DFB-Pokal 2016/17, 1.Runde: Eintracht Trier - Borussia Dortmund

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    • DFB-Pokal 2016/17, 1.Runde: Eintracht Trier - Borussia Dortmund

      DFB-Pokal: Traumlos gegen den BVB
      Traumlos für Eintracht Trier: in der ersten DFB-Pokal-Runde trifft der SVE auf den achtmaligen deutschen Meister Borussia Dortmund. Die Partien der ersten Runde wurden gestern bei der ARD im Rahmen der Live-Sendung Beckmanns Sportschule ausgelost.Das Spiel wird zwischen dem 19. – 22. August stattfinden. Eintracht Trier hat Heimrecht.

      U17-Nationalspielerin Caroline Siems hatte ein glückliches Händchen. Zusammen mit DFB-Präsident Reinhard Grindel loste sie die Partien der ersten DFB-Pokal-Runde aus. Schon die erste Kugel, die Siems aus der Lostrommel zog, war Eintracht Trier. Die zweite Kugel löste anschließend großen Jubel unter den SVE-Fans aus: Borussia Dortmund kommt Mitte August (Spieltermin zwischen dem 19. bis 22. August, der genaue Termin wird vom DFB terminiert) an die Mosel. Der achtmalige deutsche Meister und diesjährige Pokalfinalist zauberte SVE-Vorstandsmitglied Roman Gottschalk mehr als ein Lächeln ins Gesicht: „Das ist ein absolutes Traumlos! Wir freuen uns auf den BVB und hoffen auf ein volles Moselstadion.“ Für Trainer Peter Rubeck ist es bereits das zweite Mal, dass er im DFB-Pokal auf Thomas Tuchel trifft. Im Jahr 2011 machte er mit dem SVN Zweibrücken dem von Tuchel trainierten FSV Mainz 05 das Leben schwer. „Mit Zweibrücken konnte ich die Verlängerung erreichen, aber am Ende hat Mainz leider 2:1 gewonnen. Borussia Dortmund ist ein tolles Los und ist nach Bayern München auch der wirtschaftlich attraktivste Gegner. Sportlich haben wir nichts zu verlieren.“

      Zuletzt trafen beide Mannschaften 1997 aufeinander, auch vor 19 Jahren war es ein Spiel im DFB-Pokal. Eintracht Trier, unter Trainer Kalle Emig spielte der SVE zu dieser Zeit in der drittklassigen Regionalliga West/Südwest, bezwang die Westfalen im Achtelfinale mit 2:1 (Tore durch Rudi Thömmes und Marek Czakon). Anschließend folgte der Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals. Es ist bis heute der größte Erfolg in der Trierer Vereinsgeschichte.

      Informationenzum Vorverkauf:
      Bezüglich des Vorverkaufs bittet der SVE noch um Geduld. Obwohl es sehr schwer werden wird alle Wünsche zu erfüllen, wird der Verein die bestmögliche Lösung für alle Fans anstreben. Eintracht Trier wird zu gegebener Zeit weitere Informationen und Termine zum Ticketverkauf veröffentlichen. Aufgrund des großen Andrangs und der Gleichbehandlung aller Anfragen werden derzeit keine Reservierungen entgegengenommen!

      PM SV Eintracht Tier 05
    • Pokalterminierung und weitere Termine‏
      Heute hat der DFB die Partien der ersten DFB-Pokalrunde zeitgenau terminiert. Unsere Pokalpartie gegen den deutschen Vizemeister Borussia Dortmund findet am Montag, den 22. August um 20:45 Uhr statt. Damit hat der SVE die Ehre, das ARD-Livespiel bestreiten zu dürfen, was überregionale Medienpräsenz für die Stadt Trier und die Eintracht bedeutet.

      Zudem möchte ich Sie auf zwei Terminänderungen hinweisen:

      -Das Testspiel gegen den VfL Bochum, welches im Rahmen unsere Stadionfestes am Samstag stattfindet, wird um 15 Uhr angepfiffen (vorheriger Termin 15:30 Uhr).

      -Für den kommenden Montag war ein Testspiel gegen den FSV Frankfurt geplant. Dieses muss aufgrund von personellen Problemen unsererseits leider ausfallen.

      PM SV Eintracht Tier 05
    • Organisatorische Hinweise zum DFB-Pokal-Spiel Eintracht Trier – Borussia Dortmund
      Das Spiel des Jahres steht unmittelbar bevor: Eintracht Trier empfängt am kommenden Montag, 20:45 Uhr, in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals den deutschen Vizemeister Borussia Dortmund. Bereits seit Wochen ist die Geschäftsstelle mit den umfangreichen Vorbereitungen dieses Ereignisses beschäftigt, aber auch die Behörden der Stadt Trier sowie die Polizeidirektion Trier sind selbstverständlich in die Planungen einbezogen.

