Ligareform in Württemberg

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    • Wenn man das hin bekommt, wäre das natürlich super. Das war ja auch schon beim letzten Mal geplant und leider gescheitert. Darauf, dass es gelingt, wenn man die Bezirke neu zuschneidet, habe ich wenig Hoffnung.

      Aber, wenn man schon die Bezirke neu zuschneidet, hoffe ich, dass man in Bezug auf die Landkreisreformen auch mal ein bisschen aufräumt. Die Bezirksgrenzen orientieren sich heute noch an den alten Landkreisgrenzen.

      Eine Reduzierung auf 12 wäre suboptimal, aber schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn man mal die kleinen Bezirke zusammen legt, hätte man wenigstens nicht mehr so starke Größenunterschiede. Mir ist auch klar, dass sich bei meinem obigen Vorschlag bloß nach unten verschiebt, wenn die fusionierenden Bezirke dann 4 Kreisligen A haben. Aber das soll nur vorübergehend sein.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Rems Murr schrieb:

      Rems Murr schrieb:

      Wir haben 16 Bezirke und da muss man jetzt auslosten, ob es nach der Reform nur noch 13 oder eben zwölf Bezirke geben kann.
      gaeubote.de/mobile/index.php?k…111486272-24-76429&red=24
      Eine Reduzierung auf 13 Bezirke finde ich nicht besonders sinnvoll. Bei einer Reduzierung auf 12 Bezirke könnte man ein 1-4-12- oder 1-3-12-System einführen. Ich denke es wäre dann am einfachsten, man lässt die 8 Bezirke, die 3 Kreisligen A haben (weitgehend*) unangetastet. Von den Bezirken mit 2 Kreisligen A werden jeweils 2 zusammen gelegt. Mit Blick auf eine Bezirkskarte ergibt sich dann automatisch
      • Rems/Murr, Stuttgart,
      • Böblingen/Calw, Nördl. Schwarzwald,
      • Schwarzwald, Zollern,
      • Donau, Riß.
      Es sollte dann erlaubt sein 4 Kreisligen A zu haben, damit diese vorübergehend unangetastet bleiben können. Natürlich nicht müssen, je nachdem wie sich die fusionierenden Bezirke einigen.

      Da Rems/Murr+Stuttgart und Schwarzwald+Zollern jeweils unterschiedlichen Landesligen angehören, wäre eine Landesligareform notwendig. Deshalb würde ich auch gleich eine Reduzierung auf 3 Staffeln vorschlagen.

      (*): Falls sinnvoll, sollten auch einzelne Vereine von fusionierenden Bezirken in Bezirke, die erhalten bleiben, wechseln, wie zum Beispiel
      • Vereine aus dem Landkreis SHA von Rems/Murr nach Hohenlohe,
      • Vereine aus dem Alb-Donau-Kreis von Donau nach Donau/Iller.



      Ein 1-4-12-System scheint doch sinnvoller zu sein als ein 1-3-12-System. Die Landesligareform würde dann so aussehen:
      Rems/Murr von Staffel 1 in Staffel 2
      Donau/Iller von Staffel 2 in Staffel 4
      Zollern von Staffel 4 in Staffel 3

      Somit hätte die Staffel 3 fünf Altbezirke und die Staffel 1 nur drei Altbezirke. Nach den oben erwähnten Bezierksfusionen hätte jedoch jede Landesliga noch drei Neubezirke.
      Dateien
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Aus SH-Liga 1- VBL 4- Kreisliga11- Kreisklasse A13 in Schleswig-Holstein
      wurde ein Oberliga 1-2-4-8
      Selbst der kleinste Kreis Neumünster wurde gleichberechtigt, wo viele/einige dann aber lieber frewillig , auf Grund der sportlichen Differenz für niedrigere Liga gemeldet haben.

      Da in kleinen Kreisen dann große Leistungsunterschiede gibt, würde da mittelfristig die sportlichen Schwachen in ihre Liga gedrängt.

      Mehrfachabstiege in eine Region wird zu 100% verhindert, wenn kein Mehrabstieg aus der Regionalliga kommt.
      Einfach feste Grenzen auflösen , der Kreisverband , wo die meisten Mannschaften in der Liga sind, organisieren den Spielbetrieb.
      Dann schließen sich fast automatisch Kreise zusammen, ohne ein Nachteil gehabt zu haben.

