FC Amberg - VfL Frohnlach (2.Spieltag - BN - 2016/17)

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    • FC Amberg - VfL Frohnlach (2.Spieltag - BN - 2016/17)

      Dem FC Amberg bleibt keine Zeit zum Verschnaufen
      Zur Mitte der englischen Woche gastiert am Dienstag um 18.30 Uhr der VfL Frohnlach – Brandl: „Partie wird kein Selbstläufer“

      Amberg.(asl) Dem Bayernliga-Fußballern des FC Amberg bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen. In der Mitte der ersten englischen Woche muss die Mannschaft um Trainer Günter Brandl am Dienstag um 18.30 Uhr zuhause gegen den VfL Frohnlach an, ehe am Samstag um 15 Uhr das Gastspiel beim Mitfavoriten Würzburger FV auf dem Programm steht. „Wir wollen gut in die Saison starten und uns eine gewisse Heimstärke aufbauen“, so Brandl, der auch gegen den VfL etwas Zählbares holen will. Brandl war mit dem Auftritt seiner Elf beim späten 1:0-Erfolg am Donnerstag vor 2150 Zuschauern im Derby bei der DJK Ammerthal durchaus zufrieden. „Angesichts der Tatsache, dass wir uns lediglich dreieinhalb Wochen vorbereiten konnten und zudem lange nicht den kompletten Kader zur Verfügung hatten, waren wir in Ammerthal sehr gut dabei. Dass wir letztendlich drei Zähler mitnahmen, freut mich natürlich“, blickt Brandl zurück. Die ersten drei Punkte sind also auf der Habenseite verbucht, die nächsten drei sollen es gegen den VfL Frohnlach geben. Wenngleich alleine die Statistik deutlich für den FC Amberg spricht, ist diese Partie für Brandl bei weitem kein Selbstläufer. Ganz im Gegenteil:„Wir werden einfach zu oft in die Favoritenrolle hineingepresst. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass wir viele junge Spieler im Team haben, die sich in der Bayernliga weiter entwickeln wollen. Deshalb war es toll, dass wir in Ammerthal den Kampf angenommen haben und gegen einen sehr starken und mit Euphorie versehenen Aufsteiger bestanden haben.“

      Gegen eine klare Rollenverteilung im Spiel gegen Frohnlach verwehrt sich Brandl daher erneut. Die Saison sei noch jung. „Von einem gelungenen Auftakt kann man erst dann sprechen, wenn fünf bis sechs Spieltage absolviert sind. Wir werden den VfL sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern müssen erneut hoch konzentriert und engagiert in diese Partie gehen“, macht der FCA-Trainer unmissverständlich klar. Seit der Saison 1986/87 sind die beiden Teams insgesamt 14 Mal aufeinandergetroffen. Neunmal gingen die Gelb-Schwarzen als Sieger vom Platz, fünfmal die Frohnlacher – ein Remis gab es noch nie. Der letzte VfL-Erfolg gegen die Vilsstädter ist aus der Spielzeit 1994/95 datiert, da gewann er auf eigenem Gelände mit 5:1. In der neueren Zeitrechnung jedoch behielten stets die FCA-Kicker die Oberhand, zuletzt in der Bayernliga-Saison 2014/15 zweimal, einmal mit 2:0 und einmal mit 3:0. In dieser Spielzeit schafften die Frohnlacher um ihren Ex-Trainer Steffen Braungardt, der inzwischen von Oliver Müller abgelöst wurde, als Tabellen-17. Und nach einer langen Abstiegsrelegation gerade so den Klassenerhalt. Und um genau diesen werden sie wohl auch heuer kämpfen müssen. Denn nicht weniger als zwölf Abgänge, inklusive Braungardt, sind zu verkraften. Dagegen kamen mit Tobias Holley (Fortuna Roth) und Oliver Müller (VfL Frohnlach II) lediglich zwei neue Akteure hinzu. Somit überraschen die weniger überzeugenden Ergebnisse der Testspiele, dort gab es lediglich gegen den TB/VfL Neustadt-Wildenheid einen 4:1-Sieg, nicht. Wie schwer es die Frohnlacher erneut haben werden, wurde bereits am ersten Bayernliga-Spieltag deutlich, als die Müller-Truppe daheim gegen den Würzburger FV mit 0:3 unter die Räder gekommen war.