      An dieser Stelle möchten wir unseren Fans, die an diesem Abend für ein ausverkauftes Moselstadion sorgen werden, ein paar nützliche Hinweis geben, die Sie beherzigen sollten, damit es ein friedliches und unvergessliches Fußballfest wird. Das Moselstadion und der VIP-Bereich werden bereits ab 18 Uhr geöffnet sein, um dem Andrang gerecht zu werden. Aufgrund des zu erwartenden hohen Verkehrsaufkommens sowie den Einlasskontrollen kann es zu längeren Anfahrts- und Wartezeiten kommen, weshalb wir unbedingt eine frühzeitige Anreise empfehlen. Das Mitbringen von Rucksäcken und größeren Taschen ins Stadion ist untersagt. Wir bitten zudem die Anweisungen unseres Sicherheitspersonals sowie der Polizei zu respektieren und zu befolgen. Dies alles dient unser aller Sicherheit. Ausdrücklich möchten wir uns schon jetzt für Ihr Verständnis und Ihre Kooperation bedanken und wünschen Ihnen viel Freude sowie einen erlebnisreichen Fußballabend mit unserer Eintracht im Moselstadion.

      Verkehr und Parkplätze:
      Die Polizei Trier ist mit starker sichtbarer Präsenz vor Ort, um zur Sicherheit im Stadion sowie zur gefahrlosen An- und Abreise der Zuschauerströme rund ums Moselstadion und im gesamten Stadtgebiet beizutragen. Die Zeughausstraße wird am Spieltag ab 16 Uhr voll gesperrt. Die Zurmaiener Straße wird stadtauswärts in Richtung Autobahn nur einspurig befahrbar sein. Zudem ist die Zufahrt zur Straße Am Stadion für Übertragungswagen, Medienvertreter, VIP-Gäste und Einsatzfahrzeuge reserviert.
      Da rund um das Moselstadion nur sehr begrenzt Parkplätze zur Verfügung stehen, rät die Polizei allen – auch von auswärts anreisenden – Fans dringend dazu, die eingerichteten P+R-Parkplätze am ehemaligen Riverside in Trier-Nord am Verteilerkreis bzw. in der Dasbachstraße beim Arbeitsamt zu benutzen. Ab 18:45 Uhr wird ein kostenloser Park+Ride-Verkehr ab der Haltestelle Nells Park (Verteilerkreis) und Haltestelle Dasbachstraße zum Moselstadion durchgeführt. Die P+R-Busse für den Rückweg zu den beiden Haltestellen fahren bis eine Stunde nach Spielende. Die Busse fahren vor und nach dem Spiel im Fünf-Minuten-Takt.

      Weitere Parkplätze befinden sich bei der Arena Trier (Zufahrt über die Castelforte-Straße) und sind entsprechend gekennzeichnet. Von den Parkplätzen bei der Arena kann man auch den P+R-Bus von der Haltestelle Nells Park (Verteilerkreis) nutzen oder zu Fuß (zwischen 10 – 15 Min.) zum Moselstadion gehen. Am Stadion befinden sich zudem zahlreiche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Die Polizei wird auf ihrem Twitterkanal @PolizeiTrier insbesondere Informationen zur Verkehrslage bekannt geben.

      Blockeinteilung und Eingänge:
      Während des DFB-Pokalspiels herrscht im Moselstadion auf den Sitzplatz- und Stehplatztribünen Blocktrennung. Der Zugang zu den Blöcken ist nur über bestimmte Eingänge möglich, der auf den Eintrittskarten zugewiesene Block ist bindend. Reservierte Karten bzw. Schiedsrichterkarten können ab 18 Uhr an der Hauptkasse abgeholt werden.

      Die verschiedenen Blöcke sind über diese Eingänge erreichbar:

      Blöcke A und F sowie alle Sitzplätze über Haupteingang (Zeughausstr.)
      Blöcke B und C (Gäste) über Zurmaiener Str.
      Block F über Treppen ehemaliges VIP-Zelt
      Block E über Treppen ehemaliges VIP-Zelt
      Block D über den Alemannia-Platz

      Außerdem werden morgen ca. 100 Restkarten (Sitz- und Stehplatzkarten, es handelt sich um Einzelkarten) in den freien Verkauf gehen. Die Karten stammen aus Rückläufern und nicht abgerufenen Kontingenten. Die Tickets werden in der Zeit zwischen 16 – 18 Uhr an der Hauptkasse des Moselstadions (Zeughausstr.) verkauft. Es werden KEINE Vorbestellungen entgegen genommen und es werden nur zwei Karten pro Person verkauft. Die Preise sind hier (eintracht-trier.com/2016/07/10…tionen-zum-ticketverkauf/) einzusehen.

