haar abgestiegen. Doch ein Entscheidungsspiel gegen Normannia Gmünd vor 7.000 Zuschauern auf dem VfB-Platz konnten die Rot-Weißen für sich entscheiden. Die Rivalität mit Normannia Gmünd blieb allerdings bis in die 60er Jahre erhalten, und Besuche des SSC im Schwerzer mutierten zu Großkampftagen.

      Bereits im Juli 1945 nahmen die Oststädter ihren Spielbetrieb wieder auf. Aber die Einführung der Oberliga Süd und das Vertragsspielerstatut war für Stuttgart der Anfang vom Ende. Endültig wechselte das sportliche Blatt zum VfB und den Kickers, für den SSC blieb nur die Amateurliga Württemberg als Maß der Dinge. Erfolge verbuchte man im Württembergischen Pokal. 1954 im Finale noch knapp vom Ligakonkurrent FV Nürtingen mit 2:3 bezwungen, fertigte der SSC am 23. Juli 1955 in Tübingen das damalige Überraschungsteam von SpVgg Trossingen mit 5:0 ab. Der WFV führt diese Partie heute noch stur mit 2.000 Zuschauern. Zugegen waren aber wohl tatsächlich nur 500. Zu jener Zeit schnürte noch mit Werner Zandt ein deutscher Leichtathletikmeister die Kickstiefel für die Rot-Weißen, über den es mal in einem Spielbericht der Normannia hieß, "er mag zwar ein schneller Läufer sein, mit dem Ball umgehen kann er jedoch nicht".

      Nach dem Abstieg aus der Amateurliga Württemberg 1956 blieb Schmalhans zunächst Küchenmeister. 1963/64, im Bundesligagründungsjahr, schaute man noch mal vorsichtig in der höchsten Amateurspielkasse vorbei, stieg aber postwendend wieder ab und errang erst 1972 den Meistertitel in der 2. Amateurliga. Das Foto zeigt die Mannschaft mit dem WFV-Meisterwimpel. Damals, im Meisterjahr und im Schatten der Bundesliga, lockte der SSC wenigstens noch im Schnitt 400 Zuschauer ins Stadion.
      1974 war aber schon wieder alles vorbei, und nach Einführung der Amateur-Oberliga 1978 blieb es ruhig um den SSC. Es folgten noch Jahre in der damals fünftklassigen Landesliga und Duelle mit den Gmünder Normannen, aber die lockten schon lange keine Massen mehr ins Normanniastadion.

      Heute spielt der Verein in der Kreisliga A, und in der Talstraße blickt man zum Bundesligastadion des VfB. Und manch' einer wird wohl an die Zeit zurückdenken, als der SSC den VfB auf die Plätze verwies.
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    • Vexillum schrieb:

      Ja, sehr bedauerlich. Ich hatte die noch in der vergangenen Saison in der Kreisliga A beim Auswärtsspiel bei der SG 07 Untertürkheim besucht. Der SSC ist ja sowas wie meine heimliche Hauptstadt-Liebe. Ich hatte mir da auch mal für teuer Geld die Chronik von 1925 organisiert, und bis in die 1950er Jahre gab es gegen Normannia Gmünd heiße Ligaduelle. 1972 hatte er seinen letzten großen Erfolg mit dem Aufstieg in die 1. Amateurliga. Über den Pokalsieg 1955 habe ich mal einen Blogbeitrag verfasst.
      Hab die in den 80er-Jahren noch als Landesligist beim TSB Gmünd erlebt. Das waren immer richtig heiße Duelle und der Trainer vom SSC, Roland Mall, war auch ein richtig Bekloppter. Kann mich noch an ein Spiel erinnern, als sich der Mall mit dem Publikum bei uns angelegt hat. Da gabs Einwurf für den SSC und der Mall warf den Ball, statt ihn seinem Spieler zu geben, zu einem verdutzten TSB-Zuschauer auf die Stehtribüne. Dieser brachte den Ball nicht unter Kontrolle, was der Mall mit "Du kannst ja nicht mal einen Ball stoppen. Also besser die Klappe halten" kommentierte. :)
      Ein Fußball-Vereinsheim, das nicht wie ein Fußball-Vereinsheim aussieht, hat kein Ambiente.
    • So weit mir bekannt ist findet im Stadion Festwiese nur noch Leichtathtletik statt.
      "Mei Dokter hot mir bloß no Brei genehmigt!"
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      "Ha scho, oimal trenk ich Schwabebrei, dann Hirschbrei und am dritta Tag Löwabrei! So goht's nocher scho!"