      Einfach nach dem ökonomischen Fahrten jede Saison neu einteilen (bei Mannschaften) nahe Autobahnen/Bundesstraßen weitere Fahrrstrecken zumuten = durschnittliche Fahrtzeichen
      Das heißt meist, die großen Stadtkreise werden geteilt, weil da in der Regel Autobahnen vorhanden sind und man hat trotzdem noch Duelle in der Stadt.


      Im WFV gibt es mit Sicherheit einheitliche finanzielle Antrittsgebühren pro Ligaebene .

      Wäre dann ein 1-2-4-8 machbar? Dann könnte man auch Zweitplatzierten definitive Aufsstiegssmöglichkeit geben.
      Regelabsteiger letzen Drei Plätze.
      Aufstiegsrunde bei den 4 Staffeln 4 Zweitplatzierten 1 Heimspiel jeweils und 1 neutrales am 2. Spieltag. Heimvorteil beim letzen Spiel, nach Punktequotient zum Beispiel.

      Bei mehrfachen Abstieg , halt Abstiegsspiel/Abstiegsrunden
      Der ersten nicht Regelabstiegsplätze
      Wenn 2 Vereine die Staffeln nach Einteilung tauschen wollen , geben Sie dem Verband dies bekannt.
      Sollten welche freiwillig zurückziehen , erst die zusätzlichen Absteiger vom Abstieg befreien und dann die unterlegenen Zweitplatzierten nach Punktequotienten pro Tabellenplatz je Ebene dann Nachrücken. einsortieren.
      KSV Holstein für immer und ewig!

      Hessen Kassel und Holstein Kiel

      "Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist."
      Zitat von Alfred Polgar
    • Ich glaube das wird man bei uns nicht durchsetzen können. :nein2: Eine Reduzierung von 1-4-16 auf 1-3-9 ist ja schon gescheitert. Da wird man wohl kaum ein 1-2-4-8-System hinbekommen. Eine Aufstiegsmöglichkit für die Zweitplatzierten gibt es immer. Die Zweitplatzierten der Landes- bzw. Bezirksligen ermitteln in zwei Relegationsrunden den Gegener des Zwöltplatzierten der Verbands- bzw. Landesliga.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Kritik ist angekommen. Habe deshalb die Verschiebung in das Unterforum für Strukturreformen rückgängig gemacht und diesen Thread wieder in den Bereich Württemberg eingegliedert. Macht wahrscheinlich wirklich mehr Sinn, da der Inhalt sich nur auf diese Region bezieht.


      Klutsch

      Boardteam
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    • Nun wird im Bezirk Ostwürttemberg, genauer gesagt in der Kreisliga B 5, die den Raum Heidenheim erfasst, zwar über keine Ligareform im eigentlichen Sinne, aber über eine Reform im Spielmodus nachgedacht. Da die Anzahl der Kreisliga B-Mannschaften dort stark rückgängig ist, lautet der Vorschlag, dass zunächst eine normale Hin- und Rückrunde gespielt wird (was bei 10 Mannschaften 18 Spiele pro Team bedeuten würde) und anschließend die ersten fünf Teams eine Meisterrunde mit Hin- und Rückspiel austrafen, während die letzten 5 in einer eigenen Runde mit Hin- und Rückspiel aufeinander träfen. Das würde für jedes Team 26 Spiele bedeuten und wäre gegenüber dem Ist-Zustand mit 18 Spielen sicherlich eine Option.

      Zudem wird im Bezirk auch eine Änderung des Relegationsmodus zwischen Kreisliga A und Bezirksliga diskutiert. Bisher war es so, dass der Bezirksliga-Vertreter nur ein Spiel zu bestreiten hatte, nämlich das gegen den besten Kreisliga A-Vertreter. Und irgendwie ist es ja auch tatsächlich ungerecht, wenn zwei A-Ligisten drei Spiele austragen müssen, der dritte A-Ligist mit Freilos im ersten Spiel immer noch zwei, während der Bezirksligist nur ein Spiel gewinnen muss, um in der Klasse zu bleiben. Wenn der Bezirksligist gleich mit einsteigt, wären es für jede Mannschaft zwei Spiele, die man gewinnen muss, um im kommenden Jahr der Bezirksliga anzugehören.