      Versorgungsstände:
      In jedem Block befinden sich Versorgungsstände mit Getränke- und Essensverkauf. Aufgrund des zu erwartenden großen Andrangs werden auf dem Alemannia-Platz zusätzliche Verkaufsstände aufgebaut.

      PM SV Eintracht Tier 05

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    • Vorhang auf zum Fußballfest: So begegnet die Eintracht dem BVB
      Am Montag (Anstoß 20:45 Uhr) heißt es endlich: Vorhang auf zum Fußballfest – Regionalligist trifft auf Bundesligist. Eintracht Trier spielt in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund. Der deutsche Vizemeister zählt zu den besten Mannschaften Europas und sorgt für eines der größten Spektakel in der Trierer Sportgeschichte. Die Eintracht möchte dem Champions-League-Teilnehmer das Leben so schwer wie möglich machen.

      Ein ausverkauftes Stadion und Millionen Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen: Eine bessere Bühne kann es für die Fußballer von Eintracht Trier nicht geben. Nach dem Gewinn des Rheinlandpokals in der Vorsaison und der damit verbundenen Qualifikation für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals, bescherte die Auslosung mit Borussia Dortmund einen der attraktivsten Gegner im Lostopf. Die Westfalen wurden in der vergangenen Saison Vizemeister und sind neben Bayern München der derzeit erfolgreichste Club im deutschen Vereinsfußball. Zusätzlich wurde das Aufeinandertreffen der beiden ungleichen Rivalen von der ARD und dem DFB zum Live-Spiel befördert: Ab 20:15 Uhr sendet die ARD live aus dem Moselstadion. Eine besondere Ehre für Eintracht Trier. „Meine Jungs haben nichts zu verlieren. Wir können mit wenig Druck ins Spiel gehen“, sagte SVE-Trainer Peter Rubeck in der Pressekonferenz vor dem Spiel. „In der Liga sieht es schon wieder anders aus. Doch am Montag ist die Erwartungshaltung geringer und die Jungs sollen das Spiel genießen.“ Zum Gegner muss Rubeck nicht mehr viel sagen, die individuelle Klasse spricht für sich. Die Frage nach der „Favoritenrolle“ kann nur rhetorischer Natur sein. „Natürlich haben wir uns trotzdem intensiv mit dem Gegner beschäftigt. Ich habe mir das vergangene Spiel gegen den SV Sandhausen vor Ort angesehen. Besonders das Kurzpassspiel war beeindruckend. Der gesamte Kader ist überragend besetzt.“

      Wie möchte Rubeck also dem BVB entgegentreten? „Die Null muss möglichst lange stehen und wir dürfen nicht zu ängstlich sein, sondern müssen auch selbst agieren. Im Fußball gibt es immer eine Chance. Wir haben unser Team bereits auf den BVB vorbereitet. Im Training haben wir zum Beispiel an unseren Laufwegen gearbeitet. Morgen wird noch eine weitere Video-Analyse folgen.“ An Motivation wird es jedenfalls nicht mangeln, denn Rubeck zeigte sich mit dem Engagement im Mannschaftstraining sehr zufrieden. Klar, dass das Spiel am Montag für jeden Eintracht-Spieler das Spiel seines Lebens sein wird. Umso schwerer wird für den Trainer die Entscheidung, wer den Sprung in die Startelf und in den Kader schafft. „Bis auf Holger Lemke sind alle Spieler einsatzbereit“, meinte der Coach, der seit dem Spiel gegen den 1.FC Kaiserslautern II neun Trainingseinheiten einbaute. Auf der Gegenseite, beim Ballspielverein Borussia, werden Matthias Ginter und Sven Bender fehlen. Beide waren Teil der Deutschen Olympia-Mannschaft in Brasilien und werden erst am Dienstag wieder in Deutschland eintreffen. Weltmeister und Bayern-Rückkehrer Mario Götze wird aufgrund von Oberschenkelproblemen nicht im Kader stehen. Dazu fallen die schon länger verletzten Marco Reus, Erik Durm und Neven Subotic aus. Das Tor der Westfalen wird Roman Weidenfeller hüten, wie BVB-Trainer Thomas Tuchel auf einer Pressekonferenz bekannt gab.