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    • Vexillum schrieb:

      So weit mir bekannt ist findet im Stadion Festwiese nur noch Leichtathtletik statt.
      ...und genau sowas macht einen Verein wie den SSC mega unsympathisch... Haben so ein tolles traditionsreiches Stadion, aber spielen auf einer Plastikwiese ohne Ausbau.... Reicht natürlich für die Liga, aber trotzdem.... :facepalm: Da ist mir dann auch die Tradition von einem Verein egal.... Aber danke für die Info! Falls du mal was hörst oder liest, dass im Stadion Festwiese gespielt wird (egal ob der SSC oder sonstwer) bitte melden! :ja1:
    • Von ganz oben nach ganz unten:
      Der TSV 1846 Nürnberg - nach diversen Quellen der älteste deutsche Sportverein - war in "grauer Vorzeit" vor dem 1.Weltkrieg erstklassig und spielt - nachdem die Fußballabteilung zwischenzeitlich aufgelöst war - in der B-Klasse Nürnberg, der niedrigsten (11.Liga).
      Fast unten:
      der ASN Pfeil Phönix Nürnberg, hervorgegangen aus Fusionen mehrerer erstklassiger Vereine vor 1945, heute Kreisklasse (9.Liga)
      SpVgg Zabo Eintracht Nürnberg, einer der Vorgänger war als FC Eintracht erstklassig in den 40ern, heute A-Klasse (10.Liga)
      die TSF Ditzingen, in den 90ern in der 3.klassigen Regionalliga sind heute in der Kreisliga A, das ist Level 8 (?)
    • Mischka schrieb:

      Vexillum schrieb:

      So weit mir bekannt ist findet im Stadion Festwiese nur noch Leichtathtletik statt.
      ...und genau sowas macht einen Verein wie den SSC mega unsympathisch... Haben so ein tolles traditionsreiches Stadion, aber spielen auf einer Plastikwiese ohne Ausbau.... Reicht natürlich für die Liga, aber trotzdem.... :facepalm: Da ist mir dann auch die Tradition von einem Verein egal.... Aber danke für die Info! Falls du mal was hörst oder liest, dass im Stadion Festwiese gespielt wird (egal ob der SSC oder sonstwer) bitte melden! :ja1:
      Ich kann Deine Einstellung zwar durchaus verstehen, aber so ein Club lebt auch nicht nur für Dich oder jeden anderen Pseudo-Groundhopper. Was ist Dein Beitrag zum Überleben des SSC. Oder jeden anderen x-beliebigen Traditionsvereines? Was machst Du Ehrenamtlich für die Existenz eines altgedienten Traditionsclubs?
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    • ich stelle mir auch oft dieselbe Frage:

      warum spielen die auf so´ner Plastik-Wiese und nicht im Stadion :keineahnung1:

      für mich ist der Lüdenscheider Nattenberg ,Heimat von Rot-Weiß Lüdenscheid so ein Teil,wo ich schon lange hinterher bin.
      durch meine ehrenamtliche Betreuer-Tätigkeit (aktuell inaktiv,der Grund war der Tod meines Vaters)konnte ich auch ein bißchen "hinter die Kulissen schauen"
      ein Stadion dieses Ausmaßes wie in Lüdenscheid oder auch Stuttgart hat einen höheren Kostenaufwand,der finanziert werden will.
      der Rasenplatz beim DSV 1900 wird auch nur noch selten genutzt,da zum einen ein Kunstrasenplatz existiert und der Platzwart im rentenfähigen Alter ist und das Mähen des Rasens zunehmend schwerer fällt.
      ich persönlich habe für zumindest drei bekanntere Vereine mal eine kleinere Summe (im zweistelligen Bereich)gespendet,aber da ich nicht zu den Reichen im Lande gehöre,kann ich mir das auch nicht immer leisten.
      hmm,vielleicht sollten die Vereine,die ein größeres Stadion besitzen,zum Saison-Abschluß mal ein "Event" auf die Beine stellen mit Hüpfburg für die kleinen,Tombola mit kleinen Gewinnen und diesen Termin in Radio,Funk,TV,Zeitungen,www. usw. publizieren.
      das würde Hopper wie mich anlocken und bestimmt auch Einheimische neugierig machen,die dann evtl. wieder öfters vorbeischauen würden.
      ich kannte wen
      der litt akut
      an Fußballwahn
      und Fußballwut
      (Joachim Ringelnatz)
    • In Stuttgart kommt hinzu, dass der ach so ruhmreiche VfB ja seine Fußballarena brauchte und das Neckarstadion - nicht ohne Kritik - seiner Tartanbahn verlustig ging. So hat die Stadt eben für einen Leichtathtletik-Ersatz gesucht.