      Da liest sich die Auftaktbilanz der Amberger schon bedeutend positiver: Nach über 90Minuten intensivem Kampf holten die sich im offiziellen Bayernliga-Eröffnungsmatch in Ammerthal durch den Treffer von Christian Knorr (94.) den ersten Dreier und somit, rechnet man die abgelaufene Regionalliga-Saison mit ein, den ersten Sieg im laufenden Jahr 2016. Und es sollen weitere folgen, zumal der Kader von Günter Brandl in den letzten Wochen qualitativ und quantitativ weiter anwuchs. 25 Akteure umfasst nun die aktuelle Spielberichtigungsliste, darunter auch die zuletzt in Ammerthal bereits eingesetzten Julian Ceesay und Sven Seitz sowie der letzte Neuzugang Emmanuel Burgutzidis, der beim Lokalrivalen auf der Bank saß. Dazu gesellt sich weiterhin auch Stürmer Sebastian Hauck, so dass der FCA personell trotz aller Unkenrufe inzwischen sehr gut aufgestellt ist. Allerdings kann Brandl am Dienstag im Heimspiel gegen Frohnlach personell nicht aus dem Vollen schöpfen. Torjäger Sebastian Schulik muss wegen einer Reizung am Leistenansatz noch zwei bis drei Wochen zuschauen. Brian Gallo befindet sich auf im schon längergeplanten Kurzurlaub und Michael Busch plagt sich nach wie vor mit einer Sprunggelenksverletzung herum. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Scott Kennedy, der am Sonntag im Training leicht umgeknickt war. Ansonsten sind beim FC Amberg alle Mann an Bord.

      PM FC Amberg

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    • Frohnlach bestraft FCA-Nachlässigkeiten eiskalt
      VfL gewinnt überraschend beim Regionalliga-Absteiger mit 2:1 (1:1) –Gastgeber lassen haufenweise Chancen liegen – Gratas Sirgedas neu beim FC

      Amberg.(asl) Für den Fußball-Bayernligisten FC Amberg wachsen die Bäume dochnoch nicht in den Himmel. Die Mannschaft von Trainer Günter Brandlmusste sich am Dienstagabend im Heimspiel am Schanzl dem VfL Frohnlach vor 505 Zuschauern mit 1:2 (1:1) beugen. Die Gastgeber leisteten sich dabei den unnötigen Luxus, haufenweise beste Chancen nicht zu verwerten. Fehler, die die Gäste eiskalt bestraften und mit Schlussmann Michael Edemodu den Mann des Tages in ihren Reihen hatten.
      Der Amberger Coach konnte, wie zu erwarten, personell nicht aus dem Vollen schöpfen: Torjäger Sebastian Schulik musste wegen einer Reizung am Leistenansatz noch zwei bis drei Wochen zuschauen. Brian Gallo befand sich auf im schon länger geplanten Kurzurlaub und Michael Busch plagte sich nach wie vor mit einer Sprunggelenksverletzung herum. Auch Scott Kennedy fehlte, der sich am Sonntag im Training ebenfalls am Knöchel verletzt hatte. So musste Brandl seine Anfangsformation aus zwei Positionen ändern: Für Kennedy begann dieses Mal Julian Ceesay, für Gallo rückte Sven Seitz in die Startelf. Zudem stand Neuzugang GratasSirgedas, litauischer Nationalspieler und offensiver Mittelfeldakteur, der von den Stuttgarter Kickers in die Oberpfalz gewechselt war, erstmals im Kader.
      Frohnlachs Coach Oliver Müller hingegen baute seine Truppe nach dem 0:3 gegen den Würzburger FV nur einmal um. Jannik Schmidt fehlte, für ihn durfte Philipp Schubert ran. Eine Maßnahme, die zunächst nicht den gewünschten Erfolg brachte. Denn mit dem ersten nennenswerten und zielorientierten Angriff gingen die Vilsstädter in Führung. Ein langer Ball landete gegen die offen stehenden Gäste bei Marco Wiedmann, der Michael Dietl bediente, der nach fünf Minuten die Gastgeber mit 1:0 in Front brachte. Eine Führung, die dem FCA die nötige Sicherheit verlieh, während der VfL doch einige Zeit brauchte, um diesen Schock abzulegen.