      Während das Spiel für Borussia Dortmund zur Routine gehört, herrscht rund um das Moselstadion emsiges Arbeiten. Das gesamte Gelände muss fit für den Pokalkracher gemacht werden. Für die ARD reist das Moderations-Duo Mehmet Scholl und Matthias Opdenhövel an die Mosel. Auf den Kommentatoren-Plätzen nehmen Wolff Fuss (Sky) und Tom Bartels (ARD) Platz. Die Spieler der Eintracht gehen dem ganzen Trubel aber aus dem Weg. „Hier möchte ich ein großes Dankeschön aussprechen, denn für die Mannschaft wurde viel möglich gemacht. Wir haben den Luxus, uns nach einer morgendlichen Trainingseinheit im Hotel vorbereiten zu können und werden mit dem Bus pünktlich zum Stadion gefahren“, lobte Rubeck die Rahmenbedingungen und die Sponsoren Penta Hotels sowie Kylltal Reisen. „Damit hat die Mannschaft genug Ruhe vor dem Spiel.“ Eintracht Trier weißt nochmals auf die organisatorischen Hinweise rund um das DFB-Pokalspiel hin. Das gesamte Moselstadion-Gelände ist ab 17 Uhr gesperrt: eintracht-trier.com/2016/08/18…-trier-borussia-dortmund/.

      PM SV Eintracht Tier 05
    • Eintracht Trier verpasst Pokal-Sensation gegen Borussia Dortmund
      Der Champions League-Teilnehmer aus dem Ruhrgebiet zu Gast beim Regionalligisten von der Mosel. Die Vorzeichen konnten vor diesem Duell kaum unterschiedlicher sein. Bereits früh im Spiel wurde Borussia Dortmund dann seiner klaren Favoritenrolle gerecht. Auch wenn der SVE eine leidenschaftliche Leistung ablieferte und sich in Summe teuer verkaufte, siegten die Schwarz-Gelben am Ende verdient mit 3:0.

      Zum Schluss stand ein mehr als achtbares 0:3 gegen den haushohen Favoriten und Vizemeister Borussia Dortmund auf der Anzeigetafel des ausverkauften Moselstadions. Eintracht Trier lieferte dabei über 90 Minuten eine engagierte und leidenschaftlich geführte Partie ab. Auch die beiden Fanlager feuerten ihre Mannschaften lautstark an und trugen ihren Teil zur tollen Atmosphäre bei. Eintracht-Coach Peter Rubeck schickte im ersten Spielabschnitt eine eher defensiv orientierte Elf aufs Feld. Die beiden nominellen Spitzen im Kader, Muhamed Alawie und Sebastian Szimayer, mussten auf der Bank Platz nehmen, dafür beorderte der Übungsleiter mit Simon Maurer einen zusätzlichen Spieler ins Mittelfeldzentrum. Lange sollte das Abwehrbollwerk dem Druck der Dortmunder leider nicht standhalten. Nur Sekunden nachdem die Eintracht über Christoph Anton und Patrick Lienhard erstmals in den Sechzehner von BVB-Keeper Roman Weidenfeller eindringen konnte, erzielten die Gäste das Führungstor. Shinji Kagawa ließ Chris Keilmann mit seinem flachen Abschluss aus elf Metern keine Chance (8.).

      Zwar konnten sich die Moselstädter nach einer halben Stunde erstmals selbst gefällig durch das Mittelfeld kombinieren – den Treffer erzielte aber wiederum der BVB. Erneut behielt Shinji Kagawa frei vor SVE-Keeper Chris Keilmann die Nerven und erhöhte auf 2:0 für die Schwarz-Gelben. Weltmeister Andre Schürrle schraubte den Spielstand mit dem Pausenpfiff noch auf 3:0 hoch. „In der ersten Halbzeit war ich mit meiner Mannschaft nicht zufrieden. Der Gegner war insgesamt sehr dominant und wir müssen noch hart an uns arbeiten“, fasste Eintracht-Coach Peter Rubeck die Leistung seines Teams auf der anschließenden Pressekonferenz zusammen. Auch in der zweiten Hälfte behielt der Bundesligist die Spielkontrolle und hatte folgerichtig in Minute 53 die nächste Großchance. Ein schöner Kopfball des Gabuners Pierre-Emerick Aubameyang landete jedoch nur an der Querlatte. Der SVE stand jetzt insgesamt höher, versuchte den Favoriten immer wieder mit kleinen Nadelstichen zu ärgern. BVB-Keeper Roman Weidenfeller behielt aber gegen den eingewechselten Muhamed Alawie die Nerven und wehrte den ersten Torschuss auf sein Gehäuse souverän ab (60.). „Wir waren in der zweiten Hälfte sehr bemüht einiges zu verbessern, aber da ist beim BVB natürlich Riesenqualität auf dem Platz“, bilanzierte SVE-Trainer Rubeck.