      Ich halte diese Vorschläge für durchaus sinnvoll und bin gespannt, ob die Vereine das auch so sehen.
      Mehr unter swp.de/sport/fussball-lokal/os…isterrunde_-29330959.html
      Meine Kirche ist der Fußballplatz
    • Rems Murr schrieb:

      Könnte man nicht vielleicht ein paar Vereine aus der Kreisliga A3 dazu bewegen ihre Reserve in der Kreisliga B5 anzumelden? Sowie der SV Mergelstetten.
      Wie die Situation im Raum Heidenheim gerade ist, kann ich Dir aktuell nicht mit letzter Gewissheit sagen. Jedoch ist es auch im Raum Gmünd (wir gehören ja zum gleichen Bezirk) für viele Vereine schwierig, eine zweite Mannschaft in der Kreisliga B anzumelden. Wir hatten das ja beim TSB Gmünd eine Zeit lang auch, aber speziell, wenn beide Mannschaften auswärts gespielt haben, gabs da immer wieder Personalprobleme. Da ist die Reserverunde, in der man leichter mal ein Spiel absagen kann und auch weniger Spiele hat, einfach die bessere Lösung. Von daher vermute ich, dass das im Raum Heidenheim auch nicht anders ist.
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    • Das ist ja sicherlich von Verein zu Verein unterschiedlich. Aber bei 14 Mannschaften dürfte es ja vielleicht schon mehr als einen geben, die personell gut genug aufgestellt ist.

      Man sollte vielleicht auch von Bezirksseite aus die Regelungen für zweite Mannschaften in der Kreisliga B5 bezüglich Spielabsagen lockern.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Rems Murr schrieb:

      Man sollte vielleicht auch von Bezirksseite aus die Regelungen für zweite Mannschaften in der Kreisliga B5 bezüglich Spielabsagen lockern.
      Da wäre der Verband dafür zuständig, da für so etwas eine Änderung der WFV-Spielordnung erforderlich wäre. Und ich glaube auch, dass es Ärger geben würde, wenn eine zweite Mannschaft öfter als eine erste Mannschaft ein Kreisliga-B-Spiel absagen dürfte, ohne aus dem Spielbetrieb gezogen zu werden. Von daher scheint mir das nicht der richtige Weg zu sein.
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    • Ich denke auch, für sowas hätte man eher das "Norweger-Modell" als Option. Und ich denke, dass gerade die Heidenheimer Ecke sehr betroffen ist. Vor ein paar Jahren mussten die ja ihre Staffel 6 aufgeben (davor gab es ja praktisch für jeden ehemaligen Landkreis je 2 B-Staffeln), und auch im Reservespielbetrieb nehmen da nicht so übermäßig viele Teams teil. Mitunter schon in Spielgemeinschaften. Und mit Ende der Saison 2017/18 hat dort wieder ein Verein seinen kompletten Spielbetrieb eingestellt. Es ist halt eine traurige demografische Entwicklung, die sich nicht so ohne weiteres lösen läßt.
    • Vexillum schrieb:

      Ich denke auch, für sowas hätte man eher das "Norweger-Modell" als Option.
      Das wäre sicherlich sinnvoll.

      Vexillum schrieb:

      Vor ein paar Jahren mussten die ja ihre Staffel 6 aufgeben (davor gab es ja praktisch für jeden ehemaligen Landkreis je 2 B-Staffeln), und auch im Reservespielbetrieb nehmen da nicht so übermäßig viele Teams teil.
      Aber die A3 Reserve hat 13 Mannschaften. Nur die beiden Zweiten haben keine Reserve und die von SV Mergelstetten spielt in der B5.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger
    • Ja, mit den Reserverunden hat man im Bezirk Ostwürttemberg ganz gute Lösungen gefunden. Im Raum Gmünd hat man die Reserveteams aus der Kreisliga A 1 mit denen der B 1 bzw. der B 2 vereint und in zwei KL-B-Reserverunden platziert. Soweit ich mitbekomme, funktioniert das ganz gut und es kommen sogar noch neutrale Schiris aus der SRG Gmünd zu den Spielen, was nicht selbstverständlich ist. Und die A 2 und die A 3 haben jeweils 13 Mannschaften, so dass auch da keine Änderung erforderlich zu sein scheint.
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    • Ein entscheidender Aspekt an der Geschichte ist auch die Tatsache, dass die Teams, die in den Reserverunden spielen, vom Niveau her überwiegend deutlich schwächer sind als diejenigen, die in der Kreisliga B spielen. Der Anreiz, von der Kreisliga A-Reserve in die Kreisliga B zu wechseln, ist deshalb gering, weil man dann befürchten muss, häufig deutliche Niederlagen einzufahren, was einem mit zunehmender Dauer der Spielzeit immer mehr die Motivation rauben kann.