      Was Frohnlach aber schnell gelang, zumal Wiedmann (12.) alleine vor VfL-Keeper Michael Edemodu zu lange zögerte und von Tim Rebhan in letzter Sekunde abgeblockt wurde. Auf der Gegenseite stand Ambergs Schlussmann Matthias Götz dann gleich zweimal im Mittelpunkt, als er gegen Lukas Werner (17.) die Oberhand behielt. Dieser Doppelchance war ein Fehler von Ceesay vorausgegangen, der zu lässig agierte und den Ball verlor. Die immer frecher werdenden Gäste erzielten schließlich in der 19. Minute das 1:1, wobei René Knie der Treffer aus 16 Metern aus doch abseitsverdächtiger Position gelang. Der Weckruf für den FCA, der aber erneut durch Wiedmann das 2:1 vergab: Nach einem Freistoß legte Christian Knorr auf seinen Mitspieler zurück, der aber freistehend aus knapp zehn Metern wiederum an VfL-Schlussmann Edemodu scheiterte (25.). Es entwickelte sich eine durchaus offene Partien, in der sich Frohnlach nicht versteckte, und in der Kevin Kühnlein (34.) nach einem Fehlpass von André Karzmarczyk in höchster Not das 1:2 verhinderte. Auf der Gegenseite war Jan Fischers Volleyabnahme (38.) deutlich zu ungenau und Dietl hatte gegen Frohnlachs Torhüter das Nachsehen (42.), so dass es beim1:1 zum Seitenwechsel blieb.

      Bei hochsommerlichen Temperaturen gingen beide Teams unverändert in den zweiten Durchgang. Die war ein Spiegelbild der ersten, wobei die Gäste die Nachlässigkeiten der Amberger in der Chancenverwertung eiskalt ausnutzten. Zwischen der 54. und 68. Minute hatten Wiedmann, Ceesay, Fischer und Knorr sogenannte „Hundertprozentige“ für die Gelb-Schwarzen. Doch entweder sie wurden vergeben, oder Frohnlachs Keeper stand im Weg. Wie man seine Möglichkeiten verwertet, zeigte hingegen den VfL: Lukas Werner wechselte mit einem öffnenden Pass die Seite, Kevin Hartmann stand völlig frei und ließ Götz bei seinem Schuss ins lange Eck keine Chance (59.) – Amberg damit im Rückstand, zumal Wiedmann in der 72. Minute mit seinem halbhoch getretenen Foulelfmeter an Edemodu scheiterte. Der FC spielte dennoch weiter nach vorne, allerdings ohne Glück. So vergab Dietl aus spitzem Winkel einem Meter vor dem Tor(80.), wobei 120 Sekunden zuvor Schubert seinen Versuch aus zehn Metern nur knapp neben den Pfosten setzte. Erneut Dietl (82.) und schließlich Kühnlein (84.) mussten sich dem Mann des Tages, dem VfL-Torwart Edemodu, beugen.

      FCAmberg – VfL Frohnlach 1:2 (1:1)


      FC Amberg:Götz – Graml, Ceesay, Kühnlein, Gömmel – Wiedmann, Karzmarczyk (57. Sirgedas), Fischer, Knorr (75. Popp) – Seitz, Dietl.

      VfL Frohnlach:Edemodu – Göhring, Rebhan, Autsch, Weinreich – Alles, Pflaum, Knie (90. Kühn), Hartmann (92. Fischer) – Werner, Schubert (88.Schuster).

      Tore: 1:0 Dietl (5.), 1:1 Knie (19.), 1:2 Hartmann (59.).

      BesondereVorkommnisse: Wiedmann vergibt Foulelfmeter (72.).

      Zuschauer: 505.

      Schiedsrichter:Jonas Beinhofer (Murnau).

      PM FC Amberg

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