      Und zum Thema "Traditionsreiche Arena": Der SSC spielte erst seit Mitte der 50er Jahre dort, zuvor war der Club am Gaskessel auf der anderen Neckarseite beheimatet, wo der eigentliche Kiez der Rotjacken war (Eisenbahner, Arbeiter, Oststädter etc.). Deren längst verschwundene Anlage war einstmals sogar Austragungsort eines Länderspiels gegen die Schweiz. Das erste und einzige Länderspiel in Stuttgart, dass nicht auf der Anlage der Kickers oder des VfB ausgetragen wurde.
      Dateien
      • SSC-Platz.jpg

        (113,05 kB, 7 mal heruntergeladen, zuletzt: )
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    • Vexillum schrieb:

      Mischka schrieb:

      Vexillum schrieb:

      So weit mir bekannt ist findet im Stadion Festwiese nur noch Leichtathtletik statt.
      ...und genau sowas macht einen Verein wie den SSC mega unsympathisch... Haben so ein tolles traditionsreiches Stadion, aber spielen auf einer Plastikwiese ohne Ausbau.... Reicht natürlich für die Liga, aber trotzdem.... :facepalm: Da ist mir dann auch die Tradition von einem Verein egal.... Aber danke für die Info! Falls du mal was hörst oder liest, dass im Stadion Festwiese gespielt wird (egal ob der SSC oder sonstwer) bitte melden! :ja1:
      Ich kann Deine Einstellung zwar durchaus verstehen, aber so ein Club lebt auch nicht nur für Dich oder jeden anderen Pseudo-Groundhopper. Was ist Dein Beitrag zum Überleben des SSC. Oder jeden anderen x-beliebigen Traditionsvereines? Was machst Du Ehrenamtlich für die Existenz eines altgedienten Traditionsclubs?
      v.a. wer unterhält das Stadion ? Kunstrasen ist halt einmal teuer bei der Verlegung dann pflegeleichter. und vielleicht geht's auch um Sportliches ? Der FC Wacker z.B. spielt auch auf dem Kunstrasennebenplatz, u.a. halt auch deshalb weil unsere Mannschaft den vom Training gewöhnt ist, sie sich spielerisch leichter tut und in der Liga auch auswärts meistens drauf gespielt wird.
      PS: zum Stadion Festwiese: warum trägt die VfB Zweite nicht ihre Rl-Spiele da drin aus ?
    • Wacker-Wiggerl schrieb:

      v.a. wer unterhält das Stadion ? Kunstrasen ist halt einmal teuer bei der Verlegung dann pflegeleichter.
      M.W. die Stadt. Und wenn ich den Vergleich mit Schwäbisch Gmünd ziehe, dann ist die Rasenpflege der zahlreichen Stadtteilvereine ein sehr gewichtiger Posten im jährlichen Haushalt. Da bist Du mit einem Kunstrasen wesentlich besser dran.
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    • Eigentümer ist die Stadt, Betreiber das Sportamt.

      American Football wird darin noch gespielt, ansonsten ist es ein Stützpunkt der Leichtathletik. Was ein Club wie der SSC mit seinen 50 Stammgästen in dem Stadion sollte, müsste mir mal jemand erklären
      "Mei Dokter hot mir bloß no Brei genehmigt!"
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      "Ha scho, oimal trenk ich Schwabebrei, dann Hirschbrei und am dritta Tag Löwabrei! So goht's nocher scho!"

      Spätzleskick - Fußball in Württemberg und Hohenzollern