Bremer SV will in die Regionalliga

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    • Bremer SV will in die Regionalliga

      Kann der Bremer SV erneut ungehindert in Richtung Regionalliga-Relegation marschieren?

      Drei Spieltage ist die Bremen Liga-Saison 2015/16 erst alt, doch an der Tabellenspitze thront erneut der Bremer SV. 18:0-Tore und die Maximalausbeute von neun Punkten hat der amtierende Meister und Pokalsieger bisher verbuchen können. Zwar legten mit dem SV Grohn, der BTS Neustadt und dem VfL 07 drei Teams einen überraschend guten Saisonstart hin, was aber dennoch nicht über die Fragen hinweg täuscht: Wie stark ist die Bremen Liga wirklich? und: Wer hält den Bremer SV auf?

      Seit 45 Ligaspielen ist der Bremer SV in Bremens höchster Spielklasse ungeschlagen. Letztmalig verlor der BSV am 15.12.2013 bei der SG Aumund-Vegesack (0:1). Auch im Lotto Pokal gab es seither keine Niederlage. Seit fast zwei Jahren sind die Waller also, die in diesem Jahr von Klaus Gelsdorf und Fabrizio Muzzicato trainiert werden, von keiner Bremer Mannschaft mehr in einem Pflichtspiel bezwungen worden.

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      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Bremer SV will in die Regionalliga

      Bremer SV will in die Regionalliga

      Am Mittwoch (19.30 Uhr) startet der Bremer SV gegen Germania Egestorf-Langreder in die Regionalliga-Relegation. Es ist bereits der dritte Versuch den Sprung in die nächsthöhere Liga zu schaffen.

      Eine große Nummer im norddeutschen Fußball ist der 1. FC Germania Egestorf-Langreder, Gast des Bremer SV im ersten Relegationsspiel nicht. Noch nicht. Denn Fachleute wissen durchaus, dass der 2001 durch eine Fusion des TSV Egestorf mit dem TSV Langreder gegründete Verein hoch hinaus will. Nun steht der Klub aus Barsinghausen vor dem nächsten Schritt: Wie der BSV wollen die Niedersachsen hoch in die vierte Liga. Der glatte 3:0-Sieg im Lottopokalfinale gegen den Blumenthaler SV soll keine Rolle mehr spielen. „Dieses Spiel mussten wir schnell aus den Köpfen kriegen, denn Egestorf-Langreder ist noch stärker“, betont BSV-Coach Fabrizio Muzzicato.

      Überhaupt steht der Bremer SV mal wieder vor einer Weichenstellung. Klappt es im dritten Anlauf endlich mit dem Aufstieg in die Regionalliga? Oder muss der ambitionierte Verein eine weitere Ehrenrunde in der Bremen-Liga drehen, wie immer mit ungewissem Ausgang? „Wir haben jetzt ein Jahr darauf hingearbeitet und werden alles geben, um das Ziel nun zu verwirklichen“, sagt Klaus Gelsdorf, Muzzicatos Kollege. Der andere Teil des Trainerteams sieht im Vergleich zu den Vorjahren einen Vorteil in der Personalsituation. „Sie ist diesmal stimmig, vor allem im letzten Jahr waren wir auf Socken in die Relegation gegangen“, so Gelsdorf.

      Weser Kurier
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)
    • Im 1. Spiel der Relegation spielte der Bremer SV nur 1:1 gegen Germania Egestorf-Langreder
      Bremer SV verpasst den Sieg

      Das 2. Spiel endete mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage gegen Altona 93.
      BSV verliert Aufstiegsspiel gegen Altona


      Zum dritten Mal in Folge droht der Bremer SV damit in der Relegation zur Regionalliga Nord zu scheitern. Will der Bremer Meister nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen noch den Aufstieg schaffen, muss das Team um Kapitän Ole Laabs die abschließende Partie an diesem Dienstag (19.30 Uhr) beim SV Eichede unbedingt gewinnen – nur dann hat der BSV noch eine Chance.

      Dem Bremer SV hilft nur ein Sieg
      weser-kurier.de/sport/fussball…n-Sieg-_arid,1392574.html


      ps: Auch gegen Eichede wurde verloren - Elfmeter in der Nachspielzeit. :(

      Bremer SV verpasst den Aufstieg
      "Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten." (Finnisches Sprichwort)

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    • Wie geht's jetzt weiter beim Bremer SV ?

      Ein Problem ist, dass man sich "zu gut" fühlt für die Spielklasse, in der man aktuell spielt, allerdings immerhin auch schon seit etwa zwanzig Jahren.

      Chronologie: 1992 stieg man letztmals aus der Amateuroberliga Nord ab. Ein Jahr später folgte sogar der Absturz in die Landesliga, gemeinsam mit "meinem" BSV, der aber immerhin 1997/98 noch mal Oberligaluft schnupperte.