      Hab das selber auch schon mal miterlebt. Die Reserve des TSB Gmünd wurde in der Saison 2012/2013 ohne einen einzigen Punktverlust Meister der Kreisliga B 2-Reserverunde. Ein Jahr später wollte es der Verein in der Kreisliga B 1 versuchen, was sich als fatal erwies. Man holte trotz verbessertem Kader nur 10 Punkte, wurde Vorletzter und hatte in der Rückrunde Probleme mit der Aufrechterhaltung des Spielbetriebs. Und ich glaube, das würde vielen anderen Teams auch so gehen, wenn sie die Reserverunde verlassen würden und sich in der Kreisliga B anmelden würden.
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    • Überlegungen über die Zukunft des Bezirks Rems/Murr, wobei ich persönlich die Verschmelzung mit Stuttgart noch am sinnvollsten halten würden.
      Aber auch der Gedankengang, etwas komplett neu einzuteilen, um z.B. Verkehrswege und Vereinsdichte zu berücksichtigen, halte ich zumindest für Überlegenswert, auch wenn es schmerzhafter Abschied von liebgewonnenen Traditionen heißen mag (Urbach und Plüderhausen waren z. B. früher immer mit dem Gmünder Raum verbunden; später war der TSV Waldhausen bei Lorch lange Zeit in den Rems/Murr-Spielklassen aktiv und wechselte erst in den 1970er Jahren zu Kocher/Rems; die Bezirke Alb und Zollern bildeten mal eine gemeinsame Bezirksliga etc.).

      Waiblinger Kreiszeitung schrieb:

      Die Mitgliederzahlen der Fußballvereine sinken. Die kleineren Bezirke haben Probleme, ihre Staffeln zu füllen. So bringt beispielsweise der Bezirk Zollern in seinen beiden Kreisligen A nur noch 14 Mannschaften zusammen. Er bietet von Bezirks- bis Kreisliga B insgesamt nur sechs Staffeln auf, der Bezirk Riß sogar nur fünf. Große Bezirke dagegen wie Enz/Murr oder Neckar/Fils füllen ihre Bezirksligen mit 17 Mannschaften (Normzahl 15) und die A-Ligen zusätzlich noch mit 16 Mannschaften. Diesen Trend bestätigt Patrick Künzer: „Es gibt zu wenig Mannschaften, deshalb werden die Staffeln kleiner. Und es brechen immer mehr weg.“
      Der Spielbetrieb leidet, gleichzeitig die sportliche Wettbewerbsfähigkeit der Bezirke – und irgendwann die des Verbandes. Das will der WFV verhindern. In jedem Bezirk soll es ausreichend Teams geben für einen Spielbetrieb in ordentlicher Qualität.
    • WKZ schrieb:

      Künzer bringt deshalb einen eigenen Vorschlag ins Spiel: Es sollen nicht Bezirke zusammengelegt, sondern von Grund auf neu eingeteilt werden, so dass alle in vergleichbarer Größe aufgestellt sind. „Das würde bedeuten: Kürzere Strecken, mehr Derbys, und wir wollen ja alle mehr Zuschauer auf dem Platz.“
      Den Vorschlag finde ich ganz gut. Dann könnte man die Bezirke auch mal mehr an die Landkreise anpassen. Von den Landkreisen, die zum Teil in einem anderen Landesverband liegen mal abgesehen. Vor allem aber Böblingen, Alb-Donau-Kreis und Biberach.
      #4Regionalligen4Meister4Aufsteiger