      Die Dortmunder kamen in der letzten halben Stunde immer wieder zu gefährlichen Kontersituationen, scheiterten aber entweder am gut aufgelegten Chris Keilmann, dem Aluminium oder verfehlten das Trierer Tor knapp. Mit viel Leidenschaft hielt die Abwehr um den überragenden Eintracht-Kapitän Michael Dingels im zweiten Durchgang die Null und belohnte sich damit letztlich für die ansprechende Leistung. Auch Dortmunds Coach Thomas Tuchel verabschiedete sich mit aufmunternden Worten aus der ältesten Stadt Deutschlands: „Ich wünsche Eintracht Trier viel Erfolg für die weitere Saison, wir wissen der Saisonstart war schwer und es kommen jetzt viele englische Wochen. Alles Gute!“

      Statistik:

      SV Eintracht Trier 05: Keilmann – Riedel, Dingels, Schneider, Heinz – Gladrow (71. Kinscher), Dittrich (54. Alawie), Telch, Maurer (37. Garnier), Anton – Lienhard

      Borussia Dortmund: Weidenfeller – Passlack, Bartra, Sokratis, Schmelzer – Rode (68. Mor) – Schürrle (54. Ramos), Kagawa, Castro, Dembélé (68. Guerreiro) – Aubameyang

      Tore: 0:1 Kagawa (8.), 0:2 Kagawa (33.), 0:3 Schürrle (45.)

      Schiedsrichter: Manuel Gräfe

      Zuschauer: 10.805 (ausverkauft)

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    • Nach Pokalspiel: BVB mit finanzieller Unterstützung für Eintracht Trier - Julia Klöckner bringt Verantwortliche zusammen
      Es war DAS sportliche Highlight der Saison für Eintracht Trier, die Stadt und die gesamte Region: Das Duell zwischen dem SVE und Borussia Dortmund in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Auch wenn der BVB am Ende des Spiels den Sieg einfahren konnte, ließ der Klub die Eintracht nicht im Regen stehen. Mit finanzieller Unterstützung in Höhe von fast 40.000 Euro griffen die Schwarz-Gelben und ihr Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Moselstädtern unter die Arme.

      Die finanzielle Unterstützung erfolgte in zwei Schritten: Zunächst sagte BVB-Geschäftsführer Watzke zu, die 11.000 Euro teuren Generatoren zu bezahlen, die für den Einsatz der elektrischen Werbebanden beim Pokalspiel notwendig geworden waren. „Wir sind Hans-Joachim Watzke und dem BVB zu großem Dank verpflichtet“, bekräftigt Eintracht-Vorstand Harry Thiele und ergänzt: „In Anbetracht der durchaus angespannten finanziellen Situation war uns die Unterstützung eine große Hilfe. Das ist nicht selbstverständlich, und wir wissen die Zuwendung der Dortmunder wirklich zu schätzen.“

      In der Folge sollte es aber nicht bei den 11.000 Euro bleiben, die Watzke und der BVB Eintracht Trier als Hilfe zugesagt hatten. So verzichtete Borussia Dortmund zusätzlich auf eine noch ausstehende Forderung von 28.000 Euro, die dem deutschen Pokalsieger aus dem Ticketverkauf regulär zugestanden hätte. Der Champions League-Gewinner von 1997 unterstützt den SVE insgesamt also mit fast 40.000 Euro. Eintracht-Vorstand Thiele ist deshalb voll des Lobes für seine Kollegen aus Dortmund: „Die Gespräche mit Hans-Joachim Watzke waren sehr angenehm und unkompliziert. Er hat sofort zugesagt, uns in diesen Fragen entgegenzukommen.“

      Der persönliche Kontakt zu Watzke war über die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner zu Stande gekommen, die beide Parteien an einen Tisch gebracht hatte. „Auch bei Frau Klöckner möchten wir uns als Verein ganz herzlich bedanken. Sie hat ihre guten Kontakte genutzt, um uns schnell und wirkungsvoll zu unterstützen. 40.000 Euro sind für uns eine ganze Menge Geld. Dass wir die Summe jetzt quasi zusätzlich bekommen haben, hat uns bei der Finanzierung der Saison sehr geholfen.“

      PM SV Eintracht Tier 05