      Seit 1997 spielt der Bremer SV wieder in der Bremen-Liga, die vorher Verbandsliga hieß. Während man dort zunächst immer irgendwo um Platz 7 finishte, war man in den letzten zehn (!) Spielzeiten immer entweder Meister oder Vizemeister. Trotzdem ist man jetzt schon seit 24 Jahren nur auf Landesebene aktiv.

      Unter den Anhängern gibt es jetzt verschiedene Erklärungen für den verpassten Aufstieg:
      1. Der Trainer ist schuld. In diesem Fall Klaus Gelsdorf, da der andere Teil des Trainergespanns, Fabrizio Muzzicato, noch relativ "frisch" im Amt ist, als dass er sich jetzt schon den Groll der "Experten" hätte zuziehen können.
      2. Der Rest der Liga ist schuld. Nicht die eigene Mannschaft, nein, die anderen 15 Bremen-Ligisten sind schuld, weil sie zu schwach sind und den Bremer SV nicht genug fordern.
      3. "Die wollen ja gar nicht aufsteigen." Immer wieder mal gehört, der böse Vorwurf, die Spieler seien mit dem begrenzten Aufwand in der Bremen-Liga zufrieden, lockere Siege und ein regelmäßiges "Gehalt" reicht ihnen.

      Meine Einschätzung dazu:
      Gruppe 1: kann ich nicht beurteilen, aber auch nicht besonders originell.
      Gruppe 2: bringt mich am meisten auf die Palme. Suchen sich einen Verein, der "eigentlich" zu gut für diese Liga ist, in der er aber schon seit zwanzig Jahren spielt. Haben als Zuschauer / Fan eigentlich keinen Bock auf diese Liga, Spiele gegen Grolland, Habenhausen oder Grohn usw. Die meisten geben dann nach einem Jahr enttäuscht wieder auf und lassen das kleine Häuflein echter BSVer wieder allein.
      Gruppe 3: Halte ich so pauschal für Quatsch. Einen Spieler wie Sebastian Kmiec halte ich z.B. für so ehrgeizig, dass er sich auf Dauer nicht mit dem Dasein in der Bremen-Liga abfindet. Wer gesehen hat, wie der sich gegen Egestorf trotz Verletzung noch mal reinhauen wollte, hat das gemerkt. Der wollte mehr, das war deutlich. Auch gegen uns ist der immer hoch motiviert.

      Das Problem ist, dass der Verein immer so ein Underdog-Image profiliert, dass Neu-Fans in Bremen anlocken soll, die sich so eine Art Mini-Sankt Pauli vorstellen. In Wirklichkeit landen sie dann aber beim FC Bayern der Bremen-Liga. Diese Art Underdog-Romantik lässt sich halt schwer durchhalten, wenn man dank zweier Sponsoren (Saathoff und Union-Brauerei jeweils bei 50.000 € pro Saison) plus DFB-Pokalgeld einen Etat von 250.000 € aufbringt, eine Mannschaft, in der kein einziger Spieler aus dem eigenen Nachwuchs stammt, und deren Topleute mit 2.000 € und mehr im Monat nach Hause gehen und dann in einer Liga mit Stadtteilvereinen kickt, die mehr oder weniger reine Hobbytruppen am Start haben.

      Der Liga-Alltag ist eben anders als die flotten Sprüche der Marketing-Jungs a la "Fußball ohne Schicki-Micki" "seit 1962 (sic !) nicht in der Bundesliga" (gibt's erst seit 1963, aber was will man erwarten). Der falsche BSV zieht leider viele Wannabes an, die andere Vorstellungen von Amateurfußball haben, und dann nach kurzer Zeit ihr neues Spielzeug wieder enttäuscht wegwerfen, weil sie keinen Bock mehr auf trostlose Kicks auf Bezirkssportanlagen haben. Das unterscheidet sie von Leuten, die sich gleich für irgendeinen hoffnungslosen Stadtteil-Amateurverein entscheiden. Die wissen, worauf sie sich einlassen...

      Respekt an die paar alten BSVer, die schon seit Jahren dabei sind. Alle anderen tun mir nicht wirklich leid. Ich hab mit meinem BSV drei Pokalfinals gesehen, eins davon als Kind. Alle drei verloren, gegen eure zusammen gekauften Haufen. Ich zehre immer noch von dem letzten Jahr Oberliga, obwohl wir da hoffnungslos abgestiegen sind. Waren ein paar schöne Fahrten dabei. Wäre schön, wenn's mal wieder klappt mit dem Pokal oder einem Aufstieg. Aber das ist keine Bedingung für mein Fan-Sein. ich mag die Bremen-Liga trotzdem immer noch.
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